Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXI (1926)
- Issue
- Heft 5 (19.1.1926)
- Date
- 1926-01-19
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 40 Nr.« i ־!! ן |1 j j * Beschüsse der ״Fotmdatio1M Die am 12. Januar in Berlin begonnene Tagung des Aus.'diuss« der Joint-Ica-Reconstruktion Foundation wurde am 11. Januar zu Ende geführt. Es nahmen an der Sitzung teil: Die Herren Dr. James Simon- Berlin, Rosenb a ti m - Warschau, Dr, K I u m c 1 * Warschau, Senator Seher e s c h e w s k i - Warschau, sowie die Direktoren Dr. Bernkard K a 1111 - Berlin und Dr. Louis Ungcr - Paris. Es wurde beschlossen, angesichts der Notlage in Polen sofort einen Kredit von HO000 Dollar zur Stärkuiig der bestehenden Kreditkassen flüssig zu machen. Ferner wurde die Anleihe vom 50CC0 Dollar, die an die Zentral bank der jüdischen Kooperativen in Kowno gegeben worden ist, g o n r 11 m i g t, und eine Reihe von Bewilligungen für Kassen in Rumänien, Tschechoslowakei und in anderen 1 ändern in Aussicht genommen. Es fand eine spezielle Sitzung mit den polnischen Herren statt, in der über die Notlage in Polen beraten worden ist. Der Direktor Dr. Bernhard Kahn wird sich nächste Woche fn Polen aufhalten und dort Informationen sammeln, die in Amerika als Grundlage für die Hilfsarbeit dienen sollen. Eine Gesellschaft der Freunde jüdischer Musik. Am Sonntag, den 17, Januar,!1 Uhr vormittags, fand im Logenhaus. Klciststr. 10, eine Zusammenkunft statt, in der die Bildung einer ״Gesellschaft der Freunde jüdischer Musik“ beschlossen wurde. Zweck der Gesellschaft ist, die systeniatische Förderung der jüdischen Musik wirkungsvoll in die Wege zu leiten. In dem Programm heißt es: ״Nur durch eine solche Gesellschaft kann das ungemein wertvolle, noch vorläufig verborgen liegende Material weitesten Kreisen zugänglich gemacht werden. Das Vorhereitungskomitee setzte sielt aus den folgenden Herren zusammen: Prof. Issay B a r m a s , Dr. Jacob K 1 a t z k i n , Arno Nadel, Dr. S. H i I d c s h e i m e r , Prof. Carl L e w i n , Dr. M. Rosen stein (Leiter des Verlages ״Juwal“) und Dr. Saul T s c h e r n i c 11 o w s k i. Eine Schitlowsky-Feier in Berlin. Anläßlich des 60. Ge* fiurtstages des bekannten jüdischen Denkers und Schrift- Stellers Dr. €11. Schitlowsky wird vom Jubilänmskomitce ein 1 i t c r a r i s e h - m u s i k a I i s c h c r Abend Donnerstag, am 21. Januar, 8 Uhr abends, in den Musiker-Festsälen, Kaiser-Wühelm-Str. 31 (am Alexanderplatz), veranstaltet. Vortragsfolge: Redner: David Berge Iso hn, Leo Bramsohn, Prof. Sch. Dubnow, W. Latzki-Bertoldi, B. Locker, Dr. A. Singalowsky, Prof, Ludwig Stein, Dr. f. Steinberg u, a. Musik und Rezitation: Die bekannte Sängerin Frau Lia Swct (Koloratursopran), der bekannte Geiger Nathan M i 11 s t c i n (aus Moskau), Mitglicd des Staatstheaters Gad Shelaso (Rezitation). Ans de! Berliner Theatern Staatl. Opernhaus: 19. Januar: Mignon; 20, Othello; 21. Cavalleria rusticana; Bajazzi; 22. Sinfoniekonzert; 23. Zigeunerbaron; 24. Tannhäuser; 25. Blaubart. — Oper am Königsplatz: 19, Troubadour; 20. Die lustigen Weiber; 21. Der Evangelimarm; 22. Pulcinella; Barbier von Sevilla; 23. Madame Butterfly; 24. Tiefland; 25. Freischütz. — Städt. Oper: 19., 23. Elektra; 20. Die Brautwahl; 21. Die Zauberflöte; 22. Tannhäuser; 24. Don Pasquale; 25. Die Fiedermaus. — Staatl. Schauspielhaus: 19., 20., 22., 23., 24. Im weißen Rößl; 18., 21. Romeo und Julia; 25. Peer Gynt. — f:hillertheater: 19., 20,, 22, Jugend; 21. Kapitän Braßbounds ekeftrwp... 