Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXII (1927)
- Issue
- Heft 20 (11.3.1927)
- Date
- 1927-03-11
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 140 JUED1SCHE RUNDSCHAU Nr. 20 Eingesandt Wir erhalten folgende Zuschrift: ״Zur Aeußening des Herrn Dr. Klatzkin in Nr, 17 der ,,Jüdischen Rundschau“ vom 1. d. M, daß keine jüdische wissenschaftliche Institution aus Deutschland bei der Spinoza-Feier im Haag vertreten war, machen wir Sie ergebenst darauf aufmerksam, daß die Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums ihr Ausschußmitglied, Herrn Professor Dr. Palache» Amsterdam, mit ihrer Vertretung bei der Spinoza- Feier betraut hatte. Herr Professor Palache hat diesen Auftrag angenommen und hat der Feier als Vertreter der Gesellschaft bclgewohnt. In vorzüglicher Hochachtung Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums, M, Sobernheim, Vorsitzender.“ Gruppenvcrband Sachsen-Anhalt Tagung am Sonntag, den 13. März, vorm. 11 Uhr» in Halle, Vereinshaus St. Nicolaus, Nicolaistraße 9/11. Tagesordnung: 1. Referat von Herrn Dr. Moritz B il e sk i - Berlin: Unsere Aufgaben In Palästina. 2. Referat von Dr. Salti H i rs c h - Halberstadt: Probleme der zionistischen Innenarbeit. 3. Aussprache. __________ «iruppenverband Reditsrheinland und Westfalen Am Sonntag, den 6. März, fand in Essen eine Arbeit*- tagung des zionklbchen Oruppenverbandes Rechtsrheinland und Westfalen statt, um die praktische Arbeit des Gruppenverbandes für die nächsten Monate festzulegen und insbesondere ausführlich über die gegenwärtige zionistische Situation und die Lage in Palästina zu sprechen. Die Tagung, die von etwa 100 Gesinnungsgenossen aus dem ganzen Bezirk besucht war, wurde durch ein Referat von Herrn Moses Wald mann, Berlin, über das Thema: ״Zwischenbilanz des Zionismus“ eröffnet. Der Referent stcl'te im ersten Teil des Referates das Wesen der zionistischen Idee und ihre Durchsetzung im zeitgenössischen Judentum eingehend dar. Die Krise in Palästina wurde dann in ihrer Bedeutung־ für die zionistische Bewegung und in ihren Ur- Sachen untersucht und eine Reform unseres Aufbauwerkes vom Referenten gefordert. Ein einheitliches Reform-Programtn au! wirtschaftlichem und verwaltungsmäßigem Gebiet wurde als notwendig für die Aktions-Comitö-Sitzung und Kongreß dargestellt. In einer eingehenden Aussprache wurden die wesent- Hchsten Fragen der gegenwärtigen Krise in Palästina behandelt. Bei aller Kritik, die vorgebracht wurde, zeigte sich der einheitliche Wille, die Arbeit mit aller Intensität fortzuführen, ihre Grundlagen weiterhin zu klären und ganz besonders für die zionistischen Fonds im gegenwärtigen Moment tätig zu sein. im weiteren Verlauf der Tagung wurden dann die wichtigsten Probleme der Arbeit im Bezirk besprochen: Schekelarbeit, Propaganda, Jugendarbeit (insbesondere die Fragen der lugendpropaganda) sowie die finanziellen Notwendigkeiten für die Fonds und die Zwecke der Organisation.!Die Tagung, die sich mit den aktuellsten Problemen beschäftigte, war ein Ausdruck alter Schwierigkeitem, die den Zionismus im Augenblick betreffen, wie auch des ungebrochenen Arbeitswillens aller Zionisten des Bezirks., Hechaluz, Deutscher Landesverband. Die 5. Jahres- Konferenz des Hechaluz findet vom 12.