Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXI (1926)
- Issue
- Heft 97 (10.12.1926)
- Date
- 1926-12-10
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 708 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 97 Ausschuß derZ.V. I. D.fflr Kollar• nndErziebungs-Arbeit 1. Plenarsitzung des Ausschusses Am 18. November fand in Berlin die konsti- 1 uierende Sitzung des vom Erfurter Delegiertentag eingesetzten Ausschusses der Z. V. f. D. für Kultur* und Erziehungsarbeit unter Leitung des Vorsitzenden der Kommission, Herrn Schocken, statt An der Sitzung nahmen teil: die Mitglieder der Kommission Dr. Soloweitschik, Studienrat Hammerstein, Dr. Wolfsberg, Dr. Mayer; ferner vom gcschäftsführenden Ausschuß die Herren Blumenfeld, Dr. Roscnblüth und Dr. Weltsch. Herr Schocken hielt ein umfassendes Referat über die Aufgaben der Kommission. Nach einem historisehen Ueberblick über die Arbeit der 1916 eingesetzten Kulturkommission entwickelte Herr Schocken ein ausführliches Programm für die Tätigkeit des neuen Ausschusses. Hierauf erfolgte eine allgemeine Aussprache, an der sich fast alle Anwesenden beteiligten. Es wurde beschlossen, daß eine anfangs Januar einzubenifende zweite Plenarsitzung die zunächst in Angriff zu nehmenden Aufgaben bestimmen soll. Die Herren Dr. Soloweitschik, Studienrat H a!11 m c r s t e i 11 und Dr. Wolfsberg haben für diese Sitzung Referate über spezielle Themen aus dem Gebiete der Kulturarbeit übernotnmen. Seit dem 15. November besteht ein Sekretariat des Kulturausschusses, das von Dr. M a y e r geleitet wird. Michael-Lange-Stiftung. Der im August 1925 in Sichron Jakob verstorbene Herr Michael Lange hat testamentausch der Jüdischen National- und Universit'ätsbibliothck den Betrag von 1000 Pfund hinterlassen. Dieser Betrag ist nunmehr durch das Hauptbüro des Keren Hajessod an die Universität überwiesen worden. Die Leitung der Universität hat beschlossen, den Betrag als M i c h a c I - Länge-Fonds für das Binden der Bücher der Bibliothek zu benützen und damit ein langgehegtes dringendes Bedürfnis wenigstens teilweise׳ zu befriedigen. Die Bibliothek konnte wegen ihres rapiden Wachstums — während des letzten Jahres allein sind mehr als 30 000 neue Bücher katalogisiert und aufgestellt worden — nur einen kleinen Teil der einlaufenden Bücher binden und dem Publikum zur Verfügung Stellen. Ein großer Teil der in der Bibliothek heute befindliehen 130000 vol. ist ungebunden. Das hochherzige Testament Michael Langes wird es ermöglichen, zirka 13 003 Bücher zu binden. Durch diese Verwendung des Michael-Lange- Fonds wird auch erzielt, daß fast der gesamte Betrag für Arbeitslöhne im Lande ausgegeben wird, was bei der gegenwärtig im Lande herrschenden Geldknappheit von nicht zu unterschätzender Bedeutung ist. Eingesandt ״Der gelbe Fleck" Wir erhalten folgende Zuschrift: Gelsenkirchen, den 8. Dezember 192b. An die Redaktion der ״Jüdischen Rundschau“ ... Bezüglich des Artikels ״Der gelbe Fleck“ von Herrn tSMtify..' Epsteinrbiöc •4«h.rS|enl>Af^Nb:׳׳nf<Meh«|p|e Richtig«. Stellung entgegennehmen zu wollen: Wohl haben sieh, bei der letzten Wahl zum Repräsen* tantenkollegium, die Kandidaten verpflichtet, im Falle ihrer Wahl, für aas Verhältniswahlrecht zu stimmen resp. für dessen Einführungen zu sorgen. Die Mitteilung des Herrn Epstein