Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXII (1927)
- Issue
- Heft 8 (28.1.1927)
- Date
- 1927-01-28
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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Einzelnummer 0£0 Goldmarh JÜDISCHE RUNDSCHAU Redaktion and Varia!{ Berlin W 15, Meinekeatraße 10. Erscheint faden Dienstag und Freitag, Bezugspreis bei der Expedition monatlich 1,85 Geldmarkt vierteljibrlieh 5,25 Goldnurk. A<nlen<i*ibo«Re<*Mte werde» m d«r WlbroaÄ dm «faietne» LSniler berechn*(. Anzeigen - Verwaltung Jüdische Rondsd»aaG.m.b־H., Berlin W15, Meinekestr.10 Telephon: Amt Bismarek 7165—70. Äaä9|g<aB|>teli!8ge8p«Jl.KonparelU«2:e11eO^WGr-H. SUUäflg«stMibe0,25G.*K., AnrrigeoachHiß: Dienstag tiod Freitag aachmiUag 4 Uhr. Telephon; Bismarck 7165-70, Postscheckkonto! Berlin Nr. 17392• ’ Fflr 0«at»rr»tekt P«t1m*rka>״namt Wi**, Konto Nr. iS* 8» Für Tseh*ch01i4rw*k«1• Pott9p*rka8t««*»t Prat, Konto Nr- 5t <10, rür Polen 1 Pmt«parkai»«f»*1at Warnchta, Konto Nr, 190 70&, Rcdaklionsschluß Sonntag and Mittwoch nachmittag. cv ummer 8 | Berlin, 28.1.1927 כ״ה שבס׳ חיס״ז | xxxn. jahrg. Dar Zionismus •!■strebt fO» das liidlsclie Volk die Schaffung •Iner öffentlich - rechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina. ״Basaler Programm»*״ Frankreich und der Zionismus Paris, Ende Januar, Oe Erörterung der jüdischen Frage, meist die des jüdlsehe* Aufbauwerkes in Palästina, in der französischen Oeffentlichkeit beginnt häufig mH der Feststellung, daß das jüdische Problem augenblicklich in Mode ist. Diese Behauptung ist zutreffend. Sicht man von vorübergehenden Diskussionen aus bestimmten Anlässen (wie Baifour-Deklaration) ab, kann wohl gesagt werden, daß die Frage des jüdischen Aufbauwerkes za keiner Zeit und in keinem Lande mit gleicher Intensität von der öffentlichen Meinung behandelt wurde. Eine sehr weitverzweigte Behandlung jüdischer Stoffe in Literatur, Theater und Kunst bereitet den Boden, Um die Bedeutung dieser Tatsache voll zu würdigen, ist es notwendig zu beobachten, in wie starker Wechselwirkung der Künstler in Frankreich mit einer breiten Schicht der Bevölkerung steht, wie sehr er Anregung von ihr schöpft und ihr wiedergiebt, wie hier der Schriftsteller mehr als Irgendwo sonst im realen, oft im alltäglichen Leben verwurzelt, feinnervig vorausfühlend, wirklich im Sinne der Alten, der Seher und Deuter kommender Dinge ist, an deren Oe• staltung er solcherart mitwirkt. Den äußerlich greifbaren Ausdruck der Stimmung zeigt die Haltung der Presse. Aus den Zeitungen ist der Antiaemitismus, der, wie französisch-jüdische Kreise betonen, noch vor fünf Jahren eine bedeutende Rolle gespielt hat, verschwunden. Selbst in Blättern, die jahrzehntelang als Vorkämpfer der judenfeindlichen Bewegung gegolten haben, wie in der ״Action Fran^aise“, findet man keine Aeußerungen des Antisemitismus mehr. — Dagegen nimmt in der Tagespresse wie in der Zeitschriftenliteratur die Behandlung der jüdischen Erneuerung und des Aufbauwerkes in Pallsiina einen breiten Raum ein. Eine längere Artikelserie im ״Temps“, dem Blatte der Regierung, wurde in der ״J. R.“ bereits erwähnt Nun hat die ״Volonte“ eine Folge von etwa zehn Artikeln über die zionistische Palästina-Arbeit von Pierre Bonardi gebracht Von demselben Verfasser hat auch der ״Intransigeant“ einen Aufsatz: ״»AöhtjHiraasse •1■ TeLAi'Äwf- ,yer&fjep#lkht per Artikel das gewesenen Ministers Justin Gocfar t in ״Le Monde Nouveau" über die von ihm geleitete France-Palestine-Oesell- Schaft wurde in der ,J. R." verzeichnet. In der führenden Monatsschrift ״M er eure de Franc e“ veröffentlichte O.. Weiter einen tiefschürfenden Beitrag zur Judenfrage. Und nun erscheint im Januarheft der sehr angesehenen ״Revue dt Paris“ der erste Teil einer Artikelfolge über das neue Palästina von J. Kessel. — Die Bedeutung dieser durchaus freundlichen und verständnisvollen Diskussion liegt nicht allein in ihrer Auswirkung in Frankreich, sondern zumindest in gleichem Maße darin, dafi die in Paris geprägte Mentalität heute wie ehedem in zahlreichen anderen Ländern Geltung־ hat. Im öffentlichen Leben äußert sich das Interesse au dem jüdischen Aufbauwerke durch Teilnahme zahlreicher führender Politiker an Vereinen, Versammlungen und Kundgehangen für die zionistische Arbeit. Wenn es nun falsch wäre, sich eine sehr lebhafte Aktivität dieser Kreise vorn!