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Jüdische Rundschau · 1927-09-23 · Heft 76-77 (23.9.1927) · page 8

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXII (1927)
Issue
Heft 76-77 (23.9.1927)
Date
1927-09-23
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Seite 552 1UEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 76/77, 23. TK. 1027 Tannenberg Mit der Bemerkung, daß die Juden bei der Enthüllung des Tannenberg-Dcnkmals eigentlich nichts zu suchen hatten und daß es ihnen recht geschah, wenn man ihren Vertreter nicht zuließ, ist diese Affäre keineswegs abgetan. Denn die Frage, ob die Juden das Recht hatten una den Anspruch erheben sollten, an der Tannenfcerg-Feier teifzunehmen, bedarf einer gründlichen Ueberlegung. Sie von vornherein verneinen, ist u. E. keine zureichende Antwort. Bleibt die Tatsache, daß man den Rabbiner unter nichtigen Vorwänden von der Tannenberg-Feier, die im Wesen eine Familienfeier der Reaktion war, welche sich zum Dekorum Persönlichkeiten verschrieb, die auch außerhalb der Reaktion Geltung haben, fernhielt. Es ist begreiflich, daß Leute, die begierig darauf gebrannt haben, ״dabei zu sein" und das zur Teilnahme bereitgestellte Festgewand unverrichteter Dinge wicder< ln den Schrank hängen mußten, traurig und erbittert sind. Wir verstehen diese Aufregung, obwohl für uns dieser letzte Streich der dummen judenfcmdlichen Reaktion gar keine Ueberraschung bietet. Es ist ja nicht das erstemal, daß im ,,republikanischen“ Nachkriegsdeutschland die Juden trotz ihrer bewiesenen Treue und trotz der im Kriege gebrachten Blutopfer brüsk vor den Kopf gestoßen werden.־ Wir sind aber der Ansicht, daß matt sich bet derlei Enttäuschungen nicht lange aufhalten soll. Schließlich kann es doch nicht die Aufgabe der jüdischen Gemeinschaft sein, alie ihre Kräfte für den letzten Endes aussichtslosen negativen Abwelirkampf zu verzetteln. Lieber die Energie zu positivem Aufbau verwenden, sich auf sich selbst besinnen und durch Selbsthilfe die jüdische Gemeinschaft kräftigen. m. w. Justizrat Ludwig Cahen gestorben. Zum Tode Justizrat Ludwig Cahens in Köln schreibt uns Dr. Bodenheime r u. a.: Vor allem wird er in unserem Gedächtnis als ein Führer des Judentums leben. Mit außergewöhnlicher Herzensgute verband er Stolz auf sein Judentum, dessen Zurücksetzung im deutschen Volk er nicht ertragen konnte. So war er Führer im Kampf gegen den Judenhaß und religiöses Vorurteil und gehörte zu den eifrigsten Vorkämpfern des Centralvereins, soweit dieser den Kampf gegen die äußeren Feinde des Judentums führte. Dagegen war er ein scharfer Gegner des inneren Kampfes, den der Centralverein gegen die Bestrebungen des selbstbewußten Judentums und den Wiederaufbau Palästinas seit einiger Zeit eröffnet hat. Er verurteilte mit scharten Worten die Zersplitterung, die durch den unseligen Bi uderkampt unter den Juden ihre aufbauende Kraft schwächte und oft genug hemmtte. Verständigung über theoretische Streitfragen und Einheit des Judentums für Schaffung positiver Werte waren ihm