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Jüdische Rundschau · 1926-03-05 · Heft 18 (5.3.1926) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXI (1926)
Issue
Heft 18 (5.3.1926)
Date
1926-03-05
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
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Nr 18 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 135 Zloaistlscher Groppeaverband Reehtsrheiiland und Westfalen Am Sonntag, den 7. März findet i!1 Essen-Ruhr im kleinen Saale der Börse, Baclistraflc (gegenüber dem Hauptbahnhof), der erste Gruppen verbandstag des Üruppenvcrbandcs für Rechtsrheinland und Westfalen statt, zu dem wir hierdurch alle Gesinnungsgenossen des Bezirkes einladen. Folgende Tagesordnung ist vorgesehen: pünktlich 101/3 Uhr früh: Eröffnung der Tagung. 1. Grundlagen der zionistischen Politik a) Palästinapoütik, Referent: Herr Karl Glaser, Berlin: b) Oalnfhpoütik, Referent: Herr Moses Wald mann, Berlin. 2. Besprechung organisatorischer Fragen des Gruppenverbandes, a) Wahlen, b) Delcgiertentag der Z. V. f. D., c) Verschiedenes. 3. Probleme unserer Arbeit, a) Aussprache über Aufgabe und Methoden der Propaganda, b) Fragen zionistischer Jugendbewegung, Referent: Herr Kurt Loewenstein, Duisburg. Abends ניס Uhr pünktlich findet im gleichen Saale eine öffentliche Versammlung statt, in der Herr Karl Glaser, Berlin, sprechen wird. Die Tagung soll eine Lebendige Manifestation des zianlstischen Gedankens sowohl nach außen wie nach innen hin werden und gleichzeitig die Arbeit unserer Gruppen geistig fundieren. Wir hoffen, daß überall in unserem Bezirke durch diese Tagung starke zionistische Kräfte ausgelöst werden. Es ist natürlich dazu erforderlich, daß aus allen Orten des Gruppenverbandes wirklich s ä m 11 i c h e Zionisten an der Sitzung tcilnehmen; insbesondere gilt dies von der Jugend, deren vollzählige Anwesenheit erforderlich ist. Wir hoffen also im Vertrauen auf das zionistische Verantwortlichkeitsgefühl unserer Gesinnungsgenossen bestimmt auf Erscheinen. Es findet in der Glückauf-Loge ein gemeinsames rituelles Mittagessen statt. Gesinnungsgenossen, die daran teilzunehmen wünschen, wollen ihre Anmeldung bis spä• teste ns 4. März an Herrn Adolf »Koch, Essen, Heinicke- Straße 3, absenden. Der Preis des Essens wird 1,80 bis 2 M. betragen. Folgende günstige Z u g v e r b i n d u!1 g e n kommen für die Hinfahrt aus den Städten mit Ortsgruppen in Frage: ab Hagen 8.30, ab Elberfeld 8.45, ab Osnabrück 6.28, ab Münster 8.15, ab Recklinghausen 9.24, ab Wanne 9.37, ab Gelsenkirchen 9.18, ab Bielefeld 7.09, ab Hamm 8.37, ab Dortmund 9.22, ab Bochum 9.48, ab Düsseldorf 9.12, ab Duisburg 9.36, ab Hamborn 8.53, ab Ruhrort 9.07, ab Oberhausen 9,34. — Für die Rückfahrt werden günstige Verbindungen durch Aushang im Sitzungssaale bekanntgegeben. Vereinsaachrichten Purfm-Kostümball dar Gruppe Nord der B. Z. V. Unseren diesjährigen Purim-Kostümball veranstalten wir unter der Devise ״Tohuwabohu“ am Sonnabend, den 6. März, abends 8 Uhr, im Weißen Saal der Sophiensäle, Sophienstr. 18. Wir bitten alle Mitglieder und Freunde, mit ihren Ange* hörigen recht zahlreich zu erscheinen. Tombola, mannigfaltige Ueberraschungen. Außerdem bitten wir unsere Mitglieder, uns Sachgegenstände für die Tombola zur Vertügung zu stellen und dies an die Adresse Bickels Möbelhaus, Veteranenstraßc 8, Tel. Norden 3525 unter Angabe der Abholezeit initteilen zu wollen. Eintritt?preis M. 1,50 inkl. Steuer. Kartenvorverkauf: Dr. Loevy, Kastanienallee 2, Hmpbold 5l29r1׳Bld1eIs. Möbelhaus.