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Jüdische Rundschau · 1926-03-09 · Heft 19 (9.3.1926) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXI (1926)
Issue
Heft 19 (9.3.1926)
Date
1926-03-09
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seite 144 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 19 Abs 4«! Berliner Theatern Staatl. Opernhaus: 9. März Fidciio; 10. ötello; 11. Bons Godunotv: 12. IX. Sinfonickonzert; 13. Wozzek; 14, Aida;!5. Madame Butterfly. Oper am Königsplatz: 9. Boheme; 10. Fledermaus; 11. Walküre; 1214 ״. werther; 13. Tiefland; 15. Mignon. Staatl. Schauspielhaus: 9., 10., 13., 14. Duell am Lido; 15. Osfnolzug; 11. Peer Gynt; 12. Im weißen Rölil, - Schiller-Theater: 9., 1014' ״13 ״. Spiel des Lebens; 11. Wallensteins Lager — Piccolomini; 12. Jugend; 15. Maria Stuart. - Städtische Oper: 9. Walküre; 10. Rigoletto; 11. Aida; 12. Tannhäuser; 13. Pique Dame; 14. Zar und Zimmermami; ]5. Don Pasquale. Deutsches Theater: Juarcz und Maximilian. . Kammerspiele: Josephiue. — Die Komödie: Viktoria. — Tribüne; Die neuen Herren. — Lesslng-Theater: Der fröhliche Weinberg. ~ Kleines Theater; bis 11. Ein Spiel von Tod und Liebe; ab 12. Das Grabmal des unbekannten Soldaten. — Volksbühne: 9., 15. Sturm- Put; 10. Der Kaufmann von Venedig; 12. Don Quichotte; 1314 ״. Hamlet. — Deutsches Künstlertheater: Paganitii. - Theater am Kurfürslendamnt: Die Nacht der Nächte. — Theater am Schiffbauerdamm: Der Tausch. — Renaissancetheater: Laterna Magica, Die Ortsgruppen Bamberg. Am 21. Februar, vormittags, fand in den hiesigen Umversumtichtspiden eine Vorführung des neuesten Palästinafilms statt. Der Film erntete bei 'dem jüdischen und nichtjüdischen Publikum starken Beifall. Herr Dr. Werner Bioch-Berlin unterstützte durch eine kurze Uebersicht über die historische Entwicklung des Aufbauwerks die Wirkung der Bildfolge. Der starke Eindruck der Vorführung auf die erschienenen Vertreter der Behörden und der Presse aller Richtungen kam durch die wohlwollenden Berichte in den Tageszeitungen zum Ausdruck. Cottbus. Am 18. Februar fand die diesjährige General- Versammlung der Ortsgruppe statt. Nach Anhörung des Jahresberichtes wurde dem Vorstand Entlastung erteilt, ln der sich anschließenden Debatte wurde insbesondere die Frage der Neubelebung der Arbeit innerhalb der Ortsgruppe besprochen und beschlossen, das Schwergewicht auf die Gewinnung netter Menschen zu legen. Zu diesem Zweck Idee und Wirklichkeit Die Stärke unserer Organisation, die Erfolge unserer Finanzaktionen, beruhen auf der Kraft unserer Idee. Jeder, in dem die Idee lebt, muß daher auch den Anforderungen der Wirklichkcit gerecht werden. Kein Zionist darf sich von der Purim-Spende für den Keren Kajemeth ausschließen, jeder muß auch jetzt noch für die Durchführung der Sammlung in seinem Ort sorgen. sollen Diskussionsabende in Privathäusern veranstaltet werden. Ferner sollen regelmäßig in größeren Abständen öffentliche Vorträge stattfinden. Die Frage der Hebraisierung soll in der Weise gelöst werden, daß gemeinsam