Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXII (1927)
- Issue
- Heft 24 (25.3.1927)
- Date
- 1927-03-25
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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Bmebumoncr 0,30 QoUmark JÜDISCHE RUNDSCHAU Redaktion and Verlag Berlin W15, Meinekestraße 10. Erscheint jeden Dienstag und Freitag. Bezugspreis bei der Expedition monatlich 1,85 Goldniark. vierteljährlich 5,25 Goldmark. Atoludukmneineati werden io der Wümntf der emrelnen Lieder berechnet Anzeigen -Verwaltung Jüdische Rundschau G.m.b.H., Berlin W15, Meiaekestr.10 Telephon: Amt Bismarck 7165—70. Telephons Bismarck 7165 - 70. Postscheckkontos Berlin Nr. 17392- Für Oeylewetehi Poeleperkaeeetmt Wie», Kost» Nr. 15* <80. Sr Techeehoejowekei 1 PoelipexkeMeoemt Prejt Knete Nr. 5» tlQ. Für Polen: Poalspark**»««jB1t Wertet!»«, Konto Nr. tWDh Redaktionsschluß Sonntag und Mittwoch nachmittag. Nummer 24 | Berlin« 25. HL 1927 AnretgenpreleiS je*peltNooper*dl*1efleQ,50G.־M. Stell enjeeuehe 0,25 G-M, Aereljennehlofii Oieoeteä und Freite J neebmitlej 4 Uhr. *«1*1» xxm | כ״א אדר ס תרפ״ז per Iloniwwua twlrtlrt für 09b jUdlsch« Volk dl• IcheHmtg einer gWntlKh ■ rechtlich gnl«h<rtm Helmetltte ln Pallitlni. ״Baseler Programm•*' Weizmanns Abreise von Amerika Ehrenbankett für Weizmann und Marshall New York, 23. März. (J. T. A.) Aus Aulaß der bevorstehenden Anreise Dr. W e i z m a n n 8 aus Amerika veranstaltete ein gemeinschaftliches Komitee von Zionisten und Nichtzionistcn gestern Abend ein Ehrcnbankdt für Dr. Weizmann und den Präsidenten des American Jewish Committee. Die Veranstaltung nahm einen enthusiastischen Verlauf; mehr als 700 prominente amerikanische Juden waren anwesend. Die Feier galt vor allem der Herstellung der ״Einheitsfront des amerikanischen Judentums“, die als ein großes Ereignis empfunden wird. Dr. Weizmann, stürmisch,akklatniert, führte aus; Zionisten und Nicbtdonisten haben sich jetzt zu der gemeinsamen Aufgabe verbunden, die palästinensische Kolonisation in einer Weise zu stützen, daß ein Enderfolg verbürgt ist. Die sofortige Aufgabe ist aber die: cs muß genügend Kapital aufgebracht werden, um die augenblicklich in Palästina herrschende wirtschaftliche Krisis zu beheben und den Weg für den weiteren Aufbau freizumachen. Es muß der neuen Entwicklung vorgebahnt werden. Nach Schluß der Ansprache wurde Dr. Wcizmann eine langanhaltende Ovation bereitet. Nunmehr erhob sich Louis Marshall, ebenfalls sturmisch begrüßt, zu einer längeren Ansprache, in der er vor allem eingehend die Aufgaben der nach Palästina zu entsendenden Sachverständigenkommission skizzierte und zum Schluß sagte, man brauche in bezug auf den Bericht, den diese Kommission nach ihrer Rückkehr zu erstatten haben wird, keinerlei Angst zu haben. Die Kommission wird nur die Wege zu zeichnen haben, auf denen sich der Aufbau am besten und am schnellsten wird vollziehen können. Sicherlich werden alle Juden sieh vereinigen, um den Aufbau Palästinas zu stützen, da das Problem Palästinas das Problem der gesamten J udenhelt Ist. Palästina kann nicht länger nur allein von Träumen und von Redensarten leben. Die jüdische Bevölkerung Palästinas muß Brot׳ haben, und Palästina muß für neue indische Massen vorbereitet werden. ... ״ר.ו• ״ 1׳ *• ■ ,s ••״.