jedoch, daß sich die Repräsentanten verpflichtet hätten, dies Versprechen innerhalb drei Monaten zu verwirklichen, ist irrig. Die schon bald nach dem Zusammentreten des Kollegiums gewählte Statutenkommission hat ihre Arbeit immer um dcasentwillen hinausgeschoben, weil sie eine einheitliche Regelung der Gemeindestatuten für Preußen von dem Landesverband erwartete. Nachdem nun wohl, vor einiger Zeit, ein Entwurf herausgekommen, aber keine endgültige Regelung erfolgte, habe ich am 23. November d. J. an den Vorstand der Gemeinde und den Vorsteher des Repräsentanteiikollegiums den entsprechenden Antrag zur sofortigen Beratung una Bcschlußfassung im Plenum eingereicht. Die Anberaumung der Repräsentantensitzung dürfte inzwischen erfolgt sein und die Einladung schon 111 den allernächsten Tagen erfolgen. Sie sind nun wohl so freundlich, Ihre Leser darüber zu informieren, daß von einer Ablehnung des Verhältnis- Wahlrechtes innerhalb der Gemeinde Gelsenkirchen bis jetzt gar keine Rede sein kann. Ergebenst! Theodor Frenkel, Repräsentant der Synagogengemeinde Gelsenkirclien. * Der Brief Sonnenfelüs Wir erhalten folgende Zuschrift: Berlin, den 6. Dezember 1926. An die Schriftleitung der ״Jüdischen Rundschau“ Berlin Meinekestr. 10 in Ihrer Nr. 95 vom 3. 12. 1926 bringen Sie S. 68b unter der Marke ״Entgiftung des innerjüdischen Kampfes?“ die Behauptung, ich hätte in der Repräsentantensitzung das Versprechen gegeben, den Brief an den Innenminister zu verlesen, dies nicht gehalten, ״aber schließlieh auf dringendes Ersuchen des Hauptbeteiligten diesem eine Abschrift zugestellt“. § Demgegenüber stelle ich fest, daß ich Verlesung des Briefes nicht versprach, auch schon deshalb nicht versprechen konnte, weil ich nicht auf die Ueberraschung vorbereitet sein konnte, daß der Brief zum Ausgangspunkt von Angriffen gegen mich gemacht werden würde, weil ich deshalb auch gar keine Bnefabschrift bei mir hatte. Des ferneren stelle ich fest, daß der ״Hauptbeteiligte“ nicht ״schließlich auf dringendes Ersuchen“ eine Abschritt erhielt, sondern daß er sie mehrere Tage vor der Repräsentantensitzung von mir erhalten hatte, auch nicht ain ״dringendes“ Ersuchen, sondern ohne weiteres, als er einen entsprechenden Wunsch mir gegenüber zum Ausdruck gebracht hatte. Ob Sie Veranlassung nehmen wollen, Ihren Lesern den richtigen Tatbestand bekanntzugeben, stelle ich durchaus Ihre!' Entschließung anheim. Hochachtungsvoll SoFaenfeld, Justizrat. Zionistensteuer Vergleichende Uebersicht über die Eingänge für die ersten drei Quartale 1925 und 1925.!925 192* Kontingente Z.onisteosleucr ZioniiteoUeuer Ouartale Aachen 201,- 208,— 300,- Allenstein 100,- 162,-- 240,- Aschaffenburg 172,- 168,- ISO,— Bamberg 181,- 135,- 150,- ״! »־׳ a״ | Berlin " ’™ "־־ Berlin (Misrachi) i -,077•׳! -,470 1 | 24 000,- Beuthen 600,- 475,- 900,- Bielefeld 98,- 128,- ISO,- Bochum 219,- 204,- 225,- Bonn 399,- 133,- ISO,- Bremen 300,- 362,— 300,- Breslau 1 800,- 2 348,-- | 3 000,- Dreslau (Misrachi) 2C0- 150,— Cassel 866,- 992,— 990,— Chemnitz 440,- 585,- —,0־7 Göthen 167,- 187,-- 225,— Cottbus 130, 150,-!25,— Darmstad! 211, 137, 225.— Dessau 150,- 300,-- 330,— Dt.