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Jüdische Rundschau · 1926-07-16 · Heft 55 (16.7.1926) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXI (1926)
Issue
Heft 55 (16.7.1926)
Date
1926-07-16
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Seite 408 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 55 Literatur Uber Syrien Von j o s e 1 Fried f e i d. Die Verhältnisse in Syrien sind von der größten Bcdeutung für die Palästinenser und für die Entwicklung Palästinas, Syrien und Palästina bilden in mancherlei Be- Ziehung einen eng zusammengehörigen Landstrich. Wirtschaftlieh bildet Syrien für Palästina das Fand, aus dem der größte Teil der Einfuhr Palästinas im Verhältnis zu anderen Einfuhrländern stammt und auch ein großer Teil der Ausfuhr Palästinas ist nach Serien gerichtet. Die politischen Verhältnisse in dem einen Laude sind auch nie ohne Einfluß auf das andere. Leider gibt es über die politischen, kulturellen imd wirtschaftlichen Verhältnisse Syriens nur eine sehr sparliehe Literatur, so daß es den Interessenten außerordentlich schwer wird, sieh eine zuverlässige und eingehende Information über die verschiedenen Seiten und Aspekte des syrisehen Lebens zu verschaffen. 111 europäischen Sprachen bestehen meines Wissens nur fünf Bücher, die wertvolle Auf- Schlüsse geben. In erster Linie ist die Schrift eines Syrers zu nennen, K. T. K 11 a i r a 11 a 11 s Studie ״La Svrie‘‘, die ursprünglich in NT. lü der ,,Revue du Monde Musulman“ lind dann auch als Seperatausgabe bei Iirnest l.eroux in Paris 1912 erschienen ist. Dieses Buch gibt vor allem einen Einblick in das innere Werden und Wesen der arabisch-syrischen Renaissance, inacht mit einer ganzen Reihe führender Personliclikeiten der jung-arabischen Bewegung jener Zeit bekannt und ist auch wertvoll durch die zahlreichen Zitate aus der modernen arabischen literatur in französischer Ueberset/ung. Das zweite, bedeutend ausführlichere Werk ist das Buch ״La S v r i c“ des seit vielen Jahren in Paris lebenden ehristliehen Libanesen Dr. George Sam ne, das bei Bossard 1920 in Paris erschienen ist. Audi dieses Buch, das politisch von einem fran/osenfreundlichen Standpunkt aus geschrieben ist, gibt wertvolle Informationen. Eine Spe/ialarbiit ist I ) a v i d Philip p e s Doktorthese ״U 11 G o 11 v e r ti e in ent Ar a b e a Dam as“ (bei Marcel Girard in Paris 1023). Es ist dies eine außerordentlich genaue, dokumentarisch belegte Dar- Stellung der Regierung Feisals in Damaskus von 1918 bis 1920 und der verschiedenen Bestrebungen und Tendenzen des syrischen Nationalkongresses, unter anderem auch der sehr interessanten, für Syrien entworfenen demokratischen Verfassung, die freilich niemals Wirklichkeit geworden ist. Diese Studie, geschrieben von einem französischen Regierungsbeamten in Syrien, ist dennoch objektiv und rein Wissenschaftlieh gehalten. Die sonstige Literatur in französischer Sprache ist wertlos und zum größten Teile entweder Propagandaliteratur oder ausschließlich diplomatisch-militärische Gcschichte vom Standpunkt des französischen Imperialismus aus. Das einzige englische Buch, das sich mit Syrien eingehender befaßt, J. de V. Loders ״The Truth about Mesopotamia, Palestine and Syria“ (bei George Allen & LTnwin, London 1923) enthält kaum irgend etwas neues Material. Der Verfasscr, der Beziehungen zur englischen Politik im mittleren Osten während und nach dem Kriege hatte, steht dem Mandats- System skeptisch gegenüber und