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Jüdische Rundschau · 1926-10-15 · Heft 81 (15.10.1926) · page 7

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXI (1926)
Issue
Heft 81 (15.10.1926)
Date
1926-10-15
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Nr. 81 JUEDISCHE RÜNDSCHAÜ Seite 579 Zionistischer Grnppenverbaid RechtsrbeinUad and Westfalen Am Sonntag, den 24. Oktober 1926, findet in F. ss en/Ruhr im großen Saaie des Hauses Alt-Essen, Kettwigcr Str. 9, unser zweiter Gruppen verbandstag statt, zu dem wir hierdurch alle Gesinnungsgenossen einladen. Folgende Tagesordnung ist vorgesehen: Pünktlich 101/2 Uhr früh: Eröffnung der Tagung. I. Probleme zionistischer Kulturarbeit 1. Das Kulturproblem im Rahmen der zionistischen Weltanschauung. Referent: Herr Dr. Max Soloweitschik, Berlin. Aussprache. 2. Die Durchführung der zionistischen Kulturarbeit in der Praxis. Referent: Herr Jakob lierzberg, Frankfurt a. M. Aussprache. II. Stand und Aufgaben unserer Arbeit. 1. Bericht. Referent: Herr Kurt Löwenstein, Dtiisbürg. Aussprache. 2. Fragen der zionistischen Gesellschaft. Referent: Herr Dr. Harry Epstein, Duisburg. 7 Uhr abends: Schluß der Tagung. Fm Verlauf des Tages findet eine Sprechstunde der Gruppenverbandsleitung sowie eine Sitzung der Vertrauensleute des Keren Kajemeth statt. Abends 81/3 Uhr pünktlich sprechen Herr Dr. Max Soloweitschik und Herr Jakob Herzberg in einer öffentliehen Versammlung über das Thema: ״Zionismus als Kuiturbcwegung“. Ort: Kruppsche Bücherhalle, Limbecker Straße. Wir erwarten, daß zu diesem Gruppenverbandstag jeder aktive und mit der Bewegung verbundene Zionist unseres Bezirkes erscheint. Ganz besonders erhoffen wir die geschiossene Anwesenheit der Jugend. Die Tagung soll im Anschluß an den ersten Gruppenverbandstag im Frühjahr einen w eiteren grundlegenden ‘Problemkreis der zionistischen Arbeit behandeln und gleichzeitig den Auftakt zu unserer Winterarbeit bilden. ♦ in der Glückauf-Loge, Dreilindenstr. 90, findet ein gemeinsaraes rituelles Mittagessen statt. Preis des Essens 2 M., für Jugendliche (fleischlos) 1 M. Diejenigen Gcsinmingsgenossen, die daran teilnehmen wollen, müssen ihre Voranmeldung bis spätestens 20. Oktober an Herrn Paul Kaufmann, Essen, Heinikestr. 3, bei Koch, absenden. Vermischtes Schalom-Alechem-Klub. Am Sonnabend, den 16. d. M., abends 9 Uhr, findet im Schalom-Alechem-Klub, Kleiststr. 9, ein Vortrag des Schriftstellers D. Tscharni über das Thema ״Der Segen der jüdischen Literatur in Sowjet- Rußland“ statt. Konzert. Das Programm des Konzertes der ״Gesellschaft der Freunde jüdischer Musik“ am Mittwoch, den 20. Oktober, 81/2 Uhr abends, im ״Juwal“-Verlag, Lietzenburger" Str. 8a, enthält u. a. auch die ״Chassidenmelodie a. d. ״Dybuk“ von Joel Engel, gespielt von Alice Jacob-Loewenson. Emanuel bin Gorion liest aus seiner demnächst erscheinenden Sammlung ״Die schönsten Geschichten der Weit“ am Freitag, den 22. Oktober, abends SV* Uhr, in der Wohnung des Herrn Dr. Mario Krammer, Westend, Württemberg-Allee 26, vor. Eintritt 2 M. Voranmeldung erbeten. Tel.: Westend 331. Hebräische Lehranstalt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Große Hamburger Str. 27. Sonnabend, d, 16. Okt., wird endgültig der Stundenplan für die Anfängerklassen festgesetzt, und zwar findet die Vorbesprechung für Schüler nur 61/3 Uhr abends und für E rwachsene um 7 Uhr abends statt. Bei der Festlegung des Stundenplans können nur diejenigen auf Berücksichtigung ihrer speziellen Wünsche rechnen, die an dieser Vorbesprechung teilnehmen. N. Berg grün. Die Gymnastikkurse der B. Z. V. können jetzt nach den inzwischen betriebenen Vorbereitungen ihren Anfang nehmen. Zunächst wird eine neue Männerabteilung in Wilmersdorf eröffnet, Hindenburgstr. 