-Evlau 110,- 60,— 130,- Dortmund 223,-- 312,- 300,— Dresden 700,- 627,— 900,- Duisburg 898,- 485, — 600,— Dutsbiirg-Ruhrort 100,- 72,- 300,— Düsseldorf 1 165, - 905,— 1 200,— Elberfeld 750,- 573,— 730,- Emden 142,- 134,— 150,— Erfurt 450,- 1.50,— 1:0,- Essen 630,- 405,- 750,— Evdtkuhnen 145,- 65,— 150,— Frankfurt a. M. 3 037,- 3 095,— 3 300,— Frankfurt a.O. 249,- 198,- 300,— Freiberg —־,44 102,— 150 — Fulda Gelsenkirchen- 161,- —,מ¬ 150,— Wanne 252,-- 119,— 225,- Gießen 439,— 324- 375,— Gleiwitz 116, 234,— 330,— Görlitz 155,— 126,- 156,— Gotha 41,- 201,— 225,— Halle 300,- 479,-- 450,- Halberstadt 1 214,- 1 406,— 1 330,— Hamborn 311,- 212,— 300 — Hamburg | Hamb. (Misrachi) | 1 665,— ' 2 855,— 1029,— \ 4 50a- Hameln 61,- 51,— 75,— Hamm 121,- 88,— 150,— Hannover 250,— 730,— 900,— Hindenburg 80,- 80,— 150,— Heidelberg 100,- 235,- 225,— Heilbronn 213,- 113,- 180,— Insterburg 173,- 191- 225,— Karlsruhe 681,— 384,— 150,— Kiel 171,- 111,- 150,— Köln 1 576,— 1 143,— 1 800,— Königsberg 1 800,-'- 1 600,— 1 SCO,— Konstanz 121,- 163,- 180,— Landsberg 76,- 161,- 180,— Leipzig 576,— 1 612,— 3000,— Liegnitz 198,- 220,- 220,— Lübeck 37|,- ■SSO,-־- .375,— Magdeburg 298,- 73S,— 735,— Mainz 257,- 318,— 450,— Mannheim 325,— 701,— 690,— München 650,— 997,- 1 200,— Münster 168,- 123,- 150,— M.-Gladbach 80,- 55,— 90,- Nordhausen 224,- . 308,— 300,— Nürnberg 1 750,- ״,800 1 2 100,- Oberhausen ״,112 ״,85 150,— Osnabrück 480,- 519,- 510,— Oppeln 390,- ״,430 ■430,— Pfalz (Bez.-Gruppe) 397,-- 140,- 225,— Pforzheim — 102,-. 150,— Plauen 380,- 238,-- 300,- Ratibor 300,- ״,382 380,— Saarbrücken 10,- 225,- Schönlanke 132 — 79,- 150,— Stolp 254,- 247,- 240,— Stettin 300,— 335,-- 375,- Stuttgart 304,- 272,-- 300,— Trier 600,— ״,180 540*— Wiesbaden 480,- 664,- 900,— Worms 225- ״,118 225,— Würzburg 141,- 122,- 150,- Zwickau 318,- ״,406 450,— Einzelne 5 298,- 4 429,- ״-,800 4 Sonderspenden gingen ein: für die ersten drei Quaitaie 1925 aus Berlin, Beuthen, Elberfeld, Halberstadt, Hamburg, Hannover, Königsberg, Leipzig, Zwickau, im Gesamtbeträge von 20 450,—; für die ersten drei Quartaie 1926 aus Berlin, Beuthen, Chemnitz, Cottbus, Düsseidorf, Frankfurt a. M., Halle, Hamburg, Insterburg, Königsberg, München, Nordhausen, Zwickau 12 980,—. Die für die Ijar-Aktion eingegangenen Beträge sind in den vorstehenden Beträgen für 1926 nicht enthalteil. Die Ortsgruppen: Cassel, Dessau, Dortmund, Erfurt, Halle, Halberstadt, Heidelberg, Liegnitz, Magdeburg, Mannheim, Nordhausen, Osnabrück, Oppeln, Ratibor, Stolp haben ihre Kontingente in diesem Jahre erreicht, zum Teil sogar überschritten. Die Ortsgruppen Allenstein, Berlin, Beuthen, Bonn, Durburg-Ruhrort, Essen, Eydtkuhnen, Frankfurt a. O., Fulda, Gelsenkirchen, Heilbronn, Karlsruhe, Kiel, Köln, Leipzig, Pfalz, Plauen, Saarbrücken, Schönlanke, Trier, Worms sind hinter den Kontingenten dieses Jahres resp. gegen die Leistungen des Vorjahres erheblieh zurückgeblieben. Verlag Eschkol, Berlin-Charlottenburg, gibt soeben seinen neuen Katalog über wichtige Bucherscheinungen in hebräischer Sprache heraus. Mirjam Schnabel-Hoeflich, die Vortragskünstlerin aus Palästina, hält sich noch einige Zeit in Berlin auf und ist bereit; bei Vereinsveranstaltungen o. ä. mitzuwirken (deutsche, hebräische, jiddische Rezitation), Adresse: Berlin-Halensee, Küstnner Straße 12 a. Telephon: Sieinplatz 13412. Vortrag Schocke■ in Berlin Herr S. Schocken, Zwickau, Mitglied d:s Finanz- und Wirtschaftsrates der Exeku ive, Direktor des Keren Kajemeth Lejisracl, spricht anläßlich des 23 jährigen Jubiläums des Keren Kajemeili Lejisracl am Sonntag, den 12. Dezember 1926, abends 8',4 Uhr, im Logenhaus Kleiststr. 