Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXII (1927)
- Issue
- Heft 72 (9.9.1927)
- Date
- 1927-09-09
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 72, 0. IX. 1827 JUED1SCHE RUNDSCHAU Seite 510 Karlsbader Brief Wer nach Karlsbad kommt, kann die Ankündigung vor der Synagoge nicht übersehen: ״Zionisten treffen sich jeden Donnerstag, abends, im Hotel Glattauer, Parkstraße. Referate, Vorträge, Diskussionen.“ Es ist ein internationales Publikum, das sich bei diesen Zusammenkünften trifft. In allen Zungen wird geredet. Sehr interessant ist die Präsenzliste, die stets vor Beginn der Sitzungen vom Vorsitzenden des Volksvereins ״Zion“ zu Karlsbad verlesen wird und aus der man erfährt, daß Juden aus Amerika, England, Irland, Frankreich, Deutsch-!and Oesterreich, der Schweiz, Polen, Jugoslawien und selbst aus Sowjetrußland erschienen sind. Es soll hier eine kurze Chronik der Karlsbader zionistischen Veranstaltungen während der letzten Hochsaison folgen: Am 23. Juni sprach Herr James Bendcrsky aus Berlin über ״Das jüdische Leben in Berlin, resp. Deutschland“. Der Vortragende skizzierte Wesen und Wirken der deutsch-jüdischen Organisationen und Jugendbünde. Im Anschluß daran ermahnte Herr Dr. Kohner die Anwesenden, stets die (von ihm erfundene ״Imi-(mit mir!)“Sammeltasche des K. K. L. zu bedenken. Er konnte darauf hinweisen, daß ein Oesinnungsgenösse aus Amsterdam ihm eine ״Imi“-Tasche übergeben hat, in der er 25 holl, Gulden gesammelt hatte. — Am 29. Juni veranstaltete der K. K. L. Karlsbad im Stadtpark die vom K.K.L.-Sekretär Dr. FritzUllmann gut vorbereitete Tombola anläßlich des 25jährigen Jubiläums des Jüdischen Nationalfonds. — Am 30. Juni fand ein Diskussionsabend über ״Kongreßprobleme“ statt, die Dr. Kohner mit einer kurzen Skizzierung der gegenwärtigen politischen und ökonomischen Situation im Zionismus einleitete. In der darauffolgenden Debatte sprach der Revisionist Herr Melamed, Danzig, und Herr Dr. Rob. Löwenstein, Karlsbad. — Bei dem am 7. Juli abgehaltenen Vereinsabende war der neu&nannte polnische Konsul in Tel-Awiw, der Sejmdeputierte Dr. Hausner anwesend, der aus seiner zionistischen Vergangenheit erzählte: Im Cafe Huber in Wien war es, wo Herzl mit seinen fünf Freunden (darunter Dr. Hausner und der ebenfalls anwesende hebräische Schriftsteller Silberbusch) das Echo besprach, das sein ״Juden- Staat“ in der Welt gefunden hatte, und die ersten Schritte zu dessen Verwirklichung unternahm. Herr Alfred Berger, Berlin, entwickelte das Programm der Poaic Zion. Die hierauf einsetzende Diskussion gestaltete sich zu einem Rededuell zwischen Herrn Melamed, dem Danziger Revisionisten, und dem Referenten. — Am 11. fuli hatten Dr. Ullmann und H. Emst Kaufmann zugunsten des K. K. L. einen Liederabend unter Mit- Wirkung des Karlsbader Oberkantors Perl mann und des H. Venv. Wotzilka arrangiert. — Am 14. Juli sprach Dr. Kohner über die Kongreßwahlen. Er entwickelte zuerst das