16 (Oberrealschule) dicht am Kreuzungspunkt Uhlandstraße und Berliner Straße. Die Uebungsstunden liegen an jedem Montag von 8—10 Uhr. Die erste Turnstunde beginnt am Montag, den 18. Oktober. Dieser Gymnastikkursus ist für Herren über 30 Jahre gedacht, an welchem auch die Ehefrauen der teilnehmenden Herren sich beteiligen können. Die Verwaltung■ der Abteilung liegt in Händen yon Dr. Felix A. Theilhaber. — Für Damen wird gleichfalls in Wilmersdorf ein neuer Gvmnnctikkursiis eröffnet. Die Uebungsabende finden an jedem Mittwoch» von 71/3—91/3 Uhr in der Viktoria-Luise-Schule, Uhland-, Ecke Qasteiner Straße (Eingang Gasteiner Straße durch den Schulhof) statt. Die erste Uebungsstunde beginnt Mittwoch, den 20. Oktober, pünktlich um 7 Uhr. Die Leitung liegt in Händen von Frau Dr. Else Kuhn. Anmeldungen für beide Abteilungen werden in den Turnhallen während der Uebungsstunden aiigenommen. ״Zionistische Neuorientierung“. Die Berliner Zionistische Vereinigung veranstaltet gemeinsam mit dem Hapoel-Hazair einen Vortragszyklus, in dem Herr Dr. We Irsch über ״Zionistische Neuorientierung“ sprechen wird. Es sind fol-?ende Vorträge vorgesehen: 1. Die historische Funktion des Herzischen Zionismus und die Judenstaats-Idee. 2. Die Arbeit in Palästina und die Lehre der Tatsachen. 3. Grundlinien einer möglichen zionistischen Politik. — Der Zyklus beginnt am Dienstag, den 2. November. Nähere Bcuachrichtigungen erfolgen noch. Franz Oppenheimer in Berlin Im Rahmen einer Veranstaltung des neutralen Keren Hajessod wird der bekannte Nationalökonom Dr. Franz Oppenheimer, Professor an der Universität Frankfurt a. M., im Blüthner-Saat zu Berlin am Montag, den 18. Okt., über ״Kritisches und Positives zum Palästina-Werk“ sprechen. Oppenheimer weilte bekanntlich in diesem Jahre längere Zeit in Palästina und hat kürzlich in W i e n einen aufsehenerregenden Vortrag gehalten, über den wir berichteten. Zu Beginn des Jahres 1926 zählte man in den Vereinigten Staaten 98 jüdische Zeitungen und periodisch erscheinende Zeitschriften, unter ihnen 12 Tageszeitungen, 61 Wochenblätter, 14 Monatsschriften, 3 Zweimonatsschriften und 8 Vierteljahrsschriften. Eine Tageszeitung erscheint in englischer, die übrigen erscheinen in jiddischer Sprache. Tätigkeit des ״ORT“ Der Verband der Gesellschaften ״ORT“ übergibt jetzt der Oeffentlichkeit den Tätigkeitsbericht für die Zeit vom 1. Januar 1923 bis 1. Januar 1926. Im Laufe der Berichtsperiode wurden 28 praktische Atisbikluiigskurse für Erwachsene und eine Musterwerkstätte für Möbeltischlerei neu gegründet. Die Zahl der Meister und Gesellen, die die ״ORT“-Anstalten für Erwachsene besuchten, erfuhr in der Berichtszeit eine Vermehrung um das Siebenfache. Die Gesamtzahl der Schüler der ״ORT“-Anstalten beträgt 5670. Auf landwirtschaftlichem Gebiete konnte der ״ORT“-Verband ir! der Berichtszeit 3500 jüdischen Familien mit Krediten und Fachberatung beistehen (zusammen mit den früheren seit 1920 insgesamt 13500 Familien). Der Verband gewährte die erste organisatorische und materielle Hilfe den Pionieren der