•—14. März in Berlin statt. Tagungsort: Sitzungssaal der Berliner Jüdischen Gemeinde, Berlin C, Rosenstr. 2/4. Tagesordnung: Sonnabend, den 12. März, abends 7 Uhr: 1. Eröffnung; 2, Wahl des Büros und der Ausschüsse; 3. Generalbericht des Merkas (Boehm). Sonntag, den 13. März, vormittags 0V3 Uhr: 1. Referat über die Lage in Palästina (Dobkin); 2, Referat über ״Die Problematik des deutschen Hechaluz“ (Lubinski und Perlmutter); 3. Generaldebatte über den Bericht des Merkas und die Referate zu 1 und 2. M o n - tag, den 14. März, vormittags 91/3 Uhr: 1. Referat ״Formen der Hachscharah“ (Referent wird noch bekanntgegeben); 2. Debatte zu 1; 3. Referat ״Landwirtschaftliche Ausbildung deutscher Chaluzim (Epstein); 4. Debatte zu 3; 5. Referat ״Organisationsfragen“ (Scluurmachcr); 6. Debatte zu 5; 7, Decharge; 8. Wahlen. Vermischtes Jüdische Kindermalereien stellt Frau Eva Lachs in der Buchhandlung von Reuß & Polack, Meinekestr. 1, aus, Die Ausstellung wird am Sonntag, den 13. März, 12 Uhr, mit einleitenden Worten von Kunsthistoriker Dr. Schwarz eröffnet. Frau Dr. Eljaschew hält am Sonnabend, den 12. d- M., im Jüdischen Studentenverein, Friedrichstr. 115, einen Vortrag über den vor kurzem verstorbenen jüdischen Dichter Jenoasch. Gesellschaft OSE. Am Sonnabend, den 12. März, abends 8 Uhr, findet in den Räumen der ״Agudas Achim“, Gormannstraße 29, ein Vortrag (mit Lichtbildern) von Herrn Dr. J. Brutzkus über das Thema ״Gesundheit und Pflege des Schulkindes“ statt. Anschließend geselliges Beisammensein, u. a. Rezitationen von Frau B! u m e n 111 a 1 - G r o ß b a r t. jüdischer Studentenverein, Hannover. Sonnabend, den 12. März, wird Herr Prof. Dr. Th. L e s s i n g in Hannover in Hoffmanns Hotel, abends 8/4 Uhr, einen Vortrag über Spinoza halten. Schalom Aleichem-Vereln. Am Sonntag, den 13. März, um 8V3 Uhr abends, veranstaltet der Verein ״Schalom Aleichem“ (Kleiststraße 9) einen Vortragsabend des Herrn Raf. Ab ramowitsch über das Thema: ״Die Februarrevolution und das Schicksal des russischen Judentums“. Anschließend freie Diskussion. Berliner Kalender Büro: Berliner Zionistische Vereinigung, Berlin W 15, Meinekestr. 10. Telephon: Bismarck 7163—70. Postscheckkonto Nr. 37830 Berlin NW 7. Kassenverwaltung der B. Z. V. Sonnabend, den 12. Marz abends 9 Uhr Im Kaisersaal des Zoo Purim-Kostümfest der B. Z. V. und des K. K. L. anläßlich des 25jahrigen Jubiläums des K. K. L. Tombola: Hauptgewinne: eine Palästinareise zur Hälfte des Preises, gestiftet vom Palestine Lloyd, eine Freikarte 1. Kajüte von Bremen nach Southampton und zurück, gestiftet vom Norddeutschen Lloyd. — Kapellen: Marimba ~ Sid Kay’s Fellows. Karten an der Abendkasse. Jüdischer Studentenverein, Friedrichstr. 115. Frau Dr. Eljaschew: Vortrag über den vor kurzem verstorbenen jüdischen Dichter Jehoasch. Sonntag, den 13. März nachm. 