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Jüdische Rundschau · 1924-09-09 · Heft 72 (9.9.1924) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIX (1924)
Issue
Heft 72 (9.9.1924)
Date
1924-09-09
Page
– (sequence 5)
Language
German
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ג n n n d n ד t, (• h r n :r 1. 3 e n!» *. n n r S n 1• n 1• e 1. i•!. r n n Zur NaUouöUouds ־ Kontmitz I« Leipzig Die Konferenz der Vertrauensleute des Keren K.ijeinelb, die am!■4, September in Leipzig zusammentrcten wird, hat gegenüber gLicharligen Konlerenzo» eine besondere Hedentunjr. Ihr werden der Vor.it/c1Rle ries Gesamtdii׳• ktoriums des H. K , Herr M. M. Ussischkin lim! eine Anzahl der europäischen Direktoren dieses Feinds bciwolinen. Die An- Wesenheit dieser Männer alle in j:iht den Vcrsnndliingcii eine besondere Bi dcutung. Es wird sielt bei den Beratungen nicht nur um die Verbesserung; der Technik in der Nation,iHonde. arboit liandeln, Rundem es w׳irrl auch die Stellung des Nationalfomls im gesamten Aufgnbenkomplcx des t’alästina-AuibaiiH bclianilelt werden. Von aller Politik unbeschwert, wird diese Konferenz sieh rein sachlich mit den Angelegenheiten de!1 Palästina-Aulbmis befassen können, und es ist zu erwarten, -d׳di sii; tler Arbeit in Deutschland, aber auch der Arbeit mit dem europäischen Kontinent einen erhöhten Impuls geben wircF Ussischkin hat das Verdienst, die besondere Stellung des Nationalfomts beim Palästina-Aufbau einer breiteren /ionistiselien Ocffentliclikeit neuerlich bewußt gemacht zu haben. Es lag leider so, dall der Nationalfonds ziemlich in den Hintergrund gedrängt war, dall man sieh wohl seiner bei bestimmten Anlässen entsnnn oder, was noch öfter geschah, sich an ihn ciimtem Hell. Diese Stellung dis NatioiuiHoiuls war um so bedauerlicher, als er sicli lid den jüdischen Massen einer besonderen Popularität erfreut und cs durchaus möglich ist, ihn vor der Zuriitkdrängimg hinter anderen Fonds zu bewahrcn. Ussischkin übernahm die Aufgabe, den K. K. in den Vordergrund der. zionistischen Interesses zu rücken und erreichte sein Ziel durch energische Werbetätigkeit, die ihn durch ganz. Mittet- und Nordeuropa führte. Dali cs ihm gelang, ist ein erneuter Beweis für die Energie 'dieses Mannes, der sich für eine von ihm einmal als richtig erkannte Sache mit beispielloser Konsc1|ue11z euisctzt. Diese Konsequenz paßt so recht zum Hilde Ussischkins, der will- •remf seines ganzen Lebenswerkes einen streng jialästinozen- Irischen Standpunkt einnahm, einen Standpunkt, der ihn bald 111 eine führende Holte in der Cliowcwc-Zionbewcgung brachte. Uiesc Konsequenz war cs auch, die Ussisclikiti veraulallte,!,eine ganze Kraft der Ilcwcgung zur Verfügung zu stellen, deren wesentlicher Inhalt ihm der Aufbau der jüdiscli-nationalcn Heimstätte in Palästina ist und bleibt. Diese Willensrichtung Ussischkins hat, seitdem er das Amt eines Vorsitzenden des Gcsamtdircktornuns des K, K. L. übernommen hat, dazu geführt, dall die Wichtigkeit des Nationalfonds von Immer weiteren Kreisen in stärkerem Malle erkannt wurde. Einen Beweis hierfür bildet die glänzende Arbeit, die der Nationalfoiids in Dcnlschland in den letzten Jahren, besonders aber