Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXI (1926)
- Issue
- Heft 68 (31.8.1926)
- Date
- 1926-08-31
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr 68 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 493 Reuben Brainiu in Berlin Reuben Bra in i n , der in den letzten Monaten Palästina, Rußland und Polen besucht hat, ist aut seiner Rückreise nach Amerika zu kurzem Aufenthalt in Berlin cingetroffen. Vor kurzem brachten sowjetrussische Zeitungen, sowie eine Anzahl jüdischer Zeitungen im Auslande ein von der Sowjet-Agentur ״T. A. S.“ verbreitetes Interview mit Reuben Brainin, laut welchem Brainin gesagt haben soll, Palästina könne eine frößere jüdische Immigration nicht vertragen, auch seien die eziehungen zwischen Juden und Arabern nach wie vor schlechte. Brainin ersucht mitzuteilen, daß der Inhalt des Interviews von Anfang bis zu Ende erfunden sei; er habe niemand in Rußland ein 'Interview gewährt. Am 29. August sprach Brainin im Berliner Beth Waad haibrith über seine Reiseeindrücke in Palästina und Rußland. Brainin war Gegenstand herzlicher Begrüßungen. Empiaig IBr Blalik 11 Paris Paris, 27. August. (J.T. A.) Am 25. August fand zu Ehren C 11 a i m Nachmail B i a 1 i k s ein Empfang statt. Den Vorsitz führte der frühere Oberrabbiner von Leningrad, Rabbi Dr. Eisenstadt, der den Dichter herzlich willkommen hieß. Es sprachen noch Hillel Zlatopolsky, der Dichter Salman S c h n e u r u. a. m. Der Oberrabbiner von Frankreich sandte ein herzliches Begrüßungsschreiben, ebenso die Familie von Max Nord au. Bialik erwiderte in einer längeren Rede. Vor vier Jahren, sagte er, haben russische Juden in Berlin eine jüdische Atmo- Sphäre geschaffen; das Berliner Judentum beugte sich angesichts des neuen starken schaffenden Stromes. Viele hervorragende hebräische Werke wurden in Berlin gedruckt. Die Führer des deutschen Judentums unterstützten das Kulturwerk. Jetzt ist ein ähnliches Zentrum in Paris, das ebenso die Aufgabe hat, für die hebräische Kultur zu sorgen, daß sic nicht verdorrt, sondern von neuem Blute durchpulst wird. Bialik schloß mit dem Appell, für den Aufbau Palästinas tätig zu sein. Bie Lage in Polen Warschau, 20. August. (J.T. A.) In einer der letzten Sitzungen des polnischen Ministerrates wurden Fragen der nationalen Minderheiten in Polen behandelt. Grundlage der Besprechungen bildete das vom Innenminister M1 o d z i a - nowski ausgearbeitete und von der Minderheitssektion beim Ministerrat akzeptierte Memorial. In diesem Memorial werden eingehend die Bczieliun- Pen zum Zionismus, das jüdische Schulwesen, die rage des wirtschaftlichen Antisemitismus und dessen Bekämpfung, die Abschaffung juridischer Beschränkungen gegen Juden usw. behandelt. Alle diese Fragen bildeten Gegenstand der Besprechung. Es wurde beschlossen, die ganze Angclegenheit dem politischen Komitee beim Ministerrat, das in den nächsten Tagen Zusammentritt, zur Entscheidung zu überlassen. Dem Komitee gehören an: Ministerpräsident Prof. Bartel, Innenminister Modzianowski, der Minister des Auswärtigen, der Kriegsminister, der