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Jüdische Rundschau · 1926-06-25 · Heft 49 (25.6.1926) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXI (1926)
Issue
Heft 49 (25.6.1926)
Date
1926-06-25
Page
– (sequence 1)
Language
German
Belongs to
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UDISCHE RUND Einzelnummer 0,30 Goldmark Redaktion und Verlag Berlin W 15, Meinekestraße 10, Eracheint jeden Dienstag und Freitag, Bezugspreia bei der Expedition monatlich 1,85 Goldmark, vierteljährlich 5,25 Goldmark. Ausland»abozmemenis werden in der Wihranf! der eiuelaea Under berechnet Kummer 49 HHIOP«« Berlin, «5. VL 1926 Anzeigen - Verwaltung Jüdische Rundschau G.m.b.H., BerlinW13, Meinekestr.10 Telephon: Amt Bismarck 7165—70. Anzeigenpreis: 8 geapiiLNonpereilleseileO^OG.-M. Stellengesuche0,25 G.-M. AsueigenscUaii Diensteg und Freitag aeehaitteg 4 Uhr. Telephon: Bismarck 7165- 70. Postscheckkonto; Berlin Nr. 17392. Poatsperkaaaenemt Wien, Konto Nr. 156 030. rar Tschechoslowakei PosUperkassenamt Prag. Konto Nr. 59 410, ■,",י Polen: iosNparkaasenamt Warschau, Konto Nr. 190 708, Jtedaktionsschluß Sonntag und Mittwoch nachmittag. תרס״ו י״ג תטו Der Zionismus erstrebt für das Jüdische Velk die Sc■»..*...-- . •ww otffewtiich ■ rechtlich geslcherlew Heimstätte In Paiflsl XXXI. Jahrg. in•. ״Baseler Programm.** Lessing und Ceiriralverein Der Fall Lessing hat die Sil. der deutschen Judenlieit wieder einmal grell beleuchtet. Da gab’s nichts mehr zu beschönigen. Ein Professor wird gezwungen, seine Tätigkeit aufzugeben, seine Vorlesungen cinzustellen, weil er Jude ist. Es ist gleichgültig, ob es sich um einen berühmten oder um einen weniger berühmten Mann handelt, ob seine Philosophie ״gut'־ oder ״schlecht“ ist. Dies war zu prüfen, als man ihm den Lehrauftrag erteilte. Mit der Beurteilung des Falles hat es nichts zu tun. Die Studentenschaft in Hannover und im übrigen Deutschland, und was wichtiger ist, die Professoren in Hannover und an vielen anderen Universitäten, wehren sich gegen den ״undcutschen Manu“. Der Jude wir:! verbrannt. Die Stimme eines einzelnen, des Professors Driesch, verhallt in der Wüste. Die demokratische Presse beteuert immer wieder, um darzutun, daß sic keine Judenpressc ist, sie mißbillige den berühmten Artikel über Hindenburg, der von so vielen besprochen und von so wenigen gelesen worden ist, auch aut das schärfste, aber das Vorgehen der Studentenschaft ginge doch zu weit, usw. usw. Dieselbe Presse hat Herrn von Hindenburg vor der Wahl in einer ganz anderen Tonart angegriffen, wie es in diesem Artikel des Professors Lessing geschah, der weder die Hetze, noch diese ״detnokratische“ Beurteilung rechtfertigt. Eine Hochschule streikt, weil der Professor ein Jude ist. Die Gleichberechtigung der Juden in Deutschland ist auf das schwerste bedroht. Was tun die Juden? Wir haben in Deutschland eine Organisation, deren einzige und alleinige Aufgabe der Kampf um die Verwirklichung der Gleichberechtigung ist: den Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens. Große Mittel stehen ihm zur Verfügung. Er rühmt sich seiner Mitgliederzahl; in dem kleinsten Ort hat er Ortsgruppen. Die Führer des deutschen Judentums sind seine Führer. Er behauptet, das deutsche' Judentum zu vertreten, er führe — so bescheinigt er sich selbst — den Kampf gegen die antisemitische Bewegung mit Würde, mit Kraft, mit unermüdlichem Eifer, unerschrocken und sogar, wenn man seiner Zeitung glaubt, mit Erfolg. Hier war die Gleichberechtigung eines deutschen Juden angegriffen und gewiß, sollt: man meinen, Ist der Central verein auf den Plan getreten. Sicherlich hat er das deutsche Judentum geführt, es zum Kampfe aufgerufen und diesen Kampf, den Kampf gegen Verbrechen und Dummheit, siegreich beendet. Gewiß sind Broschüren herausgegeben worden, in dem das deutsche Volk über die bcsondere Bedeutung dieses Kampfes aufgeklärt wurde. Sicherlieh sind zahllose Versammlungen abgehalten worden, in denen man den Kampf um die restlos durchlöcherte Gleichbcreclitigung aufgenommen und nicht nur die Juden sondern die Scharen all derer, denen Recht noch kein leerer Begriff ist, zur gemeinsamen Abwehr, zum Vorstoß gesammelt hat. Nichts, aber auch gar nichts von alldem ist geschehen. Einen lendenlahmen Artikel hat man veröffentlicht — und dann geschwiegen. Man hat nicht vergessen zu erklären, daß man schon vor Monaten die Kundgebung des Herrn Professor Losring ״auf das tiefste bedauert hat.