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Jüdische Rundschau · 1924-12-12 · Heft 99 (12.12.1924) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIX (1924)
Issue
Heft 99 (12.12.1924)
Date
1924-12-12
Page
– (sequence 6)
Language
German
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ן Seite TU r■—■.■ ..-.. . AncVitoiasiia und Scpliarclim ■ Von bulgarisch./.icmi'disfhcr Stile wird «11s gesell rieben: Die Besprechung des Jerusalemer Misrncl1i-Ze1rtr.1lorg.TKS ,,II.'Hor“ (|1!׳J1sc!1c RuntNf'Inu, Nr. <)7» ,,Pre^sestnuinc") iuu'i die anfreblirti ״grollcre B.Mm’kslditif'unR“ ihr Orient.:11 luden kommt zu einer Zeit, wo sieh die Stimmen aus 1• ב• lästitu (,tllmiinu־* von St'phnrdiin) über eine Vcfnaenl.issipunjr und iiitf’ji'iehe IRI1.111*1',!mg der *iiige'vaiuU-rtcn sephardisrlien Jude» bedauerlicherweise verur hren, Aber. der lUsrhluö seihst (der Vertraticnsinamicr-Vcrsimmltiiig des K. K. L. in Jerusalem), der Objekt dieser Ik’sprerhmu; ist, zeigt deudich grmirr, daß wahrscheinlich dir sepli,irdischen Juden bis jetzt nicht in genügendem Malle berücksichtigt worden seien, und die Vertrauensmänner-Versammlung des K. K. L. *hesem uncrlngliehen Zustand ein Lude machen \v־>!it<\ N’ur auf diese Meise ist es erklärlich und mn pich, daß so ein Beschluß gelabt Werden kennte. — |u1׳tn/.e,ebnend dafür ist. daß sieh unter d.u 1) 111 )1 a r i s c 11 c 1t J u «I c n (und das bul:1.׳!isehc Jmleiihii.i hat sich s*ets als üntrounharcr Teil der gesamten jiidiaen׳! Nation gefühlt und kennt und macht keinen l hitersclueu zwischen Scpliardim 11ml Aselikcmsim!) bedenkliche, ja ־ver• himpiiisvolie Meinungen und Vorurteile — daß in Palästina den Rcpliarbtselien Juden wenig Beachtung geschenkt wird — vcibreiten, was eine Oi fährduag der gesamten zionistischen Arbeit in Bulgarien bedeutet. I)ie ziomsti wh<~ ״J ii d i s c 11 e S t i m m v1‘ ( ,E w r e y s k y OUss“) in Sofia schreibt in ihrer Nummer 2, vom 15. Xi. d. J.: ״Die M״immן, daß man in Palästina einen I Jiitcrschied zwischen Scpliardim und Arehkcna'im macht, dringt mehr mu! mehr in die breiten Vf>1ksmas;en in Bulgarien ein. Es entsteht ein verhängnisvolles Vorurteil i'1 den Massen, und die van keiner /i uiis'isclnm Instanz erklärte un i dem11 ׳- ticrle Behauptung׳ wird für bare M’in/e genommen. Hie Mchilirit der aus Paläs'in.1 zurück,gekehrten Touristen bchaiiptcn dasselbe und verstärkt damit das Vorurteil. Wir sind nicht gcitci־:‘, annmiiimen, daß man in Ercz- Isra׳d l hiteischiede /.wischen Sephardim und AschUenasim in acht, trotzdem uns di!׳ •nötigen Beweise für das Cicft enteil noch fehle״. Man kann keineswegs /!!geben, daß unsere Institutionen in Ire/־ Urne! vergessen, daß Palästina für das resninte j11,L>n!um aufpebaiit wird, und nicht mir für einen teil desselben. Das sephnrdischc Judentum,. zusammen. mit dem a־-chkenasischo» Judentum erfüllt mit nicht geringerer• Ergrh-nlu’il und Zähigkeit seine Pflicht, die Pflicht für das neue Palästina, und inf >!gode־.s11'׳ verdient es feine schlechtere Behandlung seitens der jüdischen Institutionen und Organ!