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Jüdische Rundschau · 1927-01-14 · Heft 4 (14.1.1927) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXII (1927)
Issue
Heft 4 (14.1.1927)
Date
1927-01-14
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Seite 28 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 4 könnte man ihn 110.i1 in mannigfaltiger Weise vervollständigen. Nur auf eines sei hingewiesen, daß die amerikanische Physik das Bild der englischen in noch gesteigerter Weise bietet, In ihr ist die Kunst des Experimentes in besonderer Weise ausgebildet, der Versieht aut die einheitliche Theorie nocli deutlicher spürbar. Nun ist der Nationalcharakter keine Er• klärung, sondern muH selbst erklärt werden. Bauer versucht also, die merkwürdigen Unterschiede der Forschungsmethoden mit manchen anderen Erscheinungen der geschieht* liehen Entwicklung und des socialen Lebens in Verbindung zu bringen. Die Uebereinstimmung ist rum Teil frappierend. Die geschichtlichen Erlebnisse des iraiuösisrhen Volkes, die seinen heutigen nationalen Charakter am meisten mitbestinun* ten, sind vielleicht die, besonders von Richelieu glücklich und siegreich unternommenen Versuche, den Adel ru unterwerfen, die Krone zur alleinherrschenden Macht zu machen. Seitdem ist Frankreich ein einheitliches Land. Die französische Revolution hat durch die Abschaffung der Provinzen und die Schaffung der Departements die Zentralisation nur fortgesetzt. Frankreich, auch der erste Nationalstaat, ist seit mehreren Jahrhunderten das •zentralisierteste Land Europas. Beispiele dafür gibt cs hundertfach. Und wie sehr dadurch auch das Bewußtsein der Franzosen mitbestiinnit wird, erkennt man z. B. an einem bekannten Ausspruch Jean Jaures. Er sagt (in Vaterland und Proletariat): ״So kann nur durch den. freien Bund autonomer Nationen die menschliche Einheit verwirklicht werden. Aber das ist dann nicht die Abschaffung der Vaterländer, sondern ihre Veredlung.“ Jaures war sicher eiii Mensch, der in der ganzen differenzierten Terminotagte der sozialen Wissenschaften zu Mause war. Aber für ihn, den Sohn des politisch und national so einzigartig gesinnten französischen Volkes, fallen die Begriffe Nation und Vaterland wie selbstverständlich zusammen.*) fnt Gegensatz hierzu steht der individualistischere Charakter des sozialen Lebens in England. Die Institutionen der örtlichen Lokalverwaltung sind nie zerstört worden, und auf dem überall zutage tretenden Streben nach seif governement, das nie gebrachen wurde, beruht vermutlich die große kolonisatorische Fähigkeit Englands. Der Zusammenhalt organischer Lebenskreise ist in seiner sozialen Welt stärker, die Tendenz zur Atomisierung geringer als anderswo. Damit hängt zusammen, daß der Engländer geneigt ist, überlieferten Formen gegenüber eine große Toleranz zu üben. De facto ist England Republik, und der Führer der stärksten Fraktion des Unterhauses automatisch der Herrscher des Landes. De iure ist es heute noch Monarchie. Seine Rechtspflege ist kasuistisch auf Präzedenzfällen atifgebauf. Und die königliche Garde trägt Bärenmützcn und Hellebarden, die vom Standpunkt der Militärteehnik aus nicht mehr als erstklassige Bewaffnung zu rechnen sind. Ueberal! finden wir an Stelle der durch Zentralisation hervorgebrachten Vereinheitlichung ein Nebeneinander originaler sozialer Formen. Lind der Unterschied