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Jüdische Rundschau · 1926-06-25 · Heft 49 (25.6.1926) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXI (1926)
Issue
Heft 49 (25.6.1926)
Date
1926-06-25
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Seite 302 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 49 Gesellschalt für jüdische Familienfersehang Die ״Gesellschaft für jüdische Familienforschung“ deren Ziel die jüdische Familienkunde zum Zwecke der Stärkung des Zusammenhalts der einzelnen Familienmitglieder und die Erweckung eines gesunden und berechtigten Selbstgefühls ist, Welt am 16. Juni ihre Generalversammlung ab. Nach der Neuwahl des Vorstandes, dem Bericht des Kassenwarts und dem Jahresbericht sprach der Vorsitzende, Dr. Cz eliitzer, Aber die Ergebnisse einer von dem Jüdischen Frauenbund veraastalteten Familiensammeltätigkeit, die besonders das jüdische Kind in seiner spezifischen Körperlichkeit erfassen sollte. Von den 1921 verschickten 300 Fragebogen mit 53 Fragen liegt bisher nur ein Teilergebnis vor. Immerhin kann man, natürlich mit einigem Vorbehalt, schon daraus interessante Einzelheiten feststellen. Eine Merkwürdigkeit ergaben die Antworten über die Körpergröße des Kindes, die bei jüdischen Kmdem gleichen Alters eine viel größere Streuung, d. n. große divergierende Unterschiede, feststellten, als sie bei nichtjudisehen Kindern in die Erscheinung tritt. Die Frage über die Haarfarbe zeigte, daß von einem ausgesprochen schwarzhaarigen jüdischen Typus nicht die Rede sein kann. Feststei־ jungen über geistige Eigenschaften der Kinder konnte!k${|Eit; voll verwertet werden, weil t’ie Eitelkeit def״|^״esse jst auch oder unbewußt, die Angaben übertr^f,״fe hierbei beobachtet die Frage des Stammba'i'B'a rkeit der jüdischen Fawerden, daß diftgleich zur jüngsten Vergangenheit erhebnt il״> y* s u n k e n ist. Während die Großmütter unserer heutigen Jugend nach statistischen Berechnungen 4,2 Kinder hätten, entfallen auf eine heutige Mutter 2,4 Kinder, wobei Flie kinderlosen Frauen noch nicht in die Berechnung einbezogen wurden. Diese Tatsache ist um so bedenklicher, da nach Momberts Berechnungen 3,1 Kinder nötig sind, um den Bestand der Gesellschaft zu erhalten. Unsere Großmütter hatten eine große Anzahl von Kindern, heute sind 2 Kinder die normale Erscheinung; Familien mit 3 Kindern kommen schon seltener vor und solche mit noch mehr Kindern sind eine große Seltenheit. Die Frage über Mischehen wies in ihrer geringen Zahlenangabe gegenüber der Berliner Statistik ein Mißverhältnis auf, das aus der grundsätzlichen Verschiedenheit des verwendeten Materials zu verstehen ist. Die Ant- Worten der Fragebogen dürfen nicht als repräsentativ angesehen werden, d. h. als charakteristisch. Schon die Tatsache der Beantwortung der Bogen selbst zeigt ein Interesse für derartige und für jüdische Dinge; sie bilden daher