- sationen in Paias'.ua.“ Pas Blatt schl.'igr vor: ״Unter diesen Umstanden ist cs Pflicht des Zentr.il-Kcimitecs der Zionisti ehcn Organisation in Bulgarien, zur Feststellung der Wahrheit eine Enaucte anruordnen, die, wie wir hoffen, beweisen wird, daß die Behaiiptuiig vn! einer Bevor/ugmig der Asclikenasim auf Kosten der Kephardim nicht der Wirklichkeit entspricht.“ I. Daniel. m Imlem wir dies«!־ Zuschrift Raum ״eben, bemerken wir, daß auch wir keinen Unterschied zu tünchen wünschen zwischen den einzelnen Gruppen von Juden, die in Palästina wieder zu einem Volke verschmelze:! sallen. Daher waren wir stets Gegner der sogenannten .,InncPmaimsrhaftiiehc 1t ■(schreckliches Wort!) Knloiiisaiicwi“!•.»<* sind 'auch für völlige Gleichstellung ven Sephardim tmd Asci1!:c1;asi׳n., Im übrigen wurde in letzter Zeit immer mit großer Freude die Zunahme der Einwanderung orientalischer und sephardisehcr Juden begrüßt und wir glauben nicht, daß die von dem geehrten Einsender beklagte Zurücksetzung andere Gründe hatte als alich die häufige ״Zurücksetzung:'‘ archkenasischer ■Gruppen, nämlich Mange! an den erforderlichen Mitteln zur Ansiedlung. Red, ״J. R.“ Die ersten Palästina * Zfgareüen ln unserem Anzeigenteil erscheint heute ciic Ankündigung, daß die erste mit P a 1 ii s t i n a t a b a k herge stellte Z i g a r e 1 1 e au.; der Fabrik von Samuel L u b l i ti c r auch in Deutschland erhältlich ist. Herr Lubhner hat, wie unseren Lesern bekannt, bei seiner Anwesenheit in Palästina im Januar d. J. nach genauestem Studium feststellen können, daß viele Gegenden in Palästina einen für die Tabakkti'tur sehr geeignclri; Boden haben, der ein Edelprodukt von besonderer F einheit und Eigenart hervorbrjiigt. Auf Grund dieser Untersuchung ist di: gesamte galiläisciic Tabakcrntc von Herrn Lublincr erworben »1ml durch weitgehende Bevorschussung derselben auch die Durchführt!«״ der Arbeiten gestehen wrdcon. Diese Unternehmung des Herrn Lublincr, verbunden mit den von ihm unterhaltenen Experimenten der landwirtscbaftlichcn Versuchsstation, sowie die Entsendung spezieller Tabak factilcule aus den alttürkischen Tabakdistrikten, haben der Tabakkultur im Lande einen mißerordentlichcn Fortschritt ermöglicht. Wenn heilte im Palästina die wirtschaftliche Entwickln net sehr stark mit der Tabakproduktion rechnet, wenn Arbeitslosigkeit fast völlig verschwunden ist und immer neue Tabakarbeiter aiigcforclert werden, so ist dies nicht zum geringen Teil ein Verdienst des Herrn Lublincr, der durch sein rechtzeitiges Eitip reifen und durch seine fachmännische sorgfältige Behandlung dieser schwierigen Materie unserem Lande einen neuen Wirtschaftszweig eröffnet hat. Wir hoffen, «laß die Bemühungai des Herrn Lublincr um die Tabakkult1,־r und Tabakmdustrie Palästinas Erfolg haben werden und begrüßen daher das Erscheinen der ersten Palästiuazigarettc als eine willkommene Möglichkeit, weite Kreise mit den Produkten Palästinas und ihrer Qualität bekannt zu machen. Paläslina-Tourislcjt, Achtung! Das Pa I ä s t i n a- A nt t beabsichtigt, im