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Jüdische Rundschau · 1924-12-09 · Heft 98 (9.12.1924) · page 5

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Nr 08 IUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 70* Bis zum 31. Dezember 1024 sind durch die GC:gqüC n :n7׳ r י* יי'' Ci C. -J k.j L j ג׳ ב: V | , ן ן. n f , 4 J -־1 , ._> L.J %J aufzubringen in: (Di© Zahlen stallen '/* de« Jahreakontinsonts abzüglich dof Eingänge vom 1. Oktober bis 30. November 1924 dar) Ort Betrag Berlin IS (KO,— Aachen 630,— Ahrweiler 100,— Alleustcin 400,— »Alsfeld Alsbach 70,— Alzey SO,- Andernach 110,— Ansbach 100,— Asriiaffenburg 330,- Asrhersleben Augsburg 330',— Aurich 100,— Baden-Baden 170,- Bamberg 700,— Barehfeid 110,— Bacnvaldc 110,— Bäurhem lOO,— •Bayreuth Beckum 100,- Bonsheim 100,- Be ״dort 100,- Bergzabern, Bezirk 200,— *Bern bürg *Bcuüien Bielefeld -,30־1 Birkenfeld 100,— Bldcherode 1(»,- tkicJium •!hi,- Bonn 40,— Brandenburg 40,- Rfauuschweig 420,— Bremen SO(),— Breslau 7000,— Bricg 10(1,— Bütow 00,- Bruchsal 100,— Bunde 20,- Buer 100,— Buuzlau 17S,— Oasve.l 700,- Ootthus IS,— Cheiunitz 100,— Coblenz 50,- Coln 4 200,- Cleve!00- Ooethen 401,— Crefeld 300,- Danzig 2 100,— Darmstadt;•100,— Dessau 170,- Detmold 100,- Dt.-Lylau ־ ,"״ 100,- Dienliotz 1fk\- Dillmgen 171),- Dorndort 100,- Dortmund 1 230,- Dresden 1 200,— Düren 100,— Duisburg ISO,— Dürkheim 100,— Düsseldorf 1 830,- f herb,ach |00 — Ff ringen 60,- * Eisen,arh Elberfeld 130,— Elbing 100,— *Emden Eminerirh 100,— Eppingcu 100,— Erfurt 400,— Erlangen 100,— Esehwegc 90,— Ort Betrag Fksc u 460,— Fseluvciler Ettenhclm 100’ — Eydtkubncn — סור Fiscbach 100,— Forst so,- Fraiikenhausen 103,— Frankr.nthal 130,— Frankfurt a. M. Frankfurt a. O. , —,’30־1 F rauMadt 100 — l:reiburg 230,— Fricdbcfcf 210,— Frendenberg (,Saar) Fulda •1C*0,— Gnilingcn 175,— Gaide.legeit 100,- *Gelsenkirehen Ciera-Reuß 10*,— Germsheim (Pfalz) 1013,— GieBen Gladbeck 100’ — Gfriwitz --,סי) Goch ffih.) 103,—- Göllmaw 100,— Gommersheim 100,- Göpnitigen <)0,- Görlitz 320,- Golha —,30־3 Grevenbroich 80,— *Gr.-Slrehlitz __ Gr.-Warteiiherg 100,- Grünstadt 100,— Guben 20,— Güstrow -,סחו Gumbinnen 100,— Haßen 170,- *Haißcrlieh Hai niehen 80,— Halbcrrtadt — ,00<׳ Halle 730,— 1 famborn SOI, *• 1 fatndii 170, - Hamburg 8 000,- Hamm i. W. 230- Hammelburg 100,— 1 fanau so,- Hannover 3(00,—! fazhurg 100,- Hattingen 100,— Havnau 100 — Heidelberg V30, - 'Hcilbronn HcrleshausCi׳ 101 — Herne 270,— *Hcrsfcld 1!eydekrug 100,— Hildesheim 100,— Hindcnburg —,03 ר Holzhansen 100,— Homberg 101,- Hoppstadten 130,- fchenhausen SO,— Idar 20,— Insterburg 1130, — fena 170,- Johannisbürg 17,— Jülich 170,— Kaiserslautern 03,— Karlsruhe —,סלו 1 Kehl (OG, — Kempen 100,— Kiel 400, - Ort Ketsch Kirclihair K’SrR Kudcnva L.iiicl.iu L.mdr-berg Leipzig Betrag l(Wr 100,— 265,~ 1 SO, - 1 800,~ 27(*,— -,600 3 -״,150 *Limburg lorrach’ 60,— Lübeck 4 SO,—• Lmhvigshafcn 100,- l.