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Jüdische Rundschau · 1924-10-03 · Heft 79 (3.10.1924) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIX (1924)
Issue
Heft 79 (3.10.1924)
Date
1924-10-03
Page
– (sequence 1)
Language
German
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.׳/ // / san j Kfdaktion und Verla(; W 15■ Mcinckcstraße 10. Erscheint jeden Dienst״(! und Freitag. Bezugspreis bei der Expedition monatlich 1,85 Goldmark. Vierteljährlich 5,25 Goldmark. AutUndtftbonnemenU werden in ii«t Währung der «inreintn Linder berechnet Einzclmtmtncr 0,33 Goldmark ן*.י— ■ -••יי i \ Anzeigen-Verwaltung: Jüdische Rundschau G. m.b. IT., Berlin W 15, Melnck«- straDc 10. - Telephon! Amt Bismarck 7165—70 ICB3JS 70. Postscheckkonto! Berlin Nr. 17392. Nummer 79 Berlin, 3. X. 1924 An*etfijrnnr«f*» fltfonitl.Nonp*r«tlie2«ite 0,30Goldmurk. gi'Mif 11«■ 0,!5 üoldmark. t*ür I1«br*l1ch• Anicigtin 1001$ Auiachitg. Anteltjennchlu'Jj i) I n 11 a rf und F r M d n e H m i H * ä 4 Ult Der Zionismus arslrobt fUr das Jüdische Volk dlo Schaffum alnar dffenlllch Telephon: Bismarck 7165- FtttO•«(,,reich! J*n1l1p«rk»««ensmtU ns,Kfinta Nr. 156030 / FUr TacWlintlowabtü PoilaparkMMatRit Vrtj, Konto Nr. 5? 410 / Für Polen! FoiUperkMeetiemt Wericheu Nr. 190 70«. RedaktionsschluO Sonntag und Mittwoch nachmittag. — XXIX. Jabrff. תשרי׳ תרפ״ה rachlllch gesicherten tlelmstatle In Palästina. ״Baseler Programm.•* ß,״ fT 0 # רור» Herbert Samuels Mission. ־־ Ein arabisches Memorandum Laut einer in Jerusalem veröffentlichten offiziellen Mitteilung wird sich Herbert Samuel noch im Monat Oktober nach Gen! beheben, um der ständigen Mandats• Kommission des Völkerbundes einen Bet teilt über die palästinensische Administration zu erstatten. Herbert Samuel wird die von den Kommissions- Mitgliedern gestellten Fragen, die sielt auf den Bericht des Herrn Ormsby-Gorc in der Tagung der Man• datskonunission vom 1. Juli in Genf beziehen, bcant• Worten. Die Prüfung des Berichtes Ormsby-Gores wurde von der Kommission auf die Herbstdtzung verlegt. Bekanntlicli bat damals die Mandatskommission einen Fragebogen airsgcarbcitet, der der englischen Re• giciung als Mandatar׳macht vorgetegt wurde. Darin ’wer• den Fragen in bezug auf die Verwaltung des Landes unter Bezugnahme auf die Artikel des Mandates gestellt, besonders auch wird gefragt, was zur Erfüllung der Aufgabe zur Schaffung einer jüdischen Heimstätte ge• tan wurde. Die Zionistische Organisation, als derzeitige Jewish Agency, wird der Kommission einen schriftlichen Bericht über die Tätigkeit der Jewish Agencv in Palästina und über ihre Zusammenarbeit mit der Verwaltung in ökonomischer und administrativer Beziehung vorlegen. In der Tagung des Völkcrhtimlrates vom 2-1. September «*eilte der Vertreter Schwedens Herr Branting, mehrere Fragen betreffend die Mandat-Territorien der ״A^-Klnssc, die früher dem ■ottomanischcn Reich gehörten. U. a. fragte er: Welches ist nach Artikel 3 des Lansanncr Vertrages die Aufgabe des Völkerbund>rates in Bezug auf diese Terri• tonten? ' ׳ Lord Parmoor, der britische Repräsentant! erwiderte, die britische Regierung sei der Ansicht, daß der Rat