des sozialen Lebens in Frankreich und England entspricht völlig dem anfänglich festgestelltcn in der Physik: einheitliche Systematik auf der einen, Dezentralismus auf der anderen Seite. Das Beispiel zeigt zur Genüge, daß es möglich ist, wesentliehe Züge der Verschiedenartigkeit und Eigenartigkeit des durchschnittlichen französischen und englischen Menschentyps, die sich auch auf einem Gebiete zeigen, das so schwer zugänglich ist, mit dem Nationalcharakter in Verbindung zu bringen. Das ist eine Tatsache, ja, der Schlüssel zur Aufhellung mancher Phänomene. Man darf ihn nur nicht als eine mystische oder ausgedachte Angelegenheit hinstellen. Man muß ihn genetisch begreifen. Ein Volk wird durch die Ver- Schmelzung und Vermählung niederer Einheit, also Sippen oder Stämmen, geboren. Diese, die ja selbst schon das Ende einer langen Entwicklungsreihe sind, bringen bestimmte Anlagen mit. Das Volk wird beeindruckt durch das, was cs erlebt. Zweitausend Jahre Wanderung und Einsperrung ins Ghetto, unsichere Rechtslage, Beschränkung auf bestimmte Berufe — das sind z. B. Gemeinschaftscrlcbnissc, die den Charakter der Gemeinschaft beeinflussen und eine Fülle sowohl wertvoller wie nicht wertvoller, jedenfalls aber spezifischer Eigenschaften erzeugen. Der Nationalcharakter ist der Niederschlag der Erlebnisse des Volk cs, der Wirtschaftsgeschichte nicht zum wenigsten, er ist kristallisierte Geschichte. Für den einzelnen unentrinnbares Schicksal. Aus der Eichel kann keine Linde wachsen, nur die individuelle Gestalt des Baumes ist von den äußeren Bedingungen und Umständen abhängig. Der individuelle Charakter eines Menschen wird durch das Milieu geformt, worunter wir die Summe aller äußeren Umstände verstehen wollen. Aber diese Formung geschieht nur, soweit sie in den Grenzen Platz hat, die durch die natürlichen Anlagen des jungen Menschen vorgezeichnet sind. De Art seines Wesens ist im großen und ganzen durch die seiner soziologischen Gemeinschaft vorausbestimmt. Der Nationalcharakter ist der Grund, aus dem der individuelle des Einzelnen hcrauswächst. Die Analyse unseres Wesens ist die Analyse der Erlebnisse unserer Gemeinschaft. Zionistische Politik und ihre Erfolge Ueber dieses Thema sprach Dr. Martin Rosenblüth in einer gut besuchten Versammlung der Gruppe Nord der B. Z. V. am 11. Januar. Der Referent wies darauf hin, daß in den ersten Jahren nach der Bestätigung des Palästina- Mandates die Hauptaufgabe der Zionistischen Organisation in der Arbeit für die Finanzierung des Palästina-Aufbaues bcstehen mußte, so daß die Fragen der Zionistischen Organ!- sation und Bewegung naturnotwendig auf den zweiten Plan getreten sind. Nunmehr begann seit einiger Zeit, nicht zuletzt wegen der Ralliierung der dem Zionismus gegnerisch gegenüberstehenden Kräfte, eine intensivere Arbeit auf dem Gebiete der Aufklärung der jüdischen Massen zwecks Belebung der zionistischen Bewegung. Dieses Bestreben machte sich besonders in Deutschland gellend, und man kann nach zweijähriger Arbeit auf namhafte Erfolge zurückblicken. Begonnen von den Wahlen in den Preußischen Landesverband bis zur Gründung des Deutschen Komitees Pro Palästina schritt der zionistische Gedanke innerhalb der jüdischen und nichtjüdischen Oeffentlichkeit unaufhaltsam vorwärts. Wenn wir auch keinen Anlaß haben, Siegesfeiern zu begehen, da wir uns sowohl in der Galufh wie auch