Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXI (1926)
- Issue
- Heft 78 (5.10.1926)
- Date
- 1926-10-05
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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Einzelnummer 0,25 Goldmark Redaktion uad Verlag Berlin W 15, Meinckestraße 10. Erscheint leden Dienstag und Freitag. Bezugspreis bei der Expedition monatlich 1,85 Goldmark, vierteljährlich 5,25 Goldmark. Ai1*iandsabonncment1 werdeü in der Währung der etnxei&ea L&nder berechnet Anzeigen - Verwaltung Jüdische RtmdachanG.m.b.H., Berlin W15, Meinekestr.10 Telephon: Amt Bismarck 7165—70. I Telephon: Bismarck 7165- 70. Postscheckkonto: Berlin Nr. 17392, 1 F’3r Oe«iterr*!ich: Po»tsparka*1«en»mi Wien, Konto Nr. 156 030. I Für Tschechoelowaket: Postsparkasseaamt Prag, Konto Nr. 59 410. [ Für Polen: Postsparkasse naml Warschau, Konto Nr. 190 708. [ Redaktionsschluß Sonntag und Mittwoch nachmittag. Nummer 78 | Berlin, 5. X. 1926 Ajutigeopr«!•: 8 tfeepnitNonpareiÜdzeile 0,50 G.-M. Stellengesuche 0,25 G^M, Anarigmccliltil)! Dienstag und Freitag ■ ach ra i 11 a g 4 Uhr. 1 כ״ז תשרי׳ חרס״ז I [ XXXI. Jaltrg. per Zionismus •rslrcbt für das jüdische Volk dl« 1 Schaffung einer öffentlich ■ rechtlich gesicherten Heimstätte In Palästina. ״Baseler Programm.“ 1• T€*ß>GT Erfolcj Dybuk Hcbräisdi Als Ende Januar dieses Jahres Berthold Viertel mit Soko-;,iw und Gerda Müller Dvbuk deutsch auf die Szene stellte, :,;.Sie ich hier Gelegenheit, zum Problem der Form dieses i>r3mas und zu seiner Bedeutung als geistiges Gebilde so;<11sfüllrlich zu reden, wie es sich gehörte. Heute kann ich Piicr dem Leser und mir eine Wiederholung ersparen. Ungeheuerlich, was Habimah aus diesem Drama entbannt. Nicht mehr und nicht minder als ein Stück irrtümlicher Zauberei, überglänzt von! Schimmer der geistigsten Sehn- :::acht und Erhebung die man außerhalb von Kulten heute!.riehen kann. Vom Dämonischen eines Hexentanzes, aus- ,:rückend den Fluch, den Unstern, das verhängnisvolle Gewebe ■irmetarischer Kräfte, die eine Menschenseele zu zerstören :Irren Kreislauf ziehen, bis zur Ausgießung menschlichen Trotzes!:! die obersten Sphären, ward — für ein Publikum wahr- ::climbar, das zürn Teil nicht einmal wußte, in welcher Sprache .,wse Schauspieler spielten, die Welt chassidischer Magie cbendig. Zu gleicher Zeit zwei Vorformen des Dramatischen, die seine wichtigsten Diener geblieben sind, traten in Aktion und schufen eine theatralische Atmosphäre von völlig tiniiber- :.d/.barer Eindeutigkeit: die Macht des chorischen Tanzes und die des kultischen Singens. Der Tanz in der Maske, der allen primitiven Völkern das Drama ersetzt, weil er es;nitenthält, dieser Tanz in der Maske gab der ganzen Auffiilmmg die Kraft urtümlicher ßcschwöru 11 gs weiten. Aus den Bilden Chagalls gestiegen, bemalt wie die Tanzmasken wilder Völker, in Kostümen, die zu gleicher Zeit Gebilde der Bckh-idungskunst, Malerei und der Zaubergeräte von Siidsce- Völkern zu sein schienen, sprangen, gingen, verrenkten eich Juden. Sie schlichen, wirbelten in Gruppen, stürzten aufeinander zu, lösten sich wieder, fügten sich za neuen Ketten und Gruppen. Die pantomimische Kraft heutiger Menschen und die feierliche Starrheit tnasken- ״-.fter Antlitze verdeutlichten im großartigen Kontrapunkt zu gleicher Zeit die Seelen der Handelnden und die Kunst der Darstellung־. Und was in anderen Stücken von heute Sprache i#4 ng -feeliA.