erstrebenswerte Ziele. So kam es, daß er sich immer mehr zu der praktischen Arbeit der zionistischen Bewegung hingezogen fühlte, die er in seiner Jugend entschieden abgelehnt hafte. Es ist bekannt, daß er einer der beredtsten Wortführer des Keren Hajessod geworden ist, der den Aufbau Palästinas zu einer nationalen Heimstätte des jüdischen Volkes erstrebt. Mit ehrlicher Ueberzeugung verteidigte er dieses Werk gegen alle Angriffe und die hohe Wertschätzung seiner Person, die er sich durch sein Öffentliches Wirken für viele segensreiche jüdisehe Anstalten erworben hatte, schuf auch unter Gleichgültigen allmählich einen Kreis warmer Anhänger dieser großen Sache. So schließt sich die volksbewußte Judenheit der allgemeinen Trauer ad, die heute die Kölner Juden und die zahlreichen Freunde des Verstorbenen um das Hinscheiden dieses edlen hochstrebenden Menschen erfüllt. Am 20. September starb in Berlin Justizrat Leo Lilientlfal, eine der führenden Persönlichkeiten des liberalen 51»- dentums in Deutschland im Alter von 70 Jahren. Justizrat Lilienthal bekleidete viele Jahre lang das Amt eines Syndikus der Berliner jüdischen Gemeinde, ln den letzten Jahren betätigte er sich vornehmlich im Engeren Rat des Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden. Der Antisemitismus in Sow]e!m0iand Moskau, 15. September. (J.T.A.) Der bekannte Sowjetrussische Journalist Sosnowski_veröffentlicht in der offizielien ״Prawda“ einen Aufsatz, in welchem er ausführt, es sei töricht und gefährlich, ausgesprochene Antisemiten innerhalb der kommunistischen Partei zu dulden. Er zitiert ein Schreiben des Kommunisten und Mitglieds des Kreisparteikomitees, Barkow, welches dieser aus dem Kurort Esentuki an einen Freund in Baku gerichtet hat, und worin es heißt: ״Würdest Du, Mitja, die vielen Juden hier sehen, würdest auch Du zu 50 Prozent mit der Losung übereinstimmen. Schlagt die Juden und rettet Rußland!“ Es existieren, fährt Sosnowski fort, offene und verkappte Antisemiten. Die offenen, aber ungefährlicheren, sind diejenigen, die den jüdischen Lehrling Bei rach gepeinigt haben. Gefährlicher sind die verkappten Antisemiten von der Art des Barkow, die in privaten Zirkeln für weißgardistische Losungen wirken. Gegen die zahlreichen Barkows in der komimuiistisehen Partei muß ein unerbittlicher Kampf geführt werden. Man darf nicht aus Prestigegründen den Antisemitisimis innerhalb der Partei geheim halten. Nie seit der Revolution war der Antisemitismus in der Partei und im Komsojnol (kommunistischen Jugendverband) so eingebürgert wie j e t z t. _ Vor einigen Tagen hielt die Wiener ״Hakoah“ ihre Generalversammlung ab, die einen sehr stürmischen Verlauf nahm. Die Amerikafahrten des Klubs verursachten ein Defizit von 60 000 M. Der bisherige Präsident der ״Hakoah“, Dr. Körner, weigerte sich, eine Wiederwahl an z u - nehmen, weil die ״Hakoah“ ihre ideellen Prinzipien dem Sportprofessionalismus geopfert habe. Im Verlag S. Müller, Heidelberg, Klingenteichstr. 