Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1926-03-02 · Heft 17 (2.3.1926) · page 7

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXI (1926)
Issue
Heft 17 (2.3.1926)
Date
1926-03-02
Page
– (sequence 7)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2651273-2652785-2652802--18101-2675831
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

4 entity mentions

Nr. 17 JUEDISCH E RUNDSCH AU Seite 128 Die Ortsgruppen Breslau. Am Mittwoch, den 27■ Januar, sprach im Rahmen der Zionistischen Ortsgruppe Herr Dr. Joachim Prinz über ״Baruch Spinoza als Jude“. Er versuchte aufzuweisern, daß es nicht lediglich jüdische Menschlichkeit Spinozas ist, die wir in seinen Werken finden, sondern daß auch stark nicht jüdische Einflüsse, die bei einem Abkömmling einer Ma* rannenfamilie erklärlich erscheinen, in seinen Werken offenbar werden. — Am Mittwoch, den 3. Februar, sprach^ Im Rahmen des Palästinakursus Herr Dr. Rudolf Samuel über ״Die palästinensische Arbeiterschft und die neuen sozialen Lebensformen des Landes“. Oer Vortragende legte besonderes Gewicht darauf, gerade diejenigen Institutionen der Arbeiter* Schaft, die bisher vor dem zionistischen Publikum noch nicht eingehend erörtert waren, in den Mittelpunkt seiner Ausspräche zu stellen. — Am 9. Februar sprach Dr. Nahum Goldma nn über ״Erneuerung des Judentums“. Das Publikum von etwa 500 Köpfen — am selben Abend fanden drei andere Veranstaltungen statt! — lauschte mit gespannter Aufmerksamkeit und empfing einen sichtlich starken Eindruck. Cöthen (Anh.). Am 30./31. Januar beging der hiesige V. J. St. ״Tchiah“ im K. J, V. sein 24. Stiftungsfest. Nacli Eröffnung der ersten Veranstaltung und den Begrüßungen von seiten der Gemeinde, des Präsidiums des K. f. V. und anderer Gruppen, nahm der Referent des Abends, Herr M. Waldmann, das Wort zu seinem Vortrag über ״Die Aufgaben des modernen Judentums“. Die vollzählig erschienene "Cöthcncr Gemeinde dankte dem Redner mit lebhaftem Beit all für seine Ausführungen. Eine Anfrage in der Diskussion, betreffend die Berufswahl der jüdischen Jugend, beantwortete der Referent in längeren Ausführungen mif der Forderung zur Chaluziutli. Am nächsten Tage fand eine Bezirkstagung des Bezirks Sachsen-Anhalt des K. J. V. statt. Dortmund. Am 22. Februar fand hier eine gut besuchte außerordentliche Generalversammlung der Ortsgruppe statt, in der Herr Gruppenverbandssekretär K. Löwenstein einen programmatischen Vortrag über die geistigen Grundlagen zionistischer Arbeit hielt. Herr Franz Lichtenstein sprach für den Keren Kajemeth, dessen Purimaktion Vorbereitet wurde. Dresden. Der Jüdische Kulturverein hat nach längerer Pause seine Tätigkeit in vollem Umfange wieder aufgenommen. Am 9, Januar fand eine Organhationsversamrnrang statt, bei welcher Herr Oberrabb. Dr. Schornstein ein Referat über die Aufgaben eines jüdischen Kulturvereins hielt. Am 21. fanuar fand eine außerordentliehe Generalversammlung statt, bei der folgender Vorstand gewählt wurde: Herr Kantor Hofstein, Herr Benno Korn, Frl. Dora Regiubogin, Frl. Katz, Herr J. F r e n k e 1, Herr Rubini H o f s t e i n und Herr j. S t a 111. Der neue Vorstand veranstaltete am 30. Januar einen Vorfrag über Judentum und Talmud, gehalten von dem SOjährigen Jubilar Herrn Jacob Bickel. Der Redner verstand, trotz seines hohen Alters, alle Zuhörer bis zum Schlüsse zu Interessieren. Es folgte darauf eine lebhafte Debatte. Am 13. Februar hielt Frau Julie Saling er (ehern. Landtagsabgeordnete) einen Vortrag über ״Innere