Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1927-01-25 · Heft 7 (25.1.1927) · page 1

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXII (1927)
Issue
Heft 7 (25.1.1927)
Date
1927-01-25
Page
– (sequence 1)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/2651273-2652877-2652884--18851-2676661
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Einzelnummer 0£5 Goldmark JÜDISCHE RUNDSCHAU ■ Redaktion und Verlag Berlin W15, Meinekestraße 10. Erscheint 1!•den Dienstag und Freitag. Bezugspreis bei der Expedition ■ monatlich 1,85 Goldmark, vierteljährlich 5,25 Goldmark. 1 At»Uad*abo«t3e113eQfc9 trerdeo La äm Wahrans? der ftiaselnc.a Uodor bt• rechnet Anzeigen -Verwaltung Jüdische Rundschau G.tn.b.H., Berlin W15, Mcinekestr.10 Telephon: Amt Bismarck 7165—70 A.ttZfrLgetipfcissSgnspkitKoapttfCtllöireÜeÖ^öG.-M. Stellengesuch« 0,25 G.-M, Aaztigeaschlafi: D i« 0 91 a g uud freit*.;; oicbmitttj 4 U b f« Telephon: Bismarck 7165 - 70. Postscheckkonto: Berlin Nr. 17392. Föt־ Otuterroicb! Pa5t«arka**ea*®t Wien, Konto Nr« 156 030. För T8db«cbo»!on.akd 5 PostBparka«8era«a1t Pr*g, Koaio Nr. 59 410für Polen! P0*tiparka*3es&mt Wimcbaa, Konto Nr«!90708. Redaktionsschluß Sonntag und Mittwoch nachmittag- I Nummer 7 | Berlin, 23.1.1927 פ׳ י שבט* חרס״ז | xxxn. «isbg.!Der Zionismus orstrebt für das fOdlscha Volk di« Schaffung einer öffentlich - rechtlich gesicherten Melmstltte in Palästina. ״Baseler Programm.“ Die Sadiversfändtgen > Kommission für Palästina lieber die Einigung zwischen Zionistischer Organisation [und Marshali-Gruppe wird von autoritativer Seite noch mit-!geteilt, daß die Kommission unparteiischer Sachverständiger, Idie sich in kurzer Zeit nach Palästina begeben soll, als eine!Vorstufe zu der zu bildenden Jcwish Agency I anzusehen ist. Diese Sachverständigenkommission wird von der Zionistischen Organisation und der Marshall-Gruppe gemeinsam ausgewählt werden. Es werden ihr führende jüdische Persönlichkeiten Amerikas und Europas angehören, sowie | spezielle Sachverständige aus jedem Zweige des Wirtschaftsj lebens. lieber die Auswahl der Persönlichkeiten für diese j Kommission kann Definitives noch nicht gesagt werden. Wie die J. T. A. aus New York erfährt, ging der Unter- Zeichnung des Agency-Ueberrinkoinmens durch Dr. W e i,z - mann und Louis Marsh all eine Sitzung der Exekutive des United Palcstine Appeal voraus, in der der Briefwechsel zwischen Weizmann und Marshall und der Text des Uebereinkommens, betreffend die Erweiterung der Jewish Agency, Gegenstand einer sehr erregten Debatte war. Einige der Mitglieder der Exekutive sahen in dem Briefwechsel und in der Form des Uebereinkommens einen Tadel gegenüberder Politik amerikanischer zionistischer Führer in der Angelegenheit der russischen Kolonisation. Schließlich wurde dem Uebereinkommen, wie cs vorlag, zugestimmt. ln einer Ansprache an die Mitglieder der Exekutive begrüßten die Herren Louis Lipsky und Stephen S. Wise die endliche Unterzeichnung des Abkommens, wodurch zwischen dem Joint Distribution Committee und der Zionistischen Organisation eine Verbesserung der Beziehungen geschaffen worden sei Die J. T. A. meldet in einem Telegramm aus Jerusalern, es verlaute dort, daß Sir Herbert Samuel zum Präsidenten der Sachverständigenkommission auserschen ist. Wie wir weiter erfahren, ist die Kommission nicht so gedacht, <Jaß sie eine Revision und Kritik der bisherigen ־,Arbeit 18. Palisttoa Aufgabe hat» jpaderi» ihr’״w«eBt!ie!1er Zweck toi, -dt» ׳detaüllÄtes, einen Gesamtplan der wirtschaftlichen Arbeit aufzustellen. /Auch alle prinzipiellen oder politischen Diskussionsfragen in bezug auf Sinn und Aufgaben des Zionismus scheiden von vornherein aus der Kompetenz der Kommission aus, die nur dadurch ihre Arbeitsfähigkeit sichern kann, daß sie sich streng an die sachlichen und praktischen Aufbau- Probleme hält. Die Kommission wird im einzelnen festzustellen haben, welche Ländereien und Gebiete für die jüdische Siedlung gegenwärtig in Palästina in Betracht kommen und welche Böden durch entsprechende Aufwendung, Amelioration