- stellen, wäre es ebenso unrichtig, in diesen Sympathiebezeugungen nicht mehr als einen Akt bloßer Höflichkeit zu sehen. Es kann kein Zweifel sein, daß hier ein Einstell cmgskomplex vorliegt, der wohl bewußt und bedacht die öffentliehe Meinung Frankreichs für das Palästinawerk beeinflußt. Außer ideellen Gründen sind es sehr stark fundierte und darum tief wirkende Interessenmomente, die diese Mentalität hervorgebracht haben und scheinbar noch fortwährend bestärken: Die öffentliche Meinung Frankreichs erwartet (auf Grund früherer Erfahrungen) im jüdischen Element einen Stützpunkt für französische Sprach- und Kultureinflüsse. Diese Motivierung wird meist rückhaltlos zum Ausdruck gebracht. Die damit verbundenen tieferüegenden Gründe jedoch werden gar nicht oder doch nicht mit gleicher Klarheit ausgesprochen: Einerseits die grundsätzliche und traditionelle Rivalität zwischen Frankreich und England in allen orientalischen Fragen und andererseits das Prinzip jeder Kolonialmacht, verschieden orien• fierte Elemente zu fördern, um deren Aktivitätsdrang durch Bindung gegeneinander, für sich selbst unschädlich zu erhalten; im vorliegenden Fall bestimmter ausgedrückt, das Streben nach Festigung der jüdischen Siedlung in Palästina, um einen Stützpunkt gegen den immer bedrohlicher anwachsenden panarabischen Gedanken im östlichen Mitfelmeerbecken zu schaffen. So erfreulich nun die Gewinnung der öffentlichen Meinpng eines Landes . wie״ Frankreich jrechelnt» so hat doch 'Äon ’ ä’Ä "kurze A’ade1}‘wjffg׳l'3e1<!¥־Et1'iStef»»Äg1־ü«fci I diese( Stimmung die damit verbundenen Gefahren aufgezeigt Zwischen Lockungen und Fährnissen kann nur Reinerhaltung der Idee und charaktervolle Aufrechtheit zur Erfüllung jüdisehen Eigenschicksals führen, Dr, Artur Rosenberg. Weizmann In Washington Weizmann hatte in Washington Besprechungen mit prominenten Mitgliedern der Regierung. Eine längere Besprechung hatte er mit dem Handelsminister Hoovcr und dem Vorsitzenden des amerikanischen Kongresses Nicolas L 0 n g - worth. Dr. Weizmann informierte sie über die letzte Ent- Wicklung des Zionismus und des Aufbauwerks in Palästina. Dr. Weizmann kam auch mit dem Vorsitzenden des Finanzkomitees der Regierung Eugen Meyer zusammen, der der Zionistischen Organisation sehr nahe stand, als diese unter der Führung von Brandeis war. Er konferierte auch mit Prof. Meid über verschiedene Kolonisationsprobleme Palästinas. Mrs. Meditl Mc Cormlck, die Witwe des verstorbenen Senators Mc Cormick, gab in ihrem Hause ein Diner zu Ehren Dr. Weizmanns und Kenworthys, zu welchem sich die führenden politischen und diplomatischen Kreise Washingtons eingefunden haben. Die Beteiligung der Joden an den Stadtratswahlen Jerusalem, 25. Januar. (Ziko.) Der Waad Leumi hat den von den Revisionisten eingebrachten Antrag auf Boykott der palästinensischen Kommunalwahlen durch die Juden definitiv abgelehnt. Es werden lebhafte Vorbereitungen für eine rege Anteilnahme der jüdischen Wähler an den Kommunalwahlen getroffen. Wie sich herausgestellt hat, ist die Zahl der jüdischen Wähler in Jaffa und Jerusalem weit größer, als man ursprünglich angenommen hatte, Jerusalem, 25. Januar. (J.T.A.) Im Zusammenhang mit den bevorstehenden Jerusalemer Stadtratwahlen hat eich die Kluft zwischen den Anhängern der arabischen Exekutive und den Parteigängern des jetzigen Bürgermeistere von Jerusalem, Nashashibi, stark erweitert. Beide