Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXII (1927)
- Issue
- Heft 16 (25.2.1927)
- Date
- 1927-02-25
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Einzelnummer 0,30 Goldmark Jüdische Rundschau Redaktion und Verlag Berlin W 15, MeinekestraQc 10. Erscheint jeden Dienstag und Freitag. Bezugspreis bei der Expedition monatlich 135 Goldmark, vierteljährlich 5,25 Goldmark. Attnlaodiaborroatnents werdeo io 1der Wihram? der eiozeloeo Llsdbr berechnet Anzeigen -Verwaltung Jüdische Rundschau G.m.b.H., ßarlinW15, Meüsekeslr.10 Telephon: Amt Bismarck 7165—70. Anzeigenpreis! 8 gespalt.NoBpareiDereüe 030G.-M. Stcllengestich«0,35G.-M, AnzvfgBiischlafis ü 0 0 י b t a ß and Freitag aacfatnitlag 4 Uhr. Telephon: Bismarck 7165 - 70. Postscheckkonto: Berlin Nr. 17392׳ Für Oesterreich? P0$Uparka*11en*rat Wien, Konto Nr. 156 030. Für Tschechoilowakei •. FoeUparkasl«n«mt Prag, Konto Nr. 59 410, Für Polen; Posbpark&asenaiat Warschau, Konto Nr. 190708, Redaktionsschluß Sonntag und Mittwoch nachmittag. Nummer 16 | Berlin, 25. II. 1927 כ״ג אדר א-׳ תיפ״ז ־ | xxxn. Jahrg. Der Zionismus erstreb• für das indische Volk die Schaffung einer öffentlich rechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina. ״Baseler Programm•“ Der Mörder Falik* freigesprochen Czcruovvit?, 2U. Februar. (J. T. A.) Am Sonnabend, den 19. Februar, 2 Uhr nachmittags, begann vor dem Schwurficricht in Kim polung (Bukowina) die Verhandlung gegen den 20 jährigen Jassyer Schüler Nicolae To tu, der vor einigen Monaten den jüdischen Studenten David Falik im Gebäude des Czemowitzer Landesgerichts niederscholi Spät abends verkündete der Vorsitzende des Schwurgerichts, d.18 Tofu gemäß dem einstimmigen Verdikt der Oeschworen«« frei gesprochen worden ist. Totti wurde gleich nach der Urteilsverkündung aus der Haft entlassen. (Na־ch einer anderen Version haben die 2 Deutschen unter den 12 Geschworenen gegen den Freispruch gestimmt.) ■ Die Vorgeschichte des Prozesses, über die wir s. Zt. ausführlich berichtet haben, ist folgende: Im Herbst 1926 sind in Czernowitz fast sämtliche jüdischen Schüler, unter ihnen auch David Falik, bei den Baccalaureatspriifungen durchgefallen. Das Baccalaureatscocamen ist eine spezielle rumänische Einrichtung und gilt als ein maskierter Numerus clausus. Absolventen eines Gymnasiums, auch wenn sie beste Zeugnisse aufweisen, müssen sich vor Eintritt in die Universität einem nochmaligen Examen unterziehen, das als eine Falle für die Angehörigen der nationalen Minderheiten dient Der durchgefallenen Studenten bemächtigte sich eine starke Erregung, einige der Professoren wurden, als sie den Prüfungssaal verließen, ausgepfiffen, einer sogar leicht attackiert Gegen mehrere jüdische Studenten wurde Anklage erhoben. Ein Professor veröffentlichte eine Hetzbroschüre gegen die jüdischen Studenten und bezeichnet» in derselben Falik als den Rädelsführer. Totu, der diese Broschüre las, reiste mit einem Revolver bewaffnet von Jassy nach Czernowitz, um Falik zu erschießen; vor Gericht beteuerte Falik, ein als sehr ordentlich geschilderter Student der sich durch die Schulzeit durchhungertc und mit Stundengeben seine alte Mutter unterstützte, seine vollkommene Unschuld. Der Prozeß wurde vertagt Als Falik den Gerichtssaal verließ, gab Totu gegen, ihn mehrere Schüsse ab, die alle trafen. Nach quälvollem Leiden unterlag Falik drei Tage später den VerleteuBgeit. ׳ Unter• der Czernowitzer Judenheit weckte dieser ,Mfijiaalg4Emhiimg« Fast 10090 Jndei! dpi'liif:ypg%ififcf|t!