eine Auslese im Vergleich mit den der allgemeinen Statistik zugrundeliegenden Tatsachen. Nach der Berliner Statistik heirateten nach Ende des Krieges etwa die Hälfte aller jüdischen Heiratskandidaten Christinnen. Jetzt hat sich das Verhältnis wieder ein wenig gebessert. Die Enquete ist noch nicht abgeschlossen. Fragebogen verschickt und nähere Auskünfte erteilen der Jüdische Frauenbund, die Gesellschaft für jüdische Familienforsehung und das Zcntrahvohlfahrtsamt. Ziowslischer tirupif »verband Rechtsrheinland and Westfalen Am 16. Mai 1926 fand in Dortmund eine Arbeitstagung des (Iruppenverbandes statt Trotz äußerer Hemmnisse war die Tagung von etwa SO Gesinnungsgenossen besucht und zeitigte wesentliche positive Ergebnisse. Herr Dr. Epstein, Duisnurg, der die Tagung eröffnete. sprach über das Thema: ״Zionistische Cicmeimlepolitik“ und legte in umfassenden, gründlichen Ausführungen die historisch gegebene Grundlage una die Aufgaben einer zionistischen Gemeindepolitik dar. Der zweite Referent der Tagung war Herr K. Löwenstein, Duisburg, der über das Thema: ״Zionistische Aufgaben und der Stand unserer Arbeit“' referierte. Es wurde versucht, die politischen, finsn/icücn, wirtschaftlichen und geistig-kulturellen Aufgaben zu umgre vcn. welche die Zionistische Organisation zu erfüllen hat; die bisher geleistete Arbeit, insbesondere im Rahmen der fjar-Aktion wurde einer kritischen Betrachtung unterzogen und Richtlinien für di״ zionistische Arbeit, besonders während des Sommer«, bestimmt. 11: der arsrhhcHend :n Diskussion wurden eine Reihe praktischer und prinzipieller Vorschläge für die zionistische Arbeit besprochen, I••*besondere wurde auf die Bedeutung der Arbeit fiir die Fonds und die Zionistische Organisation hingewiesen. Es fand im Rahmen der Tagung auch eine Sitzung der Vertrauensleute ׳'■s Kn.'״ Kajemeth statt. Als dritter Referent sprach Herr Dr. Neuberger, Düsseldorf, über da: Th . 1 ׳: י.tische Jugend und Politik“. Herr Dr. Neuhcrger schilderte die Aufgaben, die für eine zionistische Jugend, die sich weitgehende politische Ziele steckt, heute bestehen können. Im Anschiu.fi an die Tagung fand am Abend eine öffentlich׳' Kundgebung der zionistischen Ortsgruppe Dortmund und des Grunpenverbandes statt, in der über das Thema: .,Die jüdische Erneuerung“ gesprochen wurde. Referenten des Abends waren: Rechtsanwalt Dr. Göttlich, i):isscldo:f, Dr. Neiibcrgcr, Düsseldorf, Kurt i.ö wc n s t ei 11. Duisburg, und FräuNn Leni Mcvcr, Tel- Awiwv Die Kundgebung, die einen überaus starken Besuch zu verzeichnen hafte und von den verschiedensten Gesichtspunkten aus das gestellte Thema behandelt (vom historisch-kulturellen Standpunkt, von der Seite der Politik und schließlich unter dem Gesichtspunkt ries realen Aufbaus), hinterließ bei allen Anwesenden einen tiefgehenden Findnick. So war diese Tagung rin würdiger Abschluß der ljar-Aktion und wird hoffentlich die. Kräfte ausgelöst haben, die für eine in unserem Bezirk geplante intensive Sommerarbeit notwendig sind. Durch die Bestimmungen des palästinensischen Einwanderui’cv.'ws ׳.i/es verlieren alle palästinensischen .,Lais .er Passer“ Pässe für Palästinenser und solche, die für die palästineusische Staatsbürgerschaft im Jahre 1922 optiert haben, 5. .