spricht sieh gegen den Zionismus aus, während Lord Robert Cccil, der dem Buche ein Vorwort vorausgeschickt hat, sich als überzeugten Zionistentreund erklärt. Bedeutend aufschlußreicher in jeder Weise ist das Buch eines Syrers, der noch als Knabe nacii Nordamerika gekommen ist, Abraham Mitric Rihbanys ״Wise Men fron! the East and from t!1e West“, das 1922 bei der Houghton Mifllin Company, Boston und New York, erschienen ist. Dieses Buch gibt nicht nur eine Darstellung der politischen und Sozialen Mentalität des Ostens und des Westens in ihrer Gegensätzlichkeit, es ist auch eine gute Darstellung der Probleme Syriens und Palästinas vom arabischen Standpunkt aus. Das zweibändige Werk von Eugene jung ״La Revolte Arabe“ (Librairie Colbert, Paris 1925) enthalt über Syrien ebenso wenig• irgendwelche wichtigeren Aufschlüsse wie über die arabische Bewegung im allgemeinen. Bei diesem Mangel an Literatur über die syrische Frage ist es zu begrüßen, daß Leonard Stein ein kleines zusammenfassendes Bändchen unter dem Titel ״Syria“ (bei Ernest Benn in London) soeben veröffentlicht. Das Büchlein Ist wenig umfangreich und setzt sich ein verhältnismäßig sehr bescheidenes Ziel, einige der wichtigsten politischen und administrativen Tatsachen der französischen Mandats- Verwaltung in Syrien in übersichtlicher Form darzustellen. Das Buch hat die Vorzüge von Leonard Steins Schrift über den Zionismus, es fst sachlich, unparteiisch und zuverlässig. Es läßt die inneren Verhältnisse der Bewohner, ihr soziales und kulturelles Leben, das zu kennen gerade für die jüdische Siedlung in Palästina von großer Wichtigkeit ist, beiseite, gibt aber eine genaue Darstellung der diplomatischen Schritte, die zu der Errichtung eines französischen Mandates in Syrien während und nach dem Weltkriege geführt haben. Interessant ist die Instruktion, die Picot erhalten hat, als er im April 1917 von der französischen Regierung ausgesandt wurde, um die französischen Interessen in Palästina und später in Syrien wahrzunehmen und die in einer tiebersetzung aus einer'1924 erschienenen Veröffentlichung des russischen Auswärtigen Amtes wiedergegeben wird. Es heißt darin: ״Was wir zu tün wünschen, ist die Bevölkerung, die lange von den Türken versklavt war, zu befreien und ihr solche Privilegien zu geben, als sie zu fordern berechtigt ist. Besonders muß der Umstand betont werden, daß es sich nicht darum handelt, ihnen fremde Herrscher aufzuzwingen, sondern nur ihnen zu helfen, nationale Institutionen zu schaffen, die ihnen eine eigene Form von Regierung zu sichern geeignet sind.“ Die Dar- Stellung der diplomatischen Beziehungen ist auch von oroßem Interesse für die Mandatsverwaltung Palästinas. Ebenso wie zwischen Großbritannien und den' Vereinigten Staaten ein Abkommen bezüglich der Mandatsverwaltung Palästinas gc- Schlossen wurde, kam ein solches paralleles Abkommen zwischen Frankreich und den Vereinigten Staaten am 13. Juli 3924 zustande. In diesem Vertrage wurden auch die Bc- Stimmungen des Mandates ausdrücklich wiederholt, deren interessantester Artikel 1 ist, wonach die Mandatarmacht verpflichtet ist, binnen drei Jahren in Uebereinstimmung mit den Wünschen der Bevölkerung eine Verfassung für das Mandatstebiet auszuarbeiten und die fortschreitende Entwicklung yrienS und des Libanon als unabhängige Staaten zu fördern, and Artikel 19, der die Beendigung aes Mandatsverhältnisses voraussieht. Besonders begrüßenswert sind in Steins Buch <Se genauen