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Jüdische Rundschau · 1926-09-14 · Heft 72 (14.9.1926) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXI (1926)
Issue
Heft 72 (14.9.1926)
Date
1926-09-14
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Seite 520 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 72 Berliner Kalender Büro: Berliner Zionistische Vereinigung, Berlin W 13, Meinckestr. 10. Telephon: Bismarck 7163—70. Postscheckkonto Nr. 37 S30 Berlin NW 7. Kasscnverwaltung der B. Z. V. Sonnabend, den 9. Oktober Gesellschaftsball der B. Z. V. und des K• K. L. im Esplanade. Näheres wird noch bekanntgegeben. HapoSI-Hazair, Jeden Donnerstag abends 8Vs Uhr Zusammensein im Jüdischen Volksheim, Dragonerstr. 22 Zeire Misrachl, Jeden Sonnabend nachmittags 5Vs Uhr im Misrachi-Büro, Monbijouplatz 1. Jüdischer Geschichtskursus. Leiter: stud. phil. Flescher. Das Büro des Landesverbandes der Zionisten-Revisionisten in Deutschland, sowie das Büro der Ortsgruppe Berlin befinden sich in der Lietzcnb arger Str. 8 a. Sprechstunden: täglich außer Sonnabend und Sonntag von 12—2 Uhr. Die Jüdische Volkspartei veranstaltet auf vielfachen Wunsch am Sonntag, den 19. September, abends 70 Uhr, im großen Saal des Brikiervereinshauscs, Kurfürstenstr, 115 16, eine einmalige Wiederholung der erfolgreichen Revue ״Endj. Jud, alles Jud“. Durch diese Veranstaltung soll vor allem all denen Gelegenheit gegeben werden, sich die Revue anzusehen, die auf dem Sommerfest im Ulap keinen Eintritt zur Aufführung hatten. Da den Betreffenden in erster Reihe Karten zur Verfügung gestellt sind, werden sie gebeten, angesichts der großen Nachfrage sich umgehend mit Karten zu versorgen. Unbenutzte Karten vom Sommerfest werden im Büro der Ji'id. Volkspartei, Monbijouplatz 1, kostenlos gegen Karten für den 19. umgetauscht. Im Anschluß an die Revueaufführung findet noch Tanz statt. Eintrittskarten für numerierte Plätze zum Preise von 3 und 2 Mk. inkl. Tanz und Steuer und für unnumerierte Plätze zu 1 Mk. sind zu haben im Büro der Volkspartei, Monbijouplatz 1, in der Berliner Zionist. Vereinigurig, Meinekestr. 10, in den jüdischen Buchhandlungen, bei A. Wertheim und Bote Pt Bock. Ortsgruppe Berlin des Jüdischen Frauenbundes E. V. 1. Gjemeinschaftsabend am Dienstag, den 21. September 1926, abends 8 Uhr, Logenhaus Kieiststr. 10. Vortrag von Herrn Rabbiner Dr. Baeck: ״Die Kunst, Feste zu feiern.“ Gäste sehr willkommen. Zionistischer Gruppenverband Rechtsrheinland und Westfalen. Am Sonntag; den 10. Oktober findet in Essen (Ruhr; ein Gruppen verbandstag statt. Wir bitten alle Gruppen Gesinnungsgenossen, sich diesen Terfnin freizuhalten, damit der Gruppenvcrbaiulstag vollzählig besucht werden kann. Jüdischer Ruder-Club ״Ivria“. Wochenprogranim. Dicnstag, den 19. Septbr.: 9 Uhr Versammlung im K.J.V., Kurfiustenstraße 150. Neue Aufnahmen Personal!,1־, Dis/ipünaria (Ernst Abraham), Bericht über die Somnierarbeit, Decharge des alten Vorstandes. Neue Wahl, des Vorstandes, di« kommende Winterarbeit, Teilarbeit, Regatten. Wir bitten die alten Herren um recht zahlreiches Erscheinen. — Es ist beabsichtigt, in ca. 3 Wochen ein Abradern zu veranstalten. Nähere Mitteilungen hierüber ergehen noch. — Sonntag, den 19. Septbr.: 9׳'י> Uhr bootsfertig Friedrichshsgen. Hermann Salmonson, Schöneberg, Akazienstr. 