Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXI (1926)
- Issue
- Heft 100-101 (23.12.1926)
- Date
- 1926-12-23
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/2651273-2652785-2652875--18783-2676586- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 100/101 Seite Vermischtes Anläßlich des am 12. d. M. stattgefundenen Teeabends, an dem Herr Schocken über die Arbeit des Keren Kajemeth Lejisrael in Palästina sprach, schenkte Herr Professor H e r s t e i n dem Keren Kajemeth ein wertvolles Bild. Das Bild dieses bekannten Künstlers steht nunmehr rum Verkauf. Interessenten wollen sich an das Berliner Büro, Meineke- Straße 10, wenden. Der Wohlfahrtsverein Raudef Zedokoh E. V., Rosen* tliakr Sfr. 11 12 veranstaltet am Sonnabend, den 23. Dezember 1025, in den Oesamträumen des Bnüder-Vereinshauses, Kur* fürstenstr. 115 '! 16 einen Wohltätigkeitsball. Außer Gad Shelaso vom Staatstheater, Frl. Lehmann und dem Heldentenor Saka* schanski, haben noch andere namhafte Künstler ihr Erscheinen zugesagt. Eine erstklassige russische Jazzbandkapelle garantiert für einen genußreichen Abend. Der Reinertrag geht zugunsten unserer Unterstützungskasse. Hamburg. Auf Einladung der Buchhandlung Goldschmidt, G. m. b. H., spricht am Montag, den 3. Januar 1027, 8 Uhr abends, im Heinrich-Hertz-Reaigymnasium' Martin Buber über das Thema ״Der heutige Alensch und die Bibel“. Kinderfest. Der Bund Zionistischer Frauen hat aus Anlaß des 05 jährigen Jubiläums des K. K. L. am Dienstag, den 14. a. M., in den Räumen des Logenhauses, Kleiststraße, ein Kinderfest veranstaltet, das man als in jeder Hinsicht gelungen bezeichnen kann. Das Komitee hat cs verstanden, auf Rinderart und -geist zu wirken, so daß Langeweile nicht aufkomtnen konnte. Frau Wagner-Tauber hielt eine Ansprache an die Kinder, in der sie versuchte, ihnen etwas von der Bedeutung des Festes nahezubringen. Herr Hirschmann unter* hielt in den Zwischenpausen als eine Art N.-F.-Onkel auf Harlekinsart, was ja Kindern immer angenehm ist und Pathos und Feierlichkeit ausschaltct. Eine sehr hübsch zurechtgemachte Kaffeetafel, Berge von Kuchen, .Musik, Tanz und Tombola, dies alles versetzte die Kinder in Fröhlichkeit und Fest- Stimmung. Den Höhepunkt des Festes aber bildete die Theaterauffühnmg ״Die Arche Noah“ von Albert Baer. Ein sehr gelungenes Spiel in Versen (erschienen im Verlag ״Aufbau“, Berlin W15), das in keiner Kinderbibliothek fehlen sollte. Wie da vor den Augen der Kinder die drei Söhne Noahs, dann der Affe, die Kuh und der Löwe die Aufnahmeprüfung vor Noah zu bestehen haben, damit er sie vor der Sintflut rettet und in seine Arche nimmt; dies alles begleitet von den vertrauten Melodien aller Kinderlieder; der richtige Ton für jedes Kinderherz, dazu die schönen Kostüme und die Dekoration von Kacte Baer-Freyer; das ganze von Lehrer Liehtenstein aufs beste inszeniert. Die Kinder waren begeistert und gingen befriedigt nach Hause, hatten also ein wirkliches Kinderfest gehabt, was man von derartigen Veranstaltungen nicht immer sagen kann. Dresden. Der Verein jüdischer Händler und Angestellter, Dresden, veranstaltete eine