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Jüdische Rundschau · 1927-06-01 · Heft 44 (Juni 1927) · page 7

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXII (1927)
Issue
Heft 44 (Juni 1927)
Date
1927-06-01
Page
– (sequence 7)
Language
German
Belongs to
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Nr. 44 *OBtfrecHB ntnrascfixu Seite 319 1 Schalom Asch Ober Erez-Israel Am 5. Mai ist S c h a! o m A s c h in Begleitung von Herrn Leib Jaffe für einige Tage ins Emck und ins Galil gereist, ln Atuleh fand ein großes Meeting statt, zu dem die Siedler auch aus den Nachbarkolonien in Scharen herbeiströmten; man konnte etwa 600 Menschen zählen. Die Arbeitervertreter und die Vertreter der Gemeinden begrüßten Asch. Dieser antwortete in einer kurzer! Rede hebräisch und jiddisch. Er sprach von dem großen Eindruck, den dieser Teil des Emek auf ihn gemacht habe und erklärte: ״Es gibt heute Leiden in der ganzen Welt, aber überall sind es Todesschmerzen, in Erez-Israel sind es Geburtswehen.“ Der Sabbat wurde in Safed verbracht. Schalom Asch interessierte sich besonders für das Leben in der alten Stadt der Kabalah und der Mystik. Sonnabend abends veranstaltete die Jugend zu Ehren der Gäste ein Fest. Nach einigen Worten von Leib Jaffe sprach Schalom Asch hebräisch. Er sagte u. a.: ״Ich bin glücklich, in Safed zu sein, der schönen, alten Stadt, in der so viele Heilige und Zadikim lebten. Als ich hier die Berge und die Sonne sah, habe ich viele Dinge verstanden, die mir früher unverständlich waren. Ich habe verstanden, daß der nächste Weg zu Gott die Freude ist. Ich bin in einer Zeit der Panik und der Niedergeschlagenheit nach Palästina gekommen. Ich hoffe aber mit ganz Israel, daß die schwere 2eit vorübergehen wird, und daß wieder Freude in Erez-Israel und im jüdischen Volke einkehren wird. Ich wünsche, daß uns alle der Gedanke einigt: die schwere Zeit zu überwinden und nicht mehr die Leiden zu sehen, sondern die große Sache, die vor uns liegt.“ Bei dem von der zionistischen Palästina-Exekutive und denf Hauptbüro des Keren Hajessod zu Ehren von Schalom Asch veranstalteten Empfang hielt Asch eine Rede, der wir nachstehendes entnehmen f Sein erster Besuch galt der heiligen Stadt Jerusalem, und dort fand er nicht nur das Herz des Landes, sondern das Herz des ganzen Volkes Israel. Diejenigen, die bereits längere Zeit im Lande wohnen, empfinden sicherlich nicht, was eigentlich Erez-Israel ist, genau so wie die, die sich in einem beleuchteten Raum aufhalten, nicht für die draußen herrschende Finsternis empfänglich sind. Wir, die wir in der Finsternis des Galuth sind, empfinden diese Bedeutung vie! mehr als Ihr hier im Lande. Ich bin kein Zionist und gehöre auch sonst keiner Partei an. Von der Zionistischen Organisation wußte ich nur, daß sie im Galuth Gelder sammelt, aber ihre wirkliche Bedeutung konnte ich nicht erkennen, bevor ich hierher gekommen bin. Hier habe ich mich von der Mannigtaltigkeit und Größe ihres Werkes überzeugt. Sie tut alles, was eine jüdische Regierung zu tun hätte, aber es mangelt ihr die Exekutivgewalt, die einer Regierung sonst zustcht. Gerade deshalb muß man ihr doppelt Ehre und Gehorsam schenken. Als Außenstehender empfinde ich die ungeheuer große Verantwortung, die aut der zionistischen Exekutive vor dem ganzen Volke Israel liegt, und ich bringe ihr aus diesem Grunde die größte Hochachtung entgegen. All unsere Bemühungen haben wie eine immer steigende Quelle sich ins Land zu ergießen und zu dessen Aufbau beizutragen. Hier habe ich mich überzeugt, daß wir alle verpflichtet sind, uns der Herrschaft der Zionistischen Organisation zu unterstellen. Ich verhalte mich ablehnend gegen vieles, was die Zionisten im Galuth tun, aber was Palästina betrifft, stelle ich mich der zionistischen Organisation zur Verfügung.