mit anderen Ortsgruppen ein hebräischer Lehrer angestellt wird. 111 den Vorstand wurden neu gewählt: Herr Dr, Strauß- Reich (2. Vorsitzender), Herr Herbert Friedländer (Beisitzer). Köln, Vor überfülltem Saal sprachen Herr Moses W a 1 d nt a n n ־ Berlin und Herr Dr. Israel T a u b e s - Köln am 20. Februar in unserer Ortsgruppe über das Thema: ״Die Lehren des Steigej-Prozcsses“. Während Herr Dr. Taubes in eindrucksvoller Weise die einzelnen äußeren Vorkommnisse dieses Prozesses und seines Ausgangs zum Gegenstand seiner Betrachtungen nahm, nahm Herr Waldmann die Gelegenheit wahr, vor der unerwartet großen Zahl seiner Zuhörer, die mit gespannter Aufmerksamkeit seinem zweistündigen Vortrag folgten, die tieferen Zusammenhänge zwischen dem Galuth-Schicksal des Judentums und solchen and ähnlichen äußeren Ereignissen aufzuzeigen. Reicher Beifall, auch von seiten der vielen Gäste, die bisher dem Zionismus kaum nahestanden und die diesmal erschienen waren, lohnte die Redner. Oberhausen. Am Montag, den 1. März, sprach liier Herr Redakteur Moses Wald mann, Berlin, über die Lehren des Steiger-Prozesses. Seine Ausführungen erweckten reges Interesse auch bei den zahlreich erschienenen Nichtzionisten. Am nächsten Abend wurde im kleinert nichtzionistischen Kreise die Diskussion über das Judenproblem der Gegenwart tortgesetzt. Nürnberg-Fürth. Die diesjährige ordentliche General- Versammlung fand am 20. Februar statt. Herr Dr. Ludwig Mayer, der bisherige erste Vorsitzende erstattete den Bericht ubety die Arbeit des verflossenen Vereiusjahres und streifte dabei die wichtigsten Gebiete der zionistischen Tätigkeit, der Propaganda, der Nationalfonds- und Keren Hajcssod-Arbeit, des hebräischen Unterrichts. Im allgemeinen befriedigte das Ergebnis der abgelaufenen Periode, wenn auch nicht verschwiegen werden darf, daß bei intensiverer Mitarbeit aller Gesinnungsgenossen basere Resultate hätten erzielt werden können. Den Kassenbericht erstattete Herr Emriclt, Herr Dr Lowenihal einen Spezialberidtt über den Nationalfonds und Herr Dr. Nuß bäum über den Keren Hajessod. Nach erfolgter Entlastung des bisherigen Vorstandes wurde die Neuwahl vorgenommen, Zum ersten Vorsitzenden wurde gewählt Herr Dr. Ludwig Mayer, zum zweiten Vorsitzenden oerr Dr. Isak Bamberg er, mm Schriftführer Herr Ignatz Emnclt, zum Kassierer Herr Franz. Steinhardt, zum Nationalfondskommissar Herr Dr, Rudolf Liebstädter, zum Keren Hajcssodkommissar Herr Siegfried Kahn, zu . Herren Dr Löwenthal, Dr. Katz, S. Heinemann und M. wolinsky, als Vertreter des Misrachi Herr Gorski, als Vertreter der Ostiüdischcn Sektion Herr Weißenberg, als Vertreter der Fürther Sektion Herr Leopold Birnbaum und als Vertreter der Jugendgruppe Fürth Herr Ernst Bimbäum. Der Nationalfoiidskommissioit gehören ferner an: Frau Dr. Thalmann und Herr Jacoby, der Keren Hajessodkammission die Herren Oskar Rosenfelder, Dr. Nußbattrn und Dr. Thalmann. Als Revisor wurde bestellt Herr Paul Hamburger. Nach Erörterung einiger Fragen aus verschiedenen zionistischen 1 