Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1926-12-23 · Heft 100-101 (23.12.1926) · page 1

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXI (1926)
Issue
Heft 100-101 (23.12.1926)
Date
1926-12-23
Page
– (sequence 1)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
96% known words query
IRI
…/2651273-2652785-2652875--18770-2676573
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Doppelnnmmer 0,50 Goldmark JÜDISCHE RUNDSCHAU Redaktion und Verlag Berlin W 15, Meinekestraße 10. Erscheint jeden Dienstag und Freitag. Bezugspreis bei der Expedition monatlich 1.85 Goldmark, vierteljährlich 5,25 Goldmark. A as ia0dsab0*»ef»*ata «*rdes m d#r Währung der einzelnen Linder berechnet Anzeigen -Verwaltung Jüdische Rundschau G.m.b.H., Berlin W15, Meinekestr.tO Telephon! Amt Bismarck 7165—70. Anzeigenpreis* 6 gespaliHoepareülezeile 0,50 G«-M. Stellengesuche 0,25 G.-M, AnacigeoschHUh Dienstag and Freitag nachmittag 4 Uhr, Telephon: Bismarck 7165 - 70. Postscheckkonto: Berlin Nr. 17392. Fflr Oflilfftficbi Pestsparkassenamt Wien, Konto Nr, 156 030. Für Tschechoslowakei: Postsparkassesamt Prag, Konto Nr. 59 410. Für Polen: Postspark assenanit Warschau, Konto Nr, 190 708. Redaktionsschluß Sonntag und Mittwoch nachmittag. Nummer 100/101 | B.rUn, 23. XII. 1926 1 י״ח סבת׳ חרפ״ז xxxi. Jahrg. Oer Zionismus erstrebt für das indische Volk die Schaffung einer öffentlich * rechtlich gesicherten Heimstätte In Palästina. ״Baseler Programm.'* Der Fall Sonnenfeld Ein Brief des preußischen Innenministers - Die Haltung der Liberalen - Für ״Frieden in der Gemeinde" Die Sitzung der Repräsentantenversammiung der Berliner jüdischen G2meinde am Donnerstag, den 16. d. M., wurde zu einem Ereignis, das wahrscheinlich für das innerjüdische politische Leben von nachwirkender Bedeutung sein wird. Schon vor der Sitzung hatte sich die Nachricht verbreitet, daß die Angelegenheit Sonne nfeld, die den letzten Verbandstag des Preußischen Landesverbandes Jüdischer Gemeinden beherrscht hat, in dieser Sitzung ein Nachspiel haben wird. Bekanntlich wurde der begründete und sehr schonungsvo'J eingebrachte Mißtrauensantrag aller oppositionellcn Part.ien gegen Sonnenfeld beim Landesverbandstag von der liberalen Mehrheit niedergestimmt Nach der Tagung haben sämtliche Organe der libe-alen Partei, die C.-V.-Zeitimg, die ״Jüdisch-liberale Zeitung“ und zuletzt ^uch das Organ des Verbandes national-deutscher Juden in schöner Harmonie unwahre Angaben über den Inhalt des von Sonnenfeld an den Minister geschriebenen Briefes gemacht. Auch nachdem die ״Jüdische Rundschau“ den Wortlaut des Briefes publiziert hat, wurden diese falschen Berichte der genannten Zeitungen nicht berichtigt, ja das Organ der national-deutschen Juden hat seinen objektiv falschen Bericht in einem Artikel des Herrn Dr. P ei s e r erst eine Woche nach Erscheinen des Briefes, dessen Nichtkenntnis daher nicht mehr vorgeschützt werden kann, veröffentlicht, offenbar als Demonstration für die von Dr. Peiser auf dem Landesverbandstag abgegebene Erklärung, daß die Kampfmethoden des Verbandes nationaldeutscher Juden sich in Zukunft ändern würden. Die beim Landesverbandstag von der Jüdischen Volkspartei in loyalster Weise unternommenen Versuche, die Affäre Sonncnfeld vor der Tagung durch dessen Rücktritt vom Vorsitz beizulegen, so daß eine öffentliche Behandlung der Sache entfallen könnte, waren vergeblich, und wurden von den Liberalen mit einem Provokation wirkenden Vertrauensvotum für ae Solidaritätserklärung ^antwortet Nun nu t. Dinge ihren weiteren Lauf nehjien. Es geschah etwas, was in der Geschichte einer jüdischen Gemeinde wohl kaum eine Parallele hat. Nach dem Verbandstag richtete die liberale Fraktion des Landesverbandes einen Brief an den preußischen Minister des Innern, worin sie nochmals in offiziellster Form das Vorgehen Sonnenfeids billigt. Wäre es vielleicht noch verständlich gewesen, daß die Liberalen einen prominenten Fraktionsgenossen aus