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Jüdische Rundschau · 1924-12-02 · Heft 96 (2.12.1924) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIX (1924)
Issue
Heft 96 (2.12.1924)
Date
1924-12-02
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
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Kr €*3 TUHDISCHS RUNDSCHAU Seite 601 J; Sllbcrfcu!teh 70 Ja!!re 81t. 1® Konst Dezember «fieses J.inres wW O. J. SifberbusCb, einer der wenigen »sftch eberideö Arbeit:»- und Weggeuöiscn Per« Sn!d«14,y», 70 Jahrs all. Siiberbinch Ist bereits ein liaibe» Jahrhundcrt unau*ge*ictrt litcr.1rlf.cl1 tätig. Er begann Im Jahre 1877 als licbriilcsdicf Feuilldonist. Sein Lebensabend Ist durch Entbehrung getrübt, die lfm daran hindert, seine Memoiren, an denen er seit längerer Zelt arbeitet, zu beenden, ln Anbctmclit clesf.cn hat eia Komitee beschlossen, das 70 }ihrige Tubfläum des D. J. Silberbusch zu feiern. Aus diesem Anlässe roll ihm nicht bloß die verdiente Auer• kennung zuteil werden; cs soll Ihm vielmehr auch die materielle Möglichkeit gehntcr! werden, sein Memoirenwerk in Ruhe beenden und veröffentlichen m können. Adresse für rieWr,endiinr;en ielt Dr. David Rothblutii, Rcclitsanwalt, Wien, I., Bniiincrstraße Nr. 7. Jlldkcho Studenten und Uldtsch» Vtilkerbiindllga״ Der Oener.dkonvent der liV.o- und Rcdclinlfe jüdischer Hochschüler ln Wien hat bcedijossen, der jüdischen Völkerbundllga für Oesterreich korporativ bdzuircten und sich gleichzeitig; mit einer Resolution an die jüdische Studentenschaft zu wenden. In der an die fußen Beziehungen zavischcn dem Völkerbund und der zionistischen Bewegung anläßlich der Tagung der Mandatskommission erinnert wird poltn Verschiebung des Prozesses Steiger. Die für diese Woche anheraumt gewesene Verhandlung gegen den Jüdischen Studenten Stanislaw׳ Steiger, der bescmildlgt wird, gegen den Präsiden len der polnischen Republik, M. wojeieemawsky, während dessen Anwesenheit In Lemberg eine Bomb« -5^ schleudert zu haben, ist bis Februar 1925 vertagt worden. Steigers Gesuch, ihn bis zur Verhandlung aus dem Gefängnis zu entlassen, wurde verworfen. Vernichtung jüdischer Existenzen. Auf Grund des neuen Alkoholgesetzes in Polen wurden mehreren hundert Juden die Konzessionen für Wein- und Branntwcinvcrlricb entzogen, wo durch Tausende jüdische Arbeiter und Angestellte brotlos wurden. Nunmehr verlautet, daß die den Juden entzogenen Konzessionen polnischen Kriegsbvaliden erteilt werden sollen. Hegypten Ein Jude In der neuen Sßypt!schon Reflferung. Senator Joseph Pascha Aülan Cattanl, Vizepräsident der jli HsfJien clcmrlndc in Kairo, wurde zum i’limn/minister der von 7. i w a r Pascha gebildeten neuen ägyptischen Regierung berufen. Senator Cnttnni fei der Sohn des Moses Cattani P.asha, der 41 Jahre Präsident der jüdischen Gemeinde In Kairo war und im vergangenen Marz starb. Er ist Direktor einiger großer Dankkonzem« und auch der Aegyptlichen Nationalbank. Hweriha Eröffnung der K. H.