‘iCyiitigkeit. Die Besitzer dieser Pässe müsse!: bis zum kommen woiirR.üästina sein, falls sie nicht in die Gefahr verlieren. ' ■יי*.-;!!:f die Staatsbürgerschaft zu Das Palästina-Amt Berlin fern genauere Auskünfte. Vnr׳e!e״enl1eit Im Verlage ״Mcuorah“ (Wien 11, Heineslr. 16) ist d unentbehrliche und seit Jahren vergriffene Monumentalwe Ti ״ ז , M a s c h a! e m - A r u c 11 Coniplduni“ von I' Alexander K 0 h u t in einer neuen Ausgabe erschienen, f; Neuruisgabc enthält auch sämtliche Ergänzungen und k'orrc turen. die der Verfasser nach Erscheinen der ersten Ausgabe einem separaten Band erscheinen ließ. Die Neuauspabe d ״Arucn Haschalem“ ist auf feinem, holzfreiem Papier sch! und klar gedruckt und in $ Prachtbänden gebunden Druckfehler - Berlehtipig Im Artikel ״Zionismus und Pazifismus“ v< Hubert (nicht Herbert) Po Hak in Nr. 47 der Jüdisch« Rundschau soll es im vorletzten Abschnitt anstatt .,׳! n t i c na ׳ is 11 ל e h e 11" , r a l i 0 11 a 1 i s t i: c I: .׳ n״ u;.d an ta ״Theorien“ 1״ h e 0 r c m e n“ heißen. Berliner Kalender Büro: Berliner Zionistische Vereinigung, Berlin W 15, Meinekestr. 10. Telephon: Bismarck 7165-70. Postscheckkemto Nr. 37830 Berlin NW 7. Kassenverwaltung der B. Z. V. Dienstag, den 29. 6. 1926, abends 8y» Ubr Berliner Zionistische Vereinigung (Kartell Jüd. Verbindungen u. Bund Zionistischer Korporationen) im großen Saal der Liga für Menschenrechte^ Wilhelmstr. 4«, Herr Dr. Joachim Caspari. Leiter der Sauglmgsfursorge in Palästina: ״Kinderärztliche Erfahrungen aus Palästina“. Gäste willkommen! _^ Jeden Mittwoch Gruppe Ost. sbends 8 Uhr -r_»uimensein _.״ucrex Lipf, Am Friedrichshain 16/23. Zeire MIsracM, Jeden Sonnabend ־nachmittags 5*/> Uhr im Misrachi-Büro, Monbijouplatz 1. Jüdischer Geschichtskursus. Leiter: stud. phü. Flescher. Hapoei-HazaTr, Jeden Donnerstag abends 8y* Uhr Zusammensein im Jüdischen Volksheim, Dragoners tr. 22 ßrielkasten der Redaktion Manfred Sturman, München. Wir sind vollständig ihrer Ansicht, daß die Zuschrift des Herrn Samuel Nast aus Dresden an die ״Münchner NeuestenNachrichten“, worin erklärt wird, das Vorgehen der Radaustudenten gegen Prof. Lcssing sei nicht Antisemitismus, eine jener Würdelosigkeiten ist, die wir aus assimilatorischen Kreisen gut kennen. Wenn es diesen Juden Nast, der aus Dresden, ausgerechnet nach München über Vorfälle in Hannover schreibt, nicht geben sollte, so wäre er von der Redaktion der ״M. N. N.