Kollegialität ira innerjüdischen Kampfe decken, obwohl ja in solchen Fällen nicht immer alle Fraktionsgenossen auch innerlich von der Richtigkeit des Vorgehens überzeugt sind, so ist es vollends unbegreiflich, daß die liberale Fraktion sich zu einem solchen Schritt, wie es ihr Brief an den Minister vom 1. Dezember ist, hinreißen ließ. Diese Tatsache zeigt uns die vergiftende Wirkung des innerjüdischen Parteikampfes, wie er von den mit, allen Mitteln tim ihre Macht kämpfenden Liberalen geführt wurde. Man verliert jeden Sinn für Proportion und Recht, man läßt sich statt von Besonnenheit lediglich von Parteifanatismus leiten. Ein solches Vorgehen mußte der Stellung und Würde des gesamten Judentums Abbruch tun, auch wenn es nicht zu so sensationellen Enthüllungen geführt hätte. Der Brief der liberalen Fraktion hatte eine Antwort gefunden, die sich die Liberalen wohl kaum träumen ließen. Der preußische Minister des Innern sandte ihnen mit seinem Antwortschreiben eine Reihe von Abschriften der Korrespondenz des Herrn Sonnenfeld mit den Ministerien und sagte ihnen seine M inung. Eine, Abschrift des Schreibens ging an den Vorstand der Jüdischen Gemeinde, und in der Repräsentanten- Versammlung wurde dieser gesamte Briefwechsel von Dr. Klee verlesen, so daß er der Oeffentlichkeit zugänglich ist. Es hieße die Wirkung abschwächen, wollten wir diesen Brief- Wechsel näher charakterisieren. Wir verweisen auf unsere Veröffentlichung und auf die Wiedergabe der Rede Dr. Klees. Der Brief des Ministers hat im liberalen Lager eine geradezu niederschmetternde Wirkung ausgelöst Nun erst wurde den Liberalen klar, was eigentlich geschehen war und wozu sie durch ihre fortgesetzten Solidaritätserklärungen ihre Billigung gegeben hatten. Sie taten das einzige, was ihnen in dieser Lage zu tun übrig blieb: sie ließen Sonnenfeld fallen. Es kann kein Zweifel darüber bestehen, daß die große Mehrheit der Liberalen Sonnenfeids Verhalten, wie es sich nun darstellt, mißbilligt. Es war nicht nur unverantwortlich, es war auch unklug und für die liberale Fraktion aufs höchste kompromittierend. Es liegt uns fern, nun auch in ein Triumphgeschrei der Schadenfreude auszubrechen. Viel zu sehr empfinden wir die Schande, die durch diese Affäre dem ganzen Judentum zugefügt wurde. Dr. Klee hat sich in seiner eindrucksvollen Rede von jeder parteipolitischen Ausschrotung und jeder Schärfe ferngehalten und auch die Liberalen haben anerkannt, daß seine Ausfiihrungen in versöhnlichem G ist vorgetragen und dem Frieden in der Gemeinde förderlich war. Er hat eine scharfe Unter- Scheidung gemacht zwischen Sonnenfeld, den die Liberalen fallen gelassen haben, und der liberalen Fraktion als solcher, die nicht für alle Einzelheiten dieser fatalen Angelegenheit verantwortlich gemacht werden kann. Es war unverkennbar, daß viele Liberale den sachlichen Ausführungen Dr. Klees innerlich zustimmten. Wir glauben, daß auch diese bedauerliche Sache ihr gutes haben kann, indem sie vielen Liberalen die Augen darüber öffnet, wohin die Politik führen muß, die sie, offen oder stillschweigend, bisher gutgeheißen haben. Herr Sonnenfeki als Person interessiert uns gar nicht. bet den Mfcyjrlelilcefhe persShlichei! Vötteile gesucht, sondern glaubte, den Interessen seiner Partei zu dienen. Er bediente sich Methoden, die einer vergangenen Zeit angehören, aber offenbar von den Liberalen im innerjüdischen Kampf bisher als zulässig betrachtet wurden. Dies sollte den Liberalen zu denken geben. Nicht der Mißerfolg der Sonnenfcldschen Intervention, sondern die Tatsache dieser ganzen Art und Weise jüdischer Politik ist das Beschämende für die Liberalen und darüber hinaus für die ganze Berliner Jüdische Gemeinde. Herr Sonnenfeld ist ein Opfer des altliberalen Parteigeistes geworden. Die Liberalen sollten sich sagen, daß dieses Opfer nicht umsonst gefallen s e i n d a r f. Es ist erfreulich, daß unter dem Eindruck der Ereignisse im liberalen Lager eine starke Strömung