Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXI (1926)
- Issue
- Heft 21 (16.3.1926)
- Date
- 1926-03-16
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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r.St Nr 21 JUED1SCHE RUNDSCHAU Seite ISO Ehre« t» Fealten fndankt* sie Zeit ikt der stiaa en •oll erfahren r unter Bilde >n Teleuerter der ihren of tfte Philip Leitung uedafla, Cohen, bewifflerteilt, n Bau jonnen, einigen neindelandein, erteilt, einem legeben wurde iionistt־ 1 dieses e .wird er heriferenr th in «schau einsseu. te Dr. 1U der »aum. ite der e übet ist der Leut« worden, en und jrecher Sarthoftizieiie de. tränkte ch als [sieren. irwerb t eine* te mH ich ten. jebiich emde" lerierte 1 Aufi Emil durch r und varten, er ltn ׳ leich- ׳. Me hielten on Im Rechte ins ist ladt- (reiche Wiener Jfage« ükanJtubert Borjeliebt k&ara, wäblüncKes er : An- Auch!impf- ) vermp", ie auf ndere ׳orsch e bent Stock Ziooßem lasse iionist i 's t i * ל sich :hren. ׳ des iß er Zionistischer Gruppenverband Rectüsrtieinland und Weslfileu Am 7. Mär/, fand in Ls sei» der erste Gruppenverbandstag des vor kurzem wieder!!™konstituierten Orappenverbandes statt. Die Tagung, die von zirka 203 Besuch.:,׳;! aus etwa 20 Orten des Bezirks besucht war, nahm einen äußerst befriedigenden und harmonischen Verlauf. Ganz besonders bemerkenswert war die überaus stark« Beteiligung der Jugend. Nach Eröffnung der Tagung durch Herrn Dr. Epstein!Duisburg) und Herrn Adolf Koch (Essen) erhielt Herr Karl Glaser (Berlin) das Wort zu seinem Referat über ,Zionistische Palästina-Politik“. Der Referent behandelte in weit ausholenden, gründlichen Erörterungen insbesondere das Problem der englischen und zionistischen Orientpolitik, im Zusammenhänge damit die politisch-zionistische Situation gegenüber luaenheit und Mächten. Am Nachmittage sprach zunächst Herr Moses W a I d m a n n (Berlin) über ,,Zionistische Gaiutjipoiitik“ und stellte die Probleme der Berufs- Umschichtung und Produktivierung, sowie der Eroberung aller jüdischen Positionen der Oaluth in den Vordergrund. Nachdem so die allgemeinen Grundlagen der zionistisch-politischen Arbeit in diesen beiden Referaten auseinandergtscut worden waren, wandte man sich besonders wichtigen speziellen Aufgaben zu, und zwar den Gebieten der Propaganda und der »onistischen Jugendbewegung. Herr Diplomingenieur Robert Marcus (Essen) sprach über Aufgabe und Methoden der Propaganda in der Diskussion wurden die prinziniellen Orundlagen sowie die Einzelheiten der Propagandaarbeit von einer Reihe von Gesinnungsgenossen erörtert. Zuin Schluß sprach Herr Kurt loewenstein (Duisburg) über Fragen zionlstischer Jugendbewegung, insbesondere der Erachungs- Probleme, die für deutsche Chaluzim akut sind. Von sonstigen Problemen, die die Tagung beschäftigten, sind besonders erwähnenswert die Malmm״ seitens aller Redner, die Kerc ->־!