und äußere Probleme einer jüdischen Frau und Mutter“, der ebenfalls großen Beifall fand. Essen. Am 23. Februar sprach hier Herr Rabb. Dr. Emil fofrn״ Berit, über ״Deutsche Juden und jüdische Deut- Re״. Seihe Ausführungen erweckten reges Interesse, auch bei den zahlreich erschienenen Nichtzionisten. Hamburg. Der Jüdische Nationaifonds in Hamburg veranstaltet am Sonntag, den 7. März, in sämtlichen Räumen des Logenheims, Hartungstraße, anläßlich des Purimfestes einen Gesellschaftsabend. Das Fest, auf dem wir besonders unsere älteren Gesinnungsgenossen hoffen begrüßen zu können, wird neben den üblichen Darbietungen neue Bilder aus Palästina zeigen, die von dem bekannten Ham* burger Kunstmaler, Herrn Dr. Erich Brill, im vorigen Jahre aufgenommen worden sind. Der Eintrittspreis betragt 175 M., einschließlich Kaffeegedeck. Wir hoffen, daß unsere Freunde ans durch den Besuch des Festes so unterstützen, daß der Nationalfonds einen ansehnlichen Betrag nach Berlin tiberweisen kann. Marburg. Am 18. Februar wurde liier vor einem zahl* reichen Publikum der neue Palästina-Film vorgeführt, er* fänzt und erläutert durch interessewerbende Ausführungen er Herren Prof. Hölscher (Alttestamentler der hiesigen theologischen Fakultät) und Dipl.-Ing. Katzenstein, die beide das Land aus eigener Anschauung kennen. Die Vorführung fand eine sichtlich sympathische Aufnahme bei den Zuschauern. (Vom Lehrkörper der Universität waren u. a. die Alttestamentler Budde und Baumgartner und der als demokratischer Politiker bekannte Systematiker Rade anwesend.) Vor allem aber war es gelangen, den größten Teil der sojist^ mit dem Palästinagedanken ■wenig sympathisierenden jüdischen Gemeinde hcranzuziehen. Um die Vorbereitungen haben sich besonders die Gg. stud. Jonas und Gebling verdient gemacht. A.F, Oberhausen. Am Dienstag, den 15. Februar, fand in unserem Versammlungslokal, Hotel ״Central“, Oberhausen, eine außerordentliche Generalversammlung statt. Zunächst wurde über die am 14. Februar in Duisburg stattgefundene Tagung des neugebildeten Gruppenverbandes Rcchtsrheinland- Westfalen berichtet. Es wurden Neuwahlen vorgenommen mit folgendem Ergebnis: 1. Vorsitzender Herr Dr. Nüssenf e 1 d, 2. Vorsitzender Herr Sami M e c h 1 o w i t z, Schriftführer Herr Elias Lehrer, Kassiererin Frl. Frieda Fischbein, Nationalfonds-Kommissar Herr Bernhard Horo* witz, Keren Hajessod-Kommissar Herr Sami Mechlowitz. Es wurde beschlossen, jede Woche einen Ortsgruppenabend zu veranstalten, der jedesmal durch ein Referat über eine jüdisch-zionistische Frage eingeleitet werden sollte. Der eiste Ortsgruppenabend fand am 23. Februar Statt, an dem der neugewinitc Sekretär, Herr Löwenstein aus Duisbürg, einen Vortrag hielt. Oppeln. Am Dienstag, den 26. Januar, sprach in einer öffentlichen Versammlung der Zionistischen Ortsgruppe Herr Dr. Rudolf Samuel, z. Zt. Breslau, über ״Palästina im Rahmen der Politik des vorderen Oriente". Er entwickele tu seinem ausführlichen Referat den Kampf um Erez-Israel, den eine kleine Gruppe zionistischer Führer ohne militärische oder andere Machtfaktoren, auf die sie sich beute stützen können, so erfolgreich als siegreich geführt haben. Die für Oppeln verhältnismäßig gut besuchte Versammlung verlief recht erfolgreich. Die Ausstellung ״Hygiene der Jude 11“, auf der Oesolei, steht unter der Leitung der Synagogen-Geraeinde Düsseldorf. Die verschiedenen Abteilungen sind in einem Pavillon zusammengefaßt. Die Mitteilung über die Leitung der Ose für die Ausstellung beruht auf einem Irrtum. Die Ose liefert das Material für die' Verhältnisse der Juden im Osten. Die Ausstellung selbst wird veranstaltet durch die Synagogengemeinde Düsseldorf und von einem örtlichen Ausschuß^ geleitet. Berliner Kalender Büro: Berliner Zionistische Vereinigung, Berlin W 13, Meinekestr. 