10, vor ge* ladenem Publikum über: ״Die Arbeit des Keren Kajemeth Lejisrael in Palästina“. Herr Schocken wird auf Grund seiner Erfahrung Gelegenheit nehmen, über die Grundfragen der bisherigen und zukünftigen Bodenpolitik zu sprechen. Eintritt nur gegen Vorzeigung der Einladung. Einladungen werden an Zionisten noch am Sonnabend von 1/26 bis 1/316 Uhr abends und am Sonntag vormittags von 10 bis 1 Uhr im Berliner Büro des Keren Kajemeth, Meineke- Straße 10, kostenlos ausgegeben. Bei telephonischer Vorbestellung sind die Karten vor Beginn der Veranstaltung am Eingang des Saales abzuholen. (Am Sonntag Telephon: Bismarck 6167, Nachtruf.) kmnischtes Ball. Am Sonnabend, den 11. Dezember d. J., veranstaltet der Verband Jüdischer Studenten vereine in Deutschland e. V. in den t cstsälen des Hotels ״Der Kaiserhof“ einen Ball zugunsten seines Hilfsfonds für notleidende jüdische Studenten. Im Programm: Prof. L.eonid Kreutzer, J. Wolfsthal, S. Pjatigorski, A. Granach, Ballet Pawlowa und andere. Einladungen 111 begrenzter Zahl sind bei Frau Carrie Hirsch, Grunewald, Hagenstr. 8 (Tel. Pfaizburg 48-17) und ira Büro des Verbandes Jüdischer Studcntenvcreine in Deutschland, August sfr. 17 (Tel. Norden 3985) erhältlich. Bar Kochba-Ball. Die Kampfmannschaft des Jüdischen Turn- und Sportvereins Bar Kochba veranstaltet am Sonnabend, den II. Dezember 1926, einen Gesellschaftsball in den Räumen des Brüdervereinsliauscs, Kurfürstenstr. 114. Als Tanzkapelle ist das bekannte Jose-Melzak-Parlophon-Orcbester verpflichtet worden. Für das Kabarett haben sich bis jetzt Hebenswürdigerweise Peggy Permond, Alexetider Granach, Frida Weber-Fußberg und ein bekannter russischer Charaktertänzer Samoe Raschid zur Verfügung gestellt. Die Tombola wird wie in jedem Jahre eine erstklassige sein und haben hierzu erste Berliner Firmen beigetragen. Der Ball findet zugunsten der Jugendpflege des Vereins statt. Bund Zionistischer Frauen in Deutschland. Am Sonntag, den 12. Dezember, vormittags 9 Uhr, findet in Berlin im Sitzungssaal der Zionistischen Vereinigung für Deutschland, Meinekestr. 10, eine Aussprache der Ortsgruppen des Bundes Zionistischer Frauen in Deutschland statt. Tagesordnung: Vormittagssitzung Beginn 9 Uhr: I. Organisationsbericht und Grundlinien der Arbeit, Ref. Frau Wronsky. 2. Bericht über die Zentralstelle für Kulturarbeit Ref. Frau Jettka Lcvy. 3. Vorschläge zur Bundesarbeit, als Refercnlinnen i!1 Aussicht genommen Frau Dr. Edith Hirsch, Halberstadt, Frau Dr. Marie Mayer, Nürnberg. 4. Generalaussprache. Nachmittagssitzung Beginn 3 Uhr: 1. Bericht der Gruppen. 2. Ausspräche. Für den Abend ist eine gesellige Zusammenkunft geplant. Am 12. Dezember 1920, II L׳hu־ vormittag•-., findet im Hause der Frau Minister Preuß die konstituierende Versammlung der ״Jüdischen Altershiife Groß-Berlin“ statt. Für das Vorbereitende Komitee zeichnen Bruno Galewski und Dr. Fritz Kahn. OSE. Das Berliner Komitee der Gesellschaft für Gesundheitsschutz der Juden — ״OSE“ — c. V. veranstaltet am Spnntag, den 12. Dezember, 3 Uhr nachm,, in den Sophiens|feri; Sophienstr. 