-Kampagno In Kanada. Aus T o ronto wird gemeldet, daß die K.11. •Kampagne in Kanada dieser Tage dort eingesetzt hat. Die Kampagne wurde durch Dr. Schm.1rj.1lt Levin mit Hilfe von Herrn Dr. Rebclsky in Hamilton eröffnet, wo aut einer begeisterten Demonstrationsversammlimg für den Keren HajcsSod ein bc• trichtlicher Betrag aufgebracht ■wurde. PrcssesUniQeo Di« große englische Wochenschrift ״The Nation" (London) bringt in ihrem Heft vom 15. November einen außerordentlich feinen Aufsatz von Professor ■ Graham Wa Ha s über die ״Pnfastmcnsiscltcn Pioniere". Der Autor erzählt seine Reiseeindrücke, seine Begegnungen mit dem neuen Typus der Juden, den er bis dahin nicht gekannt hat. Diese Schilderung ist ein politisches und menschliches Dokument zugleich, das Zeugnis eines unbefangenen, vor* Urteilslosen Christen. Wallas verbindet seinen Bericht mit einer Darlegung der gctstesgeschlclülldien Aspekte, die die Rcnalssänce des jüdischen Palästina bietet. Wie einst, als• die Kultur des Hellenismus in diese Gebiete drang, ein neues Wcltenwort die Menschheit des Abendlandes eroberte, Po fühlt man auch Jetzt schon die Vorahnung großer geistiger Schöpfungen, die gerade erst von fernher sich leise an• kündigen. Der Aufsatz wird wohl seine Wirkung auf den gebildeten Engländer nicht verfehlen. Wall.is betont die Heiligkeit des Balfour-Versprechcn*. das manche englische Journalisten für einen Fetzen Papier zu halten scheinen. fm ״Prager Taghfatt" schreibt der bekannte Mit• arbelter der Neuen Rundschau", Prof. S. Sa enger, einen langen Artikel über ״Die ökonomische Sette des Zionismus". Er bespricht darin den Aufsatz Ober die zionistische Koloni• sation, den Charles Gide zu der Festschrift für Franz Oppon* helmer beigesteuert hat. Auf diesem Umweg scheint der V«r• fasset erst etwas über die Probleme erfahren zu haben, die er — Im übrigen einigermaßen uniformiert — mit merkbarem Streben nach Objektivität behandelt. Dementsprechend enthält der Aufsatz zahlreiche Irrtümcr und ist weniger seines Inhaltes, als seines Verfassers wegen wert registriert zu werden. ״Die politische Idee des Jadcnloms“ Die* Ist der Titel eines Essay» von Han« Koh n, der in diesen Tagen als Buch Im bekannten Verlag Meyer & Jessen (München) erscheinen wird. Ein Teil (die ersten zwei Abschnitte) «er Abhandlung erscheint gleichzeitig in dem dritten Baud Her von demselben Verlag Ueraiisgegchencn Jahrbücher ״Die Dionkuren". Das *ehr bemerkenswerte Buch, tuf da* wir nach Erscheinen noch ausführlich zurüekkommeu werden, geht aus von einer Darstellung jüdischen Wesens, die aut den Anschauungen Buhcrs fußend, eine Abgrenzung gegen das Griechentum umfaßt. Die religiösen Ideen des Judentum« haben politische Auswirkung, denn das Judentum ist Geschichtsreligion, C3 bringt den Begriff der Gcsdikhtc und der zukunftsgcrichtctcn Politik überhaupt erst ins menschliehe Denken. Die Idee des Bundes, des Menschen und der. Reiche» werden, unter Anfiilming vieler charakteristischer Belegstellen, analysiert. Wir möchten nicht verfehlen, unsere Leser schon heute auf diese bemerkenswerte Neuerscheinung aufmerksam zu machen. _ Das Zelt, eine jüdische illustrierte Monatsschrift für Kunst und Literatur. Schriftleitung: Eugen Höcflich. Kunstrcdatbn: Josef Hahn. Soeben erschienen das 7. und 8. Heft als Sonderausgabe 1 Juden In der Tschechoslowakei. Das lieft, da* beinahe 80 Seiten stark ist und mehr als 50.vorzüglich reproduzierte Bilder enthält, gibt einen färbenreichen