2$, Minna von Barnhelm; 24. Wallensteins Lager; Piccolomini; 25. Maria Stuart. — Deutsches Theater: Käthchen von Heilbronn. — Kammerspiele: Die Nachtprobe der Losgelassenen; Die drei Nächte. — Die Komödie: Gesellschalt. - Theater i. d. Königgrätzer Str.: Einen Jux will er sich machen. Komödienhaus: Der dreizehnte Stuhl. — Tribüne: 20., 21., 25. Michael Hundertpfund; 19., 22., 23., 24. Die neuen Herren. — Leasing-Theater: Maiermax. — Volksbühne: 19. Der befreite Don Quichotte; 20., 21., 23., 24. Der Kaufmann von Venedig; 22. Judith; 25. Fiesko. — Deutsches Künstlertheater: Die Kronprinzessin Luise. — Th. am Kurfürstendamm; Die Nacht der Nächte. — Lustspielhaus: Der blaue Vogel. Theater am Schiffbauerdamm: Der fröhliche Weinberg. — Wallnertheater: Kolportage. — Renaissance-Theater: Kameraden. Hermfeld-Theater: Farn. Schmock. Kleines Theater: ab 23.: Der Dy buk. Im ״Kleinen Theater“, Unter den Linden, wird Sch. Anskis dramatische Legende ״Dybuk“ unter der Regie von Berthold Viertel als nächste Novität vorbereitet. Berliner Kalender Büro: Berliner Zionistische Vereinigung, Berlin W 15, Mcinckcstr. 10. Telephon: Bismarck 7165—70. Postscheckkonto Nr. 37830 Berlin NW 7. Kassenverwaltung der B. Z. V. Mittwoch, den 20. Januar abends 8 k Uhr Gruppe Süd, in den City-Festsälen, Dresdener Str. 52: Jugendversammlung. Referenten: Dr. Nagler, Dr. Kanowitz. Mittwoch, den 20. Januar abends 8 Uhr Gruppe der Zionisten aus dem Osten, im Verwaltungsgebäude der Jüd. Gemeinde, Rosenstr. 2/4. Herr Dr, Traub: ״Formen und Wege des jüdischen Wanderprozesses“. Der Vortrag beginnt pünktlich 8 Uhr. Donnerstag, den 21. Januar abends SV» Uhr Hapoel-Haza'i'r, im Verwaltungsgebäude der Jüd. Gemeinde, Rosenstr. 2/4. Herr Dr. A, Hellmann: ״Der Kampf um die nationale Autonomie in den Randstaaten“. Gäste willkommen. חברי וידידי בית הועד ה ע כרי מתכנסים כעתה בכל יום חמישי בערב משעה 8 באולם אשר לשלטון הההלה העברית ר^ועגשטר.4׳2 לשם שיחת רעים ודעות הקראה ודקלום עיי כוס חמיו. אחד טי הירי ההנהלה פותח בשיחה. הומנות פרטיות אינן נשלחות; כל חובבי העברית ודורשיה מוזמנים לבוא בלוית טכיריהם ומיודעיהם. Montag, den 25. Januar abends 8(4 Uhr Gruppe West, im Cafe Telschow, Joachimsthaler Str. 1 (Zoo) Zusammensein. Im ״Jüdischen Studentenverein“, Friedrichstr. 115, I, finden folgende Vorträge statt: Am Dienstag, den 26. Januar, 8(4 Uhr, über: ״Der Völkerbund und die Juden“; Referent: Rechtsanwalt Dr. Alfred Apfel. Am Sonnabend, den 30. Januar, abends 81/2 Uhr, über das ״Minderheitsproblem in den osteuropäischen Nachkriegs- Staaten“; Referent: Dr. J. Hellmann-Riga. Gäste willkommen. Gruppe Ost Jeden Mittwoch abends 81/2 Uhr Zusammensein im Wohlfahrtsamt der Jüd. Gemeinde, Meyerbeerstr. 8, pt. Poale-Zion. Jeden Sonnabend abends 8 Uhr Zusammenkunft im Heim, Linienstr. 