Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXI (1926)
- Issue
- Heft 86 (2.11.1926)
- Date
- 1926-11-02
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Einzelnummer 0,25 Goldmark JÜDISCHE RUNDSCHAU Redaktion und Verlag Berlin W 15, Meimekestraße 10. Erscheint jeden Dienstag und Freitag. Bezugspreis bei der Expedition monatlich 1,85 Goldmark, vierteljährlich 5,25 Goldmark. Auslandsabonnements werden in der Währung der einzelnen Linder berechnet. Anzeigen - Verwaltung Jüdische Rundschau G.tn.b.H., Berlin W15, Meinekestr.10 Telephon: Amt Bismarck 7165—70. Anzeigenpreis: 8 gcspalbNonpareillezeile 0,50 G.-M. Stellengesuche 0,25 G.-M׳ AnzeigemchlaS: Dienstag und Freitag nachmittag 4 Uhr, Telephon: Bismarck 7165 - 70. Postscheckkonto: Berlin Nr. 17392. Für Oesterreich: Postsparkaxsenacnl Wien, Konto Nr. 156 030. Für Tschechoslowakei: Postsparkasscnamt Praß, Konto Nr. 59 410. Für Polen: Postsparkassenamt Warschau, Konto Nr. 190708. Re daktionsschluß Sonntag und Mittwoch nachmittag. Nummer 86 | Berlin, 2. XL 1926 כ״ה כרהשון׳ חי־פ״ז | xxxi. Jahrg, Der Zionismus erstrebt für das fUdlsch• Volk die Schaffung einer öffentlich - rechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina. ״Baseler Programm.״ Die Liberalen von heute Vor einigen Wochen veröffentlichte ein bekannter Liberaler, Herr Ludwig Ford er in Breslau, in der ,.Jüdischen Zeitung für Ostdeutschland“ (Breslau) einen langen und überaus interessanten Artikel unter dem Titel ״Liberalismus und liberale von heute“. Wir haben auf diesen Aufsatz, der eine scharfe Abrechnung mit der politischen Taktik der Liberalen von heute enthält, bisher nicht hingewiesen, weil wir abwarten wollten, was die offiziellen Liberalen darauf zu sagen haben. Es handelt si:11 ja zunächst um eine interne Angelegenheit der liberalen Partei. Es scheint aber, daß die Liberalen es zumindest nrht eilig haben, auf die gegen sie erhobenen schweren Vorwürfe zu antworten. Sie schweigen. Darum halten wir es für angezeigt, die Aufmerksamkeit einer größeren jüdischen Oeffentlichkeit auf diesen Artikel zu lenken, der bisher unwidersprochen geblieben ist. Förder, der eine genaue Unterscheidung zwischen dem Liberalismus als Weltanschauung und der Praxis der heutigen offiziellen Liberalen macht, beschäftigt sich zunächst mit der Struktur und Oeiätesart der Liberalen und kommt zu dem Resultat, daß die liberale Partei in ihrer überwältigenden Mehrheit aus jüdisch-Uninteressierten und jiidisch-Unwissenden besteht, die ihren Stimmzettel für die liberale Liste abgeben, weil sie meinen, das Wesen des Liberalismus be Tande in der Gleichgültigkeit gegen jüdische Formen oder im Kampf gegen Antisemitismus und Zionismus. Der Liberalismus verrennt si Ti immer mehr in politische Irrwege, vor allem sei der Kampf gegen Zionismus und Pa- 1 ä s t i n a eine Ablenkung von allen positiven religiösen Zielen. Der Verfasser beschäftigt sich dann eingehend in höchst bemerkenswerten Ausführungen mit den Argumenten der Liberalen gegen den Zionismus. Zwei Hauptargumente werden gewöhnlrh gebraucht: der Zionismus gefährde das Deutschtum, und er gefährde die Religion. Die Fadenscheinigkeit und Verkehrtheit beider Behauptungen wird schlagend von Förder nachgewiesen. Sodann wendet er sich der