Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXII (1927)
- Issue
- Heft 39 (17.5.1927)
- Date
- 1927-05-17
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/2651273-2652877-2652914--19115-2676955- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
FAnrelnvmmrr 0£5 Goldmark JÜDISCHE RUNDSCHAU Redaktion und Verlag Berlin W 15, Meinekestraße 10. Erscheint jeden Dienstag und Freitag. Bezugspreis bei der Expedition monatlich 1,85 Goldmark, vierteljährlich 5,25 Goldmark. Aaslandssbonnements werden in der Wikmaf der einzelnen Linder berechnet Anzeigen - Verwaltung Jüdische Rundschau G.m.b.H., Berlin W15, Meinekestr.10 Telephon! Amt Bismarck 7165—70. Anzeigenpreis: 8getpaltNooparrilleit1!üt 0,50 G.-M. SteHengejuebe0,2S G-M. AnzeigenscMnfi! Dienst*(! und Freitag nachmittag 4 Uhr. Telephon! Bismarck 7165-70. Postscheckkonto! Berlin Nr. 17392 Für Oesterreich*. PoztsparlcassenaiDt Wien, Konto Nr. 156 030. *seh«d1o»l0wabei: Pottsparksssenamt Prag, Konto Nr. 59 410. Für Polen: Postsparkassen«®! Warschau, Konto Nr. 1901D& Redaktion«schluB Sonntag und Mittwoch nachmittag. Nummer 39 | Berlin, 17. V. 1927 ה״ו אייר׳ תרס״ז | xxmjahrg. Oer Zionismus erstrebt für das jüdische Volk die Schaffung einer öffentlich * rechtlich gesicherten Heimstätte In Pallstina. ״Baseler Programm.** Die Beschlüsse des Akiions - Comiies Die Kommission. Dem Beschluß der Exekutive gemäß, betschließt das A.-C., eine aus fünf Personen bestehende Kommission nach Palästina zu entsenden, die ihre Arbeiten sofort aufnehmen soll. Die Exekutive und das A.-C. geben der Kommission das Recht, den offiziellen Budget-Antrag für den Kongreß vorzubereiten, und ihn der Exekutive zu überreicher!, die ihn mit ihren Bemerkungen dem Kongreß vorm!egen hat. Der Budget-Entwurf für das nächste Jahr darf die zu erwartenden Keren Hajessod-Eingänge nicht überschreiten, wobei die Schätzung j|er Exekutive und des Keren Hajessod- Direktoriums für die Kommission bindend ist. Hierbei sollen die Bedürfnisse der landwirtschaftlichen Kolonisation besonders berücksichtigt werden. Die Kommission hat die Aufgabe, die gesamte Wirtschaft und Verwaltung zu überprüfen, auch in Institutionen, an denen die Zionistische Organisation nur indirekt beteiligt ist. Sie hat ihre Reformvorschläge betreffend die bisherige Wirtschaft und Verwaltung wie auch Vorschläge in bezug auf die Weiterführung der Aufbauarbeit in Form von Beschlössen dem Kongreß zu unterbreiten. Das Notstands-Budget. Das A.-C. bestätigt den Vorschlag der Exekutive hetreffend die Anleihe von £ 140000. Das A.-C. fordert die Exekutive auf, die N o t s t a inlsarbeiten so schnell wie möglich zu beginnen, insofern die Exekutive die Ueberzeugung gewonnen hat, daß die erforderlichen Mittel gesichert sind. Bei Durchführung der Notstandsarbeiten soll die Exekutive schon jetzt Mittel für Verbesserung der Lage der jüdischen Arbeiter und den Kolonien zur Verfügung stellen. Das A.-C. macht cs der Exekutive zur Pflicht, weitere Maßnahmen zu treffen, um die Liquidierung der Arbeitslosigkeit sowie der Unterstützungen ehestens zu errnäg-!;«heu/!:ei neu Fall so!V ahgr*.jüklJLIv.i»ftr.a. Stützung länger als bis zum 1. Oktober aufrechter halten werden. Das A.