7a, Stephan 9137. K. J. V. Ein zur Kassenpraxis zugelassener prakt. oder Frauenarzt kann im Westen Berlins die Praxis eines vor kurzem verstorbenen Arztes mit Wohnung unter günstigen Bedingungen übernehmen. Wir können einem jungen Augenarzt eine gute Niederlassungsmöglichkeit nachweisen. Wir können in eitler größeren Stadt Norddeutschlamls eine Nieder• lassungsinöglichkcit für einen Augenarzt und für einen Hals-, Nasen- und Ohrenarzt nachweisen. Assessor sucht Niederlassungsmöglidikeit oder Assoziation. Näheres zu erfahren durch: Präsidium des K. J.V., Berlin W 35, Kurfürstenstr. 150־. Gesucht werden Stellen für: a) kaufmännisches Personal, männliche und weibliche Kräfte, für Büro und Verkant. Es sind höchstqualifizierte Kräfte mit langjährigen Zeugnissen und guten Referenzen vorgemerkt. Tüchtige 'Stenotypistinnen mit perfekten Sprachkenntuhsen können jederzeit ztigewksen werden, desgleichen Anfängerinnen. NachwcRun'gcn von sabbatfreien Stellen wären sehr erwünscht, b) Hauspersonal, Hausdamen, Wirtschafterinnen in fraurn!o*en Ha״d\־dtc־n, für Kindergärtnerinnen und Kinderp'legcrinneii in Heimen und Kindergärten, c) Ungelernte Arbeiter und Arbeiterinnen, d) Erwerbsmöglichkciten für Werkstudentinnen und Studenten, e) Für Lehrlinge in der Kürschnerei, Schneiderei. Schlosserei, Elektrotechnik־, in der Herren- und Damenschneidern, mögliehst in Betrieben, die am Sabbat geschlossen halten, für kaufmännische und handwerkliche Lehrlinge in kleinen Städten mit Kost und Logis, f) Für Lehrmädchen in der Schneiderei, Putzmacherei, im Friseurfach, ferner kaufen. Lehrstellen in Betrieben, die ant Sabbat geschlossen halten, g) Erwünscht wäre: Zuweisung von leichter Heimarbeit fiir ältere Mädchen und Frauen, die nicht außer dem Hanse tätig sein können. Meldungen an: Jüd. Arbeitsnachweis, Berlin N 5 t, Auguststr. 17, Tel.: Norden 7085—87 und 9130 Briefkasten der Redaktion K• L., Hamburg. Wir werden von nun an öfter als bis- * her ungezeichnete redaktionelle Artikel bringen, um dem Briefkastenonkel der liberalen Zeitung Gelegenheit zum Rätselraten zu geben. Es muß ja wahrscheinlich auch so etwas geben. dichte" in der Ucbersetzung von Ernst Müller bestellt hatte und für das Buch einen so hohen Zoll zahlen mußte, daß ich für dieses Geld noch ein Buch hätte kaufen können, traute ich nicht mehr die Essays zu bestellen. Dazu kommt noch — ich weif! nicht, ob es in Deutschland auch der Fall ist ., daß jüdische Bücher viel teuerer sind als Bücher in anderen Sprachen, Also nicht die Teilnahmslosigkeit, sondern der hohe Preis der Bücher erschwerten uns Studenten, die jüdische Literatur zu unterstützen. Jetzt ein Vorschlag: Bei uns bekommt man zwar jüdische Bücher (nicht alle), aber eine jüdische Buchhandlung gibt es nicht. Diese wäre notwendig. Bei uns in Jugoslawien bekommt man z. B. in jeder besseren Buchhandlung französische Bücher, aber es wurden doch zwei große französische Buchhandlungen begründet. Ich glaube, daß wir auch etwas Aehnliches machen müßten." Hebräische Lehraislalt der Jüdischen Gemeinde zn Berlin בית מדרש לעברית של הד.