•'*I׳• .*■ ■׳#■; ,*>, .!» >./• Wenn jftr. Welsmaan nunmehr «ach fast füi! Monate« a»-' gestrengtester Tätigkeit pach London lurückkeh,?, 0־ kann er auf eine» bedeutenden Erfolg in Amerika hlnweiseh. Er hat in einer äußerst verworrenen Situation, wo ein kleinlicher Kampf das amerikanische Judentum zu zerreißen, die öffentliche Meinung völlig zu desorientieren und damit auch den Erfolg der so dringend notwendigen Oeldsamraiungen für Palästina zu gefährden drohte, den Weg zu einer Klärung zu finden und mit der ihm eigenen Energie zu gehen verstanden. Es war nicht leicht, in einer Atmosphäre gegenseitiger Verärgerung und persönlicher Empfindlichkeiten, wie wir sid ja auch aus anderen Kontinenten kennen, eine Annäherung anzubahnen und um der sachlichen Ziele willen die gewaltigen psychologischen Mindernissc einer Verständigung hinwegzuräumen. Weizmann erkannte, daß ohne die Schaffung einer besseren und Zuversichtlieberen Stimmung nicht etwa nur der Verzicht auf die Vorteile, die wir für Palästina von einer direkten Mitarbeit der Marshall- Gruppe erwarteten, bedingt wäre, sondern daß auch die bishcrige Arbeit in einer Sphäre der Animosität und Nörgelei nicht vorwärtsgehen könnte. Daruin faßte er deii Entschluß, die Einigkeit wieder herzustellen, und er war sich wohl bewußt, daß eine so schwierige Lage nicht ohne Komplikationen und Zugeständnisse beseitigt werden kann. Dies alles müßten u. E. auch gewissenhafte Kritiker, die die Verantwortung für Palästina fühlen, in Erwägung ziehen, wenn sie ihre Meinung äußern, ln einem Punkte stimmen alle Berichte überein: Das Prestige Dr. Weizmanns ist in Amerika durch seine letzte Tat außerordentlich gestiegen. Er hat das Verdienst, den Frieden in ״American Israel“ wiederhcrgestcllt zu haben, und dies empfindet das gesamte amerikanische Judentum als einen außerordentlichen Gewinn. Der Weg zu positiver Arbeit istfreigemacht. Wir erwarten nun, daß die konkreten Ergebnisse der letzten Vereinbarung mit der Marshall* Gruppe bald in Erscheinung treten. Wer die Palästinasache liebt, der muß verstehen, daß ein tatkräftiges Eingreifen im Sinne einer Vergrößerung der Mittel und Pläne mit größter Bescbleunigung erfolgen muß. Louis Marshali hat in seiner letzten Rede davon gesprochen, daß Palästina für neue jüdische Massen vorbereitet werden muß. Dies ist in der Tat die Aufgäbe der erweiterten Jewish Agency, und ihr muß die Sachverständigenkommission dienen. Die Erklärungen Marshalls entsprechen seinen früheren Reden. Aber es tut not, daß den Worten bald die Tat folgt. /• t Wttttp Sltenpi itr ifüittffc ׳ / wemm m tS'dJcu, *II uns Wegrapibdt benähtet wirf, ehje Rette vöi Sitzungen der Exekutive stattfinden. Außer Dr. Weizmann und den in ' London anwesenden Mitgliedern der Exekutive werden an der Sitzung teilnehmen: Louis Lipsky, der mit Dr. Weizmann aus Amerika kommt, Sprinzak und Dizen gof f, die als Vertreter der Palästina-Exekutive kommen und Dr. H a n t k e als Vertreter des Keren Hajessod-Dircktoriums. Die Sitzungen beginnen am 6. April. Der zentrale Beratungsgegenstand ist die ökonomische Krise in Palästina und die zur Be• hebung der Arbeitslosigkeit zu ergreifenden Maßnahmen. Palästinafragen im Unterhaus London, 22. März. (J• T.A.) In der Sitzung des Unterhauses fragte Colonel