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Jüdische Rundschau · 1924-11-04 · Heft 88 (4.11.1924) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIX (1924)
Issue
Heft 88 (4.11.1924)
Date
1924-11-04
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Nr. 88 Seife 027 miss *ICIII «kr Istcn U)1. ׳ liU'lthtvn ch >n ladteiu-ri ZM. Ctia“ -והתו «ad Ccrung eben isclidie aas: «der linkt «tolle ozia- ' «len Welt Hkcri fker, die < das dien Kon. indc. der (apitanz- Jklic Sek. t die htile) l i״- : den Joch bceben einer Ische ,hau• |hmt; ein Bcdem Kon. eben;gen. 1 im!men der ibzu• 1!״d der 1. In Hg* 1 in soll Maß• chen *sen, isclic editc den, frker Ä'jet- Kern sistihier der Ösen glich dien bei״ h cn Excum be- «pell, «ine habe rinz- und rent Jens der das chm soll tral- :luift blalt ifiea ctrn 'ent* *dl* den* Urne roif, lind. ■mg die '.Ins* ltt<^ k ( i % I I 1 & :! .1 II JUEDISCHE RUNDSCHAU" er Crrs-T.aratt Rückkehr Sprlnr.aka nach Palästina. D,1« Mitglied der Palästina-Exekutive der Zionistischen Organisation, Joseph Spriu/ak, ist nach Palästina zurückgekehrt, Herr Sjirvn-;rak beteiligte sich in Europa nn der Sitzung des A.-C,. in 'London, an der Welliiiifskonfrronz in Karlsbad, an der Welliiigrml-Koiifereiiz «1ml «1er Beratung des WcHlieclialu/ in Danrij», sowie an der Beratung «los deutschen Hcchnluz in Halbe bei llcrlin. Herr Sprinz.ak begab sich *>*].11111 nach Polen, Galizien «nid Ocsierreich «md balle dort Gelegenheit, an Ott und Stelle «lie Verhältnisse und Zusammensetzung der Enti• gr.ilion, insbesondere der I lechaluz-Alijah, zu slildicrcn. (J.t.a.) Ein Jude Bürgermeister von Tiberias. Der bisherige Vizcbürgcrincistcr von Tiberias, Seewi Al־Chad[ff wurde von der Regierung zum Bürgermeister ernannt. Herr Al* Chadiff erfreut sielt der Wertschätzung aller Kreise und Re• ligionsgcmeindcn in Tiberias. Die Baubeweßung in Tcl-Awiw. Im Laufe der fünf Atonale April—August 1024 winden in Tei-Awiw 285 Bauhewilliguiigcn erteilt. Die projektierten Bauten umfassen 77t Zimmer und (1(1 (icschäftslokalc. Hinrichtung des HnuptmOrders Tetranshys. Said ei Sdaik, der! «ihrer der Räuberbande, die vor einiger Zeit den aus der Tschechoslowakei stammende!» Wcltreisendcii Tetra itsky ermordet hat, wurde am 23. Oktober hinge* richtet. Das’ Berufungsgericht hat seinen Appell gegen das Todosurleil ziiiiickgewicscn. Drei andere Mitglieder der Bande wurden /u jo 15 Jahren Zuchthaus, zwei weitere Mitschuldige zu einjähriger Zwangsarbeit verurteilt. Eine gallzlschc Agudah-Kolonic Im Einek. Wie ״Der jüdische Weg", das Organ der .*!giulistischcn ״Zeirci Eimmoli Israel“ in Lemberg, mittcilt, beabsichtigen orthodoxe Olim in Onlizion von dem neuerworbenen Boden der Agtulah in Emck Jesrecl einen ansetinlichcn Teil zur Gründung einer Kolonie namens ״Nezaclt Israel“ zu erlangen. LHc Leitung der Aktion befindet sich bei der Pnlästinazcntralc der Agudal» in Oslgaliricn. (A.J.P. B.) Emir Maclitnoud II Faour soll ausj(01Icfcrt werden. Der E m i r M a c I« 111 o u d i 1 1' a o ti r vo n ts a f c d, der kür/.- lieh von der palästinensischen Oendarmerie verhaftet winde, wird laut Beschluß vom ■1. Oktober an die französischen Behötden in Svrien ausgclicfcrt werden. Er ist der Orgattisierung einer Räuberbande an der syrischen Grenze angeklagt. polen Die jüdischen politischen Gefangenen in Polen. Die Gesamtzahl der politischen Gefangenen in nllen polnischen Gefängnissen beträgt laut den soeben vom Justizministerium veröffentlichten Zahlen I-110, darunter 107׳ Jmlcn, 125 Polen, 29י> Ukrainer, M3 Wcillrtissen, 36 Litauer, 16 Deutsche und 1 Tschccltoslcwnk. Ein Konzert, nni Jom Kippur, Wie die ״Frkfler Ztg." ans Warschau meldet, wurde von der Flugkoinmission, die von den nationalistischen Kreisen zur Föidcrung der!x>!