Palästinafrage im allgemeinen zu und zeigt, wie die Liberalen, um ihren Kampf unbehindert dflJ1ren׳c|l;;il#»nfp. und daraus parteipolitisches zp ' ' ,I 1 , ־ < ,* - '»W•***•■*-**. ■ '׳'"*y H' Nahmt! Sokotow vor rassischen Juden in Berlin Im Hause des Herrn Grüngard sprach am 28. Oktober, abends, Präsident Nahum Sokolow in einer Gesell- Schaft prominenter Persönlichkeiten der Berliner russischjüdischen Kolonie über den Aufbau des Jüdischen Nationalheims und die Rolle des Keren Hajessod bei diesem Aufbau. Er sagte u. a.: Durch die Balfour-Deklaration, die vom Völkerbund und den Mächten der Welt anerkannt worden ist, ist dem jüdischen Volke die Verpflichtung erwachsen, ein jüdisches Nationalheim in Palästina aufzubauen. Man hat in uns Vertrauen gesetzt, das wir zu rechtfertigen haben. Die russischen Juden in Deutschland werden in den Opfern für den jüdischen Aufbau trotz ihrer jetzt schlechten Wirtschaftsläge nicht zurückstehen wollen; ihre Opfer werden gerade darum als besonders ehrenvoll empfunden werden. Leib Jatfe in Bukarest Aus Bukarest wird uns telegraphiert: Der Direktor des Keren Hajessod, Herr Leib J a f f e wurde in Begleitung des Sekretärs Dr. Mibaschan vom Außenminister M i t i 1 e n e u empfangen. Der Minister sagte, wie schon wiederholt erklärt, blicke Rumänien mit Sympathie auf die zionistische Bewegung und die Entwicklung des jüdischen nationalen Heims in Palästina. Rumänien sei immer bereit, der Sache seinen Beistand zu geben. Jaffe dankte und erwähnte auch die früheren Besuche Sokolows in Rumänien. Sodann gab er Aufklärung über den Stand unserer Arbeit. Jaffe sprach hebräisch und Dr. Mibaschan war Dolmetscher. * Sonntag, den 24. Oktober, besuchte der geschäftsführende Direktor des Keren Hajessod, Leib Jaffe, Krakau. Er sprach in einer großen Volksversammlung über die Lage in Palästina. Außerdem fand unter Vorsitz von Dr. Thon eine Sitzung aller Keren Hajessod-Arbeiter statt, aut der nach einem Berieht von Jaffe für die Sonderaktion des Keren Hajessod ein größerer Betrag deklariert wurde; ein großer Teil wurde sofort in bar eingezahlt. Dank für Br. Feiwel Die Zionistische Palästina-Exekutive hat einstimmig folgende Resolution angenommen: ״Anläßlich des kürzlichen Rücktritts Dr. F e i w e 1 s vom Amt des geschäftsführenden Direktors des Keren Hajessod wünscht die Zionistische Palästina- Exekutive ihre tiefe Dankbarkeit für die ausgezeichneten und fruchtbaren Dienste zum Ausdruck zu bringen, welche Dr. Feiwel der zionistischen Sache in der oben erwähnten Tätigkeit geleistet hat. Gemäß dem auf der Aktionskomitee-Sitzung in London im August 1920 angenommenen Beschluß gründete Dr. Feiwel im März 1921 den Keren Hajessod. Seit dieser Zeit hat der Fonds über 2 550 000 Pfund für den Aufbau Palästinas aufgebracht. Die Exekutive wünscht zum Ausdruck zu bringen, daß ein sehr großer Teil dieses bemerkenswerten Ergebnisses der selbstlosen Ergebenheit zuzuschreiben ist, welche Dr. Feiwel seiner Arbeit entgegenbrachte, und der Begeisterung, welche seine Persönlichkeit und sein Beispiel anderen einflößte, ihn und seine Bemühungen zu unterstützen. Die Exekutive hofft, daß die Zionistische Organisation noch viele Jahre hindurch Dr. Feiwels glänzende 11 ml ergebene Dienste genießen wird.