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Jüdische Rundschau · 1926-02-02 · Heft 9 (2.2.1926) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXI (1926)
Issue
Heft 9 (2.2.1926)
Date
1926-02-02
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Einzelnummer 0,25 Goldmark JÜDISCHE RUNDSCHAU Redaktion und Verlag W 15, Mdqekestraße 10. Erscheint jeden Dienstag und Freitag. Bezugspreis bei der Expedition monatlich 1,85 Goldmark, Vierteljährlich 5,25 Goldmark. Au*i*Rd«ab0nscmesis werden in der Wahrung der einzelnen Linder berechnet Anzeigen -Vcrwaltang Jüdische Rundschau G.m.b.H., BerÜnW15, Meinekestr.10 Telephon: Amt Bismarck 7165—70. 8g»apaltJ<0»j1araiU*a«iie 0,30 G.-M. StaUea|**uehe 0.25G.-M. AazalgaascMaBt Diemtaj and Freitag nachmittag 4 Uhr. Telephon! Bismark 7165—70, Postscheckkonto: Berlin Nr. 17392. Für Oesterreich: Postsparkaaseaamt Wien, Konto Nr. 156030. Für Tschechoslowakei: rostsparkassenamt Prag, Konto Nr. 59 410, Für Polen: Postsparkassen&mt Werschau, Konto Nr. 19070S. Redak tio ns Schluß Sonntag und Mittwoch nachmittag. Nummer 9 | Berlin, 2. II. 1926 י״ח שבט׳ תרס״ו | xxxi. Jahrg. Oer Zionismus erstrebt für «Iss ionische Volk Ol« Schaffung einer öffentlich rechtlich gesicherten Heimstätte ln Pallstina. ״Baseler Programm•*' Bialiks Rede in London London, 26. Januar. (J. T. A.) Wir haben bereits kurz; berichtet, daß die englische Zionist Federation und das Landeskomitee des Keren Hajcssod für den 25. Januar nach der Great Assembley Hall zu einer öffentlichen Begrüßung des hier weilenden Dichters Ch. N. Bialik und des zionistischen Führers Dr. Schmarja Lcwin einluden. Mehr als 5000 Gäste waren erschienen, viele Hunderte mußten wegen Mangels an Raum wieder umkehren. Bialik wurde, als er die Rednertribüne' bestieg, mit inigeheurem Enthusiasmus empfangen. Er begann seine Rede in hebräischer, setzte sie aber in jiddischer Sprache fort. In Palästina leben, begann er, ist eine hohe Freude. Noch hat mich die Sonne Palästinas nicht ganz erwärmt, als der Ruf an mich erging, wieder in die Länder der Diaspora zurückzukehren, um das Volk an seine Pflicht gegenüber dem alten Lande zu mahnen. Ich habe in Palästina wunderbare Dinge gesehen; Oedland verwandelt sich wie durch Zauber in lachende Flur. In Palästina leben heißt begnadet sein. ln den Ländern der Diaspora jedoch geht es immer mehr abwärts. Rußland beherbergte früher das geistige Reservoir des Judentums. Die moderne hebräische Sprache und die hebräische Literatur hatten dort ihre Wiege. Krieg und Revolution machten dem ein Ende, Jetzt liegt die russische Judenheit am Boden, zertreten, aus tauserfd Wunden b'utcnd, ohne Hoffnung auf eine Auferstehung. Beklagenswert ist auch das Schicksal der Juden in Polen. Unter der materiellen Not erstirbt alles Geistige. ln Deutschland, einst der Stolz der Judenheit, wo die hebräischen Studien und die jüdische Wissenschaft ihre Wiege hatten, herrscht seit 30 Jahren Stagnation. Menschen wie Zuntz und Gractz findet man dort nicht mehr. Derselbe Niedergang des jüdischen Lebens ist in allen europäischen Ländern zu beobachten: materielle Verarmung und geistiger Verfall. In materieller Beziehung sieht man;4jc_ amerikanische