Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXII (1927)
- Issue
- Heft 36 (6.5.1927)
- Date
- 1927-05-06
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Efrtzelmunmer UDISCHE RUNDSCHA Redaktion und Verlag Berlin W 15, Meinekestr&ße 10. Erscheint jeden Dienstag und Freitag. Bezugspreis bei der Expedition monatlich 1,85 Goldntark. •vierteljlbrlich 5,25 Goldmark. Aatlaadsabonoeisegts »erden tu der Wihroag der einzelnen Linder berechnet Nummer 36 Berlin, 6• V. 1927 Anzeigen - Verwaltung Jüdische Rundschau G.m.b.H., Berlin W15, Meinekestr.10 Telephon: Amt Bismarck 7165—70. A01«igtnpreUs8gesp1tIt.NonpareillezeÜcÖ^5G.־M. Stellengesuche 0,25 G.-M. AnzcfgenschJttfl: Dienstag und Freitag nacbmiit*g 4 Ubr- Telephon: Bismarck 7165 - 70. Postscheckkonto: Berlin Nr. 17302 Fttr 0®*t*rr*teh■. PoiUptrluueaeint Wien, Konto Nr.!56 030 r flr Trchechorlowakei! Po<i*pu(tM»«Mmt Pnf, Koala Nr. 59 410. riir Polen! Portsparkesjeanjn» W«rseb*u, Koste Nr. 190 708. RedaktionggchluB Sonntag und Mittwoch nachmittag. אייר׳ תרפ״ז ■ >m llwl»WB1 »ritMhl fBr 6■» jücilxhn Volk die Schaffung einer öffentlich rechtlich geelcherten Heimstätte in Palästina. ״Baselar Programm.** England und Palästina Eine Rede Amerys. London', 2. Mai. (J. T. A.) Der Kolonicmninister L. S. |A1nery hielt gestern vor seiner Wählerschaft in Birmingham eine Rede, die in der Presse starke Beachtung findet. Nachdem [er dem Geiste Disraelis eine begeisterte Huldigung darjebracht hat, führte er aus: Disraeli, der große Staatsmann, hat der Entwicklung der I Dinge im Nahen Osten, wo einst die Heimat der Zivilisation [war und wo die Wiege unserer Kultur stand, großes Interjesse zugewandt. Mit dem fast unheimlichen Blick in die Zu- Jkunft, der ihm eigen war, wurde er sich früher als andere [der Tatsache bewußt, daß die Gebiete, die zwischen dem ]britischen Reich in Indien und dem Mittelmeer, dem Zentrum [der britischen Seemacht, liegen, in künftigen Jahren für den ]Handel und für die Verteidigung eine immer steigende ]Wichtigkeit erlangen werden. Die Ereignisse haben ihm Recht gegeben. Was die Entwicklung Palästinas betrifft, so | hat jeder Engländer Ursache, stolz zu sein, wenn er sich ver- I gegenwärtigt, wie cs in diesem Lande vor zehn Jahren aussah [und was heute daraus geworden ist. Auch die weitere Entwicklung ist Sache des Stolzes jedes Eng-!anders. Das wundervolle Experiment, zu welchem Lord Balfours Staatskunst noch zur Zeit des Krieges England er- ןmutigte, gibt den Juden Möglichkeit und Schutz, in das Land ihrer Väter zurückzukehren, sich in ihrer alten [ Heimat frei zu entwickeln, im Gefühl der Sicherheit, wie sie es; in vielen Teilen der Welt nicht gehabt haben. Unsere gesamte See-Strategic, fuhr Aroery fort, ist darauf | gestellt, daß die Flotte freie Bahn hat, von hier über das Mittelmeer durch den Suczkanal in die östlichen Meere vor- Die EiosteUong der ArbeitsIosen-UnIcrstUtzung der in unserer vorigen 111# < a¥l Nummer wieder- JljmaJim; npsl, _... ״. r über di״ Vornaffrae neuer .Artwfer'ltt |erusattpz!diev:Äe Bitstellung «*er Auszahlung der Arbeitslosftmittterstitzung bewirken soljen, zu. Es ist. eAeuliche.rwct|e .gelungen, wenigstens in Jerusalem die Arbeitslosenunterstützung durch die Ausführung konstruktiver Arbeiten zu ersetzen, bei