Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXI (1926)
- Issue
- Heft 66-67 (17.8.1926)
- Date
- 1926-08-17
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 484 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 66/67 Der Kongreß der nationale! Minderheiten Genf, 24, August. (J.T.A.) Das Zentralkomitee des Kongresses hat heute eine Sitzung abgehalten, die sich mit der Frage der Zulassung jener Minderheiten befaßte, die den Staat, in dem sie leben, nicht anerkennen wollen. Es handelt sich um die ukrainischen, weißrussischen und die litauischen Delegierten aus Polen. Die Kongreßleitung hofft, auch diese Gruppen zur Anerkennung der Grundlage des Kongresses und damit zur Teilnahme an dem Kongreß zu bewegen. Die jüdischen Delegierten weilen fast vollzählig in Genf. Gestern nachmittag begann unter dem Vorsitz von Leo M o t z k i n die Vorkonferenz der jüdischen Delegierten, die über die Formulierung der jüdischen Forderungen und über die Haltung der jüdischen Delegierten zu den allgemeinen Minderheitsfragen Beschlüsse fassen soll. Auf dem Kongreß werden 38 Minderheitsnationen, die *tfwa 50 Millionen Menschen repräsentieren, vertreten sein. Ausschreitungen im Pariser Judeivieriel Paris, 17. August. (J. T. A.) In der Nacht zum 17. August ist es im Pariser Viertel Belleville, wo sich zum großen Teil aus dein Osten eingewanderte Juden angcsicdelt haben, zu ernsten Ausschreitungen des Pariser Pöbels gegen die jüdische Einwohnerschaft gekommen. Ursache zu den Ausschreitungen gab ein Vorfall im Cafe Sadoul, wo ein jüdischer und ein tschechoslowakischer Gast aneinandergeraten waren. Mehrere jüdische junge Leute wurden mißhandelt, einer erlitt einen Knochenbruch im rechten Arm. Die Polizeiposten waren anfangs der Menge gegenüber machtlos, als dann Ver- Stärkung herankam, wurde die Ordnung wieder hergestellt. Einige der Rädelsführer, sowie der Jude Jancowitz, wurden verhaftet, fm Verlaufe des Dienstag herrschte im jüdischen Viertel eine nervöse Stimmung. Gassenjungentrupps machten Versuche, die Ausschreitungen zu wiederholen. Die Polizei war aber rechtzeitig zur Stelle und schaffte schnell Ordnung. Wie der Londoner ״J e w i s h T i in e s“ aus Jerusalem telegraphiert wild, hat ein in N ah a 1 al ausgebrochener Brand der Ernte großen Schaden zugefügt. Entgiftung des innnerjüdischen Kampfes Eine persönliche Erklärung. In ihrer Nummer 34 veröffentlicht die ״Jüdisch-Liberale Zeitung“ unter der Ueberschrift ״Krilik dankend verbeten“ einen von mir unterschriebenen Briet an das ״Hamburger Israelitische Familienblatt“, den ihr der ״bekannte glückliche Zufall“ auf den Schreibtisch geweht hat. Der wesentliche Passus dieses Briefes lautet: ״Wir würden es verstehen, wenn ,Sie an Hand eines konkreten Falles von Bedeutung eine den zionistischen Anschauungen entgegengesetzte Haltung einnehinen würden. Wir können uns aber nicht vorstellen, daß Seitenhiebe, zu denen nicht der geringste aktuelle Anlaß vorliegt, Ihre Billigung finden.