Programm der Radikalen und das der Revisionisten, um sich dann ausführlich mit dem ״Linken Zentrum“ zu befassen. — Am 19. J uli war im Tempel die Herzl-Gedenkfeier, bei welcher Herr Kurt Blum enf eld die Gedenkrede hielt. — Am 21. Juli referierte der Gründer des ״Linken Zentrums“, Dr. Hugo Herrmann, Brünn, über das Programm seiner Partei. In der folgenden Diskussion waren besonders bemerkenswert die Aus- Führungen Kurt Blumenfelds und Alfr. Bergers. — Am 28. Juli erstattete H. Lehrer Becker ein Pressereferat. In der sehr angeregt verlaufenen Diskussion sprach u. a. auch Dr. Leo«! Reidn, der polnische Sejmdeputierte. — Am 31. Juli war der zugunsten des K. K. L. veranstaltete Blumentag, dessen finanzieller Ertrag sehr zufriedenstellend war. — Am 4. August leitete Herr Becker eine Aussprache über die Tel-Awiwer Arbeitertagung ein. Bemerkenswert waren an diesem Abende die Aeußerungen des Präsidenten der jugoslawischen Zionistisehen Organisation und eines in Sowjetrußland ansässigen Zionisten. — Am 11. August besprach Herr Becker den politischen Bericht der Exekutive. — Am 18. August fand ein Vortrag Professor Balabans, des bekannten Warschauer Historikers, über ״Sabbatal Zwi und Jakob Frank, die letzten falschen Messiasse“ statt. — Am 25. August referierte Dr. Kohner über den kommenden Kongreß, wobei er durch Vergleich der einzehren Programme der Parteien darlegte, wie wenig sich die Wahlprogramme der einzelnen zionistischen Parteien voneinander unterschieden. Eingesandt Warnung vor einem Film In Salzburg wurde, im Rahmen der von Reinhardt veranstalteten Festspiele, zum ersten Male in Europa der amerikanische Jesus-Film gezeigt. Ehe er den von der Reklame vorgeschriebenen Siegeszug antritt — im Berliner Tageblatt hat der Film bereits eine sehr günstige Besprechung erhalten — möchte ich davor warnen, dieses minderwertige und langweilige Erzeugnis eines Besuches zu würdigen. Vielleicht würde mancher wie ich erwarten, wenn ihn auch der Stoff an sich wenig interessiert, schöne palästinensische Landschaftsaufnahmen oder gute historische Volksszenen zu sehen. Wer das glaubt, wird ebenso enttäuscht werden wie ich und mit gleicher Sehnsuch die leider erst nach anderthalb Stunden eintretende Pause erwarten, um sich zu entfernen. Daß die ganze Jesus-Geschichte aufs Gräßlich-ste verkitscht wird, ist eine Angelegenheit, an der vorwiegend die Anhänger der christlichen Religion Anstoß nehmen müssen und werden, wenn es auch selbstverständlich jeden anderen Menschen, der nicht in Hollywood und seinen Insassen das Athen unserer Zeit sieht, aufs peinlichste berühren muß, einen Vorgang von historischer Bedeutung zu einem seelenlosen Theaterstück erniedrigt zu sehen. Zweifellos aber wird von dem Film auch eine antisemitische Wirkung auf den regelmäßigen, also geistig beschränkten Kinobesucher ausgehen: der jüdische Hohepriester, Exponent der Bekämpfung des neuen Messias, wird, um einen wirkungsvollen