Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXII (1927)
- Issue
- Heft 17 (1.3.1927)
- Date
- 1927-03-01
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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Einzelnummer 0,35 (xoldmarh JÜDISCHE RUNDSCHAU Redaktion und Verlag Berlin W15, Mefnekestraße 10. Erscheint jeden Dienstag und Freitag• Bezugspreis bei der Expedition monatlich 1,85 Goldmark, vierteljährlich 525 Goldmark. jljq11l^a1l1fl11p«mjT(f1 werden as der Wihracg der etsseSaea Linder berechnet. Anzeigen -Verwaltung Jüdische RnndachaaG.m.b.H., Berlin W15, Meinekestr.10 Telephon: Amt Bismarck 7165—70. Telephon: Bismarck 7165-70. Postscheckkonto: Berlin Nr. 17392• FSr Oesterwich! PoitrparkaiaesuBt Wien, Konto Nr. 156 030. Fflr Tschechoslowakei! Po.liparkasBenant Prag. Konto Nr. 59 ,10. Für Polen: Postspirkaasenamt Warschau, Konto Nr. 190 708. Redaktionsschluß Sonntag und Mittwoch nachmittag. Nummer 17 1 Berlin, 1. ÜL1927 AazctgnBpnta 8 gttpaltNoopnrtfflot.ü« 0,50 G.M. Sun»o£e*uche 0,45 CL-M A111«l|!«nachla81 Dloo,t»ä «04 Freitag aaeboHtsi 4 Uhr. כ״ז אדר א'׳' וזרס״ו | xxxn. jahrg. Oar Zionismus erstreb! lOr das Jüdische Volk dlo Schaffuna einer öffentlich ■ rechtlich gesicherten Heimstätte ln Palästina. ״Basaler Programm.*• Der Judei&mörder als Nationalheros Die 6101ifiz!er1111g Totos Czeruowitz, 23. Februar. (J.T.A.) Am Sonnabend, dem Tage des Prozesses gegen den Schüler To tu, der den jüdischen Studenten Falik int Czernowitzer Landcsgcricht erschossen hat, weilten der Führer der rumänischen Antisemiten, Professor Cu za, und sämtliche cuiistische Parlamentsmitglieder in Kimpohtng. Von den angemeldeten 1700 Advokaten, die Totu verteidigen wollten, wurden 60 zugelassen, von denen 11 im Ocrichissaat erschienen waren. Am Vortage des Prozesses haben die Arkaschi auf den Kimpolunger Bergen ein Freudenteuer angezündet, welches weithin sichtbar war, Samstag, 12 Uhr mittags, knapp vor der Eröffnung der Verhandlung, durchzogen cuzistische Studenten mit Tricolore und Fahnen die Stadt und manifestierten vor dem Gefängnis für Totu. Der Student Totu erschien vor dem Gericht in Nationalt r a c h t. Vorsitzender des Gerichtshofes war Landgerichtspräsident Radovici. Der Schriftführer verlas die Anklageschrift, aus der hervorgeht, daß Nicolae Totu 21 |ahre alt ist, in Jassy ein Gymnasium besucht und wiederholt ein Jahr repetieren mußte. Auf die Frage des Vorsitzenden, oh er sich schuldig bekennt, erwiderte Totu: ״Ja, ich hatte die Absicht, Falik zu töten. Ich las in einer Zeitung und in einer Broschüre, daß rumänische Professoren von jüdischen Kandidaten geschmäht wurden. Da entschloß ich mich, nach Czernowitz zu fahren, und die rumänischen Professoren zu rächen. Ich verschaffte mir von der Zeitung »Arma‘ (ein Pogromblatt) in Jassy eine Zeitungslegitimation und konnte so der Verhandlung 1m Gerichtssaaf gegen die jüdischen Studenten beiwohnen. Ich las in den Klosetten Aufschriften ,Nieder Rumänien, nieder Ferchnand‘, ich hatte die Ueberzeugung, daß die Inschriften nur von Juden herrühren können. Mein Entschluß stand nun fest, und so schoß ich den Falik nieder, als er den Verbandlungssaal verließ.