-" Veteranenstraße & Norden 352S, Dr Schwarzbartta, Lothringer Str. 52, Norden 2022, J. Engländer, Schönhauser Allee 186, Norden 10 586, Froh* lieh, welnmeisterstr. 12, Norden 1521, Jul. Ecker, b. Ka-!!scher, Wallnertheaterstr. 6, Alexander 8939. ״Qrt“-Ball. Am 7. März d. J. findet in den Gesellschafts־ räumen des Hotels ״Der Kaiserhof“ ein Fest zugunsten der von der Gesellschaft ״Ort“ zu versorgenden jüdischen Handwerker und Bauern statt. Erste Künstler haben sich in den Dienst der guten Sache gestellt. Es seien nur Irene Eden (Staatsoper) und Manfred Lewandowskv genannt. Hermann L e 0 p o 1 d y , Fritz Wi e s e n t h a I und Charlotte W a I d o w werden für die Stimmung sorgen. Kostbare Gewinne weist die überaus reich beschickte Tombola auf. Sämtii.he Freunde der Jüdischen Arbeit in der Werkstatt und auf dem Felde sind zum ״Ort“-Ball herzlich eingeladen. Hochschule für die Wissenschaft des Judentums. Am Montag, den 8. März, abends 8 Uhr, findet in der Hochschule, Artiliericstr. 14, ein Vortrag von Herrn Dr. Wischu i t z e r über ״Die jüdische Zunitverfassung in Polen und Litauen“ statt. Jüdische Musik. Die ״Oestlichen Visionen“, ein Klavier- Zyklus von Erich -Walter Sternberg, gelangen am Dienstag, den 9. März, um 8 Uhr im Rahmen eines Konzertes der ״Internationalen Musikgesellschaft, Orts^ruipe Berlin,“ zur Aufführung. Der Abend findet bei Steinway u. Sons, Friedrich-Ebertstr. 6, statt. Der Zyklus, der im vorigen Jahre seine Berliner Uraufführung erlebte, wird diesmal von dem Pianisten Claudio Arran gespielt. Jüdisch-Nationale Frauenvereinigung (Ortsgruppe Berlin des Bundes Zionistischer Frauen'. Ara Sonntag, den 14. Marz, vormittags 111,4 Uhr, findet im Theater des Westens eine P u r I m - K i!1 d e r v 0 r s t e I! u n g der Jüdisch Nationalen Frauen Vereinigung zugunsten des Kinderheims Ahawa und des Jüdischen Volksheims statt. Zur Aufführung gelang ״Max und Moritz in Persien“, Purimspiel für Groß und Klein, von Lina Wagner-Tauber. Eintrittskarten zum Preise von 1 bis 3 M. (Logensitze 5 M.) sind bei Bote & Bock, Tauentzienstraße, an der Theaterkasse des K. d. W., bei Frau Lena Bernstein, Augustastr. 62. Tel. Nollendorf 5367 und ln der Berliner Zionistischen Vereinigung zu haben. Telephonische Billettbestellungen werden entgegengenommen (Tel.: Bismarck 7165-7167). Die Misrachi-Ortsgruppe Berlin veranstaltet am Sonntag, den 14. März, abends 7 Uhr, im Oberlichtsaal der Philharmonie, Bernburger Straße, einen Konzert -und Oesellschaftsabend. Da es gelungen ist, hervorragende Kräfte, wie den Pianisten loset Schwarz, den Geiger Tossi Spiwakowski und die bekannte Sängerin Frau Ermolnikoff, zu gewinnen, verspricht der Konzertteil des Abends einen besonders schönen Verlauf. Für den anschließenden Gesellschaftsabend ist eine erstklassige Kapelle gewonnen worden. Karten zum Preise von 6 M. und 10 M. (reservierte Plätze) sind erhältlich in der Berliner Zionistischen Vereinigung, Meinekestr. 10 und im Misrachi-Zentralbüro, Monbijoupl. 