“, die ihre Juden kennt, doch gut erfunden. Es gibt ja leider wirklich ' diese Kategorie von Leuten, die, wenn man ihnen ins Gesicht spuckt, mit harmlosem Augenaufschlag sagen: Es regnet. Vermischtes Bund Zionistischer Frauen. Vom 27. bis 30. Juni findet in Berlin die Aktions-Comite-Sitzung der Wizo (Women's International Zionist Organization) statt, an der Vertreterinnen aus Bulgarien, England, Holland, Oesterreich, Polen, Rumänien, Tschechoslowakei und einige Mitglieder der Exekutive teilnehmen werden. Anläßlich dieser Tagung veranstaltet der Bund Zionistischer Frauen gemeinsam mit dem Verband Jüdischer Frauen fiir Kulturarbeit i!1 Palästina am Sonntag, den 27. d. M., abends ','29 Uhr einen Begrüßungsabend im Hause seiner Mitarbeitcrin, Frau Direktor Kareski, Schlüterstr. 44. Berlin. Am Dienstag, den 29. d. Mts., findet ein von der Berliner Zionist. Vereinigung, dem Kartell Jüd. Verbindungen und dem Bund Zionist. Korporationen veranstalteter Vortragsabend statt, an dem Herr Dr. Joachim Caspari, der seit zwei Jahren die Säuglingsfürsorge in Palästina leitet und jetzt vorübergehend in Berlin weilt, über: ״Kinderarztliehe Erfahrungen aus Palästina“ sprechen wird. Der Vortrag findet abends $'׳? Uhr ini großen Saal der Liga füT Menschenrechte, Wilhelmstraße 48, statt. Gäste willkommen. Frankfurt a. M. Am 7. Juni fand im Saal der Frankfurtlöge in Frankfurt a. M. eine gut besuchte Versammlung der neugegründeten Jüdischen Volkspartei statt, in der Rechtsanwalt Dr. Klee, Berlin, über die Gcmeindepolitik der Jüdischen Volkspartei sprach. Dr. Klee zeigte die theoretische Notwendigkeit für die Bildung der Jüdischen Volkspartei und ihre Bedeutung für das jüdische Gemeindeleben. Seine Ausführungen, an die sich eine ziemlich lebhafte Diskussion schloß, fanden allgemeinen Beifall. Die Breslauer Zionistische Vereinigung, Breslau, Karlstraße 15, feilt mit, daß sie noch eine größere Anzahl der Sondernummer der ״Jüdischen Zeitung für Ostdeutschland“ anläßlich des 50. Geburtstages Dr. Hugo Schachteis vortätig hat und diese für 50 Pfennig pro Exemplar an Intercssenten abgibt. Die Hebräische Lehranstalt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin teilt mit: Wir beabsichtigen, nach den Sommerferie״ Kurse für Schüler im Alter von 11 bis 14 Jahren im Westen Berlins einzurichten. Es sind sowohl Kurse für Anfänge - a's auch solche für Fortgesckrittne in Aussicht genommen. Eltern, die dafür Interesse haben, werden ersucht, Meldungen unter genauer Angabe des Alters, Schulbesuchs und evtl. Vcrkenntnisse im Hebräischen an den Leiter der Hebräischen Lehranstalt, Herrn N. Berggrün, Wilmer.-aorf, Prinzregcntenstr. 