Parteien werben um die Gunst der Juden und suchen diese zu bewegen, mit ihnen ein Wahlbündnis zu schließen. Die Anhänger der arabischen Exekutive wollen sich, für den Fall, daß sich die Juden mit ihnen zu einem Wahlbtock vereinigen, verpflichten, nicht nur die Rechte der Juden in der Jerusalemer ‘Stadtverwaltung nach jeder Riehtung sicherzustellen, sondern auch ihre Haltung gegenüber dem Zionismus von Grund aus zu ändern. Von jüdischer Seite kandidieren bis jetzt der Vizebürgermeister von Jeru■■ salem Ben ZwI Salomon und Elishar Sephard, fdix Warbnrg in Pallsiina Der Präsident des Joint Distribution Committee Felix W a r b u r g ist in Haifa eingetroffen. Er wurde dort von dem Vorsitzenden der zionistischen Palästina-Exekutive €01, Kisch, der ihm eatgegtageiahfea war, empfangen. Der Ban der Straße Tel-Awlw Peiach Tfkivaii Wie der ״Ziko“ unter dem 25. Januar telegraphiert wird, ist nach langwierigen Verhandlungen, wobei insbesondere die Differenzen bei der Kalkulation der den jüdischen Arbeitern zu zahlenden Löhne eine längere Verzögerung bewirkt haben, nunmehr von der Regierung der Vertrag mit dem Solei Bon eh über den Bau der Straße von Tel-Awiw nach Petach Tikwah abgeschlossen worden. Die Lohndifferenzen, d. h. der Unterschied zwischen den wegen des höheren Lebensstandards den jüdischen Arbeitern zu zahlenden Löhnen und den Löhnen, die eventuell an arabische Arbeiter zu zahlen gewesen wären, werden vom Keren Hajessod gedeckt werden. An dem Bau der 8 km langen Straße werden 500 Arbeiter während eines halben Jahres Beschäftigung finden. Mit den Arbeiten wird bereits am t. Februar begonnen werden. Me Sfhwierifikeiten des Solei Beuel! beseitigt Die Bau-Kooperative der Allgemeinen A<־beiterorgani5atlon in Palästina, Solei Bon eh, die infolge der Rückginge der Bautätigkeit im Lande in letzter Zeit in gewisse finanzielle Schwierigkeiten geraten war, hat nach Ueberprüfung ihrer Finanzlage durch eine besondere Kommission einen größeren Kr e di t erhalten, wodurch alle S c h w 1 erlgkelten der Gesellschaft beseitigt erscheinen. Erhßhmig des Budgets des Arbeits * Departements Wie der Ziko von ihrem palästinensischen Korrespondenten unter dem 25. telegraphiert wird, hat die zionistische Palästina- Exekutive beschlossen, äße Posten des vom Keren Hajessod gedeckten Palästina-Budgets um 10 °,'o zu kürzen und um diesen Betrag das Budget des Arbeits- Departements zu erhöhen. Baldige Aktivierung der Indastriebaak Die zionistische Palästina-Exekutive hat die baldigste Aktivierung der vom Keren Hajessod alimentierten Industriebank beschlossen. Die vorläufig vom Keren Hajessod zu investierenden £E 10 (WO stehen bereits zur Disposition. Die nötigen weiteren £E 15 000 werden baldigst erwartet. Der geschiftsführende Direktor Dr. Arthur Ha nt Ke wurde zum Mitglied der Kommission zur Vorbereitung der Industriebank ernannt. Nathan Straus ־ Gcsundbclfszeolruin Jerusalem, 25. Januar. (Ziko.) Nathan Straus hat seine Spende für das Gesundheitszentrum in Jerusalem auf eine viertel Million Dollar erhöht. Nach Eintreffen näherer Instruktionen wird mit dem Ban des OesundheitsZentrums sofort begonnen werden. ,;Die Lage im Lande" Von iinserm palästinensischen Korrespondenten. A.O., Tel-Awiw, den 15. Januar 1027, Es gibt eigentlich beute nur ein Thema in Palästina, das ist ״die Lage im Lande“. Man spricht, schreibt und diskutiert über Konferenzen, politische Affären, Pläne verschiedenster Art. Aber das sind nur die verschiedenen Seiten desselben Problems. Das Ganze steht zur Debatte. Und dieses Ganze heißt heute ״Arbeitslosigkeit“. Das scheint ein trockaier Begriff. Man kan« Ihn mit Zahlen illustrieren. Soundsoviel Tausend Arbeitslose. Soundsoviel Tausend Pfund für Darlehen, Rcservearbeifen, Unterstützung. Wenn man die Dinge nicht kennt, kann man sich diese Illustration leicht machet*. Man braucht nur ins Arbeitsdepartement der