üneburg 100,— Lvck HO,— Magdeburg 1 500,— Mamiheim 3 1 SO,— Marburg 160,— *Marggrabowa — Maine 100, - Marktbreit 100,- Meiningen 200,— Mellrichstadt 100,— Memmingen 101,— Menden 100,.♦ Mergentheim 100,— Merzhausen 101,— Mcrrig , 100,— Militsclt 100,- Mosbach 100,- Muhlhausen (Thür,) 105,— Mülheim (Ruhr) 20,» München 2000,- M.-Gladbach 350,- Münstor-MaifeW 100,- Münster i. W. 100,— Naugard 130,— Neiße 100,- Neuenahr 100,— *\ru!i — Neustadt a. Haardt 100,— Neuwied 101,— Nienburg 101,— Nnnnciiwcier $0,— Nordenham 100,- Norfihausen 70,— Nürnberg 1301,— Gbcrluusen ISO,— ("*be! ' Gels Oldenburg Ortclsburg Oscherslebcn Oppeln ״Osnabrück Ottu-ciler Paderborn Papenburg 100,— 120,— 130,— 100,— 250,— Pas, valk Pforzheim Pirmasens Pitsclicn Plauen Prostkcil Pyrite Quedlinburg *Rastalt l'Gstcnburg *Katibor Ort RfßCnsburß Reichenbach Remscheid Rexiiigen Rheda *RhcinhischoHhtim Riehen Rostock Rülzheim Saarbrücken Saalfdd Sanrloum S,•!!/.Wedel Schenklengsfeld Schippenbeil Schlüchtern Sr.hmallcningkcn Schdnlanke Schneiden! tlhl Schwab, Hall Schwedt a, Ö. *Schweidnitz Schweinfurt Seßeberg Selters Siegburg Sintnicr« Solingen Sondcrshauien Sontra Spangenbcfß Stargratxi Staßfurt Suwcnhagcn Steele Stendal Stcr|1frit1 Stettin Str«lit1-A». Stolp 1. Pomm, Stnliherg/Erz, Slu‘t״at־t , St. Wendel St, Ingbert Speyer Tann TeterOW Tholey Trabcn-Trarbieh Tilsit *Trachenberg Treysa Trier Tübingen Uckermündc Varel Waldenburg Wanne Wattenscheid Weikcrsheim Wcilburg Weimar Weiticnfcls S, Wesel Westerburg Wetzl er Wiesbaden Wismar *Worms Würzburg Zoppot *Zwickau •> Diese Orte haben נ/י ihres Jahreskontingents bereits erreicht, bzw. überschritten. Betrag 200 — itk*,— 110,- 10.- 100,- 100,*- 80,— 100,— 750,- 100,- 100,— 10t*,- 100,- 1(0,— 05,- 200,— 50,- 100,— 100 — 00,— 2000,- 100,U. 000,— 900,- Aus der obenstehenden Statistik ist ersichtlich, welche Betrüge durch die Clianukkahaktion in den einzel* nen Orten aufgebracht werden müssen, damit wir bis zum 31. Dezember ein Drittel des JahrcskontingenU erreichen. Da erfahrungsgemäß die Einnahmen in den Sommermonaten immer geringer sind, ist cs unbedingt notwendig, schon jetzt einen verhältnismäßig größeren Anteil des Kontingentes sicherzustcllcn. Das Kontingent stellt im allgemeinen die Miadestsummc dar, die unter Berücksichtigung aller Faktoren in einem ört aufgebracht werden kann. Für manche Orte ist es verhältnismäßig niedriger gehalten als für andere, die ihnen in der Große usw. entsprechen. Es sei ausdrücklich betont, daß ein verhältnismäßig großes Kontingent nicht eine Benachteiligung, sondern im Gegenteil eine Anerkennung der Leistungen der betreffenden Vertrauensleute bedeuten soll. Es hat nur