Judenhaß ajs^ auf^ eine letzte l&»i'־;'blcht'löffen) daß •fort ein 'geistiges Zenltum enStt'lieh" H e! m ä t zurückkehren Der Wise Konflikt endgültig belgeleg- New York, 31. Januar. (J. T. A.) Die Union orthodoxer Rabbiner Amerikas (Agudath harabonim) hat eine Beratung abgehalten, die den Zweck harte, die Stellungnahme der orthodoxen Rabbinerschaft Amerikas zur Angelegenheit Dr. Stephen S. Wise und zur Palästina-Aktion endgültig zu klären. Nach Schluß der Beratung, die einen ganzen T a.g lang hinter geschlossenen Türen stattgefunden hat, wurde die folgende Mitteilung herausgegeben: Den Mitgliedern der Union orthodoxer Rabbiner ist wieder freie Hand gegeben, in betreff der vereinigten Palästina-Aktion, deren Vorsitzender Rabbi Dr. Stephen S. Wise ist, nach Uebcr- Zeugung und Neigung zu verfahren, d. 11, diese Aktion zu unterstützen oder nicht. Bekanntlich hatte früher das Exekutiv-Komitce der Agudath harabonim den Mitgliedern untersagt, an der Vereinigten Palästina-Aktion solange teilzunehmcn, als Dr. Stephen S. Wise diese Aktion leitet. Gegen die Teilnahme an der Paiästina-Akiion wurde sogar ein religiöses Verbot (issur gamnr) proklamiert. Die Exekutive der Zionistischen Organisation und die Exekutive des Palästina-Drives beschlossen aber, die von Dr. Wise angebotene Demission nicht anzunehmen. Der Beschluß der Exekutive der Agudath harabonim wurde jetzt von der Pknarberatung der Rabbiner-Union umgestoßen. Da mm den Mitgliedern der Union wieder freie Hand gegeben worden ist, betrachtet man die Wisc-Angeiegenheit als endgültig liquidiert. ״Jcsreel“4!11lch Jerusalem, 31. Januar. (J. T. A.) Die von der American Zion Commonwealth im Tale Jesreel erbaute Stadt Afuleh wird auf Grund eines soeben gefaßten Beschlusses der Ziof! Commonwealth und der jüdisch-nationalen Autoritäten in Palästina in ״Jesreel" umbenannt werden. Bekanntlich soll Afuleh, jetzt Jesreel, die Hauptstadt des Emek werden. Die American Zion Commonwealth teilt mit, daß für die Erbauung Afuleh Jesreel bisher mehr als נ ä Millionen Dollar abgegeben wurde. Die sicMsie Sitzung der Maidafskoiamisston Die Permanente Mandatskommission des Völkerbundes tritt zu ihrer nächsten Sitzung am 16. Februar in Rom zusammen.. Auf der Tagesordnung steht der Bericht der fraiizöricchen Regierung über Syrien und den Libanon. Vor dem Frieden in Syrien Beirut, 30. Januar. (J.T.A.) Das Oberhaupt der Rebellen von Damaskus, Ramaan Shaloush, ergab sich samt seiner Truppe den Franzosen. Am 28. Januar erschien er persönlich in Beirut, um dem französischen Oberkommissar für Syrien, de Jouvenel, seine Ergebenheit auszudrücken. Man sieht in dieser Tatsache den Beginn einer Befriedung Syriens. Beirut, 31. Januar. (I. T. A.) Der Oberrabbiner von Syrien, Dr. Tajer, wurde vom französischen Oberkommbsar für Syrien de Jouvenel zum syrischen Staatsrat ernannt und dem Zivil-Sekretär Pierre Alibes als politischer Ratgeber altachiert Ein Schulbeispiel könnte. Nichts kann in der Diaspora bestehen. Das einzige Zentrum, wo jüdisches Leben aufgebaut werden kann, ist Palästina. Auf einer kleinen Anzahl Personen lastet die ganze Bürde des Aufbaues der jüdischen Zukunft. Hier draußen weiß man auch nicht, wie ungeheuer