“ Es wurden dann eine Menge Entlastungszeugen verhört, die Totu das beste Zeugnis ausstcllten, Belastungszeugen wurden nicht gehört. Der Staatsanwalt wies in seinem Plädoyer darauf hin, daß hier ein klarer Mord vorliegt und daß der Angeklagte die Mordabsicht zugibt. Totu durfte nicht RJcher sein, der Patriotismus darf nicht zur Anarchie führen. Hierauf sprachen die Verteidiger, unter ihnen Professor Cuza und. Moraresetf. Die Frag« nach der Mordschuld wurde von zehn... ja.-.beäalp(»wl| woraufhin 4«f Vorsitzen!® den Frei8-pru.cn und die so*- fortlfe Hafftiflaisujtg verllnlefe. .fptu ,wurde von den Studenten im Triumph aus dem Gerichfssaal geführt und auch gleich nach Jassy mitgenommen. — Von den Privatbeteiligten war keiner im Gerichtssaal erschienen, da ein gefährlichcr T error in Kimpolung herrschte. Bezeichnend ist die folgende Stelle aus dem Plädoyer des cuzistischen Deputierten Paul liiescu: ״Der Revolverschuß, durch welchen Totu den Schänder der rumänischen Ehre ermordet hat, hat im ganzen Lande ein freudiges Echo gefunden. Zweitausend Verteidiger haben sich für Totu gemeldet, unter ihnen der Held Codreanu. Hat Totu allein "geschossen?, nein, die gesamte Jugend, das gesamte Land, die Würde des Landes schoß durch Totu. Die Hand eines Rumänen schoß die Natter nieder, die uns beißen wollte. Wir sind jetzt in der Periode der Mobilisierung des rumänischen Stolzes. In der Zeit dieses großen Kriege* sollen wir nicht auf die schlechten Schulnoten von Totu sehen. Totu, du junger Held, wir geben dir für dein Verhalten die Note eins. Diese Note gibt dir das ganze rumänische Volk. Wie David Falik durch die Kugel von Totu gefallen ist, so werden alle Feinde unseres Landes, alle unreinen Fremden von den Kugeln der echten Rumänen getötet werden. (!) Totus Bildnis soll in Euren Wohnungen hängen, Ihr Rumänen. Ihr sollet stets für die Gesundheit dieses Kindes beten, welches der Stolz unserer Nation, ist. Totu ist ein Märtyrer und ein Held.“ Am Sonnabend und Sonntag wurden die wenigen jüdisehen Passanten in Kimpoiung, die es wagten, die Straße zu betreten, mißhandelt. Sonntag, gegen >/4״ Uhr nach• mittags, überfielen cuzistische Studenten mit Keulen und Knüppeln auf dem KimpoJunger Bahnhof die mit dem Zug aus Dorna eingetroffenen jüdischen Reisenden und schlugen sie blutig. Mehrere mußten mit schweren Kopfwunden ins Krankenhaus gebracht werden. Die Studenten drangen auch in die Coupees ein und trieben alle jüdischen Reisenden hinaus. Mehrere Czernowitzer Kaufleute mußten in Kimpolung die Fahrt unterbrechen. Zahlreiches Gepäck ist abhanden gekommen. Das halboffiziöse Organ des Innenministers Ooga, ״Universul“, nennt Totu einen Nationalhelden. * Bukarest, 24. Februar. (J.T.A.) Ministerpräsident General Averescu hat an den Unterrichtsminister eine Zuschrift gerichtet, von der eine Abschrift an sämtliche Universitäten geschickt wurde. Das Schreiben bat folgenden Wortlaut: .,Herr Minister! Ich ersuche Sie, den Studenten im ganzen Lande auf dem Ihnen als passend erscheinenden Wege zu eröffnen, daß sie sich jeder Manifestation zu enthalten haben. Die Regierung hat. um die nationalen Interessen zu schützen und die Ordnung in! Lande aufrecht zu