Dybukaufführung, die auf die mehr als tausend Zuhörer eine starke Wirkung ausübte. [Xe Spieler, Mitglieder des Dramatischen Klubs Perez, ließen mit einer Hingebung chassidisches Leben erstehen, die uns vergessen ließ, nach schauspielerischer Leistung zu fragen. Auen das jüdische Jugendorchester bewährte sich unter der geschickten Leitung seines Dirigenten. Dankbar müssen wir dem ״Verein jüdischer Händler und Angestellter“ sein, der Zeit und Mühe hingab, um uns aus unserer Umwelt heraus in jüdisches Volksleben hineinzuführen. Dr. L. W. In der Gesellschaft für jüdische Famllisnforschung sprach Studienrat Dr. Bl ach über ״Jüdische Familienforschung und Volkskunde“. Die jüdische Fami lenforschung, die sich das Studium der Traditionsbestände der einzelnen Familien und Familiengruppen angelegen sein läßt, kann bei ihrer Arbeit der Volkskunde wertvolle Hilfe leisten, wenn sie das ihr begegnende Erbgut an geistigen Werten der Volkskunde zugänglich macht. Andererseits kann die Volks• künde bei sonst versagenden Quellen durch ihre Forschungen über den Geltungsbereich einzelner Ueberlieferungen der Familienforschung gelegentlich die Hand reichen. Der Redner begründete seine Ausführungen durch zahlreiche Bei-p'ele aus den Einzelgebieten, u. a. aus dem Gebiete des Kunstgewerbes, soweit es die häuslichen rituellen Bräuche be'rifft, sowie des Brauchtums in Sprichwort, Redensarten und Sentenzen; alles Gebiete, auf denen sich beide Forschungen begegnen. Den Beschluß machten von Frau Erna Bloch-Grünspach vorgetragene svnagogale und häusliche Lieder, wie sie Frau Margarete Blach nach den in der Familie ihres Mannes bewahrten Ueberlieferungen aufgezeichnet und für Klavier gesetzt hat. R. j. F.-Taschenkalender. Der Reichsbund jüdischer Frontsoldaten hat einen Taschenkalender für 1927 herausgegeben, der u. a. statistisches Material über die Teilnahme der Juden am Weltkriege enthält. Die den Kalender schmückenden Bilder sind für den R. j. F. von Max Liebermann, Hermann Struck und Eugen Spiro gezeichnet und ihm gewidmet. Synagoge ״Der Friedenstempel“, Berlin-Hasensee (Markgraf-Albrecht-Sfr. 11/12. Hauptgottesdienst: Freitag, abends 4 Uhr. Sonnabend, vormittags 10 Uhr (Schrifterklärung); Mlncha 4,16 Uhr, Sabbatausgang 4,46 Uhr. Wochentagsgottesdienst: täglich morgens 7,30 Uhr, abends 4 Uhr. örlsgrnppen Gruppe Nord der B. Z. V. Die Gruppe Nord der B. Z. V. hatte am 14. d. Mts. zu einer Aussprache mit dem Hauptverstand der B. Z. V. eingeladen. Die berechtigte Unzufriedenheit mit der Stagnation im Gruppenleben, mit dem mangelnden Interesse an zionistischer Arbeit und das Bedürfnis, auf irgendeinem Wege zur N'eubelebung der Gruppenarbeit zu gelangen, hatte diese Einladung veranlaßt. In klarem sachlichen Referat wies Dr. Kan o w i t z darauf hin, daß die Stagnationserscheinungen der Ausdruck einer natürlichen Entwicklung seien, die sich überall in Berlin und in der Provinz zeigte, auf eine Sättigung mit zionistischen Ideen und auf mangelnde Angriffspunkte auf seiten der Umwelt zurückzuführen seien. Er konnte jedoch nicht in Abrede stellen, daß es auch Fehler in der Organisation geben müsse, deren Abstellung, sofern sie sich als nötig herausstellt, rücksichtslos vorgenommen werden müßte. Diese Darlegungen wurden von dem Vorsitzenden der B. Z. V., Herrn R.