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Jüdische Rundschau · 1927-05-20 · Heft 40 (20.5.1927) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXII (1927)
Issue
Heft 40 (20.5.1927)
Date
1927-05-20
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite •286 י r *■können,• nur erste: Anfänge sind, daß das jüdische Gemelmvesqa aus seiner eigenen Mitte die kulturellen und ■ schöpferischen Kräfte entwickeln muß, die es zu einer ׳. Einheit gestalten, sein Wachstum verbürgen und seine geistige Physiognomie immer deutlicher hervortreten lassen, dann Werden wir auch den Resultaten der gegen- •י' . ^wartigen Arbeit gerechter gegenüberstehen. Wir dürfen ' ■nicht das heute Erreichte an Maßstäben messen, die nur an, das Vollendete angelegt werden dürfen. Kein wahrer ,Zionist kann sich durch einzelne Mißerfolge oder Rückschlage entmutigen lassen. Nur wer 1918 den Irrtum hegt 1 es sei nun schön alles erreicht, der muß jetzt enttäuscht sein. Daher ist die Klärung des zionistisehen Bewußtseins und das Verständnis der '»Vo-zionistischen Entwicklung seit dem Kriege eine der Vorbedingungen gesunder zionistischer Aktivität. ' Wir sind der Ansicht, daß wir durch die Entwicklung ‘.V, der letzten Jahre zu weit vorgerissen würden, wir haben unsere Kräfte überschritten;1 Es gilt jetzt, statt neues Urivollkömmenes zu beginnen, das bisher Begonnene und noch Unvollendete zu konsolidieren, ,selbständig lebens- ,?*׳fähig' zu' nuachen, selbst auf Kosten einer vorübergehen- . den Einschränkung unserer expansiven Arbeit. Es gilt, Sdie Methoden zu revidieren; die äußerste Oekonomie Liitri!; Efril?lang. mit den vorhandenen Mitteln anzuwenden, »' die,' Erfahrungen unserer Experimente zu verwerten. ,־SQlche;‘S}tuat10nen, wo Revisionen und Oekonomle-Maß- '^l'iiahm'eri■ erforderlich sind, gibt es bei allen Werken und w;L,‘ in 1allen Staaten, um so mehr bei uns, die nur tastend ,, -' und experimentierend vorwärfsgehen können. Es mag sein, daß sich das einmal in einer bestimriiten Richtung ־ס’,י, entwickelte Denken nur allmählich diesen Erfordernissen ־ *״ änpassen kann, dennoch muß ’ es geschehen, und es ist \ejnel' zionistische Pflicht, dafür zu sorgen, daß unsere!Arbeit in Palästina in dieser Hinsicht überprüft und umgestaltet wird. Gerade Dr. Weizmann hat immer A *diesen Grundsatz vertreten, die Durchführung ist aber bei' dem Mangel an geeigneten Persönlichkeiten nicht .' einfach,, Wir hätten stets mit der Schwierigkeit zu . kämpfen, daß es wirtschaftliche Sachverständige für unser Werk nicht gibt, sondern jeder Experte erst einer I besonderen Schulung und eines Einarbeitens in die be- •sonderen׳ Verhältnisse unseres Volkes bedarf. Aber auf;',’.dem Weg, den Dr. Weizmann seit Jahren im Zusammen- '• ';hang mit der Agency-Politik verfolgt und der jetzt in der ■Entsendungder Kommissionen seinen Ausdruck gefunden hat; werden wir zu immer klareren Ergebnissen in bezug ׳, ־ auf׳ die' wirtschaftliche Gestaltung Palästinas gelangen.;Diese . Fragen bedürfen einer peinlich sachlichen Bei’handlung pnd diese;wird erschwert, wenn jede Einzelheit mi■:-parteimäßig ausgebeutet wird. Die Fragen der wirf- .׳schädlichen Technik sind keine Pärteifragen. So wie ' wir schon ,1921 ,anläßlich des Berichtes der Reorganl-?ations-Kommission an ...dieser, Stelle davor gewarnt haben; diesen Bericht zu einer Parteisache zu mafchen, statt' seine Einzelheiten sachlich nachzuprüfen, so ist auch heute wieder dieselbe Gefahr im Anzuge. Es ״ , ergeben sich dabei ganz komische Konstellationen, indem ';zi B. 