1/25 Uhr im Festsaal des Hotels Prinz Albrecht, Prinz-Albrecht-Str. 9, Zentralbüro des deutschen Misrachi. Offizieller Festakt mit anschließendem Bankett. Festrede: Herr Dr. Oskar Wolfsberg. Eintritt frei. — Bankett: Gedeck M. 5,50. Familienangehörige können ebenfalls am Bankett teilnehmen. Montag, den 14. März abends 8Va Uhr Gruppe Charlottcnburg, im Cafe Kersten, Kurfürstendamm 90. Herr Moses Waldmann: ״Die ausländischen Juden in Frankreich.“ Nachm. (44 Uhr Kinderheim Ahawa, Auguststraße 17. Führung durch das Kinderheim. Treffpunkt im Kinderheim, Auguststraße 17. Dienstag, den 15. März abends 81/3 Uhr Gruppe Nord, im Restaurant Gabel, Rosenthaler Str. 14, Unterhaltungsabend. Programm: 1. ,Vorführung des neuesten Palästinafilms: ,.Unsere Jugend in Palästina“; 2. Ansprache des Herrn Redakteur Moses Waldmann; 3. Herr Selinger: humoristische Vorträge aus eigenen Dichtungen. Karten zum Preise von M. 0,75 an der Abendkasse. "— Nachm. 5״ י Uhr Jüd.-Nat. Frauenvereinigung, Frauengruppe Charlottenburg. Zusammenkunft bei Frau Mittwoch, Kantstraße 11. Abends 8!/* Uhr Zionistischer Jugendbund, im Heim, Kommandantenstr. 62. Llehtbildervortrag von Herrn Aschbet: ,jüdische Bevölkerungstypen in Palästina". Mittwoch, den 16. März abends 81/4 Uhr Jüdisch-Nationale Frauenvereinigung, im Sitzungssaal, Meinekestraße 10. Erweiterte Vorstandssitzung. Tagesordnung: 1. Vorschläge zur Jugendarbeit: Frau Dr. Baer; 2. Chaluzfürsorge; 3. Berichte der Gruppen; 4. Diverses. — Interessierte Gesinnung?- genossen sind herzlich eingeladen. Donnerstag, den 17. März abends 81/2 Uhr Erich-Rosenkranz-Bund, bei Dr. Louis Sternberg, Kantstr. 150a. Vortrag von Herrn Dr. Rudi Pick: ,.Die Situation des K. J. V. vom Standpunkt der Alten Herren“. Alte Herren des K. J.V. als Gäste sind herzlich willkommen. Abends 8 Uhr Arbeitsgemeinschaft des Keren Kajemeth, Rosenstraße 2/4. Vortrag Alfred Berger (Thema wird *och bekanntgegeben). C: cllschaft für jüdische Familienforschung. Am Dienstag, den 15. März, abends 8 Uhr, spricht Frau Rabbiner Dr. Eschelbacher im Blauen Saal des Brüdervereinshauses, Kurfürstenstr. 116, über das Thema: ״Was erzählt ein Friedhof dem Familienforscher?“ (Aus Anlaß der Jahrhundertfeier des jüdischen Friedhofes Schönhauser Allee.) Anschließend Aussprache. Bei genügender Beteiligung ist für den folgenden Sonntag, den 20. März, vormittags 12 Uhr, ein gemeinsamer Besuch dieses Friedhofes geplant. Die Europäische Tribüne (Leitung: Mary Schneider- Braiilard) veranstaltet am Dienstag, den 15. März, abends 8 Uhr, im Plenarsaal des Herrenhauses, Leipziger Str. 3, einen Abend betitelt ״Das europäische Weltbild“; es sprechen Arnold Zweig über ״Die Irrtümer des Vorkriegseuröpa", Dr. Gustav Wyneken über ״Das europäische Weltbild und das deutsche Element im neuen geistigen Europa“ und die Herren Hans Jacob, R. H. Pen der und Dr. Elias Hurwicz über ״Das romanische, angelsächsische und slawische Element im neuen geistigen Europa“. Eintritt frei. Die Kadimah, Ring jüdischer Wander- und Pfadfinderbünde, veranstaltet am 21. März im Tiergartenhof am Bahnhof Tiergarten eine heitere Purimfeier, zu der die Eltern der Jungens und Mädels und die Freunde des Bundes wiederum herzlichst eingeladen sind. Karten zum Preise von Rm. 1 — und 2,— an der Abendkasse. Gesellschaft ORT. Am Sonnabend, den 19. März, findet in simtlichen Räumen des Brüderverdnshäuses, Kurfürstenstraße 115/116, ein Purim-Kostümfest ,.Von ORT zu ORT“ statt, das von der Gesellschaft ORT, Abt. Deutschland E. V., veranstaltet wird. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird eine Groteske: ״Hanian der Bittere oder die Lustigen Weiber von Susa“ aufgeführt. (Musik: Dr. Hildesheimer, Text: Walter Kauders.) ln einem besonderen Saale wird ein Kabarett unter der Bezeichnung ״Eine Schenke zu Kassrilowka“ eingerichtet, in dem namhafte Künstler auftreten werden (Ausstattung: H. Barczijisky). Für die originellsten Kostüme sind drei Preise ausgeschrieben; diese Preise werden laut Urteil einer Künstler-Jury unter Beteiligung des ganzen Publikums zugcsnrochen untif verteilt werden. Ballkarten a M. 10,— sind nei Bote & Bock in der Leipziger Straße und Tauentrienstraße und im Büro der Gesellschaft ORT, Bülowstraße 9, p., erhältlich. Zentralwohlfahrtsatelle der deutschen Juden. Am Sonntag, d«1 3. April, nachmittags 3 Uhr, findet im Reprisentantensitzungssaal der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Oranienburger Str. 30, eine Mitgliederversammlung der Zentrahvohlfahrtsstelle der deutschen Juden statt. Hauptverhandlungsgegenstand ist die neue Satzung, welche gemäß dem Beschluß der letzten Düsseldorfer Tagung der Mitglieder- Versammlung in neuer Fassung vorgelegt wird. Auf Grund der Satzung wird ferner eine Neukonstituierung des Vor- Standes stattfinden. Jüdisches Werkhelm. Um auch von jüdischer Seite den Gefahren einer längeren Arbeitslosigkeit der Jugend entgegenzutreten, hat das Wohlfahrts- und Jugendamt der Jüdischen Gemeinde auf Initiative seines Vorsitzenden, Herrn Eugen Caspary, beschlossen, in den Bezirken stärkerer jüdischer Siedlung Berlins eigene Jugendwerkheime zu errichten. Das erste Heim wurde am I. März im Hause Auguststraße 14/15 eröffnet. In diesem Heim sollen unter Leitung eines Buchbindermeisters die Jugendlichen mit leichten Buchbinderarbeiten beschäftigt werden. Unter der Aufsicht und ständigen Mitarbeit eines Jugendpflegers sollen Unterrichtskurse, Lesestunden und gemeinsame Ausflüge veranstaltet werden. Der Oberpräsident Von Berlin hat sich bereit erklärt, einen Teil der Kosten dieser Einrichtung zu übernehmen. Die Eröffnung weiterer Heime soll in kürzester Zeit folgen. Die Auswahl der Jugendlichen für das Werkheim erfolgt durch die Arbeitsgemeinschaft der Jüdischen Arbeitsnachweise. Freie Jüdische Volkshochschule. In dem Zyklus ״Jtdlsches Frauentum“ spricht Frau E. Bergel-Gronemann am Mittwoch, den 16. März, 1/*8 Uhr, im Vortragssaal der Synagoge Fasanenstraße, über die religiöse Schaffenskraft der Frau im Judentum. Anschließend daran hält Herr Prof. Heinrich Loewe den letzten Vortrag über Namen der Juden, Hochschule für die Wissenschaft des Judentums. Vorlesungen im Sotmnersemester 1927. Dr. Baeck: 1. Echa rabbati, 2. Reiigionsgeschichtlkhe Texte, 3. Homiletische Uebungen für Anfänger, 4. Homiletische Hebungen für Fortgeschrittene; Prof. Dr. Baneth: 1. Mischna Pesahim, 2. Talmud Jer. B’rachot Kap. VII, 3. Talmud Bab. Gittin Kap. VIII, 4. Tur und Schulhan Aruch Hil. T’refot; Prof. Dr. Elbogen: 1. Geschichte