Äis.^jewir,. fTOfnuenlieit wechselnder Stimmlagen, monoton Bewegter;uifs innigste spielender Seelenausströmung, die man Nigurt und!Vigunoth nennt. Aus der beseeligten oder angespannten Hingabe, des Chasan an seine kultische Melodie-;uSmmg traten unmittelbar in den Sprechton des Dramas über die Leidenschaft des Bes-Medresch die großen Gesänge der hohen Feste. Zusammen mit der hieratischen Ruhe der Gebärde :::iben sie dieser Dybuk-Aufführung eine Haltung, eine zu;icieher Zeit gottesdienstliche und alltagnahe Jüdischkett, ■de, höchster Triumph des Stils, dank ihrer lückenlosen Aus- Breitung von vornherein als das Allerselbstverständlichste in uic Anschauung restlos aufging. Von der Buntheit jenes ersten hebräischen Theaters h$r» das uns noch gut in Erinnerung ist, und vom russischen Experincntier-Theater gleicherweise voreingenommen traf den Zu- :::hauer die mächtige Nähe jeder Szene, jeder Redengruppe, :liier dieser Trios und Quartette, dieses Sich-Lösea einzelner Mimmen zum Solo etwa des Chanan oder des Meschulach — dieses Raubvogels der gütigen Vergeltung — mit der unmittelbaren Kraft von Musik und Anschauung. Nicht anders als so konnte sich Dvbuk irn hebräischen Stile entfalten. Bis zur Ungerechtigkeit übersah man den Grad von Arbeit, der zu dieser enthemmten Gemeinsamkeit geiiihrt hatte, Jede einzelne Stimme, jeder einzelne u irbelnde Körper zeigte das Glück der Improvisation in?einem gelösten Vorsichgehen, während er das exakteste Studium jegliche Nuance hinter sich hatte. Man saß aufs fchärfste gespannt und hingerissen vor einer Darbietung mo- :!ernster Bühnenkunst, die sich nicht von den Quellen des '1 Beaters zu entfernen brauchte, um spiritualistisch zu gipfeln, i tid vermißte schmerzlich nur immer eine Konsequenz der Anschaulichkeit und des Theaterspiels: daß erst die Seele Fissaus, dann die Chanans auch wirklich sichtbar in Erscheinung trete — irgendwie ganz einerlei mit welchen Mitteln. Dafür hätte die Begabung Wachtangoffs bestimmt fitn beklemmendsten und erschütterndsten Ausdruck geimiden; durch die Musik allein gelingt so etwas nicht. Darum war die Aufführung im ganzen groß, geschlossen und überwältigend, wo der gemeinsame Leib der Chissidim, der Juden, der Familie Senders, der Dybukaustreibung Gegenstand der Szene und der Gebundenheit blieb. Löste sich die kultische Klangwelt der Synagoge zum Schluß arienhaft in die Einzelstimme des Chanan auf, so trat an Stelle bannender Zaubersänge die ernüchternde Mittelmäßigkeit einer nachwagnerischen Arie. Verließ die puppenhafte Holdhcit der Lea <Ra\vina) das Tanzhaffe ihrer Geste, besonders im Zauberkreise, der sie von Chanan schied, so blieb der Mangel offenbar, der dem Grotesken, Kräftigen gegenüber das Unbeseelte, bloß Holde in Nachteil setzt. Und was Polgar in der ,.Weltbühne“ zum Vorteil des Rabbi Asriei Sokolows gegenüber dem Zemachs anmerkt, besteht völlig zu Recht: die individuelle Größe, die beseelende vibrierende Intensität des Einzcinen ist einmalig, durch nichts zu ersetzen und innerhalb eines Stückes wie Dybuk unentbehrlich. Alle Nuancen von der gelindesten AAütterlichkeit