Januar 1'n Berlin einen 111 f o r m a t i o n s k 11 r s 118 f ii r Touristen zu veranstaltcn. Zahl der Vorträge, Themen, ört der Veranstaltung werden ־noch bekannt gegeben. Interessanten, die im Frühjahr Palästina als Touristen zu besuchen gedenken, werden gebeten, sich beim Palästina-Amt, Mcinckestr, 10, anzumclden. Es wird beabsichtigt, den Kursus evtl, int Februar für später fahrende Touristen zu wiederholen. IUEDISCI1E RUNDSCHAU Berliner Kal endet n׳')r<*.t BGrJIrtnr ZirmiM!«יו}!* Vrro׳nb:unff. Tlorün Vf 1ל, MotnnfctHrÄO*!ח Tnlftplton: BUnuvrk 7AtW% — 10 * port«1'hG«,kkrtuta Ko. 1200» Horiin NW ל Kft״«M־t»vorwaHnn1r •!•זי Li- 'lt V, aHrrif]* 4 Uhr im ZIonlbHpclu'n Hctim, K1«iri9 Pfftnkfartw Rtrufl» U Ffpit^ß־, rlöt» 1ז»י<ו\וח.׳?י־)<1 .?־ fihpofl» R TTKp UsrHner Ortsgruppe dom üerbttltif!* im מאוזי״יוז TlMm, TTonißftfjAistptr. M S>tltr;Ucilerv«r<«eiJUB>!aog Sounft'totvl, •3cm!R. Dpju'mFni■ 0 UUr SyuAp:0ß;o im Zioni»«ti«clmn IToim. Kleins fitraflo II Gnü«*<ii0«u>t J«/:€ndoa־t9£״ruppe Waii.ClutrlbHofl!•«^, im Clnfö HuliHnd, 8*vißuyj1|. 5 Vorlrnu'roih״: ffl;'!emet1to d«• 7lonl»rauJ■41 4. /horid t Hrrr!זי Hf'bwnr»! ״PdHiUttl*4 Stvmitftg, dun IL DozpmHbr eh«nd» 7 Uhr Gesell•cha!!«a.bo0di mH Ball vbrBnRfnltb♦ vmr. Tln׳lpn׳Prnin .Mid. Hludontnn im K. *7. V. und •Tod. Ttn<l«rkluli Tvrir%r,u Oun«t0n d0*« In tlon de* F/Ag-pnhMiroA, Km'for Strsßo 1׳; IH,!‘ת20רזו1ו־ח1(יז.ןע*י1ו!״• BavisrnypUiit, Ornnihn^linio K, XT ntGr^i־ur,rll»rv1־jr1 UhlendilrnQ«,!Fob^n׳Af>11ftrndemm, StfUionUnitn h7.u2. Kartor» •lurrh Pr. TTnljior. TrAsidinm dn• K. J. V., Knrfürbtonstr. 150, •lnrnb Kluhmit׳rliod-vr nnd Büro don Jitd. NnUonalfond». M״irw>1c<*!»tr Hl (Ni*)tnro* sioHa Inrf'rnt.) l>icn«t8K. dftn 1!\ Dorembor ebfind• 8ו/י Uhr Graupe Norrtwest ZuiitßiuirnliunH der Dnmna d. Borilner NofdwtiUo i׳ol Frl. Hut!» Kloo. Altonaor fttr. 7 MittwocH, den 17. Po1tnmb0»r ebond* n Vbr Grt*npo Oel, T<rtn l«!'0rrr«r f^tr, *R FlerrDf. öcliwabo: ,,Probleme der natlnauilea Cr1Ub«»g («wietl Gelulb.** ebondi 8 übr Blep»Wofpm, im ftr. SaM im Hamhio d. Vof-in» זתווי׳י^יא,׳ Tneonioore, Kummortiff‘. 4a VortrnK״relluM ,,Handwerk u. toc!>nik IniHkait• de» AulbeuePalditlae•.*1 4. Abend: i’rof. 1*. ScbuUo .Vftnmbnrir! ..Oie GeateJItuisr 49r Leodicbelt darob den Mceeobea.*' Frcbtclub Dar• Giere Mittwoch, dnn 17. porombnr ebondi 8 Ubr Stammtltöii iro Cftfß Goon, KoUfttulorfpleta Ponnorstn-sj, don?’» 1 הז'ו׳,-י.ח!pr OcüoDtlicbe MfliccebderfelAr im Onfö Lfion Jüdlech'NoUoaeie FraHenvrrtinlgurf* — Doad «loalil. Freuen JUUvroob, don 17. Pozcmbnr. in d״r Krt*1»on»ohv»!o, JonfJUinmthfvlor t'tr. üzf F.immor!0 »h«nd»v. •s-7> l>r: ArbcH^grropin'rbriiff Kran Barcrcl MRellpftS»^Frefreol*l ebond» ▼. 8 — 0 TJkfi 2. AWnd V01U«knnri0 t vtDle Jfidiacke We0dertt*1g.״• iAHrod liorprpr^ ATittwoph. dmt 17. r>07.an1hmf eband« 8 t!br Berlin erMUrecbl-Greppe, im Sii*.t1naj**nAl d pr׳»c׳\K«Ubn»orl!far 48 48 Uorr Pl>orro^ior1t»ur0rn,t Po«|ar, 1,׳ihrייח יזיז rih; vtDle PUIctitea de» tredW liouellen Judoaiuntn laaerbelb der JüdUchoa Gemelaectielt.4* AnsohlioKsond PtRbu»«ion. wülkommea. 