- jiischcn Luftflotte begründet wurde, jüngst in Warschau ein Konzert veranstaltet, «nn die Kassen nufziifiilleii. Die ״Erkfter. Ztg." schreiht: ,,Das Konzert war auf den 8. Oktober, also gerade am jüdischen Versöhmingstage, angesetzt worden. Und da an diesem hohen Feiertage die luden den Saal nicht besuchten, so fanden sich zur Teilnahme an diesem pnlriolischen Musikfest — ganze zwölf Personen ein. Da* war höchst unangenehm. Gewöhnlich hört man die Patrioten klagen, daß sie die Philharmonie flieht mit ihrer Gegenwart beehren könnten, der vielen Juden wegen. Aber dcismal hätten sic cs doch ruhig wagen können.“ LfUutn Die jüdischen Schilder in Litauen bleiben verboten. In der letzten Sitzung des Sejm wurde die Interpellation der jüdischen Vertrrlcr über das Verbot der Geschäftssdiilder in den Sprachen der Minderheiten durch die Mehrheil des Sejm ab ge Ich nt. Die Interpellation begründete in einer sehr eindrucksvollen Rede der jüdische Deputierte Finkclstcin. Omcrrcich Wegen Beschwindelung von Chaluzim verurteilt. Ein gewisser Löwen8tein in Wien, der bei zahlreichen ans Polen stammenden Chaluzim unter dem Versprechen, ihnen Pässe für Palästina zu verschaffen, Geld herausgeschwindclt hat, wurde vom Gericht zai sechs Monaten Kerkers ver׳ urteilt. CCrhtf Uebertrltte Smyrnaer jüdischer Mädchen zum Islam Innerhalb der jüdischen Gemeinde Smvrnas herrscht große Erregung darüber, daß seit einiger Zelt viele jüdische Mädchen zum Islam übergetreten sind, TransJordnniens Anteil an der ottomanlschcn Staatsschuld. Der Anteil Transjordanich* an den von «len früher zum otiom,Kuschen Reich gehörigen Ländern mitzutilgcndcii Staatsschulden ist in der am 7. Oktober in Konst,aniinopcl hegonnenen Sta.itssrhuklkonfrrcjix gesondert zur Sprache gebracht worden. Der transjordvnischc Vertreter, Unterrichtsdirektor Adlb Wahba, befindet *ich schon in Konstante nopcl. Eingesandt Wir werden au« Palästina um Aufnahme folgender Zu- Schrift ersuch*: In Nummer 56 der ״J. R." befindet «ich eine Notiz über eine Blan-Wciil-Kolonle, aus der hervorzugehen scheint( daß 5« Blau-Wciit-Clialuzlni ״In den letzten 3 Jahren auf Iler/IMi- Boden gearbeitet haben.“ Diese Notiz bedarf der Richtigstellung, ein sie eine falsche Vorstellung von der Bedeutung des Btani-wclß in Ercz Israel vermittelt. Die Zahl der in Ercz Israel in der Landwirtschaft arbei tenden Blau-Weißen erreicht nämlich heutzutage höch׳ 81 e n s 30 Menschen, die im ganzen Land« verstreut arbeiten und auch in den letztem drei Jahren nicht nnf einem Punkte gearbeitet haben. H. M. Omdnaucr. Nur t* [;ח״/יח ר •",חן■־: .• ״ *aJ w* ׳ w v, $ e. H e« «.1 i. i. J Ui e. J J W1 in die י?,- רירי ergibt nur nn* den Btlebmn in D»ut1chl»nd tat Leopold Ziegler: Der Ocstnltwandcl der Oflttef, 2 Bdo., D.irmstadt, Verlag Otto Reichel, Trutz, mancher mißverständlichen Terminologie In der Formulierung seiner letzten Konsequenzen ist dies ein sehr gutes mul sehr wichtiges Uttel«. Ziegler führt seine Leser durch viele Phasen im Wandel des Oöltcrglaubcns: Von der homerischen Gottcsniiflassung, für die alles Geschehen auf einer Ebene gleichmäßiger Helligkeit lag, über die Religiosität der griechische« Tragiker — die griechische Tragödie nicht als KuustweiU, sonder!