| Mord an..Falik, wie so manche ffrfere bisherige Freisprüche von Mördern, als eine Art Freibrief für künftige Mbrde aufgefaßt werden wird. ln den dem Prozeß gegen Totu vorausgegangenen Tagen herrschte ein antisemitischer Terror in Kitnpolung und' der gesamten Umgebung. Mehrere Studentengruppen kamen nach Kimpolung, um dein Prozeß beizuwohnen. Von Jassy machten sich viele Hunderte Studenten in drei Sonderzügen auf den Weg nach Kimpolung. In Paschcani, Falticeni und in anderen Bahnstationen wurden die jüdischen Mitreisenden aus den Zügen gewprfen und auch sonst schwer mißhandelt. Angesichts des ungeheueren Terrors verließen zahlreiche jüdische Familien die Stadt Kimpolung. Der Zweck dieses Massenaufzugs war die Einschüchterung der Geschworenen. Dieser Zweck wurde auch erreicht. * Für Totu hatten sich nicht weniger als 1700 Verteidiger angemeldet, von denen mehrere zugelassen wurden, unter ihnen von den führenden Faschisten der Advokat Illiescu, der freigesprochene Mörder des Jassyer Präfekten Zelea Codreanu und der frühere Oberleutnant Morarescu, der als Befehlshaber eines Postens am Dnjestr zahlreiche jüdische Pogromflüchtlinge aus der Ukraine marterte, ermordete, beraubte, dann aber vom Militärgericht freigesprochen wurde. Kimpolung war stark von Militär und Polizei besetzt. Das Urteil von Kitnpolung, das freilich zu erwarten war, wird in jüdischen Kreisen auch■ außerhalb Rumäniens mit schwersten Bedenken und Besorgnissen aufgenommen werden. Es scheint, daß niemand in Rumänien ־!ragt, sich dem nationalistisch-antisemitischen Terror entgegenzustellen. Die Lage der Juden in Rumänien verschlechtert sich zusehends. Es fehlt völlig an einer wirksamen Gegenaktion gegen die um sich greifende Judeiihctze. Der Judenhaß hat den Charakter einer Psychose angenommen. Er enthüllt sich uns hier in seinem akuten Stadium; aber wir wissen, daß er latent überall vorhanden ist, solange die Judenfrage besteht. Wir Juden protest'cren auf das cntschiedenste dagegen, daß jüdisches Leben ab vogelfrei erklärt wird. Zugleich aber muß dieses Leiden unseizr Britdtuns eine Mahnung sein, nicht in Apathie zu verfallen gegenüber den großen jüdischen Aufgaben unserer ZUt, die aktives Eingreifen und Organisation der zersplitterten Judenheit erfordern. Ein organisiertes Judentum wäre ein Machtfaktor, der sich schützen könnte. Wenn wir selbst uns nicht schützen und befreien, wird niemand uns schützen. Nur eine geschlossern: Zusammenarbeit an der definitiven Lös ün g der Judenfrage durch den Zionismus kann unsere Lage allmählieh verbessern. Der Numerus clausus Bukarest, 20, Februar. (J. T. A.) Eine Delegation der nationalen Vereinigung der Studentenschaft und des Studenten- Zentrums Bukarests hat gestern dem Minister für Unterricht ein neues Memorandum überreicht, in welchem um die Realisierung der aut dem letzten Studentenkongreß in Jassy von der Studentenschaft erhobenen Forderungen ersucht wird. U. a, wird verlangt: Die Einführung des Numerus clausus, Entfernung des Professors Reiner von der medizinischen Fakultät in Bukarest, die Wicderinskribierung der aus Anlaß der Universitätsdemonstrationen ausgeschlossenen Studenten. ״Demineatza“ teilt mit: An der medizinischen Fakultät haben sich gestern die Tumulte wiederholt. Die jüdischen 'ijhglifteBf dlf i|p .!lJpjv»r|tPs0eb|t1de.»ci1jeBe1|.waren, um ihren Ärisftkhen Kollegen überfallen ׳ uüi schwer miBnaädelt' Tie Flüchtenden wurden bis weit in die Straßen hinaus verfolgt. Zahlreiche jüdische Studenten wurden blutig geschlagen. L o n d o n, 22. Februar. (J. T. A.) In der Sitzung des Board of Depuffes erstattete Herr Luden Wolf den Bericht des Joint Foreign Committee (Komitee für auswärtige Angelegenheiten der Juden) über Rumänien. Dem rumänischen Gesandten in London wurde zwecks Uebermittlung an die Regierung in Biikare st ein Schreiben übergeben, in welchem unter Anführung zahlreicher Tatsachen dargelegt wird, daß die Unsicherheit der jüdischen Bevölkerung in Rumänien eine Verletzung des Minderheitsvertrages bedeute. Der Gesandte hat den Brie! seiner Regierung übermittelt und daraufhin dem Joint Foreign Committee mitgeteilt, daß Mitte Februar eine ausführ- 1 i c h e A n t w o r t gegeben werden würde. Eine gleiche Aktion wurde von der Alliance Israöllte Universelle in Paris unternommen. Das Komitee der jüdischen Delegation en , das seinen Hauptsitz in Paris hat. hat in dieser Angelegenheit eine Petition an den Völkerbund gerichtet, in welcher formell um