bis zur schneidenden Härte des Meschulach, die eine dramatiscche Sprache nur verlangt, gab das Hebräisch diesen Schauspieler« im Chor wie im Einzelnen gesungen und gesprochen. Die unauflösliche Verbindung des biblischen Hebräisch mit den Sangzeichen des alten Textes ging in das neue Hebräisch der Moskauer Künstler so beglückend über, daß durch diese einzige Aufführung schon die Traditionalität, die innere lebendige Angcschlossenheit unserer Sprachrenaissance an die große Vergangenheit gewährleistet ist. Und dankbar gedenken wir der Anstrengungen jener Männer und Frauen, durch die die Forderung nach gesprochenem Hebräisch aus der Vereinzelung lachhafter Sektierer — mit den Augen unserer Gegner und Anzweifler betrachtet — bis zur vollgültigen Präsenz dieser Premiere eingelöst wurde. Wer dem Berliner Publikum, das am Freitag Abend das Theater ganz und gar füllte — und das, schon weil es Freitag Abend war, nicht unbedingt zu unseren Anhängern gehörte ־־י vor fünf Jahren prophezeit hätte, daß es eine Aufführung in hebräischer Sprache eines schrankenlos jüdischen Stückes so leidenschaftlieh akklarnieren würde, der hätte die Lacher bestimmt nicht auf seiner Seite gehabt. Heute ist vermutlich Hebrljscb die einzige Sprache, die zwischen, strengem Stil und kann. Mag sein, sie zieht diese«. Vorteil aus dem Nachteil, nicht innerhalb einer Alltagswelt gleicher Sprechart abgeschliffen zu werden. Denn nicht in Palästina, sondern in Moskau kam sie zu dieser wundervollen dramatischen Mitte. Es wird zu den Aufgaben künftiger Kulturpolitik in Palästina gehören, dort, wo hebräisch alle Nachteile einer Alltagsspräche und freilich auch alle ihre Vorteile erlebt, der Bühnenkunst das außerordentliche Mittel solcher Stilstrenge zu erhalten. . Für jeden, dem dies in seiner Wichtigkeit sich nicht verschließt, wird das Gastspiel Habimah unüberschätzbare Erkenntnisse bringen — neben dem Glück, das große Kunst mm einmal einzig zu verschenken hat. Arnold Zweig. * Das hebräische Wort auf der Bühne — es war ein großes Ereignis für das jüdische Berlin. ״Habimah“ ist in Westeuropa seit Jahren beinahe legendär; wir hörten mit Bewunderung und Sehnsucht von dem großartigen geglückten Versuch, die hebräische Sprache für moderne Bühnenzwecke zu verwenden, und nun haben wir Gelegenheit, dieses Werk in Berfin selbst zu sehen. Alle Freunde der hebräischen Sprache, wir Zionisten also voran, aber weit über einen parteimäßig eingeengten Kreis alle Juden wenden diesem Gastspiel das größte Interesse zu. Aber auch die künstlerische Wirkung der ״Habima“ ist außerordentlich. Die nichtjüdische Welt hat sich dem Eindruck _ nicht entzogen. ״Habimah‘' hat in Berlin eine ungewöhnlich freundliche Aufnahme gefunden. In Berlin, der Theaterstadt, wird ihr Auftreten als großes künstlerisches Ereignis allgemein gewürdigt. Wir bringen an anderer Stelle eine Reihe von Pressestimmen über den ersten Dybuk-Abend. Möge keiner unserer Leser die einmalige Gelegenheit versäumen, Habima in Berlin spielen zu sehen. Noch eine Frage: Wer ist dafür verantwortlich, daß auf allen Ankündigungen, Einladungen usw. zu lesen ist: ״Gastspiel des Moskauer künstlerischen Theaters Habimah“ — ohne eine einzige Andeutung, daß es sich um eine hebräische Bühne handelt? Dies würde doch unbedingt zur sachlichen Information gehören. Warum also..'