1 Vorauseiße. Fontmbond, den ßi. Dozomher. in den PcN01!«1ebn.{trJtu1Beo d. Foa1e*Keaino■ T״nP»r>r«tr. Chaaukkeh-Felrr der 11. 2 V. ml* MflchUiBtodan Belt O Uhr pünktlich: An<lrona\V«>i»*gorhftr: Vinlino. — Meinhard Mettri dontache und hobriil^chn Uor.ltnUon. — 10 Uhr j'Onktlieljt Hejrinn de* Ballet — b'chlnR«« 4 Uhr. — Tombola — KrctklainiKO Bnllm^iik. Karton rnm Proi*o von Mk. 5.— InM. Stenor Inv Vorverkanf erhAUllohs in der B. Z. V,, 10 .ז4«י>;ןי׳וזי10ג, Blamorek 7105/70, im TUan* WcIhb Büim, Roydol- Btr. 3, Morkur 'J2H3 84. TiichhoHtoUnnRon **erden (fegen •Ina Gebar yon Mk. 2.— entirepcntrenomtnciu Jodon Dion*top;abon׳l 8 Uhr Oafjild. Stadeateaverein FriodrlchrtdO ItS Nen1־nwr fdr Oc»ehlehm אגודת בתי ספר לישראל Jüdischer Schnlycrcln E־ Y.* Berlin G©8cb&ftifQbrond0i Vorst tmdRTTiitRlIed! Btndinnnt Kurt Hemmer«tein, Grnnow^dl, Frlodrichsrubor ßir. 02 ביה ספי י״ר״ג״וי *־־•דבריה בברל'י s HabrkLscbe Spraobacbul« Io Barlia pCUI• Statuier) Atukonft ®rtollt der Rrbnlloiier, Herr N. Bererarün Moutptf eltend Uhr and Mittwoch g Uhr 4n der Horhaohulo für Al• WUsonaokeit d^ •Tudnntnm», AHHlorieatraße U, I, iSimmor 4 מ• מת ספי ייי־דים בגידר:י־ יצל בדליי Jüdische Schale West. Atmlrnnft erteilt die PobnUoitortn, Fritnlefn Oborlehrerin Betty Uendau Montag, Daonatnpr nod Ponnor«tag 12—t Ubr io der Sohnlo, Feaanaoatr• 70/90 ו1ז• בית ספר לילדים בטזרח־י*על בדליי JCldiscbo Schul« Ost. Auaktinfi ortoilt die Schullnitorin. FrMaloln Snannno Llohtonateln, Freitag 2-4 Uhr, Pankow 07» גגי ילדים בנדריו jv JUdische KiodergftrUa« 1• Nord an! Zcbdoniohor Sfer. 24/145 2 C«ten: .Tablennkistr. 2»1 Xeuitöllm Wißmaonstr. 12 4. Uhorlottenburg N««torstr. 7 pk 5. VYilmornierf, Hollhrouuer Ftr. hat Panefakd T*^Hcb (auöer SouD«vl»ond und 8ormt0ß) ▼on 10—1 T7hr. Die Juden Im Deutschen Reichstag. Im neuen Reichstag werden folgende Juden sitzen: Der Demokrat Dr. Ludwig Haas, der Volkspartcilcr Ricßer, die Sozialisten Hugo 11 eint a 11 n, Dr. Julius Moses, Eduard Bernstein Dr. Roseiifclü, Dr. Faul Lrvy, Dr, Rudolf Hilferding Dr. Hertz und Dr. Landsberg, die׳ Kommunisten Ruth Fischer, Dr. Rosenberg, Sc 11 01 cm und Katz. €€ ״Biblische Puppenspiele Freia Mit. 3,— PrcanofiUmaioai ״Ls ist ein cnUückeiide« Büchlein, äußerst sorgfältig in der Ausstattung und die Art dic.1cr Illustration wird bei Kindern helles Entzücken Hervorrufen." ״Prnifcr Sclbstwchr“ ׳ Hens Koka. Verlag ״Aufbau**, Berlin Vif 15, Meinekestr. 10 Nr (X* runlüionlirsit/.una der H Z. V. Am Dienstag, dsn ]6. d. M., abends pünktlich 8Vt Uhr findet im Si zuiifg sial, Mcinckr-.tr. U), eine ritsprcchung der Berliner!)clegierli-n fiir den Ddcgicrtentag der Z. w f. [) und *ler f miktionnrc der B. Z, V. statt. Herr Dr, Land!! b c r g spricht über: ״Die Aufgaben des dculsclicn D. legierten, tages*. Die Tagung hat den Zweck, klare Richtlinien für das Programm de» DtlegiertenUges auszuarheiten und die Meimmgibildung vor/11 bereiten. Da eine große offen,'irhe Vcranstalltinp ans Zwcckmäß'gkeilsgränden vor dem Delepiertentag nicht staltliudct, laden wir die Gesinnungsgenossen die an dem Abend ernstes Interesse nehmen, auch auf rh״<;«n Wege zur Besprechung bestens ein. Kinder-Ciiar.ukkaUIesl Die vereinigten Org.inisa'nnen des ״Tarbuth“, ders ״Vus bandes der russischen Juden" umi des ״Verbandes der Ostjudrn“ vcraustal.cn am ti. Dezember, 3 Uhr nachmittag* in sämtlichen Raumen drs B!