1, Norden 1159. Berliner Kalender Büro: Berliner Zionistisch(: Vereinigung, Berlin W 13, Meint!.::;tr. 10. Telephon: Bismarck 71(}70—;־. Postscheckkonta Kr. 37830 Berlin NW 7. Kassenverwaltung der B. Z. V. Sonnabend, den 6. März abends 8 Uhr Gruppe Nord, im Weißen Saal der Sophiensäle, Sophienstr. 18. Purim-Kostümball unter der Devise ״Tohuwabohu“. Tombola. Ueberraschungen. Jazzband. Karten zum Preise von 1,50 M. inkl. Steuer an der Abendkasse. Mittwoch, den 10. März, abends 81/s Uhr Berliner Zionistische Vereinigung, im großen Saal der Synagoge, Fasanenstr. 79/80. Diskussionsabend (PropagandaVeranstaltung) Leitung: Richard Lichtheim. Sonntag, den 14. März, vorm. 11//! Uhr, im Theater des Westens Purim-Aufführung der Jüd.-nat. Frauenvereinigung, ״Max und Moritz in Persien“, Purimspiel für Groß und Klein von Lina Wagner-Tauber. Die Aufführung findet zugunsten der jüdischen Kinder- und Jugendheime Ahawa und des jüdischen Volksheims statt. Karten zum Preise von 1 bis 3 M. (Logensitze 5 M.) erhäitlich bei Bote und Bock, Tauentzienstraße, an der Theaterkasse des K. d. W., in der Buchhandlung Glücksmann, Alexanderstr. 37a, Frau Lena Bernstein, Augustastr. 62, Tel. Kollendorf 5367, und in der B. Z. V., Meinekestr. 10, Bismarck 7165/70. Abends 7 Uhr Misrachi-Ortsgruppe, Berlin, in der Philharmonie, Bernburger Straße. Konzert- und Gesellschaftsabend unter Mitwirkung erster Künstler. Es sind bisher gewonnen worden: Konzertsängerin Frau Ermolnikoff, Pianist Josef Schwarz, Tossi Spiwakowski. Näheres s. nächste Nummer. Montag, den 15. März, abends S/'» Uhr im Sitzungssaal der Z. V. f. D., Meinekestr. 10. Sitzung der Vertreterversammlung der B. Z. V. Tagesordnung: 1. Oemeindearbeit, Referent: Dr. Sandler; 2. Schularbeit, Referent: Studienrat Hammerstein; 3. Beschlußfassung über den Antrag Dr. Hans Bloch, betreffend die Haltung der Jüdischen Rundschau; 4. Eventuaha. Die Sitzung ist für Mitglieder der B. Z.V. öffentlich. Gruppe Ost. Jeden Mittwoch abends 8/4 Uhr Zusammensein im Wohlfahrtsamt der Jüd. Gemeinde, Meyerbeerstr. 8, pt. Poale Zfon, Jeden Sonnabend abends 8 Uhr im Heim, Unienstraße 159, III. — Hapoei-HazaTr, , Jeden Donnerstag abends 8% Uhr Zusammensein Versammlungsort wfrd jeweilig bekanntgegeben. Sekretariat des ZeTre Misrachl. Sprechstunden täglich von 8—10 Uhr abends im Misrachl• Zentralbüro, Monbijouplatz 1. Jeden Freitag, abends 8 Uhr, im Misrachi-Zentralbüro, Monbijouplatz 1. Jüdischer Geschichtskursus. Leiter: stud. phil. Flescher. Hebräische Lehranstalt der Jüdischen Gemeinde, Berlin N 24, Große Hamburger Straße 27. Am Anfang des Sommersemesters werden neue Klassen für Anfänger und Fortgeschrittene, für Erwachsene und Schüler eingerichtet. Der Unterricht kann, entsprechend den Wünschen der Beteiügten in den frühen Morgenstunden oder nachmittags resp. abends abgehalten werden. Für Vereine (Jugendbünde und sonstige Organisationen) werden auf Wunsch bei ge-!lügender Beteiligung besondere Klassen eingerichtet Das monatliche Sen ul geId beträgt 2 Mark, für Studenten und Schüler 1 Mark. Anmeldungen sind umgehend schriftlich an die Hebräische Lehranstalt oder an den Leiter der Anstalt zu richten. Sprechzeit des Leiters: Dienstag und Donnerstag 9 Uhr abends, Mittwoch und Sonnabend 9V1 Uhr abends in der Hebräischen Lehranstalt. Beginn des Unterrichts in den neuen Anfängerklassen Donnerstag, den 15. April, 7 Uhr abends. N. Berggrün, Berlin-Wilmcrsdort, Prinzregentenstr. 