Intervention zum Schutze der rumänischen Juden und gegen die Verletzung des Minderheitsvertrages ersucht worden ist. Joint Foreign Committee beschloß, falls die Korrespondenz mit der rumänischen Regierung nicht zu einem befriedigenden Resultat führen sollte, Schritte nach an* derer Richtung zu unternehmen, um den rumänischen Juden zu helfen. Bis jetzt ist die angekündigte Antwort der rumänischen Regierung nicht eingetroffen. Der Amerikanisch - Jüdische Kongreß Washington, 22. Februar. (J. T. A.) Die neue Session des Amerikanisch-Jüdischen Kongresses wurde heute in Anwesenheit von über 100 Delegierten aus allen Teilen Amerikas eröffnet. Den Vorsitz führte der Präsident Dr. Stephen S. W i s e, der im Eingang seiner Rede die antijüdischen Exzesse in Rumänien und die Bedrückung der rumänischen Juden scharf verurteilte, Dr. Stepheu S. Wise und Richter Julian W. Mack machten dem Kongreß den Vorschlag, sich an der im August 1927 in einer europäischen Stadt abzuhaltenden Konferenz für jüdische Rechte durch Entsendung einer Abordnung zu beteiligen. Der Abgeordnete des polnischen Sejm, J. Grünbaum, hielt einen Vortrag über die wirtschaftliche, kulturelle und politische Lage der Juden in den Ländern Osteuropas und bezeichnetc es als notwendig, daß die amerikanischen Juden ihre Bemühungen, die Rechte der nationalen Minoritäten in Europa zu sichern, erneuern. Der Kongreß spendete ihm reichen Beifall. Einer Wolt'f-Depesche zufolge hielt Senator Bora 11 auf dem Kongreß eine Rede, in der er ausführte, das Kern- Problem der heutigen internationalen Politik sei das Ver* hältnis der starken zu den schwachen Staaten. China, Syrien, Nicaragua und Mexiko seien Beispiele für dieses Problem. Kleine Völker sollten nicht unter dem Vorwände des Schutzes ausländischer Interessen ihres natürlichen Reichtums beraubt werden. New York, 21. Februar, (J.T.A.) Das Präsidium des unerikaaisch-jüdischea Kongresses, die Zionistische Organisation und die Föderation der polnischen Juden in Amerika ver anstalteten gemeinsam zu Ehren Grünbaums ein Bankett, in welchem Dr. Stephen S. Wise, Richter Julian W. Mack, Benjamin Winter und Dr. Chaitn Wcizmaun als Redner die Persönlichkeit Grünbaums würdigten. Vertretung im internationalen Arbeitsamt Genf, 23. Februar. (J.T.A.) Herr Dr. Victor Jacobson wurde zum offiziellen Vertreter der Zionist!- sehen Organisation beim Internationalen Arbeitsamt des Völkerbumdes ernannt. Der Ernennung gingen Unterhandlungen zwischen dem Arbeitsdepartement der zionistischen Exekutive und dem Internationalen Arbeitsamt voraus. Herr Albert Thomas, der frühere französische Arbeitsminister und jetzige Präsident des Internationalen Arbeitsamtes, hat in Briefen, die er an Dr. Victor Jacobson und an die zionistische Weltexekutive in London gerichtet hat, diese Ernennung bestätigt und hierbei Gelegenheit genommen, der zionistischen Bewegung und der Idee des jüdischen Nationalheims in Palästina seine $ y!n p a t h i e 11 auszudriieken. Sokolow bei Doumerpe Paris, 21. Februar. (J.T.A.) Nahum Sokolow wurde vom Präsidenten der französischen Republik, Herrn Doumcrgue, in längerer Audienz empfangen. Herr Sokolow erörterte mit dem Präsidenten Douinerguc die aktuellen zionistischen Probleme. Ein unvollständiges Programm Die Arbeitslosigkeit in Palästina war der Hauptgegenständ der letzten Beratung der Arbeiterorganisation. Die Arbeiterschaft ist sich des folgenschweren Ernstes der Situation bewußt und in den Reden der Arbeiter- Vertreter wurde heftiger Unwille laut über die Gleich• gültigkeit der zionistischen Welt gegenüber den heutigen Vorgängen in Palästina. In diesem Sinne sind auch die Beschlüsse der Beratung zu werte», die wir bereife :iti einer früheren Nummer wiedergegeben haben. Sie sind ein Appell an das Gewissen der zioiustisehen Welt, die wissen soll, dal) heute sehr viel auf dem Spiele steht. Die Histadrufh fordert die Beschaffung vor! £ 200 000 für Notstandsarbeiten, um dem demor*lisierenden System von Arbeitslosenunterstützung