usw. anbaufähig gemacht werden können; weiter verlautet, daß die Kommission auch das Problem der Eignung brachliegender und leerstehender Ländereien in den Nachbargebieten Palästinas zu prüfen haben soll. Dabei ist wohl einerseits an Transjordanien, andererseits an das bekannte Angebot der französischen Regierung bezüglich einer Judensiedlung im französischen Mandatsgebiet zu denken. Selbstverständlich sind dies keine rein wirtschaftlichen Probleme, sondern va-knOpft mit politischen Fragen, insbesondere mit der Frage einer Kooperation mit den Arabern. Diese Seite der Angelegenheit dürfte allerdings nicht mehr in die Kompetenz der Kommission fallen. Die Kommission soll eine gründliche und umfassende Arbeit leisten und zu diesem Zweck mehrere Monate, ja vielleicht ein ganzes Jahr in Palästina bleiben, wobei anzunehmen ist, daß nicht sämtliche Mitglieder der Kommission die ganze Zeit über anwesend sein werden. Wenn wir recht verstehen, so ist durch die Entsendung der Kommission die Durchführung der Erweiterung der Jewish Agency, zu der sich beide Gruppen in dem Uebereinkommen neuerlich bekannt haben, zunächst vertagt, wenn ־auch die Tatsache der Erweiterung festsieht. Die erweiterte Agency wird erst konstituiert werden, wenn der Bericht der Kommission vorliegt, und dies ist auch insofern ein Vorteil, als durch diesen Vorgang der Arbeitsplan und die Aufgabe der Agency dann klarer zum Ausdruck kommen wird. Aus der Art der Vorbereitungen scheint hervorzugehen, daß sich die Parteien darüber einig sind, daß sich die Kooperation von Zionisten und Niehtzianisten zunächst nur auf das wirtschaftliche Gebiet erstrecken soll. Damit wäre eine Lage geschaffen, die, wie wir glauben und wünschen, auch die zionistische Oppos i t io n befriedigen kann. Es wäre eine erfreuliche Neben- Wirkung, wenn durch diese Klärung die unfruchtbaren Kämpfe innerhalb des zionistischen Lagers reduziert Werden könnten. Wir glauben freilich, daß sich die Wirkung der Kommission auch insofern auf das politische Gebiet erstrecken wird, als das Gutachten einer derartigen autoritativen Körper- Schaft und die Tatsache der Mitwirkung erstrangierter Fachleute und Wirtschaftler nicht ohne Eindruck auf die maßgebenden politischen Instanzen bleiben kann und insbesondere die englische und palästinensische Regierung der Durchführung eines von einer solchen Kommission entworfenen Planes ihre aktive Unterstützung nicht wird versagen können. Wie sich die Sache weiter entwickeln wird, läßt sich natürlich nicht vorhersehen. Wir glauben, daß alles davon abhingt, das Projekt in,׳kürzester- Z-eit zu f^llsierat, -tü». '1W׳äritr»tftto«he'. tynutjPPhär' gelitten, daß jahrelang immer nur EfWIrühgen abgegeben wurden, ohne daß die geringste Tat erfolgte. Wir können verstehen, daß die Entsendung der geplintdn Koriunfssion auf viele Schwierigkeiten stoßen wird, da mäh die in Aussicht genommenen Persönlichkeiten nicht so leicht für einen bestimmten Termin zusammenbringen kann. Trotzdem kommt alles darauf an, daß dies gelingt, und die ganze Arbeit ehestens beginnt, da sonst wieder Zweifel an dem Ernst des Projektes sich einschleichen, was der Aufnahme des Planes in der zionistischen Oeffentlichkeit ungünstig sein könnte. Wie wir erfahren, besteht die Absicht, die Kommission bereits im kommenden Frühjahr abgehen zu lassen, was von großer Wichtigkeit wäre. Die heutige Lage in Palästina ist so verzweifelt, daß eine energische Aktion ohne Verzug aufgenommen werden muß. Mehr als je ist es notwendig, alle positiven jüdischen Kräfte dafür zu gewinnen. Das Uebereinkommen in Amerika ist daher zu begrüßen und wir hoffen, daß es bald Früchte tragen wird. Italien in Palästina Bei dem neuesten Diplomatenschub, der das Schwergewicht der italienischen Politik deutlich ins Mittelmeergebiet und in den Osten zu verlegen scheint, ernannte die italienische Regierung den Deputierten Pedrazzi zum Generalkonsul für Palästina mit dem Sitz in Jerusalem. Pedrazzi hat seit Beendigung des Krieges wiederholt Palästina besucht und in seinen Büchern über die italienische Politik im Nahen