denen die Arbeifslosen, wenn auch nicht voll, so doch teilweise beschäftigt sein werden. Die vorgesehenen und zum Teil bereits in Angriff genommenen Arbeiten sind für einen Zeitraum von 5 bis 6 Monaten berechnet und betreffen Straßenbauten in dem neuen, von der P. L. D. C. an der Manmiilahstralie gebauten Viertel .,Merkas Mischari“, wobei die zionistische Exekutive aus den Mitteln des Keren Hajessod den Jerusalemer Kaufleuten einen fünfjährigen Kredit gewährt, während di י restlichen Kosten von den Kaufleuten selbst aufgebracht werden, sodann den Bau des Jerusalemer Gymnasiums, für welchen Zweck die Exekutive aus den Keren Hajessod-Mitteln eine Summe zur Verfügung stellt, die der fünfjährigen Miete für das bisherige Gebäude entspricht. Dieser Betrag wird auf Konto des Erziehungsbudgets gegeben. Die weiteren Arbeiten betreffen den Bau der U n i v e r s 1 - tätsbibliothek, der E£ 30000 kosten wird, und die Vorbercitungsarbeiten für den Bau des Mathematischen Instituts der Universität, beide auf dem Skopusbcrg. Die Kosten dieser beiden Bauten werden ausschließlich von der U n i v e r s i t ä t getragen. Des weiteren den Bau von Wohngebäuden in den Keren Hajcssod-Siedlungen Atharoth und Kirjäth Anavvim (Dilb) in der Nähe von Jerusalem, die auf Kosten des nächstjährigen Kolonisationsbudgets gehen und dje vollständig von der Exekutive aus K. H.-Mitteln finanziert werden, wie auch die Wasserzufuhr in diesen beiden Siedlungen, die vom Keren Kajemeth gebaut wird, wobei aber die Exekutive dem Keren Kajemeth aus Keren Hajessod- Mitteln auf die Gesamtkosten von EL 5500 ein zweijähriges Darlehen in Höhe von Efi 4000 gewährt. Die weiteren Arbeiten betreffen Straßenbauten in den jüdischen Vierteln Talpiotb, Bajith Wegan, Makor Chajim und Merkas Mi schar 1, die zum Teil von diesen Instituten selbst, zum Teil mit Krediten der Exekutive aus Keren Hajessod-Mitteln durchgeführt werden. Die Gesamtkosten für diese Arbeiten betragen gegen E£ 66000, an denen sich die zionistische Exekutive mit Krediten aus Mitteln des Keren Hajessod für ungefähr E£ 21000 beteiligt, wobei zu berücksichtigen ist, daß die Arbeitslosenunterstützung für diese Arbeiter, die bei den Bauten beschäftigt werden, im Laufe dieser Zeit über E£ 10 000 betragen hätte, so daß die Mehrkosten an Krediten, die der Exekutive entstehen, ungefähr E£ 11001) ausmachen, deren Rückzahlung aber in den kommenden Jahren durch die Natur der Institutionen, denen die Kredite gewährt werden, als gut sichergestellt betrachtet werden kann. Die Palästina- Exekutive führt derzeit Verhandlungen mit dem _ Arbeiterrat in Haifa über eine ähnliche Durchführung öffentlicher Arbeiten, die auch in Haifa die Auszahlung von Arbeitslosemmter- Stützungen unnötig machen sollen. /ud rin gen, um in der Lage zu sein, einem so schwierigen Problem, wie z. B. der jetzigen Bewegung in China, gerecht zu werden. Für die Sicherung dieses großen Secweges gäbe es viele Punkte, wie z. ß. Gibraltar und Malta, ebenso eine wirksame Basis in Singapore; der vitalste Weg von allen ist aber die enge Passage des Suezkanals zwischen den zwei größten Weltmeeren, deren Sicherheit nur daun erhalten werden kamt, wenn Großbritannien auf jeder Seite des Kanals stark genug ist und ־wenn die an ihn grenzenden Länder uns