-A. Dr. Apfel, in wirkungsvoller Weise in einem Schlußwort ergänzt, aus dem zunächst die Genugtuung sprach Ober das Interesse an zionistischer Arbeit, dann aber auch das volle Verständnis für alle Forderungen organisatorischer Aenderungen in der. B. Z. V., insofern als diese vielfach berechtigt erscheinen und für eine gründliche Nachprüfung reif sind. An einige Vorschläge für das Aufziehen der Propaganda schloß sich ein interessanter Bericht über die derzeitige Lage im Zionismus, u. a. über die Gründung des Pro Palästina-Komitees in Berlin. Den Vorträgen ging ein Nachruf vorauf, den der Vorsitzende der Gruppe auf einen der treuesten Freunde und besten Veteranen unserer* Bewegung, den vor kurzem ver- »torbenen Aron S e g a 11, hielt. Dresden. Im Vordergründe der Vereinstätigkeit der Zionistischen Ortsgruppe in diesem Winter stehen die Heimabende, die jeden zweiten Mittwoch abgehalten werden und sich eines regen Besuchs erfreuen. Behandelt wurden folgende Themata: Von Arjeh Kroch an zwei Abenden: ״Erez-Israel und der Jischuw“ und ״Rück- und Ausblicke in der jüdischen Erziehungsfrage“. Besonders der letztere Vortrag brachte eine Reihe wertvoller neuer Gesichtspunkte von einem Kenner auf dem Gebiete des jüdischen Erziehungs- Wesens. Alsdann sprach Herr Dr. Cohn-Vossen außerordentlich interessant über ״Die Stellung der Juden in Speng- Iers Weltbild“. Am Dienstag, den 7. Dezember, veranstaltete die Ortsgruppe eine Chanukkah-Feier in Form eines künstlerischen Tee-Abends. Die Festrede hielt Herr S. Schocken. Zwickau. Der künstlerische ־ Teil des Programms wurae bestritten von Qrete Hof st ein, Otto Bernstein und Hermann Schacher aus Bautzen. Duisburg. Am Sonntag, den 12. Dezember, fand in Duisbürg eine Reihe von Arbeitssitzungen des zionl.tischen Gruppenverbands Rechtsrhcinland und Westfalen statt, um im kleineren Kreise der jeweiligen Interessenten wichtige akute Aufgaben zu besprechen. Am Vormittag wurden die Fragen der hebräischen Arbeit behandelt Es wurde festgestellt, daß sich dieser wichtigste Zweig unserer Kulturarbeit in einem starken Aufschwung befindet Die weiteren Ausdehnungsmöglichkeiten wie auch das prinzipielle Ziel dieser Arbeit wurde eingehend besprochen, die Leitung der Arbeit einem Ausschuß übertragen, in den Roth, Hamborn, Frl. Weiß, Duisburg, und Werzberger, Dortmund, gewählt wurden. Am Nachmittag versammelte man sich zu einer Sitzung über die Frage aer zionistischen Bi'dung und Propaganda. Im Anschluß an ein Referat von Herrn Loewenstein, Duisburg, wurden die in Aussicht genommenen Pläne für die innerzionistische Bildungsarbeit eingehend behandelt. Ein Ausschuß für Bildungs- und Kulturarbeit wurde eingesetzt, dem außer den drei am Vormittag bereits bestimmten Personen noch die Herren Markus, Dr. Philipp und Sternbach aus Essen angehören. Am Abend fand eine Besprechung der gegenwärtigen Probleme und Aufgaben der zionistischen Öemeindearbeit 5 att, die unter Leitung