vielfältigen Eindruck des schöpferischen Lebens der Juden in der Tschechoslowakei, Das Heft in seiner vorzügheben Ausführung und Vielgestaltigkeit iat eine sehr gelungenes Darstellung dieses interessanten jüdischen Volksteiles. Von den Mitarbeitern dieses Hefte* seien genannt: Präsident G. Th. Masnryk (seine bekannte Aeußerung zur Judenfrage 111 *einer Kritik de* Marxismus), Max Brod, Ottokar Fischer, Prof, S. Lieben, Egon Erwin Kisch, Frantisck GoitUeb, Karcl Havikck-Borovoky, Svstopluk Cedi» Fran* Kafka! Willy Haaa, Rudolf Frmhs, Dr, O. Feilst, Oskar Dänath, Oskar Wiener, Kw’.1*11:!;.R:,binowic?, Dr. Lrotincr, Josef Katmcr, Eugen Ho cd ich. Diese Autoren bri.i'rca nicht nur eine groß« An• /.׳ilil unbekannter erzählend: r Beiträge, c.aadorn eprechen auch über die Iwdatirmliitai |(־ל’>ו.dien Küur.ller In der Tsehccho* Slowakei, über lU'.lorlsclic T it־ .non, filier Kirnathmidwerk. Du» so reichhaltige lieft wird mit der Rubrik: Buch, Kunst und Künstler gescliloseeti. Da die Auflage begrenzt Kt, empfiehlt es eich, die Publikation sofort ln Dfsieron Buchhandlungen oder direkt bc« R. löwit-Verlag, Wien I, Flelschmarkt 1, m bestellen. Vom 14. bis 22. Dcrcmbar zu Gunsten des Keren Kajcmctb | y m " In jeaom Ort 6611 e!a Drittel des Jaliresg g kontingent* bla 31. Dosombor aufgebracht " £ werden. Jotlar 2100181 helfe den Verg S traucnsleutcn bei der DurdtfUhruag der Aktion! 5 H g CiamBBaBBBSBBBaOBBEBBBOBBBDaaoaaBBnMI■■■■■■■■■ Wahlen der i. Z. V. Die Wahlen zum Delegiertentag der Z, V. f. D. finden in Berlin nach dem Proportionalwahlsystem mit gebundenen Listen statt. Jedes Mitglied der B, Z, V, 11,1t mit Vollendung des 18. Lebensjahres das aktive, mit Vollendung des 20. Lebens• Jahre« das passive Wahlrecht. Mitglieder von Sondcrgruppen, die eigene Delegierte wählen, sind nicht wahlberechtigt. Die W.ahlvorsdilägc müssen von mindesten* 60 wahlberechtigten Mitgliedern unterzeichnet «ein, von denen einer als Bcvoll• mächtigtcr für weitere Verhandlungen zu bezeichnen Ist. Die walilvorschläge müssen bis spätestens Donnerstag, den 4. Dezember, abend» 5 Uhr, Im Büro der R. Z. V. ein gereicht werden. Kein Wühler darf mehr als einen Wahl- Vorschlag unterschreiben. Kein Bewerber darf auf mehr als einem Wahlvorsclilng nn erster Stelle stehen. Die Bewerber sind mit Ruf• und Familienname und in erkennbarer Reihenfolge aufzuzlihlcif. Die Wahlvorsclilägc können beliebig viel Namen enthalten. Bel der Einreichung der Wahlvorscliliigc Ist von jedem Vorgeschl.igenen eine sehr! ft liehe Erklärung beizulcgen, aus der hcrvorgclit, daß er mit seiner Aufstellung als Kandidat aut der betreffenden Liste einverstanden ist. Mehrere Wahlvorschläge können miteinander verbunden werden. Die Verbindung muß gleichfalls bis zum Donnerstag, den 4. Dezember, abends 5 Uhr, im Büro der B. Z, V. bckanntgemarUt sein. Die Wahlen selbst finden In der Zeit vom 18. Dezember bis 21. Dezember statt. Alles Nähere wird durch die ״JQ• dischc Rundschau" bekanntgegeben. Die Wählerkartotliek liegt Im Büro der B. Z. V. ln der Zeit vom 10. bis 15. Dezember während der Börostundcn zur Einsicht aus. Personen, die nach dem Q. Dezember Ihren Eintritt erklären, können in die Wählerliste flieht mehr aufjjenommen werden