erhalten, keine andere Hilfe notwendig; es genügen die ihr gesetzlieh zur Verfügung stehenden Mittel. Jede Einmischung Unberufener bedeutet ein Abweichen vom gesetzlichen Boden und werde die Anwendung des Gesetzes nach sich ziehen. Man dart nicht vergessen, daß in vielen Teilen des Reiches, Bukarest eingeschlossen, der Belagerungszustand zu dem Zwecke aufrecht erhalten wird, daß Ruhe und Ordnung herrschen. Der Belagerungszustand läßt keine Ausnähme zu, die Regierung hat nicht das Recht, zu irgend jemandes Gunsten Ausnahmen zuzulassen. Ministerpräsident General Averescu.“ a»,|וויו«מ? - .. Der Bukarestcr Korrespondent der ״W teuer Morgenzeitung“ berichtet, der Freispruch TotuS sei in Reglerungskreisen mit großen Bedenken aufgenommen worden. Ministerpräsident Averescu hat daher den Justizminister beauftragt, ihm ehestens die Protokoll abschritten dieses Prozesses und zugleich die des Prozessei gegen 18 Juden, die wegen der Beschuldigung des Tot- Schlages an einem rumänischen Lehrer zu überaus schweren Strafen verurteilt wurden, vorzulegen. Es gilt als wahrscheinlich, daß im Zusammenhang damit eine Revision beider Prozesse erfolgt. UiiteimhimgskonaiissR» abgefeimt New York, 13. Februar. (J.T. A.) Der rumänische Gesandte in Washington, Herr Gratzianu, hat den ihm unterbreiteten Vorschlag, daß ein unparteiisches aus Juden und Nichtjuden sich zusammensetzendes Komitee nach Rumänien reisen und die Berichte über antijüdische Exzesse auf ihre Richtigkeit hin prüfen solle, abgelehnt, Gratzianu wies ein von der rumänischen Presseagentur verbreitetes Telegramm vor, in welchem cs heißt, daß die rumänischen Juden gegen die Einmischung von Ausländern in innerrumänische Angelegenheiten (!) sind. Ein österreichisches Pro Palästina-Komitee Aus Wien wird der Ziko berichtet: ״Ueber Beschluß des Zionistischen Landeskomitees und des Präsidiums des Oesterreichischen Keren Hajcssod-Komitces wurden Vorarbeiten für die Gründung eines österreichischen ProPalästina- Komitees in die Wege geleitet. In einer Reihe von Konferenzen und Besprechungen wurde bereits eine Anzahl prontinenter Vertreter der österreichischen wissenschaftlichen und literarischen Welt sowie Führer der hier bestehenden politischen Parteien über die Ziel« und Aufgaben eines Pro Palästina- Komitees informiert. Es haben bereits einige Persönlichkeiten ihre Zustimmung zum Eintritt in das Pro Palästina-Komitee gegeben. Die Verhandlungen werden fortgeführt, und es ist zu erwarten, daß in den allernächsten Wochen die Gründung eines österreichischen Pro Palästina-Komitees zu- .stamlekommen wird.“ » Das New Yorker Arbeiter-Komitee für Palästina New York, 13. Februar. (J.T. A) Das nationale Arbeiterkomitee New Yorks für Palästina beschloß in seiner letzten Plenarsitzung, die Summe von 75000 Dollar zugunsten der Gewerkschaftskampagne der palästinensischen Arbeiter- Organisation aufzubringen. Die Mitglieder der palästinensi- ... 