2, ist für das Jahr 5586 ein Kunstkalender erschienen, der von dem Wiener Professor der Kunstgeschichte, Dr, M. Eisler, und dem Lehrer S. Müller in Heidelberg herausgegeben wurde. Der aut bestem Kunstdruckpapier edierte Abreißkalender bringt Nachbildungen erlesener Kunstwerke jüdischen Inhalts der größten Künstler — Juden und Nichtjuden — aller Zeiten. Man kann ohne Uebertreibung sagen, daß in diesem Kalender aus der großen Menge berühmter Kunstwerke von sachverständiger Hand die beste Auswahl getroffen wurde. Der Kalender ist sowohl mit deutschem wie auch in anderssprachigen Texten erschienen. Der billige Preis von 1,60 M. — bei Abnahme einer größeren Anzahl Preisermäßigung — ermöglicht es jeder jüdischen Familie, diesen Wandkalender zu erwerben. F. O. Berliner Kalender Büro: Berliner Zionistische Vereinigung, Berlin W 15, Meinekestr. 10. Telephon: Bismarck 7165—70. Postscheckkonto Nr. 37830 Berlin NW 7. Kassenverwaltung der B.Z.V. Sonnabend, den 24. September abends 8»/* Uhr HapoSI-HataTr, im Sitzungssaal des Gemeindehauses, Rosenstraße 2/4. Chawer Arlosoroff: ״Unsere Stellung zum Kongreß“. _Gäste willkommen. _ Donnerstag, den 29. September abends 8(4 Uhr im Schubertsaal, Bülowstr, 104 Linkes Zentrum! Kongreßberfcht. Referenten; die Delegierten. _ Montag, den 3. Oktober abends 8(4 Uhr in den Musikersälen, Kaiser-Wilhelm-Str. 31. Kongreßberichts-Versammlung der B. Z.V. Referenten: Vertreter aller Parteien. — Eintritt 30 Pt. Dienstag, den 4. Oktober abends 8(4' Uhr im Logenhaus, Kleiststr. 10. Kongreßberlchts-Versammlung der B.Z.V. Referenten: Vertreter aller Parteien. — Eintritt 30 Pf. Gottesdienst der B.Z.V. und des Misrachi an den hohen Feiertagen ln den Sälen Meinekestr. 10. Karten zum Preise von M. 15,—, 10,— und 5,— erhältlieh im Büro der B. Z. V., Meinekestr. 10, Bismarck 7165/70, und im Büro des Misrachi, Weinmeisterstr. 18, Norden 1159. Vermischtes Hapoßl-Hazair. Die Berliner Ortsgruppe des Hapocl- Hazair veranstaltet am Sonnabend, den 24. September, abends 8»4 Uhr, im Sitzungssaal des Gemeindehauses, Rosenstr. 2/4, eine Versammlung, in der Chawer Arsoloroff sprechen wird. Thema: ״Unsere Stellung zum Kongreß“. Gäste willkommen. Letzte Gastspiele des Jüdischen Theaters im Wallnertheater. Die letzten Vorstellungen des Ensembles aus Kowno, das gegenwärtig im Wallnertheater seine Kunst zeigt, werden am 24., 25., 28. und 29. September stattfinden. Zur Aufführung gelangen ״Eikale Mas'ik“, ״Malkale Soldat“ und ״Die Amerikanerin“. In diesen Stücken werden u. a. die Künstler L. S o k o 1 o w und Ninina K o p a n e z auftreten, welche sich auch in Berlin in den vorangegangenen Vorstellungen beim Publikum durch ihr Können —■ insbesondere die hervorragende Darstellungskunst von Sokolow als Tewje — große Sympathien erworben haben. (Näheres siehe Inserat.) Hebräische Lehranstalt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin (Berlin N 24, Gr. Hamburger Str. 24). Beginn des Wintersemesters 1927/28. Die Hebräische Lehranstalt errichtet im Wintersemester neue Klassen für Anfänger. Vorgeschrittene finden nach Maßgabe ih־er Kenntnisse Aufnähme in