-\rbelt im Bezirke intensiv zu unterstützen. Es fand auch eine Zusammenkunft der Keren Kajemeth-Vertrauensleute statt, bei der Herr Franz Liehtenstein (Berlin) Gelegenheit hatte, die Arbeit des Keren Kajemeth weiter zu intensivieren. — Folgende Resolution wurde angenommen: ״Der Gruppenverbandstag legt gegen die in Rheinland und Westfalen immer wtederkehrenoen, dem Gesetz widersprechenden Versuche, die Ostjuden im Gemeindeleben zu entrechten. Verwahrung ein. Er macht es 3'1ויי Or' o״!׳.-m-n zur Pflicht, derartigen Versuchen׳ entgegenzutreten und größte Wachsamkeit zu beachten.“ Zum Vorsih״״•••*׳,-.״ ' ״'׳jes wurde Herr Dr. Harrv Epstein (Duisburg) gewählt, zu seinen StellverVeter Herr Rechtsanwa't Simon (Dui-h-rg'. Die Tagung, an die sich am Abend no״h eine öffentlichוי״י—יייו־־׳י־זע ״^ schloß, in der Herr Karl Glaser vor ׳:׳Vrrti,r1-°־ S־n'e über ״Zionismus und 7 ntisemitismus" sorach, endete in einer starken und zu״er Mitlichen Stimmung und zeigte allen Teilnehmern das Bild •ines erstarkenden und geistig׳ lebendigen Zionismus in unserem Bezirk■ « Gruppenverbandstag des Gruppenverbandes Sachsen־ Anhalt, am 21. März 1925 in Halberstadt. Tagesordnung; 1. Das Verhältnis der deutschen Zionisten zu den anderen zionistischen Gruppen, 2. Das Verhältnis der Zionisten in Deutschland zu den nichtzionistischen Organisationen in Deutschland, 3. Vorbereitung der Ijar-Aktion, 4. Eventualia. Referent zu den Punkten 1 Hs 3 Kurt Blumenfeld -Berlin. Eingesandt In Nr. 10 Seite 73 der ״Jüd. Rundschau" finde Ich folgende Meldung ■ ,,Am 31. Januar fand in Tel-Awiw die erste Frauenschönheifskonkurrenz Palästinas statt. Fräulein Tschgrtkoff wurde als die Königin Esther des kommenden Purim-Karnevals ln Tel-Awiw gewählt" Die Redaktion der ״Jüd. Rundsch.“ hat diese Meldung mit keinem Kommentar versehen. Vergebens suchte ich auch in den darauffolgenden Nummern ein Wort der Kritik aus den Reihen der zionistischen Jugend. Ich möchte nun die Redaktion der ״Jüd. Rundschau" folgendes fragen: Gehört eine Frauenschöflbeitskonkurrenz zu den wichtigen zionistischen Fragen, so daß sich das offizielle Organ der deutschen Zionisten verpflichtet fühlt, de Kunde davon in die jüdische Welt herauszuposaunen? Gehört es vielleicht zum Aufbau Palästinas, wenn die gefärbten Lippen einer geschminkten Faulenzerin den Preis über die anderen ״Damen" davontragen? Die ״Jüd. Rundschau", die doch sonst Kritik an manchen Vorgängen in Palästina übt, hat scheinbar an dieser Meldung nichts auszusetzen. Es ist notwendig zu betonen, daß das arbeitende Palästina, daß die wirklich aufbauenden Kräfte an einer ״Frauenschönheifskonkurrenz“ nicht nur keinen Anteil nehmen, sondern sie auf das Entschiedenste ab!״hne1־ und verurteilen. Chaim Bader, Kwuzah Zrifin. Wir haben jene Meldung, die durch die ganze Press״ gmg, Wiede! gegeben, vveil auch sie uns einen gewissen Ausschnb' des palästinensischen Lebens zu beleuchten schien. Die Sache »chien uns — als Vorbereitung für Purim! — aber nicht wichtig genug, um dazu ״Stellung“ zu nehmen, und wir überließen es jedem unserer Leser, sich dazu zu denken, was ihm beliebt. Dies bedeutet nicht, daß die Redaktion ״an dieser Meldung nichts