“ Sinn und Absicht des Briefes kommen in diesen Worten klar zum Ausdruck: Wir achten jede sachlich vorgetragene Meinung eines Gegners, wehren uns aber gegen die leider im Kampf der allgemeinen Presse allzu sehr eingerissene Unsitte, jede gleichgültige Notiz mit absprechenden Bemerkungen zu versehen. \Vir wünschen nicht den Inhalt der jüdischen Auseinandersetzungen zu beeinflussen, aber wohl ihre Form. Wir sind bereit, eine Politik des Kampfes zu führen, aber keine Politik der Nadelstiche. Ich möchte der ״Liberalen Zeitung“ verraten, daß ich mich im Interesse der Milderung der Kampfformen mehrfach nicht nur an das ״Israelitische Familienblatt“, sondern auch an aridere Zeitungen gewandt habe. Ich habe seinerzeit dem ״Nationaldeutschen Juden“ mitgeteilt, daß sein Palästinabelichterstatter aus moralischen Gründen als Gewährsmann abzulehnen sei; der Mann verschwand ohne großen Skandal. —- Die ״Jüdisch-Liberale Zeitung“ wird sich erinnern, daß wir ihr eine Warnung wegen ihres Palästina-Korrespondenten Joachim Fischer zugehen ließen. Es war nicht unsere Schuld, daß sic an Fischer festhielt, als sie bereits wußte, wer es war, mid dadurch doch eine öffentliche Erörterung nötig machte. Eine ״zionistische Oberaufsicht“ über die Presse — wie es die liberale Zeitung nennt — ist nie versucht worden, dagegen wurde mehrfach ein Versuch zur Entgiftung des innerjüdischen Kampfes und zur Vermeidung unnötiger Zankereien gemacht. Karl Glaser. Soeben erschien im Verlag Hapoel Hazai'r in Tel- Awiw eine Broschüre von Hans Kolin über die Geschichte der arabisch-nationalen Bewegung. Kohn verfolgt die Entwichjung des arabischen Volkes auf der arabischen" Halbinsel und in den übrigen arabischen Ländern seit dein Beginn moderner nationaler Bestrebungen und schildert die einzelnen Etappen der Entwicklung bis zu dem heutigen Stande. Es ist bemerkenswert, daß die erste zusammenfassende völlig abjektiv gelialtene Darstellung der arabisch-nationalen Bewegung und ihrer Geschichte in hebräischer Sprache in Palästina erscheint. Wir hoffen, daß dies dazu beitragen wird, das Verständnis für das arabische Problem in weitere indische Kreise in Palästina zu tragen. Wir werden auf das interessante Büchlein noch zurückkommen. Das Jahr 5687 naht heran und eine Flut von jüdischen Kalendern ergießt sich auf das jüdische Publikum. Für diese Kalender ist seit Jahrzehnten ein feststehendes Schema vorlunden. Die Kalender der einzelnen Jahrgänge unterschieden sich in ihren'Inhalten nur durch die veränderten Daten. Namcntlich hinsichtlich der Gedenktage, die verzeichnet zu sein pflegen, war kein Unterschied in den einzelnen Jahrgängen zu beobachten. Es ist darum sehr erfreulich, daß der antiquierte Typus des jüdischen Kalenders nunmehr abgelöst ist von einem neuen, der vom Jüdischen Nationalfonds den Juden der ganzen Welt präsentiert wird. Die Behauptung ״den Juden der ganzen Welt“ ist nicht übertrieben, wenn man in Betracht zieht, daß der vom Keren Kajemeth Lejisrael für das Judenjahr 5687 herausgegebene Taschenkalender außer in der alle Juden der Welt verbindenden hebräischen Sprache in allen anderen von den Juden in der Diaspora gebrauchten Sprachen herausgegeben ist. Neben Jiddisch und 'Spaniolisch sind Englisch, Französisch usw. usw. schließlich auch Ungarisch vertreten. Uns liegen Kalender in hebräischer, deutscher und jiddischer Sprache vor, die hinsichtlich ihrer Zusammensteliung und Ausführung als mustergültig bezeichnet Berliner Kalender Büro: Berliner Zionistische Vereinigung, Berlin W 15, Meinekcstr. 