und haben kein Wahlrecht. Mitglieder, die mit mehr als einem Qu.art.ilsbcltragc im Rückstände sind, haben gemäß Statut der B. Z. V. kein Wahlrecht, können dies also nur nach vorheriger Bezahlung ihrer rückständigen Beiträge ausüben. Die vom Vorstand der B. Z, V. erlassene Wahlordnung wird geleitet und überwacht von einem Wahlausschuß, der sich zusammensetzt au* je einem Vertreter der Fraktionen, die sich an der Wahl durch Einreichung von Listen beteiligen. Der Hnuptvorafand der B. Z. V. Dr. Han* Bloch. Ela Cbaankhaltgesc&cnk für Kfnäer Der Kefen Kajemcth gibt zu Chanukkah einen Mo• dellierbogen der Farm Merehawlih heraus, Durch die Schaffung von Spielzeugen mit palästinensischem Inhalt beselirettet der Keren Kajemcth auch hier wieder einen neuen Weg. Der Modellierbogen gibt von kindlichen Händen ausgeschnitten und aufgeklebt ein plastisches Bild der Siedlung, das auch bei den Erwachsenen große» Interesse erwecken wind. Wir werden auf diesen sehr originellen Versuch, Palästina den Kindern näher zu bringen, noch aus• fühdich zurückkommen. Bestellungen nimmt schon jetzt die Zentrale des Keren Kajemcth für Deutschland entgegen. Die drei Modellierbogen kosten 1,50 M. ausschließlich Porto. Verein zur Abwehr des Antlseml'lsmu». Nachdem fn der Icirten Hauptversammlung des Vereins zur Abwehr des Anti* semitismus der Reichskanzler a, D. Fehrenbach In den Vorstand de» Vereins gewählt worden ist, hat der Vorstand die Aemter nunmehr folgendermaßen verteilt: Vorsitzender! Reiehsministcr «. D. Dr. ing. Georg Gothein; Stcltvertrc• tender Vorsitzender: Reichskanzlern. D. Constantln Feh re nbach; Schatzmeister: RecJits.1nw.1lt und Notar Df. Her* mann Fischer, Berlin: stellvertretender Schatzmeister: Rcclitsanwalt Willy Bratibacli, Berlin: Beisitzer! Geh. jiistizr.it Dr. Dovt, Berlin; Justlmt und Notar Dr. Eduard Bacrwald, Frankfurt «. M.; Justizrat Dr. Geh rke, Frankfurt a. M,; Dr. Paul Nathan, Berlin: Staatsminister a. D, Dr. Südckum, Zehlendorf; Bankier Aby S. War• bürg, Hamburg: Umyersitätsprofcssor Dr. Ziegler, Greifswald. Deutsch-Israel irischer Gemclndobund. In der Ausschußsit/img des Dculscli-IsraflitLcIien Gcmeindchundcs vom 19. No* vember l‘)21 st.md die Wald eine» gearhäftifülirendcn Vor- Ritzenden an Stelle des verstorbenen Prof. Dr. Kal!!׳.eher zur Verhandlung. Cs wurde beschlossen, daß die (lcr.chiiftc des Bunde!) zunächst durch die beiden bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden: Legntlrmsrat Prof. Dr. Sohernhelm und Justiz«{ Dr. S a I o m 0 ׳ ח denen ein »uswlrtigea Mitglied anzugliedcrn sei, weitergefülirt werden sollen. Man ging dabei von der Auffassung aus, daß der Gemcinclebtind bestimmt sei, ein Dachvcrband der durch Zusammenfassung der Landesverhändc zu schaffend«! Rclchsorganlsation zu werden und wollte nicht «iieser künftigen Aufgabe durch Wahl einer bestimmten Persönlichkeit prljudizitrcn. Eine lebhafte Diskussion entspann sieb über die Frage, wie die Einkünfte der, Gcmcimiebundes, dessen Stiftungen unter der Inflation schwer gelitten haben, wieder so zu gestalten seien, daß er seinen Aufgaben, vor allein denen sozialer Natur, wieder genügen könne. Insbesondere wurde über die Ausgestaltung der Ftiedrlch-Wühelm-Vlktorla-Stiftung Beschlüsse gefaßt. Schließlich erfolgte eine Zuwald neuer Mitglieder ln den Aus* schuß, deren Namci) nach erfolgter Annahme der Wahl bokennt gegeben wird. Ort Elberfeld Frankfurt a. M. Hindenburg Main* Trier KenUiigert 10fW,— 1500,— 40,- 160,— 300,- Ein 1ז!