'n:n Abordnung, Salman Rubaschow und Dow Hos, über-!!rächten die Grüße der jüdischen Arbeiterschaft Palästinas und erklärten, daß ungeachtet der gegenwärtig herrschenden Krise Palästina die Möglichkeit für die Einwanderung von zehntausenden, ja hundeittausendeu Juden bietet. Es müßten bloß die nötigen Mittel zur Stelle sein. Die Sitzung beschloß, einen Appell .an die jüdische Arbeiterschaft in Amerika zu!Eliten und diese aufzufordern, das Aufbauwerk der jüdischen Arbeiterschaft in Palästina zu unterstützen. Der amerikanisch -jüdische Kongreß Washington ,25. Februar. (J.T. A.) Der Amerikanisch- Jüdische Kongreß hat seine Beratungen beendet. In der Schluß- Sitzung wurden die folgenden Entschlüsse gefaßt: Es wird an die gesamte zivilisierte Welt appelliert, gegen die antijüdischen Greueiin Rumänien Stellung zu nehmen und eine Besserung in der Behandlung der Juden zu fordern. Der Amerikanisch-Jüdische Kongreß begrüßt den Abschluß des Abkommens zwischen dem Präsidenten der Zionistischen Weltorganisation, Dr. Weizmann, und dem Führer der nichtzionistischen Palästinafreunde, Louis Marshall, betreffend die Erweiterung der lewisli Agency. Der Kongreß Beschließt, sich der Erforschung der Probleme der jüdisch e 11 Wanderungen zu widmen und sich an dem Kongreß für Sicherung der jüdischen Rechte, der in einem europäischen Zentrum abgehalten werden wird, durch eine Ab- Ordnung zu beteiligen. Dr. Stephen S. Wise wurde zum Präsidenten des Amerikanisch-Jüdischcn Kongresses wiedergewählt. Regierung und Arbeitslosigkeit Der Gouverneur des palästinensischen Süddistrikts, Mr. Campbell, erklärte einer Abordnung des Tel-Awiwer Arbeiferrates, die Regierung plane eine ernsthafte Aktion zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. Mehrere Projekte für öffentliche Arbeiten werden gegenwärtig vorbereitet. Nach dem ״Haarez“ vom 15. Februar hat sich der Rat der Regierung mit der Frage der Verlegung der Eisenbahnstation von Kantara nach Port Fuad heschäftigt und ist zu dem Beschluß gekommen, die Station an ihrem Orte zu belassen. Im allgemeinen war die Kommission der Ansicht, daß dem Hafen Port Fuad keine besondere Bedeutung für Palästina zitkomme, Die Siedlungsanleihen des Völkerbundes Was sie uns lehren Von Dr. M u r i t / B! h - k i. Seit einigen Jahren ist der Völkerbund mit einigen großen Siedlungsprojektcu beschäftigt, die zur Lösung des Problems der durch Kriege und Revolutionen aus ihren Wohnsitzen vertriebenen Flüchtlingsmassen des Ostens beitragen sollen. Die Entscheidungen und Er- Wägungen der Völkerbund-Instanzen, die diese Fragen zu bearbeiten hatten, enthalten wertvolles Vergleichsmaterial für ähnliche Aufgaben der Zionistischen Organisation. Von besonderem Interesse: fur uns ist die Methode der Finanzierung dieser vom Völkerbund bearbeiteten Siedlungsprojekte. Die griechische Repartierungsanleihe ist bekanntlich in der Propaganda als ein Vorbild für eine große zionistische Kolonisatfons- Anleihe schon mehrfach erwähnt worden. Zunächst einige Angaben über die Summen der Flüchtlings-Anleihen, die einen Maßstab für die Reichweite dieser Finanzierungsmethode geben können. Die Anleihe für die griechischen Flüchtlinge beträgt £ 10 Millionen, für die Ansiedlung bulgarischer Flüchtlinge ist eine Anleihe von £ 2,25 Millionen geplant (sie ist noch nicht ausgegeben); für das armenische Siedlungsprojekt hat man an eine Anleihe von £ 1,5 Millionen gedacht (hier liegen endgültige Pläne