Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXII (1927)
- Issue
- Heft 54 (8.7.1927)
- Date
- 1927-07-08
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Etnzclnammcr ÖJO Goldmnrk JÜDISCHE RUNDSCHAU Redaktion und Verlag Berlin W15, Meinekestraße 10. Erscheint jeden Dienstag und Freitag. Bezugspreis bei der Expedition * monatlich 1,85 Goldmark, vierteljährlich 5,25 Goldmark. Aaelendiaboonemeste werden in der Wibrnnf der einzelnen Linier berechnet. Anzeigen •Verwaltung Jüdische Rundschau G.m.b. EL, B erlin W15, Melnekwtr.10 Telephon: Amt Bismarck 7165—70. Telephon: Bismarck 7165 - 70. Postscheckkonto: Berlin Nr. 17392 Für OeeUrreIcbi PoeUperiuaseoaait Wien, Konto Nr. 156 03a Für Teebnebontownlmi! Poeteparkuennnmt PrnjL Konto Nr. 59 41a Fär Polen: Poiteperirenenunt Warechta, Konto Nr. 190 708. Redaktionsschluß Sonntag und Mittwoch nachmittag. Nummer 54 | Berlin, 8. VII. 1927 Anzeigenpreis: 8 gespalUNonp»refflezeil«0f50 G.-M. Stellengesuche 0.25 G-M. Anzeigenschluß* Dienstag und Freitag nechmitteg 4 Uhr. ח׳ תמוז׳ חרס״ז | xxxil Jahrg. Der Zionismus erstrebt für das Jüdische Volk die Schaffung einer ütfeatljch - rechtlich gesicherten Halmstltte ln Palästina. ״Baseler Programm.** % Die Aufgaben der Jewish Agency» Kommission Das New Yorker zionistische Organ ״Das Jiddische Volk“ vom 24. Juni veröffentlicht folgendes, von Louis Marshall und Dr. Weizmann unterfertigte Schreiben: New York, den 1. Juni 1927. An Sir Alfred Mond, M. P., Dr. Lee K. Frankel, Felix M. War bürg, Direktor Oskar Wassermann. Geehrte Herren! Sie waren so freundlich, die Mitgliedschaft in einer vereinigten Palästina-Untersudningskommission anzumehtnen, die als Resultat einer von den Unterzeichneten getroffenen Vereinbarurig gebildet wurde zu dem Zweck, durch eine nach wissenschaftücnen Richtlinien geführte Uebersicht und Untersuchung die natürlichen Schätze und ökonomischen Bedingungen und Möglichkeiten Palästinas festzustellen. Das Ziel der Arbeit ist, die Aufstellung eines umfassenden und systematischen Programms für die zukünftige konstruktive Arbeit in Palästina und eines Wegweisers für eine reorganisierte Jewish Agency zu erleichtern. ln Anbetracht dieses Zweckes wird die Kommission gebeten, eine Untersuchung anzustellen und einen Bericht zu erstatten über die nachstehenden Punkte wie auch über andere Angelegenheiten, die mit diesen Punkten in Verbindung stehen und die nach Meinung der Kommission zu dem Gebiet gezahlt werden können, für welches die Kommission geschaffen worden ist. Die spezifizierten Punkte sind folgende: I. Allgemeine Uebersicht. a) Die ökonomischen Quellen Palästinas. bl Der jetzige Zustand und die zukünftigen Aussichten folgender Gebiete: 1. Agrikultur, 2. Bergbau, 3. Industrie, 4. Handel. c) Der Charakter, Maßstab und die Resultate der jüdischen Tätigkeit in Palästina im Verlauf der letzten Jahre einschließlich der Arbeiten 1. der Zionistischen Organisation und ihrer Zweiginstitute, 2, der anderen öffentlichen jüdisehen Körperschaften und Institutionen, 3. der Privatunter* nehmungen. Die Kommission wird gebeten, eine genaue und detaillierte Prllui^ aller zugänglichen Materiaü«! vorzunehmen oder Jür mit der Tätigkeit in oder für Palästina blassen, wie auch der Quellen dieser EitMiaS»«», der Ausgaben »U dies« Körperschaffen, des Plan« *ihrer Organisation, der Methoden ihrer Verwaltung und Tätigkeit und ihr« Aktiva und Passiva, und darüber einen B«icht zu erstatten. II. Immigration. Die Wahl, die Beförderung, Aufnahme und Verteilung der Immigranten, mit einem speziellen Hinweis auf die besonderen Forderungen der a) Immigranten ohne Mittel und b) Immigranten mit Mitteln. III. Landwirtschaftliche Kolonisation. a) Die Möglichkeit und Tunlichkeit, mehr Boden für Kolonisation zu erwerben 1. in Gegenden, wo bereits mit jüdischer Kolonisation begonnen wurde, 2. in anderen Teilen Palästinas, 3. in irgendeinem Nachbarland, wo man passenden Boden bekommen kann oder wo Aussicht vorhanden ist, solchen