wichtig die Arbeit in Palästina ist. Das ganze jüdische Volk muß an diesem Werk teilnehmcn. Einst hoffte man, daß die Emanzipation das jüdische Problem aus der Welt sehat'fe/1 wird. Die Hoffnung hat getrogen. Die Juden haben an den Ziviiisaflotten der Länder mitgeschaffen. Allein jüdische Zivilisation wird nur in Palästina geschaffen. Das jüdische Volk muß aufliören, Nachahmer fremder Kulturen zu sein. Die Balfour-Deklaration deutet den Beginn einer neuen Acra in der jüdischen Geschichte an. Ke Juden stehen davor, sicli wieder als Nation aufzubauen. Wenn ihnen dieses Werk mißlingt, so werden sie sich als ein geistig ohnmächtiges Volk erwiesen haben; sie werden mit Schande unterg ehe n. Es wurde nach Schluß von Bialiks Rede ein Schreiben Dr. Weizmanns verlesen, der Bialik als einen großen Juden, als den vollendeten Typ der jüdischen Renaissance liinsteüt. London, 28. Januar. (J. T. A.) Die englische Zionist Federation und das Landeskomitee für den Keren Hajessod veranstalteten, wie schon kurz mit (geteilt, zu Ehren Ch. N. Bialiks einen Empfang. Mr. Philip (i u e d a 11 a führte den Vorsitz; Begrüßungen sandten 11. a. Israel Za n״ will und Oberrabbiner Dr. Hertz. Biaiik anwortete auf die Toaste und führte aus: Zangwill hat viele Jahre' lang ein Land für die Juden gesucht und ist schließlich müde geworden. Wir haben ein Land und suchen nun das Volk für das Land, aber wir werden niemals müde werden. Ich wäre gern in Palästina gebheben, wo allein ich mH! ״!ücklicli fühle und wo ich wieder meiner Arbeit leben kann, wieder Lieder singen kann, allein, ich muß hingelten, an die Türen pochen, um die Jkf*־. Pflufttzd gemahnen. ־ &Jan hat mich hier bald wieder Die Kerea Hajessod-Eingäige Im Jabre 1925 Ein Rckordergebnis von £ 573 250. Die bedeutende Stellung, die sich der Keren Hajessod im jüdischen Leben erobert hat, wird durch die Eingänge des vergangenen Jahres dargetan. Die Eingänge des Keren Hajessod im Jahre 1025 betragen £ 513,253.14.— gegen £ '473,090.3.11 im Jahre 1024. Wen״ auch dieser Fortschritt noch weit davon entfernt ist, den dringendsten Not- Wendigkeiten zu genügen, so bedeutet er nichtsdestoweniger einen Rekord, wenn man ihn mit den Eingängen der früheren Jahre vergleicht. Es ist m hoffen, daß diese fortschreitende Erhöhung der Einnahmen auch weiterhin auhalten wird. Der Keren Hajessod, der der wichtigste Faktor im jüdischen Leben geworden ist, muß in Anbetracht seiner ungeheuren Verpflichtungen in Palästina und im Interesse der nationalen Ehre nicht nur seinen Rekord an Leistungen einhalten, sondern mit schnellen Schritten darüber hinausgehen. Aus der Aufstellung geht hervor, daß Amerika mit £ 266,680.04, d. h. mit 50 ®/0 des Gesamtbetrages, an der Spitze steht. Dann folgen Polen. Deutschland und Südafrika. Eine Steigerung der Bemühungen in allen Ländern während der nächsten Monate wird, wie wir hoffen, zu noch höheren Ergebnissen führen. Die Eingänge des Jahres 1925 müssen im Jahre 1026 noch überholt werden. ChareltiSi über jüdische Arbeit 11 Palästina Auf einem vom englischen Komitee für jüdisch-religiöse Erziehung veranstalteten Bankett, das die Aufbringung von £ 15 000 für den Erziehungsfonds des Komitees