-C. stellt die schwere Wirtschaftskrise, die über die Bevölkerung von Tel-Awiw hereingebrochen ist, fest und beauftragt die Exekutive, alle möglichen Mittel zu er- ״reifen, um diese Krise zu erleichtern. Die diesbezüglichen Vorschläge werden der Exekutive als Material übergeben. Arbeits-Ordnung. Das A.-C. beauftragt die Exekutive, gemeinsam mit dem Waad Letjmi sofort eine Arbeitsordnung auszuarbeiten. Das A.-C. beauftragt die Exekutive, gemeinsam mit dem Waad Leumi den Plan zur Bildung obligatorischer allgemeiner A r b e i t s ä m t e r, in denen die Arbeitnehmer und Arbeitgeber durch gewählte Vertreter i!1 gleicher Zahl repräsentiert werden sollen, auszuarbeiten und durchzuführen. Bis dahin sollen die nationalen Institutionen nur Arbeiter aufnehmen, die bei den Arbeitsämtern der von der Zionistischen Organisation anerkannten Organisationen regisfriert sind. Das A.-C. fordert die Exekutive auf, energische Schritte hei der Regierung aufzunehmen, um die Regiermigäarbeitcn zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit zu beschleunigen und entsprechend den Bedürfnissen im Lande zu erweitern. Das A.-C. beauftragt die Exekutive, sofort eine Untersuchungs-Kommission aus Vertreten! der Exekutive, des Waad Leumi, der Arbeiter und Kolonisten einzusetzen, die in gründlichcr und umfassender Weise die Möglichkeiten der jüdischen Arbeit und ihrer Bedingungen in den Kolonien, sowie die Möglichkeiten der Seßhaftmachung der Arbeiter in den Kolonien und ihrer Umgebung untersuchen soll. Die Kommission soll die Ergebnisse ihrer Untersuchungen noch vor dem nächsten Kongreß veröffentlichen. Deedes Ansprache auf der A.-C.-Tagunfi Sir Wyndham Deedes erschien, wie wir schon mitgefeilt haben, in der A.-C.*Sitzung vom 11. Mai und wurde von Dr. Veizmann, Nahum So ko low׳ und Leo Motzkin begrüßt. Sir Wyndham hielt eine Ansprache, in der er sagte: Bevor ich im Interesse des Keren Hajessod nach Amerika ging, war icli bei Lord ßalfour zum Frühstück. Er fragte mich, ob der Zionismus für die Menschen außerhalb Palästinas etwas bedeute. Ich erwiderte: Nach meinen Erfahrungen in Polen und Amerika berührt der Zionismus das jüdische Leben außerhalb Palästinas sehr stark, ln der Idee Palästinas haben die jüdischen Gemeinschaften in den verschiedenen Ländern und Erdteilen einen Zentralpunkt erreicht, einen Leitstern; sie würden sonst allmählich ihre Individualität verlieren. Es gibt welche, die eine andere Lösung sehen: Selbstmord, Assimilation. Die große Mehrheit der Juden wünscht diese Lösung nicht. Augenscheinlich ist eine solche Lösung auch den Nichtjuden unerwünscht. Es gibt noch einen anderen Grund gegen die Assimilation; durch diese würde all das verloren gehen, was die Juden der Welt noch geben könnten. Es gibt Juden, die glauben, daß ihre Mission eine rein religiöse sei. Das ist ein trügerisches Gefühl und beruht auf falscher - Auffassung der Geschichte. Leo Motzkin dankte Sir Wyndham Deedes für seine schönen Ausführungen und sprach die Hoffnung aus, ihn §wf dfrn nl.s Gast können.. Me Präsenzliste An der A.-C.