in Palästina noch sehr weit vom gesteckten Ziele befinden, so ist die Rückschau auf den zurückgelegten Weg besonders innerhalb der Zionistischen Organisation in Deutschland er- ״) Die Erklärung hierfür ergibt sich wohl z. T. aus der Uebersetzung: das französische (und englische!) ״nation“ entspricht nicht ganz dem deutschen .,Nation“. Auch im Deutscheu ist der Sprachgebrauch strittig, man gebraucht um der Deutlichkeit willen besser das Wort ״Nationalität“, A. d, R, mutigend. Die Ausführungen des Referenten fanden reichen Beifall und riefen eine angeregte Aussprache hervor. Int Schlußwort berührte Dr. Rosenblüth die gemachten Anregungen, und wies auf die Notwendigkeit hin. im Jahre 5687, einem Kongreßjahre, in besonderem Maße die Sa mm- 1 u n g von S c h c k a 1 i m aufzunehmen. ״Hunans Haelrt“ Es ist ein entzückendes PuriinspicI von Sammv Gronemann, das in graziöser, ganz unlchrhafter Art durch die Jahrtausende jüdischer Geschichte führt. Wie der kleine Heinz, der ewige Jude in der freundlichen Gestalt eines dem Büffeln abholden Schülers dem ewigen Haman, dem Verkörperer des alle Geschichtsepochen überdauernden Judenhasses. gegenübergestellt wird, wie er — den Kindern gibts der Herr im Schlaf — träumend den Sinn all dieses Geschehens und damit den Weg findet, der zum Ueberwinden des ewigen Widersachers führt, das ist so lustig und doch im Grunde so eindringlich dargestellt, daß man seine helle Freude daran haben kann. Jetzt ist es Zeit, mit den Vorbercitungen für Purim zu beginnen! Das Aufführungsrecht hat der Verfasser dem Keren Kajemeth übergeben; ״Hamans Flucht“ ist im Büro des Keren Kni eine 1h zum Preise von 0,(10 M. zu erhalten. KEREN KA7EMETH LE7LTRAEL OER K.K.L. ERWIRBT BODEN IN PALÄSTINA MIT HILFE FREIWILLIGER SPENDEN BISHER HAT DER K.K.L. 200000 DUNAM 40 JÜDISCHEN SIEDLUNGEN IN ERBPACHT GEGEBEN JÜDISCHER NATIONALFONDS ZENTRALE FÜR DEUTSCHLAND: BERLIN W IS, MEINEKESTRASSE 10 POSTSCHGCKKOMIO: »»20 TEUPHON: AMT BISMAICK TltBffO Erlauschtes. Ein Leser sendet uns folgendes wahre Geschiehtehen: In einer Berliner Synagoge nach dem Tode Aehad Haams. Der Rabbiner will seihe Predigt mit dem Gedenken des großen Toten schließen. Ehe er sich anschickt, den Namen Aehad Haam zu nennen, fragt ein Herr seinen Nachharn: ״Wen meint er wohl?“ — ״Nu, den Flieger Jakob Wolf.“ - O sancta simplicitas! Monistischer Grnppenverband Obersehlesien Am Sonntag, den 16. Januar d. J., findet in Beuthen in den Raumen der Mamreb-Loge, Schießhausstr. 6, ein Gruppen verbandstag statt. Tagesordnung: I. Vorm. 10 Uhr: Referat von Dr. Martin Rosenblüth, Berlin: ״Die Lage der zionistischen Bewegung“. Diskussion. II. Nachm. 3י , Uhr: Referat von Dr. Kanowitz, Berlin: ״Fragen des zionistischen Gemeinschaftslebens“. Ortsgruppen- und Jugendarbeit. Diskussion. III. Diverses. Die oberschlesiscben Gesinnungsgenossen werden gebeten, möglichst vollzählig zu erscheinen. * Am gleichen Abend findet in demselben Raum eine öffentliche Versammlung statt. I. Ansprache von Dr, R o s c n b 1 ü t h , Mitglied des Präsidiums der Z. V. f. D. II. Vortrag, von Dr. Kanowitz: ,.Neuorientierung im deutschen Judentum“. Freie Aussprache. Vermischtes Düsseldorf. Am Sonntag, den 16. Januar, abends SG Uhr, spricht in Düsseldorf im Börsensaal,, Wilhelm-Marx-Haus, Herr Kurt Bin menfeld über das Thema: ״Palästina im Spiegel der Kritik“. Der Vorstand des Bat Kochba ladet alle Mitglieder und Freunde zu einem Ball ein, welcher am Sonntag, den 16. Januar, im Brüdervereinshaus stattfindet. Der Bar Kochba wüniieht die Freunde und Angehörigen seiner Mitglieder als Gäste bei sieh zu sehen und will durch die geringe Eintrittsgebühr von 2,'20 M. pro Person allen Kreisen die Teilnahme ermöglichen. Der Verein bittet, sich die Eintrittskarten rechtzeitig im Büro, Heiligegeiststr. 