einer der bestehenden Klassen. Wir machen besonders auf den Kursus zur Einführung in Mischna und Talmud, auf die Kurse für hebräische Bibelkommentare und neuere Literatur aufmerksam. Für Schüler fm Alfer von 12—13 Jahren bestehen Sonderkurse. Der Unterricht für alle Stufen findet in der Gr. Hamburger Str. 27 statt. Daneben besteht im Westen eine Zweigklasse für wenig fortgeschrittene Erwachsene (Unterrichtszeit: morgens) und eine für fortgeschrittene jüngere Schüler (Unterrichtszeit: nachmittags). Interessenten werden gebeten, sich baldmöglichst beim Leiter der Hebräischen Lehranstalt, Herrn N. Bergr ü n, im Schullokal, Gr. Hamburger Str. 27, in seiner prechzeit: Montag 61/3—71/3 Uhr abends und Donnerstag 6—7 Uhr abends oder telephonisch (Uhland 8111) anzumelden. Für Vereine (Jugendbünde usw.) werden auf Wunsch bei genügender Beteiligung besondere Klassen eingerichtet werden. Beginn des Unterrichts im Wintersemester: Donnerstag, den 13. Oktober. Für Anfänger: Donnerstag, den 20. Oktober, und zwar beginnt der Unterricht für jüngere Schüler um 5 Uhr und für Erwachsene um 8 Uhr abends. Freie Jüdische Volkshochschule E. V. Eröffrungsfeier Dienstag, den I. November, 8 Uhr, Vottragssaal Synagoge Fasanenstr. 79/80. Ansprache des Vorsitzenden Rabb. Dr. J. Bergmann. Vortrag Dr. Ernst Cohn- Wiener: Max Lieoermann (mit Lichtbildern). — Vorlesungsverzeichnis Herbsttrisemester 1927. 1. Dr. Fritz Baer: Die Juden im christlichen Spanien, nach neueren Forschungen (10.—15. Jlidt.) (6 Stunden, Hochschule für die Wissenschaft des Judentums, Artilleriestr. 14, Beg. 3. Nov.) 2. Dr. Ernst Cohn-Wiener: Jüdische Künstler im 19. Jahrhundert und in der Gegenwart. (3 Doppelstunden, Synagoge Fasanenstr. 79/80, Dienstag 8—9(4 Uhr, Beg. 8. Nov.) 3. Dr. Fritz Goldberg: Jüdische Gestalten in den Werken der neueren deutschen Literatur. (6 Stunden, Synagoge Fasanenstr. 79/80, Mittwoch 9—10 Uhr, Beg. 2. November.) 4. Dr. Leo Rosenzweig: Die Weltanschauung des Judentums (nach Hermann Cohen). (6 Stunden, Synagoge Fasanenstr. 79/80, ,Donnerstag 9—10 Uhr, Beg. 3. November.) 5. Dr. Max Soloweitschik: Einführung in die Bibel Kongreftberidiis ~ Versammlungen der Berliner Zionistischen Vereinigung Montag, den 3. Oktober, abends 8]/2 Uhr in den Musikersälen, Kaiser-Wilhelm-Straße 31 Dienstag, den 4. Oktober, abends 81/״ Uhr im Logenhaus, Kleiststraße 10 Referenten: Vertreter sämtlicher Parteien Eintritt 30 Pf. (mit Lichtbildern). (6 Stunden, Synagoge Fasanenstraße 79/80, Mittwoch 8—9 Uhr, Beg. 2. Novbrrf 6. Dr. M. Warschauer: Ein Gang durch die jüdische Geschichte. (6 Stunden, Synagoge Fasanenstr. 79/80, Montag :48—1/39 Uhr, Beg. 7. Novbr.) 7. Dr. Max Wiener: Jüdische Gcistesströmungen im letzten Jahrhundert. (6 Stunden, Synagoge Fasanenstraße 79/80, Donnerstag 8—9 Uhr, Beg. 3. November.) 8. Die Berliner Jüdische Gemeinde. (6 Stunden, Hochschule für die Wissenschaft des Judentums, Artilleriestr. 14, Montag (45—(46 Uhr, Beg. 7. Novbr.) 