“ (Zxko.) schlagen, die Tatsachen und Erklärungen der führenden Persönlichkeiten des Palästina-Aufbaus einfach nicht z ur Kenntnis nehmen. Als Beispiel wird die Versammlung im Herrenhaus vom 4. März, d. J. herangezogen, wo programmatische Erklärungen des Keren Hajessod in Deutschland auch von solchen Persönlichkeiten, deren ,,deutsche Gesinnung‘' den Liberalen gänzlich unverdächtig sein müßte, abgegeben wurden. Auch z. B. die Artikel der ,Ji'1dis eben Rundschau“, die mit voller Offenheit das gegenwärtige politische Ziel des Zionismus diskutieren, und insbesondere über die Frage des Nationalismus und des Nationalstaates wiede holt die Anschauung wenigstens der großen Mehrheit der Zionisten zum Ausdruck gebracht haben, werden von den Liberalen einfach ignoriert, damit sie die Möglichkeit behalten, gegen einen Zionismus zu polemisieren, den sie sich selbst als Popanz konstruieren. Die Liberalen wollen eben die Gegensätze um jeden Preis zuspitzen und sie sammeln alles Material, das ihrem Agitationsbedürfnis dienen kann. Diese hartnäckige Gegnerschaft gegen das Palästinawerk dürfte, schreibt Forcier, ״in absehbarer Zeit zu einer Spaltung bei den Literalen führen“. Denn die positiv religiösen liberalen Kreise wollen von der heutigen Kampfesweise der Liberalen und der Jüdischliberalen Zeitung nichts wissen. Den Grund des neuen Kurses im liberalen Lager sieht der Verfasser in dem ״höchst bedauerlichen Bündnis, das der Liberalismus bei den Preußenwahlen mit dem Verband nationaldeutscher Juden eingegangen ist“, zwischen welchem er noch kurz zuvor einen ״dicken Trennungsstrich“ ziehen wollte. Förder ruft zu einer Abkehr der heutigen Taktik des Liberalismus auf und erklärt, die Erweckung des jiidischen Bewußtseins dürfe nicht mehr ein Reservat des Zionismus bleiben. Die Einheit des Judentums müsse über alles gesetzt werden und man dürfe nicht ״andern den Frieden predigen und selbst ein Abbild schauderhafter Zerrissenheit bieten“. Die Parole der nächsten Zeit müsse Tagung der Permanenten Mandatskommission Am 4. November tritt in Gent die Permanente Mandatskommission wiederum zu einer Tagung zusammen. Als Vertreter der englischen Regierung beim Bericht über den Irak wird der dortige High Commissioner, Sir Harry Do b b s, und beim Bericht über Kamerun und Togo der Unterstaatssekretär im Colonial Office, Ormsby Gore, fungieren. Die französische Regierung hat für den Bericht über Syrien den früheren Generalsekretär beim Oberkommissariat in Syrien, de C a i x, sowie für den Bericht über das Mandatsgebiet des Kongo und Kamerun den Direktor im Kolonialministerium, Duc h e n e, ernannt. Die japanische Regierung wird für den Berieht über die Inseln im Pazifischen Ozean durch ihren Gesandten in Warschau, Säte, vertreten. (Die Frage Palästinas steht diesmal nicht auf der Tagesordnung der Sitzung. Mit Rücksicht darauf, daß die syrische Frage auf der Tagesordnung steht, werden auch diesmal Vertreter des palästinensisch-syrischen Komitees in Gent erwartet.) Jernsalem besonderer Verwaltungsbezirk Jerusalem, 27. Oktober (J. T. A.). In unterrichteten Kreisen wird erzählt, es bestehe der Plan, die Stadt J e r u s a - lern zu einem selbständigen Verwaltungsdistrikt zu machen, der von dem palästinensischen Süddistrikt