94, schriftlich gelangen zu lassen. Wohlfahrtsverein ״Rodef Zdokoh“ e. V. Berlin, Rosenthaler Straße 11 —12; Fernsprecher: Norden 7529, veranstaltet am Sonntag, den 27. Juni 1926, nachmittags 3 Uhr in dem üesamtctablisscment des Walhalla-Gartens, Weinbergsweg Nr. 19--20, ein Gartenfest. Aus dem reichhaltigen Programm seien erwähnt: Erstkl. Gartenkouzcrt. Das sensationelle Juni- Programm des Walhallagartenkabaretts mit Einlagen erster Künstler. Im großen Ballsaal Tanz mit Original Jazzband (Tanzkarte 50 Pf.). Belustigungen, Fackelzug, Ucberraschungen, Riesentombola usw. Jedes Kind erhält ein Geschenk. Durch die allgemeine Notlage, von welcher unsere Brüder besonders schwer getroffen sind, wird der Verein derartig in Anspruch genommen, «laß er gezwungen ist, Geldmittel zu beschaffen, damit er einigermaßen den notleidendsten Familicn helfen kann. Einlaßkarte.׳: (nummerierte Plätze 1 M. und unnummeriertc 50 Pf.) sind im Vorverkauf bei sämtlichen des WaiilM1r1en׳ s0'v'ie am Tage des Festes an der Kasse n.״j r. 1 , 7u haben. Prof. Sc 11 e f t e I 0 w! , ״ ... uns mit, :laube in und daß er sein Werk ״[her altpalüsMc11i9״.fvh׳L tc,lt religionsvergleichender Beleuchtung“ Lehrern , Chaluzim. gebunden für 6,50 Mark (statt fiir H Marli) Voraussendung des Betrages zu liefern bereit!>׳. c. .Wa״,i׳Un$־■ eil»Scr Zcit erhalten wir von verschiedenen Meuten die Mitteilung, daß ein Mann namens Lew (oder auch anders) mit einem Schreiben der ״Arbeitsgemeinschaft Jüdischer 1 iltsausschuß und Lew Tow“ Geldbeträge sammelt. Wir bitten, davon Kenntnis zu nehmen, daß diese Arbeitsgenieinschaft, die nur in Köln bestand, seit zwei jahren aufgelost ist. Außerdem hat sie niemals derartige Empfehlungsschreiben ausgegeben. Es handelt sich um einen Schwindfer der mit gefälschtem Schreiben eine ausgedehnte Sammeltätigkeit ausubt. Alle Stelle!!, bei denen ein solches Schreiben vorgezeigt wird, bitte.: w ir, dieses den Schwindle:״׳;:bai:, hmen und das weitere zu veranlassen. Für entsprechende soforüc-- Nachricht sind wir dankbar. Hilisausschuß Wanderer, Köln, Glockengasse 7. für jüdische Durch- השקפה עברית וערוכה מסעם *בית הועד העברי") סדור העבודה העברית גרעיני התחיה העברית׳ תהית לשוננו הלאומית׳ שנקלטו פה ושם במשך של כמה שנות־תעמולה׳ מתהילים בימינו להוציא פרי ישוה לנו׳ השאיפה להחדיר את השפה העברית לרשות מוסדות־ מצבור היהודים׳ ובמדד, ידועה גם לתוך רשות היחיד הישראלי — אל הבית היהודי׳ ניכרת ומוחשת עתה לא רק בקרב מחנה העברים הלאומיים׳ כי אם גם - ולוא רק במדד, מצוצמת מאד - מחוץ למחנה זה׳ גם בהרבה הסתדריות של הנוער הישראלי בגרמניה עומדות ההחלטות העיוניות המקובלות בדבר למוד השפה העברית להתגשם במעשים - בשעורי למוד עבדים וכדומה• התנועה העברית בגרמניה נמצאת עדיין׳ אהרי עבור עליה תקופת ההכשרה׳ במצב של התהלד, וגידול אטי׳ בלתי נכר לפעמים ביותר׳ לפיכך היא טעוגד, טפוח מיוחד וטפול מרובה מצד אלה הקרובים אליה ברוחם. למען תוכל העברית למצוא פה משען נכון בחיים אי אפשר לה׳ במו לכל תנועה צמרית׳ בלי הסתדרות מתאימה ומכונת למטרתה׳ כינוס הבחות ואחורם׳ זוהי׳ עתה דרישת השעה׳ בית הועד העברי בברלין׳ שכבר יש לו׳ במרה ידועה׳ מסורת ישנה ודרבי עבודה כמשים׳ שואף איפוא לבוא בדברים עם כל אותם החוגים העברים והכהות התרבותיים המפוזרים זעיר שם בערי השדה׳ עם הנהלות בתי הספר והשעורים לשפה העברית וכר׳ הרבה מן הכהות הללו אצורים הם עד עכשיו ועוד