Zweck, demjenigen eine höhere Aufgabe zuzuweisen, der imstande ist, sie zu tragen. In vielen Orten (in der Statistik mit * versehen), in denen die Vertrauensleute in letzter Zeit intensiver gearbeitet haben oder wo neue Vertrauensleute die Arbeit übernahmen, ist es so gelungen, schon jetzt ein Drittel ihres Koirtingents oder mehr zu erreichen. Wir 'wollen es im Gegen• Ratz zu früher vermeiden, das Kontingent im Laufe eines Jahres zu erhöhen oder überhaupt Forderungen zu stellen, die zwar ein hohes Ziel bedeuten aber unerfüllbar sind. Das Kontingent soll von jedem einzelnen Zionisten eines Orts, nicht nur von dessen Vertrauensmann, als eine persönliche Verpflichtung aufgefaßt werden, die als Mindestmaß erfüllt werden kann und muß. Darüber hin• aus sollten aber alle die, die in erfolgreicher Arbeit ihr Kontingent schon jetzt erreicht haben, erkennen, daß in ihrem Ört noch viel größere Möglichkeiten sind, als sic im Kontingent zuin Ausdruck kommen und dement• sprechend das Kontingent zu vervielfachen suchen. Unter diesen Orten befinden sich aber auch solche, die, trotz* dein ihr Kontingent bereits normal festgesetzt wurde, es zum größten Teil oder ganz bereits jetzt aufgebracht haben. Den Vertrauensleuten dieser Städte gebührt für ihre hingebungsvolle Arbeit besonderer Dank. Sic sind dazu berufen, mehr als ihre Pflicht zu tun, d. h. mitein* zu stehen für diejenigen Orte, in denen nicht so erfolgreich gearbeitet werden kann. Deswegen bitten wir dringend darum, daß auch dort, wie die vorgeschriebene Summe bereit;, erreicht ist, eine gutörganlslcrtc Chanukka!)• sammhtng und Chanukkaltfcicr startfindet. Nur dann wird Deutschland durch die Auslösung von 6000 Du 11 am seinen gebührenden Anteil an dem Erwerb von 100000 Du 11ain Boden bis Ende 5685 haben. Konzertabend für den Komponisten Josef Achron. Der bekannte jüdische Komponist und Geiger, Herr Josef Aehrou, begibt sich Ende dieses Monats zu dauerndem Aufenthalt nach den Vereinigten Staaten. Aus diesem An• laß veranstaltet ein Komitee am 18. Dezember im Meistersaal (Köthcner- Straße) einen Elircnabschicdsäbend für den scheidenden Komponisten. Namhafte jüdische Künstler, wie die Sängerin Frau Lea Swct, Frau M. Antik und der Pianist ächrötcr werden Kompositionen von Josef Achron zyjn Vortrag bringen. Am 10. Dezember begeht der langjährige Vor• sitzende uml Begründer der Dresdener Zionistischen Vcr• ciitigtnig, Herr Sally Hufwitz, seinen 60. Geburtstag, Herr llurwitz, der jetzige Ehrenvorsitzende unserer Orts• gruppe, ist vor mehreren Jahren als erster zionistischer Repräsentant in die hiesige Gemeindevertretung gewählt worden. Wir wünschen Herrn Hurwltz, daß *ein« bewährte jüdische Arbeitskraft noch recht lange unserer Bewegung erhalten bleiben möge. Berliner Kalender Hilrei Barltaar Zlonl.ti.