üdervereines, Kurfürstenstr. 115 ein Kindcr-Chanukkabfcst mit einem sehr reichhaltigen Programm, Kiitdcrfi in, feier i hes Liehtanzfmden (Kantor und Kiedcrch-jr), TtirnvorFCilmmgen, KinderÜedcr, Reigentänze und CliJiiukkabGesclicnkvcriolimg. ForiCTloribildimnskurse Itlr jötlisrltc L״hrcr Im Falle geau ,e.uicr Ikteiligung beabsichtigt die Freie Jüdische Volks hoc 11 sc 11 ule in Berlin in Gemein, schalt mit dem ״Verband der jüdischen Lebrcrvercine im Deutschen Reiche“ 11:!d der ״Wissenschaftlichen Vereinigung jüdischer Lehre.־ unJ Lehrerinnen zu Berlin“ sowie mit Unter- Stützung der jüdischen Gemeinde zu Berlin in den Tagen vom 2ä. bis 31. Dezember d. J. und evtl, über Neujahr hinaus Fortbildungskurse für jüdische Reli. gionslchrcr und -lchrcrinncn cinzurichfen. Diese Kurse sollen die Teilnehmer über den neuesten Stand der Wi$scnsc'־aft und der pädagogischen Praxis auf den wichtigsten Gebieten, die für den Religionsuntcriicht in Be. tracht kommen, orientieren, in a!!geschlossenen Au״,spracht!) Gelegenheit zur K'aning von Zweifeln, Vertiefung einzelner!■'ragen usw. bicleu und endlich die Hörer mit aiisgcwähltcr Literatur aus den Vmlwunigsgcbictcif vertraut innchcn. Die Voibcrcilungrarbci cu sind cingcldtet. Namhafte Gelehrte — genannt seien nur die Herren Rabb. Dr. Bleichrode, Goldmanu (Leipzig', Gottsc’udk, Jampel, sowie die Herren Prof. Dr. Julias Guttmann, Studienrat Hammerstein, Dr, Torczvncr laben sich als Dozenten zur Verfügung gestellt. A11 Gegenständen, die in Referaten mit Aussprache bchandelt werden sollen, sind bisher angemeldet diz Probleme der religionspädagogischcti Behandlung der Bibelwisseusehaft. der bib.F.cTien Archä'Pgie, d-r M'schna, der Methodik des Tai^iul, des nachbihlischen Cj״schichtMmter• richts, des Kulturcinftusscs der Juden im Midclalter, der jüdischen' Religinnsphüorophi־•, der rc'igiösen S'iömungcn der Gegenwart, sowie homili isclie Grundfragen für Lehrer und neuere Methoden des hebräischen Sprachunterrichts. Jeder Kurs soll etwa 3 Stunden umfassen. Eine Teilnrhntergebühr von insgesamt 6 M. ist in Aussicht genommen. Für die von auswärts kommenden Kollegen werden die ge• nannten Lehreror״a11isa'huc11 bei rechtzeitiger Armvldung gcwünschtenfalis für billige oder kostcn'o'ic Unterbringung und Verpflegung■, sowie inch Möglichkeit für Rciscbcihilien, soweit solche nicht von den einzelnen Gemeinden gewährt werden, b״*nüht sein. D;r im Interesse d-r Lc'.trcrf rtbiklung sehr bcgrüßcusweite Plan kann nur verwirklicht werden, wenn die Fr. J. V. bis spätestens 13. Dezember genau über״ sehen kann, mit welcher Beteiligung sowohl aus Berlin und Umgehung wie auch aus dem übrigen Reich fest gerechnet werden kann■ Alle Lehrer ued Lehrerinnen sowie sonstige