Osten sich mit dem Palästinaproblem beschäftigt. Er hat auch ein spezielles Buch über Palästina veröffentlicht, in welchem er sich scharf gegen die Politik des Jüdischen Nationalheiras ausspricht, ln einer im Parlament gehaltenen Rede erklärte Pedrazzi, die zionistische Bewegung stehe den italienischen Zielen, die Einflußsphäre im Nahen Osten zu erweitern, stark im Wege. Diese Bewegung, schloß er, sei auch den italienischen und kathollschen Traditionen im Heiligen Lande diametral entgegengesetzt Auf die Bedeutung des Buches Pedrazzis über die italienische Mittelmeerpolitik hat unser Mitarbeiter Heinrieh Margulies bereits vor zwei Jahren hingewiesen. Die Ernennung Pedrazzis wird besonders interessant im Zusammenhang mit den Aspirationen Italiens in Arabien, die auch zu dem Freundschaftsvertrag mit dem Jemen und dadurch an dieser Stelle der Welt zu einem Gegensatz zu England geführt haben. In der ״Frankfurter Zeitung“ vom 23, d. M. berichtet deren Jerusalemer Korrespondent H. K. über ״Italien in der Levante“ und charakterisiert den italienischen Expansionsdrang und seine Perspektiven. Land für die Rulhenberg - bonzession Jerusalem, 20. Januar. (J.T.A.) Die Regierung veröffentlichte heute eine Verordnung betreffend Bodenenteignung zugunsten der Ruthenberg-Kon zesslon. Es werden diejenigen Landflächen näher bezeichnet, die zwecks Errichtung eines Staudarams am Yarmu k und einer Kraftsfatlo!., sowie zwecks Errichtung von Häusern für Angestellte und Arbeiter, von Lagern, Speichern und Straßen benötigt und darum enteignet werden. Die Vofkszäbhmg in Palästina 15S 000 Juden. Jerusalem, 23. Januar (J. T. A.) Soeben wurde das Ergebnis der am 1. September 1026 in Palästina stattgefundenen Volkszählung durch die Regierung veröffentlicht. Danach betrug an dem genannten Tage die Zahl der allgemeinen Bcvölkerung Palästinas rund 887000, darunter 641600 Muslim, 158 000 Juden, 78000 Christen und 10030 andere, meist Drusen. Zu den Muslim werden nicht nur palästinensische Araber und Syrer, sondern auch eine Anzahl eingewanderter Cyrkassier, Magharbaeh’s (Nordafrikaner) und Bosnier, sowie einige turkmenische Nomaden gezählt. In die Gesamtzahl der Christen sind Angehörige der griechisch-orthodoxen, römischkatholischen, anglikanischen, lutherischen, sowie anderer Kirchen eingeschlossen. Bei der im Oktober 1022 vorgenommenen ersten Volks- Zahlung betrug die Gesamtzahl der Bevölkerung Palästinas 757182, darunter waren 590000 Muslim, 83791 Juden und 73024 Christen, sowie 9474 Angehörige kleinerer Stämme, meist Drusen. Die Finanzen der Palästina - Regierung Jerusalem, 23. Januar (j. T. A.) ln den sieben Monaten April bis Oktober 1926 betrugen die Einnahmen des Finanzdepartements der Palästina-Regierung, wie heute mitgeteilt wird, £E 1315160, die Ausgaben £E 1121112. Der Voranschlag für das Budgetjahr 1926/27 betrug £E 2 525034. Als Ausgabeposten figurieren: £E 307655 zur Tilgung von Staatsschulden, £E 322 826 für Polizei- und Gefängnisse, £E 177223 für die transjordanische Grenzmacht und £E 121378 für Unterrfchtswesen. Das städtische Kolonisations-Departement der zionistischen Exekutive hat ein Komitee eingesetzt, welchem die Ausarbeitung detaillierter Vorschläge für die Hebung des Exportes von Palästina-Produkten (Tozeret Haarez) übertrag» wurde. Aut zur Reichsorganisation! Von Dr. Max Kollcnsc h e r. Am 23. November 1926 hat der zweite Verbandstag des Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden den ihm vorgelegten Entwurf zur Gründung eines Reichsverbandes der deutschen Juden abgelehnt. Die Ablehnung ist einstimmig erfolgt; der Kampf, den die Jüdische Volkspartei fast allein ״egen diesen Entwurf geführt hatte, und der bis zum Beginn der Tagung fast als aussichtslos angesehen wurde, ist zu einem uaerwartet günstigen Ende geführt worden. Als unsere Freunde die Verkündung des Ergebnisses der Abstimmung mit lebhaftem Beifall begleiteten, war diese Kundgebung nicht etwa einer Befriedigung darüber zuzuschreiben, daß eine Reichsorganisation nicht zustande gekommen war, sondern sie war der Ausdruck