'Jabotinsky,‘ der 1920/21 als schärfster Gegner der Bräridels-Gruppe'und der Julius Simon-Gruppe auftrat;,׳-und dessen Eintritt in die Exekutive einer der stärksten!'' Gründe für das Ausscheiden de? Brandeis-Gruppe־ ge- ׳s^iwesen.ist,beute mit der größten Naivität viele Gedanken, uj/die.daniäls von Brandeis vertreten wurden, als ein Partei- /!■־/möriopol' des Revisionisinus darstellt. Es ist natürlich nichts dagegen einzuwenden, daß die Revisionisten diese ■ oder, jene Grundsätze vertreten, die ihr Führer früher ־, bekämpft hat, aber lächerlich ist es, solche Programm- , ־. punkte zu Parteigut zu stempeln, während es sich in ' ־ Wirklichkeit auf dem Gebiete der Palästina-Wirtschaft 4;־:, umt; Fragen'der ,Empirie handelt, nicht um prinzipielle /Frägen., tWir kommen langsam vorwärts; wir sind gewiß weit davon entfernt, die Schwierigkeiten zu verkleinern 1 1-;--- 1 ---1f/;:'- Kongreß-Prälndinm ’־ Ist es darum, weil Berlin inmitten der jüdischen Welt liegt, ,' im-Sphhittpunkte von Ost- und Westjudentum oder darum, weil!״;;’, der deutsche ׳Zionismus tatsächlich gedanklich eine natürliche ./״Hegemonie, von Freunden und Gegnern anerkannt, .ausübt, י gerade!in Berlin in den letzten Tagen zwei Versammlungen tflndea׳!konnten, in denen die :Matadore .der einzelnen in!■!Zionistischen:!Organisation um Geltung ringenden Rieh- £ :w.tungop! auftraten und das Stichwort zu den kommenden Kon- .figreßwählen und .Kongreßkämpfen gaben? V/enn man sich!"größter. Objektivität befleißigt, so wird man zugeben, daß .■beide!Gründe; zusammengewirkt haben, um einige Tage lang /:־zum’:geistigen Mittelpunkt zionistischer Gedankenwelt k't;, ’’'Man■'bäklagt sich in unsern Reihen oft, das zionistische Siteressä'sei abgefläut, der Elan der Jugendzeit sei dahin und eädheißig :Jahre;organisatorischer Bindung hätten nicht nur Ringe um den Stamm des Zionisten gelegt, sondern ihn auch f schwerfälliger, skeptischer, resignierter gemacht. Wer in den v B;'V.:W!e i.s! .lediglich. Anlaß bildeten! damit die Führer der ein- ,zeltreiivgchattierungen einander ein Treffen liefern, wer beob-;•;..:ächten konnte, wie alte־ zionistische Habitues, grauhaarige gsfeund glattköpfige ältere Herren, abgebrüht in tausend Ver- «*;«'Sammlungen,! aber auch viele Junge Leute, die man sonst nur »;sÜfeelteri ku Gesitht bekommt, in Maiennächten bis zum beginnenptoden Morgengrauen ausharrten, der. wird sich sagen müssen, daß { ,das berühmte Feuer der ersten Jahre zionistischer Bewegung ־ ׳' keineswegs verglommen ist. 5 , ׳ Voreinigen Tagen war ich zufälligerweise in e .^׳:״,santinlungj in ■ der Aktienbesitzer;; zumeist Juden, von ihrem :";,1Allefheiligsteri, von ihrem Oelde redeten. Die Zusammen- 14%:set|ung.־ der. Besucher ■verteilte sich. , auf alle Menschenalter. ' Th^ma war ״Schutz der Aktionäre“. Um V2U Uhr leerte sich >; der Saal und um 3/111 Uhr erklärte der Vorsitzende, daß '־' ftotz der außerordentlich einschneidenden Bedeutung der Ver- JUED1SCHE RUNDSCHAU oder die Bedeutung der notwendigen Reform-Maßnahmen herabzusetzen, wir haben uns an dieser Stelle seit Monaten deutlich genug dafür eingesetzt, aber es muß immer wieder betont werden, daß es sich Um mehr öder weniger unvermeidliche und : notwendige Evolutionen handelt und daß zu einer Panik kein Grund vorhanden ist. Eine natürliche Bedingung des Gelingens ist freilich die Leistungsfähigkeit unserer nationalen Fonds. Das wichtigste Land für den Keren Hajessod ist Amerika und dort ist die Lage unlöslich verbunden mit der sogenannten Jewish Agency-Politik, die der Wiener Kongreß gebilligt hat Die Opposition führt den Kampf gegen diese Agency-Politik ■neuerdings mit der Behauptung, Weizmann habe durch: den Friedensschluß mit Marshall die großen Chancen eines innerjüdischen Kampfes in Amerika geopfert. Diese