Darstellungen der Administration der verschiedenen ״Staaten“, in die die französische Mandatsverwaltung Syrien eingeteilt hat. Die verschiedenen Maßnahmen, insbesondere das Gesetz vom 8, März 1922 über die Einsetzung eines Conseil Representatif für den Libanon, dem faktisch überhaupt keine Macfrt über Gesetzgebung oder Verwaltung zusfand, beweisen, wie wenig Frankreich sich an eleu Geist des Mandates gehalten und warum selbst unter den so franzosenfreundlichen christlichen Libanesen eine starke U11- Zufriedenheit mit der Mandatsverwaltung allgemein fühlbar wurde. Ebenso beschränkt waren die den Syrern eingeräumten Rechte, Erst am 10. Januar 1925 wurde durch den neuen Hochkommissar General Sarrnil der seit dem Weltkrieg bestehende Belagerungszustand in Syrien aufgehoben. Aber die antiklerikale Politik Sarrails und des Gouverneurs des Libanon Cayla, die versuchten, das nationale Bewußtsein der Libanesen über die religiösen Trennungslinien siegen zu lassen, führten zu steten Reihungen mit den christlichen Libanesen, die dann freilich durch den von den Drusen begonnenen nationalen Aufstand in Syrien in den Hintergrund des Interesses gerückt wurden. Die Ereignisse in Syrien beweisen die Wahrheit des Ausspruches eines Engländers, der ein guter Kenner des Vorderen Orientes ist, wonach die Araber die türkische Herrschaft, obwohl sie unfähig und korrupt war, einer guten und fortschrittlichen europäischen vorzieheii, weil der Türke sie als gleichbereclitigt behandelt, während der Europäer sie als minder betrachtet. Dies gilt insbesondere von Syrien, dem weitaus fortgeschrittensten und kultuvicrtesien Teil Arabiens, der das Zentrum der arabischen literarischen und nationalen Renaissance gewesen ist. So war die Aufgabe Frankreichs in Syrien von vornherein eine schwierige, ist aber noch erschwert worden durch die nicht immer richtige Auswahl der Beamten, denen es die Durchführung dieser schwierigen Aufgabe anvertraut hat. Dazu kam die schwere wirtschaftliche Krisis, die seit Ende 1920 in Syrien herrscht und die Einführung des sich langsam entwertenden französisehen Papiergeldes in das Mandatsgebiet gegen den Willen der Syrer. So entstand die komplizierte und schwierige Lage, in der sich Syrien noch heute befindet, und zu der Leonard Steins Buch eine gute und zuverlässige Einführung darstellt. Unter dem Titel ״Damaskus, Dokumente zum Kamp! der Araber um ihre Unabhängigkeit“ veröffentlicht die Deutsche Gesellschaft für Islamkunde, Berlin-Dahlem, eine Broschüre von Prof. Dr. O. Kampffmcycr (Arthur Collignoit, Berlin NW 7, Preis 2,80 M.). die eine scharfe Verurteilung des Mandatssystems enthält, das den Völkern statt, eines Vormunds, einen Unterdrücker beschert hat. Prof. Kampffmcycr schildert die Kraft des nach tieferem Leben begehrenden Islam, der die treibende Kraft des arabischen Nationalismus ist. Besonders dankenswert sind die Dokumente, enthaltend viele Beschwerden des Syrischen Komitees, den Text des Mandates usw. Der Bericht der Mandatskommission vom März 1926 ist noch nicht enthalten. Oie Proteste gegen die (fidiseken Gemeindewahlen Das Hamburger ,,Israelitische Familienblatt“ schreibt über die weitere Behandlung der Wahlproteste in Berlin: ,,Der Polizeipräsident hat die Aeußerung des Gemeinde- Vorstandes wieder zurückgestellt mit dem Ersuchen, die liberalen Mitglieder des Vorstandes zu einer Stellungnähme zu den entscheidenden Fragen zu veranlassen. Gleichzeitig hat der Polizeipräsident ein bei ihm eingegangenes