Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXI (1926)
- Issue
- Heft 13 (16.2.1926)
- Date
- 1926-02-16
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/2651273-2652785-2652798--18061-2675787- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Eimchmmmer OßS Goldnutrh JÜDISCHE RUNDSCHAU Redaktion and Verlag W 15, MeinekestraBe 10. Erscheint jeden Dienstag und Freitag. Bezugspreis bei der Expedition jnonatlich 1,85 Goldmark, Vierteljährlich 5,25 Goldmark. A«>1 *ndiiboBBxnaiitt «rdta tn d«r Wlhruag der Uadtr bertchaet Kummer 73 | Berlin, 16■ 11. 1926 Anzeigen-Verwaltung Jüdische Rundschau G.m.b.H., Berlin W15, Meinekestr.10 Telephon: Amt Bismarck 2165—70. )Uxd|1apr1il1 S gtspaUJJaapauraillasvile 0,50 G.-M. SteUeafM&ehe 0,2SG.״M. AjutlgctucUaS: Diea«(»g und Freit *S nachmittag 4 Uhr. Telephon: Bismark 7165—70. Postscheckkonto: Berlin Nr. 17392. Für Oecterr«ieh: Poitsp&rkitacaamt Wien, Koato Nr. 156030. Fflr Ttchecbosiow&kei ־. r0*t«park«a*en*mt Prag, Konto Nr. 59410. Für Polta: Postsparkassen imt Warschau, Konto Nr. 190708. Redaktionsschluß Sonntag und Mittwoch nachmittag. ב׳ ארד. תרס־׳י | xxxi. JahreT Oer Zionismus •rairtbi für das Jlidlsche Voll! die Schaffung einer dffentlich rechtlich gesicherten Heimstätte In Palästina. ״Baseler Programm.»»! Palästina - Begeisterung in Amerika fiel* Palislina-Drive in New-Yark Sokolows Rede im Mekka-Palast. im Rahmen der Kampagne für die vereinigten Palästinazwecke fand, wie schon kurz gemeldet, im großen Saal des Mekka-Tempels in New York eine große Versammlung statt, die die Eröffnung des Drives in Groß-New York bildete. Die Presseberichte heben hervor, daß diese Versammlung alle ähnlichen Veranstaltungen an Gehalt und Stimmung überragte. Es kam der elementare Wunsch der Massen des New Yorker Judentums, für Palästina als die wichtigstc jüdische Aufgabe einzusiehen, zu eindrucksvoller Geltung. Der Versammlung präsidierte L)r. Stephen Wise, der mit einer fünf Minuten andauernden Ovation empfangen wurde, offenbar als Demonstration gegen die Umtriebe, die mit einer Kampagne gegen seine Person den Paliistina-Drive treffen wollten. Die Redner des Abends waren außer Wise die Herren S o k o 1 o w und Rabbi S i 1 v e r, ferner der frühere Vorsitzende der Zionistischen Organisation Amerikas, Richter Julian W. Mack, der bekanntlich seit der Konvention in Clcveland (1921) als Führer der B r a n d e i s g r u p p e sich von der Teilnahme an der offiziellen zionistischen Arbeit Amerikas ferngehalien hatte, judge Mack erhielt eine besondere Ovation, die sich wiederholte, als er seine Rede mit den Worten ,,Liebe Gesinnungsgenossen“ begann, so daß er abwehren mußte, indem er sagte: ״Es ist nicht der geringste Anlaß, dieser Anrede Beifall zu klatschen, denn ich habe niemals aufgehört, ein Zionist zu sein, wenn ich auch mit anderen Zionisten Meinungsverschiedenheiten hatte. Heute bin ich hier, weil ich die absolute Notwendigkeit, in dieser Stunde Einigkeit in Israel herzustellen, voll würdige.