Wedgwood den Kolonienminister, wann ungefähr die Arbeiten für den Bau des neuen Hafens in Haifa beginnen werden und ob im Hinblick auf die int Lande herrschende Arbeitslosigkeit der Beginn der Arbeiten beschleunigt werden könnte. Er fragte auch, ob ein detaillierter Kostenanschlag für den Hafenbau existiert. Minister Amcry erwiderte, er werde Sorge dafür tragen, daß mit den Hafenbauarbeiten sobald wie möglich begönnen werde. Da die Vorbereitung detaillierter Pläne Zeit beansprucht, könne ein endgültiges Datum für den Beginn der Arbeiten nicht festgesetzt werden. Die Anlage des Hafens wird ungefähr eine Million Pfund kosten; die genaue Summe werde aber erst dann genannt werden können, wenn die detaillierten Pläne vorliegen. Colonel Wedgwood erkundigte sich weiter über die geplanten Regierungsbauten. Wann werde mit der Errfchtung der so notwendigen Regierungsgebäude begonnen werden, und würden die den Arbeitern gezahlten Löhne dem Lebensniveau der Juden au ge paßt sein? Amery erwiderte: Es werden jetzt Pläne für den Bau neuer Regierungshäuser in Jerusalem vorbereitet, hoffentlich wird der Beginn der Baufuhrung nicht mehr lange auf sich warten lassen. Ich werde dem Fragesteller eine Abschrift, betreffend die in den letzten acht Jahren bereits errichteten Regierungs־ gebäude, zustellen. Was die Lohnhöhe für die beim Bau der Regierungsgebäude beschäftigten Arbeiter betrifft, so variiert diese je nach dem Orte und der Klasse der bcschäftigten Arbeiter. Colonel Wedgwood: Ich nehme an, daß es erwünscht sei, bei der Aufführung dieser Gebäude die Tausende unbeschäftigte jüdische Arbeiter zu berücksichtigen. Amery: Ganz gewiß in Orten, wo jüdische Arbeiter sind. Colonel Wedgwood fragte dann weiter, ob Schritte unternominell worden sind, daß die seitens der Anglo-Persian Oil Company anzulegenden unterirdischen Röbrenlcitungen für Petroleumtransporte von Klanikin aus und die Petroleumröhren der International Oil Combtne von Mosul aus nach dem Hafen von Haifa statt nach Alexandreite geführt werden, und ob die Admiralität bereits in dieser Angelegenheit befragt worden sei. Amery erwiderte, dieser Punkt werde zur Erörterung gelangen, wenn die beteiligten Gesellschaften soweit sind, daß die Führung von unterirdischen Röhren zum Mittelmeer ־-־ Erwägung gezogen werden Fühlung mit der Admiralität. in kann. Die Regierung bleibt in Der Arbeiterdeputierte Barr fragte im Unterhaus, wie es komm!, daß im Jahre 1926 aus Palästina 7340 Juden ausgewandert sind, wobei die Einwanderung im ganzen 13056 betrug. Minister Amery erwiderte, die Ursache liege in *r Arbeitslosigkeit. Sir Wyndham Deedes in Amerika N e w V o r k, 18. März. (J. T. A.) Sir Wyndham Deedes, der frühere Chefsekretär der Palä6tinaregierung, ist an Bord des Dampfers ״Deutschland“ in New York eingetroffen, um den United Palestine Appeal durch seine Gegenwart zu fördern. Deedes wurde bei der Landung von Vertretern der Zionistischen Organisation Amerikas begrüßt. In einem Gespräch mit dem J. T. A.