Volksbildungsminister und der Justizminister. Eine indisch - demokratische Partei in Polen Warschau, 24. August (J. T. A.) An Stelle der vor kurzem aufgelösten Jüdischen Volkspartei (Folkisten) wurde eine jüdische demokratische Partei begründet, die sich mit dem Wilnaer demokratischen Zentrum vereinigt hat. Am vertangenen Softntag begann in Wilna die erste Konferenz dieser vereinigten demokratischen jüdischen Partei. Der Führer der aufgelösten Voikspartei, Noah Prilutzki, wohnte der Konferenz nicht bei und wird auch der neuen Partei nicht angehören. Die Partei anerkennt Herrn Prilutzki nicht als ihren Vertreter im polnischen Sejm. Zum Präsidenten der neuen Partei wurde Dr. S c h a b a d , zum Vizepräsidenten der Schriftsteller Nomberg sowie Advokat Joseph Tschernichoff gewählt Prof. S. Dubnow sandte der Konferenz ein herzliches Begrüßungsschreiben. Aollösung der Jassyer Bandeiskammer Bukarest, 26. August. (J.T.A.) Die Regierung hat die Auflösung der Jassyer Handelskammer verfügt. Wie erinnerlich, haben die Handelskammern von Jassy und Czernowitz den jüdischen Industriellen Mendelssohn zum Senator gewählt, wobei der Regierungskandidat und Antisemit Tscherkes in der Minderheit blieb. Der Senat hat dann, dem Willen der Regierung entsprechend, das Mandat Mendelssohns aus dem nichtigen Grunde, daß seine Heimatberechtigung in dem Wahlbezirk zweifelhaft sei, annulliert. Um nun die Wahl von Tscherkes zu sichern, hat die Regierung die Auflösung der Jassyer Handelskammer verfügt, und an ihre Stelle ein Komitee eingesetzt, dem auch einige ״folgsame“ Juden angehören. Die jüdischen Mitglieder der Handelskammern jassy-Czernowitz, die über eine Mehrheit verfügen, sind entschlossen, sich mit aller Energie für die Wahl eines jüdischen Kandidaten einzusetzen. Sollte Herr Mendelssohn bei seiner Weigerung, abermals zu kandidieren, beharren, so wird Herr Wischnitzer der jüdische Kandidat sein. Ermardiif von Jaden in Rumänien Bukarest, 26. August. (J.T.A.) Als Folge der antisemitischen Agitation häufen sich die Fälle, wo Dorfbauern Juden ermorden, um sich ihren geschäftlichen Verpflichtungen zu entziehen. In dem Dorf Tineschti in BeBarahien wurden der 60jährige jüdische Pächter Rubin Prokupez und seine Frau von Dorfinsassen in bestialischer Weise ermordet. Die 17 jährige Tochter des Ehepaares erhielt mehrere Messerstiche und blieb als tot liegen. Sie wurde ins Leben zurückgerufen. Jetzt liegt sie in Fieberphantasien, ruft die Mörder bei ihren Namen und fleht um Schonung. Auf Grund dieser Namensnennungen wurden ein gewisser Sania Openko und noch zwei Bauern ermittelt. Es stellte sich heraus, daß die Ermittelten dem ermordeten Prokupez Geld schuldig waren. Nach dem Morde raubten sie die Wohnung aus und _ zerrissen die Schuldwechsel in kleine Stücke. Trotz untrüglicher Schuldbeweise sind die Mörder noch auf freiem Fuß. Eine eharaklerisHsehe Prepartinn Buenos Aires, 7. August. (J. T. A.) Die Chewra Kadischa zu Buenos Aires hat in ihrer letzten Sitzung beschlossen, dem Palästinawerk 5000 Pesos (etwas mehr als 20000 Mark) und dem jüdischen