jüdischen wanderungs- (Berufsumschichtungs־) Bewegung in Rußland, die sich zwischen Balta und Odessa in neugegründeten 13 landwirtschaftlichen Siedlungen niederließeu. Nahezu 1800 Handwerkern und Arbeitern (5000 seit 1920) wurden Maschinen und Werkzeuge kreditweise geliefert. Im Laufe der Berichtszeit wurden folgende besondere Institutionen ins Leben gerufen: 1. Jüdischer Aufbaufonds (Jewish Reconstruction Fond), dessen Aufgabe die Zusammenfassung der für die Zwecke der Kredithilfe für Landarbeiter und Handwerker bereitgestellten Mittel des ״ORT“ und die Gewährleistung einer streng geschäftlichen Durchführung der Transaktionen bilden. 2. ״Genossenschaftliehe Einkaufsgesellschaft“ (Cooperative Tool Supply Company Ltd.), die den Einkauf und die Verteilung von Werkzeugen und Rohmaterial auf Kredit zur Aufgabe hat. Die Oesamthöhe der in der Berichtszeit zur Verwendung gelangten Mittel betrug für die vorausgegangene Berichtsperiode 1920 bis 1923 396 365 Dollar. Für den Zeitraum 1923 bis 1925 ist nahezu eine Verdoppelung dieser Summe festzustellen: diese erreichte 780000 Dollar. Die vom ״ORT“-Verband selbst in der Berichtszeit aufgebrachte Summe belief sich auf 420 274 Dollar. Es ist dies das Fünffache der gleichen Leistung in der vorausgegangenen Periode. Neue ״ORT“-Organisationen entstanden in der Berichtszeit in Westeuropa, wo dem Verbände neue einflußreiche Kreise namentlich der französischen und deutschen Juden gewonnen wurden. Das Gemeinschaftliche Hilfskomitee ״ORT-OSE- E M 1G DI R E K T“ hat in Skandinavien und Holland eine erfolgreiche Aktion durchgeführt; gegenwärtig ist die Aktion in der Schweiz und der Tschechoslowakei 1m Gange. Für den Winter 1926/1927 hat das Komitee bereits einen Aktionsplan ausgearbeitet. In der nächsten Zeit werden sich Delegierte nach Südafrika, Australien, Argentinien, Aegypten begeben, die die Aktion auch in diesen Ländern in Gang bringen werden. Simchath Thoraball der B. Z. V. In den glänzenden Räumen des Esplanade, wo sogar die Jazzkapellen der Sid Children oder Fred Ross oder wie sie alle heißen mit ihren transparenten Trommeln vor flutenden SUberlam6vorhängen saßen (saßen?! auf und ab rasten!), fand der diesjährige Simchath Thora-Ball von Nationalfonds und B. Z. V. statt. Es w׳ar alles da: eine Damenspende, die sogar mehr war als ein bloßes Versprechen; eine Tombola, die außer Nieten eine Reihe besonders hübscher Gewinne aufwies, und eine Kabarettnummer mit Ilse Bois, die stürmische Ovationen auslöste. Dazu wurde ununterbrochen auf Parkett und Marmor gejazzt, gestept. Ja sogar der Walzer kam zu seinem Recht — eine Reverenz vor demjenigen Teil der Jugend, die ihre Tanzkenntni; vor dem Kriege erworben hat und es verschmäht, mit der heutigen Jugend z. B. in der Garderobe Fußgelenkstudien zum Charleston zu betreiben! Wer aber seine Einladung nicht gründlich gelesen hatte, konnte während des ganzen Abends nicht den leisesten Hinweis finden, daß hier nach gut jüdischer Sitte Simchath Thora gefeiert wurde. Der Zionistenball ist im Laufe der Jahre — das merkte man diesmal wieder deutlich — eine allgemein gesetlschaftliche Angelegenheit geworden. An ihm sind Juden interessiert, die an anderen jüdischen Dingen das Interesse schon längst verloren haben. So kam es, daß man an diesem Abend auch alle Kategorien, alle Arten sah — nur keine Zionisten. Wenn aber z. B. diese Zionisten — anstatt ihr Geld für andere, fremde