10. Telephon: Bismarck 7165—70. Postscheckkonto Nr. 37S30 Berlin NW 7. Kassenverwaltung der B. Z. V. Mittwoch, den 3. März, abends S'4 Uhr Gruppe der Zionisten aus dem Osten, itl den Sophiensälen, Sophienstr. IS. Kundgebung über ״Die jüdische Schuifrage“. Referenten: Dr. Max Kollenscher, Prof. F. Schneersoii, Dr. Max Soloweitschik. בית ועד עברי. ברליו ביום החמישי •מניע זח 4 מיץ בעעח a וחצי בערב ירצו־. ■בבית הועד העברי ידאועגשטד. 24> הפרופיסור .שני או ר ם וי על הנושא: האדם כמי •מהוא (אקשפדיצה מדעית לעולמו הפנימי שיי א־־פו אורחים רצוים: Donnerstag, den 4, März abends 81? Uhr Gruppe Nordwest, im Cafe Lochau, Alfonacr Straße 34. Lichtbildervortrag Dr. Siegfr. Lehmann: ״Erziehungsproblerne im östlichen Judentum." Abends 8* '■< Uhr. Hapoel-Hazai'r, im Jüdischen Volksheim, Dragoncrstr. 22. Herr Dr. I. Hellmann: ״Ke Krise des jüdischen Pariamentarisnius“. Gaste willkommen. Sonnabend, den 6. März abends 8 Uhr Gruppe Nord, im Weißen Saal der Sophiensäle, Sophienstr. IS. Purim-Kostümball unter der Devise ״Tohuwabohu‘■ Tombola. Ucberraschungen. Jazzband. Karten zum Preise von M. 1,50 inkl. Steuer im Vorverkauf erhältlich: Dr. Locvy, Kastanienallec 2, Hamb. 5429, Bickel, Veteranenstr. S, Norden 3525, Dr. Schwarzbart, Lothringer Str. 52, Norden 2022, I. Engländer, Schönhauser Allee 186, Norden 10 586, Fröhlich, Wcinmeisterstr. 12, Norden 1521, Jul. Ecker b. Kalischer, Walinerthcaterstr. 6, Alex. SOSO. Kartell Jüdischer Verbindungen. Am Montag, den 8. März, abends 8*4 Uhr, findet die Aussprache mit den Bundesbrüdern Pinner und Blankenfcld im K. J. V. statt, zu der alle Berliner Bundesbrüder, insbesondere auch die alten Herren eingeladen werden. Sonntag, den 14. März, vorm. 11'4 Uhr, im Theater des Westens Purim-Aufführung der Jüd.-nat. Frauenvcrcinigung, ״Max und Moritz in Persien“, Purimspiel für Groß und Klein von Lina Wagner-Tauhcr, . .״,׳ Die Aufführung findet zugunsten der jüdischen Kinder- und Jugendheime Ahawa und des jüdischen Volksheims statt. Karten zum Preise von 1 bis 3 M. (Logensitze 5 M.) erhältlich bei Bote und Bock, Tauentzienstraße, an der Theaterkasse des K. d. W., in der Buchhandlung Glücksmann, Alexanderstr. 37a, Frau Lena Bernstein, Tel. Nollendorf 5387, Augustasfr. 62, und in der B. Z.V., Meinekestraße 10, Birmarck 7165/70. Abends 7 Uhr Misrachi-Ortsgruppe, Berlin, in der Philharmonie, Bernburger Straße. Konzert- und Gesellschaftsabend unter Mitwirkung erster Künstler. Es sind bisher gewonnen worden: Konzertsingerin Frau Ermolnikoff, Pianist Josef Schwarz, Tossi Spiwakowski. Näheres s. nächste Nummer. Gruppe Ost. Jeden Mittwoch abends S*/j Uhr Zusammensein im Wohlfahrtsamt der Jüd. Gemeinde, Meycrbeerstr. 8, pt. Poaie Zion, Jeden Sonnabend abends 8 Uhr im Heim, Linienstraße 159, III. Hap021-Haza‘fr, Jeden Donnerstag abends 81,4 Uhr Zusammensein Versammlungsort wird jeweilig bekanntgegeben. Sekretariat des ZeTre Misrachi. Sprechstunden täglich von 8—10 Uhr abends im Misrachi- Zentralbüro, Monbijouplatz 1. Jeden Freitag, abends 8 Uhr, im Misrachi-Zentralbtiro, Monbijouplatz l, Jüdischer Geschichtskursus. Leiter: stud. phif. Flescher. Aus Rlsinen G8l8genh8ltsspend8n hat der Keren Kajemeth im Laufe von 34 Jahren nahezu 1500000 £ 30000000 ־־ Goldmark aufgebracht, und bisher in Palästina 250000 Dunam ah Volkseigentum erworben. Durch die Arbeit des Keren Kajemeth wurden Sumpf und WGste In frudhtbarstes Erdreich verwandelt. 