94, Tel: Uhland 6985. K. J. V. ln einem Vorort von Duisburg besteht günstige Niederlassungsmöglichkeit für einen Ohrenarzt. Wohnung vorhanden. Meldungen sind zu richten an das Präsidium des K. J.V., Berlin W35, Kurfürstenstr. 150. { A Ile Vertrauensleute des Keren isjg S&5 ys 3־5* 3i SSE Kajemeth, die die Purim* 1 1 Haussammlungen abgeschlossen 1 | haben, werden dringend ersucht, die gesammelten Beträge nebst 55 1 Abrechnung schnellstens an die 1 Zentrale nach Berlin zu senden. 1 Breslau. Die jüdische Gemeindevcrtretcrversammlung wählte in ihrer _ Sitzung vom 3. März den netten zwölfgiiedrige!' Oemdndcvorstaiui für eine Amtsdauer von fünf Jahren. Die Wahl ergab eine Zusammensetzung von acht Mbiralen, zwei Konservativen und zwei Zionisten (Dr. Hugo Schmiße! und Dr. William!!oll). Birher waren keine Ztonisten im Gemeindevorstand. Fiir die jüdische Schule. Am Mittwoch, den 3. März, fand eine von der Gruppe der Zionisten aus dem Osten einberufene Versammlung statt, in der über die jüdische Schulfrage eingehend gesprochen wurde. Rechtsanwalt Dr. .Max Kollenscher schilderte die rechtlich-politische Lage der jüdischen Sch ul frage und kam auf die unhaltbaren Zustände in der jüdischen Gemeinde zurück, die von ihrem Rechte, auf Kosten des Staates jüdische Schulen zu gründen, keinen Gebrauch machen will. Dr. Soloweitscnik sprach über die Mission der Osijndeti, <133 nationaljüdische Gefühl bei ihren westjüdischen Brüdern zu wecken und wies auf die historische Notwendigkeit eines eigenen jüdischen Schulnctzcs hin. Vom pädagogischen Standpunkt aus begründete Prof. Schneersöhn das Erfordernis einer normalen Umgebung für die gesunde geistige Entwicklung des jüdischen Kindes.' In warmen Worten rief Studienr.it Hammerstein zur Unter- Stützung des jüdischen Schulvereins, des einzigen Organs für die Pflege der echten jüdischen Schule auf. Vom Publikum wurden den Referenten Fragen gestellt, die nachher eingehend beantwortet wurden. Die Referenten wurden aufmerksam und mit Beifall ausgehört. jüdischer Kalender-Verlag. Für das vom Jüdischen Kalender-Verlag in seinem Abreißkalender 1926 ausgeschriebene Preisausschreiben hat am IS. Februar d. J. das von dem genannten Verlag eingesetzte Pr ei s ri ch t c rk olle gi um die Preisverteilung vorgenommen. Von den seinerzeit eingelaufe- 11 en Arbeiten entsprachen 19 den formalen Bedingungen des Ausschreibens. Das Preisrichterkollegium erkannte dem mit dem Kennwort ״Zdakah“ versehenen Vorschläge einstimmig den ersten Preis zu. Als Einsender dieser Arbeit wurde der Prediger der Synagogengemeinde Detmold, Herr Rülf, festgestellt, dem der Preis in Form einer Reise nach Palästina und zurück zugesprochen wurde. Dem Einsender eines weiteren, annähernd gleichwertigen Vorschlages, Herrn H. L öw e n s t e i n , Danzig, bewilligte der Verlag in Anerkennung seiner Mühewaltung ein Exemplar des Werkes von G>, Laudatier ״Palästina in Bildern“. Alle übrigen Einsender von Vorschlägen sollen je ein Exemplar der nächstjährigen Ausgäbe des Kalenders als Dank für das dem Unternehmen entgegengebrachte Interesse erhalten. Jüdischer Studentenverein e. V., Friedrichstraße 1151 Oranienburger Tor). Der nächste Abend des Kursus S. Berneld (Wien) findet am Montag, den 8. März, abends 8/'3 Uhr, statt. Thema: Psychologie des Klassenbewußtseins. Gäste willkommen. Wir suchen für eine größere Stadt 1m Ruhrgebiet_ einen hebräischen Lehrer mit nachweislich guten padago» gischen Qualitäten und längerer Unterrichtspraxis in Deutsch;* land. Es kommen nur Bewerber In Frage, die diese Vor* aussetzungen erfüllen. Angebote mit Referenzen sind zur Weiterleitung zu richten an die Zionistische Ver■* einigun״ für Deutschland, Berlin W15, Me!