Kolonisationswerk in Rullland 500 Pesos zuzuwenden. ln Anbetracht der fortschreitenden Vermehrung der jüdt* sehen Einwohner in Buenos Aires wurden vorbereitende Schritte zur Bildung einer auf demokratischer Wahlgrundlage stehenden jüdischen Gemeindeorg a n i s a t i o 11 getroffen. Der Statutenentwurf wurde bereits fertiggestellt. # KEREN KA3EMETH LE ל ISRAEL OER K.K.L. ERWIRBT BODEN IN PALÄSTINA MIT HILFE FREIWILLIGER SPENDEN * BISHER HAT DER K.K.L 200000 DUNAM 40 JÜDISCHEN SIEDLUNGEN IN ERBPACHT GEGEBEN ♦ JÜDISCHER NATIONALFONDS ZENTRALE FÜR DEUTSCHLANO! BERLIN W 15. MEINEKESTRASSE 10 POttSCHCCKKONlO! H»1 TIU8HON: «MT •!•MARO 11 71*5/70 Vertrauensleute des Keren Kaiemefli! Zionisten! Sorgt für die Rosch Haschanah-Sammlung in nachfolgen den Orten! Die Vertrauensleute dieser Orte haben noch immer nicht dem Keren Kajemeth mitgeteilt, daß die Rosch Haschanah-Sammlung durchgeführt wird. Die Rosch Haschanah-Sammlung darf diesmal in keinem einzigen Ort unterbleiben, da nur dann die Gewähr geboten ist, daß sie einen großen Erfolg haben wird. Wir richten daher noch einmal an alle Freunde des Keren Kajemeth, die in diesen Orten wohnen, die Aufforderung: Veranlassen Sie sofort die Vorbereitung der Sammlung! Besuchen Sie am 5. September möglichst viele Mitglieder der jüdischen Gemeinde Ihres Ortes! Bestellen Sie umgehend bei der Zentrale die notwendigen Propaganda-Materialien! Brandenburg, Forst/Lausitz, Landsberg, Rathenow; Cosel, Gr.-Strehütz, Peiskretscham, Pitschen; Brieg, Bunzlau, Fraustadt, Glatz, Görlitz, Haynau, Hirschberg, Bad Kudowa, Lauban, Namslau, Neiße, Reichenbach, Salzbrunn, Schweidnitz, Strehlen, Waldenburg; Cassel, Alsfeld, Corbach, Eschwege, Fritzlar, Göttingen, Heinebach, Flersfeld, Homberg, Kirchhain, Meimbressen, Melsungen, Nentershausen, Reichensachsen, Sontra, Spangenberg; Mittweida; Dorndorf, Frankenhausen, Herleshausen, Ilmenau, Meiningen, Mühlhausen, Nordhausen, Schenklengsfeld, Suhl, Tann; Ahlen, Bielefeld, Bottrop, Buer, Castrop, Düsseldorf, Gelsenkirchen, Gladbeck, Gronau, Hagen, Hamborn, Hamm, Hatfingen, Herne, Horst-Emscher, Menden, Münchcn-GIadbach, Münster, Neheim, Neuß, Oberhausen, Rees, Recklinghausen, Remscheid, Siegen, Soest, Solingen, Steele, Sterkrade, Unna, Wattenscheid; Alzey, Aschafteriburg, Darmstadt, Dieburg, Friedberg, Fulda, Geisa, Gießen, Hanau, Homburg, Hoppstädten, Limburg, Marburg, Ottenbach, Schlüchtern, Weilburg, Westerburg, Wetzlar; חרפ״ז XQft eure GLUCK. WUNSCHE ROSCH HAJCHANAH durch den ICEREN KAJEMETH Am 7. September erscheint der erste Ausweis der Glückwunsch - Ablösung• - Spenden für den Keren Kajemeth. In diesem Ausweis werden alle Spenden veröffentlicht, die bis nun Sonntag, den S. September der Zentrale des Keren Kajemeth überwiesen worden sind, liebersenden Sielhre Spende daher umgehend auf beiliegender Zählkarte des Keren