40 füdisdhe Siedlungen erheben sich auf dem Boden des Keren Kajemeth und tausende jüdischer Menschen führen dort ein Leben schöpferischer Arbeit. * Soll dieses grobe Werfe keine Rückschläge erleiden, so müssen zunächst alle Zionisten ihre Pflicht erfüllen. Wer seine Purim-Spende für den Keren Kajemeth bisher noch nicht gegeben hot, tue cs unverzüglich auf der beiliegenden Zahlkarte. Zioiisiischer Groppeivertaul Reehtsrheiiland and Weithlen Am Sonntag, den 7. März findet in Essen-Ruhr im kleinen Saale der Börse, Bachstraße (gegenüber dem Hauptbalinhof), der erste Oritnpenverbändstag des Gruppenverbandes für Rcchtsrheinland und Westfalen statt, zu dein wir hierdurch alle Gesinnungsgenossen des Bezirkes cinladen. Folgende Tagesordnung ist vorgesehen: pünktlich 10*/״ Uhr früh: Eröffnung der Tagung. 1. Grundlagen der zionistischen Politik a) Palästinapolitm, Referent: Herr Karl Glaser, Berlin; b) Galuthpolitik, Referent: Herr Moses Wald mann, Berlin. 2. Besprechung organisatorischer Fragen des Gruppenverbandes, a) Wahlen, b) Delegiertentag der Z. V. f. D., c) Verschiedenes. 3. Prohieme unserer Arbeit, a) Aussprache über Aufgabe und Methoden der Propaganda, b) Fragen zionistischer Jugendbewegung, Referent: Herr Kurt Loewenstein, Duisburg. Abends 8*4 Uhr pünktlich findet im gleichen Saale eine öffentliche Versammlung statt, in der Herr Karl Glaser, Berlin, sprechen wird. Die Tagung soll eine lebendige Manifestation des zionistischen Gedankens sowohl nach außen wie nach innen hin werden und gleichzeitig die Arbeit unserer Gnippen geistig fundieren. Wir hoffen, daß überall in unserem Bezirke durch diese Tagung starke zionistische Kräfte ausgelöst werden. Es ist natürlich dazu erforderlich, daß aus allen Orten des Gruppenverbandes wirklich sämtliche Zionisten an der Sitzung teilnehmen•, insbesondere gilt dies von der Jugend, deren vollzählige Anwesenheit erforderlich ist. Wir horten also im Vertrauen auf das zionistische Verantwortlichkeitsgetiihl unserer Gesinnungsgenossen bestimmt auf Erscheinen. * Es findet ia der Glückauf-Loge ein gemeinsames rituelles Mittagessen statt. Gesinnungsgenossen, die daran teilzunehmen wünschen, wollen ihre Anmeldung bis spltestens 4. März an Herrn Adolf Koch, Essen, Helnickestraße 3, absenden. Der Preis des Essens wird 1,80 br£ 2 M. betragen. Folgende günstige Z u g v e. r b 1 n d u 11 g e 11 kommen für die Hinfahrt aus den Städten mit Ortsgruppen in Frage: ab Hagen 8.30, ab Elberfeld 8.45, ab Osnabrück 6.2S, ab Münster 8.15, ab Recklinghausen 9.24, ab Wanne 9.37, ab Gelsen* kirchcn 9.18, ab Bielefeld 7.09, ab Hamm 8.37, ab Dortmund 9.22, ab Bochum 9.48, ab Düsseldorf 9.12. ab Duisburg 936, ab Hamborn 8.53, ab Ruhrort 9.07, ab Oberhausen 9,34. — Für die Rückfahrt werden günstige Verbindungen durch Aushang im Sitzungssaal bekanntgegeben. Am 6. 