Behauptung stellt die Tatsachen auf den Kopf. Alle Kenner der amerikanlschen Verhältnisse, vor allem die dortigen zionistisehen Führer selbst, erklären übereinstimmend, daß bei Fortsetzung dieses sinnlosen Kampfes die Gefahr eines Zusammenbruchs des Keren Hajessod vorhanden war. Man braucht kein großer Massen-Psychologe zu sein, um dies glaublich zu finden; Durch den Friedensschluß Ist eine ausgezeichnete prozionistische Stimmung in Amerika geschaffen worden. ’ Diese Tat Weizmanns war eih Zeiqben von Weitblick und von wirklichem Vera ntwortungsgefühl gegenüber Palästina. Am fruchtbarsten ׳ zeigt sich die Krlsenstimmung natürlich in der Erzeugung politischer Phantasiekonstruktionen, die am wenigsten, kontrollierbar sind und im Wahlkampf am besten wirken. Es ist nicht schwer, in Volksversammlungen zu behaupten, man könnte durch energische Forderung dieses oder jenes bei England erreichen. Die großartige Leistung der Weizmannschen Politik bestand aber darin, daß er die Fühlung mit der Regierung nie verloren hat, stets genau wußte, wie weit man gehen darf, stets das wahre Kräfte-Verhältnis und die wirkenden Faktoren im Auge behielt. Eine weniger vorsichtige und überlegte Politik hätte den Zionismus sehr leicht in äußerste Gefahr bringen können. Weizmanns anschmiegsame und überlegene Art als einen Verzicht auf zionistische Forderungen zu deuten, ist Kindlichkeit oder bewußte Irreführung. Gewiß ist, wie an der Arbeit aller Departements, auch an der Arbeit unseres politischen Apparates im Einzelnen viel auszusetzen, aber die politische Linie Weizmanns war die einzig mögliche und einzig richtige in dieser sehr schwierigen Zeit, Er hat energisch gefordert, was vernünftigerweise zu fordern war, er hat keinen unsinnigen Lärm gemacht, wenn etwas im Moment nicht durchzusetzen war. Das wichtigste Erfordernis aber für zionistische Politiker wäre ein Verständnis für die Lage und die Aufgaben , der Regierung. Iri vielen Fällen steht die Regierung; ypr pbjektivennSchwierigkeitenr14nd, sogar, eine jüdische jRegiening Palästinas,'׳.wenri es eine solche gäbe;, konnte nicht immer dem Wunsch dieser oder jener Bevölkerungsgruppe zuwillen sein, sondern hätte jede Ent- Scheidung auf, ihre politische und administrative Tragweite zu prüfen. Für diese Momente fehlt es vielfach bei uns an Verständnis, und wir geben uns dadurch Blößen, ohne unserer Sache zü nützen. Auch heute noch hat die politische Führung Weizmanns sehr viel erreicht, gerade in der letzten Zeit ist ein merkliches Eiltgegenkommen der Regierung in London und Jerusalem und eine durchaus positive, Einstellung zum Zionismus Unverkennbar. Es steht für uns außer Zweifel, daß eine andere Politik, etwa eine revisionistische, ganz bestimmt die entgegengesetzten Resultate gehabt hätte. Natürlich werden wir auch in Zukunft nicht alles durchsetzen, aber, als Bewegung haben wir die Pflicht, die Führer, die an exponiertester Stelle unsere Sache vertreten, nicht durch unverantwortliche politische Seitensprünge zu desavouieren, sondern sie in ihrer Position zu stärken. hartdlungen man wegen der ״vorgerückten“ Stunde die Beratungen abbrechen müsse. Und; dabei ging’s um Geld, das man bekommen wollte. Man verzeihe die Parallele mit den zionistischen’ Versammlungen. Sie drängte sich mir auf, weil ich in der Zionisten-Versammiung zwei Herren sah, die auch bei den Aktionären׳ erschienen waren und dieselben Lebte,'die bei der! Verhandlungen über Geld, das sie haberi wollten, schon nm 1/811 Uhr das Feld räumten, hielten in der Ziohisten-Versäinmlung; wo es letzten Endes darum ging, daß sie Opfer bringen,’ bis um 1/22 Uhr nachts aus. ' Allerdings, die Persönlichkeiten, die