unabhängig sein soll. Jerusalem werde einen eigenen Gouverneur erhalten, der dem Hauptsekretariat der Regierung direkt unterstellt ist. Das Verwaltungszentrum des Süddistrikts wird sodann Jaffa sein. Laut der Proklamation Lord Plumers vom 11. September 1925 ist Palästina in zwei Distrikte geteilt, und zwar a) in einem Norddistrikt mit dem Verwaltungssitz in Haifa, der die Unterdistrikte Haifa, Akko, Nazareth, Tiberias, Safed, Nablus, Jenin, Tulkeretn und Beisan, b) in einem Süddistrikt mit dem Verwaltungssitz in Jerusalem, der die Unterdistrikte Jerusalem, Ramallah, Bethlehem, Jericho, Jaffa, Ramleh, Gaza, Hebron und Beerscheba umfaßt. Kample aa der transjordaiiiscben Grenze Jerusalem, 27. Oktober (J, T. A.). Ein starker Drusentrupp drang am letzten Sonnabend aus dem Ghuta-Distrikt in Transjordanien ein und wurde in ein schweres Gefecht mit einer Abteilung Cirkassier, die zu dem transjordanischen Verteidigungskorps gehören, verwickelt. Im Verlauf des fünfstündigen Kampfes wurden 51 Drusen getötet und zahlreiche andere verwundet. Auch der Befehlshaber der Cirkassier, Osman Bey, ist im Kampfe gefallen. Schließlich mußten die Rebellen in voller Auflösung den Rückzug antreten. Gesetzgebeide Versammlung in Traislordaiie■ Jerusalem, 27. Oktober. (J.T.A.) Am 23. Oktober wurde in Amman, der Hauptstadt Transjordaniens, eine Vorkonferenz der Notabein und Scheichs von Transjordanien abgehalten, in der über Maßnahmen für Einberufung einer Oesetzgebenden Versammlung beraten wurde. Die Konferenz beschloß, daß in kurzer Zeit die erste Gesetzgebende Versammlung von Transjordanien zusammenzutreten habe. Die Vorversammlung fand auf Grund einer Verordnung des Emirs Abdullah statt An der Hebräischen Universität in Jerusalem beginnt das neue Studienjahr (1926/27) am 1. November d. j. Rundschau Balfour-Tag — Der Keren Hafessod geht nach Erez ־ Israel — Arthur Hantke!1!in, 1. November. Am 2. November 1917, ab ,Tr. Balfour seinen bekannten Brief an Lord Rothschild schrieb, begann ein neuer Abschnitt der zionistischen Geschichte. Er ist mm neun Jahre alt, und wir stehen mitten in einer Ent- Wicklung, die den dauernden Wert jenes bedeutungsvollen Aktes zu erweisen hat. Der Zionismus wurde nicht mit der Balfour-Deklaration geboren, der jüdische Anspruch auf Palästina ist älter als neun Jahre; aber seine offizielle Anerkennung durch eine der größten Mächte der Welt und daran anschließend durch alle Mächte der im Völkerbund zusamnieugeschlossenen Gemeinschaft, bot eine große Chance für die Errichtung der jüdischen nationalen Heimstätte, zumal in einer Zeit, wo die Neugestaltung der politischen Landkarte der Welt sich vorbereitete und auch Palästinas nächste Zukunft festgelegt werden mußte. Die Balfour-Deklaration führte zu den Beschlüssen von San Remo und diese wieder hatten das Palästinamandat in seiner heutigen Fassung zur Folge. Auf Grund dieser Dokumente vollzieht sich unsere Arbeit im Lande. Wir stehen mitten in dieser Arbeit, die noch lange nicht abgeschlossen ist. Wir haben das reale Aeqtiivalent der der Balfottr-Deklaration zugrunde liegenden Gedanken zu schaffen. Nur dtreh die Gestaltung des wirklichen Lebens können wir den Sinn der Balfour-Deklaration erfüllen. Freilich sind nicht alle Hoffnungen, die vor