“ (Ziko.) Weltorganisation zionistischer Frauen (W.J. 1.0.) Die Exekutive der Weltorganisation zionistischer Frauen hat beschlossen, ihre IV. Weltkonferenz im Zusammenhang mit dem Kongreß der Zionistischen Organisation in Basel abzuhalten. Um aen Delegierten die Möglichkeit einer Teilnähme am Kongreß za ermöglichen, wird die Konferenz am 28. August eröffnet werden und bis zum 30. August dauern. Oe FöderationzionistischerFrauen.die englische Landesveremigung der W1ZO, bereitet für den 6. und 7. lull d. J. ein Oartenfe st vor, für welches Sir Herbert uua Lady Samuel ihr Haus und ihren Garten zur Verfügung gestellt haben. Im Ehrenkomitee befinden sich unter anderen Marquis und Marchioneß Reading, Lloyd George, Lord Balfour, Sir Alfred Mond, Sir Wyndham Deedes, Herr und Frau James de Rothschild, Oberrabbiner Herz u. a. Das Fest verspricht nicht nur ein gesellschaftliches Ereignis zu werden, sondern auch der Arbeit der W1ZO sehr erhebliche Mittel zuzuführen. Das Interessanteste im Programm ist die Tatsache, daß durch Vermittlung von Frau L. Freeman, Präsidentin der Kanadischen Föderation der WIZÖ und das freundliche Entgegenkommen des Handels- und Immigrations-Ministeriums die Regierung von Kanada zugesagt hat, für das Fest einen vollständig eingericliteten Pavillon zur Verfügung zu stellen. Der Pavillon wird in Kanada hergestellt und zusammen mit kanadischen Landes- Produkten nach London verschifft. Diese Anerkennung der Arbeit der W1ZO durch die Kanadische Regierung ist ein sehr erfreulicher Beweis davon, welchen Eindruck unsere Leistungen in Palästina auch auf die Oeffentlichkeit eines Landes machen, wo man in der Lage ist, Kolonisationsleistungen abzuschätzen, Frau Dr. Hannah M a i s e 1 Schochat, Leiterin der Landwirtschaftlichen Mädchenschule in Nahalal, begibt sich zu einem dreimonatlichen Studienaufenthalt zwecks Besuchs der führenden landwirtschaftlichen Schulen nach Europa. Eine interessante Gerichtsverhandlung Vor dem Jaffaer Kreisgericht stand ein jüdischer Kommunist, der sich gegen einen Schutzmann renitent benommen hatte. Der Vertreter der Staatsanwaltschaft plädierte für die Bestrafung und Ausweisung des Angeklagten. Der Leiter der Verhandlung, der arabische Scheich AI Rareb, schloß sich jedoch der Darlegung des Verteidigers an, daß, da in Palästina gemäß der Balfour-Dekiaration ein j ü - disches Nationalheim besteht, ein Jude nicht aus Palästina ausgewiesen werden könne, weshalb er den Angeklagten zwar zu einer Arreststrafe von drei Monaten verurteilte, von einer Landesausweisung aber absah. Me Palästina-Orangen aal dem englischen Markt Die beiden letzten Schiffe, die Palästina-Orangen von Jaffa nach England brachten, liefen am 11. und 12. April in die Häfen von Liverpool und Hüll ein. England hat, wie die PC. berichtet, in dieser Saison in Palästina 1 803368 Kisten Orangen gekauft, 146 000 Kisten mehr als im Vorjahre. Berliner Kalender Büro: Berliner Zionistische Vereinigung, Berlin W 15, Meinekestr. 10. Telephon: Bismarck 7165—70. Postscheckkonto Nr. 37830 Berlin NW 7. Kassenverwaliung der B.Z.V. Mittwoch, den 8. Juni abends S'/s .Uhr Gruppe Ost, In den Unionsälen, Greifswalder Straße 222. Herr Kurt Blumenfeld: ״Zwischen A.-C.*Sitzung und Kongreß“. Dienstag, den 14. Juni abends 8>/j Uhr Gruppen West-Charloftenburg, im Sitzungssaal, Meinekestraße 10. Herr Rabb. Dr. Joach. Prinz: ״Die liberale Rabbiner-Konferenz, ihre Bedeutung und ihre Auswirkungen.“ Sonntag, den 19. Juni abends 8:4 Uhr im Lehrervereinshaus, Alexanderstr. 