von Herrn Dr. Epstein stand und zahlreiche Anregungen für diese Arbeit vermittelte. Bielsko. Als Delegierter des Verbandes zur Förderung der Universität weilt Herr Dr. med. Daniel Enoch aus Bad Nauheim in unserer Stadt. Dr. Enoch hat bei der Jubiläumsfeier des Keren Kajemeth Lejisrael ln Oswiecitn am 12. Dezember die Festrede gehalten und über die Universi‘ätsfrage referiert Am Montag, den 13. Dezember abends hat in Bielsko im Anschluß an ein Referat Dr. Enochs ein Kreis von angesehenen und kompetenten Persönlichkeiten unserer Stadt sich als Ge- Seilschaft der Freunde der Universität Jerusalem konstituiert. Rabbiner Prof. Dr. M. Steiner hat das Präsidium der Vereinigung übernommen. Die Gesellschaft zählt bereits mehr als hundert Mitglieder. Briefkasten der Redaktion J. R״ Berlin. Sie haben recht. Der private Bericht, den Sie über den Wortlaut der Rede des Ministers Becker aut dem Festbankett des Deutschen Comiies Pro Palästina erhalten haben, ist zutreffend. Der Minister hat tatsächlich zweimal die Wendung: ״Ich als Deutscher im enger e n Sinne“ gebraucht. Damit hat er — das ging aus dem Geist der Ansprache hervor — zum Ausdruck bringen wollen, daß er zwischen vollgültiger deutscher Staatsangehörigkeit und jüdischer Volkszugehörigkeit keinen Gegensatz zu erblicken vermöge. Diese Stellungnahme des über jeden Zweifel fortschrittlichen Ministers ist für uns nur eine neue Bestätigung der Erfahrung, daß gerade die vornehmsten und fortschrittlichsten Nichtjuden in der nationaljüdischen Ein- Stellung der deutschen Zionisten kein Hindernis für deren volle Anteilnahme am staatlichen Leben in Deutschland sehen. E. Abrahams, Amsterdam. Unter ״Staatsnation“ verstehen wir eine Nation, die den Staat bildet, den Charakter des Staates bestimmt, und völkerrechtlich als in diesem Staate heimatsberechtigt anerkannt ist. Das Wesen des Nationalitätenstaates besteht darin, daß, wenn mehrere Völker in erheblicher Zahl auf dem Territorium wohnen, nicht eine Nation über die andere herrscht, sondern beide Nationalitäten gemeinsam unter voller Anerkennung des Lebens und Heimatsrechtes beider die allgemeinen Staatsangelegenheiten regeln, während die spezifisch nationalen Angelegenheiten jeder Nation in autonomer Verwaltung überlassen sind. Dr. Fritz Löwenstein, Jerusalem. Wir können uns Ihrer Meinung nicht anschließen. Der betreffende Artikel hatte an Inhalt und Ausmaß keineswegs den Charakter einer Buchkritik, sondern er behandelte eine der wichtigsten und fundamentalen Fragen unserer nationalen Renaissance, nämüch die prinzipielle Frage des Wertmaßstabes unserer geistigen Produktion. Eine solche verantwortungsvolle Art der Kritik halten wir für ein wichtiges nationalpädagogisches Moment, das zu den ersten Aufgaben der Publizistik gehört. Der Kritiker hat seine Auffassung mit seinem Namen gedeckt, und Sie werden verstehen, daß für die Redaktion nicht ausschlaggebend sein kann, ob dieser Name allen Lesern bckannt ist. Die Annahme, daß die Redaktion sich von irgendwelchen unsachlichen Motiven leiten ließ, ist völlig unberechtigt. Darum geben wir auch gerne ihrer Aeußerung über das