-ha V*M1r>!!j״ne, Msrlin W 15, HalnaktfUala lft Talapliatti lli.mark 71!»-TO . r־׳>»l«rWH״nt« א«, ISO» Derlla KW 7 ölan.U«, <Ua 6, •boala 8'/! ülu• Z. I. V. Haet..»«, Im Holm, Hr.mK1>ff״LUt,r.ß» t>2 ״Dl« Jue»«d aad j.r r*HUti11*>Aa!l»aa•• MiMwoeh. <Ua 10. «txmd* » Ch» Grappa O.l amt Grappa Nnrd ln dar Anl» <l״r .UW. MmMiMwlml״, Kal.nr.tr»«• 20SO Ul.r..r.c»-ktt..lUri.ch•. Afcaod _ I. L. IWtl?»fall »1■ Vßlkidlehtar, alnWt״n<1״» llafnrat ton Dr. Nachm» Oolflmann, ttarltaOo» •<1» San W״rk״n rnn!,״rat« r״n Krau Blnmanlha) und Hori OmOt.ar). K(ntritO״k»rt«n ■nis r״l״״ t«v Stk. 1.- told. ttt»״ar im Vor- V»rk*ol erhAlUlch Ul dar II. Z. V., ltnm־׳kr»(r. 10, IliamanrV 711»70, Ul Hugo WoUormami, Vrorulanar 81 r. Ua 24, Kflnlg«li«H 257«, bat Pb. Clnlnb.uno l״«ll,lon.tr. 1«׳.!. N״r<t״o 1» KHHronb, d«n 10. Da««t«b«r —— *baada « TJbt Ml.racbl Ja(aadean«iaacb«ll im Zontraiw., d. Mi.rarhi, Mm1\,i,|ouPlnU 1 ForUoUung d«r Auupriu'U abar «alacbab «1bagadab von BiaUk nnU» Lalmng da» Harra »tud. plill. T»l llroah Jttdlacb-Naliaaala rrau.av.r.l.l(«re — Baad alnala«. Fraaaa Mittwoch, das 1a IVarruhar. in dor KnabanarhuJa, ,loachlruatbalar Ktr. »4 •band• ■TOB 8—7 Uhri 2. Ahrnd fl0/.ct,trl1t«knr«o>! ״Dl» KlaM• ««• <«»• wardanda Valb.laa.'• (frl. Hl,,nk״u»t״ln) abonda 7—8 Uhr! M. Ahcnd flaa(\tr...knn1l״!>׳Ilfcl•■« ■a dar Bibal aad Tat״»■«״ (Harr Dr. Woll.bargl »band• 8-a Chrr 9. Abend 1'atK.ttnakmrln, ״Dia Kalwiekl«•!( dar |«4, Kolnal.atl••“ (Harr ltobart Htaram) Donnaraia«, dan 11. D״r.״mWr »band« יי , Uhr Grappa Süd!‘Ort. wird noch bokarmlrcnirabrn) tJArr Dr, EU Aaohar, ״Daa Manacbaaaalarlal Ittr dan PalSaUaa.Aaiba«•* Freitag, dan 19 Doaambar ahomta 4 UKr Synagoga im Zloutaliarhan Halm, Klein• Frankfurtar StraBa lt Bonnaband, dan Ift, Da»ar Bynagoga Im Zloni« mnrg.ua 9 Ubr in Hairn, Klaln• FrankfnrUr BtraOa U »han.ta W} Cb» Jngtidatlagrapp• WaaUCbarlatlanbarg, im Oafd rtnbland, Bnrignypl, | Vortrag.rolhai ,.El»»•»•״ da• Zlo.laora.“ 4. Ab.n l! 11.rr Dr. Schwan 1 ״PallaHaa" Facblclab Bar •Clara bol Bbr. Kubn,!,«Ibnlulr. SO! U.lmabrad UHtwdeb, dan 17. Dtntamb.r B(nmmti..h im CafA Laon. bollondorfpUt* Donnnntag, dan '2״ l*״r,״mb.r OalUaOlch» Ma« Im Cnf« 1,.nn »band« 8 UH! abaadt •Uhr Bonntag, don 14. D»«״mb״r »band• (1 Uh» C«.<־Il.ch.lt.»h.״d mit Dali varanatallat rein Budon-orain *Qd. Htudontan Im K. •T.T. nnd ,llld. Jlndar• Uob Itrla au Oun.tan d.a D0<,l«b»״»bm1»a in dan OaiamtrAutnan da» Dogan• banaaa, Em.nt Htrafla 1« IR, Kahrrnrblndtmgan! Unlargnindbahn Ubland- »traOa, HobaninUanvIamm. fnraüanbnhn 57, «Z K.rtnn diirrb Df. Holm, PrAulliam da• K. ,1 V., Knrl(1r״».n»1r. 150, durah Klnbtnllglladar und tra lllln, ,1״. ,?