Votum der nichtliberalen Mitglieder des Gemeindevorstandes diesem zur Kenntnisnahme übermittelt. Dem Polizeipräsidenten ist weiter im Anschluß an die liberalen Proteste ein Memorandum des Justizrats Sonnenf e 1 d überreicht worden, das eine Sammlung von Ent- Scheidungen des Oberverwaltungsgerichtes in Wahlangelegen- Jieiten enthält. Dieses Wettlaufen der jüdischen Richtungen und Persönlichkeiten zur Aufsichtsbehörde ist ein wenig . erfreulicher Zustand, besondersnachdemdie Rcichsverfassung die Religionsgesellschaften in aer Regelung ihrer Angelegenheiten für autonom erklärt hat.“ Dieses ,Wettlaufen‘ ist von den Liberalen arrangiert worden, die sich partout nicht mit der Tatsache abzulinden vermögen, daß sie der Alleinherrschaft in der Berliner Gemeinde verlustig gegangen sind. Der wirtschaftliche Verband bildender Künstler in Braunschweig stiftete zu Ehren des ״Führers, Freundes und Beraters“ des Verbandes, der ״viel zu früh seinen Angehörigen, der Kunst und den Künstlern entrissen wurde“, des im vorigen Jahre verstorbenen Malers L. M. Lilien eisen Gedenkstein, dessen feierliche Enthüllung am Sonntag, dem 18. Juli um 11,30 Uhr auf dem Israelitischen Friedhof in Braunschweig stattfinden wird. Die Z. V. f. D. wird bei der Gedenkfeier vertreten sein. Eingesandt Eine Pallslina-Seite und Palästina-Wanderung veranstaltet der Blau-Weiß, Stuftgart, und zwar zu besonders günstigen Bedingungen. Der Lloyd Triestino hat sich zuvorkommender Weise bereiterklärt, allen, die die vom Stuttgarter Blau-Weiß veranstaltete Palästinafahrt mitmachen, eine Fahrtvergünstigung von zirka 15 0/0 auf den, normalen Fahrpreis zu gewähren und außerdem bei III. Klasse-Fahrpreisen Kabinen und koschere Verpflegung zu gewähren. Die Abfahrt beginnt am 29. Juli bzw. 5. August 1926 ab Triest. Treffpunkt der Teilnehmer wird den einzelnen bekanntgegeben. Die Fahrkosten betragen für die sechstätige 'Ueberfahrt Triest—Jaffa und eine elftägige Mittelnieer-Rückfahrt, die uns über Saloniki oder Neapel-Genua führen wird, nach 18 tägigem Aufenthalt in Palästina inkl. englischem und italienischem Visum (das in Stuttgart besorgt wird) 325 Rm., Bahnfahrt von und nach Stuttgart inbegriffen, also von München entsprechend billiger (und Berlin entsprechend teuerer). Um eine genügende Beteiligung zu garantieren, denn nur durch eine solche können wir genannte Vergünstigungen erhalten, verpflichten wir nicht jeden, der an "dieser Reise mitzumachen wünscht, die Fahrt durch Palästina gemeinsam mit uns zu machen, sondern nur die Hin- und Retourreise gemeinsam auszuführen. Für Wanderlustige, die sich uns anschließen wollen (Mädchen bei genügender Beteiligung), ist Bedingung, daß sie fahrtentechnisch erfahren sind und in Zelten drei Wochen lang zu wohnen unternehmen können. Die Kosten für diesen Aufenthalt in Palästina belaufen sich auf zirka 150 bis 175 M. (Die ganze Reise zusammen insgesamt also zirka 500 M.) Auskunft erteilt Eduard Januar, Stuttgart, Eßlinger Straße 25. השקפה עברית (ערוכה מטעם "בית הועד העבי־,") יוסף ליאו* רתמת שפת־עבד במערב• א ח כ מ ת ־ י ש ר א ל. חזיון מתמיה נראה בתוך היהדות המערבית. הכטת־ישראל, שבין ראשי בוניה נמנית היהדות הגרמנית, נוצרה וגאצדה ברובה לא בשפת ישראל, בשפה העברית, אלא בלשון לעוית. רבת־הענפים היא חבמת׳ ישראל וו; מטפלת היא בתולדות עמנו, בחקירת כתבי־הקודש. בספרות התלמודית והרבנית, בפילוסופיה הישראלית של ימי־הכינים וכו׳ וכו׳ - הצד הץ5ןה שבבל המקצועות והענפים הללי כי כלם ב הים תו ר יה יסודם, ובכל־ואת כותבים ודנים עליהם