159. Misrachi-Gruppe Berlin: Jeden Sonnabend bei Herrn Rabb. Harry Levy, Eibcrfelder Straße 21, 8-9 Uhr. Die agadischen Erklärungen zu Bereschith. Sekretariat des Ze'fre Misrachi. Sprechstunden täglich von 3—10 Uhr abends im Misrachi- Zentralbüro, Monbijouplatz 1. Jeden Freitag, abends 8 Uhr, im Misrachi-Zentralbüro, Monbijouplatz 1. Jüdischer Geschichtskursus. Leiter: stud. phil. Flescher. im Private Volksschule des jüdischen Schulvereins, Fasanenstraße 79/80. Die Aufnahme, schulpflichtig er Kinder erfolgt im Schulgebäude bei der Schulleiterin Frau Panofsky zu folgenden Stunden: Montag (412—1, Dienstag (412—1/11, Mittwoch und Donnerstag (411—12. Mtltrilnge■ des Pilistinnmtes Bestimmungen über die Einreise von Anträgste Hern der Kategorie B. Die Antragsteller müssen ein Vermögen von wenigstens £ 500.—.— nachweisen. Der Nachweis kann in folgender Welse erbracht werden: 1. Unbewegliches Eigentum im Heimatslande des Antragstellers. Der Antragsteller muß ausreichende Sicherheit über sein Eigentumsrecht und den Wert beibringen. Er muß nachwehen, daß das Eigentum hypothekarisch gar nicht oder mit einem Betrag, dessen Niedrigkeit im Verhältnis zum Werte des Grundstücks unbeachtlich erscheint, belastet ist. 2. Geldmittel. Die Bescheinigung einer erstklassigen Bank (nur einer Großbank) über ein dort bestehendes Konto soll als ausreichend angesehen werden, wenn sich der nachgewiesene Betrag bereits längere Zeit im Depot der Bank befindet. 3. Güter. Fabrikations-Maschinen und Handelswaren sollen in der Höhe angerechnet werden, in der sie bei einer erstklassigen Versicherungs-Gesellschaft in Versieherung gegeben sind und nachdem ein Lloyds Agent die Richtigkeit der Police bestätigt hat. (Adresse des Lloyd Agent in Berlin: Thomas Robbin, Berlin W, Potsdamer Straße 122a.) 4. Eigentum in Palästina, a) Wenn der Antrag auf Grund des Besitzes von unbeweglichem Eigentum in Palästina gestellt wird, müssen die Besitztitel beigefügt werden. Der Bodenbesitz muß in einer solchen weise beschrieben werden, daß seine Identität durch die Palästina- Regierung leicht nachgeprüft werden kann, b) Wird der Antrag auf Grund von Gelddcpots bei einer palästinensischen Bank gestellt, so muß der Antragsteller eine Bescheinigung dieser Bank über die Höhe des Depots beibringen. Er muß dieser Bestätigung eine Ermächtigung beifügen, welche die Bank autorisiert, dem. Kontrolleur der Palästina-Regierung alle Einzelheiten des Kontos offenzulegen. 5. Ein Kapital von 250 £, dessen Nachweisung auf demselben Wege, wie vorstehend aufgeführt, erfolgen kann, soll ausreichend sein bei Möbeltischlern, Zinnschmieden, Kupferschmieden, Wagenbauern, Elektrotechnikern, Bleiarbeitern und Polsterern (Tapezierer). Antragsteller dieser Berufe müssen obrigkeitliche Dokukumente beibringen, daß sie den Beruf erlernt und ihn längere Zeit ausgeübt haben. Die Antragsteller dürfen nicht älter als 50 Jahre sein. Persönliches. Unser Gesinnungsgenosse, Herr Dr. ytetor, Wandsbek, feiert in diesen Tagen seinen fünfzigsten Geburtstag. Dr. Victor gehört zu der ersten Gene* ration der deutschen Zionisten, er steht