auszusetzen" hat, sondern daß sie sich die Auseinandersetzung mit dieser Seite des palästinensischen Lebens für eine andere Gelegenheit aufhebt. Red. * Wir erhalten von der Deutschen Jugendherberge Linden- Hof eine Zuschrift des ״Bundes jüdischer Pfadlinder“, worin ihre Aufnahme in der Herberge und das lustige Treiben daselbst geschildert wird. Die Herbergsleitung bemerkt dazu, daß die Jugendherbergen des Verbandes Deutsche Jugendherbergen der wandernd« Jugend ohne Rücksicht auf politische Zugehörigkeit oder Religionsbekenntnis, Geschlecht oder Stand gegen geringe Gebühr qffenstehen. Falls genügend Platz vorhanden, können auch ältere Wanderer Aufnähme finden. Auskunft über Mitgliedschaft und Ausweise erteilen die HauptwanderauskunftsteUe Berlin C2, Poststr. 17, und die Herbergsväter. Der Lindenhof-Brieselang: ist bekannt wegen seiner schönen Lage in nächster Nähe Berlins. Die Herberge mit ihren 120 Betten eignet sich als Treffpunkt von Verbänden, als Land- und Ferienheim, als Stätte für Gymnastik, Voltetanz, und Pflege des Volksliedes. Im Lindenhof wird besonders darauf Umgewirkt, daß er als Kulturstätte der jenseitigen» zusammentührt Zionistische Badeärzte. Wir bitten alle zionistbeben Badeärzte um Angabe ihrer Adresse. — K. J. V., Berlin W35, Kurfürstenstr. 150. Berliner Kalender Büro: Berliner Zionistische Vereinigung, Berlin W 15, Meinekestr. 10. Telephon: Bismarck 7165—70. Postscheckkonto Nr. 37$30 Berlin NW7. KassenverwaHuug der B. Z, V. Mittwoch, den 17. März, abends 81/״ Uhr Gruppe Nord, im Gemeindehaus, Rosenstr. 2/4, Herr Bacher ״Centralvereln und Keren Hajessod“. Donnerstag, den 18. März, abends 8 Vs Uhr Gruppe der Zionisten aus dem Osten, in den Musikertestsälen, Kaiser-Wilhelm-Str. 31. Herr Prof. Dr. loewe: ״Der Kampf gegen den Judenhaß". Anschließend Diskussion. Kursus Abends 8'/» Uhr Jugendgruppe Süd, in den City-Festsälen, Dresdener Straße 52. über Geschichte des Kongreß-Zionismus, Leitung Dr. Hans Bloch, Abends 9 Uhr Gruppe Süd, in der» City-Pestsälen, Herr Dr. Siegfried Lehmann: ״Produktive Berufserziehung im Ostjudentum und Palästina-Aufbau". בית ועד עבדי- בדליי. ביום השבת בשבוע דה, 20 מיע. בשעת 0 וחצי בערב. תהיה בבית הועד העברי, יאועגשמר. 24. אספה מוקדמת המוקדשת לגידור שאלות החנוך העברי בברליי. המרצים: ib גונצר, רה׳ אפרים יאב ה לי ו י ועוד. כל המתענינים במצב ההנוך העברי ושאדת בית הספד העברי מתבקשים לבוא ולקחת חלק באספה וו. Montag, den 22. März, abends 8 Vs Uhr Berliner Zionistische Vereinigung, in den Snichcrnsälert, Snichernstr. 3. Dr. Wo!,'׳׳י•־־״• v. Webl: ..Der Kamof um das heilige Land“. Donnerstag, den 25. März abends 8י'י Uhr Hapoöl-Hazalr, in den Räumen des K. J. V., Kurfürstenstr. 15! Aussprache mit der jüd'schen Jugend. Einleitendes Referat: Chawer Dr. Siegfried Lehmann: ״Der Weg des Westjuden zum Volke.“ Gruppe Ost. Jeden Mittwoch abends 8J/s Uhr Zusammen ein int Wohlfahrtsamt der Jüd. Gemeinde, Meyerbeerstr. 