41, Kundgebung. Redner: Prof, Chaim Wetzmann, Dr. Schmarja Levin. Jeden Donnerstag abends 9 Uhr Zusammenkunft der Charlottenburger Zionisten im Caf€ Kersten, Kurfürstendasim 90. Zionisten! Haltet Euch Sonntag, den 19. Juni, abends 9 Uhr, frei! Chalm Weiziiimiii Sdrniarja Levin sprechen im Lehrervereinshaus 3. Ausweis der Schekeleingange 5687 Abgeschlossen am 2״e«05j 1927. Aus folgenden Städten gingen % J%! ein: Aachen 37 Hoppstädten 2 Berlin 2 297 Jahnsdorf 2 Beuthen 185 Jauer 2 Bochum 20 Jena 22 Bonn 1 Jeßnitz 8 Braunschweig 37 Karlsruhe 70 Breslau 499 Königsberg 130 Buchau 2 Konstanz 12 Bunde 2 Leipzig 350 Bunzlau 9 Liebstadt 3 Bütow 7 Liegnitz 70 Butzbach 3 Lübeck 60 Chaluzzcntrum Saargebiet 10 Lüneburg 1 Chemnitz 5 Magdeburg 53 Crefeld 16 Mainz 65 Dessau 10 Mannheim 130 Detmold 2 Militsch 13 Dortmund 120!München-Gladbach 20 Dresden 83 .Münster 15 Düren 24 Neudamm! Düsseldorf 10 Neuenahr S Erfurt 40 Neuß 10 Eschwcge 15 Neuwied 2 Frankfurt/.M 300 Nordhausen 17 Freiburg 12 Nürnberg 133 Geilenkirchen 6 Oppeln 71 Gießen 20 Osnabrück 31 Göppingen 1 Rastatt 3 Görlitz 36 Selters 0 Göttingen 24 Siegburg 10 Guben 10 Suhl 7 Gundorf b. Leipzig 6 Schwab. Hall 2 Günzenhausen 4 Stangenhagen 9 Haigerloch 2 Sterkrade 7 Halle 45 Stettin 30 Hamburg 750 Tiefenort 10 Hameln 39 Trachcnberg 10 Hanau 27 Ulm 3 Hannover 100 Unterbimbach 10 Heilbronn,. Sontheim 10 Waltershausen 4 Herford 4 Würzburg 3) Hindenburg 26 Zwickau 50 Die Zionistische Exekutive hat den Scheketablieferungstermin auf den 24. Juni festgesetzt. Die bisherigen Eingänge sind äußerst unbefriedigend. Die Schekelsammlung muß daher mit gröster Intensität fortgesetzt werden. Der nächste Schekelausweis, der wieder sämtliche Orte enthält, an die wir Schekelblocks geschickt haben, erscheint am 14. Juni. Ende der vorigen Woche besuchten das Büro der zionistisehen Exekutive in Jerusalem Herr Walter Haas, der neuernannte General-Konsul Oesterreichs in Palästina, und Herr Zbyszewski, der neue polnische General-Konsul im Lande. Beide Konsuln zeigten großes Interesse an dem jüdischen Auf- Bauwerk in Palästina und äußerten ihren Wunsch, über den Fortgang unserer Arbeit informiert zu werden. Im Monat April sind 390 Juden nach Palästina eingewandert, davon 104 aus Polen, aus Rußland 78, 58 aus Mesopotamien, 44 aus Persien, 34 aus Rumänien, 20 aus Amerika, die übrigen aus anderen Ländern. Seit Beginn des Jahres 5687 sind 3097 Personen In Erez-Israel eingewandert. Zionistische Vereinigung für Deutschland Berlin W 15, Meinekestraße 10. Postscheckkonto: Berlin 8091. Die Verwaltung der Warschauer Jüdischen Gemeinde hat beschlossen, das alte Gemeinde-Museum neu zu organisieren und als repräsentatives Museum der Oeffentlichkeit zugänglich zu machen. Ferner soll ein großes jüdisches Archiv, das die wichtigsten Dokumente der Geschichte der Juden in Polen bergen soll, geschaffen werden. Kleine Nachrichten London, 27. Mai. (J. T. A.) Lord Plumer und Lady Plumer trafen in Plymouth ein. In London wird Lora Plumer mit dem K o 1 o n i e 11 m i 11 i s t e r eine eingehende Besprechung über die palästinensischen Probleme im Zusammenhang mit Herrn Amcrvs bevorstehender Tour durch die KoloniaHantler abhalten. Paris, 24. Mai. (J.T. A.) Der Präsident der Iranzösischcn Liga für Menschenrechte, Professor Victor Basch, veröffentlicht einen Aufsatz, 11t welchen! er ausführt, die Liga billige nicht Schwarzbarts Tat, allein da man weiß, daß Petljura der Verantwortliche für die Pogrome ist, wird man ihn verstehen und f r e i s p r e c b c 11 müssen. Aus Paris wird gemeldet, dal! der Schwarzbarth* Prozeß erst im Monat Oktober zur Verhandlung gelangen wird. Prof, Dr. Jakob M a n n vom I lehrew Union College in Cincinnati wurde für ein Jahr beurlaubt, um im Winter- und Sommersemester 1927;28 an der Hebräischen Universität zu Jerusalem Vorlesungen über jüdische Geschichte zu halten, Paris, 21. Mai. (J.T.A.) Baron Henri de Rothschild empfing eine Abordnung des französischen Keren Hajessod, bestehend aus Dr. Leon Zadock-Kahn, Fernand Cor cos, Joseph Ascher, Jacques Marx und Jehuda ü h c 1 c r,' und besprach mit ihnen verschiedene Fragen der Palästinawirtschaft und