-Sitzung nahmen teil: Die Mitglieder der Exekutive: Dr. Weizmann, Sokolow, Dr. Eder, Lipsky, Rosenblüth, Kisch, Dizengoff, Sprinzak, dieMitgliederdesFinanz-undWirtschaftsrates: Dr. Feiwel, Dr. Halpem und Kaplanski, als Vertreter des Direktoriums des JCT. Jean Fischer und als Vorsitzender des Kongreß-Ehrengerichtes Gronemann, die Actions - Comite - Mitglieder Blumenfeld, Dr. Chajes, Farchi, Goldbloom, Dr. Hantke, Dr. Hindes, Dr. Jacobson, Dr. Levin, Levite, Dr. Mossinson, Motzkin, Dr. Reich, Dr. Rosenblatt, D׳r. Rufeisen, Dr. Schmorack, Miss Szold, Dr. Thon, Ussischkin, Farbstein, Rabbi Fishman, Landau, Rabbi Rubinstein, Kaplan, Dr. Katznelson, Levinson, Twersky, Locker, Grünbaum und Stricker, schließlich folgende Ersatzmitglied er des Action s-Comites: Dr. Herrmann (für Bernhardt), Heftmann (für Dr. Göttlich), Kahan (für Supraskv), Nejfeld (für Levin-Epstein), Dr. Federbusch (für Rabbi Usiel), Heller (für Dr. Arlosoroff), Dr. Hellmann (für Dr. Werlinsky), Remez (für Idelsohn), Ben Gurion (für Me• reminski). Mosstil - Haifa London, 10. Mai. (J.T. A.) Im Unterhause richtete Colonel Wedgwood an den Staatssekretär für die Kolonien die Frage, ob im Hinblick auf die von König F e i s u 1 in Khanikin abgegebene Erklärung, daß eine Petroleum-Röhrenleitung an einen Hafen des Mitfehneers geführt werden würde, der Minister versichern könne, daß die Röhrenleitung ganz durch britisches Mandatsterritorium nach dem Hafen von Haifa gebracht werden würde. Minister Arne r y erwiderte: Soweit ich unterrichtet bin, ist die Prüfung der Angelegenheit und der ganze Plan noch nicht abgeschlossen. Colonel Wedgwood: Darf ich fragen, ob nicht das Petroleum in Khanikin der britischen Regierung gehört und daß demnach die Röhrenleitung von der Anglo-Persian Oil Company gelegt werden sollte; müßte nicht dann das Kolonialamt darauf achten, daß die Röhrenleitung in Haifa und nicht in einen französischen Hafen mündet? Minister Aracry: Die Anglo-Persian Oil Company ist ein Handelskonzern, an dem die britische Regierung interessiert ist. Selbstverständlich würde *1die britische Regierung es vorziehen, wenn die ,Mündung auf britischem T erritoriura liegt, Wedgwood: Ist es nicht selbstverständlich, daß die britische Regierung hier in letzter Instanz entscheiden müßte? Auf diese Frage erfolgte keine Antwort. Die Sladtratswahlen in Haita Nach langen Bemühungen ist es nunmehr gelungen, auch in Haifa eine einheitliche jüdische Liste für die Kommunahvahkn aufzustellen. Die Hauptschwierigkeit lag darin, daß die Arbeiter einen Vertreter verlangten und Haifa überhaupt nur zwei jüdische Vertreter zu wählen hat. Auf Grund langer Beratungen und Intervention des Waad Leumi einigte man sich auf die beiden Kandidaten Schapsai Levy, bislieriges Mitglied des Gemeinderates, und David K a h n, Leiter ries Solei Boneh in Haifa. Da eine jüdische Gegenliste nicht überreicht wurde, gelten diese beiden jüdic-hen Kandidaten als gewählt. Bei den Mohammedanern und Christen, die auf je vier Sitze Anspruch haben, gibt es neun resp« elf Kandidaten. Die Arbeitslosigkeit in Palästina im Monat April ist die Arbeitslosigkeit in Palästina ein wenig zu rück gegangen, da infolge der Feiertage gewisse Arbeiten vorgenommen wurden. Im April zählte man laut ,,M ischar Wetaasiah“ in Tel Awiw 3500, in Haifa 2000 und in Jerusalem 1200, also insgesamt