7, und 8. März d. Js. wird in Berlin die Haupt- Versammlung des Central-Vereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens tagen. Jüdisch-Nationale Frauenvereinigung (Ortsgruppe Berlin des Bundes Zionistischer Frauen). Am Sonntag, den 14. März, vormittags 11*/. Uhr, findet im Theater des Westens eine Purim- Kinder Vorstellung der Jüdisch - Nationalen Frauenvereinigung zugunsten des Kinderheims Ahawa und des Jüdischen Volksheims statt. Zur Aufführung gelangt ״Max und Moritz in Persien“, Purimspiel für Groß und Klein, von Lina Wagner-Tauber, Eintrittskarten zum Preise von 1 bis 3 1C- (logensitze 5 M.) sind bei Bote & Bock; Tauentzienstraße, an der Theaterkasse des K.d, W.t bei Frau Lena Bernstein, Augustastr, 62, Tel. Nollendorf 5387 und in der Berliner Zionistischen Vereinigung zu haben. Telephonische Billetbestellungen werden entgegengenommen (Tel.: Bismarck 7165—7167). Die Misrachi-Ortsgruppe Berlin veranstaltet am Sonntag, den 14. März, abends 7 Uhr, im Oberlichtsaal der Phil- Harmonie, Bernburger Straße, einen Konzert- und Gesellschaftsabend. Da es gelungen ist, hervorragende Kräfte, wie den Pianisten Josef Schwarz, den Geiger Tossi Spiwakowski und die bekannte Sängerin Frau Ermolnikoff, zu gewinnen, verspricht der Konzertteil des Abends einen besonders schönen Verlauf. Für den anschließenden Gesellschaftsabend ist eine erstklassige Kapelle gewonnen worden. Karten zum Preise von 6 und 10 M. (reservierte Plätze) sind erhältlich in der Berliner Zionistischen Vereinigung, Meinekestr. 10, und im Misrachi - Zentralbüro, Monbijouplatz 1 (Norden 1519). Freie Jüdische Volkshochschule. San.-Rat Dr. Lachmann beginnt am Donnerstag, den 4. März, abends 8 Uhr, Synagoge Fasanenstraße, einen dreiabendlichen Zyklus über Entwicklungsmöglichkeiten und Entwicklungstendenzen im heutigen Palästina, mit Lichtbildern. (Urproduktion, Siedlungsformen, Handel, Verkehr und Industrie, Im- und Export, geistige Kultur, Stätten jüdischer Wissenschaft (Universität und Technikum]). Die Lichtbilder sind zum größten Teil eigene Aufnahmen. Berlin. Am Donnerstag, den 4. März, 8*/» Uhr abends, spricht im Rahmen des Beth-Waad-Iwri (Rosenstr. 2/4) Herr Professor Schneersohn über das Thema ״Die neue Lehre von der Persönlichkeit“ Gäste willkommen. Berlin. Am Donnerstag, den 4. März 1926, abends 8*,4 Uhr, findet im ״Tattersall“, Qrolmannstr. 47 (am Bahnhof Savignyplatz), eine Versammlung der Zionisten-Revisionisten, Berlin sr:tt. Tagesordnung: Bericht des Herrn Dr. I. Brutzkus über die Lage in Palästina, Referat des Herrn I. Klinoff über die Schutzprobleme in Palästina (im Zusammenhang mit den neuen Reformen und Gründung der arabischen Legion in Palästina. Organisation»- fragen (Herr L. Czeskb). Verschiedenes. Gäste willkommen. Hochschule für die Wissenschaft des Judentums, Arfülericstr. 14. Vortrag am Montag, den S. März, abends 8 Uhr, in der Aula der Hochschule. Dr. Wischnitzer: Die jüdische Zunftvertassung in Polen und Litauen in den letzten drei Jahrhunderten. ßrielkistea der Redaktion Ernst Lewin, Charlottenburg. Gewiß ist es wichtig, die Oeffentiichkeit darauf aufmerksam zu machen, daß der ״Deutschnafionaie Kranken versicherur.gsverein“ Hamburg, der sich auch an Juden mit Beitrittsaufforderung wendet, den ״Jadeifparagrapnen“ in seinen Statuten hat, worin es heißt ״Juden . . . dürfen als Mitglieder nicht aufgenommen xverden“. — Wenn so ein Verband Juden zum Eintritt einlädt, handelt es sich wohl um einen Irrtum. Wir hoffen, daß den meisten Juden — vielleicht mit Ausnahme der ״nationaldeutschen“ zu denen wir nicht sprechen — das Wort ״Deutschnational“ im Titel genug besagen wird, so daß eine weitere Warnung überflüssig ist. Dr. Oskar Karbach, Wien. Wir glaube!. ■daß Ihre erste Antwort an Dr. Nathan ausreichend und klärend war. Di? Entgegnung der C.-V.-Zeitung ist von so schwacher Argumentation, daß wohl jeder intelligente Leser selbst deren Haltlosigkeit durchschaut, so daß wir es angesichts unserer Raumi

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.