Gegensatz zu dieser Lichtgestalt herzustellen, als Verkörperung aer niedrigsten Haß- und Rachegefühle dargestellt. Leider hat sich Schildkraut-Vater für diese antisemitisch zurechtgemachte Figur hergegeben, während sein Sohn den Judas gibt, also die andere Gestalt, von der antisemitische Wirkungen ausgellen werden. Es ist schade, daß das Spielhonorar für den alten Schildkraut bestimmender war als das jüdische Empfinden, das er doch sonst gelegentlich bewiesen hat — Wenn der amerikanischen Film-Industrie daran gelegen war, den Leidensweg eines unschuldig Verurteilten und Hingerichteten zu zeigen, so konnte sie mit echtestem Lokalkolorit die Tragödie zeigen, die sich vor ihren Augen abspielte, und hatte in Sacco und Vanzetti gleich zwei Objekte dafür. Allerdings hätte man keine jüdische Mitschuld an diesem Verbrechen filmen können. Erich Cohn. Am Sonntag, den 4. September, begann im Hotel ״Russischer Hof“ zu § e r 1 i n eine außerordentliche Verbandstagung des Preußischen Landesverbandes gesetzestreuer Synagogengemeinden. Nach einer Begrüßung von Rabbiner Dr. A u e r - bach folgten Referate einzelner Delegierter. In der Kommission für Werbe- und Propagandatätigkeit der Gesellschaft ״ORT“ sprach das Mitglied des Präsidiums der russischen Gesellschaft ״ORT“, Herr Dr. S. Sc ha p ir o , über die ״Probleme des jüdischen Wirtschaftslebens in Rußland“. Berliner Kalender Büro: Berliner Zionistische Vereinigung, Berlin W 15, Meinekestr. 10. Telephon: Bismarck 7165—70. Postscheckkonto Nr. 37 830 Berlin NW 7. Kassenverwaltung der B. TL V. Sonnabend, den 10. September abends 84י Uhr Berliner Ortsgruppe des Hechaluz Zusammenkunft im Heim des 1.1. W. B., Gr. Präsidentenstr. 2. Gäste willkommen. Jeden Mittwoch, abends 9 Uhr. Gruppe Ost. Zusammenkunft im Lokal Lips, am Friedrichshain 16/23. Jeden Donnerstag, abends 9 Uhr. Gruppe Charlottenburg. Zusammenkunft im Cafe Kersten, Kurfürstendamm 90. Gottesdienst der B. Z. V. und des Misrachi an den hohen Feiertagen in den Sälen Meinekestr. 10. Karten zum Preise von M. 15,—, 10,— und 5,— erhältlieh im Büro der B. Z. V., Meinekestr. 10, Bismarck 7165/70, und im Büro des Misrachi, Weinrneisterstr. 18, Norden 1159.!Der KEREN KAJEMETH veröffentlicht zu ROSCH HASCHANAH folgenden Ausweis 11 II FRGUNDGM UNO BeKAMNTei II 111 11.it.ab.... Die Leitung des Kinderdorfs Im Emek Jesreel gibt bekannt, daß dort für das kommende Schuljahr Knaben und Mädchen von 8 Jahren a ilv.' rt; gegen Bezahlung von Schulgeld aufgenommen werden. Die Anzahl der aufzunehmenden Schulgeld zahlenden Kinder ist auf zwanzig beschränkt. Eltern, die ihre Kinder im Kinderdorf erziehen lassen wollen, wollen sich an die Leitung in Kfar Jelad im, Afule, Palästina, wenden, wo sie genaue Auskünfte erhalten. Neue Chauffeurkurse des ״ORT“ ln Berlin. Sämtliche Schüler des unter der Leitung der technischen Kommission der ״Ort“-Gesellschaft befindlichen Chauffeurkursus haben ihre Prüfung bestanden und Führerschein