noch nicht vor). Von entscheidender Bedeutung für die Möglichkeiten einer Anleihe ist die Frage der Sicherheiten, welche den Geldgebern für Abzahlung und Verzinsung dfer Schuld gegeben werden können. Die Anleihen für die vom Völkerbund geförderten Siedlnngsunternehmungen beruhen darauf, daß die Kreditfähigkeit vor! Staaten, nt$$argpp§ch|wird. Die^nlflhfn,״si1fifj1lchl;4ffem#f, häufig :־m * zlojmfischäF *Preisen Anleihen“, die vom Völkerbund ausgegeben oder garantiert wären. Schuldner der Anleihe für die griechischen Flüchtlinge ist die griechische Regierung. Daher können für den Anleihedienst in reichlichem Maße Staatseinkünftc zur Verfügung gestellt werden, nämlich ein Teil der indirekten Steuern, Stempelsteuern, Zölle. Diese Staatseinnahmen ergeben nach der sehr vorsich־ tigen Schätzung der Finanzkornmission des Völkerbundes einen Betrag von £ 2,3 :Millionen jährlich (nach der Ansicht der griechischen Regierung mindestens £ 4,5 Millionen), so daß für den Anleihedicnst, wenn die Zinsen, Ainortisations- und Verwaltungskosten der £ 10 Millionen-Anleihe mit jährlich 10 »0 berechnet werden, eine mindestens 2«.•- fache Deckung des jährlieh notwendigen Betrages allein aus Staatseinkünften vorhanden ist. Außer den Staatseinkünften dient das zu besiedelnde L a n d als nach einer sehr vorsichtigen Kommission (Morgenthaus) zunehmeu — so daß der voll gedeckt ist (die den Wert des Bodens Sicherheit. Sein Wert ist Schätzung der Ansiedlungsauf L 10,4 Millionen an- Anleihebetrag noch einmal griechische Nationaibarik schätzt um C ö Millionen höher). Auch die von vornherein fixierten Zahlungen der Siedler können für die Deckung der Anleihe - Verpflichtungen herangezogen werden. Schließlich ist für die Sicherheit der Anleihe auch von Bedeutung, daß der Anleihenehmer, die griechische Regierung selbst 2511 » des Anleihe-Betrages in Griechenland aufzubringen hatte. ln diesem Zusammenhang mag noch erwähnt werden, daß Griechenland bezüglich der Verwendung der Anleihe sich einer starken Bindung und Kontrolle unterwarfen hat. Die leitende Behörde des Ansiedlungswerkes ist zur Hälfte vom Völker׳bundrat ernannt; sie ist der griechischen Regierung gegenüber autonom, während der Völkerbundrat ein Aufsichtsrecht über sie ausübt. Auch für die bulgarische Anleihe sollen von der Regierung die Erträge gewisser Verbrauchs- und Stempelsteuern neben einer ersten Hypothek auf dem zu besiedelndem Land zur Verfügung gestellt werden. Die in diesem Falle als Sicherheit angehoteuen Staatseinnahmen werden mit einem Jahresertragc von fast £ 1 Million berechnet. Die Regierung übernimmt nach dem Anleiheplan die Verpflichtung, jedes Jahr mindestens 150 0 des zum Anleihedienst erforderlichen Beträges aus Staatseinkünften als Sicherung zu bieten. Die Anleihe ist noch nicht ausgegeben und die Finanzkominission des Völkerbundes hat hervorgehoben, daß die Frage der Sicherheiten zwischen der bulgarischen Regierung und den Geldgebern noch geregelt werden müsse, so daß noch nicht einmal gesagt werden kann, ob die erwähnte Art der Sicherung durcli Staatseinkünfte für genügend erachtet werden wird. Auch hier soll der Rat des Völkerbundes ein Aufsichtsrecht über die Art