Bälle auszugeben, sich gelegentlich einmal darauf besinnen würden, daß gerade ihre eigenen Bälle besonders sorgfältig vorbereitet sind, viel Abwechslung, glänzende Tanzmusik bieten, und daß, indem man seinem eigenen Vergnügen nachgeht, man ״zur Förderung der zioindischen Sache beiträgt, dann könnte der Zionistenball auch wieder werden, was er früher gewesen ist: ein Zionisten ball! A. H. Wir werden um Aufnahme folgender Notiz ersucht: Es ist beabsichtigt, in nächster Zeit eine Ausbildungsstelle für Mädchen in Gärtnerei, Kleintier- und Geflügelwirtschaft und Hauswirtschaft zu errichten, falls genügend Anmeldungen vorliegen. Die Institution wird unter fachmännischer Leitung und auf traditioneller Grundlage stehen. Der Pcnrionsprcis wird monatlich '40—50 M, betragen. Umgehende Bewerbungen werden an die Adresse des Herrn Benno K o I! n , Frankfurt a. M., Oberweg 56, erbeten. K. J. V. An der Ur.iversitätskinderklinik einer Stadt in Mitteldeutschland wird ztun 1. 4. 27 eine vollbesoldete Assistentcnstcllc frei. (Gruppe X.) Bedingungen; pädiatr. mindestens 1,״jährige Vorbildung, möglichst sofortiger Antritt als Volontär (evtl, bei freier Verpflegung). Wir können einem jüngeren Arzt (nach Möglichkeit Sozialist) Niederlassungsmöglichkeit in einem Vorort Berlins nachweisen. Wir suchen dringend Stellen für Kauflcute, Chemiker und Ingenieure und ‘Hilfsarbeiten jeder Art. Meid, sind an das Präsidium des K. J. V., Berlin W. 35, Kurtürstenstr. 130, zu richten. Synagoge ״Der Friedenstempel“, Berlin-Halensce, Markgraf-Albrecht-Str. 11/12. Freitag abends: 1. Gottesdienst (in der Hauptsynagoge) 5*/4 Uhr, 2. Gottesdienst (in der Hauptsynagoge) 7 Uhr. Sonnabend vormittags (Schrifterklärung) 10 Uhr; Mincha 5,23 Uhr, Sabbat-Ausgang 5,53 Uhr. Wochentagsgottesdienst täglich morgens 1% Ohr, abds. 42/י Uhr. wmam₪₪₪mmm₪m₪mmm iMtipitl des moshauer ROnsuerischen Theaters ״HaDiman- הבימה im Theater am Nollendorfplatz Täglich 8 Uhr abends: ,,Der Goleift * KEREN KA7EMETH LE7UTRAEL f>ER K.KU ERWIRBT BODEN IN PALÄSTINA MIT HILFE FREIWILLIGER SPENDEN BISHER HAT DER K.K.L. 200000 DUNAM 40 JÜDISCHEN SIEDLUNGEN IN ERBPACHT GEGEBEN JÜDISCHER NATIONALFONDS ZENTRALE FÜR DEUTSCHLAND: BERLIN W 15, MEINEKESTRASSE IO eo»t»CMtc*K0«10.• ״!»נ teiepmoh: am! bismaRC^?1*5/70 Zur bevorstehenden Bfldisenieernng )Mcn*-Preb«usd1rellKn a« Keren KalemelB LOliratl 25 freie Palästinareisen für die jüdische Jugend. Anläßlich seines Jubiläumsjahres schreibt der Keren Kajemctli I.ejrirael einen Wettbewerb unter der jüdischen Jugend der ganzen Welt aus. Er will damit der Arbeit der Jugend für den Keren Kajemeth, die er als eine der ־wichtigsten Grundlagen seiner Existenz betrachtet, einen Ansporn geben und sie auf neue Grundlagen stellen. Zu diesem Zweck stellt er IS freie Palästinarcisen der jüdischen Jugend zur Verfügung. Die Bedingungen des Wettbewerbes sind folgende: 1. Zur Teilnahme berechtigt ist jeder Jude und jede Jüdin, die bei Beginn des Jubiläumsjahres, d. h. am 1. Oktober 1926, noch nicht 25 Jahre alt waren. 2. Die Verteilung der Preise geschieht nach folgenden Gesichtspunkten: a) zehn (10) Palästinarcisen werden verteilt unter diejenigen Teilnehmer am Wettbewerb, die während des Jubiläumsjahrcs, d. h. am 1. Oktober 1926 bis 3Ö.September 1927, die größte Zahl K. K. L.