neun Jahren berechtigterweise gehegt wurden, gereift. Wir denken dabei nicht etwa an jene übertriebenen, zum Teil nur durch die rauschartige Begeisterung zu erklärenden Auffassungen, die in der Balfour-Deklaration die Proklamierung des Juden- Staates sahen und nicht bedachten, daß ein Staat erst ©ttreftl' 'exlÄftf Är '־auCn' afr 'wt' fSi-ttf realeren Erwartungen, daß England die in der Balföür- Deklaration versprochene Hilfe durch aktive Unter- Stützung realisieren wird, sind enttäuscht worden. England verhielt sich als Mandatarmacht passiv und bot uns nur die allerdings äußerst wichtigen Voraussetzungen einer geordneten Verwaltung und eines passivizierten Landes. Wir wissen zu schätzen, was diese politischen Facta bedeuten, aber die konkrete Arbeit erfordert nicht nur politische, sondern vor allem wirtschaftliche Bedingungen, und die Mandatarmacht hat noch nicht die geeignete Wirtschaftspolitik gefunden, die dem Versprechen״ die Errichtung der jüdischen Heimstätte zu ״erleichtern“, entspräche. Um so größer sind die Anforderungen, die an das jüdische Volk gestellt werden. Die Balfour-Deklaration ist ein Signal an das jüdische Volk gewesen, das bisher erst zu einem Teile die ganze Tragweite dieser Forderung verstand. Große Teile des Volkes verhielten sich zögernd, manche ablehnend. Es war wie beim Auszug׳ aus Aegypten, wo auch ein großer Teil des Volkes dem Ruf der Führer nicht folgen wollte. Aber ein Teil des Volkes stürzte sich mit Enthusiasmus in die ersehnte Arbeit, Wir können sagen, daß wir in dern Prozeß der Verwirklichung drinstehen. Für alle beteiligten Faktoren wird erst im Laufe der Ent- Wicklung die richtige Praxis der Durchführung der Balfour-Deklaration sich ergeben. Wir Juden erkennen heute nüchterner als vor neun Jahren, was uns wirklich gewährt worden ist; damals sah es mit letzter Klarheit wohl nur der Eine, der stets unbestechlichen Blickes war, Achad Haam. England, das die schnellen Entschlüsse nicht liebt, wird erst langsam auf Grund der Erfahrungen der letzten Jahre dazu zu bringen sein, uns mehr positive Konzessionen zu machen; die Araber verstehen allmählich, daß der zweite Teil der Balfour-Deklaration ihre Rechte sicherstellt und daß sie gegen ein Dokument, das eine neue Blüteperiode ihres Vaterlandes einleitet, nicht ewig opponieren können. Die Deklaration setzt sich im Leben durch. Wir leben heute in einer ganz anderen Zeit, als die der Erlassung der Balfour-Deklaration war. Die Weltpolitik, obwohl durch manche neue Formen gebunden, droht sich von ideellen Parolen wieder freizumachen und zur Macht- und Intrigenpolitik zurückzukehren. Die Balfour-Deklaration besteht als ein ragendes Monument einer Politik, die sielt zur Idee der Gerechtigkeit bekannte. Es ist kein müßiges Spiel, heute die Aeußerangen der bei der Balfour-Deklaration führend beteiligten Staatsmänner aus den Jahren 1917 bis 1920 nachzulesen. Wir erkennen dort den Willen, ein altes U11recht wieder gutmachen zu helfen und in einer neu geordneten Welt auch den! ältesten Volke seinen Ruheplatz änzuweisen. Gerechtigkeit zu verwirklichen, sollte die Balfour-Deklaration rnitwirken; einem gerechten Werk gilt die Arbeit von Generationen Juden, die an ihrem nationalen Heim zu bauen haben. Der 2. November ist