der Juden im christlichen Abendlande bis zum 14. Jahrhundert, 2. Geschichte der nachbiblischen Literatur, III. Teil, Neuzeit, 3. Briefe von und über Moses ben Maimon, 4. Hebräische Geschieht®- quellen;, Prof. Dr. Guttmann: 1. Die Ethik des Judentums, 2. Uebungen zur Religionsphilosophie, 3, tateroretaiiojf von Levi bert Gersons Milhatnot Adonai (für Fortgeschrittene), 4. Lektüre von Bachjas Hobot ha Lebabot» Fortsetzung (für Anfänger); Dr. Torczvner: 1. Das Buch Hiob, 2. Deuterojesaja, 3. Hebräische Bibelkommentare, 4. Biblische und hebräisch-stilistische Uebungen; Dr. Albeck: 1. Taltnud Sanhedrin, 2. Einführung in die Behandlung des Taltnuds; Dr. Freund: Die Stellung des Judentums in Deutschland nach der Reichsverfassung; Dr. GKendorff: Jüdische Wohlfahrtspflege, spezieller Teil, mit Besprechungen und Besichtigungen. Affe Vorlesungen und Uebungen sind unentgeltlich. Die Anmeldung erfolgt bei Herrn Dr. Torczyner, am Montag, den 25. April, und Donnerstag, den 28. April 1927, 10 Uhr vormittags, Ariilleriestr. 14, Zimmer 6, sowie später in seiner Sprechstunde Montag und Donnerstag, 10—11 Uhr. Die Eröffnung des Sommersemesters erfolgt Donnerstag, den 28. April 1927, 11 Uhr vormittags. Rabbinische Lehranstalt (Jeschiwoh), Frankfurt a. M. Das Sommersemester an der Rabbinischen Lehranstalt (Jeschiwoh) beginnt s. G. W. am Rausch Chaudesch Ijar (3. Mai 1927). Anmeldungen für alle drei Abteilungen (Ober-, Mittel- und Unterstufe) werden schon jetzt entgegengenommen. Der Unterricht erstreckt sich auf Bibel, hebr. Grammatik, Talmud mit Kommentatoren und Schulchan Aruch. Den Schülern ist überdies Gelegenheit geboten, sich auch in profanen Fächern unter fachgemäßer Leitung fortzubilden. Für den Lehrgang in der Unterstufe werden schulentwachsene Knaben und Jünglinge aufgenommen, die schon einige Kenntnisse in Bibel und Talmud besitzen. Anmeldungen sind zu richten an den Leiter, Herrn Rabbiner Dr. J. Hoffmann, Frankfurt a. M., Börneplatz 16, welcher zu jeder näheren Auskunft bereit ist. Die Zionistische Mädchenvereinigung ״Rahel“, Breslau, veranstaltete am Sonntag, den 27. Februar 1927, einen Vortragsabend, bei dem Frau Luzie Prinz über ihre Reiseeindrücke in Palästina und Aegypten sprach. Die lebendigen, objektiven Ausführungen fanden bei den Zuhörern großen Beifall. Ein zweiter geselliger Teil trug zur Erheiterung des Abends bei. Ein Ueberschuß für den Kontinentalbund zion. Mädchenvereinigungen und einige neue Mitglieder waren der äußere Erfolg des Abends. Für einen Chaluz aus Palästina, der wegen gesundheitlieber Gründe auf Anraten der Aerzte lange Zeit in Deutschland bleiben muß, wird eine Stelle als kaufmännischer Volontär gesucht, wo er zunächst in einer unbezahlten Ausbildungsstellung, später als Angestellter verbleiben kann. Meldungen an das Palästina-Amt, Berlin W 15, Meinekestr. 10. K.J.V. Bis zur Fertigstellung des neuen Heimes befinden sich die Büroräume des K. J. V. (vom 3. bis ca. 31. März) im Hause der Z.V. f.D., Berlin W 15, Meinekestraße 10, Tel. Bismarck 7165/70. Vertrauensleute des Keren Kajemeth! Beendet die Buchsenleerung und sendet die Ergehnisse umgehend der Zentrale!