propagieren sollte, sprach u. a. auch der jetzige englische Schatzkanzkr und ehemalige Kolonialminister Winston Churchill, der auch bei dieser Gelegenheit seiner Bewunderung für das jüdische Aufbauwerk in Palästina Ausdruck gab. Er habe, erklärte er, während seines Besuches in Palästina Gelegenheit gehabt, die bewundernswürdige Arbeit zu scheu, die dort von den Zionisten bei der Urbarmachung wüster Ländereien und der Schaffung von blühenden Kolonien mit grünen Wiesen, Hainen, Obst- und Weinbau inmitten der ungastlichen Umgebung vollbracht wird. (Ziko.) Die Frage des hebrSisehe! Viterrlehles 11 RaBlaid Moskau, 21. Januar. (J.T.A.) Eine Gruppe von auf sozialistischem Gebiet hervorragend tätigen Personen unterbreitete der Regierung ein Memorandum, in welchem ersucht wird, daß der hebräischen Sprache als der jüdisehen Nationalsprache das gleiche Recht in den Schulen eingeräumt wird, wie den Sprachen der anderen nationalen Minderheiten, d. h. daß in den Staatsschulen auf Wunsch der Elfern Hebräisch unterrichtet werde. In der Petition wird ferner ersucht, daß die jüdischen Kinder in jüdischer Geschichte und Literatur unterrichtet werden, daß die Eröffnung eines Verlages für die Herausgabe hebräischer Werke gestattet und die Gründung einer Gesellschaft ״Chowewe Sfath Ewer“ (Freunde der hebräischen Sprache) legalisiert werde. Ke Petition ist von sechs hervorragenden sozialistischen Funktionären, Zionisten und Nichtzionisten, gezeichnet. Eine Abordnung der Hebraisten-Gruppe wurde vom Zentral-Exekutiv-Komitee der Kommunistischen Partei empfangen und gab Aufklärung über die Lage der hebräischen Sprache und Kuituc und des Zionismus. ln den letzten Wochen erregt die deutsche Oeffentlichkeit eine Angelegenheit, die nicht nur vom deutschen Gesichtspunkt aus interessant ist, sondern ein gesamteuropäisches Problem schärfer beleuchtet als die meisten ähnlichen Fälle, und darüber hinan.;,cr.ide für uns von prinzipiellem Interesse ist. Der Angriff des faszistischen Italien auf Sprache und Sitten der italienischen Staatsbürger deutscher Nationalität in Südtirol wurde mit Recht als ein Schlag gegen das deutsche Volk empfunden. Wir wollen dahingestellt sein lassen, ob die Art des Protestes, das Verhalten der deutschen Presse, die Boykottparole, die neue Repressalien im Gefolge haben wird, stets geschickt und politisch klug gewesen sind. Was wir wünschen würden, ist, daß es auf deutscher Seite hier nicht bei einer bloßen Reaktion des Gefühles bleibt, sondern daß man versucht, den Tatbestand zu analysieren und daraus allgemein gültige Erkenntnisse zu gewinnen. Denn wenn eine politische Situation wie die der Deutschen in Südtirol nicht unter allgemein gültige Grundsätze fällt, dann ist ihre Lösung lediglich eine Machtfrage und eine moralische Grundläge für Entrüstung wäre dann nicht vorhanden. Wir sind der Ansicht, daß den Deutschen in, Südtirol unrecht geschieht. Jeder Volksstamm hat in dem Staate, in dem er lebt und mit dem ihn das Schicksal verbunden hat, das Recht auf Pflege seiner nationalen Güter, seiner kulturellen Tradition, seines volksmäßigen Zusammenhangs. Gerade dadurch, daß der Staat dieser Bevölkerungsgruppe das Leben in ihrer Eigenart