10. Telephon: Bismarck 7165—70. Postscheckkonto Nr. 37830 Berlin NW 7. Kassenverwaltung der B. Z. V. בית הועד העברי- ברקיו ביום הראשון״ 29 אוגוסט׳ בשעה השביעית והצי בערב, יערוך בית הועד העברי באולם הגדול של הקהלה העברית״ רוזנשטר. 2-4 נש* קבעת פנים יהבופר ראובן בר ייני י בהשההפותם של החכמים והסופרים: דר׳ ש. טשרניחובסקי. 5רופ. יצחק דובער מרקון" דר׳ מ. סולוביטשיק ועוד. מר בריינין ימסור בנשף הזה את רשמי ממעיו בטורח ומערב. - אורחים רצויים. — Sonntag, den 20. August abends 7/4 Uhr veranstaltet der Bct-Waad Iwri im Sitzungssaale Rosenstr. 2/4 einen Empfangs abend für Herrn Rüben Brainin mit Anteilnahme der Herren Dr. S. Tschernichowski, Prof. Markon, Dr. M. Soloweitschik u. a. — Herr Brainin wird über seine Reisecindrüeke in Ost und West berichten. Gäste willkommen. Montag, den 30. August abends 8*4 Uhr Arbeitsgemeinschaft des Keren Kajemeth, Berlin, im Schubert-Saal des Zahnärztehauscs, Bülawstraße 104. Herr Kurt Blumenfeld: ״Unser Bodenproblem“. Dienstag, den 31. August abends 81/3 Uhr Gruppe Nord, im Verwaltungsgebäude der Jüd. Gemeinde, Rosenstr. 2/4. Bericht über den Delegiertentag. (Referent wird noch bekanntgegeben). ”~Abends 8/4 Uhr Gruppe Charlottenburg, im Cafe Kersten, Kurfürsfendam 90. Herr R.-A. Dr. Albert Baer: Bericht über den Delegiertentag. Mittwoch, den 1. September abends 8V3 Uhr Gruppe Ost in den Unionsälen, Greifswalder Str. 222. Bericht über den Delegiertentag. (Referent wird noch bekanntgegeben.) Donnerstag, den 2. September Abends 81/2 Uhr Berliner Zionistische Vereinigung, im Sitzungssaal, Meinekestr. 10. Herr Dr. Arthur Loewenherz: ״Der Stand und die Problematik des hebräischen Schulwesens in Litauen“. Zeire Misrachi, Jeden Sonnabend nachmittags 5/4 Uhr im Misrachi-Büro, Monbijouplatz 1. Jüdischer Geschichtskursus. Leiter: stud. phil. Flescher. Hapoel-Hazair, Jeden Donnerstag abends 8/4 Uhr Zusammensein im Jüdischen Voiksheim, Dragonerstr. 22 werden können. Außer einem vorzüglichen Kalendarium enthält dieser Kalender, der bestimmt ist, ein Flausbuch der gesamten jüdischen Welt zu werden, kurzgeiaßte Daten betreffend den Aufbau Palästinas und die bisherigen Leistungen, sowie weiteren Plane des Jüdischen Nationalfonds. Neben der Nationalfondsbüchse, die heute schon ein Wahrzeichen des jüdischen Hauses in der ganzen Welt ist, wird auch der Kalender des Jüdischen Nationalfonds, der ein Geschenk des Fonds an alle seine Förderer und Mitarbeiter ist, von einer Zentralstelle aus bis in die weitesten Winkel der von Juden bewohnten Länder die Grüße des großartigen Aufbauwerkes in Palästina tragen. Unser Gesinnungsgenosse Herr Josef Kaplan, einer der besten Kenner des hebräischen Druckwesens, hat sich um die künstlerische und typographische Ausstattung des Kalenders sehr verdient gemacht und in diesem äußerst gefälligen Taschenbtichlcin ein Muster für einschlägige Ausgaben geschaffen. e. j. An unsere Abonnenten! Die Post verlangt von uns die Anmeldung der vom 1. Oktober 1926 ab zu liefernden Exemplare bis zum 15. September. Wir sind daher gezwungen, die Abonnementsgebühren von denjenigen Abonnenten, die die ״jüdische Rundschau״ direkt bei uns abonnieren, in den ersten Septemberfagen zu erheben, und zwar werden wir ihnen zu diesem