« als Ausriiuiudcrsctzimg mit dem Göttliehen, als Religion aiifgcfnßtl — wo Mensch und Welt mir heilig sind, wofern »io den Pfad des Leidens, der Selbstcntsiihmmg auf siet! nehmen, zur Philosophie. In der griechiscinm Philosophie transzendiert der Ursmn die Wirtlichkeit und Mensch und Welt erlangen die Heiligkeit mir durch Teilnahme an diesem Ursinn. Die Wclterscheimmgcn als solche hleihen im Gegensalz zur homerischen Auffassung profaniert, trotz, den Versuchen des Aristoteles, den Sinn der Welt wiederum monistisch in der Einrclcrsclicimmg zu suchen. Mit der Vcrjcnsdtiffiing des Sinns entstellt jener l>;1.1־iü:;u1F, der die Zerklüftung der Gesellschaft in zwei Klassen für die späteren Jahrhunderte vorbereitet. Der weitere Weg führt Ziegler zur Darstellung des Christentums, wo 11« glänzender Welse der gnndisehc Ursprung der Entgegensetzung; Erlösergott gegen Schöpfergott, Ciirisli« gegen Jniiw« dargestcllt wird, dessen volle Konsequenz zu ziehen und den Schöpfergott zu entthronen das Christentum allerdings nicht konsc«jue11t genug war. Ziegler gibt eine feine Darstellung des Paulinismus und seines Gegensätzen zu den Synoptikern, denen das Lehen imd nicht der Tod Jesu wichtig war, während für Paulus dns Lehen Jesu nur eine unwichtige Episode ist. Ziegler verfolgt dann die Geschichte des Christentums in seinen wichtigsten Erscheinungen: Thomas, Franziskus, Ekkehard, Luther, In Ekkehard Sieht er die Höhe des Christentums. Der zweite Hand behandelt dann die mit der Neuzeit entstamlene Mythologie: den ״Mythos Athens“ der Wissenseiuiflen. Ziegler zeigt, (lafl alle Bemühungen der Wissensrliaft, siel« von der Mythologie freizumachen, mißlingen. Das Geheimnis, das früher in einer theologischen Begriffsbiklurig zusammengefaßt «var, nimmt nunmehr die Gestalt physikalischer Grundbegriffe (Masse, Energie usw.) an. All unser Wissen ist außerhalb eine* gut beleuchteten Kerns von einem dunklen Rand umfranst. Zieglers eigene Religiosität, die mir, wie anfangs gesagt, In «inglüektidier Terminologie zum Ausdruck gebracht ist, nennt sieh, «4m die Kluft zwischen den bestehenden Reli* gionen recht groß erscheinen zti lassen, ״Die Mysterien der Gottlosen“, trotzdem sie nichts «veniger als ,gottlos ist. Sic bejaht die Religion, als deren eigentliches Ziel sie die Vergöttlichung Ansicht: Entsühnung des Menschen dadurch, daß er Schuld auf sich nimmt (der Mensch aber auch z. B. ein Volk), Wiedergeburt des Menschen durch Opfer: Opfer des Besitzes, des Lebens, des Ich, damit das Selbst lebe. Wir können es nur bedauern, daß Ziegler mir die indische, griechische, christliche Religion seiner Darstellung zugrunde gelegt hat und an der jüdischen achtlos vorbeigeht. Vieles von dem, was er sagt, scheint uns Erbgut desjudent u m s, vor allem die Verflechtung göttlichen Schicksals mit dom menschlichen und die kosmische Bedeutung der menschlichen Tat. tu b. Wettbewerb des J. N.*F. Das Ilaupthilro des Keren Kajemeth I.ejlsrael, Jerusalem, erläßt einen Wettbewerb für ein Wcrbeplaknt. Der Zweck des Plakates ist, «Iic Juden) der ganzen Welt zn Spenden für den K. K. L. nufziirufen. Das Plakat soll eine Größe von 13־X72 cm haben. Es muß in Buclnlruek, Lithographie oder Offset, oder einem anderen möglichst einfachen Verfahren herzustellen sein, «itid zwar in liöelir,tens vier Farben. Es soll neben der bildlichen Darstellung des Zweckes des K. IC. L. Raum für eine Auf* schrift haben, dem in der jeweiligen Sprache des Landes ein Schlag wort bcigcfiigl werden kann, 7. B.: 100000״ Dunan« Beden für den K. K, L.