52, zu verschaffen. Berlin. Der Vorstand des Bar Kochba veranstaltet eine Reihe von Vorträgen für sämtliche Mitglieder und Freunde des Vereins. Der erste Vortrag findet statt am Dienstag, den IS. Januar, abends G>0 Uhr, im Gemeindehaus, Rosenstr. 2/4. Referent: Dr. Klee, Thema: ״Jüdische Gemeinde und Sport“. Die ״Vereinigung für die Interessen der Alten Synagoge“ veranstaltet am Montag, den 17. Januar, abends pünktlich S Uhr, im Verwaltungsgebäude, Rosenstr. 2—4, eine ״Chaniischo-Osor-Feier“. Den Vortrag hält Rabbiner Dr. Freier. Die Besucher und Besucherinnen der Alten Synagoge sowie Gäste sind willkommen. K. J. V. In norddeutscher Hafenstadt bietet sich für Magen־ und Darmspezialisten äußerst günstige Niederlassungsmögliclikeif. Praxisräume und komplettes Instrumentarium vorhanden. — In süddeutscher Stadt wird ein Zahnarzt als Assistent gesucht. — Meldungen sind zu richten an das Büro des K. J. V., Berlin W35, Kurfiirstenstraße 150. Tel.: Kurfürst 1005. Sport. Die nächste Veranstaltung des J. B. C. ״M a c ־ cabi“ findet am Montag, den 7. Februar, im Saalbau Friedrichshain statt. Synagoge ״Der Friedenstempel“, BerlimHalensee (Mark• graf-A*lbrccht-Slr. 11/12). Hauptgottesdienst: Freitag, abends 4,30 Öhr. Sonnabend vorm. (Schriftcrkläning) 10 Uhr, Mincha 4,37 Uhr, Sahbath-Ausgang 5,07 Uhr. Jeden Sonnabend, zwischen Mincha und Maarif: Mischna. Wochentagsgottes• dienst: täglich, morgens 7,30 LJhr. abends 4,30 Uhr. Jüdische Gemeinde. Freitag, den 14. Januar, abends, in allen Synagogen: 41׳;? Uhr. 11. Gottesdienst: Syn• agoge F a s a n e n s t r a ß e: (VA Uhr, Predigt: Dr. Bergmann. Sonnabend, den 15. Januar, morgens (Sabbat Schira): Synagoge mit altem Ritus: 0 Uhr; Synagoge mit neuem Ritus: Frühgottesdienst: 7(•; Uhr; Hauntgottesdie'nst: 10 Uhr. Predigten: Alte Synagoge: Dr. Locwenthal: Synagoge Kaiserstraße: Dr. Wiesel; Synagoge Rykestraße: Dr. Freier; Synagoge Pestalozzistraße: Dr. L'mil ' Levv (Schrift): Svnagoge Kottbuser Ufer: Dr. Bleich rode; Synagoge Münchener StraBe: Dr. Arthur levy (Schrift); Neue Synagoge: Dr. Warschauer; Synagoge Lindenstr.: C>r. Blumentlial; Svnagoge Liitzowstraße: 'Dr. Wiener: Synagoge Levcfzowsfraßc: Dr. Lewkowitz. Jugendgoftesdienst: 4 Uhr, Svnagoge Fasanenslraße: Dr. Galliner; 43י Uhr, Synagoge Münchener Straße: Dr. Arthur Levv. Sabbaf-Ausgarig: 5.07 Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen abends in allen Synagogen vom 16. Januar bis 3. Februar: Hä Uhr; morgens in den Synagogen mit altem Ritus (außer Synagoge Pestalozzistraße): 7 Uhr: Svnagoge Pestalozzistr. und Synagoge mit neuem Ritus: 71.י Uhr. Dienstag, den 18. Januar nachm. 15;•׳ Uhr Jüdisch-Nationale Frauenvereinigung. Frauenarbeitsgruppe?Charlottenburg. Zusammenkunft bei Frau Mittwoch» Kantstr. 