15a, eine Ädetworsteltaiig; im Programm: ״Die goldene Kugel“, Märchenspiel nach Dr. Bergeisen, von den mitwirkenden Kindern selbst bearbeitet. Spielzeug, eine Pantomime und anderes. Mitwirkende: Kinder von der Sommerkolonie der ״OSE“'. Künstlerische' Leitung: Herz Großbart. Bühnenbilder: Herr Blank. Preise der Plätze: 0,50 M. für Erwachsene und 0,30 M. für Kinder. Reservierte Plätze zu t M. bzw. 0,50 M. Der Ring Jüdischer Wander- und Pfadfinderbünde Kadimah veranstaltet am 13. Dezember, abends 8 Uhr, in den Spichernsäleti eine Chanukkahfc-ier. Es ist dies die erste Veranstaltung, mit der der Kadimah an die Oeffentlichkeit tritt. Karten zum Preise von 1 M. und 3 M. durch das Büro, Steglitzer Str. 81. Die Vereinigung für die Interessen der Alten Synagoge hält die ordentliche Generalversammlung ab am Montag, den 13. d. M., abends pünktlich S Uhr, im Verwaltungsgebäude, Rosenstr. 2/4, in welcher die Neuwahlen des Vorstandes usw. stattfinden. Die Mitglieder sowie die Besucher und Besucherinneii der Alten Synagoge sind willkommen. jüdischnationale Frauenvereinigung. Am Dienstag, den 14. Dezember, nachmittags 1/34 Uhr, findet in den Räumen der Loge, Kleiststr. 10, anläßlich des 25 jährigen Jubiläums des Keren Kajemeth ein Kinderfest mit Tneater, Musik, Kaffeetafel und Geschenken statt. Zur Aufführung gelangt das biblische Spiel ״Die Ardie Noah“ von Albert Baer. Eintrittskarten für Kinder und Erwadisene 1 M. Bons für Schokolade und Kuchen (nur für Kinder) 51 Pf. Billets sind im Büro des Keren Kajemeth erhältlich. Vielfachen Wünschen entsprechend findet auch am Tage der Aufführung selbst im Logenhaus der Billetvcrkauf statt. Palestine Tourlng-Cluh. Der erste Klubabend des ״Palestine Touring-Club“ findet am Donnerstag, den 16. Dezember, abends 8l/a Uhr, pünktlich in der Wohnung von Herrn Dr. Felix A. Theilhaber, Wilmersdorf, Uhlandstraße 63, statt. Fräulein Kate Dan aus Safed (Palästina) wird einleitend über ihre Erfahrungen als Pcnsionsinhaberin in Palästina berichten. Danach werden die Statuten und Richtlinien des Klubs zur endgültigen Annahme gelangen, Wahlen vollzogen werden usw. Gäste und Interessenten sind willkommen. Frankfurt a. M. Der Reichsbund jüdische! Frontsoldaten mit seiner Turn- und Sportab t ei lung veranstaltet am Samstag, den 18. Dezember 1926 abends 8 Uhr, in sämtlichen Räumen der Frankfurt-l.ogt eine Chanukkah-Feier, verbunden mit künstlerischer Darbietungen, Tombola, Tanz usw. Der gesamte Reinertrag dieser Veranstaltung fließt dem Kameraden-Hilfsfonds zu. Ein• trittspreis 2 M. Berlin. Der zweite Vortrag von Herrn Prof. Schntersohn über ״Nervosität und Menschwissenschaft“ findet am Montag, d. 30. d. M., abends 8V3 Uhr, statt. Interessenten wenden sich an Herrn K. Battseck, Dahlmannstr. 1. Die Freunde des arbeitenden Palästina veranst31ien am Sonntag, den 30. Januar, in den Gesamträumen des Brüdervereinshauses ein Fest zugunsten des arbeitenden Palästinas. Wir bitten die befreundeten Organisationen, diesen Tag freizuhalten. Achtung! Palästinenser! Wir machen noch einmal darauf aufmerksam, daß alle provisorischen Palästinapisse, deren Gültigkeit am 31. Dezember 1926 ablanft, sofort gegen endgültige Nationalpässe umgelauscht werde!־, müssen und können. Der Umtausch erfolgt direkt oder mi■ Hilfe des Palästina-Amtes bei dem zuständigen Britischen Konsulat Palästina-Amt Berlin.