-Büchsen neu verteilt und diese regelmäßig vierteljährlich geleert haben; b) zehn (10) weitere Palästinarcisen werden verteilt unter diejenigen Teilnehmer am Wettbewerb, die während des Jubiläumsjahres, d. h. vom 1. Oktober 1926 bis zum 30. September 1927, die größte Zahl der Büchsen geleert haben, die zu Beginn des Jubiläumsjahres, am 1. Oktober 1926, bereits verteilt waren; t) fünf (5) Palästinareisen werden verteilt an diejenigen Teilnehmer am Wettbewerb, die während des Jubiläumsjahres, d. b. vom 1. Oktober 1926 bis zum 30. September 1927, mindestens 40 Büchsen regelmäßig vierteljährlich geleert haben und deren Büchsen den höchsten Durchschnittsertrag innerhalb der ״ganzen Büchsenleerung des Jubiläumsjahres gebracht haben. Unter Gewinnberechtigten mit dem gleichen Anspruch entscheidet das Los. Aut einen Teilnehmer kann nur ein Preis entfallen. Der Preis besteht in einer freien Reise nach Palästina, dritter Klasse ab Wohnort des Preisträgers und zurück einschließlich dreiwöchentlichen Aufenthalt unter sachverständiger Führung in Erez-Israel. Die Reise der Preisträger findet in einer vom Hauptbüro des Keren Kajemeth noch festzusetzenden Zeit — im Frühjahr oder Herbst 1928 — in Form einer Gesellschaftsreise statt Die Zuerkcnming eines Preises verpflichtet zur Teilnahme an der Reise nach dem Reiseplan des Hauptbüros des Keren Kajemeth. Insoweit dies einem Preisträger nicht möglich sein sollte, scheidet er ohne jeden weiteren Anspruch aus der Reihe der Preisträger aus und an seine Stelle tritt der nächste Preisberechtigte. Die Feststellung der Sammelergebnisse erfolgt durch die Zentrale des Keren Kajemeth für Deutschland gemäß den Berichten der Vertrauensleute. Die Verteilung der Preise erfolgt aut Grund der in Jerusalem einzurekhenden Ergebnisse durch das Hauptbüro des Keren Kajemeth als einzige und letzte Instanz. Die Ergebnisse werden veröffentlicht Die Vertrauensleute werden hierdurch gebeten, die Namen der Mitarbeiter, die an diesem Preisausschreiben aut Grand ihrer Mitarbeit bei der bevorstehenden Leerung teilnehmen, der Zentrale bekanntzugeben. Aasweis 1 Rei jeder Stadt ist der Nam® ihres N -F.-VertTÄn«nsB9ann®s angeführt. Di® hinter dem Rainen stehend© Zahl stellt die Gesamtsumme d«r in dem Dotrefleniien Ort während der Berich tnzeit tfingegaxigene!) Spenden dar. F&r tede Glöekwmtsoh- Kendolationi8־pet»de naw. ▼on Mk. 3,- an erfolgt namentlicher AnswoiR mit Text nrd PenRohriehan di® mit inr Syervie bedacht* Person, spendeneingäifge vom 3. Dis 10. OKtoDer 1926 4.786.60 Mit. Eine vorbildliche Leistung! Im nächsten Ausweis werden wir ein Ergebnis der Rösch Haschanah-Sammlung veröffentlichen, das wieder einmal beweist, welche großen Beträge für den K. K. L. aufgebracht werden können, wenn die Vertrauensleute sich der Durchführung von Aktionen mit großer Energie widmen. In Gleiwitz ist es gelungen, durch die Rosch Haschanah-Sammlung einen Betrag von M. 822,50 für den K. K. L. aufzubringen. Dieses ausgezeichnete Ergebnis ist der Arbeit unseres Vertrauensmannes Josef Lachmann und einiger Mitarbeiter zuzuschreiben. Die K. K. L.-Kommission für Deutschland spricht dm Betreffenden auch an dieser Stelle ihren besten Dank aus- Den Städte-Ausweis werden wir von jetzt ab nur noch monatlich veröffentlichen, damit die Vertrauensleute und f :uitde des Keren Kajemeth in den einzelnen Orten fest- "cn können, welche Beträge in dem betreffenden Monat i.i ihrem Ort für den Keren Kajemeth aufgebracht worden 1 sind.

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