לח הירודיש בברליו. "ימי" שבעה עשר. Die Hebräische Lehranstalt eröffnet im Wintersemester 1926/1927 ihr XVII. Semester. Für Erwachsene werden neue Anfängcrklassen eingerichtet. Fortgeschrittene können in einer der bestehenden Klassen Aufnahme finden. Für die Einführung in Mischna und Talmud soll ein neuer Kursus begründet werden. Auch für Schüler im Alter von cif bis vierzehn Jahren ist die Einrichtung von Klassen im Zentrum und Westen vorgesehen. Das Schulgeld auf allen Stuten beträgt monatlich zwei Mark, für Schüler und Studenten eine Mark. Unterrichtsstunden: morgens, nachmittags oder abends, nach Wunsch der Beteiligten. Beginn des Unterrichts in sämtlichen Anfängcrklassen: Dienstag, den 12. Oktober, 7 Uhr abends, in der Großen Hamburger Straße 27. Anmeldungen nimmt der Leiter der Hebräischen Lehranstalt, Herr N. Berg grün, im Schullokal in seiner Sprechzeit Montag und Donnerstag, 6 Uhr abends — entgegen. Während der Ferien sind Anmeldungen schriftlich an folgende Adresse zu richten: N. Berggrün, Wilmersdorf, Prinzregentenstraße 94 (Telephon: Uhland 6985, nachmittags 2 bis 3 Uhr). Rathenaus Briefe. Bei dem Artikel über Rathennus Briefe von Sch. Gorelik in der vorigen Nummer der ״[. R.“ fehlte versehentlich die Angabe, daß die zwei Bände im Verlag Carl Re iss 11er, Dresden, erschienen sind. Vermischtes Zionisten in der Umgebung von Weißenfels, Zeitz und Naumburg werden zwecks Zusammen- Schluß gebeten, sich mit Herrn Walter Oottheil, Weißenfels, Schließfach 25, in Verbindung zu setzen. Verein für Jüdische Geschichte und Literatur E. V., Berlin. Der Verband der Vereine für jüdische Geschichte und Literatur hat im Laufe der Kriegsjahre seine Tätigkeit einstellen müssen. Nach langer Unterbrechung hat er im Interesse der Verbreitung der jüdischen Wissenschaft wieder eine Rednerliste zusammengestellt, die die Namen von mehr als 150 Rednern und Vortragenden enthält, die sich den Literaturvereinen, den Logen und anderen jüdischen Institutionen zur Verfügung stellen. Für die Institutionen, die ein Interesse daran haben, sich mit den Vortragenden in Verbindung zu £etz?n, kann durch den Schatzmeister des Vereins für jüdische Geschichte und Literatur, Herrn Benas Levy, Berlin C 2, . Spandauer Straße 41, die Rednerliste bezogen werden. | Gesellschaftsball der B. Z-V• und des K. K. L. im Esplanade. Die B. Z. V. und der K. K. L. veranstalten ihren diesjährigen Simchath Thoraball in den Gesellschaftsräumen des Esplanade am Sonnabend, den 9. Oktober. Näheres wird noch bekanntgegeben. Aus dem Dr. Max Sichel-Fonds ist für eine wissenschafiliche Arbeit aus dem Gebiete der Statistik und Demographie der Juden eine Subvention von IW Im. zu vergeben. Nähere Auskunft erteilt