“ Ein anderer Führer der ehemalige« Brandeisgruppe, Nathan Strauß, sandte einen warmen Begrüßungsbrief, dem ein Scheck auf 50 000 Dollar angeschlossen war. Einen großen Eindruck machte die Rede Sokolows, über die die Zeitungen spaltenlange Berichte bringen. Sokolow ׳jfliä^iiafc1.rih1ziger .Redner iid dis c h gesprochen, und es wird ‘ffmu/gefuMW•;■?,! «als V. ' 'iS vÄfilia’ef‘ ' sSttdÄ''־ geihütfolle ' und geistreiche Art, mit der er diese S'fiiiche meistert, die Versammlung nicht nur in gespannter Aufmerksamkeit zti hatten, sondern auch zu stürmischer Heiterkeit und Begeisterung hinzureißen. Sokolow .machte eilten eindrucksvollen Appell, die Einheit im •Judentum ,zu bewahren, Er begrüßte •die Rückkehr von Richter Mack und spielte humorvoll darauf an, daß ihn selbst sowohl von Mack als auch von dem Vorsitzenden Dr, Stephen Wise viele Meinungsverschiedenheiten trennen, aber wo es sich um Palästina handelt, müßten alle zusamir.cnstehen. Sokölow sagt, daß er persönlich dem 15-Millionen-Drive des Joint zugunsten jüdischer Hilfsarbeit allen Erfolg wünscht. Aber diese Hilfsarbeit sei nur lokaler Natur, während Palästina eine historische Aufgabe habe. Er schildert die furchtbare Lage des Judentums in Osteuropa und erklärt: Im Galutli ist Zusammenbruch, in Palästina ist Aufbau. Der Drive. ist ein Krieg gegen den l)ösen Trieb in unserer eigenen Mitte, gegen den Eigennutz, der sich von der Pflicht, für Zwecke der Allgemeinheit beizusteuern, drücken will. Dieser Feind bedroht auch den Drive des Joint, und darum wäre es gut, Frieden zu schließen, 11m die vereinigten Kräfte gegen diesen gemeinsamen Feind zu werfen. — Sokolow wurde lebhaft und herzlich akklamiert. Es sprach noch eine Reihe anderer Redner, die die Versammlung aufriefen, ihre Pflicht für Palästina zu tun. Es wurde ferner eine Liste der bereits eingelaufenen Spenden von 1000 Dollar aufwärts vcrcHr׳:,•■! m■' ״;nc namhafte Summe ergab. stimmiheit in jeder Hinsicht auf eine Erhöhung der Eingänge gegenüber dem vorigen Jahre rechnen können. ׳ Eine klassische Illustration hierfür bietet der obere Newf York-Staat, dessen vorjähriger Oesaintcingang 49 850 Dollar war, während die Zeichnungen in der diesjährigen Kampagne bereits 125 000 Dollar ausmachen.“ Bialiks Ankauf! in Amerika Bialik, der zum ersten Mal in Amerika weilt, ist im Hafen von New York in Gesellschaft von Dr. Schmarjah Lt-vin e i n g e t ro f f e n. Ein Ehrenkomitee mit Judge Julian Mack an der Spitze erwartete ihn am Hafen. Auf der Luxusyacht des New Yorker Bürgermeisters begaben sie sich an Land. Auf den Straßen wurden Bialik bei seiner Durchfahrt große Ovationen bereitet, in ganz Amerika wird eine Bialik-Woche proklamiert, während der in allen jüdischen Zentren über das Schaffen Bialiks und seine Rolle im jüdischen nationalen Leben Vorträge gehalten werden sollen. Auch durch Radio sollen Vorträge über Bialik verbreitet werden. Am 11. Februar fand in New York die erste große Rialik-Versatnmlung statt, die enthusiastisch verlief. Der J«1l-Ur>ve New Yo rk, 1. Februar. (J.T. A.) Aut der hier vom Joint abgehaltenen Konferenz erklärte Mr. David A. Brown, daß die Judenschaft New Yorks zu dem 15-Millionen-Dollar- Drive ihrerseits vier Millionen beitragen müsse. Felix M. Warburg informierte die Konferenz, daß nach den soeben eingetroffenen Berichten die Lage in Osteuropa, insbesonders in Polen und Bessa rabien schlimmer ist als in den schlimmsten Zeiten des Krieges. Wenn die Judenschaft New Yorks die von ihr geforderten vier Mil- Iionen Dollar nicht aufbringt, so würde ein Zustand Platz greifen, der seinesgleichen in der jüdischen Geschichte nicht hat. Die Herren Felix M. Warburg und Louis Marshall wurden mit ,der Organisation der New Yorker Kampagne betraut. frei Mtllianea-Drive 4er Agada Sa Amerika Jisröcl meldet aus New York: Eine große Rabbinmer- Sammlung gründete ein SOgliedriges Rabbinprkomitee, das sofort einen Appell für ״Keren Hajischuw“ veröffentlichte. 