ח*י <m« si.u.t)י#« ihu i3.A25wetol<rflMfr,ffT!5teocr-ElB!jSnflelflr<Iasl.QBarl*llf2l vom 21. bis 28. November 1924 fn•{;«• »»ml I »׳'«»< 51,— 303,— —,1025 —,0׳>2 —,40 ™,40 —,5 —,5 100,— 300,— — ® p• ■* f ״k »11 o nt Elberfeldt Adler, Dr. Fischer, Progel, Ooldiuber, Kalmanowicz, Klein, Kotek, Joskowllz Wolkowltz. Malm» Jac. Nieleckmann 5,—. S. AESml1«e1;2lenlslfB8feuer-F,lni12ap für tfa* 4.Q0arlal 1924 vom 21. bis 28. November 1924 Ftblbilr«( 607,— 475,- 95,— Ort Berlla Dessau Emden OÖrlltz Karlsruhe Nordhauser! Osnabrück ßezlrksgruppe Pfalz Trier Einz. Zionisten KMtlngeat 6000,— 50,— 50,— 60,— 200,— 1(».— , 160,— 260 — 300- 1200,- Beg.w von ,"י*?• tUl »li 11.84 Spezi ff kat Ion 36,• 50,- 10,- 28,- 3,“ 10,- 1660,- 5,- 200,- 1,- Berlin» Dr. Paklbttrt( 2617,- 25,— 16,- 62,— 90,—* 5383,• 50,- 24,- 44,- 138,- 10,- 16a,- 68,- 200,- 1091.- R. Leszynsky, Dr. f. 132,- 100,- 100.— Stern, Rabb. Dr. Warschauer Je '5,—, A׳. Stfldihagert je 3,-. Emden! I. Watermann Strauß je 10, Futiermann. E .. . . ,״.. 9, -חוörlltl!l Stadtrnt Cohn 10,—, Rauch, Sommen War• s hawskl je 5.—, Grftnwald 3,—. Kifhruhe! E. M, FeLen- *ttm 3 ־*. Nordhmiscn: Dr. Kuschner 10,-. Osnabrück * Dr. Nclheim, G, Stein je 30,-, Ph. Nußbaum 25,-, P. Blum, Dr. Jacobsoll»!, K. Mitlwtx-1! je 15,-, Dr. Klein, S. Levy le 10-, H. Rychter, M, Süßblatt je 5,-. Bezirkißruppe Pfalz! Landau! E. Semier 3,-. Ruchhclmt Einzelne ZI»- nisten 1 Nonnenweiert 1,—. Eine neue jUdischo Zeitschrift. Am 15. Januar 1925 erscheint tu Pari» die erste Nummer der neuen jüdischen Zell.schrlfl ״Revue lulve". Sie ist als eine WeltzcÜRchrift gedacht und wird aechwial im Jahre erscticincn. AI* Herausgeber wird Herr Albert Cohen zeichnen. Beiträge und Mitarbeit haben ztrgesagt: Georg Brandet, Albert Ein• stein, Sljirmrwl Freud, Eduard Herrlot, Herbert Samuel, Israel Za ngwill, Ch. Weizmann, Albert Thon!«*, die Brüder Tharaud, Stefan Zweig, Jaquct von Lacrat eile, Darlus Milhaud, Pierre Hamp usw, ״Der neue Weg“. Unter diesem Namen beginnt Anfang Dezember In Berlin eine von der jüdischen Sozialdemokrat!- sehen Arbeiterorganisation Poale Zion hcrmisgcgebcne Monatsschrift zu erscheinen. ״Der neue Weg" will nach Krif• ten dazu Beil ragen, die nach neuem Lebensinhalt, nach sozialistischer Entwicklung und Betätigung drängenden Immer wachsenden Scharen der deutsch-jüdischen Jugend in die Internationale sozialistische Bewegung cinzugliedern, ihren Pah'istlnawillen zu krislalllsieren, Ihr Verständnis für den Kampf der jüdischen arbeitend«! Massen zu mehren. Die Zeitschrift will demgemäß ebenso alle Fragen des Palästina• aufbauca Im *orlallstfechen Geiste behandeln, wie den dornenvollen Weg der jüdischen Massen zur produktiven Umschich• jung, ihre Institutionen, ihren Kampf um nationale Autonomie, ihre Wandcrungsproblcme und Klasscnkämpfe beleuchten. SI6 soll aber and» den nichtjüdisclien Sozialisten Einblick ge• währen in die eigen,irrigen Lebens- und Kampfbcdingungem des jüdischen