“ Zur Teilnahme zugelasscn 8iml alle jüdischen Künstler, Jeder darf mehrere Entwürfe einreichen. Auf «ler Rückseite jedes Entwurfes muß ein verschlossen er Briefumschlag• fest nnfgeklcbt sein, der die genaue Adresse slcs Künstlers trägt. Die Einsendungen müssen bis spätestens 31. Dezember d. J. bei dem Jüdischen Nationalfonds (Sammclstclle für Deutsclilaud), Berlin W 15, Metneke- Straße 10, cingcgangcn «ein. Später cinlaufendc werden nicht berücksichtigt. Au Preisen setzt der K. K. L. 100 Pfund aus, und zwar: einen ersten Preis von £ 50, «Inen zweiten Preis von £ 30, einen dritten Preis von £ 20. Der K. K. L. behält sich vor, weitere Entwürfe zürn Preise von je £ 10 anztiUanfen. Das PrelsflcI1le1k״Ilc|!h1m kann die Preise Zusammenlegen und eine andere Verteilung vornehmen. Die preisgekrönten Entwürfe gehen mit allen Rechten fn das Eigentum des Keren Kajemeth I.cjisrael Ltd. Über, der sich vorbehält, sie in gemeinsamem Einverständnis mit dein Künstler zu verwenden. Ist ein solche» nicht zu erzielen, so entscheidet ein gemeinsamer Vertrauensmann hierüber. Das Ergebnis des Wettbewerbs wird In den gclesetisten jüdischen Blättern de» In- und Auslände• bekannt gegeben werden. Dns Hauptbüro des Keren Kajemeth Lejisrad bcliält sich vor, sämtliche Entwürfe öffentlich avazustcllcn. Wenn In dem Umschläge, der den Namen des Einsenders enthält, nichts Gegenteiliges ausgesprochen wird, werden ehe Namen der Einsender dabei gi'ii.umt. Die nkht preisgekrönten und angekauften Entwürfe werden nach Verkündigung des Ergebnisses bzw. nach Ablaut der Ausstellung den Linaendem zuiiiekgestandt, Das Preisrichter,1111t haben übernommen die Herren! 1. Maler Jakob Steinhardt, Berlin, 2. Plikatzciclmcr Hans Lindcn * tae<11, Berlin, 3. Schriftsteller Dr. Max Osborn, Berlin, 4. Kmifmnmi S, Schocken jr,, Zwickau, Direktor des K. K. L, 5. Julius Berger, Leiter der Propaganda- Abteilung des K. K. I.,, Jerusalem. Auel« Im Falle der Verliimlenmg eines Preisrichters ist das Preisgericht tmbedingt beschlußfähig. Bei Stiinmcngleicliheit entscheidet der vorn Preisgericht ernannte Vorsitzende, Jerusalem, im September 1921־. Hauptbüro des Keren Kajemeth Lejisrael, Sdikslsclser Zlonlslrntan Der Schlesische Zlonlsteufag fand in Breslau am 25. 11 ml 26. Oktober statt. Er wurde durch einen Vortrag von Herrn Dr. Nah um Gold man 11 über das Thema ״Der neue Jude in Palästina“ cingelelict. Das im überfüllten Saale lauschende Publikum, dns zum großen Teil auch aus Nicht- Zionisten bestand, folgte den Ausführungen mit großer Aufnierksamkeit. Am Sonntag vormittag hielt Dr. Goldrnann ein Referat über ״Die Lage im Zionismus“, an das sich ein Referat von Herrn Rechtsanwalt Jacobsohn über ״DI e Wahlen zum Preußischen L a ml c s v c r b a 11 d jüdischer Gemeinden“ schloß.• Die Diskussion wurde' am Nachmittage fortgesetzt, im Lcssin״-Loge11-Rcstaurant wurde zwischendurch ein gemeinsames Mittagsmahl eiligenomincn. Die Tagung zeichnete sich 'dadurch aus, daß zum erstenmal Delegierte von Niederlind Obcrschlesien zusammen tagten. Alle zionistischen Ortsgruppen beider Provinzen hatten Vertreter entsandt, die mit Befriedigung feststellten, daß derartige gemeinsame Tagungen möglichst in regelmäßigen Abständen wiederholt werden sollten. Man besenk»[) demgemäß, etwa jedes Vierteljahr eine gemeinsame schlesische Veranstaltung Ins Auge zu fasse!