83. Chajim Weizmann und der Keren Kajemeth 111 seiner großen Rede in Boston anläßlich der Eröffnung des ״United Palestinc Appeal“ führte Dr. Weizmann u. a. aus: ״Die politischen Bedingungen sind derart, daß wir, wenn wir nur die Mittel zur Verfügung hätten, mindestens 25000 Juden jährlich nach Palästina bringen könnten. Ich möchte hier öffentlich feststelien, daß wir heute fertige Pläne haben, nach denen wir genügend Land zu vernünftigen Preisen in verschiedenen Gebieten in Palästina und rings um Palästina kaufen könnten, die uns die Ansiedlung von mindestens 75000 jüdischen Familien auf bcwässerbarem, fruchtbarem Boden ermögliehen, auf Boden, der politisch zugänglich, der vom arabischen Gesichtspunkt aus zu* gänglich ist. —-- Sie wissen, daß auf jede Familie, die auf dem Lande angesiedelt wird, zwei Familien in siädtischen Berufen untergebracht werden können. Wer sagt, daß in Palästina kein Platz ist, der weiß nicht, daß heute der Weg für die großartigste jüdische Aktivität offenliegt -- wenn wir nur wollen. Die Böden sind heute zu vernünftigen Preisen zugänglich. Der Schlüssel zur Lage liegt beim jüdischen Volk, nicht bei Lord Plumcr und nicht bei der britischen Regierung.“ Der Führer der zionistischen Bewegung erklärt in diesen Ausführungen ausdrücklich, daß ״der Schlüssel zur Lage“ sehr wesentlich beim Keren Kajemeth liegt, daß die Arbeit jedes einzelnen Vertrauensmannes des Keren Kajemeth in diesem Augenblick die Entscheidung mit herbeiführen hilft, daß sein Versagen diese verzögern oder verhindern kann. Die Bodenreserve des Ifereu־Kajemeth, die es ihm ermöglichte, in den letzten Jahren sein großes Siedhtngswerk durchzuführen, ist erschöpft. Der Sinn der Jubiläums-Aktion ist es, die Mittel zu schaffen, die 211m Erwerb neuen Bodens dienen können. Beendigung der Block-Aktion J-J a u s s a m tn 1 u!1 g anläßlich des 25 j ä 11 r i g e 11 J u b 1 - läums des Keren Kajemeth. Nach Abschluß der Block-Aktion muß überall eine Listen- Sammlung bei denen durchgeführt werden, die von der Block- Aktion nicht erfaßt wurden. Wir können cs uns nicht denken, daß irgendein Freund des Aufbauwerks in Palästina nicht bereit sein sollte, eine Jubiläumsspendc zu geben. Die Aufgabe unserer Vertrauensleute wird es sein, diese Spenden cinzuzichen. Die für die Jubiläums-Aktion hergestelltcii Sammellisten sind Ihnen zu Beginn der Aktion zugestellt worden. Weitere Exemplare können im Bedarfsfall bei uns bestellt werden. Nichtbeteiligung an der Jubiläums-Aktion? Wir sind leider wiederum gezwungen, diejenigen Orte aufzuführen, die auf unsere wiederholten Mahnungen, sich an der Jubiläums-Aktion zu beteiligen, nicht reagiert haben. Wir nehmen an, daß diese Orte nachdem doch die Block-Aktion nicht durchgeführt wurde, wenigstens in Form einer Jubi• läums-Sammelaktion Jubiläuins-Spetideit aufbringen werden. Bezirk Berlin: Frankfurt a. O. t.andsbcrg Rathenow. Bezirk Frankfurt a. M : Aschaffenburg Geisa Hanau Homburg Marburg Offenbach. Bezirk Hann■׳• Hameln Verden. Bezirk Leipzig: Aschersleben Bernburg. Bezirk Mann1! Breisach Bruchsal Göppingen Kaiserslautern Landau Mergentheim Neustadt Offenburg Saarlouis Spever Ulm. Bezirk München. Bezirk Nürnberg: Ansbach Bayreuth Kissingcn Regensbur:; Schweinfurt. Bezirk S t e 11 i n: Deutsch-Krone Kolberg Stargard Stralsund Schneidernd!:! Schönlanke. Gate Arbeit In den Orten, in denen sich bewährte Gesinnungsgenossen an die Spitze der Jubiläums-Aktion gestellt haben, konnten besonders gute Ergebnisse bei der Jubiläums-Aktion erzielt werden.

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