arbeitenden Volkes und ln die daraus ent• springenden besonderen Aufgaben des jüdischen Sozialismus, Das Anfang- Dezember erscheinende erste Heit bringt u. a, Beiträge von Eduard Bernstein, Alfred Berger, S. Kaplansky. B. Locker, M. Neustadt, Sch. Rudel .,Der neue weg׳ erscheint einmal monatlich, 2—3 Druck• bogen stark und kostet einschließlich Porlo 2,50 M. für 6 Monate: Redaktion und Administration: ״Der neue Weg". Berlin N 24, Augustütr. IE_ Berlin. (ÖSE.) Am Dienstag, den 1. Dezember 1924, 8 Uhr abends, veranstaltet da« Berliner Komitee der Qcsoll• Schaft für den Gesundheitsschutz der Juden, ״OSE", die dritte Volksversammlung. Herr Dr. Olsehwanger wird über ״Geschlechtskrankheiten und ihre Gefahren für da* Jü* dische Volk" sprechen. Der Vortrag wird reich mit Licht• bllaern llhialrlcrt. Herr Dr. Blum wird übeT ״OSE int Kampf gegen Geschlechtskrankheiten" berichten. Die Ver* Sammlung findet in der Landsberger Str. 89 (am Alexander« platz) statt. Eintritt frei. Du Ortsgruppen Berlin. Am 22. November hat *Ich In Berlin die Verein!• gunp jüdischer Studenten der Landwirtschaft konstituiert. Sie will die jüdischen Studierenden der Landwirtschaft zusammen• fassen, um »ie für ihre speziellen Aufgaben In Palästina vorznbereltcn. Diesem Zwecke dienen Vorträge, Literaturbcschaffung, Exkursionen und Stellenvermittlung für prak• tische Arbeit im In- und Auslände. Die Vereinigung bittet alle Studierenden der Landwirtschaft im In• und Auslande, sich mit Ihr In Verbindung zu setzen. Die Adresse lautet! M. Hertz, Berlin NW 23, Klopstockstr. 19, III, Orth», Telephon: Hansa 970. Berlin. (Gruppe der südwestlichen Vororte der B.Z,V.) Durch *lic Generalversammlung vom 16.10, d. J. war eine Limgnmpicrung in der Form angeregt worden, daß in den abseits liegenden Vororten zicmistisclTe Siammtische eröffnet würden, während die organisierten Zionisten In Friedenau und Steglitz eng an die Gruppe West-Char• lottcnhurg anznschllcßcn sekn. Dieser Anregung der Gruppe der südwestlichen Vororte wurde seiten* der R, Z. V. und des Vorstiulcsa der Gruppe Wcst-CharloUcnburg slattgcgcbcn, so daß nunmehr vorbehaltlich der offiziellen Zustimmung der nächsten Generalversammlung der Gruppe West-Charloltcn• birg die zionistische Arbeit In Charbtlcnburg, Schöneberg, Wilincradorf, Friedenau und Steglitz auf eine gemeinsame Grundlage gestellt ist. J-s ht zu hoffen, daß diese Konzen• tricrang zu günstigen Ergebnissen führen wird, Berlin. (P e re z* Albend In Berlin.) Die Ontppen Ost und Nord der B. Z. V. veranstalten in der Jüdischen Mädchenschule. Kaiserstraße, einen lltcrariscbkünsticrisdteit Abend am Mittwoch, den 10. IX'zembcr, um 8 Uhr. Da* einleitende Referat hält Dr. Naimn Goldman n. Für den künstlerischen Teil haben sich In dankenswerter Welse Herz Großbarth und Frida Blumen thal zur Verfügung ge- *teilt, die vor kurzem erst au» Paris zurück״okclirt sind. Sie werden Rezitationen aus den Werken von Peres bringen. Für den Abend ist gute Beteiligung zu wünschen. Der Flntrittspreis Ist nur 1 Mark, um »0 allen Kreisen die Ttülnahme zu ermöglichen. Berlin. (Gruppe Wcst־Ch arlottenburg der B.Z.V.) Am 25. November hielt Dr. Alfred Klee einen %

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