interessierte Personen, die an d:n Kursen ganz oder teilweiz teilzunehmen bcahsich'igcn, werden gebeten, ,ihre Antnci• dünge 0 sofort an den Vorsitzenden der Wissenschaftlichen Vereinigung, Herrn Robert Hirsrhfdd, Bzr'.h W 15. Joac' imv thalcr Str. Li, za richten. Dis genaue Vorlesungsverzeichnis wird in einigen Tagen an dieser Stelle veröffentlicht. Dr. Bruno K i r s c h n c r, Vorsitzender des Geschäftsführenden Ausschusses. PalSstinavortrSgc an der Volkshochschule. Die zweite Vorlesung ven Herrn Dr. Hantkc ln der ״Freien jüdischen Volkshochschule" über ״Das werdende Palästina“* erfreute sich eines außerordentlich gesteigerten Besuches. Das zu großem Teile aus N'ichtzbnistcn zusammengesetzte Publikum folgte den Auslfihrmigeii Dr. Hantfces über die Lage und Probleme der landwlrlscha Fliehen Kolonisation, der städtischen Siedlung, sowie von Industrie und Gewerbe mit aufmerksamer Teilnahme, die durch Paläs'inakarten an der Wand und ln den Händen der Hörer wirksam unterstützt wurde. Am Montag, don 15. Dezember, '•:,S Uhr, Synagn:« Fasancnstr.. wird Herr Dr. Hantkc zunächst eine Licht• hlldervorffihrung cinschaltcn, in der neue, bisher in der Oeffcntlichkclt unbekannte Aufnahmen des Landes und des palästinensischen Lebens gezeigt werden. Die Vorlesung schließt alsdann erst am 22• Dezember tnit dem letzten Vortrag über die ״Geistige Kultur Palästina 5". Hörerkarten an der Abendkasse und im Sekretariat der Volkshochschule, SW •17, Yorckstr. SS (QoMmann). Die I.eselialle in der Fasanensiraße l s wird nochmals darauf hl,־!gewiesen, daß die Lesehalle und Bibliothek der jüdischen Gemeinde, Fasanenstraftc (Synagogengchäude) jetzt wie folgt geöffnet ist: Montag, Dienttag, Mittwoch, Donnerstag von 4—10 Uhr; Freitag und Sonnabend nach Schluß des Abendgottesdienstes bis 10 Uhr; Sonntag von 10—2 und 4—10 Uhr abends. \bscUiedsaUen!l Iflr den Komoonlsten Josel Achron Bei dem am IS. Dezember im Mriste.rs.1al, Kölhcner Str. 11, stattfindenden Abscliiedskonzcrte werden eine Anzahl von Schöpfungen de_s Komncmisten zur Urau'füiirung gelangen, darunter die zweite Viuinsonate (ausgeführt von joset Achron und Karl Schrotte!־), Klavicrkindersuitc (Karl Schröttcr) und Romanzen auf Texte von TschcruiclH>wskv, Kagan, Fichmann u. a. (Frau Lea Swet). Einladungen sind erhältlich beim Juwal-Vcrlajy, Lictzenburger Str. Sa. f׳״•-״ - — .J~7ZZ 1. ,..,״* ^I7rrZ7!Z..^Z~'~..~7rS7Z7ZZ77.Z...iZ. ryyrrgir.sg^:!^■srwra! ¥'ert:׳ü K©1r@rä Eial©ss©dl rr\ ■ ח m *■ß /ףי\ ä! w 11J In die Jahressiatistik des Keren Hajessod können nur diejenigen Beilräge aufgenommen werden, die bis spätestens 31. Dezember bei der Zentrale des Keren Hajessod eingegangen sind. lIllllוו1וIUוtווו^^^ווווו!lIllו!^uן^»ו^!tן^^!וו!ן1!ו^uו!Il111ווMl!i^l1^»^1ווIוntוו^)lווו111ו!!11״1וווnוווווו״ו,ווווווןו!Iוnוווו1ווווו!lI!וווI״1ווו1ו!וו1וווMlוו1ווו4ווIl(lןןוווווווווווןןווןןןוו^ווו״וווו!ו■וHlןןוnוnוווווווווווווווווווווuווווווווווווווווuוlMוווווו!ווווווווווltו״ןןווuuווווMlHlIlווHווווווmmוווm״״!וווווווו1וווווווווו"",ll|,

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