Professor Df, W. Hanauer, Frank- | furt a. M., Im Trutz 27. - Geschäftliche MflleiluBfen Beim Delegiertentag in Erfurt hafte die Kunstgewerbestube Freudenthal, Breslau, wiederum K i nd e r s p i e 1 e und Kulturgeräte ausgestellt, u. a. ein hübsches hebräisches Bilder-Lotto und Trendel-Püppchen. Ein ThoFa-MIhtelcheri Entwurf ״Lebensbaum“ war auf Bestellung gefertigt. Schöne ׳ Barchesdecken, Habdalateller usw. fanden lebhafte Beachtung. r Statt Karten Lottl Locwenstein Dr. Haut Adler vorlobto Berlin- Wilmersdorf Döimoläer Straße 4 Koblenz a. Rh Mainzer Str. 5® /ץ ׳ I Meiledt Mefiter * Helene Feingold י l Verlobte Berlin N 24 אלול תרפ״ו J r Hierdarou aeigon wir die Geburt unserer *weiten Tochter an Vicior Cahn und Frau Julie geb. Horwitz Berlin * SehOneberg 1. Tiiohrl 5687 J r Karl und Edith Glaser zeigen die Geburt ihrer zweiten Tochter an. Berlin, den 10. September 1926. HaUeicS«! üf«r 10. ץ־ Doktor- Examens-Arbeiten Maschinendikt&t / Abschriften / Uebersetzungen Verrielfiütigungen jeder Art. Unterricht Stenoo-r&phie und Schreibmaschine. Frau CI.Wöllstein, Charlottenburg, Kantstr. 188 (t Minute vom Bhf. Sarignyylatz) Anmeldung: &-־־I, 3—H. 'JVi : Steinpiftt*; 181 i%. Brissago b. Locarno Grand Hotel Das behagliche, moderne Faraüienhotel mit eigenem Park am See, Hotel-Auto am Bahnhot Locarno. Orchester, Tennis, Garere. — Pension von Fre*. 13.— an- — Prospekte d. d. Direktion «I. Kleiner. Palästinenserin erteilt hebräischen Unterricht. Angebote uat. C. 2096 an die Exped. der Jüd. Rundaeh., Berlin W 16, Meinekestr. 10, erbeten. ״״ j. ״■■־......■ .. ....■״׳.—.׳■־■.— SPRUDELSALZ isldas allein echte Karlsbader Vor Nachahmungen und Fälschungen wird gewarnt, j GOOD :AR der führende Reifen OENERALDEPOT! HERHANN HAAS G.m.b.H, Hannover Hildesheimer Strass« 173 Fsrnrufi Nord 408, 409 und 9094 Tu I e g r. Adressen: Goodyear u. Units« Kleider, Hüte, wasche Neuanfertigungen, Asnderungen billig« und schnellstens. Telephon: Steinplatz 6771. 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Jüdische Rundschau G.m.b, HL, Berlin W15, Meinekestr 10, Druck von Siegfried Seholcm, Berlin-Scfaöaeber^ Jl Redaktion jeden Die! monatlic Aaslsodssboo Der Zion I Die sü Sitzung vc Beschluß ן ״Die J seit vielen Organisatii nationale 1 Sympatl des Fri wünscht < bereit, du! anderen ai Macht lieg nationa Diese Aufklärung Aufenthalt als sie voi der innerh einnimmt. Präsident! bestrebt;■ d gegenüber sichten nir Stellung e es, daß d Zionismus von der bei« ¥pl Aufbauwe Polens מון jüdischen Die Aoisch Lond Preß of Ai Haschanahstattgefund! wundet seil A11 keiner in London Vorkommni gekommen Warschau Telegraphe Kritik herv gab der A Jerusalem Berliner A diese Weis Mittler dementierei Auf e lästina-Exel Körperscha S o k o 1 o v wichtigsten keit die U T e 1 - A w i landwirtsch jessod etw gebracht 1 aus. Der fügung ste A m e 1 i o r Böden mit Das . lästina-Exe der Hista! liehen Arl Arbeit Bau eines Tel-Aw und R e1 B e n j a m r um g eir Kolonie sonderes 1 schaftlichei

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