in den zionistischen Versammlungen zu hören waren, sind ja auch interessanter gewesen als die Syndici und Justizräte, die von Aktien und Dividenden redeten. Es ist hier nicht der Ort, darauf einzugehen, was die Orünbäum, Blumenfeld, Weisl, Jaböfinsky, Goldmanri und die vielen änderen, die zu Worte kamen, gesagt haben; aber Hand aufs Herz: man nenne mir irgendeine andere jüdische Versammlung in dar ganzen Welt, in der so viel Temperament, so viel Reinheit der Gesinnung, so viel immahente Ethik lebt und zum Ausdruck kommt (und so formvollendet zum Ausdruck kommt!) wie in diesen Versammlungen! Sicherlich sind bei den einzelnen Personen Unterschiede fesfzustellen, die nicht hur in der Individualität, sondern auch in dem Milieu liegen, aus dem diese Personen hervorgegangen sind. Wenn Jaböfinsky im Bardenton spricht, 90 hört man das Rauschen der Steppen in der Ukraine. Wenn Soloweitschik haarscharf deduziert, so . steigt vor dem geistigen Auge die Slobodkaer Jeschiwah auf. Wenn Blumenfeld in Ungebrochener Jugendlichkeit seinen Standpunkt klarlegt, so merkt man die Disziplin hoher deutscher Schulen. Und wenn Jizchak Grünbaum mit starken Worten seine Meinung sagt, so erkennt man unschwer seine russische Konspiratoren-Herkunft,.. Und trotzdem liegt in Qeste und Betonung all dieser verschiedenen Menschen etwas Gemeinsames: einmaliges, jüdisches Temperament. Ein Schmäher des Judentums sagte einmal, das Kennzeichen des intellektuellen Juden von heute sei, daß er auch anders könne. Dieser Marin hat keine Zionisten gekannt. Deren Kennzeichen -Kr. 40.5 d Leider muß man fürchten, daß der jetzt beginnende Wahlkampf auf, diese natürlichen nationalen Pflichten keine Rücksicht nehmen wird. Zu heftig ist das Wahl* fieber, zu stärk 'die Parteileidenschaft. Um so cindring• licher muß die Mahnung an die große zionistische' Oeffentlichkeit ergehen, der größen Sache, der wir all dienen, eingedenk zu bleiben und auch im Kampf'de Gruppen gegeneinander däs Wohl des Ganzen über part kularistische .öder persönliche Ziele zu stellen. R. W)j Liberales Jndenfnm nnd Zionismus ' Die Ita meldet: Der Vorstand der Vereinigung . für cf liberale Judentum, e. V. hat sich in seiner Sitzung vom S. Ma an der Vertreter aus den verschiedenen Teilen des Reich! teiinahmeh, mit dem Verhältnis des liberalen Judentums zu Zionismus befaßt. Nach eingehenden Beratungen wurde, geg! eine Stimme, von allen Anwesenden,— u. a mit Zuslimmui der Herren Rabbiner Dr. Baeck, Seligmann und Vo stein — folgende Resolution angenommen: Der Vorstand der Vereinigung für däs liberale Juden(« erblickt in. der Reiigiondie G r u n d la g e u n d da Wesen des Judentums. Entscheidend für die Z gehörigkeit zürn Judentum ist das Bekenntnis zur jüdisch Religion und die Erfüllung ihrer Pflichten. Wer seiii Glauben wechselt, scheidet aus der jüdischen Qemeinsch aus; wer sich zur jüdischen. Religion bekennt und it! Pflichten erfüllt, ist vollwertiges Mitglied der jüdischen' t meinschaft. Hieraus ergibt sich die Ablehnung alle r.B Strebungen, die Stamm«»- oder nationä Zugehörigkeit ah die Stelle der ReligU setzen oder für gleichwertig mit Ihr e achte 11. " % Pflicht jedes Juden ist es, seih religiöses Bekemitp in seiner Lebensführung, sowie durch Teilnahme׳ jüdischen und allgemeinen . Gemeinschaftsaufgaberi zu b tätigen und überall da, wo Juden wohnen, für ihre geisjij und materielle Hebung und für Wiedererweckung jndisc! Religiosität besorgt zu sein. Nur eine in sich gefestigte ihrer selbst bewußte Glaubensgemeinschaft wird imstam sein, beispielgebend unter den Völkern zu wirken und' ( ihr von der Vorsehung zugewiesene Sendung i!1 der Meusc heit zu erfüllen: das Gebot der' Erhebung zu Gott,"( Nächstenliebe, der Gerechtigkeit und des Friedens iri J Menschheit zu verwirklichen. 