י1 א בלשוננו ההיסתורית! כבודם של חבמי־ישראל במקומו מונה. מתאבקים אנו בעפר רגלי חכמינו ושותים בצמא את דבריהם, המכניסים אור למצפוני העבר הגדול של עמנו ומעניקים לנו לקח מזוקק בהגיון צרות. אפם כי מתוך ההוקרה הריה שאנו מוקירים אותם ואת פעולתם הנאמנה יש אשר שאלה טרה מבצבצת ועולה ומנקרת במיהנו: חכמינו הנהלים הללו, למי הם עמלים - לדור או לדורות? לתקופה או לנצח? לוטן חולף ועובר או לעתיד הבא? כל ימיהם הם יושבים באד,לח של תורה, חוקרים ודורשים, מנפים וטסלהים, לובציב ומלקטים ומניחים אבן על־גבי אבן, אדיח על־גבי אריח, עד בנותב בנינים גדולים ונהדרים בשדה חבטת־ישראל - חיתקימו בניני־פאר אלה לאורך־יטים? הלא נהירין להם לחכמינו הגדולים כל שבילי החיסתוריה של עמנו וספרותנו, וממנה הם למדים כי באוצר־דוח־ישראל נשאלו ונשתמרו לקנין־עולם רק אותם הספרים והיצירות הרוחניות, שנכתבו ונתחברו בלשוננו ההיסתורית או שנעתקו והוכנסו לעברית. התרגום העברי של ה״מורה נבונים״ להרטב״ם ו״הבוורי״ לח יהודה ד,הי -- לגאולה היה להם, גאולה לקיום נצחי באוצר־תרבותנו? חיי־שעה וחיי־עולם, קניו בן־תמותה וקניו בראלמוח - הי מנייד,ו עדית? מכאיב הוא החזיון ומר מאד: כמעט נסתם חזון עברי במערב. אין שארית לספרות עברית, ליצירה עברית. ולא רק שטובי הכשרונות •היוצרים שלנו הולכים ״לרעות בשדות אחרים״, - הללו רחוקים או התרחקו מעניני ישראל ואינם יודעים את שפתנו וספרותו -, אלא את טורינו וטאורותינו, המקדישים את חייהם לעבודת הקדש בהיכל חכמת ישראל, אף הם, מלבד יחידי סגולה היוצאים מן הכלל, אינם משתמשים בשפת־עבר, שבה נאצרו ונכללו כל קנינינו הרוחניים. מיג• חלוצי השפה וה כארבע שנים מיום אשר נוסדו בברלין שעורי למוד לשפה העברית. ראשיתם של השעורים האלה היחד, מצערה מאד; זעיר שם, זעיר שם השתתפו בהם מתי מספר של•־צעירים וצעירות "מתנדבים׳/ אשר קיטו וקבלו על עצמם לשמוע לקח בשפה העברית; אך השעורים הפרטיים הללו התפתחו במשך הזמן ל/,בית המדרש ללשון העברית" ויהיו לברכה מרובה ולגורם חשוב מאד למען הפצת והשלטת השפה העברית בחוני אחינו המקומיים.. - מבלי להכנם פה בפרטים ע״ד מצבו הנוכחי של בית המדרש הזה ואופני עבודתו וכו׳ בדאי הוא הדבר להודיע ולהודע, כי קרוב לשלש מאות תלמידים ותלמידות שומעים לקח בבית המדרש הזה בלשון העברית וספרותה, והרבה מן הצעירים והצעירות האלה עשו חיל רב בלמודיהם וירכשו להם ידיעות מספיקות ומקיפות בלשוננו והם שולטים בה בכתב ובעל פה באופן נאות מאד. העובדא רואת צריכה לתת שטחה ותקוה רבה בלב כל דורשי שפתנו. מציאותו של מספר כל כך הגון, בערך, ש? צעירים וצעירות חלוצי השפה העברית במדבר ברלין, הוא חויון משטח ומרומם אשר עוד לא נערך כראוי. מי שיודע את הרוחות המנשבות בקרב הנוער, ההתנכרות הנסה והפראית לכל שאיפה תרבותית ורוחנית, ידע איך להוקיר ולהעריך את עבודת הצעירים והצעירות הללו, בנינרבונינו, בוני עתידנו ונוטרי תרבותנו. ילבו נא חלוצינו אלה, חלוצי הרוה והתרבות העברית, ב בהם זה והיתד, משכורתם שלמד, ביחד עם שאר חלוצינו, חלוצי הארת והעבודה! תולדה ד״רגד׳ ובעוד אשר טובי נעורינו בברלי־, חלוצי הרוח עובדים את עבודת עמם בהצנע לכת, הובישו אחיהם חלוצי/,הכה" אשר בוינה את מבטחנו אשר שמנו בהם - אולי יותר מדאי - ויסתפחו על מחנה ורים, בהשתמשם בנח הפרסום הגדול שנחלו על ידינו. ההערצה היתירה והפולדד המרובה של הבה נהפכה להם ולנו לרועיז. החזיוי הזה ראוי הוא לעורר הרהורים שונים בלבות אלה, שהעמידו עד עתה את היהדות החדשה על רנל אחת - על "בדור־הרגל", למעי ידעו כי לא בחיל ויכה לבד תרום קרו ישראל. כי אם גס ברוח. בית הועד העברי ביום הרביעי, 21 יולי, בשעה 9 בערב ירצה הסופר מר יוסף ברסלבסקי מארץ ישראל ביית הועד העברי, ראזענשטר. 2-4 על דבר: שרידי אברים עברים קדומים בארת ישראל. כל חברינו מתבקשים לבוא. אורחים רצויים. Vertrauensleute des K. K. L. sendet die Ergebnislisten der Büchsenieerung bis spätestens Montag, den 19. d. Mts., der Zentrale des K.K.L. ißzumrsaemz: jmaxu;

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