30 östliche Synagogen schlossen sich der Aguda an. Die bekannten Philanthropen Harry Fis che I und Nathan Lamport• unterfertigte« den Aufruf des Keren Hajischuw, Lttglamis Pssititi Im mittleren Oste■ London, 10. Februar. (J. T. A.) Der britische Kolomenminister L. S. Amery hielt heute in Leeds einen Vortrag über die Position des britischen Reiches im Mittleren Osten und führte aus, der Mittlere Osten, der einst die Wiege der Weltzivilisation gewesen war, beanspruche auch jetzt ungeheueres Interesse, und zwar wegen seiner unschätzbaren wirtschaftlichen Bed c u t u n g. Die Entwicklung geht in einer Richtung, daß man sagen kann, dieses Gebiet werde jene bedeutende Steilung, die es in den früheren Jahrhunderten hatte, wieder erlangen. Was Palästina und den Irak anbetrifft, setzte Amery fort, so habe England die Verantwortung auf sich genommen, daß diese Länder niemals mehr türkischer Herrschaft unterworfen werden, Großbritannien hat die Aufgabe übernommen, in Palästina ein Nationalheim für die Juden zu errichten; mit der Bedingung jedoch, daß daraus keine Härte oder Ungerechtigkeit für die arabische Bevölkerung resultiert. Das war die Politik Großbritanniens bis jetzt und nach dieser Richtung wird sic weitergeh er. feer Fortgang des «i-a׳!:- Aus einem Bericht, den der Generalsekretär des Unitea Palestine Appeal, Emanuel Neumann, über den bisherigen Gang der Kampagne Dr. Stephen Wise erstattet hat, geht hervor, daß inerhalb von sechs Wochen seit der Baltimore - Konferenz, in den verschiedenen Orten bereits über eine Million Dollar, also ein Fünftel des Gesamt- Kontingents von fünf Millionen aufgebracht worden sind. Mit den Geldern, die vor dem United *Appeal in diesem Jahre eingegangen sind, hat Amerika über 1500 000 Dollar für Palästina aufgebracht. In dem Bericht heißt es weiter, daß alle Staaten des Landes sich intensiv für den United Appeal vorbereiten, während in 21 Staaten der Appeal bereits voll organisiert ist. Neumann weist besonders darauf hin, daß all diese Arbeit in der verhältnismäßig kurzen Zeit seit der Baltimore- Konferenz geleistet worden ist und daß in diesen, wenigen Wochen ein vollständiger Organisationsapparat für den United Appeal ins. Leben gerufen wurde. ״Trotzdem /vir erst am Anfang unserer Arbeit stehen, :rklärt Neumann u. a., haben wir bereits bemerkenswerte Resultate zu, verzeichnen. Auf der Baltimore-Konferenz gelang es uns, einen neuen Gebe-Standard für die diesjährige Kampagne festzusetzen, der sowohl auf New York wie auf das ganze Land seine Wirkung ausübt. All jiisere alten Keren Hajessod-ZaKler haben in diesem Jahre ihre Beiträge erhöht, einige um das Fünf- und Zehnfache, und zumindest in Nejv York, aber auch in vielen anderen Städten,,ist die Tendenz zu