Zweck Nachnahmen zugehen lassen. Wir bitten darum, in ihrem eigenen Interesse dafür Sorge zu fragen, dafe diese Nachnahmen prompt eingelöst werden, da sonst Unregelmäßigkeiten in der Zustellung der ״jüdischen Rundschau" nicht zu vermeiden sein dürften. Berlin, im August 1926. Verlag ,Jüdische Rundschau Berlin W15. Melnekestraße 10 M Sommeriest der JMiseken Vclkspartei Zwischen trüben und kühlen Spätsommertagen hat der Wettergott einen sonnigen, warmen eingeschaltet, damit die Scharen der Anhänger der Jüdischen Volkspartei deren Fanfarenrute in den ״Ulap“ am Lehrter Bahnhof Folge leisten könnten. Und alle, alle kamen. Das bunte Gedränge, die Ueberfülle jugendlicher Anhänger und die treudigen Begrüßungen beweisen, daß solche Feste, wenn dieses als Sommerfest in seiner Art aucli das erste war, zum traditionellen Treffpunkt der jüdischen Gesellschaft werden können. Für die Kleinen bot ein Kinderfest Ueberraschungen aller Art, Karussell, Ponyfahren, Fackelzug usw. dar. Turn- und Sportvorführungen des ״Bar Koehba“ eröffneten den sportlichen Teil, der eine Fort- Setzung in der Form des Tanzes, dem besonders gehuldigt wurde, fand. Den Nichttänzern bot die Uraufführung der Revue: ״Ende Jud׳ alles Jud’“ eine willkommene Abwechslung. Man wurde nicht enttäuscht. Die Revue in 6 Bildern, deren ״roter Faden“ eine Weltreise des Redakteurs der Jüdisch-liberalen Zeitung, Goyda, zur Erlangung einer Weltanschauung ist, verlegt sich, da mit Ausstattung hier natürlich nicht viel zu erreichen ist, auf Wirkungen durch Esprit und Humor. Daß ihr dies in vollstem Maße gelungen, dafür bürgen schon allein die Namen Gronemann, Hildesheimer, der auch den schlagfertigen Conferencier mimte, Jungmann und Barth, die für die Revue verantwortlich zeichneten. Die Reise führt Goyda vom Repräsentantenversammlungssaale über das Rachmonischc Kaffee zu Berlin, die liberale Weltversammlung, in London die Krim, zu den Fallaschahjuden mit original braungefärbten Fallaschah-Qirls ins heilige Land. Hier wird er so sehr von seiner bisherigen Meinung kuriert, daß er, nun ein wahrer Jude, beschließt, mit seiner Gattin eine ,״öffentlich-rechtlich gesicherte Heimstätte“ aufzuschlagen. Also Ende Jud׳ alles Jud׳; trotz gelegentlicher Bosheiten ist die Jüdische Er-Folgspartei doch zur Versöhnung und zu gemeinsamer Arbeit bereit. — Liebe zur Sache und jugendlieber Eifer brachten den Autoren und Darstellern ehrlich gemeinten reichlichen Beifall. War der finanzielle Erfolg des Abends ebenso groß, so war das Fest gelungen! R. L. בית מדרש קעברית שק קהקת היהודים בברקיו- "זמי" שבעה עשר. Hebräische Lehranstalt der JOdischen Gemeinde zn Berlin XVII. Semester. Im Wintersemester 1926/27 werden neue Anfängerklassen für Erwachsene eröffnet. Auch für Schüler im Alfer von 11—14 Jahren ist die Einrichtung von Klassen iin Zentrum und Westen geplant. Anmeldungen unter Angabe der Vorkenntnisse im Hebräischen sind an den Leiter der Anstalt, Herrn N. B e r g g r ii n , Prinzregentenstraße 94, (Uhl. 6985, nachmittags 2—3 Uhr), zu richten. Vermischtes Berlin. Sonntag, den 29. August, abends 8 Uhr, wird im Seholem Aleichem-CIub, Kleiststr. 