seit Beginn des Zionismus in der Bewegung und hat bis zum heutigen Tage stets aktiven Anteil an der zionistischen Arbeit in Deutschland genommen. In der letzten Zeit wirkte Dr. Victor besonders auf dem Gebiete der Gemeindearbeit und seine Referate auf den zionistischen Delegiertentagen sind in lebendiger Erinnerung. Wir beglückwünschen Herrn Dr. Victor zu seinem Jubiläum und hoffen, daß er in ungebrochener Frische seine Arbeit im Dienste unserer Idee fortsetzen wird. Else Lasker-Schüler — fünfzig! Die berühmte jüdische Dichterin Else Lasker-Schüler, begeht am 11. Fe* bruar d. J. die Feier ihres 50. Geburtstags. In ihrem Freundeskreise rüstet man zu einer würdigen Begehung dieses Tages. Gruppe der Zionisten aus dem Osten. Mittwoch, den 20. Januar, spricht im Verwaltungsgebäude der Jüdischen Gemeinde, Rosenstraße 2/4, Dr. M. Traub über ״Formen und Wege des jüdischen W a n d e r p r o z ess es". Zu diesem Thema, das weite jüdische Kreise interessieren dürfte, sind Gäste herzlich willkommen. Beginn präzise 8 Uhr abends. Schneidemühl. Am Montag, den 10. Januar, wurde hier der vierte Palästina-Film aufgeführt. Die Aufführung, welche von der hiesigen zionistischen Arbeitsgemeinschaft veranstaltet wurde, und um deren Zustandekommen sich unser N.-F.-Kommissar Herr Max Sporn besonders verdient gemacht hat, war von zirka 300 Personen besucht und fand großen Beifall. Kurze Ansprachen hielten Herr Dr. Haase, Schneidemühl, und Herr Dr. Strauß (Keren Hajessod), Berlin. Der finanzielle Erfolg war über Erwarten gut. r V Rlwka Bileizky Dr. Jur. Leo Kantor ץ־ Hallo a. V_ r— V erlobte .Tanu*r 1W6. Statt Karten'. J ץי Grefe Müller * Rudolf Eichenberg VttloM« üottingeu, Göttiügon Büblstr. 28 a t, Zt Hannover;־ /.*. Hsmiorer NelkeDatr. 18? Iloaembor 1325. J ' ft' ־־ r Rechtsanwalt Heinrich Aronheim und Fr»u Eugenie gib. Simon zeigen die! G&buri ihres dritien Jungen an. 1 Frankfurt tu <>,, den 13. Januar 1926־. V_ J M&diliilfe-Ilnferridif in Mathematik und Latein, besonders Vorbereitung *um Einjährigen- oder Abiturienten-Examen erteilt eriabrener Lehrer. 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Redaktion jeden Dient monatlich 4u«'enO«et10B01 ויייסי* per In allen die erwähltei Orundsätze 1 haben, die I begonnen. I ,Uten und 1 Üeberall im und treueste und Landkai und Verantw Tausende v< den Keren die Botschaft Kultur verki All dieses Die Zio politischem opferfähiger sation gab < ihm Führer, Opfergedank gegeben. Erhöhung Ist Vorbe Kräfte, dl< Keren f und Chaluzi nistisehe Or vorbereitet Erweiterung worden, und und Fordern rung und St; *•eichende fi ^|1§|115ä! Der Sei des jüdischei Aufbaus. Z die politisch Der Jerus; berichteten, lästina (Ass Die Schlußsi Die letzten recht beweg die Arbeitsn der Jemenit( r a s k y und Methoden d! Deputierten die begüt sie nichtjüdi ln ihre! politisch in der die I jüdischen G Stimmungen Währung vc gäbe von S Beitrags h u n g s w e Die Ve vorläufig verbleibe; a Wesens dem beschlossen, Schlichtung zusetzen. Es wun der den W; Die ext die jüdisch! arabischen , gesetzgeben! Vorschläge raten in Pa! 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