Buch ״Tage und Nächte“ von Bistritzky Raum, obwohl Sie offenbar Sinn und Tendenz der Ausführungen von Scholem mißverstanden haben. Sie schreiben: ״Es genügt mir, festzustellen, daß Menschen, deren Urteil schwerer ins Gewicht fällt als das des mir unbekannten Kritikers, von dem Buch einen außerordentlichen Eindruck empfangen haben, und ich will hinzufügen, weil vielleicht das Urteil eines deutschen Zionisten von Interesse sein kann, daß auch ich das Buch mit großer Anteilnahme clesen habe. Wenn es bei uns Kreise gibt, die glauben, aß man über die Chaluzim nur im Ton unserer Propaganda sprechen darf und die es Bistritzky vonverfen, daß er die übliche Schablone des Chaluz-Films vermieden hat, so haben diese Kreise nicht einmal vom propagandistischen Gesichtsunkt aus recht. Ich würde mich treuen, wenn die hebräisch ernehden und hebräisch Wissenden, die so oft schmerzlich nach wertvoller Literatur gefragt haben, die sie mit Palästina verbinden könnte^ weder E. Scholem noch mir glaubten, sondem sich ein «genes Urteil bildeten.“ S. Karpelesz, Wien. Infolge allzu großen Andranges von Material können wir Ihren Artikel, für den wir bestens danken, nicht verwenden. Palästinenser. Das Original von Jakob Wassermanns von Ihnen mit Recht bewunderter Erzählung ״Das Gold von Caxamalca“, die in dem letzten Heft der Zeitschrift ״Moiedeth“ in hebräischer Uebersetzung enthalten war, fanden Sie in dem Sammelband ״Der Geist des Pilgers“ (Rikola-Verlag, Wien). _ Aus den Berliner Theater Staatstheater: 23. Figaros Hochzeit; 23., 27. Hamlet; 26. Lulu. — Schiller-Theater: 23., 25., 27. Die drei Schwestern; 26. Peer Gynt. — Städtische Oper: 23. Maskenball; 25. Turandot; 20. Jugend im Mai; 27. Meistersinger. — Deutsches Theater: Neidhardt von Gnelsenau. — Kammerspiek: Ollapotrida. Veilchen. — Komödie: Die Gefangene. — Theater i. d. Könlggrätzer Str.: 25. Mrs. Cheneys Ende. — Tribüne: Ab 22. Der Liebestrank. — Lesslng-Theater: Mensch und Uebermensch. — Volksbühne: Ab 22. Volpone; 27. Nachtasyl. — Theater am Schiffbauerdamm: Das Grabmal des unbekannten Soldaten; 27. Der Geizige. KEREN ^EMETH LEJIJ'RAEL OER K.K.L. ERWIRBT BODEN IN PALÄSTINA MIT HILFE FREIWILLIGER SPENDEN JÜDISCHER NATIONALFONDS ZENTRALE FÜR DEUTSCHLAND! BERLIN W 15. MEINEKESTRASSE >0 R0St*CM«C*«O*fO: 5»5«ל TtltPHON AMT -BISMARCK Stili BISHER HAT DER K.ILL 200000 DUM AM 40 J001SCHEN SIEDLUNGEN IN ERBPACHT GEGEBEN Beendet die Jubiläums «Aktion Wir bitten die Vertrauensleute und Ortsgruppen-Vorstände dringend, für schnellste Abrechnung der Sammlungen Sorge zu tragen. Nur wenn jetzt in diesen Tagen die Inhaber von Jubifäumsbloeks die Sammlung auch wirklich durchführen, kann die Aktion den erhofften Betrag »on 100 000 M. d-geben. Wir bitten daher dringend Jeden Blockinhaber, den. gesammelten Betrag umgehend an den Vertrauensmann abzuführen, damit die Aktion noch in diesem Monat beendet werden kann. Jubiläums - Ausweis In der nächsten Nummer der ״Jüdischen Rundschau“ beginnt der namentliche Ausweis der Mitarbeiter für die Jubiläums-Aktion. Wir bitten die verantwortlichen Vertrauen*• leute, der Zentrale die liste derjenigen