Kajemetk! Aurich, Bunde, Dornum, Kiel, Nienburg, Nordenham, Rüstringen, Segeberg, Varel, Wilhelmshaven; Celle, Diepholz, Hameln, Büdesheim, Peine, Verden; Ahrweiler, Andernach, Birkenfeld, Flamersheim, Kempen, Kirn, Mayen. Neuenahr, Oberzissen, St. Ingbert, St. Wendel, Traben-Trarbach, Viersen; Dt. Eylau. Elbing, Gumbinnen, Guttstadt, Johannisburg, Marggrabowa, Marienwerder, Mehlsack, Neidenburg, Osterode, Saatfeld, Scnsburg, Wormditt; Aschersleben, Göthen, Gardelegen, Halle, Plauen, Quedllnbürg, Thale, Staßfurt, Stendal; Baden-Baden, Breisach, Bruchsal, Effringen, Eiclistädtcn, Eppingen, Flehingen, Freiburg, Freudenberg, Gailingen, Heidelberg,!bringen, Kippenheim, Königsheini, Konstanz, Külsheim, Lörrach, Oftenburg, Wertheim; Lampertheim, Neustadt, Worms, Saarbrücken, Saarlouis, Tholey; Buchau, Crailsheim, Dürkheim, Göppingen, Haigerloch, Hechingen, Künzelsau, Mergentheim, Oehringeii, Rexingen, Rülzheim, Schwab. Gmünd, Schwab. Hali, Stuttgart, Tauberbischüfsheim, Ulm, Unterostern, Weikersneim; Frankenthal, Oermersheim, Gommersheim, Grünstadt, Kaiserslautern, Kehl, Landau, Pirmasens, Rheinbischofsheim, Speyer, Zweibrüeken; Fischach, Passau, Pfarrkirchen, Wcilheim; Ansbach, Bayreuth, Erlangen, Günzenhausen, Hammelburg, Hof, Ichenhausen, Klssingen, Laudenbach, Miltenberg, Nöralingen, Schweinturt; Bütow, Dt. Krone, Dramburg, Gollnow, Güstrow, Kolberg, Naugard, Neustettin, Pyritz, Schivelbein, Schwedt, Stolp, Stralsund, Teterow, Schneidemühl, Mark. Friedlana, Schönlanke, Schloppe. (Anm.: Die hervorgehobenen Orte haben über hundert jüdische Familien.) In Berlin fand unter dem Vorsitz von Prof. S. M. Dubnow eine Sitzung des Baal Machschowes-Komi• t e e s statt, in der der Beschluß gefaßt wurde, unverzüglich an die Publikation der ״S ä m 11 i c h e n W e r k e“ von Baal Machschowes, dem vor wenigen Jahren verstorbenen jüdischen Kritiker und Publizisten, heranzugehen. Das Berliner Komitee übernimmt die Ausgabe in Gemeinschaft mit dem Baal Machschowes-Komitee New-York, das zu diesem Zwecke 500 Doll, überwiesen hat. Die Gesamtausgabe umfaßt fünf Bände. Als erster soll Band V erscheinen unter dem seinerzeit vom Verfasser selbst in Aussicht genommenen Titel: ״Untern Rod“, in dem alle auf die Ereignisse und Erlebnisse der Kriegs-, Revolutions- und Nachkriegsjahre sich beziehenden Artikel vereinigt sind. ״Sefer Sikaron“ für Ester Rubinstein. Die Verehrer und Freunde der vor zwei Jahren Verstorbenen Frau Ester Rubinstein, der Gattin des Rabbiners, Senators und Misrachiführers Rubinstein in Wilna, haben zur Erinnerung an diese außerordentliche Frau ein Gedenkbuch herausgegeben, in dem die repräsentativen Führer des polnischen, litauischen und Weltjudentums, die Gelegenheit hatten, Ester Rubinstein kennenzulernen, die Persönlichkeit der Toten würdigen. Aus den einzelnen Beiträgen erwächst vor demjenigen, der nicht das Glück hatte, Ester Rubinstein in ihrer umfassenden Tätigkeit unmittelbar zu beobachten, dp., Bild eines außerordentlichen Menschen, einer .t*pfe§e% hochbegabten Frau, die nicht mit Unrecht von einem Freunde als moderne Beruria bezeichnet wird. Ester Rubinstein war gelehrt, politisch und rednerisch geschult und von einer werktätigen Hilfsbereitschaft, wie sie beispiellos dasteht. Ihre hohen Gaben betätigte sie insbesondere während der schweren Tage