entstand, mit den unfruchtbaren Kämpfen Schluß zu machen und als symbolischen Akt des Friedenswillens den Wahlprotest zurückzuziehen. Diese Strömung konnte nicht durchdringen, aber wir glauben, daß auch die Repräsentantenversammlung vom letzten Donnerstag etwas dazu beigetragen hat, den Frieden herbeizuführen, den die Berliner Jüdische Gemeinde für ihre großen und verantwortungsvollen Arbeiten notwendig braucht. Der fanatische Bruderkrieg führt zu unerquicklichen Ergehnissen. Ihn jetzt wieder in die Oeffentlichkeit zu tragen, wäre eine starke Zumutung an die jüdische Wählerschaft, die aufbauende Taten sehen will. Die großen positiven Aufgaben, die das Judentum in dieser kritischen Zeit stellt, der Dienst am Judentum und die Sorge für seine Erhaltung, Kräftigung und Belebung erfordern Zusammenfassung aller Kräfte. Möge endlich die Zeit einer ruhigen und systematischen Arbeit der Gemeinde kommen. Ein Wort an die Zionisten Zum 25jährigen Jubiläum des Keren Kajemeth hat die zionistische Presse zahlreiche Artikel über die Prinzipien unseres Bodenkauf-Fonds und über die Arbeitsmethoden der Sammelstellen gebracht. Die Zentralstellen des Keren Kajemeth in Jerusalem und Berlin erließen Aufrufe an alle Mitarbeiter. Jeder Zionist muß heute wissen, was der Keren Kajemeth bedeutet, muß erkannt haben, daß die Entwiddung unserer Kolonisation wesentlich auf den Fortschritten der Sammlung für den Keren Kajemeth beruht Die Artikel, Propagandaaufsätze und Reden waren dazu bestimmt die Erfolge dieser Sammlung zu erhöhen. Ich frage heute alle Zionisten, an deren Pflichtgefühl wir uns gewandt haben, ob sie wirklich alles tun, um im Dienst des Keren Kajemeth Tag für Tag die ihnen!uferlegten Arbeiten zu erfüllen. Die Demonstrationen für den Keren Kajemeth werden uns erst dann sinnvoll erscheinen, wenn wir gleichzeitig nachweisen können, daß im Zusammenhang mit der Jubiläumsaktion zahlreiche neue Helfer dem Keren Kajemeth gewonnen sind, daß die Zionisten von den für die Sammelaktion geschaffenen neuen Sammelmitteln, vor allem dem Spendenblock, Gebrauch gemacht haben, daß in dieser Aktion die Leistungsfähigkeit einer zu Taten führenden zionistischen Gesinnung sich erwiesen hat. Berlin, den 22. Dezember 1926. Kurt Blumenfeld. Die Halenfrage Wie ״Times“ meldet, hat am 21. Dezember die feierliehe Einweihung des Hafens von Port Fuad östlich des Suezkanals stattgefunden. Der König von Aegypten und der britische Oberkommissär Lord Lloyd waren anwesend. In diesem Zusammenhang gewinnen die in der palästinensischen Zeitung ״H a z a f o n“ vom 7. Dezember enthaltenen Berichte über den fieberhaften Aufbau von Stadt und Hafen Port Fuad und die Anlage neuer Eisenbahnen eine besondere Bedeutung. In Palästina befürchtet man, daß durch diesen Hafenbau die geplante Hafenanlage in Haifa geschädigt werden könnte. Darauf führt man auch die Angriffe zurück, die ״Daily Express“ gegen die Palästina- Anleihe gerichtet hat. Die Frage ist für die Zukunft Palästinas von größter Wichtigkeit und eine sch 1 eunige Aufklärung dieser Zusammenhänge Hegt im Interesse der ganzen Oeffentlichkeit. Wir nehmen an, daß die zionistischen Faktoren die Dinge mit größter Aufmerksamkeit verfolgen. Die Judenfrage .Wir Zionisten, die wir uns zu einem tieferen Verständnis der Judenfrage durchgerungen haben, wissen, daß der Antisemitismus eine Folgeerscheinung der heutigen Lage der Juden ist, die nicht durch Dialektik und Ueberredungskunst, sondern nur durch eine fundamentale Aenderung der jüdischen Wirklichkeit aus der Welt geschafft werden kann. Wir unterschätzen nicht die Bedeutung der Aufklärung und einer sachlichen Abwehrpropäganda gegenüber den tollsten Auswirkungen antisemitischer Phantasie oder Bosheit. Wir glauben auch, daß alle Mittel ergriffen werden müssen, um einer gewissenlosen Volksverhetzung, die ahnungslose oder ungebildete Menschen gegen die Juden aufreizt, Einhalt zu tun. Wenn z. B. in der Dezember-Ausgabe des in München