-Vertreter sagte Sir Wyndham: Die Palästinaregierung sei eben im Begriff, Schritte zur Linderung der Arbeitslosigkeit in Palästina durchzuführen. Die ,Arbeiten beim Hafenbau in Haifa werden beschleunigt; in Mizpah werden Regierungsgebäude errichtet. Die Beziehungen zwischen Arabern und Juden, fuhr Sir Wyndham fort, bessern sich; die Zeit ist nicht fern, da zwischen den beiden Teilen der Palästinabevölkerong eine voll ko וווmene Harmonie herrschen wird. Das arabische Memorandum an den Völkerbund Wie die Pal. Tel. Ag. erfährt, enthält das von der arabischen Exekutive in Palästina für die nächste Tagung der :Mandats- Kommission des Völkerbundes aufgesetzte Memorandum fünf Hauptbeschwerdepunkte. Es wird erstens darüber geklagt, daß kein Versuch gemacht worden ist, die Anregungen der Mandatskommission in die Tat umzusetzen. Zweitens wird darüber geklagt, daß bei der letzthin stattgefundenen Vermehrung der palästinensischen Beamtenschaft die angestammte Bcvölkerung wenig berücksichtigt worden ist. Drittens besteht bis heute noch nicht eine vom Volke gewählte gesetzgebende Versammlung. Viertens ist die Palästinaregierung in der Angelegenheit der Pica-Konzessionen in der Nähe von Cäsarea in einer Weise vorgegangen, die den vom Kolonialamt hinsichtlieh des Anspruchs der lokalen arabischen Bevölkerung auf Boden aufgestellten Prinzipien widerspricht. Fünftens: die rapide Abnahme der jüdischen Einwanderung in Palästina ist eine Bestätigung dafür, daß die Politik der Förderung der jüdisehen Einwanderung, die die Regierung bisher getrieben hat, falsch gewesen und daß für eine weitere jüdische Einwanderung kein Platz mehr vorhanden Ist. Der Preußische Verbandslag Die nächste Verbandstagung des Preußischen Landesverbände« jüdischer Gemeinden findet חזו Sitzungssaale des ehe* maligen Preußischen Herrenhauses zu Berlin, Leipziger Str. 3, am 27. März d. J. und den folgenden Tagen statt. Die Tagungen sind öffentlich. Auf der Tagesordnung steht insbesondere der Etat und der Entwurf eines neuen Gesetzes, betreffend die Rechtsverhältnisse der Juden in Preußen. Zur Innerfüdisdien Auseinandersetzung Die nachfolgenden Ausführungen erhalten ein bcsonderes Interesse durch die kürzlich in die Oeffentiichkeit gedrungenen Nachrichten über Besprechungen zwischen Zionisten und Nichtzionisten in Deutschland, wobei z. B. die ״Frankf. Ztg.“ irreführende Dar- Stellungen des zionistischen Standpunktes verbreitet ha*. Die zionistische Auffassung des Problems der innerjüdischen Verständigung, die bei derartigen — wie schon bei mehreren früheren - Gelegenheiten zum Ausdruck kommen kann, wird auch im folgenden dargelegt. Red. ln den letzten Monaten ist wiederholt das Problem der innerjüdischen Auseinandersetzung in Deutschland von der prinzipiellen und taktischen Seite beleuchtet worden. Manche Auswüchse des innerjüdischen Kampfes haben dazu beigetrageij, das Verständnis dafür zu stärken, daß eine Form des Kampfes, die durch Uebertrcibungen und durch unrichtige Charakteristik des Gegners taktische Vorteile zu gewinnen sucht, zu einer unnötigen Verschärfung führt und damit dem Judentum als Gesamtheit schadet. In der nichtzionistischen jüdischen Presse begann man ״Vom inneren Frieden“ zu sprechen, und wir wollen nicht darüber rechten, daß so mancher Aufsatz, der sich mit diesem Motto schmückte, auf einen recht kampfeslustigen Ton gegen den Zionismus gestimmt war. Wir Zionisten haben stets gewünscht, daß die inneren jüdischen Differenzen auf dem Niveau prinzipieller Meinungskämpfe ausgetragen werden und wir haben oft