.? Weizman bei Massaliai Die ״Wiener Morgenzeitung“ meldet aus Rom, daß dort eine Zusammenkunft zwischen Professor Wcizmann und -Mussolini stattgefunden habe. Wcizmann, der sich mit seiner Familie zeitweilig in Italien aufhält, benützte die Oelegcnheit, um mit dem verantwortlichen Führer der italicni- .'chen Politik über zionistische Fragen zu verhandeln. Die Interrcdung zwischen Wcizmann und Mussolini fiel zeitlich mit den bedeutungsvollen englisch-italienischen Verhandlungen zusammen. * Aus Anlaß der Anwesenheit von Dr. Chaim Wcizmann m Livorno fand bn Tempel eine Feierlichkeit statt, der die prominentesten Persönlichkeiten von Livorno, sowie fast die gesamte jüdische Einwohnerschaft der Stadt beiwohnten, Oberrabbiner T r a ß hielt an Wcizmann eine begeisterte Anspräche, Wcizmann erwiderte mit Worten des Dankes. iliil Felsil 1I> FrMoMYcrMlHler 11 Syrtai Jerus dem, 39. September. (J. T. A.) Wie die Pal. Tel.- Agentur erfährt, hat König Feisal vom Irak seine Vermittlung im Streite zwischen der französischen Regierung und den syrischen Rebelien angeboten. Er wird am 10. Oktpber in Jerusalem eintreffen und sich dann sofort an die palästinensisch-syrische Grenze begeben, wo er mit den Führern der syrischen Rebellen Zusammentreffen wird. Bekanntlich weilte König Feisal vor kurzem in Frankreich, wo er sich mit den französischen Politikern über das syrische Problem unterhielt. König Feisal wird nun den Rebellenführern die Ergebnisse seiner Verhandlungen in Paris mitteilen und von ihnen die Bedingungen, unter welchen eine friedlich« Lösung des Konflikts bald zustande gebracht werden könnte, entgegennehmen. Jerusalem, 21. September. (J. T. A.) Der frühere Sekretär der palästinensisch-arabischen Exekutive, S a k a 1 i n i, wurde zum Referenten beim Erziehungs-Departement der Regierung ernannt Die laije der luden und Paneuropa Von Dr. H. Kadi sch, Vöslau. Zwischen der Lage der Juden und der Europas besteht in vielen, wesentlichen Punkten eine gewisse Aehnlichkeit. Beide befinden sich in einem liebergangsstadium. Das jüdische Volk im Uebcrgangs- Stadium von der Assimilation an andere Nationen zum gleichberechtigte11 Volke unter gleichberechtigten Völkern, Europa aber steht an der Schwelle einer Ucbergangsperiode, die das nach dem Zusammenbruche der alten Stnatctiordining und der Krise der Friedensverträge neuerlich schwerkranke Europa allmählich einem föderalistisehen Paneuropa entgegentreibt. Darum ist, ganz abgesehen von dem am 3., 4., 5. und 6. Oktober in Wien tagenden panc u r o p ä i s c h e n Kongresse die Erörterung der pancuropäischen Idee sowie die der europäischen Juden im Zusammenhang mit der gesamt* europäischen Lage im jetzigen Momente aktuell. Welche Lösungen der Judenfrage, soweit man von einer absoluten Lösung in der Menschheitsgeschichte sprechen kann, gibt es noch? Noch vor kurzer Zeit gab es vielleicht zwei Lösungsmöglichkeiten; die assimilatorische und die zionistisch-nationale. Die erstere aber ist durch die politische und soziale Entwicklung wahrend des Weltkrieges und der mehrjährigen Nachkriegsperiode, den Antisemitismus, die naturgemäße Konsequenz des überall gesteigerten nationalen Chanvinismus, —• die