spüren, den Durchschnittsbeifrag ron 250 Dollar oder mehr fast um das Doppelte zu erhöhen. Wenn diese Tendenz eingehalten wird und es möglich ist, »He Beitragenden zu erfassen, so; "könnten wir unser Ziel Statt ■ große ' Schwierigkeiten' erreichen;4‘ ' ' ' ■ ־ ״Nach 8 orgfiltlger Prüfung der Lagt, schließt Neumann wt*m Bericht für Dfj Wae, •chtimt mir, d«8 wir mit B#• ihn Sand and das jfidtsehe Natioaalheim Jerusalem, 10. Februar, (j. T. A.) Während der Kalifat-Konferenz zu Cawpore (Indien) brachte der Vorsitzende des Empfangskomitees, Moulana Hasrat Mohani, die Frage des Jüdischen Nationalheims zur Sprache. Er führte aus: Der einzige Lichtpunkt in der Karriere des früheren Königs Hussein war seine Entschlossenheit, die Balfour-Deklaration und das Jüdische Nationalheim in Palästina nicht anzuerkennen. Nun aber hat 1 bn Saud, der Besieger Arabiens, indem er das Abkommen mit Sir Gilbert Clayton Unterzeichnete, auch das J üdische Nationalheim anerkannt und so gegen die Interessen der Türken (?) und der Drusen (?) gehandelt. 1 Zwecks Konsolidierung des Kalifats forderte der Redner, daß man darauf hinarbeiten müsse, Syrien, Palästina und den Irak der fremden Kontrolle zu entziehen, und einen intimen Kontakt zwischen der Türkei und dem Heds c Iva s zu schaffen. Die Verlassaag des Libanoa Jerusalem, 12. Februar. (J. T. A.) Dk• Kommission für Vorbereitung einer Verfassung der Provinz Libanon hat ihre Arbeiten beendet. Laut dem Verfassungsentwnrf wird Libanon, das französisches Mandatsland ist, eine Republik sein. Es werden zwei gesetzgebende Körperschaften bestehen: eine Kammer und ein Se nat. Ke Kammer wird sich aus 45 Deputierten Zusammensetzen, die von den religi- Ösen Gemeinschaften gewählt werden sollen. Auf je 15000 Wähler kommt ein Deputierter, Das zu bildende Ministerium wird der Kammer verantwortlich sein. Rundschau Die Krise im Sejmklub — Die Aguda Ia Amerika .- Nochmals die ״Franklarier Zeitung“ RW Berlin, 15. Februar, Die Nachricht von der Beilegung־ des Konfliktes im Jüdischen Klub des polnischen Sejm wird allgemein mit Genugtuung begrüßt werden. Das polnische Judentum durchlebt jetzt eine schwere Zeit, die vielleicht schlimmer ist als alles, was seit dem Kriege über diesen nun schon seit zwölf Jahren hart geprüften Teil unseres Volkes gekommen ist. Die systematische Depossedierungspolitik, die das nationalistische Polen gegen seine jüdischen Bürger geführt hat, hat in verhältnismäßig kurzer Zeit ihren Erfolg erreicht. Große Massen des polnischen Judentums sind brotlos, und so sehr auch eine Umschichtung der polnischen Juden erstrebenswert ist und vielleicht für spätere Zukunft einige tausend ökonomisch wieder verwurzeln kann, so ist doch heute mit der Tatsache zu rechnen, daß eine Million Jüdin in gewissem Sinne zuviel ist, daher wohl ,auswandern muß und ein neues Gebiet für produktive Ökonomische Erschließungsarbeit braucht. Dieses Gebiet kann nur Palästina sein, nicht nur darum, weil alle übrigen Lander ihre Tore verrammelt haben, sondern auch weil der ökonomische Prozeß einer Besiedlung» von Neuland von einem Judentum mit der Struktur des heutigen polnischen nur dann erfolgreich geleistet werden kann, wenn durch einen großen ideellen Antrieb neue Kräfte