des Krieges und der Okkupationszeit. Ester Rubinstein war fromm und hatte Verständnis für die neue Zeit und insbesondere für die Forderungen und Bedürfnisse des herangewachseneu, neuen jüdischen Frauentypus. Daß sie Zionistln war, ist selbstverständlich. Imponierend ist ihr Kampf für das Wahlrecht der jüdischen Frau in allen jüdischen Institutionen, das um so mehr, als sie, wie bemerkt, streng am Traditionellen hing. Wenn es gestattet ist, eine Ausstellung gegenüber dem Gedenkbuch zu machen, 80 sei bedauernd vermerkt, daß in ihm die Verstorbene selbst nicht durch einen ihrer zahlreichen Aufsätze zu Worte kommt. Es ist nicht übertrieben, wenn man Ester Rubinstein als eine ״Glückei von Wilna“ bezeichnet. m. w. Vermischtes Der bekannte Folklorist und Gewinner des ersten Preises beim letzten Weltkongreß der Esperantisten, Herr Dr. Olswanger, der der zionistischen Welt als einer der hervorragendsten Propagandisten des Keren Hajessod bekannt ist, wird am 5. September in Berlin einen Vortrag über ״Die goldene Kette“ von J. L. Perez halten. Näheres wird noch bekanntgegeben. Berlin. Der für Sonntag, den 29. d. M., angesetzte Vortrag von Rüben Brainin über seine ״Eindrücke in Sowjet-Rußland“ mußte verschoben werden. Er findet nunmehr bestimmt am Mittwoch, den 1. Oktober, abends 9 Uhr, im Schalom-Alechemklub, Kleiststr. 9. statt. Duisburg. Der Bericht über den Erfurter Delegiertentag findet am 2. September, abends 1/20 Uhr, im Gemeindehaus, Junkerstr. 2, statt Referenten: Dr. Epstein und Martin Ledermann. Gesinnungsgenossen aus den benachbarten Orten werden dazu eingeladen. Der Wohlfahrtsverein ״Reudef Zedokoh“ veranstaltet in seinem Vereinslokal zu den hohen jüdischen Feiertagen einen Festgottesdienst. Für gute Vorbeter ist Sorge getragen. Der Reinertrag geht zugunsten notbedürftiger Leute. Gesucht werden Stellen für: a) kaufm. Personal, mannliehe und weibliche Kräfte, für Büro und Verkauf. Es sind hochqualifizierte Kräfte mit langjährigen Zeugnissen und guten Referenzen vorgemerkt. Tüchtige Stenotypistinnen mH perfekten Sprachkenntnissen können jederzeit zugewiesen werden. Desgleichen Anfängerinnen. Nachweisungen von sabbatfreien Stellen wären sehr erwünscht, b) Hauspersonal, Hausdamen, Wirtschafterinnen in frauenlosen Haushalten, für Kindergärtnerinnen und Kinderpflegerinnen in Heimen und Kindergärten; c) ungelernte Arbeiter und Arbeiterinnen; d) Erwerbsmöglichkeiten für Werkstudentinnen und Studenten; e) für Lehrlinge in der Kürschnerei, Schneiderei, Schlosserei, Elektrotechnik, in der Herren- und Damenschneiderei, mögliehst in Betrieben, die am Sabbat geschlossen halten, für kaufmännische und handwerkliche Lehrlinge in kleinen Städten mit Kost und Logis: f) für Lehrmädchen in dm Schneiderei, Putzmacherei, im Friseurfach, ferner kaufm. Lehrstellen in Betrieben, die am Sabbat geschlossen halten, g) Erwünscht wäre: Zuweisung von leichter Heimarbeit für ältere Mädchen und Frauen, die nicht außer dem Hause tätig sein können. Meid, an: Jüdischer Arbeitsnachweis, Berlin N 24, Auguststr. 17, Tel.: Norden 7085—87 und 9130.