“ Betrübt sieht man in die Zukunft, man hält es nicht für unmöglich, daß manche der ״verhetzten Studenten“ nicht zu besserer Einsicht kommen werden. Man schließt mit der Feststellung, daß es ״düster ausaieht“ auf vielen Hochschulen. Aber es wäre unrecht, anzunehmen, daß man nichts unternehmen wollte. Die Schmach der Vorgänge in Hannover müssen auch die Herren vom Centralverein empfunden haben. Aber man hatte wahrscheinlich keine Zeit. In derselben Zeit, in der man für die Bedrohung des deutschen Judentums nicht einmal eine Geste der Abwehr hatte, fand man bessere Arbeitsgebiete. Man vorteilte zahllose Broschüren gegen den Zionismus und gegen den Palästina-Aufbau an Juden und Nichtjuden. Diesen Kampf führte man fort, mit dieser Arbeit war man beschäftigt. Wir dürfen mit Sicherheit darauf rechnen, daß bei dem nächsten Fall Lessing der Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens, gegründet und geschaffen zur Verteidigung des deutschen Judentums, gegen den Zionismus, gegen Palästina eine neue Broschüre in zahllosen Exemplaren verbreiten wird. B. E. nyBwsa,■;*mmamm״11 r׳11<1»3n11111l:rt1w«i11f Palästina vor dem Völkerball Die ״Vossische Zeitung“ berichtet aus Genf: Die Mandatskommission des Völkerbundes trat am 22. Juni in die Beratung des englischen Jahresberichts über das Mandat für Palästina und Trans Jordanien ein. Der Generalsekrctär des Oberkommissariats von Palästina, Sy nies, wohnte der Aussprache bei und machte in Beantwortung verschiedener Anfragen aus dem Kreise der Kommission ergänzende Mitteilungen, vornehmlich über religiöse Verhältnisse und die Verwaltungsfragen im Mandatsgebiet. Er setzte auseinander, daß in Ermangelung vollständiger Gemeinde- Verwaltungsdienste, die wegen der Verschiedenartigkeit der Probleme schwer durchführbar wären, eine Reihe öffentlicher Dienste, wie Schulwesen, Krankenhäuser, Wohltätigkeit, Kult:!?, in Händen der religiösen Gemeinschaften liegen. Er machte ferner genaue Angaben über die Zuständigkeit der zionistischen Organisation* und des jüdischen Nationalrats Waad Leumi und ihr Verhältnis zur Mandatsmacht, über die aus der jüdischen Ansiedlung entstandenen Grundbesitzprobleme und die gegenwärtige Haltung der Araber, die die Nutzlosigkeit ihres Wider- Standes ei!!gesehen zu haben scheinen und gegenwärtig ihre Politik der Nichtmitarbeit in der Verwaltung aufgegeben haben. * (Eigener Drahtbericht). Genf, 23. Juni. lieber die Verhandlungen des Berichtes der englischen Regierung betreffend die "Verwaltung des Mandatsgebietes Palästinas und Transjordaniens erhalten wir nachstehende Depesche: Am 22. nachmittags setzte die ständige Mandats- Kommission in geschlossener Sitzung die Verhandlung über den Bericht der britischen Regierung fort. Die Verhandlung dürfte erst Sonnabend, den 26. ds. Mts. beendet sein. Colonel Svmes beantwortet in ausführlichen Darlegungen die von den einzelnen Kommissionsmitgliedern gestellten Fragen. In Symes Erklärungen kommt die strikte Beobachtung der Mandatebestimmungen durch die Mandatsregierung zum Ausdruck. Symes Haltung gegenüber den in den Memoranden der Zionistischen Organisation und des Waad Leumi erhobenen Ferderutigen scheint, soweit bekannt geworden, sympathisch. Herbert Simael reist nach Amerika Die Londoner ״Jewish Times“ berichtet aus. v׳״• lork, daß die dortige Zionistische Orga״ica0־on <11e Mitteilung bekommen hätte, Herbert Samuel werde im Herbst »ammen mit Dr. W e i z in a n n nach Amerika kommen- Herbert Samuel soll gemeinsam mit Weizmann die Verhandlungen mit der Marshall-Gruppe in Angelegenheit der Erxveiterung der Jewish Agency führen. Das New Yorker ״Morgenjournal“ bemerkt zu dieser Ankündigung, daß Samuels Besuch bei der amerikanischen Judenheit stärksten Widerhau hervorrufen werde. * Die Londoner ״Jewish Times“ meldet: ״In New York sind Gerüchte verbreitet, die auch telegraphisch nach Warschau gemeldet wurden, denen zufolge es Dr. Weizmaiin gelungen sein soll, einen bekannten Philanthropen in England zu einer Spende von MOOOO Dollar für den Palästinaaufbau zu bewegen. Nach unseren Informationen ist diese Nachricht verfrüht. Prof. Weizmann verhandelt mit vielen Persönlichkeiten über verschiedene Angelegenheiten, aber diese Verhandlngen sind alle in der Schwebe.“ Die Rosenbleoni - Stillung New-York, 16. Juni. (J. T. A.) Herbert Samuel, Prof. Albert Einstein und Sir Wyndham Dcedes haben ihre Einwilligung erteilt, in das Kuratorium der den Namen Sol. Rosenbloom tragenden Stiftung der Hebräischen Universität zu Jerusalem einzutreten. Herbert Samuel schrieb an die Witwe Rosenblooms: Ich bin tief gerührt über die Großzügigkeit, mit der Sie Ihrem verstorbenen Gatten ein Andenken setzen; die Stiftung ist würdig des Namens Rosenblooms, dessen Arbeit dem Jüdischen Nationalheim in Palästina galt. — Sir Wyndham Deedes schrieb: Ich fühle mich zwar unwürdig, Mitglied dieses Kuratoriums zu sein, ich kann es aber dennoch nicht über mich bringen, einen abschlägigen Bescheid zu geben, sondern werde mich freudig dem Werke widmen, das ewig die Erinnerung wachhalten wird an Sie und Ihren verstorbenen Gatten. — Prof. Einstein schrieb: Ich bitte Sie, meiner freudigen Zustimmung sicher zu sein, zu der Art, wie Sie Ihrem verstorbenen Gatten ein würdiges Denkmal setzen und zugleich dem jüdischen Volk ein Geschenk machen. Das Institut wird dazu beitragen, unser Volk wieder einer geistigen Blüte zuzuführen und dem jüdischen Namen Ehre zu machen. Ich nehme mit freudigen! Dank das Angebot entgegen, Mitglied des Kuratoriums der Rose ibkiom-Stiftung an der Hebräischen Universität zu werden. AbsehiedssbeBd Fran und Fränlfia \'#r!ian Jerusalem, 16. Juni. (P. C.) Am 9. Juni veranstaltete 1an im Büro der Palästina-Exekutive für Frau Nordau und ire Tochter Maxa eine inoffizielle Empfangs- und gleicheitig Abschiedsfeier. Im Konferenzzimmer, unter dem Bilde lax Nordaus, sprachen Colonel Kisch, Herr Sprinz.^tV nd Professor Pick bewegte Worte der Wiy^WiWcc dieser lordau erwiderte: ״Sie können si$ gjj, ganzes Volk uns :eise nicht vorstellen. Es 'unS( Euch hier zu sehen, mpfing und saß^!j. ״•j der gleichen herzlichen Gastfreundib״allulgenommen. Wir haben gesehen, welche enorme rbeit hier von jedem einzelnen geleistet wird. Was Sic!-reicht haben, ist wundervoll, und besonders wnnoerbar ist ie Hingabe des Volkes bis zum letzten.“ Einwanderer in! Serbiei Jerusalem, 16. Juni. (P. C.) Eine kleine Gruppe jüdischer Gemeindeführer aus Monastir und Nordserbien machte kürzlich unter der Führung des Großrabbiners Sabetey J. Djaen eine Reise durch Palästina, in deren Verlauf sie mit Führern der sephardfsehen und aschkenasischen Gemeinden zusammentrafen. Einige Mitglieder der Gruppe haben bcschlossen, nach Palästina zurückzukchren, um sich dauernd hier im Lande n j cd c r z u I ass e n und zu seiner oko- Römischen Entwicklung beizutragen. Ihre Reise wurde mit Hilf« des Jüdischen hrformaäoiiabüros arrang^ Konstruktive Politik Nun ihrer diesmal rechtT/,lHanente Mandatskommission in auch mit Palästina bVsci1a;fu$a.ll('״!de:1 Session sich Prüfung des Berichts der Mandatannacht vPiTO'Uai der einiger Zeit bekannt werden, wenn die MamhtskonYmission ihr Protokoll und ihr Besinne veröffentlicht. Der englische Vertreter (.01. Symes hat die Fragen der Kommissionsmifgücder beantwortet und man darf annehmen, daß er dabei keinen Zweifel lieb an dem Willen der Mandatannacht, die Balfour-Deklar.ition ais Grundlage der Palästinapolitik zu betrachte 11. Die zionistische Öffentlichkeit hat diesmal die Verhandlungen in Genf mit ungewöhnlichem Interesse verfolgt. Dieses Interesse war zum großen Teil darauf zurückzuführen, daß während des Kampfes um die Gendarmericverordumig