geweckt werden, ein Teil der Mensehen gewandelt wird und für das Bewußtsein, mit dem alten Elend für immer Schluß zu machen und Pionier eines neuen Lebens zu sein, persönliche Opfer zu bringen imstande ist. Hier also eröffnet sich der einzige Aspekt einer Lösung der Judenfrage. Inzwischen aber wirkt sich, wie begreiflich, die chaotische Situation auch in inneren f&gierting־ einzusc sich hier allerdings nicht, wie oft in bewußtem oder unbewußtem Mißverstehen unterstellt wird, um das Verhältnb der Juden zu Polen selbst, zum Staate, als dessen Bürger sie sich betrachten, »andern utft die Stellung gegenüber einer Regierung, die offenbar in der £ntrechtung eines Teiles-der Staatsbürger eine Art Staatsinteresse* sieht, tfer Riß der Meinungsverschiedenheit verläuft nicht zwischen den einzelnen jüdischen Parteien, sondern geht leider mitten durch das zionistische Lager. Sowohl ■ die, sogenannte VerständfgungS|x>litik, als _ auch die radikale Oppositionspolitik wurden von . 2pori15ffen' geführt. Es ist nicht unsere Sache, uns in die Inneren י Angelegenheiten des polnischen Judentums, dle.wtf großer Anteilnahme verfolgen, einzitmischen, aber als*' Zionisten würden wir es begrüßen, wenn die Bäle'gtmg des Konfliktes, über die «mehr berichtet wird, eine definitive wäre. In diesem Augenblick, wo die'־Gegner des zionistischen Gedankens % der ganzen Welt ihr Haupt erheben, darf eine große zionistische' Partei *wie dte polnische nicht gespalten werden. Wir würdigen und verstehen voll die Schwierigkeiten unserer Freuride, die mit unzähligen ungelösten Problemen des .täglichen‘ Lebens, die vor allem mit der Not der Massen konfrontiert sind, darum begrüßen wir es, daß die oberste Instanz der zionistischen Partei, der sogenarffite Oberrat,, die'' Krise mit großer Energie zu Ende geführt hat. Freilich dürfen wir nicht verkennen, daß hier für die zionistische Partei noch schwere Probleme liegen. Die Anhängerzahl und der Aufgahenkreis des Zionismus ist 90 groß geWorden, daß er mit der alten Maschinerie kaum bewältigt werden kann. Wenn jetzt von der zionistischen Exekutive die Parole ansgegeben worden ist, eine große Aktion als Beginn einer Stärkung und Belebung der Zionistischen Organisation durchzuführen, so müßte eine solche Bewegung in Ländern wie Polen auch die Wirkung haben, einen einheitlichen Geist herzustellen, der trotz Meinungsverschiedenheiten in aktuellen politischen Einzelfragen die Bewegung fest Zusammenhalt. Die für Anfang März cinbenifene polnische Zionistenkonferenz wird die Hauptaufgabe haben, diese Einheit der Partei bei allen Unterschieden der Gruppen und vielleicht auch Fraktionen sicherzustellen. * Wenn es eines Beweises für den־ großen Sieg, den der Zionismus im jüdischen Leben errungen hat, bedürfte, 90 gäbe es keinen besseren als das Verhalten der Agu* das Jisroel. Es gibt nämlich einen schlagenden Beweis für die Anerkennung der Ueberlegenheit des Gegners: wenn man seinen zentralen Gedanken entwendet und seine Methoden kopiert. Es braucht hier nicht ausgeführt zu werden, daß die Agudas jisroel, die die antizionistische, separatistische Orthodoxie organisiert hat, den Zweck hatte, die Zionssehnstichf, die wie im ganzen Volke so auch in den orthodoxen Massen