9, Rüben Brain i n, der auf der Reise von Rußland nach New York in Berlin eingetroffen ist, einen Vortrag über das Thema: Eindrücke von meiner Reise in Sowjet-Rußland halten. Gesucht werden Stellen für: a) kaufra. Personal, männliehe und weibliche Kräfte, für Büro und Verkauf. Es sind hochqualifizierte Kräfte mit langjährigen Zeugnissen und guten Referenzen vorgemerkt. Tüchtige Stenotypistinnen mit perfekten Sprachkenntnissen können jederzeit zugewiesen werden. Desgleichen Anfängerinnen. Nachweisungen von sabbatfreien Stellen wären sehr erwünscht, b) Hauspersonal, Hausdamen, Wirtschafterinnen in frauenlosen Hanshalten, für Kindergärtnerinnen und Kinderpflegerinnen in Heimen und Kindergärten; c) ungelernte Arbeiter und Arbeiterinnen; d) Erwerbsmöglichkeiten für Werkstudentinnen und Studenten; e) für Lehrlinge in der Kürschnerei, Schneiderei, Schlosserei, Elektrotechnik, in der Herren- und Damenschneiderei, mögliehst in Betrieben, die am Sabbat geschlossen halten, für kaufmännische und handwerkliche Lehrlinge in kleinen Städten mit Kost und Logis; f) für Lehrmädchen in der Schneiderei, Putzmacherei, im Friseurfach, ferner kaufm. Lehrstellen in Betrieben, die am Sabbat geschlossen halten, g) Erwünscht wäre: Zuweisung von leichter Heimarbeit für ältere Mädchen und Frauen, die nicht außer dem Hause tätig sein können. Meid, an: Jüdischer Arbeitsnachweis, Berlin N 24, Auguststr. 17, Tel.: Norden 7085-87 und 9130. Jüdische Gemeinde. Freitag, den 27. August, abends in allen Synagogen: 7 Uhr. Sonnabend, den 28. August, morg.: Alte Syn.: 8/4 Uhr; übrige Syn. mit altem Ritus: 9 Uhr; Syn. mit neuem Ritus: Frühgottesdienst 7/4 Uhr, Hauptgottesdienst 10 Uhr. Predigten: Syn. Rykestr.: Dr. Weyl; Syn. Münchener Straße: Dr. Arthur Levy (Schrift); Neue Syn.: Dr. Warschauer; Syn. Fasancnstr.: Dr. Wiener; Syn. Levetzowstr.: Dr. Lewkowitz. Jugendgottesdienst: 4 Uhr: Syn. Lindenstr.: Dr. Blumenthal; Syn. Fasanenstr.: Dr. Galliner; Syn. Kaiserstraße: Dr. Berlinger; 41/2 Uhr: Syn. Münchener Str.: Dr. Arthur Levy. Sabbat-Ausgang: 7,51 Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen abends in allen Syn.: 29. August bis 7. Septbr.: 61/3 Uhr; morgens Syn. mit altem Ritus außer Syn. Pestalozzistraße bis 3. Septbr.: 6/4 Uhr; 6. und 7. Septbr.: 6/4 Uhr; Syn. Pestalozzistr. und Syn. mit neuem Ritus bis 8. Septbr.: 7 Uhr. Synagoge ״Der Friedenstempel“, Berlin-Halensee, Markgrat-Albrecht-Str. 11/12. Hauptgottesdienst: Freitag, abends 7 Uhr. Sonnabend, vormittags 10 Uhr (Schrifterklärung); Mittcha 7,20 Uhr; Sabbat-Ausgang 7,51 Uhr. Wochentagsgottesdienst: täglich morgens 7 Uhr, abends 6/4 Uhr. Synagoge ״Adass Jeschurun“, Clausewitzstr. 4 (am Kurfürstendamni). Gottesdienst am Schabboß ״Kiszavo: Freitag, abends 7,15 Uhr; Sonnabend, morgens 9,30 Uhr; Sonnabend, abends (Mincha) 7,15 Uhr. Sabbatausgang 7,51 Uhr. Plätze- Vermietung täglich nachmittags 5—7, Sonntag vormittags 11 bis 1 Uhr dortselbst — ״Kurfürstenpark'‘, Kurfürstendamm 119 (a. d. Halensee-Briicke). Zu Rosch Haschanah-Jom Kippur: Festgottesdienst mit Orgel und Predigt unter Mitwirkung hervorragender Kantoren. Plätze zu 5 M. sind täglich nachmittags 5—7, Sonntag vormittags 11—1 Uhr dortselbst im Büro zu haben. Senden *sie jetzt Ihre Rosch Haschanah-Spende dem Keren Kajemeth, damit sie in der Rosch Haschanah-Hummer der Rundschau veröffentlicht wird. ^SLZl