unsere Hand zum Frieden geboten. Freilich konnten und können wir ״Frieden“ nicht in dem Sinne auffassen, daß die alten Zustände und Machtverhaltpisse im deutschen Judentum ungestört bestehen bleiben, und wir auf unsere grundsätzlichen Anschauungen verziehten sollen. Genau wie wir mit dem Vorhandensein ahderer Richtungen im Judentum als einem gegebenen Faktor rechnen, verlangen wir, daß man den Z i o n i 8 - ׳. «Mider «ine P0rfti1־»n erkämpft, Mt, .alf <b*a* bfrtlget Parinif anerkenne. ׳ 'י' .;;. ' " Schon vor zehn Jahren hat Kurt BluinenfeM/f&r die Zusammenarbeit von Zionisten und Njchtzionisten die, Formel ״Bündnispolitik“ aufgestellt. Diese Politik sollte darin bestehen, daß die verschiedenen Gruppen sich für bestimmte Zwecke verbünden, ohne daß die eine Gruppe sich zum Richter über die Gesinnung der anderen aufwirft. Denn in Fragen der Gesinnung und Weltanschaaung kann es ein Kompromiß nicht geben; dagegen ist eine Zusammenarbeit auf praktischem Gebiete auch dann möglich, wenn die Partner aus verschiedenen Motiven an die Arbeit herangehen. In diesem Sinne wurde vor fünf Jahren der Keren Hajessod in Deutschland als neutrale Institution gegründet. An seiner Arbeit haben sich Nichtzionisten beteiligt, die, wenn auch nicht aus nationalen Motiven, dennoch die gesamtjüdische Bedeutung dieses großen Aufbauwerkes anerkannten. Die größte nichtzionistische Organisation, der Centralverein, hat jedoch gegen den Keren Hajessod Stellung genommen. Aber die Sprecher des Central- Vereins erklären in der letzten Zeit, sie seien ״auch für Palästina“ und sie hätten nur gegen die politischen Gesichtspunkte der zionistischen Kolonisation Bedenken. Nun ist es ja begreiflich, daß Nichtzionisten mit Palästina nicht die Zukunftshoffnung einer jüdischen Wiedergeburt verbinden. Aber diese Kreise sollten verstehen, daß eine unpolitische Kolonisation in unserer Zeit ein Ding der Unmöglichkeit ist. Wären in Palästina nicht die politischen Bedingungen geschaffen worden, dank denen die Juden sich dort ״kraft eigenen Rechtes und nicht als Geduldete“ ansiedeln können, so wäre die Kolonisation nicht durchführbar. Es wurde aber in allen internationalen Dokumenten und wird auch in der Praxis 1 Vorsorge getroffen, daß die Rechte und der politische Status der Juden in anderen Ländern in keinerlei Zusammetihang gebracht werden mit diesen politischen Voraussetzungen des Palästinawerkes. Die Besorgnisse, die sich an das Wort ״Politisch“ knüpfen, sind daher gänzlich unbegründet. Vielmehr sind die Anzeichen immer häufiger, daß durch den Fortschritt des palästinensiseben Werkes das Ansehen und damit auch die moralische Stellung der Juden in der ganzen Welt sich hebt. Das ist die Rückwirkung bereits der werdenden jüdischen Heimstätte in Palästina auf die Stellung der Juden im Galuth; es erübrigt sich, hier die Namen solcher Nichtjuden aufzuführen, die nach ihrer Rückkehr mit neu gewonnener Hochachtung von den Leistungen der jüdischen Siedler in Palästina berichtet haben, und trotz allen — jüdischen! — Angriffen gegen das Pro Palästina-Komitee wird man wohl nicht ernsthaft glauben, daß die in ihm vereinigten nichtjüdischen Freunde einer jüdischen Leistung und eines jüdischen Strebens nicht wissen sollten, wofür sie ihre Sympathie?usgesprödien haben.