«,I. Nallnn.llmid., Malnaka.lr. 10 8 l'h» 8 üh« אגודת בתי ספר לישראל Jüdischer »chnlrrrnin fk 3'., Berlin Qaicbifl.fuhrand,'• Vor.tandknillgltad! Sludionrat Kurt Hammtratatn, ttmnawald, F1ladrinl!»ruh״r Str. 8• ג ביה ספי יל"•." דעיריח כ בדליי BabrUaaba Sprach.chnl. In litrtln (XIII. Saa.a.1•«) Atirknnft artaltt dar S.hull.tlar, llnrr K Ilarggrün. Maoln» »bood 5 fl Uhr and Mittwoch »bauil 8 Uhr In dar llochachula Ihr dln Wlw»»*«h»(t da» כיו! ספר ליידיס בג־ערבה ־72 ברייו •u J.idl.cb* Sabal• Waat. Aurkanf* •rtallk <Ua Sohutl.llarln. KrAulaln Obarlahrarln Batly Land»«, Montag, Dianatagr und Donnnntag 12-t Uhr ln dar SoUnla, Faaananatr. 79 80 בית ס״ד ל־לדיס :י־ויה־. על בדליי •hi JUdl.cha Schul. Ort. Aaaknnft artaltt dia BchuU.ltartn, Kraul.ln Bn.anna Lichtanatatn, Fratlaf 2 -4 Uhr, Pankow 87S זיו. גני ילדים בברלין Jcldl.cb. Kladargkrt••. I. KArdaa 1 Zabdanlrkar Str. 2(/«5 % Oatant Jab10nakl.tr. 20 A KaukOltni WIUnnmn.tr, 12 i. Oh1irld<t0111burg 6. WUmöfiiiorf, Tft^licb (»aÖ<«r Hon 1r Str. \Q bei Tfcn<»f«kS SlerbeUll Am 20. November starb nach kurzer Krankheit in jungen fahren Herr■ Gustav L i c p m a n n so 11 n. Wir verlieren in ihm den pflichtgctreucsten und erfolgreichsten Mltarbritcr und Gcsimmiigsgenoascii. Jahrelang leitete er mit der ihm eigenen bedingungslosen Hingahc die Arbeit des Keren Ka• jemeth in Karlsruhe, und auch, als er aus beruflichen Gründen die Leitung niederlegeu mußte, blieb er weiterhin der zu Opfern an Geld und Arbeit jederzeit bereite Mitarbeiter. Tiefstes Mitgefühl wendet sieh aus allen Kreisen, ohne Unter• pchlcd der jüdischen Einstellung, den schwer geprüften Eltern de» Verstorbenen zu. Die Zionistische Ortsgruppe beschloß, elcn Namen ihres unvergeßlichen Mitarbeiters in das Goldene Buch des Keren Kajemcth cinzutragcn. Dr. D. Cohen Professor an der Universität Leyden. Die holländische Regierung ernannte Herrn Dr. David Cohin zum außerordentlichen Professor der klassischen Geschichte, Insbesondere der hellenistischen Periode, an der Reichs• Universität zu Leyden. Prof, Dr. D. Cohen war bisher Konrektor des Niederländischen Lyzeums im Haag. Er wurde 1SS2 in Dcvcntcr geboren uml promovierte 1012 cum laude. F.r Stand jahrelang an leitender Stelle des Niederländischen Zlöiilstcnbunde«. _____ . Lehrstellen gesucht Der Verein für Berufsberatung und Arbeit»• nach weis für Juden in Frankfurt a. M. sucht zum 1. April 102S eine Anzahl Lehrstellen in kaufmännischen und hand• wcrklichcfi Betrieben in Frankfurt und außerhalb. Ferner eine Stelle für einen erfahrenen Inspektor, der mehrere Jahre ein I.u1dwirtachrtft!iches Gut verwaltet hat, Beschäftigung für einen jüdischen Religlouskhrer, der landwirtschaftlich «usgebikiet Ist und an verschiedenen jü* tlinclicn Erziehungsanstalten z. T. als Erzieher, z. T. ai* Mitbegründer und Leiter gearbeitet fiat. Angebote erbeten an die Geschäftsstelle, Frankfurt a. M., Langestr. 30.

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