«. Sport Berlin• (Jüdischer Boxclub ״Maccahi".) Bel dein von dem V. f. V, Teutonia veranstalteten Katnpfabend am 23. Oktober in der Boxscliule Norden kämpften: Wandt (Maccabi) gegen Hentze (Teutonia), Praiß (Maccabi) gegen Rosig (Westen), Beide Kämpfer des Maccabi gewannen. Wandt knapp, Praiß überlegen nach Punkten. Am 29. Okt, veranstaltete der Charlottenburger Sport-Club einen intcr« nationalen Kampfahemt mit holländischen Amateurkämpfern. Venn Maccahi startete Im jugendlichen Fliegengewicht Ficischer, der seinen Kampf gegen Rnalz-Charlottenburg nach Punkten gewann. Leiter der Holländer sowie die Kämpfer de Ray und Beesemer waren gleichfalls Juden. Ray und Be־׳scp1fr verloren gegen Zicglnrski und Nispel Ihre Kämpfe nach Punkten. IMilteilisngc» des Berufsresserls des K. J. V. ln Stadt Süddeutschlands besteht günstige Niederlassung*• mögliclikeit für einen Juristen. Wir können einem Bbr. eine Assistcntensle.lle für Physiologie an einer chinesischen Universität, an der ein Bbr. Dozent ist, für Mitte 1025 nncltwciscn. Bbr., Rechtsanwalt und Notar, sucht für eine umfangreiche Straf- und Zivilpraxis «inen Assessor als Hilf*• arbcitcr. Gehalt auskömmlich. Sozietät kommt evtl, später in Frage. Wir können in kleinerem Provinzort für Jüngeren Arzt eine Praxlsubcrnahme nacltweiscn, für die kein großes Kapital erforderlich ist. Für Bundesbrüder, möglichst Juristen oder Volkswlrtschaftlcr, die Organisationstalent haben, und bereit sind, siel! bnuptbernflich kaiihnännisch industriell zu betätigen, bestellt Untcrkunftsmöglielikcit in einem größeren Konzern. Wie »vir hören, besteht hier die Möglichkeit, sich bei entsprechender Eignung eine Lebensstellung zu verschaffen. Wir können einem Bundesbruder, Hals-, Nasen- und Ohrenarzt, Nicderiassiingsmögllchkeit nachwciscn. Wir können einem Syndikus, der Volljurist sein muß, eine Stelle im Rheinland nachwciscn. Anfangsgchalt 400—500 M., das bis zu 1000 M. monatlich steigen kann. Wir können für zwei junge Chemiker eine Stelle ln einem Hamburger Laboratoriurn und eine Assistentensteüe In einer Klinik nachwciscn. Wir suchen für einen ßundesbruder Beschäftigung als Klavier* Spieler. Out misgcbildcter Zahntechniker sucht Stellung. Wir können einem Bbr., gut ausgcbiläctem Spezial-Kinderarzt, in einen« Vorort Berlins Niederlasstmgsmögilcnkeit nachwciscn. Junger Arzt, Bbr., sucht Vertretungen, Bbr. sucht zum 1. No* vcnibcr Oder später eine Mediz.inalprakiikantcnstclle. In Bctracht käme vor allem geburtshilfliche oder innere Abteihmg, möglichst mit freier Station au Platz mit zionistischer Ortsgruppe. Bbr., für Ortsgruppcnarbelt •ehr befähigt, sticht Niederlassungsmöglichkcit als Chirurg «md Frauenarzt. Wir s«!chcn für Bbr. Assisteutenstclle bei einem Zahnarzt. Metdnngci! sind an das Präsidium des K. J. V., Berufsressort, zu richten. Nledarlasaungsmögllcttkclt. fn einer Mittelstadt Norddciitschlnnds mit größerer jüdischer Gemeinde bieten sich Nicdcrlasstmgsmögliclikciten für einen Rechtsanwalt und Zahn* arzt, ebenso kam« dort ein Kürschner sein gutes Auskommen» haben. Oesinnungsgenossen erfahren nähere Mitteilungen durch das Misrachl-Zcntralbüro, Moubijouplatz 1. Hebräische Lehrer Wir *liehen noch für eine ganze Anzahl von Orten — keine Uriivcndt.'ll»städte — tüchtige hebräische Lehrer, dl« befähigt sind, Klassen- und Einzelunterricht in» modernen Hebräisch zu erteilen und die möglichst auch gute talmudlsche Kenntnisse besitzen. Gewährt wird eine auskömmliche Existenz, teilweise freie Wohnung und Verpflegung. Geeignete Bewerber werden darum ersucht, sieh «intcr Einsendung von Zeugnissen, Auf* gäbe von Referenzen usw. sofort zu melden. Zionistische Vereinigung für Deutschland, Berlin W 15, Mclnekestr. 10.

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