Exekutive in Jerusalem m gehen und sich die Budgetpläne zu holen, wenn man sic nicht noch bequemer in Bulletin oder Zeitung ins Haus geschickt bekommt. Dann hat man ein klares Bild. Auf der einen Seite die Zahl der Leute, die Arbeit suchen, auf der anderen, die Summen, die mr Verfügung stehen, um Arbeiten zu schaffen. Man bringt die beiden Seifen auf einen gemeinsamen Nenner, das ägyptische Pfund und kann uun wie ein gewissenhafter Schüler ausrechnen, wie es um uns steht. Aber das Resultat bleibt doch etwas blutlos. Das wird klar, wenn man einmal zufällig einen Touristen spricht, einen guten Durchschnittszionisten, der sich in Lemberg, Berlin oder Warschau mit Recht zu den ״Ortenfierten“ zählen darf und ihm die Zahlen auseinandersetzt. Er wird, wenn er nicht sehr viel Phantasie hat, wenig aus diesen Zahlenkolonnen entnehmen. Du mußt, wenn du ihm die Lage wirklich klar machen willst, ihm Einzelheiten zeigen, ihm die Zusammenhänge aufdecken, ihn erst sehen lehren. Und das ist vielleicht auch bet einer Anzahl der Palästinenser notwendig, nicht Es!st Sonderbar. Man geht am .Samstagabend durfch Tel-Awiw. Es ist schönstes Riviera-Wetter, der Vollmond erspart der Ruthenberg-Station die Arbeit. Die Straßen sind voll, die Kinos sind voll, irgendwo ist ein Tanzabend. Man schwatzt fröhlich durcheinander, man singt sogar. Und doch hat man eben die unwiderleglichen Statistiken gelesen. Arbeitslosigkeit? Aber wo spürt man das? So fragt der Tourist. Und das alles nicht in einer Millionenstadt, wo sich ״Westen“ und ״Osten“ getrennt hat und eines nicht vom andern weiß. Sondern in. einem kleinen Städtchen (was sind 35 000, was sind 40 000 Einwohner vor den großen Städten Europas?), in dem aTIes eng beieinander sitzt, wo jeder von heute auf morgen vom unabhängigen ״Unternehmer“ zum Klienten der Exekutive werden kann und wird. Es ist eben nur die eine Seite der Medaille. Man sieht an diesen Abenden nicht die langen Reihen derer, die sich in den Arbeitsämtern drängen, wo Hilfsarbeiten ausgegeben werden, und man sieht nicht jene Familien, die in den Häusern sitzen, während die Not an die Türe pocht. Ueber das ailes gleitet ein bunter vielfältiger Strom, tägliche Ereignisse, Versuche, Fehlschläge, Hoffnungen. Es ist jetzt viele Monate, daß Palästina im Zeichen der ״Krisis“ steht. Man nennt das im Lande die ״Liquidation der vierten Aiijah“. Sie geht nach bestimmten Gesetzen vor sich. Ein Teil der Einwanderer wird auf irgendeine Weise untergebracht oder hält sich durch gelegentliche Arbeiten und Darlehen. Ein Teil verläßt das Lind, der Rest ist arbeitslos. Das sind die Arbeiter, die durch Stillegung von Unternehmungen, vor allem durch das Stocken der Baubewegung aufs Pflaster geworfen sind, das sind kleine Leute, die kein Kapital mehr haben und dadurch auf die Fürsorge der nationalen Institute angewiesen sind, das sind neue Ein- Wanderer. Sie alle haben ein individuelles Problem, Brot, Arbeit, Aber die Arbeitslosigkeit ist nicht das Problem jener Hunderte oder Tausende, die um die Befriedigung ihrer elementaren Bedürfnisse sorgen. Diese, individuelle Frage wäre zu lösen durch irgendwie geartete Hilfsaktionen, so wie sie heute in Ländern wirtschaftlicher Depressionen überall gemacht werden. Unsere Frage ist tiefer. Es handelt sich um die Tendenz, das Tempo und die Fassungskraft unserer Kolonisation. Vor einigen Monaten schien es, als wollte der Jischuw in’der Erkenntnis dieser Tatsache, alle Kräfte zusammenraffe«, um wieder auf den Weg systematischer landwirtschaftlicher Kolonisation überzulenken. Die letzte Zeit Ist eine ununterbrochene Kette von Versuchen und Projekten zu diesem Ziele. Pläne zur Neukolonisation im Emek, Pläne für Orangenpflanzungen, Pläne von Bewässerung»• arbeiten, Pläne für die Haifaer Bucht. Die Exekutive begann mit der Ansetzung einiger Hundert Familien auf den Böden des Keren Kajemeth. Aber es blieb, wenn