ermöglicht, gewännt er den Anspruch auf erhöhte Dankbarkeit und Zuneigung dieser Bevölkerung, die sich auch unmittelbar in einer starken Staatsverbundenheit und Staatsbejahung äußern muß. Wenn man von einer Sonder• jruppe fyid was "diese Grufpt von Staats wegen ihre Demoralisierung. Der Staat, der zwangsweise Assimilierung fordert, setzt Prämien auf Charakterlosigkeit und zeigt, daß er unmoralische Bürger höher schätzt als ihrem Wesen treue. Wir sind überzeugt, daß nur eine solche Auffassung vom Wesen des Staates, der seinen Bürgern auch in ihrem nationalen Leben eine gewissermaßen ״staatsfreie Sphäre” läßt, der nicht auch die Seelen und das Denken zu unifizieren bestrebt ist, der gegenwärtigen Lage in Europa gerecht werden kann. Dazu gehört ein Verständnis für die Tat- Sache, daß Staatszugehörigkeit und Nationalität nicht immer identisch sind. 1-1 den meisten Fällen decken sich die beiden, es muß jedoch stets beträchtliche Ausnahmen geben. Und die andersnationalen Minderheiten innerhalb des Staates haben Anspruch darauf, mit be-, »anderem Takt und besonderer Schonung behandelt zu werden, weil sie ja des großen Vorteiles der Mehrheit entbehren und trotzdem dem Staate innerlich ganz verbunden und ergeben sein sollen. Diesen Anspruch auf besondere Schonung haben u. E. auch die Deutschen in Südtirol, und wir glauben, daß der Sache des italienischen Staates kein guter Dienst geleistet wird, wenn Italien die kleine deutsche Minorität gewaltsam zu entnationalisieren versucht. Dies ist unsere Einstellung zu diesem wie zu jedem anderen Minoritätcnproblcni. Wie jedoch erklärt sich die Haltung der deutschen Oet'fentlichkeit? Diese Oeffentlichkeit, repräsentiert durch die :Mehrheit der deutschen Presse, steht doch offenkundig auf dem Standpunkt, daß cs Minoritäten mit eigener nationaler Besonderheit in einem Staate nicht geben dürfe. Die deutsche Presse, selbst der liberalsten Schattierung, etwa die ״F r a n k f u r t e r Zeit 1111 g״, hat dafür den Ausdruck geprägt, man könne nicht ״zwei Vaterländer“ haben. Nach. Auffassung der ,,Frankfurter Zeitung“ und der ähnlich denkenden Organe wäre a.so die italienische Regierung׳ völlig׳ im Recht, wenn sie von den Deutsehen Südtirols das Aufgeben ihrer deutschen Nationalität verlangt. Denn wenn es unmöglich ist, ein guter deutscher Südtiroler und zugleich ein durchaus loyaler italienischer Staatsbürger zu sein, wenn fernerhin weder Deutschland, wie versichert wird, noch Italien daran denkt, Südtirol etwa ,:.1; Deutsche Reich anzuschließen, also eine Aendcrung der Grenzen in absehbarer Zeit nicht im Bereiche der Möglichkeit liegt, ־•־ dann handelt die italienische Regierung völlig konsequent, indem sic ihrer! Bürgern erklärt, daß Italiener sein nichts anderes bedeuten könne als italienischer Nationalität sein. Wie kann man sich in Deutschland über ein Vorgehen ereifern, das man selbst grundsätzlich billigt und das man zugestandenermaßen dort, wo man selbst die Macht hat, anzuwenden entschlossen ist? Die ״Frankfurter Zeitung“ hat in ihrem ersten Morgenblatt vom 30. Januar nochmals die Debatte über den Zionismus aufgenommen. Die ״wenig be• -t«

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