erhalten. Da ein großer Teil der Absolventen dieses Kursus bereits entsprechende Stel- Jungen gefunden hat, sind von der ״Ort“-Gesellschaft zwei weitere Kurse zur Ausbildung jüdischer Chauffeure in Berlin errichtet worden. Sport Bar Kochba Berlin. Beim internationalen Abendsportfest des S. C. C. errang der Bar Kochba wieder zwei schöne Staffelerfolge. Zuerst gewann die Mannschaft Silbermann, Cohen, Nesselrath und Katz die 4 X 1500 m-Staffel für B-Vereine mit großer Ueberlegenheit in recht guter Durchschnittszeit. Die 4 X 800 m-Staffel sah die besten deutschen Mannschaften am Start. Nach härtestem Kampf wurde Bar Kochba mit der Mannschaft Janklowitz, Eger, Katz und Bergmann Zweiter, 10 m hinter dem deutschen Staffelmeister Teutonia, der den Rekord um 11 Sekunden verbessern konnte. Auch Bar Kochba verbesserte den Rekord noch um 9 Sekunden und ließ Brandenbürg, S. C.C., Preußen-Stettin usw. hinter sich. — Von den beiden Rennen ermüdet, konnte Katz am nächsten Tage in Hannover in einem 5000 m-Laufen nur den 3. Platz hinter dem deutschen Meister Petri und dem Finnen Posti belegen. — Am Sonntag, den 11. September, findet die Vereinsmeisterschaft (Asseburg-Memorial) auf dem Moabiter Sportplatz (Seydlitz- Straße) statt. ״Vintus". Zum dritten Male trägt der ״Vintus“ (Verband jüdisch neutraler Turn- und Sportvereine Westdeutschlands) seine leichtathletischen Meisterschaften aus. In dem neu eingeweihten Grotenburg-Stadion in Krefeld werden am 25. September die Kämpfe stattfinden, an denen zirka 22 Vereine teilnehmen werden. Da die Leitung der Veranstaltung in sporterfahrenen Händen liegt, kann mit einer reibungslosen und interessanten Austragung der Kämpfe gerechnet werden. Essen. Anläßlich des 25jäl1rigen Jubiläums des Arbeitersports in Essen fand am 31. Juli ein Sportfest statt, an dem auch die Bar-Kochba-Vercine aus Köln, Hamborn, und Oberhausen teilnahmen. Trotzdem die gesamte westdeusche Klasse anwesend war, konnten die Bar-Kochbaner vier erste Siege, vier zweite Siege und einen dritten Sieg erzielen, und es darf getrost behauptet werden, daß es ihnen gelang, das Ansehen des jüdischen Sports zu heben. Synagoge ״Der Frfedenstempel“, Berlin-Halcnsee, Markgraf-Älbrecnt-Str. 11/12. Hauptsynago-re: Gottesdienst Freitag abends 6% Uhr (Predigt: Dr. Prinz), Sonnabend, 10 Uhr Mincha 6,45 Uhr, Sabbatausgang 7,19 Uhr. Wochentagsgottesdienst täglich morgens 7 Uhr, abends 6(5 Uhr. Jüdische Gemeinde. Freitag, den 9, September, abends in allen Synagogen und Altersversorgungsanstalten: 6J! Uhr. Predigt: Neue Syn.: Dr. Blumenthal. Sonnabend, den 10. September, morgens: Alte Syn. und Syn. Kottbuser Ufer: 8Vs Uhr, Syn. Kaiserstr., Rykcstr., Pestalozzistr. und Münchener Str.: 9 Uhr, Syn. mit neuem Ritus: Frühgottesdienst: 7«,s Uhr, Hauptgottesdienst: 10 Uhr. Predigten: Svn. Rykerir.: Dr. Freier; Syn. Fasanenstr.: Dr. Galfiner; Syn. Levet/owstr.: Dr. Bergmann. Schrifterklärung: Syn. Münchener Str. Dr. Arthur