freundschaftlich gesinnt sind. Von diesem Gesichtspunkte aus ist die Position, die wir in Aegypten g c - schaffen und in Palästina und dem übrigen Nahen Orient aufrichte 11, ein hoher Faktor für die Sicherheit Großbritanniens, die aut seiner Flotte beruhe. Eine Erklärung Macdonalds. New York, 24. April. (J. T. A.) In einem Gespräch mit dem Vertreter der J. T. A. erklärte Ramsay Macdonald, der gegenwärtig in Amerika weilt, die britische Arbeiterpartei werde, sobald sic wieder zur Macht gelangt, die Bestimmungen der Balfour-Deklaration betreffend den Aufbau eines Jüdischen Nationalheims in Palästina ganz in die Tat umsetzen. ,,Ich habe“, fuhr Macdonald fort, ,,vor nicht langer Zeit Palästina besucht und war mit dem Gesehenen sehr zufrieden. Ich prophezeie nicht gern, dennoch möchte ich bemerken, daß die öffentliche Meinung in England jetzt so sehr für die Arbeiterpartei ist, daß es anz.unehmen ist, diese Partei werde die herrschende Partei Englands werden.“ Auf die Frage, ob England dann den Fremdet! die Tore öffnen wird, erwiierte Macdonald: ״Sobald das Problem der Arbeitslosigkeit gelöst ist, wird die Frage de? Einwanderung ebenfalls positiv gelöst sein.“ Die Joden und Translordanien Der ״F ele'stiu“ beschäftigt sich in einem. Leitartikel mit dep.׳Ab!jcMen.der..Juden in Traaajordaniesfö I«,,dem Artikel .ift. T«WjpiliM,eB Ruf heu ber^-Pro Je kt berührt. Nach dem Verfasser hat die Traiisjordanische Regierung in einer Unterhaltung mit einem Journalisten versichert, daß sie als Bedingung für die Konzessionsgewährung an Ruthenberg verlangt habe, daß zwischen dem Rulhcnberg-Werk in Transjordanien und dem Jüdischen Nationalheim keinerlei Zusammenhang bestehen dürfe. Die Regierung' von Transjordanien vergesse aber — so schreibt der ״Fclestin“, — daß das R11 thenberg -Unternehmen ein Kind des Zionismus sei und eines von seinen bedcutendsten Unternehmungen. Schließlich richtet der Verfasser folgende Fragen an das Oberhaupt der Transjordanischen Regierung: a) War es der Regierung möglich oder erlaubt, kuthenberg die Beschäftigung jüdischer zionistischer Arbeiter in seinem Unternehmen zu untersagen? Es gibt natürlich nur eine Antwort auf diese Frage, und sie lautet: nein. Auf diese Weise können die, Juden als Arbeiter in Trans- Jordanien ein dringen und Ingenieure, Fachleute, Direktoren üsw. werden folgen, b) War es der Regierung möglich oder erlaubt, Ruthenberg von dem Bau von Arbeiter- und Beamtenhäusern abzuhalten? Auch auf diese Frage gibt es nur eine Antwort: nein! So werden also j ii d 1 s c hz i o n i s t i - sehe Siedlungen in Transjordanien errichtet werden und dadurch die Grundlage für eine Weitcrenhvickhing in dieser Richtung geschaffen werden, c) Kann die Rcgierung von Transjordanien den Angehörigen dieser ersten jüdischen Siedler oder anderen Zionisten verbieten, die Siedlungen in Transjordanien zu besuchen, oder sich dort anzusiedeln? Auch hier lautet die Antwort wieder: nein, und so steht man tatsächlich vor der Umwandlung Transjordaniens in eine zionistische Kolonie mit all den Einrichtungen und Konscquenzen, die die Errichtung des Nationalheims in Palästina dort mit sich gebracht hat. Das Ruthenbergsche Unternehmen ist es, das den Boden dafür in Transjordanien ebnet. Jerusalem, 27. April. Colonel F. H. Kisch und Ing. S. Kaplansky reisen diese Woche nach London, um an der Sitzung des Aktions-Comites am 5. Mai teilzunehmen. Folgende Mitglieder des A.