in Palästina die Meinung entstanden war, man müsse in dieser Sache an den Völkerbund ״appellieren“ und die Entsendung einer Delegation des Waad Leumi wurde mit dieser Stimmung in Zusammenhang gebracht. In der Tat ist jedoch die Situation eine etwas andere, da inzwischen alle Beteiligten eingesehen haben, daß der Völkerbund im heutigen Moment nicht der geeignete Ort zur Austragung scharfer Konflikte zwischen dem jischuw und der Mandatannacht ist. Dennoch hat die Sitzung• der Mandatskommission eine unbestreitbar große Bedeutung. Und die der Kommission vorgelegten Dokumente beleuchten die politische Situation Palästinas. Nicht nur die Jewish Agency und die arabische Exekutive haben diesmal dem Völkerbund Denkschriften vorgelegt, sondern auch der organisierte Jischuw ist zum ersten Male an eine internationale Instanz herangetreten, so daß der Mandatskommission zwei jüdische Memoranden Vorlagen, Das arabische Memorandum wurde an dieser Stelle bereits von Hans Kahn gewürdigt. Die jüdischen Memoranden haben wir inzwischen unseren Lesern im Wortlaut mitgeteilt. Es f׳urde bereits mehrfach ja diesem Blatte auseinande. gesetzt, daß die Memoranda der Jewish Agency und des Waad Leumi nicht den Zweck haben können, die Mandatarmacht zu verklagen und die jüdischen Forderungen, die von England nicht erfüllt wurden, gewissermaßen in zweiter Instanz zu erstreiten. Wenn dennoch von jüdischer Seite die Gelegenheit benutzt wurde, um die jüdischen Fordeningen klar zu formulieren, so geschah dies vor allem aus zwei Gründen; Erstens, weil die Memoranda an die Mandatskommission den Charakter diplomatischer Dokumente haben, die aktenmäßig fortwirken und deren Inhalt ein Beweis für den von den Juden vertretenen Rechtsstandpunkt darstellt, dessen Geltendmachung jedes Präjudiz verhindert. Zweitens aber ist die Verhandlung in Genf, bei der die Mandatarmacht ihren Bericht vorzulegen hat, die beste Gelegenheit, um in solenner Form und mit entsprechender Begründung unsere Forderungen der Mandatannacht vorn• tragen. Dies geschieht zweifellos im tagtäglichen palitischen Verkehr in London und Jerusalem. Aber darüber hinaus bedarf es eines Anlasses, um einmal zu sammenfassend und mit dem Anspruch auf ein über die aktuellsten Erfordernisse des Tages hinausreichendes Gehör die jüdischer. Forderungen auszusprechen. Daher ist das Memorandum der Zionistischen Organisation auch dann von größter Bedeutung, wenn es von der mit Arbeiten und Problemen überlasteten Mandatskommission nicht in allen seinen Teilen gewürdigt werden sollte. Einen Gesamteindruck wird es trotzdem auch bei den Mitgliedern der Mandatskommission hinterlassen und auch die Atmosphäre schaffen helfen, in welcher das Pa- Jästinaproblem sachgemäß und mit Kenntnis des jüdischen Standpunkts behandelt werden kann. Seit-Wler ersten Behandlung Palästinas, die die Mapri?At' sich durch offenkundig unvorbereitet getjarffet der Jewish Agency die systematisch^,^pfn'gaändcrt. Das jüdische Palästinavieljsjyjggäs in seiner Einzigartigkeit für Außenstehende nicht leicht zu verstehen ist und die merkwürdige, von allen anderen Völkerbundsmandaten verschiedene Sonderauf gäbe des Palästinamandates ist inzwischen den Mitgliedern der Kommission vertrauter geworden. Nicht alle freilich haben noch begriffen, daß dieses Mandat nicht eine einfache Landesverwaltimg betrifft, sondern nur durch die Eigenart der Immigration in das Land zu verstehen ist; daß nämlich di sc Immigration ganz anders zu werten ist als eine Besiedlung kolonialer Gebiete durch expansionslüsterne oder expansionsbedürftige Staaten; daß es sich vielmehr in diesem Fall um eine Zufluchtsstatte handelt für ein Volk mit Paria-Existenz, das keine andere Wahl hat. Das Palästinamandat ist nur im Zusammenhang mit dem ganzen Umfang der f u den frage zu verstehen. Dann erst, wenn man begriffen hat, daß es für die Judenfiage, dieses brennende internationale Problem, keinen anderen Ausweg gibt als die Schaffung da־ jüdischen Heimstätte in

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