ein Ende zu machen. Die Summe soll aufgebracht werden,, einerseits durch eine Zwangsbestcuerung aller Personen, die von zionistischen Institutionen abhängig und daher dem Zugriff unmittelbar erreichbar sind, andererseits dyreh eine Anleihe des Keren Hajessod, die dessen spätere Eninahmen verpfändet. Man kann über die Durchführbarkeit dieser Vorschläge verschiedener Meinung sein, zuntal wenn man bedenkE daß ohnedies im letzten Halbjahr schon eine beträchtliche Steigerung der Keren Hajessod- Eingänge erzielt wurde und daß auch das System, einen Vorschuß auf spätere Eingänge zu nehmen, keineswegs neu ist. Das reguläre zionistische Budget mußte trotzdem gekürzt werden, weil auch die erhöhten Eingänge nicht ausreichen, neben den Kosten der Arbeitslosigkeit noch d,י volle Budget zu decken. Dadurch leiden vor allem die konstruktiven Zweige der zionistischen Arbeit, Kolonisation, städtische Entwicklung usw. Auch ist es bedenklich, um der momentanen Hilfe willen, die späteren Einnahmen m verpfänden, denn auch in dem späteren Zeitpunkt werden die Bedürfnisse sehr groß sein und dann die Remedur um so schwieriger, wenn man einen Teil der Einnahmen schon im voraus ver«»* gabt hat. Im Unbewußten׳ der Antragsteller hat leldlfcj. genommen; .|ffe#''Änk6h׳־aici leihen sich über die Sicherung lind dipMfeglichfceIteB״^,r Rückzahlung Rechenschaft abgeben muß. In der paltifinensischen Terminologie ist das Wort Anleihe eine euphemistische Wendung für Spende geworden. CHes ist aber der Klärung der Verhältnisse und einer wirkliehen Abhilfe nicht förderlich. So sehr wir also den moralischen Wert der Beschlüsse der Arbeiterberatung anerkennen und so sehr wir die schreckliche Situation in ihrer ganzen Schwere würdigen, so können wir doch, wenn wir die praktische Seite der Sache prüfen, uns nicht verhehlen, daß die Forderung an die zionistische Exekutive, sofort £ 200000 zu beschaffen, kein wirklich praktisches Progratmn darstellt. Dazu kommt noch, daß die Beratung durch ihren gleichzeitigen Protest gegen die Nichtausgäbe von Zertifikaten für neue mittellose, d. h. arbeitsuchende Einwanderer, die Bedeutung ihrer Beschlüsse herabgeinindert hat. Etenn bei aller hohen Einschätzung des zionistischen Enthusiasmus der Arbeiterschaft muß man doch verlangen, daß Beschlüsse, die den Anspruch erheben, einen Ausweg aus der Situation zu zeigen, sich nicht darauf beschränken, Wünsche zu äußern, die jeder Zionist sieh gewiß zu eigen machen wird, sondern auch eine innere Logik aufweisen, die sie als Progranmi durchführbarer Maßnahmen empfiehlt. Jede! Zionist wünscht, daß neue Zertifikate ausgegeben werden und neue Chaluzim einwandern können. Die Exekutive kann jedoch, im heutigen Zustand des Landes, keine Zertifikate ausgeben, wenn sie sich nicht einer schweren Verletzung ihrer Verantwortung schuldig machen will. Und um eine Stellungnahme zur konkreten heutigen Lage handelt es sich ja, nicht um allgemeine Forderun• gen. Die Histadruth hätte, wenn sie Resonanz finden will, deutlich zeigen müssen, daß sic sich der Notwendigkeit bewußt ist, das System des unfundierten und ungesichcrten Vorgehens zu verlassen. Denn die heutige Situation ist wenigstens zum Teil darauf zurückzuführen, daß man eine viel zu g r 0 ß e Ein w anderung zuließ, ohne sich die Frage der dauernden Beschäftigung der Eingewanderten vorzulegen. Diese Frage läßt die Histadruth auch weiterhin unberücksichtigt, wenn sie sogar heute neue Einwanderung fordert. Eine Körperschaff, die wirklich sich selbst verantwortlich fühlt und sich nicht nur als Gegenspieler der Exekutive betrachtet, darf einen solchen Beschluß nicht fassen. Wollen wir neue Einwanderung, wollen wir neue Perspektiven für Chaluzim, wollen wir eine Erweiterung unseres Siedlungswerkes und unserer wirtschaftlichen Positionen, dann müssen wir zuerst das Problem der wirtschaftlichen Basis des jüdischen Aufbau- Werkes lösen. Dies nennen wir mit einem Schlagwort ״Konsolidierung“, und der Leser der ״Jüdischen Rund-