unserer sicheren Ueberzeugung dafür, daß nunmehr durch die Beseitigung einer unbrauchbaren Vorarbeit der Weg für eine gesunde Gesamtorganisation frei geworden war. Indem wir das Scheitern der Vorlage begrüßten, jubelten wir der uns erstrebten Reichsorganisation zu. Dieser ״Reichsverband“ ist tot, es lebe der Reichsverband! Man hatte den Reichsverband, der durch den preußisehen Verbandstag vom November v. J. schon im Keime erstickt wurde, gemeiniglich geglaubt auf die Initiative des bayerischen Verbandes zurückführen zu dürfen. In der Tat haben auch die Führer des Bayern verbandes uns den Entwurf in forma producta beschert, und er war auch unverkennbar Geist vom bayerischen Geiste. Nur wenige Eingeweihte aber wissen, daß die Brandfackel, die durch diesen Organisationsplan in das deutsche Judentum geworfen wurde, in Berlin angezündet worden ist. Man war im D. I.G.B. (Dcutsch-Isr. Gemeinde- Bund) auf dem besten Wege dazu, die staatliche Anerkenmuig für die Verfassung dieser Organisation vom 23. Jan. 1921 zu erlangen, als einige wenige liberale Juden aus Berlin es für richtig fände!!, an die partikularistischen ׳Instinkte ilerraÄideu&clien-.Judenschmften?.»;.«pffRrre« und gleichzeitig bei den Berliner Regierungsstellen, gegen die eine jüdische Organisation andere jüdische Stellen auszuspielen. So war es gelungen, die demokratische und den Klal-Oedanken voll befriedigende Verfassung des D. I. G. B., die mit Einmütigkeit von der Vertretung der gesamten deutschen Judenheit am 23. Januar 1921 geschaffen war, zurückzudrängen und das elende Gebilde zu schaffen, dem am 23. November 1926 das wohlverdiente Schicksal bereitet worden ist. Was soll nun geschehen? Hätten wir normale Verhältnisse, so wäre das Gegebene, daß diejenigen, die es gewagt hatten, gegen die einmütigen Beschlüsse von 1921 zu revoltieren, zugleich mit dem Produkte ihrer verderblichen Arbeit von der Oberfläche verschwänden. Männer, die das deutsche Judentum sieben Jahre hindurch um den Erfolg seiner Arbeiten und die Erfüllung seines Wunsches gebracht haben, dürften es nicht mehr wagen, jetzt noch verantwortliche Stellen in der Führung dieses von ihnen so schwer geschädigten Judentums einzunehmen, namentlich nachdem auch die eigene Partei in ihrer überwiegenden Mehrheit sich von ihnen abgewandt hat. Was geschieht aber? Wir sehen die gleichen Männer wieder, als ob inzwischen nichts geschehen wäre, an ihrer finsteren, destruktiven Arbeit. Sind sie auch noch nicht so schnell mit einem neuen Entwürfe zur Hand, so sind sic anscheinend doch wieder am Werke, um das große Einheitswerk zu gefährden. Der D. 1. G. B. hatte, nachdem die Bestrebungen auf Schaffung der Reichsorganisation als Dachverband der Landesverbände sich zu einer konkreten Gestaltung verdichteten, die Durchführung seines Planes zwar nicht aufgegeben, aber loyal bis zur Entscheidung über die Möglichkeit einer anderen Lösung der Organisationsfrage zurückgestellt. Nach dem Scheitern jenes Versuches aber hat der D.I.G. B. wieder das Wort; die deutsche Judenheit erwartet und verlangt von ihm, daß er jetzt wieder auf den Plan tritt und das Werk, das er vor sieben Jahren übernommen hat, zur Vollendung führt. Der D. LG. B. ist hierzu nach seiner historischen Entwicklung, seiner organischen Zusammensetzung und nach dem an ihn ergangenen Aufträge berufen. Er verdankt seine Entstehung!licht dem Bestreben der Bekämpfung irgendeiner anderen Organisation, ist kein Gelegenheitsverband, aus dem Tageskampfe hervorgegangen und für den Tag bestimmt, sondern ist vor 60 Jahren entstanden, als aus innerem Drange zum ersten Male verantwortliche Männer der deutschen Judenheit das Bedürfnis empfanden, die Gemeinden im ganzen Lande zu gemeinsamer Arbeit zusammenzuschließen, ins* besondere zum Ausgleich der Lasten, zur Unterstützung der Kleinen durch die Großen, zur Unterhaltung gemeinsanier .Anstalten, zum Zusammenschluß nach innen, zur Vertretung nach außen. Hier ist zum ersten Male durch gine große Organisation dem KW-ßedanken entsprochen

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.