atigkeiisgebieten wurde die Generalversammlung geschlossen. «... Ani 25. Februar veranstaltete die Ortsgruppe in den salen des Maxtelds einen Purimball. Für das Vergnügen aller Tanzlustigen sorgten zwei gute Jazzbandkapellen, aber auch alle anderen kamen auf ihre Rechnung. Eine reich ausgestattetc Tombola bot jedem die Möglichkeit, etwas Schönes zu gevvinnen; das Büffet sorgte für die leiblichen Bedürfnisse und em Theaterstück, das Marionettenspiel von Arthur Schnitzier, ״Der tapfere Kassian", bildete den Höhepunkt der Darbietungen. Vielen Beifall erntete auch Herr E. L. Frauken der Oberspielleiter des Intimen Theaters, mit heiteren Darbietungen. r Die Gebart einer To c h I e r *eigen hocherfreut an Dr. A. Streute and Freu Hede Stab. Cllmann Solingen, Wapperstr. 84. JfiefenSieitonuns j ich habe mich ais Rechtis aantwatli niedergeletten. Mein Büro befindet!•ich Charloilenburg -4, KantslraOe 134 a. Fernsprecher: Stetnplatz 2757. Dr. Gerhard Holdtielm Oberhof in Thür• I *hm und Mut zu ihrem Volke, da5 HOTEL BLUM Pessacti geöffnet Tel.: Nr. 14 Anmeldungen baldiget erbeten. Zecttelh.izung. 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Meinekeetrale 10, Der Goldene Schekel Im cier Exekutive der Zionistischen Organisation in London die Mittel “s*ukrunt ihrer politischen, organisatorischen und propagandistischen Aufgaben zu verschaffen, hat der XIII. Zionistenkongress die Erhebung des Goldenen Schekels als Jahresbeitrag der Zionisten für die Zwecke der Weltorganisation beschlossen. ... PreiB de» Goldenen Schekels beträgt mindestens £ 1,—.— per Jahr, nlttr * *orgaalaation erwartet, dass jeder organisierte Zionist, der diesen neitrag leisten kann, seine Pflicht unverzüglich erfüllen wird. Für die Exekutive der Zionistischen Organisation. Louis Llpsky. (Hier abtrtnoen und nach London sendenj. An die Executive der Zionistischen Organisation Finanz-Departement London W. C. 1, 77 Great Rassel! Street a) Ich habe am... durch .. den Betrag von... j«1 den Jewish Colon« Trost, Ltd., Brook Hoase, Walbrook, E. ü. 4, Für Annahme jeder Art Haus- und Leibwäsche empfiehlt sich bei bester Ausführung unter kulanten Bedingungen, Damphrlscherei ״NORDSTERN״ Berlin N SB.Ourckerstr. 68 Femspr. Humboldt 8378. b) Ich habe fa....den Betrag von.. als Goldenen Schekel für das Jahr 6686 für Ihre Rechnung überwiesen. Name:... Datum״.. Adresse: .. gilt»!tue »JtteUitöftu" Üiät nid)f erforöerti<fj! 14 tägige «ur 1 ״־ Sk#e - {§*£!! £ m- SKu6füf?r(i^e Srofdjüre: ״Oie 3»der&Amru&r un6 i^re Oefämttfung״ gegen Uoreinfenhung »on 3W. 1.-. G&emiföe S«Wt ״DieUHhan" Seulde © Ko. Oraunföweig, Kofen^agen 3. 2 elegant möblierte vorderzimmer (Wohn־ und Schlafzimmer) mit allem Komfort Nahe OiiTaerpl.pcr 1. April ra vermiftda. 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April 1928. Anmeldungen and Anfragen an Stadienrat Dr. Wolfsdorf erboten *sä*«־״ Dr. Siegfried *«ewits, Berlin-Hri«״.. Jtdtad.. Rund.^a^^a.^Wia V«|MUJr *• 5*“־י W ״*** R'“־Udי11•,1׳,־*0 •״ B״״“ Wl5־ ***•*+

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