zu bekommen. b) Die Methoden für eine Erleichterung einer günstigen Er- Werbung von Boden. c) Kolonisationsmethoden mit einem speziellen Hinweis auf 1. die Aussichten und verhältnismäßigen Vorzüge von Obst- Pflanzungen, Ackerbau, Milchwirtschaft, Geflügelzucht und anderen agrikulturellen Zweigen, 2. die verhältnismäßigen Vorzüge der verschiedenen Kolonisationstypen und 3. die Beziehungen, besonders die finanziellen Beziehungen, zwisehen dem Siedler und der kolonisierenden Körperschaft. d) Bewässerung, unbewässerte Landwirtschaft und Aufforstung. e) Landwirtschaftliche Ausbildung, Vecsuchswesen und landwirtschaftliche Forschung. f) Welches im allgemeinen die Mittel sind, mit denen man den Fortschritt der Landansiedlung der Juden fördern kann, wie es in Art. 6 des Palästina-Mandats vorgesehen ist. IV. Industrie. a) Die Möglichkeiten einer Investierung von Kapital in Industrien, größeren oder kleineren Umfangs (einschließlich Fischerei), unter Voraussetzung der Beschäftigung jüdischer Arbeiter. b) Die praktischen Mittel, die ergriffen werden können, um die Entwicklung der jüdischen Industrie in Palästina zu fördern mit einem besonderen Hinweis auf die Bedürfnisse der Industrieunfernehmer mit kleinem Kapital. V. Die kooperative Bewegung. Die Entwicklung der kooperativen Bewegung in ihren verschiedenen Zweigen, ihr Platz im ökonomischen Leben der Juden in Palästina und die praktischsten Mittel, die ergriffen werden können, um diese Bewegung zu stärken und ihren Nutzen zu erhöhen. Dabei sind auch die Mittel zu berücksichtigen, mit denen man die Gründung von Kleinindustrien auf kooperativen Grpdlagen, die Waren für den lokalen Gebrauch produzieren, fördern könnte. VI. Bankgeschäft und Kredit. Zu untersuchen ist, wie weit der im Lande bestehende Apparat der Versorgung mit Krediten angepaßt ist und, falls möglich, welche Mittel ergriffen werden können, die die Erlangung von Krediten erleichtern sollen für Unternehmungen l. der Land- Wirtschaft, 2. der Industrie, 3. des Handels. Dabei sind besonders in Betracht zu ziehen die Tätigkeit der bereits bestehenden Finanzinstitute einschließlich der kooperativen Kreditinstitute in den Siedlungen in Stadt und Land. VII. Oeffentliches Gesundheitswesen. Festzustellen sind Charakter, Maßstab, Ausgaben und Resultate der jüdischen Tätigkeit auf dem Gebiet des öffentliehen Gesundheitswesens. Es 9011 festgestellt werden, wie weit die Verantwortung zwischen den verschiedenen beteiligten jüdidischen Organisationen, wie auch zwischen diesen Organisationen und den offiziellen Stellen der öffentlichen Gesundheitspflege verteilt wird. VIII. Arbeiterfrage. der Landwirtschaft und Induitrid (etaschliwJlich der Bauarbeiten) voraussehen kann. IX. Finanzen. BlsISbln 63«' UlfHÜ» '1i'^iÄ#:';Frage‘:"atjf/lfeft ׳ tfiliÄi der Landwirtschaft und Induifrid (einschließlich der Bauarbeiten) a) Die Kommission wird ersucht, ein Budget auszuarbeiten, in dem detaillierte Vorschläge über die Ausgaben gemacht werden, die sachgemäß notwendig sind, um die Empfehlungen der Kommission zu verwirklichen, soweit solche Ausabenberechnungen im jetzigen Moment vorgenommen weren können. b) Die Kommission wird ferner ersucht, alle von ihr für nötig gehaltenen Empfehlungen! zu machen bezüglich der Frage, wie man die nötigen finanziellen Mittel beschaffet! kann, ferner bezüglich des Apparates zur Verwaltung dieser finanziellen Mittel mit Berücksichtigung der Erreichung des höchsten Grades von Tüchtigkeit und Wirtschaftlichkeit und der Beseitigung jeder Form von Verschwendung. In diese Empfehlungen sind vorläufig auch die Einnahmen und der Verwaltungsapparat solcher finanzieller Institutionen, wie des Keren Hajessod und des Keren Kajemeth einzubeziehen. Es wird ernstlich erhofft, daß in Anbetracht der Wichtigkeit der Tätigkeit, die Sie vorzunehmen haben, und der weitreichenden Resultate, die Ihrer Aktion folgen werden, es Ihnen gelingen wird, so rasch wie die Aufgabe es Ihnen nur