in diesen 3 Städten 5700 Arbeitslose, gegen 7000 im Monat März. Das Arbeitsdepartement der Palästina-Exekutive hat von Oktober 1926 bis März 1027 £e 44000 für den Kampf gegen die Arbeitslosigkeit ausgegeben. Davon waren £e 29 360 Unterstützungsgelder. Außerdem beteiligte sich das Arbeitsdepartement der Palästina- Exekutive an einer Reihe vor! öffentlichen Arbeiten in Tel Awiw, Haifa, Jerusalem, Ir Jesreel und Tiberias mit einem Betrage von £e 43 400. * Laut dem Zensus von 1926 gibt es in Palästina 31820 jüdische Arbeiter, 20 475 männliche und 11 345 weibliche, davon 23 450 in den Städten, 5310 in den Kolonien und 3060 in den Arbeitersiedlungen. Von den städtischen Arbeitern waren 10740 in Tel Awiw, 6180 in Haifa, 4990 in Jerusalem, 550 in Ir Jesreel, 510 in Tiberias und 205 in Akko. Die Arbeiter in den Kolonien befinden sich hauptsächlich in Judäa (3620), davon 1490 in Pctach Tikwalt. Die Zahl der Koloniearbeiter in Samaria beträgt 1380, davon 510 allein in Chedcra, und in Galiläa 350. Wie die ״jewi5h Times“ berichtet, wird in einem Weißbuch des englischen Handelsministeriums u. a. darauf verwiesen, daß England zwecks Schaffung besserer Handelsverbindüngen Kredite von über £ 74 Millionen garantiert hat. Darunter befindet sich auch ein Kredit von £ 250 000 für die Palestine Electric Corporation Ltd. für den Einkauf von Maschinen und Inventar für das hydro-elektrische Werk in Palästina. Felix War bürg überwies den Betrag von 1 500000 Dollar für den Baufonds des Young Men’s Hebrew Association, deren Vorsitzender er von 1908 bis 1916 gewesen ist. Nach der A.-C.*Sitzung RW, London, 15. Mai. Die Sitzung׳ des A.-C ist programmäßig :1111 Freitag Abend, vor Eintritt des Sabbat, zu Ende gegangen. Noch am letzten Tage hatte es den Anschein, als ob eine Verlängerung über den Sabbat unvermeidlich wäre, doch hat das A.-C. in kluger Selbstbescheidung darauf verzichtet, die Debatte über Probleme, die durch Debatten nicht mehr wesentlich gefördert werden können, übermäßig hinauszuziehen. Sehr stark wirkte überhaupt in dieser Sitzung das Bewußtsein, daß der Kongreß unmittelbar bevorsteht und die prinzipiellen Entscheidungen dort gefällt werden müssen. Auch hat der allen gemeinsame Wille, durch sofortige Maßnahmen in Palästina eine ruhigere Stirnmung für den Kongreß vorzubereiten, mitgewirkt. Dennoch ist sich wohl kein Mitglied des A.-C. darüber im unklaren, daß die Beschlüsse des A.-C. nur einen Anfang bedeuten und keineswegs eine radikale Lösung der heutigert Schwierigkeiten bringen. Das A.-C. hat die Vorschlage der Exekutive, die bereits in der bekanntem Kundgebung enthalten waren., angenommen; die wichtigsten zwei Beschlüsse sind die Aufnahme einer Aüleihe des Keren Hajessod über den Betrag von £ 140 000 und die Entsendung einer Kommission nach Palästina zwecks Festsetzung des Budgets fürs nächste Jahr, wobei der Grundsatz anerkannt wird, daß das Budget sich im Rahmen der erwarteten Keren Hajessod-Einnahmen halten muß. Dieser unter Zustimmung aller Gruppen akzeptierte Grundsatz bedeutet einen gewaltigen Schritt vorwärts zu einer gesunden Budget-Politik. Durch die Verhältnisse der letzten Jahre haben alle Parteien im Zionismus gelernt, daß der Grundsatz, das Budget im Einklang mit den Einnahmen zu halten, keineswegs kleinlicher Buchhaltungs-Politik und minimalistischer Eigenbrödlerei entspringt, sondern die einzige Bürgschaft ist, der Zionisfjsdtei Ö^ifsation die Freiheit und Fähigkeit zu großen UUtartgtu und »a Cii 'i-wikV: ״;a-v. 