8, pt. Poale Zion, Jeden Sonnabend abends 8 Uhr im Heim Llnfenstraße 159, III. .... ״.,׳ HapoSl-HazaTr, V, Jeden Donnerstag ' abends 8V.! Uhr Zusammensein Versammlungsort wird jeweilig bekanntgegeben. Sekretariat des Zetre Mbrachf. Sprechstunden täglich von S -10 Uhr abends im Misrachi• Zentralbüro. Monbijouplatz 1. leden Freitag, abends 8 Uhr, im Misrachi-Zentralbüro, Mnnbijouplat? 1. jüdischer Geschichtskursus. Leiter: stud. phll Flescber בית מדרש לעברית של להלת היהודיש בברליו Hebräische Lehranstalt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Donnerstag, den 15. April, abends 7 Uhr Beginn des Unterrichts in den neuen Anfingerkiassen. Anmeldungen für alle Klassen nimmt der Leiter der Anstalt, Herr N. Berggrüo, in seiner Sprechstunde (Dienstag und Donnerstag 9 Uhr ab Mittwoch und Sonnabend 9'/4 Uhr ab) in der Uebr. Lehranstalt oder schriftlich (Adresse: Wilmersdorf, Prinzregentenstr. 94, Telephon: Uhland 6985) entgegen. Das Schulgeld beträgt pro Monat für Erwachsene 2 M., für Schüler und Studenten 1 M. Verelnsnaehrlchten Berliner Zionistische Vereinigung, Am Montag, den 22. März, abends 8»/a Uhr, spricht in den Spichernsälen, Spichernstr. 3, Herr Wolfgang v. Weis!, der Korrespondent des Ullstein-Verlages und der ״Neuen freien Presse" über das Thema: Der Kampf um da® Heilige Land. Karten zum Preise von 1 und 2 M. erhältlich im Büro der B. Z.V., Meinekestr. 10, Bismarck 7165/70 und an der Abendkasse. Hapoel Hazair, Berlin. Am Donnerstag, den 25. d. M., abends 8ty» Uhr, findet in den Räumen des K.J.V., Kurfürstenstr. 150 ein Aussprache-Abend mit der national-jüdischen und zionistischen Jugend Berlins statt. Das einleitende Referat über das Thema des Abends ״Der Weg des Westjuden zum Volke" hält Chawer Dr. Siegfried Lehmann. Alle Mitglieder der B.Z.V., der jüdischen Jugendverbände und sonstige Interessenten sind herzlichst eingeladen. Berlin. Am Sonnabend, den 20. d, M., 8V2 Uhr abends, findet te» Rahmen des Betwaad-Iwri, in» Hause Rosenstr, 2/4, eine Aussprache über das hebräische Erziehungswesen statt. Als Referenten sind Herr Dr. Wilhelm Lewy, M. Gonzer u. a. vorgemerkt. Gäste willkommen. Das Wohlfahrtsamt der Jüdischen Gemeinde gibt für seine humanitären Bestrebungen, am Dienstag, den 23. März in der Hochschule für Musik ein Konzert, in dem die 1925 Montag, den 28. März, abends 8'׳, Uhr in den Spichernsäien• Spieherastraße 8. Vortrag Wolfgang v. Welsl, Jerusalem Ui ״Der Kampf las heilige Land Karten *um Preis« von Mk. 1.— und Mk. 2.— erhältlich im Büro der B. Z. V., Mcinckeitraße 10 und an der Abendkasse. gegründete Jüdische Orchester-Vereinigung unter ihrem Dirigeuten Leo Kopf zum ersten Male spielt. Der bekannte Pianist Georg Bertram hat seine Mitwirkung gütigst zugesagt Freie Jüdische Volkshochschule. San.-Rat Dr. Lachmuu» spricht in seinem letzten Vortrag des Zyklus: ״Entwicklung»- tendenzen und Entwkklungfinoglichkciteii im heutigen Paläsiina“ über die geistige Kultur und die Stätten jüdischer Wissenschaft (Universität und Technikum). Die Vorlesung findet mit Lichtbildern eigener Aufnahmen des Dozenten sta^f. Beginn S Uhr, Donnerslag, den 18. März. Synagoge Fasanenstr. 