ermöglicht, einen gründlichen Bericht über alle oben erwähnten Punkte zu überreichen und Ihre Beschlüsse und Empfehlungen bezüglich dieser Punkte mitzu teilen. Es ist kaum nötig hinzuzufügen, daß die Empfehlungen der Kommission unter den verschiedenen anderen Gegenständen die besonderen Bedingungen Palästinas und die ausgesprochenen Charaktereigenschaften seiner Bevölkerung in Betracht zu ziehen haben. Louis Marsha 11, Chaim Weizmann. Die Landeskonferenz der Allgemeinen Zionisten Polens Warschau, 3. Juli. (J. T. A.) Heute mittags wurde hier die achte Landeskonferenz der polnischen Zionisten eröffnet. Die Beratungen werden drei Tage in Anspruch nehmen. Herr Leon Le vife, der Führer der Gruppe ״Eth liwnofh“, referierte üb« ״die Lage im Zionismus und im Palästina-Aufbau“, Herr M. F r e i d erstattete den Bericht des Zentralkomitees, Advokat Seidemann den des Keren Hajessod-Komitees. Vorgesehen sind Referate von Feldstein über die Jugendarbeit, von Lewen über Kongreßprobleme, von Dr. M. Hindes über Kulturaufgaben, von J. Heftmann über die politische Lage der Juden in Polen, von Dr. Gottlieb über Arbeit in den Gemeinden. Schon in der Eröffnungssitzung machte sich der scharfe Gegensatz zwischen der von J. Grünbaum geführten radikalen Gruppe ״Al hamischmar“, die in Opposition zur Weizmann-Politik steht, und der offiziellen Gruppe ״Eth liwnoth“ geltend. Die ״Al hamischmar“-Gruppe verfügt diesmal über eine große Zahl Delegierte. Es sind insgesamt 173 Delegierte erschienen, unter diesen gehören der Gruppe ״Eth liwnoth“ 83, der radikalen Gruppe ״Al hamischmar“ 61, den Revisionisten 11 und der akademisehen Gruppe ״Jardenia“ 3 Delegierte an. Die Gruppe ״E t h liwnoth“ besitzt demnach die absolute Mehrheit, wozu noch kommt, daß die Mitglieder des Zentralkomitees stimmberechtigt sind. Es sind ßesfrebUBgen in» Qaj!g^ die verechfedenen Fraktionen auf eine taktische Plattform zu einigen, damit allzu scharfe Kämpfe vermieden werden. An den Staatspräsidenten Prof. Moscicki wurde ein Begrüßungstelegramm gesandt, in welchem darauf hingewiesen wird, daß die Organisation der polnischen Zionisten jetzt zum ersten Mal als legale Körperschaft tagt. Im Mittelpunkt des ersten Verhandlungstages stand der von M. J. Freid erstattete Bericht des Zentralkomitees, in welchem schwere Vorwürfe gegen den Führer der radikalen Opposition, Abg. J. Grünbaum, und seine Gruppe erhoben wurden. Durch die hemmungslose radikale Propaganda und durch die überall ausgestreute Behauptung, die Leitung wolle durch ihre jewish Agency-Politik die Bewegung den Nichtzionisten ausliefern, werde Destruktion in die Massen getragen. Ihm erwiderte Abg. Grünbaum und erklärte, der Ideenkampf stärke die Bewegung. Er setzte die Ziele der Radikalen auseinander. Am 2. Verhandlungstage wurde die Generalaussprache fortgesetzt, an der sich Dr. Hindes, Dr. Lemberg, J. Apenschlak, Podlischewsky, Gutgeld u. a. in, beteiligten. Grünbaum sprach sich« gegen die Einbringung eines Vertrauensvotums für die jetzige Leitung der polnischen Organisation aus, da sonst die Gruppe Al Hamischmar den Saal verlassen müßte. Daraufhin wurde der Antrag vorläufig zurückgezogen. In den Verhandluigspausen werden die Bemühungen zur Schaffung eines einheitlichen Zentralkomitees, in dem Et Liwnoth, Al Hamischmar und die Revisionisten vertreten sein sollen, fortgesetzt Englands Palästina - Bericht RW, Berlin, 6. Juli. Die Sitzung der Mandatskommission in Genf ist beendet. Aus dem offiziellen Communique, das über die geschlossenen Sitzungen ausgegeben wird, ist Genaues über die Palästina-Debatte nicht zu entnehmen, das Protokoll wird erst später veröffentlicht. Bisher liegen die Dokumente vor, die der Mandatskommission von den beteiligten Seiten eingereicht worden sind. Die Kommission erhielt den Bericht der Mandatarmacht, ferner zwei Petitionen von arabischer und zwei von jüdischer Seite. Von diesen betraf das Memorandum der Agudas Jisroel nur die Spezialfrage der Gemeindeorganisation, während