Levy. Jugendgoftesdienst: 4 Uhr: Alte Syn.: Rabb. Nobel, Syn. Pestalozzistr.: Dr, Emil Levy; Syn. Kottbuser Ufer: Dr. Bleichrode; 4»/s Uhr: Syn. Münchener Str.: Dr. Arthur Levy. Sabbatausgang: 7,19 Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen: abends in allen Synagogen: 6</2 Uhr, morgens, Syn. mit altem Ritus außer Syn. Pc,talozzistr. und Münchener Str.: 61/2 Uhr; Syn. Pestalozzistr. und Münchener Str. und Syn. mit neuem Ritus: 7 Uhr. KEREN KA7EMETH LE ל ISRAEL DER K.K.L ERWIRBT BODEN tN PALÄSTINA MIT HILFE freiwilliger SPENDEN BISHER HAT DER *KL 200000 DUNAM 40 JÜDISCHEN SIEDLUNGEN IN ERBPACHT GEGEBEN JÜDISCHER NATIONALFONDS ZENT BALE FÜR DEUTSCHLAND: BERLIN W 15. MEINEKESTRASSE IO poiTacHCCo'ONTo: an«r TtitenON־ amt bi*ma*ci< mmo Vertrauensleute des Keren Kaiemefh! Aus einer großen Anzahl von Orten liegen noch immer keine Materialbestellungen für die Rosch-Haschanah-Aktion vor. Es ist bedauerlich, daß wir durch dies Versäumnis gezxningen wurden, die betreffenden Vertrauensleute zu mahnen. Wir alle haben doch den gleichen Wunsch, unnötige Arbeit und Kosten zu vermeiden. Wir bitten Sie, soweit das noch nicht gesc h e he n ist, uns sofort m i t z u teilen, wann die Aktion bei Ihnen stattfindet und uns die ausgefüllten Material beste likarten zu übersenden. Eingehende Beträge bitten wir uns regelmäßig umgehend zu überweisen, damit wir die Glückwunsch- Ablösungen rechtzeitig fortlaufend ausweisen können. Die ,,Jüdische Rundschau“ vom 20. September wird einen Aufruf der Z.V.f. D. und einen von einer großen Zahl der prominentesten Rabbiner unterschriebenen Aufruf zugunsten der Rosch Haschanah- Aktion bringen. Der Rabbiner-Aufruf wird separat abgezogen und kann auf Wunsch in einer größeren Anzahl von Exemplaren zur Verfügung gestellt werden, wenn die Absicht besteht, ihn durch die Helfer den Besuchten überreichen zu lassen. Derselben Nummer der ״Jüdischen Rundschau“ werden Zahlkarten des K. K. L. beiliegen. Das Kontingent der deutschen Sammelsielle für 5687 wird nicht erreicht werden, insbesondere wegen der schlechten Ergehnisse der Sommermonate. Die Rosch‘Haschanah-Aktion bietet die letzte Möglichkeit zu der im Interesse des Palästina-Aufbaus dringend erforderlichen Verbesserang des deutschen Ergebnisses. Das Kontingent der deutschen Sammelsielle ihr 5688 ist auf 400 000 M. festgesetzt worden. Aas weis 28 KOr jade GlGduraiseoh־, KondoUttom-Spaade new von Ifk. 8.— *B erfolgt namentlicher Aa»weis mit Text and Benachrichtigung an die mit der Spende bedachte Person, spenoeneingänge vom 1. bis 31. August 1927 12.108,71 Hk. Allgemeine Spenden. Berlin: Anläßlich d. Brithmilah v. Michael Straus: E. Kohn, Dr. Fritz Strauß, Hugo Weigert je 20,—, Richard Salomon, Dr. Hermann Stahl je 10,—, zus. 80,—, Erbschaft Loewenberg 50,—. Sadagurski 50,—, Paul Kaminski anl. d. Geb. einer Tochter 25,—, Dr. Kurt Rosenberg 20,—, Dr. Rudolf Leszynsky anl. d. Jahrzeit s. sei. Vaters 10,—, Direktor Neustatter anl. Geb. s. Sohnes 10,—, E. A. Rubinstein 5,—, R.