einzusenden, die ihrer Pflicht entsprechend einen Jubiläumsblock übernommen und mindestens 25 M. In ihrem Bekanntenkreis gesammelt haben. Versicherung* - Abteilung des Keren Kajemeth Wir machen unsere Vertrauensleute und Mitarbeiter ansdrücklich auf das Inserat der Versicherungs-Abteilung de* Keren Kajemeth aufmerksam. Wir erwarten, daß alle Freunde des Keren Kajemeth diese neue |kbteilung, die jetzt in ganz Deutschland mit ihrer Tätigkeit beginnt, unterstützen und auch dadurch das Werk des Keren Kajemeth fördern werden. Aisweis 9 Bai ן «dar 8 t *dt iit dar Name bre« N - K.-VertrananauiMiB*« »uf**ftthrt Die hinter dem Kamen atehende Zahl «teilt die 0e>amtaamn>e der In dem betreffenden Ort wahrend der Bericht»•*« •inee11«״f׳en«1! Spenden das Für 1»de Glückwunsch-, KondoIationcSpende tx*w ton Mt 8— ma erfolgt namentlicher Ausweis mit Text nnd Benaehriohtignng an die mil der Spende bedachte Poreon. spenüeneingange vom 11. ms 20. Dezemfior 1926 4.127.59.- Hk. snenflen mr me jmmaums-mtion» Die Jubiläums-Aktion ln Deutschland! 5000 Mitarbeiter sollen M. 100 000,— auf bringen, indem jeder mit Hilfe eines Jubiläums - Sammelblocks mindestens M. 25,— in seinem Bekanntenkreis sammelt. Jede Jubtläumsspende bis 5 M. wird namentlich ausgewiesen- Berlin: Ernst Bergmann u. Geschw. 25,—, J. Kupferberg 20,—, Dr. Erich Berlinger, M. Löwenthal, Dr. Marcowicz, Hugo Singermann je 10,—, Dr. Werner Senator 7,50, D. Aschkenasi, S. Casper, Dr. Hugo Heimann, Wittenau, Jos. Hellner, Dr. M. Koß, Oranienburg, C. Lehmann, E. Lehmann, Dr. E. Senator, N. N., N. N. je 5,—, 8 Jubiläums- Spenden unter 5,— 22,—; Jubiläums-Aktion der zion. Frauen: (1. Rate 105,—),dch. Frau Kober (1, Rate): I. Feuerring 50,—, d:h. Frau Warbürg (1. Rate): Dir. David 23,—, dch. Frau Reiwitb: Berth. Scherk 10,—, L. Scherk, L. Reiwith je 5,—, zus. 20,—, dch. Frl. Dr. Hannemann: Ernst Kaufmann 5,—, zus. 179,50. Aachen: Siegm. Hornberg 5,—. Bremen: Assenheimer, M. Markreich je 50,—, Auerbach 25,—, Kronenberg/Lodc 8,40, F. Markreicb, H. Rosenblum je 5,—, 6 Sp. unt. 5,— 13,—. Breslau: Ludwig Markowitz 200,—, Koppenheim u. Goldschmidt, Leopold Altmann je 100,—, R.-A. Jakobsohn, Bankier Steuer je 50,—, Dr. Bruno Markiewitz, Martin Freund, Noah je 25,—, Dr. Prausnitzer, M. Becker, Leo Lewin, R.-A. Riesenfeld, Robert Altmann, Hauschner, Kurt Werner je 20,—, Dr. Levy, Gustav Freund, Feiwelowitz, R.-A. Sandberg, Frl. Dr. Oppler Georg Brinitzer R.-A. Pinczower, Felix Meyer, R.-A. Samuel Nothmann je 10,—, Silbermann, J. E. Levy, fsidor Tuchler, M. Margoles, Geschw. Dawidow, Hermann Nothenberg. Georg Senger, Joseph Herold, Dir. Rosenbund, Lutz Katschinsky, N. N., H. Freudenthal, Dr. Salo Juliusburger, Dr. Sch’esinger/ Striegau, R. Ostrower/Striegau, Dr. Else Heilborn, Dr. Lilly Berg-Platau, Wolff, Max Goldschmidt, Hanne rrcund, Fr. Heilborn/Gleiwitz, Falkenstein/Landeshut je 5,—, 3 Sp. unt. 5,— 16,—. Bruchsal: L. Lob 5,—, 1 Sp. unt. 5,— 2,50 =־. Dcrtrnund: Adolf Seclig, Kaufmann, Fischer je IC,—, Louis Grünewald, Max Zydower, N. Cohen je 5,—, 11 Sp. unt z d. 3 L Si st Si H- V. 1 H Ko 1 Sei V. z. der Pen Juc Fr. r v r v._ v_