durch die Friedensverträge anerkannte Gleichberechtigung der Juden als Volk in der Diaspora und ihren Anspruch auf eine jüdische Heimstätte in Palästina widerlegt worden. Es erübrigt also nur die nationale Lösung. Diesen Namen aber verdient nur eine Lösung» welche gleichmäßig den Lebensbedürfnissen jenes Teiles der Juden ,Rechnung trägt, der nach Palästina auswandern muß, will oder kann, sowie andererseits den Lebensnotwendigkeiten jenes anderen Teiles , der Judea --- weil - i: :־n■.!. ..1vfT.hare /nt hin-i.is die Mehr« heit, '—־ der in seinen ' jetzige! wöfesilzen, also vorwiegend in Europa, verbleiben muß. Diese jüdische Majorität ist noch weit mehr als irgendein anderes Volk an der Zukunft Europas, an seinem nationalen und religiösen Frieden, an seinem kulturellen und sozialen Fortschritt interessiert, da es ein über ganz Europa zerstreutes Volk ist, Nation und Religion bei ihm organisch verwachsen sind und schließlich, wie der polnische Fall am drastischsten zeigt, das wirtschaftliche Massenelend beim jüdischen Volke mehr als anderswo vorhanden ist. Die Fortdauer der jetzigen europäischen Staaten- Ordnung mit ihren unnatürlichen politischen sowie wirtschaftlichen Grenzen und Absperrungen, mit 40 Millionen nationalen Minoritäten, die auf Grundlage der Friedensverträge ihre nationale und kulturelle Gleichberechtigung fordern, bedeutet aber keine Lösung aller jener Zeit- und Streitfragen, die zum Weltkriege und zu den verschiedenen inneren Umwälzungen geführt haben; da aber andererseits die Rückkehr zu den Verhältnissen der Vorkriegszeit vollständig ausgeschlossen ist, so bleibt naturgemäß, sollen wir nicht dem vollständigen Chaos entgegensteuern, nur eine dritte Lösung der europäischen Probleme übrig. Es kann dies mir eine solche Lösung sein, die erstens sämtliche nationalen Minoritäten, einschließlich der jüdischen vor Entnationalisierung und Assimilation schützt, die zweitens die Streitigkeiten zwischen den einzelnen Staaten durch Schiedsgerichte und Niederrcißung der wirtschaftlichen Schranken verhindert und die drittens endlich durch Staatsverträge zwischen den einzelnen europäischen Staaten sowie eine föderative Staatsverfassung alle territorialen Zwistigkeiten aus der Welt schafft. Ein solches Paneuropa richtet sich aber keineswegs gegen Asien, Afrika oder Amerika, sondern gegen die Chauvinisten sämtlicher Völker in allen Erdteilen, allerdings in allererster Linie gegen die Chauvinisten der europäischen Völker und somit auch logischerweise gegen den Antisemitismus. Die panetiropäische Bewegung ist keine Internationale im Sinne der Antisemiten und Chauvinisten, sondem eine übernationale, welche sich darüber vollkommen klar ist, daß cs außer den nationalen Kulturinteressen jedes einzelnen Volkes auch zahlreiche, faesonders wirtschaftliche Lehensinteressen gibt, die nur durch die Vereinigung der Modernen aller Völker mit Erfolg vertreten und zum siegreichen Durchbruch gelangen können. Wenn nun eingewendel wird, Paneuropa sei derzeit unrealisierbar, so ist darauf vor allem zu antworten, daß ohne eine Wandlung der Geister und eine tiefgreifende Aufklärungsarbeit, besonders unter der europäischen Jugend, auch jeder andere Versuch der Sanierung Europas eine Utopie ist. Paneurop« selbst