* nekestraße 10. Jüdische Gemeinde. Freitag, den 5. März 1926, abend», Tn allen Synagogen*. 5,45 Uhr. Sonnabend, den 6, Mira morgens, Syn. mit altem Ritus: 9 Uhr; Syn. mit neuem Ritus: Frühgottesdienst: 7,30 Uhr. Hauptgottesdienst: 10Uhr. Predigten: Syn. Münchener Straße: Dr. Arthur Levy (Schrift); Syn. Lindenstraße; Dr. Warschauer; Syn. Levctzowstr.; Dir. Lewkowitz. Jugendgottesdienst: 4,30 Uhr Syn. Münchener Straße: Dr. Arthur Levy; 4 Uhr Syn. Lützowstr.: Dr. Maybäum; 4 Uhr Syn. Levetzowstr.: Dr. Flnkel. Der Jugendgottesdienst in der Syn. Pestalozzistr, wird auf den Ronrmenden Sonnabend verlegt. Sabbat-Ausgang: 6,33 Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen abends in allen Synagogen bis 11. März: 5,30 Uhr; vom 14. bis 18. März: 6 Uhr; morgens Syn. mit altem Ritus außer Sy 11. Pestalozzistr.: 7 Uhr; Syn. Pestalozzistr. und Syn. mit neuem Ritus: 7ß0 Uhr. Synagoge ״Adaß Jeschunm“, Clausewitzstr. 4, am Kurfürstendamm. Beginn des Gottesdienstes am Schabbass ״Kississo“ und Barsches ״Posoh“, Freitag, abends 5,45; Sonn* abend, morgens 9.30; Sonnabend, abends (Mincha) 6 Uhr. Sabbatausgang 6,33 Uhr. Synagoge ״Der Friedenstempel“, Berlin-Halensee, Markgraf-Albrecht-Straße 11/12 Freitag, abends: 1. Gottesdienst 5% Uhr (Wochentagssynagoge); Freitag, abends: 2. Gottes* dienst 6/4 Uhr (Hau'ptsynagoge); Sonnabend, vormittags; 10 Uhr (Schrifterklärung); Mincha: 6/4 Uhr; Sabbath-Ausgang: 6Ö Uhr; Wochentagsgottesdienst: täglich morgens 7/3 Uhr, abends 6 Uhr. Bern. Anläßlich Purim hat im großen Saal des Bürger* liauses in Bern zugunsten des Jüdischen Nationalfonds ein großangelegtes Kostümfest stattgefunden, das einen sehr schönen Verlauf nahm und dem N. F, große Einnahmen brachte. ticsciiälllicbe Mitteilungen Klavierstimmer. Wir bitten unsere Leser, bei Aufträgen für Klavlerstfmmen unseren Gesinnungsgenossen Perez in Steg* litz zu berücksichtigen. Näheres siehe Inserat. Zum erstenmal in diesem Jahre wird auch das ״Hotel Blum“ in Oberhof i. Th. zu Pessach geöffnet sein. Alle Vorbereitungen sind getroffen, um den Gästen einen ange* nehmen Aufenthalt bei mäßigen Preisen zu bieten. Die Tannenwälder des Thüringer Waldes, rings um den Ort gelagert und ohne nennenswerte Steigung laden zu erquiekenden Spaziergängen ein. Seine Lage mitten im Herzen Deutschlands lassen Oberhof als besonders geeignet für einen Pessach-Aufenthalt erscheinen. Oberhof hegt 823 m über dem Meere, an der Hauptstrecke Berlin-Stuttgart und ist Halte- Station für alle D-Züge. Anschlüsse von allen Richtungen. Verein zur Ausbildung von Chaluzi m zu Magdeburg E. V. Die diesjährige ordentliche General* Versammlung findet am Donnerstag, den 11. März, in Magaebürg statt. Näheres siehe Anzeigenteil. Vertrauensleute des Keren KaJemethi Beendet die Purim■Haussammlungen bis Sonntag, den 7. Mürz 1926.

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