1 Diese Kundgebung ist wohl als die Reaktion der ״LR ralen Vereinigung“ auf die Konferenz der liberalen Rabhineif, über die wir seinerzeit berichtet haben, aufzufassen. Bei jejjij Konferenz haben . sich bekanntlich viele führende, über! Rabbiner sehr positiv über den Zionismus ausgesprochefi/• ‘ angenommene Resolution jedoch begnügte sich mit der neg tiven Feststellung, daß Liberalismus und. Zionismus elnaiij nicht aussehließen. Dabei, wurde —• dies ist• ja bei Rabbiit selbstverständlich, — .״der.vPrimat:׳der:׳; Religion: aiisdrüpk ' destge.stellt.־y.Bekapnt8eh,te.hätKdiese:'rRäbbine1&äg>1pg.:j5bÄ Unwillen im ,•antizionistischen liberales Taget; iusbespiä bei. den liberalen ״Politikern“ hervorgerufen.. jetzt; die ״Liberale Vereinigung‘« damit befaßt, und die..angenotrini| Resolution, die wir oben wiedergeben, ist w°H als ,;eine^A’ Friedensschluß mifzufass'en. Der .Text Ist wieder etwas doppe sinnig: Es wird, erklärt, daß die nationale Zugehörigkeit jtljc ״an die Stelle der Religion“ gesetzt werden so Dieser These können wohl die meisten Zionisten zustimme die die besondere Stellung und Einzigartigkeit der jüdi?ej Religion durchaus : anerkennen, daneben;und . darüber hin» jedoch den historisch-stammesmäßigen!Zusammenhang, ,st( nationale Zusammengehörigkeit, für einen wesentlichen konstitutiven Faktor des Judentums halten. Eine Emcuerunj und wirkliche Erweckung jüdischen Lebens wird nur ^ai möglich sein, wenn man vor der Existenz diese־״ Faktoi nicht die Augen verschließt. /ij M, M. Ussischkin hat eine Einladung der zionM sehen Federation von C ä n ä ä a zum Besuche Canad is gelegen lieh der Jahreskonferenz im Juni angenommen, •'־** ist, daß sie nicht anders können. Und*das ist der stärk! Eindruck, den man von Zionisten-Versainmlungen solcher. Ä bekommt. Alle diese Menschen, dje redeten, zuhörten); griffen waren, zustimmten und ablehnten — alle ,konnten 0R anders. .׳ ,־ * ..:׳..־. m. M 'י' ' ־ \ .' י Literariscfee Nachrichten Die von der Aufführung durch das Moskauer hebräf|| Theater ״Habimah“ bekannte dramatische Legende״■* amerikanisch-jüdischen Dichters H. Leiwik, ״G0 1 em“, lebt , im Herbst in den Wiener Kammersplelen die deuts! Uraufführung;, Die Uebersetzung aus dem Jiddischen bespfgi Dr. Siegfried Schmitz und Dr. Oskar Rosenfeld.; Die Zeitschrift für die Interessen der palästinensischen Mi ״Ha-Ischa“, beginnt eben ihren zweiten Jahrgang.. U1J den Mitarbeitern des ersten Jahrgangs waren Gerda Arlospro R. Binjamin, I. Ettinger, die Dichterin Elischeva, Jacob Fichma Hedwig Gellner, Dr. B. Qrünfelder, Grete Reiner, Dr; Ruppi Cäcilie Rosenblüth ü. a. Die Zeitschrift wird im zweiten JahrJ t'" ’’ ... ' "־’־־■־” ־־־־ * schär Spräche ermöglicht es auch denjenigen, die des Heb., ischen unkundig sind, sich mit dem Inhalt des Heftes bekätli ZU machen. Die ״Ha-Ischa“ kann in Deutschland durch, ■d( Buchhandlung Achi.eVer, Berlin, bezogen werden, Bei preis fürs Ausland $ 2,50 jährlich. In der letzten Woche erschien das 5. Heft der ״B u ri d pj biätter des Teeheleth Law an“ *19 Sonderheft;,Zf nismus und Palästina von heute“. Es enthält u. a. folgen( interessante Beiträge: Dr. Hugo Bergmann: Vorbereitung; J3. Hugo Herrmann:' Vier zionistische Jugendgenerationen;• Mß scheh Zippor, Haifa: Die Lage der pal. Arbeiterschaft;, Chajin Hoffmann: Bemerkungen zum Umlernen; Hans Lichtwitz! B.e Pachtungen vor dem Kongreß; Dr. Richard Karpe: Ist;eü *11״1- •־־._!-!-- MXmlinltO kAnr/I<«l/ Cotio +4־«at•• Dia I nrrA..jAd

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