9. Reiseeindrücke aus dem neuen Palästina. (3 Doppelstunden, Synagoge Fasanenstr. Nr. 79/80, Montag, 8»/a—10 Uhr, Beg. 7. Novbr.) Die Umweit Palästinas (mit Lichtbildern): Dr. Alfred Wiener. Das religiöse und geistige Leben: Dr. J. Bergmann. Die wirtschaftlichen Verhältnisse im neuen Palästina: Dr. Marg. Turno w s k y - P i n n e r. Für die Vortragszyklen von 1—9 ist eine Hörergebühr von 1,— M. für jeden einzelnen Zyklus zu entrichten. Sonderveranstaltungen: Edith Herrnsta d t-Oettingen: Bibelrezitation für Schüler. Gad S h e* laso: Bibelrezitation (hebräisch). Das Vorlesungsverzeichnis ist in allen jüdischen Buchhandlungen und bei den Theaterkassen Hermann Tietz und Kaufhaus des Westens erhältlich. Kartenverkauf an den Theaterkassen Hermann Tietz und Kaufhaus des Westens. Nähere Auskünfte erteilt das Sekretariat bei Goldmann, Berlin SW 61, Yorckstr. 88, Hasenheide 472. Vereinigung ehern. Schülerinnen der Mädchenmittelschule Kaiserstraße der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Selbständiger Verein im Ortsausschuß für Leibesübungen. Sonnabend, 24. September 1927 Habiinan-Gastspiel. Karten Geschäftsstelle (Hansa 4484). Sonntag, 25. September 1927, 9,30 Uhr vorm., Treffpunkt Eingang Ausstellung Schloß Bellevue, Führung Ingenieur Herbert Moses ״Das junge Deutschland“ (15 Pf. pro Karte). Montag, 26. September, bleibt das Heim geschlossen. Der Gymnastik-Kursus beginnt. Teilnehmerkarten im Heim, Zehdenickerstr. 24/25. Ehern. Schülerinnen als Gäste willkommen. Jüdischer Ruder-Klub ״Ivrla*‘. Wochenprogramm: Freitag, 23. 9.: Heimabend bei Günther Rothenberg, Wilmersdorfer Str. 126, füir Aktive offiziell. — Sonntag, 25. 9.: 10 Uhr bootsfertig Friedrichshagen »44 Uhr nachm. Abrudern. — Mittwoch, 28. 9.: Nachmittags findet das traditionclle Rosch Haschanah-Beisammensein statt. Nähere Verabredung am Sonntag, den 25. d. M. — Sonntag, 2. 10.: 10 Uhr vorm, bootsfertig Friedrichshagen, — Dienstag, 4. 10.: Heimabend bei Fritz Engel, Molkenmarkt 12/13. Für alle Aktiven, auch für die Jugendmitglieder offiziell. Besprechung der Winterarbeit. Beginn 9 Uhr pünktlich. — Sonntag,'9. 10.: 10 Uhr vorm, bootsfertig Friedrichshagen. — Fritz Engel, Molkenmarkt 12/13, Merkur 7002. K.J.V. Der Schwindler Marco Hof f mann (König, Rosenbaum) ist, veranlaßt durch die Warnungen, die mehrmals in ,der ״jüdischen Rundschau“ erschienen sind, von.einem K. j. V.er'in Düren gefaßt und in Haft gebracht worden. Alle von Hoffmann geschädigten K.J. V.er und Gesinnungsgenossen werden gebeten, sich sofort an die Kriminalpolizei Düren (Rheinland) mit Strafantrag zu wenden. Jüdische Gemeinde. Freitag, den 23. Septbr., abends in allen Synagogen und ARersversorgungsanstatten: 6 Uhr. Sonnabend, den 24. Septbr., morgens: Alte Synagoge und Syn. Kottbuser Ufer: 8(4 Uhr, Syn. Kaiserstr., Rykestr., Pestalozzistr. und Münchener Str.: 9 Uhr; Syn. mit neuem Ritus: Frühgottesdienst 7(4 Uhr, Hauptgottesdienst 10 Uhr. Schrifterklärung: Syn. Münchener Str.: Dr, Arthur Levy. Jugendgotiesdienst: 4(4 Uhr, Syn. Münchener Str.: Dr. Arthur Levy. Sabbatausgang: 6.44Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen: abends in allen Syn. bis 25. Septbr. 