'zu ttewahrenl Freilich wird 'trotz diteser iJebereinsttomüng'' über allgemeine Prinzipien im einzelnen immer wieder eine gewisse Meinungsverschiedenheit fühlbar sein, weil die unmittelbar im Leben stehenden und für die praktisehen Maßnahmen verantwortlichen Menschen in Palästina sich von dem Druck des Augenblicks nicht befreien können und in ihrem Streben, der momentanen Situation Herr zu werden, nicht immer an die Zukunft denken, zumal ja der Zionismus seinem Wesen nach kein Rechenexempel ist, sondern man stets an unvorhersehbare und unbestimmbare Faktoren glauben muß, die in der Zukunft die Situation verändern können. Auch auf dieser Sitzung ist —- freilich bei einer Minderheit - die Tendenz merklich gewesen, sich den Aufgaben des Tages zuzuwenden und alles zur Lösung der Krise zu versuchen, dabei aber für die Zukunft Faktoren in Rechnung zu stellen, die heute noch keineswegs greifbar sind. Diesen Stimmungen liegt letzten Endes die Ueberzeugung zugründe, daß das jüdische Volk, wenn es wirklich Palästina will, sich endlich zu großen Taten, zur Bereit- Stellung von Kapital und Menschen, aufraffen muß. Die staatsähnliche Aufgabe, die der Zionismus unter ungünstigen Verhältnissen zu lösen hat, ist eben ohne ganz großen Aufwand nicht zu bewältigen. Dies ist zweifellos richtig, dennoch muß man in der praktischen Arbeit eine strenge Scheidung machen zwischen erhofften und bereits vorhandenen Mitteln, und man darf konkrete Unterne,.- niungen nur im Verhältnis zu den bereits vorhandenen Mitteln beginnen. Die Sitzung des A.-Chat schon darum einen großen Wert gehabt, weil sic Gelegenheit gab, einen großen Teil der Mitglieder des A.-C. viel besser und genauer über die wirkliche Sachlage in Palästina, über die Leistungen und Verpflichtungen der Exekutive sowie über die Struktur und Arbeitsweise der einzelnen mehr oder weniger mit der Organisation verbundenen Institutionen aufzuklären. Diese Information ist unerläßlieh, wenn die verantwortlichen Zionisten ein verantwortliches Kongreßprogramm aufstellen sollen. Wir glauben, daß durch die Sitzung die Voraussetzungen für ein solches Programm gegeben sind und daß selbst über manche Parteidifferenzen hinweg׳, die im gegenwärtigen Moment keine Rolle spielen dürfen, eine Mehrheit des Kongresses für eine vernünftige und konstruktive Politik zu bilden sein wird. Viel hängt natürlich von der Kommission ab, die hoffentlich ihre Arbeiten ehestens aufnehmen wird. Für die Kommission wurden sechs Persönlichkeiten in Vorschlag gebracht, und zwar Sacher, Schocken, Feiwel, Kaste11 iansky, Newman und Rosenson. Sie hat eine schwierige Aufgabe, aber eine sehr bedeutungsvolle. Sie wird die Kernfragen der zionistisehen Arbeit in Palästina und die Grundprobleme der palästinensischen Wirtschaft zu studieren haben und einen Weg zeigen müssen, wie der Zionismus zu einer stetig wachsenden konstruktiven Tätigkeit zurückfinden