79 80׳. Der Jüdische Frauenbund, Ortsgruppe Leipzig, legt Wert auf die Feststellung, daß seine neutrale kulturell-jüdische Arbeit, über die in diesen Blattern kürzlich berichtet wurde, absolut unabhängig von der Zionistischen Ortsgruppe geleitet wird. K. J. V. in einer Stadt Mitteldeutschlands besteht eine sehr günstige Niederlassungsmöglichkclt für einen Augenarzt, Anfragen sind zu richten an das Präsidium des K. J. V., Berlin W35, Kurfürstenstr. 150. Gesucht werden Stellen für: Kontoristinnen, Steno* typistinnen, Buchhalterinnen — besonders ältere —, Anfängertunen, möglichst in am Sabbath geschlossenen Betrieben, Hausdamen, Wirtschafterinnen in frauenlosen Haushalten, Kindergärtnerinnen und Kinderpflege:innen in Heimen und Familien, ungelernte Arbeiter und Arbeiterinnen, für Lehrlinge in der Kürschnerei, Schneiderei, Schlosseret, Elektrotechnik, ferner für Lehrlinge in der Herren- und Damenschneideref, möglichst ln am Sabbath geschlossenen Betrieben, kaufmärmische Lehrlinge in kleinen Städten mit Kost und Logi^ einige Fürsorgezöglinge in handwerklichen Betrieben (Sehne!- derei, Schlosserei, Malerwerkstatt)» Klempnerei, in kleineret» Städten mit Kost und Logis. Gesucht werden ferner zu Ostern d. J.: für eine Anzahl Waisenkinder handwerklich• Lehrstellen mit Kost und Logis in kleineren Orten Deutsch• lands, Lehrmädchen in der Schneiderei, Putzmacherei, int Friseurfach, ferner Bürolehrstclicn, Lehrstellen für Lageristin• nen, möglichst in am Sabbath geschlossenen Betrieben, Lehr• stellen in Haushalten mit vielen Kindern, in der Schneidere(! Putzmacherei. Meldungen an Jüdischer Arbeitsnachweis, Ber* ltn N 24, Augusts fr. 17, Tel.: Norden 7085-87 und 91m Die Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft de• Judentums, e. V״ hielt am Donnerstag, den 4. März d. J. i re Hauptversammlung ab, die sehr zahlreich besucht war. Der Vorsitzende, Professor Dr. M. Sobcrnheim, erstattete den Geschäftsbericht, aus dem hervorging, daß die Mitgliederzahl wieder im Aufsteigeu begriffen ist; der gegenwärtige Mitgl'.ederstand ist 1561. Im letzten Jahre ist das Werk von Steinthal: ״Ueber Juden und Judentum“ ia dritte# Auflage herausgegeben worden. Teile des Grundrisses und des Corpus Tannajticum befinden sich in Vorbereitung und werden demnächst erscheinen. Die Hauptversammlung faßte ferner den Beschluß, die Monatsschrift 1n erweitertem Umfange erscheinen zu lassen, und diese Ausgabe durch eine Erhöhung des Jahresbeitrages auf 10 M- (bzw. 2% Dollar) zu decken. 1926 soll auch eine neue Schriftenreihe unter den! Titel ״Beihefte zur Monatsschrift“ erscheinen, Das erste Heft befindet sich bereits im Druck. — Der Kassen* Verwaltung wurde Entlastung erteilt. Der Ausschuß wurde wiedergewählt. In» Anschluß an die Hauptversammlung hielt Herr Dozent Dr. J. Heinemann aus Breslau einen toteressanten Vaäwg über ״Phiions griechische und Jüdische Bi!