die Rolle eines Schiedsrichters in Bezug auf die Bcobachtung der Bestimmungen des Lansanncr Vertrages innchabe. Die Oktobertagung der ständigen Mandatskommission des Völkerbundes wird zum ersten Mate die Berichte der Mandatar-Mächte, die die Länder der ״A“-Klassc verwalten, einer sehr eingehenden Prüfung unterziehen. Bis- 11er wurden immer mir die ״B“ Mandate (ehern, deutsche Kolonien) behandelt. Dies wird die erste Vcrsnmm'ung der Kommission seit dem lukinfttrcton des Lansanncr Vertrages sein. Zu der ״A“-Klassc gehören die Länder P a 1 ii s t i n a mid lrnk (britisches Mandat), sowie Syrien um! Libanon (französisches Mandat). m Die Palästinensische Arabische Exekutive hat in einer am 27. September ahgchaltencn Sitzung be* schlossen, an die ständige Mindntskommh'jon des Völker• buiules ein Memorandum zu senden, welches der Genfer Oktobcrlagung unterbreitet werden und ein Gegengewicht m Sir Herbert Samuels offiziellem Bericht bilden soll. Das Memorandum enthält Anklagen gegen die Irmigrati-ons• Politik der Regierung, sowie gegen deren Bodenpolitik. Die neue Gemdntleortlnung bestätigt Der britische Kolonialministcr Thomas bat nach einer Jerusalemer Depesche der J.T. A. der geplanten Gemeindcordnung Palästinas im Prinzipe seine Genchmigung erteilt, Die offizielle Bekanntmachung der Verordnung soll im März 1025 erfo'gcn. Palästinas Anteil na den VorkrIcgsscli«11 den Palästina!׳;i:;chc RcßleruucsVertreter begeben sich demnächst nach Konstantinopc! 11ml London, um den Konferenzen über den Mmln:; der Tilgung der ״Itiimanieclion Staats,clutld bci/mvolincu. Die Einlösung der Obligationen für Rechnung des p.1l.1sli11('1H,s1!11 n Anteils an der otiomanisclien Staatsschuld vor dem Kriege wird mit dem Inkrafttreten des Laus.inner l'riednisvcrtinges faltig. Repräsentanten der französischen Mandats-Territorien Syrien und Libanon begehen sich ebenfalls nach k'onstniiiinopcl und Paris, um den Modus der SduilJcnantcil-Zahtungrn dieser Länder zu regeln. Die palästinensisch-arabische Presse beschäftigte sich im Zusammenhang mit der bevorstehenden Reise Herbert Samuels nach London in den letzten Tagen mit der Frage, ob Palästina den laut dem Lansanncr Vertrag auf dieses Land entfallenden Anteil;ווו der «־ittonnnisclieu Sfaatt!s1!'׳n!d bezahlen solle. Die Presse fordert übereinstimmend, die Zahlungen zu verweigern. Die Zeitungen erklären, eine solche Verpflichtung Palästinas bedeute eine nicht zu tragende Last für die Finanzen des Landes, Herbert Samuel sollte sehr energisch die Ansicht zum Ausdruck bringen, daß Palästina von der Zahlung seines Anteils an der ottomanischcn Staatsschuld befreit werden müsse. Die Zeitungen fordern nachdrücklich, daß mit Herbert Saume! zwei palästinensische finanzielle Ratgeber nach Lon• don miirciscn. Dr. Weizmaun ia Palästina Dr. W c i z tu n n n traf am 21. September, begleitet von Colonel Kisch, in Palästina ein. Am 25. September wurde Ür. Weizmaun in Tei-Awivv ein festlicher Empfang bereitet. Am 26. September traf Dr. Weizmann in Jerusa-!cm ein. In ßctli-Hnkercm, dem neuert Wohnviertel Jerusalems, erwarteten ihn zahlreiche Persönlichkeilen Jerusalems. Begrüßungsansprachen