לא באו לידי גלוי. יש בגרמניה׳ בלי ספק׳ גם הרבה קוראים עברים ותיקים - קוראים "בכה"׳ קוראים "לבשירצו"׳ אם רק יהיו נתבעים לדבר׳ מערים שונות כבר נתקבלו בבית הועד העברי ידיעות ע״ד יסוד שעורים עברים׳ ע״ד פתיחת בתי ספר׳ יסור אגודות לשיחה עברית וכר ובכמה מקומות הם נמצאים גם מבלי שידענו ע״ד קיומם׳ נחוץ איפוא כי יתכנסו בלם למדם אחד בבדי לסייע ולהסתייע בעבודה ובבנק התרבות העברית במערב. אנו פונים איפוא אל חברינו לרעד, ולשפד, בכל מקום שהם ומבקשים אותם למא עמנו בדברים ולהודיענו ע״ד מהלך העבודה העברית במקומם׳ ע״ד החנוך העברי ועוד• הננו נותנים בזה רשימה סיסטמטית של שאלות שונות ומבקשים את חברינו וקוראינו העבדים כי יואילו להשיב לנו עליהן על פי הכתבת הרשומה למסה׳ בקבלנו סירס את החומר הדרוש נאסף אותו ונסדרו ונפרסמו אחרי p במקום הזה׳ וגם נשתדל לבוא בדברים עם המוסדות והאגודות האלה לשם יסוד שעורים חדשים והזוק המוסרים הקימים׳ לשם תווך של מורים עברים ונואמים בשביל ערי השדה׳ גם לפתוח׳ אם אפשר. סניפים לבית הועד העברי במקומות שונים ובדומה־ רשימת השאלות: 1• ירש במקומו ני» ספר עברי * שעורים למידים(») ולבונרים (יה)? מה מספר התלמידים (ותן יגילם בערך? מהי תבנית ביודם או השעורים הללו ואופני ההוראה ז - היש שם לומדים עברית זדי שעורים פרטיים והיש שם מורים כאלה או עורך בהם? - 2׳ היש במקומו אגודה עברית או מספר אנשים פרטיים היודעים ומבינים עברית? היש שם קוראים או חותמים על עתונים עברי» בית עקד או בית מקרא עברי? היש אפשרות ליסד או להחזיק שם מוסדים גאלה בתנאים ידועים ז בית הועד העברי נבון לבוא ברברים עם כל אלה הפונים אליו בבל הענינים הנוגעים להפצת השפה והתרבות העברית׳ להמציא מורים מומחים׳ עתונים עברים וכר׳ ולהשיב בדיוק על כל המכתבים והשאלות בענין זה׳ הידיעות ע״ד מצב בתי הספר׳ השעורים׳ יסוד האגודות ובר תתפרסמנה מזמן pp בחלק ההשקפה העברית של העתון הנוכחי. •היום׳ ידעו נא העברים באשר הם שם: "היום׳/ העוזון היומי העברי היחידי בגולה׳ לא פסק, רק נפסק לשעה! אל יסתפקו בבכיות והספדים יפים, בטענות וטענות וחקירות על מה שהיה׳ או שלא היה העת,ץ הנפסק- אלא - יעשו מעשה! יחתמו ויחתיטו-ואו ישוב העת" לתחיה! בחמש עשרה אלת עקזמפלרים הופיע בשעתו הנליון הראשון של ״היום״ - •מנחמת מיד ליד עד אשד אזל כלו מן השוה. באיזו מאות גליונות עלובים "יצאה נשמתו" בזעם עצור על השפתים. שמונת עשרה ירחי עמל מנו לו, ביו תקוה ויאוש, יארס ותקוה, עד שהניעו הדברים לידי כך. יומי עברי יחיד ומיוחד לכל תפוצות הגולה הגדולה, והוא לא יבל להחזיק מעמד - מה גדולה החרפה. מה רב העלבון! אים איפוא העברים המתרפקים בחבה על שפת סגולתם? אי□ איפוא החובבים והרוכבים העברים׳ אם שפתי העתונות העברית יד־בבו - בקבר? אם יהיו כל הקוראים העברים הותיקים בכל מקום שהם - קוראים עברים ממש- מצויים אצל העתונות העברית בפועל ולא בכה- א עוד יובל עתוו עברי אהד להתקיים אפירי מתור ד׳ד״׳ ,;׳! א־ת או אר־ן אחת. ימלאו נא איפוא אחינו לדעה ולשפה את חובתם- חובת־הבבוד אי עתונם העברי- למעי חשיב' לתחיח כעוד מועד! בית הועד העברי בברלין מקבל חתימות והזמנות ותרומות בשביל "חיום"- על מנת למסור אותי אל הועד אש־ נוסד לש־ם ז־ יורד־. ____״_ Let-Wead-lwri z. H M. Ganzer, •Berlin, N 24, Oranienburgerstraße 26 für ״Hajom“,

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