« duBg“, der ^RmnSehit im Druck erschän«* Ad. '׳־ Die Ortsgruppen Bamberg. An Stelle des leider durch Krankheit plötzOeü verhinderten Herrn Dr. Werner Bloch (Berlin) sprach am 8. März In einer von der Ortsgruppe unberufenen Ver* Sammlung Herr Dr. Liebstldter (Nürnberg) Über ״Utopie und Wirklichkeit“. Die sehr zahlreich erschienenen Zuhörer, darunter sehr viele Nichtzionisten, spendeten den fesselnden Worten des Redners starken Beifall. An den Vortrag schloß sich eine sehr rege Diskussion, wobei von nlchtzionistfscher Seite der Wunsch ausgesprochen wurde, öftere Aussprachr-1'vr.de abzuhalien. Dortmund. Am 3. März referierte In» gut besuchten Heimabend des J. J. W. B., zu dem auch Jugendliche anderer Gruppen erschienen waren, Herr Moses Waldmann über ״Er* haltung des Judentums", ln klaren geschichtlichen Dariegtm* gen zeigte er den Weg des Judentums durch Assimilation und verfall zur Erneuerung. Am nächsten Abend behandelte Herr Waldmann in einer öffentlichen Versammlung das Thema ״Innere jüdische Kämpfe“. In der Diskussion sprachen ein Agudist und eine Zentralvereinlerin. Die Versammlung folgte den Ausführungen des Referenten auch itn Schlußwort mit größter Aufmerksamkeit Gelsenkirchen. In der am 11. März stattgefundene« Generalversammlung wurde der Zusammenschluß der Orts* gruppen Gelsenkirchen-Wanne beschlossen. Die Ortsgruppe soll den Namen Gelsenkirchen-Wanne führen. Der Vorstand setzt sich nunmehr zusammen aus den Herren: Ewald Stern, Hermann Stern, Philipp Hirsch und David Freund. Die Keren Kajemeth-Geschäfte erledigt Fr!. Ruth Stern. Hannover. Am 23. Februar fand in Hannover ein Vortragsabend statt, an dem Frau Anna Levy-Salz-Berlin für den Verband jüdischer Frauenarbeit für Kulturarbeit in Palästina über ״Soziale Frauenarbeit für Palästina“ sprach, Der Besuch des von dem Israelitischen Frauenverein Hannover veranstalteten Vortrages war sehr gut. Frau Levy-Salz schilderte in überaus fesselnder Weise die Vorgeschichte der Kolonisation Palästinas und die Einwanderung nach dem Weltkriege und die dadurch völlig veränderte Einstellung der sozialen Arbeit. Ihre ausführlichen und lebendigen Schilderungen fanden das lebhafteste Interesse der Anwesenden, von denen sich eine Anzahl dem Verbände als Mitglieder anschlossen. Ke au sie gerichteten Fragen beantwortete Frau Levy-Salz mit Sachkenntnis und Objektivität und es gelang ihr, alle Eis- Wendungen zurückzuweisen. Die ausgestellten Handarbeit«» wurden außerordentlich bewundert und viel gekauft. Konstanz. Die zionistische Ortsgruppe veranstaltete am Sonnabend, den 27. Februar, im KonaHumssaal ein Purimfest: ״Jahrmarkt in Jaffa“. Frep Dr. Meinratb, die Leiterin der Ortsgruppe, hatte es Inch zur Aufgabe gemacht, dieser Veranstaltung einen besonders eindrucksvollen Charakter zu geben. Das reichhaltige Festprogramm lag in den bewährten Händen von Frl. Annele Wieler, und FrL Stössel hatte einen entzückenden Kinderreigen einstudiert. Wir möchten nicht versäumen, an dieser Stelle Frau Dr. Meinrath nochmals unseren Dank auszusprechen. Faiasiina-erandlonas (Heran HaM f.«. Berlin W15, MelaekestraBe 10. Bankkonto: DarastMter und Nationalbank, Depos.-Kasf« 50 Knrfüretandamin 52. | Postscheckkonto; Berlin Nr, 194951, ו