-C, die sich in Palästina ständig oder als Besucher aufhalten, werden gleichzeitig abreisen: Leo Motzkin, M. M. Ussischkin, Miß Henriette Szold, Ben-Gurion, Reines, Dr. Abraham Katzenelson, Dr. S. Mossinsohn und Twe rski. Richter B. A. Rosenblatt, amerikanisches Mitglied des Finanz- und Wirtschaftsrats, befindet sich bereits auf dem Weg nach London. lh!r Joiot-Drive vor dem Abschluß New York, t. Mai. (J.T. A.) David A. Brown, der Präsident der United Jewish Campaign des Joint Distribution Committee, feilt mit, daß die vom Joint in den Vereinigten Staaten eingeleitete Kampagne zur Aufbringung von 25 Mil- Honen Dollar für jüdische Hills- und Aufbauzwecke in der Alten Welt voraussichtlich schon in den nächsten Wochen beendet sein wird. Nach de« bis heute im Hauptbüro der Kampagne eingelaufenen Nachrichten sind bereits zwanzig Millionen Dollar gezeichnet werde tt. Der Drive wurde formell im Herbst 1925 eröffnet. Die erste größere Aktion begann aber erst Anfang 1926. Mehr als 2500 Gemeinden haben siel! im Jahre 1926 an dem Drive beteiligt. Man erwartet, daß bis zum Abschluß der Kampagne jede Stadt in den Vereinigten Staaten mit einer Bevölkerung von mindestens 5000 Personen an dieser Aktion teilgenommen haben wird. Der Drive wurde anfangs mit einem Ziel von 15 Millionen OoIIar eröffnet, später stellte sich die Notwendigkeit heraus, die Zielsummc auf 25 Millionen Dollar zu erhöhen, mn die vom Joint in Angriff genommenen Aktionen in angemessener Weise, zu Ende führen zu können. Dazu war es notwendig, daß die einzelnen Staaten die ihnen zugemessene Quote beträchtlich überschreiten. Dies ist bei den folgenden Staaten erreicht worden: Alabama, Arkansas, Indiana, Kentucky, Mississippi, Michigan, Ohio, Okahama, Oregon, Texas und Washington. Den Rekord in der Ueberzeichnung der Quote schlugen aber New York City und Chicago, die unabhängig von ihren Staaten die Verpflichtung übernahmen, eine eigene Quote aufzubringen. Die Kundgebung der Exekutive Es entsprach den Bedürfnissen der Zionistischen!׳ Organisation, daß die Gesamtexekutive vor der Aktions-Comitc-Sitzung zu eingehenden Beratungen zu* sammentrat und zu einer einheitlichen Meinung kam, deren Niederschlag in der Kundgebung an die Zionistische Organisation enthalten ist. Wir begrüßen diese würdige und ernste atf allp.! zionistischen Landes- und Sonderverbände gerichtete Dari| Stellung־. Die Exekutive versucht mit Offenheit die! Gründe der Krise in ihrer Kundgebung zu entwickeln!; Sie vermeidet es, in der auch bei uns sonst üblichet-l Weise die Schuldfrage zu erörtern und übernimmt, wie; cs sich gehört, die volle Verantwortung für die Gesamt* Situation in Palästina. Der Plan der Palästina-Exekutive zur Lösung de|gj Arbeitslosenproblems erfordert neue Mittel. Zur Ueberführung. der Arbeitslosen in produktive Tätigkeit sollen £ 140000 als Notetat, neben der mit aller Energie fortzusetzenden Aktion, für den Keren Hajessod aufgebracht werden. Wir werden in Deutschland bemüht sein, dieser neuen Forderung׳ gerecht zu werden und werden all! Mittel ergreifen, die uns zur Erreichung des Zieles gt eignet