die Möglichkeiten zukünftiger Entwicklung. Wie offiziell gemeldet wird, gelang es der palästinensisehen Polizei, die drei R ä 1! h e r, die am 5. Mai den anglikanischen Bischof von Jerusalem Mac Innes überfallen und beraubt batten, z ti verhafte :1. Sir John Russell, der als landwirtschaftlicher Chemiker Weltruf genießt, und von dessen Besuch in Palästina zwecks Vornahme einer Analyse des palästinensischen Bodens wir bereits berichtet haben, hat an der Hebräischen Universität in Jerusalem kürzlich einige Vorlesungen gehalten, ebenso vor einer Konferenz landwirtschaftlicher Experten in Tel- A w i w. Pierre von P a a s c n , ein bekannter Korrespondent eurepäischer Zeitungen in New York, Louis G o 1 d i n e, Autor des Buches ״Forward front Babylon“ und anderer werke, und Waldo Frank, der amerikanische Schriftsteller, weilen derzeit in Palästina. Der bekannte amerikanisch-jüdische Schriftsteller Hermann Bernstein, Herausgeber der Zeitung ״Jewish Tribune“, weilte in diesen Tagen in Berlin, nachdem er zuvor Palästina und die Orientländer, sowie Polen, Rumänien, Ungarn und andere Länder besucht hat. Er wurde hier vom Rcichbankpräsidcntcn Dr. Schacht und dem Preußischen Kultusminister Prof. Becker empfangen. Das Komitee des Jüdischen S t a a t s 111 e a i e r s in Riga hat W. Latzki-Bertholdi zum literarischen Leiter des Theaters berufen. Unsere Vertrauensleute und Spender machen wir nochmals auf die Versieherungsabtcilung des Keren Kajemeth aufmerksam. Diese Abteilung wurde eingerichtet auf Grund des Vertrages, den das Direktorium des Keren Kajemeth mit der Direktion des Phönix abgeschlossen hat. Dadurch, daß dieser Vertrag für die Arbeit in allen Ländern Gültigkeit hat, konnte der Phönix dem Keren Kajemeth wesentliche Vorteile gewähren. Trotz dieser Vorteile sind auch für die Ver- Sicherungsnehmer noch Vergünstigungen vorgesehen. Die Versicherungen werden im übrigen zu den üblichen, sehr günstigen und konkurrenzfähigen Tarifen des Phönix abgeschlossen. Die bisherigen Ergebnisse unserer Abteiiung in Deutschland beweisen, daß durch diese Tätigkeit der Keren Kajemeth sehr gefördert werden kann. Voraussetzung dafür ist aber, daß unsere Vertrauensleute und Spender, die Mitarbeiter der Versicherungsabteilung des Keren Kajemeth durch Abschluß und Nachweis von Versicherungen und eventuell durch nebenamtliche urtd hauptberufliche Mitarbeit unterstützen. Ausdrücklieh machen wir darauf aufmerksam, daß die Vergünstigungen für die Versicherten und für den Keren Kajemeth nur bei den Versicherungsabschlüssen gewährt werden, die durch die Mitarbeiter der Versichcrungsabfeilung beim ״Phönix״ getätigt werde 11. Wir erwarten also, daß alle diejenigen, die den Abschluß einer Versicherung, sei es Lebensversicherung oder irgendeine Versicherung anderer Art beabsichtigen, sich an die Mitarbeiter der Ver- Sicherungsabteilung wenden werden. Niederlassungsmöglichkeit, sehr günstige, für Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankhciten, der gut, auch operativ, ausgebildet sein muß, in Industriestadt in Sachsen. Kapital erforderlich. Auskunft erteilt die Z. V.f.D. An unsere Abonnenten! Die Post verlangt von uns die Anmeldung der vom 1. Juli 1927 ab zu liefernden Exemplare bis zum 15. Juni. Wir sind daher gezwungen, die Abonnementsgebühren von denjenigen Abonnenten, die die ״Jüdische Rundschau" direkt bei uns abonnieren, in den ersten Junitagen zu erheben, und zwar werden wir ihnen zu diesem Zweck Nachnahmen zugehen lassen. Wir bitten darum, im eigenen Interesse dafür Sorge zu tragen, da& diese Nachnahmen prompt eingelösl werden, da sonst Unregelmäßigkeiten in der Zustellung der ״Jüdischen Rundschau" nicht zu vermeiden sein dürften Berlin, im Mai 1°T7 Verlas ,Jüdische Rundschau“ Berlin W15. Meinekestrafie 10

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