hielten: Oberrabbincr Jacob Meir als der Vertreter des Hauptrabbinats, Dr. Thon als der Vertreter des Waad Lcttmi und Herr Meyuehas als der Vertreter des Waad Hnir, In seiner Erwiderung auf die Begrüßungsreden sagte Dr, Weizmann: die gegenwärtige Arbeit sei nur der Anfang des Werkes. Wenn dieses nette Wohnviertel (ßeth-Hnkerem) den Fortschritt der letzten zwei Jahre darstcllcn soll, so ist dieser Fortschritt ein guter, wenn auch unzureichender. ״Ich habe bereits die in Tcl-Awiw gemachte« Fortschritte in Augenschein genommen“, fuhr er fort, ״und ich bereite mich jetzt zu dem Besuch der jüdischen Dörfer vor. Erst daun werde ich zu der Jerusalenser Judenbeit sprechen,“ Weizmann empfing Vertreter der Presse, denen er mitteilte, daß er die Verhandlungen mit der amerikanischen Jt!dc!!licif wegen der Jewish Agency nach den amerikanischen Präsidentenwahlen wi״der anfnehmen werde, Weizmann wird am 11. Oktober Palästina verlassen. Er gab der Hoffnung Ausdruck, Passah 5$6ג nach Palästina in Gesellschaft Lord Balfours ziiriickzukchrcn, um an der Einweihung der Jerusalemer Universität tcilzunchmcn. Mekka von den WnhatUcn erobert? Der Kairoer ,,Makkatam“ berichtet am 27. September, daß Mekka von den Wahabiten erobert worden Ist. Die Zeitung teilt weiter mit, daß König Husseins Armee, die unter dem Kommando seines ältesten Sohnes, des Emir Ali, steht, von den Wahabiten vor Taif vernichtend geschlagen worden sei. Die Wahabiten hätten von Ncjd her mächtige Verstärkungen erhalten, denen die Hodschas-Armee nicht staiul lialtcn konnte. Eine Bestätigung von anderer Seite liegt noch nicht vor. Neue Elnwanderungslissfimmutiflen Zulassung von Verwandten von Siedlern. Wie verlautet, hat der Eiiiwanderivigsinspcktor der pahstitiensisclicn Regierung wichtige Aenderungen des Einwan• derungsrcgiilalivs ungeordnet. Sie betreffen jene Personen, die von Landwirten und Mitgliedern landwirtschaftlicher Kwuwill ,,abhängig“ oder bei ihnen ״aiigcslcllt״' sind. Die Zugeständnisse beruhen darauf, daß Zuzügler für *j’nc landwirtschaftliche Familie keine Last bedeuten, wenn ‘*e mitzunrbeiten fällig sind. Deshalb ist das bisher von Ein• wanderungsbewerb rn, die unter Rubrik ״Abhängige'* f eien, geforderte Mindesteinkommen niciit nötig, wenn. Landwirte ihre Verwandten als Helfer für die Arbeit verlangen. Demnach wird Bauern und Kleiiisiedlern fortab erlaubt *ein, männliche Verwandte über 18 Jahre ins *־.*nd zu rufen, falls deren Anschluß an den Haushalt l!'c Ergiebigkeit der Wirtschaft zumindest um jenen Betrag criiöht, den die Lebenshaltung dieser Hilfskraft erfordert. Allerdings muß unterschieden werden zwischen ordent- •jclicn landwirtschaftlich?!! Siedlungen und jenen ländlichen Gruppen und Kwuzotli, die noch nicht fest fundiert sind. Die Mitglieder von Kwuzoth, die dauernd angcsicdclt sind, Werden vorläufig je einen von ihnen abhängigen Verwandten ^•ziehen dürfen. Allen anderen ländlichen Kwuzoth wird die Zulassung gestattet sein, wenn ihre Arbeitslage bdriedi- €«nd ist. Eine weitere Konzession geht dahin, daß Personen, die um eine Einreiseerlaubnis für von ihnen abhängige Verwandte imsiichen, den Nachweis dieser