6 Uhr, vom 29, Septbr. bis 4. Okt: 51/2 Uhr, vom 9. bis 13. Okt: 5 Uhr. Mittwoch, den 5. Okt. (Erew Jom Kippur) Mincha: 2.30 Uhr; morgens: Syn. mit altem Ritus außer Syn. Pestalozzistr. und Münchener Str. bis 25. Septbr.: 61/4 Uhr; 26. Septbr.: 6 Uhr; Syn. Pestalozzistr. und Münchener Str. bis 25.Septbr.: 6(4 Uhr; 26. Septbr.: 6(4 Uhr; vom 29. Septbr. bis 5. Okt. sämtliche Syn. mit altem Ritus: 6(4 Uhr, Syn. mit neuem Ritus bis 5. Okt.: 7 Uhr. Synagoge ״Der Friedenstempel“, Berlin-Halenseg, Markgrat-Aibrecht-Str. 11/12. Hauptsynagoge: Freitag, abends 6 Uhr, Sonnabend, vorm. 10 Uhr (Barmizwah, Dr. Prinz),Mincha 6,15, Sabbatausgang 6,44 Uhr. Montag, den 26. September, Beginn 6 Uhr abends. Wochentagsgottesaienst täglich, morgens 7 Uhr, abends 5,30 Uhr. Synagoge ״Adass Jeschurun“, Clausewitzstr. 4 (am Kurfürstendamm. Gottesdienst am Schabboß ״Nizzowim“: Freitag, abends 6 Uhr; Sonnabend, morgens 9»4 Uhr. Sonnabend, abends 61/4 Uhr (Minclie). Schabboßausgang: 6.44 Uhr. Sonntag, morgens 7(4 Uhr, und Montag, morgens 7 Uhr: Slichauß. Plätze noch zu haben von vormittags 10 bis 1 Uhr und nachmittags von 4 bis 7 Uhr; Sonntag zu denselben Zeiten. Montag (Erew Rausch-Haschonoh) von 9 bis 5 Uhr dortselbst Gottesdienst am Raiisch-Haschonoh: Montag, abends 6 Uhr: Predigt; Dienstag, morgens 7(4 Uhr: Predigt; Dienstag, abends 6 Uhr. Mittwoch, morgens 7(4 Uhr: Predigt; Festausgang: 6.35 Uhr. ״Fiametta“ (früher Kurfürstenpark), Kurfürstendamm 120 (an der Halenseebrücke). Festgottesdienst mit Chor, Orgel una Predigt an den hohen Feiertagen (Rosch Haschono-Jom-Kippur). Plätze dortselbst 1m Büro noch zu haben. Beginn des Gottesdienstes am Rosch Haschono: 1. Abend (ereff): am 26. September, 6 Uhr; 1. Morgen: am 27. September, 9 Uhr; 2. Abend: am 27. September, 6 Uhr; 2. Morgen: am 28. September, 9 Uhr. Festaus gang: 6.35 Uhr. ._ Sport Bar Kochba, Breslau. Die beiden zionistisch orientierten Jugendvereine in Breslau, die sich mit der Ausübung alter Arten der Leibesübungen befassen, wurden unter dem Namen ״Jüdischer Turn- und Sportverein Bar Kochba, Breslau, c. V.“ zusammengeschlossen. Der Verein besitzt insbesondere auf dem Gebiete der Leichtathletik einen geachteten Namen. Auch die Fußballabteilung ist zurzeit in der Spitzengruppe der Breslauer A-Klasse zu finden. Der im Bau befindliche Sportplatz geht der Vollendung entgegen und wird im Frühjahr mit einem großen jüdischen Sportfest cingeweiht werden. Die Fußballabteilung, die vier Senioren-, zwei Jugend- und zwei Knabenmannschaften bei den Bezirksspielen beschäftigt, erzielte am letzten Sonntag folgende Resultate: I. Bezirk: Zimpel 3:2; II. Bezirk: 1924 3:3; III. Bezirk: Eintracht 2:0. Beim Frauensportfest belegte der Bar Kochba ebenfalls mehrere gute Plätze. UEDTBAIIEMCLEUTE BES tfEDEN If AJEMETIil V K K ■ KM W E Iw ShE W I K VBi HEKEBR HMIEI1BI fl! Sorgt für rösche und restlose DurchrOhrung der Rosch Haschanah-Aktion! Ueherweist laufend alle eingehenden Betrage der Zentrale!

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