erscheinenden ״Illustrierten Beobachters“, einer Beilage des ״Völkischen Beobachters“, unter dem Titel ״Der Judenspiegel“ ein Artikel über den ״Jüdischen R i t u a 1 m o r d“ gebracht wird, der die unverschämtesten Lügen enthält und zwei ekelhaft blutrünstige Bilder christenschlachtender Juden zeigt, so fragen wir mit Entrüstung, wo gegenüber diesem Schmutz und Schund die Hand der Staatsbehörde bleibt, die doch um das Kulturniveau ihrer Bürger so besorgt ist. Man müßte dieses Blatt in jüdischen Häusern verbreiten, um den noch immer gleichgültig dahinlebenden Juden vor Augen zu führen, was heute in Deutschland möglich ist. Aber wenn wir dem Problem bei kommen wollen, so müssen wir uns fragen, wie derartige Lügen auch heute wie im Mittelalter gläubige Leser finden können. Wir müssen annehmen, daß den Juden gegenüber im Instinkt des Volkes ein tiefes Mißtrauen besteht, weil der Jude für sie eine unerklärliche, anormale Erscheinung ist. Dieses Mißtrauen läßt sich nicht dadurch bekämpfen, daß man Erklärungen abgibt, man sei ja eigentlich nichts anderes als das übrige Volk und beweise "' trau erkennen läßt und durch off&Ü tum allen geheimnisvollen Verdächtigungen den Boden entzieht, kann allmählich Wandel schaffen. Wahrschein* lieh wird auch dann ein Gegensatz zwischen Juden und Nichtjuden bestehen bleiben und sich gelegentlich in verschiedenen Formen äußern. Aber seinen spezifischen pathologischen Charakter wird der Antisemitismus verlieren, wenn wir Juden es wollen. Gegenüber den tollen Aeußerungen des deutschen Antisemitismus, der auf allen Lebensgebieten, von den Wehrverbänden bis zur ״Deutschen Studentenschaft“ und der politischen Kampagne gegen den hochverdienten Intendanten Jessner zutage tritt, ist es kein Wunder, wenn Georg Hermann in der C.-V.-Zeitung ausruft: ״Wird überhaupt jemals wieder eine Möglichkeit sein, eine Brücke zu schlagen, wird der Deutsche je seinen Verstand wiederfinden?!“ Georg Hermann, der deutsche Dichter, dessen Gestalten nach seinem eigenen Bekenntnis fast unwillkürlich den Charakter jüdischer Menschen annehmen, ist durch den Antisemitismus zur Erkenntnis der jüdischen Probleme geführt worden, wenn er auch deren Lösung noch nicht gefunden hat. Er ist tief erschüttert von den Aufsätzen im Sonderheft der Zeitschrift ״Der J u de“ über Judentum und Deutschtum, vor allem von den Aeußerungen von Schmitz, Flake, Michel, Schumann. Mit Recht sagt er: ״Völker, Stämme, Rassen (auch die Juden) sind keine Schulkinder und schreiben kein Extemporale, in dem der Herr Lehrer ihnen die Fehler anstreicht! Selbst der Pommer ist wie der Pommer und der Sachse wie der Sachse, niemand wird ihnen zumuten: Aendere dich.“ — Hier ist eine große Wahrheit ausgesprochen: Auch die Juden haben ihre Eigenart, die sie nicht abzulegen vermögen,_ und wenn sie sie durch krampfhafte Assimilation überwinden wollen, so kommen Verzerrungen heraus, die nur noch die Attribute des Lächerlichen und Verächtlichen hinzufügen, daher keineswegs eine Annäherung zu fördern geeignet sind. Man muß die Dinge sehen wie sie sind, aber man darf nicht bei Teil-Erkenntnissen stchenbleiben. Ist die Judenfrage eine ausschließlich deutsche Angelegenheit? Sie ist einhei11 ich in der ganzen Welt. Ihre Erscheinungen unterscheiden sich freilich durch Grad-Unterschiede. In Rumänien finden seit einigen Wochen wüste Ausschreitungen gegen die Juden statt, gegen die die Regierung offenbar völlig machtlos ist. Europa schweigt dazu. Amerika schweigt dazu und feiert die rumänische Königin. Die rumänischen Juden in Amerika feiern mit. Ein Teil der Juden meint noch immer, durch Speichelleckerei die Lage der Juden zu verbessern. Es sind dieselben Elemente, die behaupten, die Zionisten förderten durch ihr nationales Bekenntnis den Antisemitismus. Aber in Bukarest bat man bei dem Verbände rumänischer Juden, der etwa unserem Central-Verein entspricht und sich selbst als ״vaterlän-

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.