Abhängigkeit nicht im voraus erbringen müssen. Nunmehr gelten als ״abhängig" jene Personen, die ״ b c i ihrer Ankunft in Palästina“ vollständig und direkt bezüglich ihres Lebensunterhaltes von einem Einwanderer oder einem in Palästina Ansäßigcit nl>- hängig und mit Vorgenannten wie folgt, verwandt sind: Ehegattin, Eitern oder Schwiegereltern, Braut, ferner Kinder und Stiefkinder, Enkel und Enkelin, Bruder oder Neffe, Schwester oder Nichte, alle diese unter 18 Jahren oder, falls darüber, als dauernd zur Selbstcrlmltung unfähig. Bei Frauen wird diese Unfähigkeit angenommen, falls sie unverheiratet, verwitwet, geschieden oder dauernd von ihrem Manne getrennt sind. Die Ausdehnung auf weitere Verwandtenkategorien stellt bevor. Folgende landwirtschaftliche, vom Keren Hajessod finanzierte Genossenschaften wurden von der Regierung als dauernde Siedlungen im obigen Sinne anerkannt; Im Snddistrikt: Beer Tobia, — im Jcrusalem-Jnffa-Distrikt: Kfar Urin und Hulda, — im Norddistrikt: Gan Schmucl, Kerkur, Tire, Jadjur, Mcrchnwja, Giwa, Ein Charod, Tel Josef, Beth Alpha A und B, Tel Adas, Ruh cl Nasra, Djindjar, Daganja A und B, Kincrcth, Kfar Gilcadi, und Ein Chal. Hin• gegen gelten als Gruppen nicht dauernder Natur: die an Nahalal allgeschlossene Baukwtiznh, die Kwuzah Maarwar und die kleineren Gruppen bei Petach Tikwah, Die Kampfansajje des Cenfralverelns Wir haben bereits kurz berichtet, daß der Hauptvorstand des CentrolVereins in seiner Sitzung vom 11.September eine! Kampfparolc gegen die Zionisten für die Wahlen zum Freu* Rischen l audcsvcrbaml beschl: sscu hat. Wir * ind heute in def Lage, den Wortlaut des l;c Schluss« mitzuteilen. Er lautete ״Der Centralvercin gibt für die Wahlen zum Verba ndstaß des prrtißi'clicn Landesverbände« jüdischer Gemeinden diq• Weisung ans:! 1. Dir deutsches Judentum und gegen den ZionDmus. Keine;' Stimme für eine Liste, aul der ein Zionist steht. 2. Für jede Liste, orthodoxe oder liberale, stimmen, wenrt sie keinen Zionisten enthält und keine Listenverbindungj mit einer Liste zulaßt, die Zionisten enthält. <’ 3. Sind im einzelnen Wahlkreis aussich'srciche Listen gegen die Zionisten vorhanden, so unterstützt der Centralvercin solche Listen. Sind solche Listen nicht vorhanden, so soll der Centralvercin entweder die Aufstellung solcher Listen veranlassen oder eigene Listen aufstcllcn. Die EntschcVdiing hierüber bleibt den betreffenden Landesverbänden im Einvernehmen mit dein Hauptvorstand überlassen. 4. Die Frage des Zusammengehens mit dem Verband nationaldeutscher Juden für den Wahlkampf wird der Entscheidung; der Berliner Mitglieder des Hauplvorstandes überlassen. Zur Durchführung dieser Entschließung ist eine neungliedrige Kommission gebildet worden. Die Kommission wird weitere Anweisungen ergehen lassen.