erscheinen. Auch wir sind der Ansicht, daß es nicht bei de Versuch, der augenblicklichen Notlage zu begegti sein Bewenden haben darf. Eine große Verwalt bedarf geordneter Finanzen, und selbst die beste kutive wird ihrer Aufgabe nur gerecht werden kou wenn sie bei den doch immer schwankenden Mob Eingängen des Keren Hajessod eine gewisse Kag reserve besitzt, die es ihr möglich macht, beschloß! Arbeiten rechtzeitig und vollständig durchzuführen. Die finanziellen Schwierigkeiten, mit denen bis jede Exekutive gekämpft hat, haben die Organis daran gehindert, die Exekutive für der Verantwortlichkeit der f Zionistischen Organisation in seiner ursprünglichen Fort# wieder einzuführen, und es muß daher alles geschehen, um die materiellen Voraussetzungen für Leitung und Verwaltung in Palästina zu schaffen. ln einem Augenblick, in dem wir entschlossen daran gehen, nach einer überschnellen Entwicklung eine gewisse, hoffentlich recht kurze, Zeit zur Befestigung der errungenen Positionen zu verwenden, sollte man mit aller Vorsicht von den zu erwartenden Einnahmen sprechen. Wir wollen mit den Mitteln rechnen, die wir durch eigene Kraft bei sorgfältiger Prüfung ־■ and hei Berücksichtigung unserer Erfahrungen aufbringen können. Wir sind überzeugt, daß die Einnahmen des Keren Hajessod steigen könnet! und steigen werden, Wir wollen aber unseren künftigen Etat auf Grund des Minimums der zu erwartenden Eingänge und nicht äuf Grund eines erwünschten Maximums aufstellen. Wir halten es daher nicht für zweckmäßig, daß die Exe* kutive in ihrer Kundgebung mit einer zukünftigen ״adaequaten Anleihe“ rechnet, auch wenn sic begründete Hoffnungen hat, eine solche Anleihe in absehbarer. Zeit zu erhalten. Jede solche Mitteilung erweckt Hoffnungen, die nach unseren Erfahrungen immer nur dazu beigetragen haben, die Anstrengungen der Zionisten zu schwächen. Die Zionistische Organisation muß heute fühlen, daß sie nötigenfalls auch der ganzen Last des Werkes gewachsen sein muß. Es ist selbstverständlich, daß die Exekutive auch in dieser Kundgebung auf die Notwendigkeit der von ihr seit Jahren betriebenen Politik der Erweiterungder [ewish Agenc\v hinweist. Wir haben diese Politik unterstützt, obschon wir uns niemals über die Schwierigkeifen getäuscht haben, die der Zionistischen Organ!- sntion aus dieser Politik erwachsen können. Voraussetzung für die Erweiterung der (ewish Agency war für uns die innere Festigkeit und Geschlossenheit der Zionistischen Organisation. Einer starken, ihrer Kraft bewußten Zionistischen Organisation trauen wir auch heute zu. daß sie ohne Schädigung der in ihr wirkenden Kräfte ernste Freunde der Palästina-Sache aus der nichtzionistischen Welt zur Beschleunigung des Palästinaaufbaus organisatorisch mit uns verbinden kann. Wir glauben, daß wir allein imstande sind, das von uns begonnene und bisher durchgeführte Werk zu befestigen. Die uns willkommenen Helfer werden nicht etwa die Aufgabe haben dürfen, von uns begonnene Unternehmuugen zu sanieren. Ihre Aufgabe besteht vielmehr darin, uns dazu zu verhelfen, Doppeltes und Dreifaches in Palästina zu erreichen. Mit dem Gedanken der Jewish Agency ist für uns der Gedanke der Erweiterung und der Besehlfütniguag der Arbeiten für die Verwirklichung des Baseler Programms verbunden, ׳