die Zionistische Organisation wie in den vorhergehenden Jahren auch diesmal einen ziemlich ausführlichen Bericht über alle Zweige der jüdischen Aufbauarbeit überreicht hatte. Der Waad Leumi hat in diesem Jahre keine Denkschrift an die Mandatskommission gesandt. Die Hoffnungen, die manche auf die vorjährige Petition des Waad Leumi gesetzt hatten, haben sich bekanntlich nicht erfüllt, vielmehr hat sich gezeigt, daß durch eine solche Parallelaktion eher Verwirrung erzeugt wird. Auch hat sich die Methode, der Mandatskommission Beschwerdeschriften wegen nichterfüllter jüdischer Wünsche zu überreichen, nicht bewährt. In der Mandatskommission sind noch nicht alle Mitglieder hundertprozentig auf unserer Seite, so daß in manchen Situationen der Vertreter der Mandatarmacht sogar genötigt ist, die projüdische Haltung der Mandatarmacht zu rechtfertigen. Es erweist sich als taktisch unmöglich, gleichzeitig sowohl sich der Stütze, die uns die Mandatarmacht auf internationalem Terrain bietet, zu bedienen, als auch Beschwerden gegen diese Mandatarmacht zu häufen. Das Memorandum, das die Exekutive vorgelegt hat, findet — so sehr man vielleicht Einzelheiten enders fonpilleirt. gewünscht hätte- — sucht. Gegenüber der Mandatarmacht wurde jeder T%n der Anklage vermieden, das Entgegenkommen auf verschiedenen Gebieten anerkannt, zugleich freilich, wenn auch in konziliantem Ton, hervorgehoben, welche berechtigten Wünsche der Juden noch nicht erfüllt sind. Die heftige Kritik, die insbesondere in Palästina an diesem Memorandum geübt wurde (siehe den letzten Bericht unseres palästinensischen Korrespondenten), ist zwar begreiflich aus der besonderen psychologischen Situation der palästinensischen Juden, aber aus der polifischen Gesamtlage keineswegs gerechtfertigt. Wenn zum Beispiel im ״Haarez“ das Memorandum der arabischen Exekutive, das in schärfster Form gegen die Mandatarmacht Beschwerden erhebt, als nachahmenswertes Vorbild angeführt wird, so beruht dies doch auf einer völligen Verkennung des grundsätzlichen Unterschiedes zwischen der Stellung der Juden und der Araber im Lande. Die Araber stützen sich auf ihre reale Position und fordern allgemeine, der ganzen Welt verständliche Dinge wie Demokratie, Parlament usw. Wir dagegen stützen uns keineswegs auf bereits vorhandene Tat- Sachen, sondern auf politische Rechte, die im Mandat verankert sind und deren Hüter im Lande die Maftdatarmacht ist. Wir sind daher in ganz anderem Sinne von der Mandatarmacht abhängig als die Araber und wir müssen endlich verstehen, daß sich daraus für uns innerhalb der politischen Konstellation eine andere Politik und Taktik ergibt als für die Araber. Es ist nicht zu bestreiten, daß die Regierung in manchen Punkten nicht oder zu langsam berechtigten jüdischen Forderungen nachgekommen ist. Aber so sehr wir alles dran setzen müssen, diese für uns lebenswichtigen Forderungen durchzusetzen, so müssen wir doch einen Unterschied machen zwischen diesen Einzelheiten und unserer Gesamthaltung. Die großen Prinzipien des Mandats und der Balfour-Deklaration werden heute von der Mandatarmacht geschützt und es handelt sich nur darum, nachdem der Zionismus nach der ersten Sturmperiode jetzt in eine Periode ruhigerer, systematischerer Aufbauarbeit einlenkt, im Einzelnen das richtige System der Zusammenarbeit zu finden. Besonders auf dem Gebiet der Wirtschaftspolitik hat die Regierung schon manches eingesehen, und die Ziffern, die sie selbst in ihrem Bericht an den Völkerbund anführt, werden sie belehren, daß sie das größte Interesse daran hat, dem jüdischen Unternehmertum die Einordnung in die Produktion des Landes zu erleichtern. Freilich geht die Regierung sehr vorsichtig dabei zu Werke, sicherlich oft zu vorsichtig, besonders unbegreiflich für zionistische Finanzpolitiker, die, weit entfernt von dem Verständnis für Reserve-Rücklagen, sich bei öffentlichen Fonds an ein Finanzsystem von Ausgaben ohne gesicherte Einnahmen gewöhnt haben.