“ Der Preußische Landesverband Jüdischer Gemeinden ist der erste Schritt zu einer Gesamtvertretung des dcut* sehen Judentums. Die Schaffung einer solchen auf dema* kratisdien Wahlen beruhenden Körperschaft, die sä tut* liehe deutsche Juden — vorläufig in Preußen — zu« sammenfaßt und ein legales Organ jüdischer Autonomie) ist, gibt den deutschen Juden die Möglicltkcit, ihre jü* disclieti Interessen in wirksamer Weise nach außen zii vertreten und gleichzeitig nach innen jene Vcrwaltungsk niaßnahincn durchzuführen, die für die Erhaltung uml Belebung des Judentums erforderlich sind. Erhaltung^ und Belebung des Judentums, solidarische Abwehsi äußerer Angriffe, Verteidigung gegen Rechtsbeugung •—«j das müßte u. E. die*Panole sein, unter der dieser Verband( zustande kommt. Der Verband müßte die hohe Roll© erfüllen, die Einheit des Judentums zu "dokumentieren* die trotz aller inneren Gegensätze besteht. Die Ein*j heitsfront der d utschen Juden — das war die Parole*] mit welcher der Geincindebundtug vor einigen Jahremj die Schaffung der Gesamtorganisation unter Enthusiast nius beschloß. •J Der Centralvercin hat Utirdi den oben erwähntet^ Beschluß gezeigt, daß er für diesen großen Gedanken kein Verständnis hat. Die panische Angst vor den sogenannten ״national-deutschen Juden", die gerade die) jüdische Einheitsfront zum Zielpunkt ihrer Angriffe ge*, macht haben, hat die Köpfe im Centralvercin so ver•» wirrt, daß der Centralvercin mm auch seine Prätentiort* eine Vertretung sämtlicher deutscher Juden zu sein, ohne* Bedenken opfert und eine Trennungspolitik treibt, wie) wir sic bisher nur von der äußersten Rechten gewohnt waren. Vielleicht wirkt dabei schon die Vorahnung mit* daß nach der Schaffung des Gemeindeverbandes dies meisten der heutigen Agenden des Ccntralvereins, von allem die Abwehr des Antisemitismus, die der Central* verein trotz seiner Mißerfolge auf diesem Ge* bict noch immer als seine Domäne betrachtet, auf den Getneindeverband übergehen werden. Der Centralvercin wird dann vor alter Augen sich als das entpuppen, was er seiner inneren Entwicklung nach bereits heute ist! nämlich als eine einzelne Partei im deutschen Judentum, Es wird victe geizen, die die Frage aufwerfen, ob der Centralvercin neben dem Verband national-deutscher Ju« den, seinem jüngeren Bruder, der das Geschäft der An* biedermtg und der Zionistcubekämpftmg viel besser ver* steht, überhaupt noch eine Daseinsberechtigung haben wird. Ob die hier wiedergegebene Wahlproklamatlort gerade die richtige Kampfcrcinspritzung darstcllt, kann also bezweifelt werden. Eine Tatsache könnte uns Zionisten mit Genug* tuung erfüllen: der Zionismus ist der allein beherr« scltem'c Faktor des jüdischen Lebens geworden. Hier wird die entscheidende Frage angepackt, jeder fühlt, daß es um Sein oder Nichtsein geht. Alle Probleme, mit denen das deutsche Judentum sich früher seine Lange* weile vertrieben hat, werden ohne weiteres als sekundär beiseite geschoben. Ob orthodox oder liberal, das ist dein Centralvercin ganz egal. So’chc Fragen regen über, haupt nicht mehr auf. Es geht um eine viel tfelere cmscncidting: Win man die deutschen Juden schläfert lassen, wtTl man eiern Prozeß der Fäulnis untätig zuschauen, oder will man die deutschen Juden aufwecken, sic an ihre Verpflichtung gegenüber der Vergangenheit und der Zukunft des Judentums, an die großen Zusammenhänge mit ihrem Volke erinnern, die Wahrheiten der .Geschichte ihnen unbarmherzig immer wieder vor

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