-A. Erich Cohn u. Frau grat. Herrn. Sternberg u. Frau z. Geb. ihres 3. Kindes 2, , 2 weitere Sp. unt. 3,—. Aachen: 1. Beuthen: Ueberschuß einer Baumsp. 2,—. Bonn: Rose _ Bergmann 5,—. Braunschweig: z. Hochz. d. H. Landesrabbiner Dr. Wilhelm 20,—, ges. a. d. Brithmilah Laiter 12,50. Bremen: Thorasp. d. Jüd. Gemeinde 95,—. Breslau; Aus d. Spcndenbucn: Eisner anl. d. Geburt s. Tochter 5,—, div. Spenden unt. 3,— anl. Herzls Todestages, Wolff Löwenberg, Dr. Juliusburger desgl. je 3,—, aus d. Spendenbuch: Brockmann anl. s. Verlobg. 5,—, Eugen Seelig anl. s. 40. Geburtstages 3, —, Spanier anl. Vermählg. s. Nichte 5,—, Dr. Harry Berg anl. d. Geb. s. 2. Töchtercnens 5,—, Carl Chrambach u. Fr. anl, 1. gokl. Hoch*. 60,—, Joseph Jaschkowitz anl. Geburt s. Sohnes 5,—, Dr. Theodor Rosenthal u. Fr. anl. Brithmilah i. Sohnes Werner-Emanuel 10,—, Wolf u. Henni Marcus anl. Barmizwah 30 — , Hugo Hamburger anl. Barmizwah s. Sohnes 5,—, Uebersch. d. Baumsp. Markowicz 2,—, Dr. Ludwig Silber a. d. N. v. R.-A. Georg Schutz 3,—, Simon Weißmann u. Fr. anl. i. goid. Hochz. 5,—, Fritz Warschauer anl. s. 50. Geburtstg. 5,—. Chemnitz: Sammlg. anl. Wahlversammlg. 7,50. Dresden: ges. am Tischo b’Aw in d. Pension Simon, Weißer Hirsch dch. Lubotzky: E. Lubotzky/ Riga 20,—, G. Bogolsky, Dr. Landau/Lübeck, Leib Jaffe/ Jerusalem je 5,—, 6 Sp”. unt. 5,—, R. Zimmet dch. Salzmann 10,—, Uebersch. e. Baumsp. d. Gebr. Schocken 4,—, ges. b. Vortr. Dr. Foerder 5,35. Dillingen: Sammlg. i. Trauerhause Farn. Herrn. Alkan 11,72. Bad Dürkheim: Fam. Mandel-Löw anl. d. 80. Geburtstages v. Fr. J011. Löw Wwe. 50,—. Düsseldorf: Max Sprei 10,—. Erfurt: Frau Blum anl. d. Barmizwah i. Sohnes 20,—. Frankfurt a. M.: ohne Spezifikation 407,—. Gelsenkirchen:. M. Kohen 5,—, div. Sp. 3,—, P. Mandel/Duisburg■ 5,—, div. Sp. 5,—, Thoraspenden: P. Mandel/Duisburg 3,—, div. 3,—. Hamborn: ges. am 28. 8. Brithmilah Rosemann 28,30. Hamburg: J. van C.leef, Willy Krieger je 5,—, Oscar Berger 3,—, aus d. Spendenbuch: Dr. H, Pardo u. Fr. auf. d. Barmizwah v. Ernst Pardo: 24,—, Morris Goldtree dgl. 24,—, Ernst Meyer/Uelzen dg!- 12,—, Otto Guggenheim dgl. 12,—, Dr. M. Levy, Dr. P. Zadik, Zachar. Zadik, Dr. Henry Hirsch, Manfred Zadik, Elfriede Strauß, J. Pardo, Heinr. Mayer dgl. je 6,—, Ernst Pardo 4,—, Carl Heller 7,—, Dr. J. Schwabe 5,—, Sitn. Horowitz 3,25, Sandberg 3r~, Goldstein 4,36, div. Sp. u. 3,—, E. Lermer 4,—, Fr. Borchardt an!. Herzls Todestages 5,—, M. Bistritzky dgl. 3,—, div. 11,—, aus d. Spendenbuch: ges. anl. d. Silberhochz. i. H. Weißberg: Berl Weißberg 24,—, Dav. Katz 18,—, Schwitzer, S. Getzler, B. Weißberg, J. Reich, B. Kern je 6-, N. Heß 5-, N. N. 3, -. Bist־ itzky, Leo Neustadt, A. Heymann je 6,—, O. Stern 3, M. Florenz 6,— , S. Levy 12, ,‘W. Enoch, M. Isaak je 6, . M. Kern, Jul. Kern, Sim. Lederberger, N. N., Eis. Getzler je 3,—, div. kl. Sp. =27,05 ־־, E. GoTdrei 6,—, Siegfr.