seit der Stabilisierung der deutschen Valuta geleistet hat. Deutschland steht mit seinen Leistungen für den K. K. heute an einer der ersten Stetten unter alten in Betracht komnienden Ländern. Man muß vcrstcl cn, welche enorme Arbeit in dieser Tatsache liegt, die sich ziffernmäßig in einem Betrage von über SOOO At im ersten Halbjahre 1921 für die K. K. ausdriirkt. Dieser!Erfolg der Arbeit des K. K. ist aber auch ein neuerlicher Beweis für die Popularität, deren sich dieser Fonds erfreut, und die, in richtiger Weise ansgcmitzt, dem NnHonalfrmd, wie der deutsche Erfolg cs beweist, auch unter den schwierigsten Verhältnissen auch große Mittel Zufuhren kann. Die Konteren/ wird sich nach der veröffentlichten Tages- Ordnung vor allem mit dem gesamten Problem des Pa- Iästlnaaufbaus zu befassen haben. Es wird aut dieser Konfcrenz, die dem K. K. gewidmet ist, wohl mit besonderer Deutlichkeit hervortreten, daß cs sich in diesem Falle nicht etwa um Kolonisation schlechthin handelt sondern um nationale Kolonisation. Damit ist auch der Weg gewiesen, den die Diskussion nehmen wird. Es kann sich nur darum handeln, die beste Form der finanziellen Sicherung des Aufbauwerkes fcstzustellen und Mittel zu erwägen, die eine Stabilisierung der Einnahmen des K. K. L. mit sich bringen können. Darüber hinaus aber wird sich die Koutcrcnz auch mit der unmittelbaren Aufgabe der Aufbringung dieser Mittel in Deiilsrhlaitd zu lief.msen haben. Detilsclilanil hat es auf sieh genommen, von den vom K. K. I.. verlangten 500C()() C noch in diesem Jahre 22000 £ autzubringen. Es ist zu erwarten, daß ein günstiger Ausgang der Leipziger Konteren/ den auf ihr versammelten Vertrauensleuten einen neuen Antrieb und neue fdeen geben wird, und daß sic bei der unmittelbar der Konferenz folgenden Roschhascliannh-Aktion für den K. K. L. alle ihre Kräfte einsetzen werden, tim den größeren Teil des für 1924 festgesetzten Kontingentes autzubringen. Dies wird und muß geschehen in dem Bewußtsein, daß ein solcher Erfolg nicht auf fXulsrhlanri beschrankt bleibt, sondem in seinen Wirkungen auch alte anderen Lander erlaßt und Gewähr dafür bielof, daß die vom Hauptbüro des K. K. L. ausgegebene Parole ,,1000*׳X) Du na 111,“ d. s. 500000 il für den K. K. L.", Wirklichkeit wird. Sa. Ein N.-F.-Pavlllon in Uulprien Die bulgarische N.-F.-Zentrale in Sofia schreibt uns: Die Landeszcntralc des Jüdischen Nationalfoiids in Bulgarien veranstaitet in Sofia Milte Oktober 1921 zugunsten des N.-F. einen großen jüdischen Nationalbasar. Dis Komitee, welches die Vorbereitungen trifft, hat die Schaffung eines speziellen Pavillons beschlossen, in dem Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, Bilder, Manuskripte usw. über die Entstehung und Entwicklung des Zionismus ausgcslcflt werden. Der Pavillon soll in allen Balkanl,ändern zur Schau gestellt werden. Es wird hiermit au sämtliche zionistische Verbände, Anstalten und an alte Gesinnungsgeuossen, die derartige Materialien besitzen, die Bitte gerichtet, solche an die Adresse: Aron Manoach, für das Komitee des Basar, Sofia, Banskiplatz 4, zu senden. Nachrichten aus Polen Wie der J. T. A.־Vertreter erfährt, ist der vor kurzem aus Warschau nach Palästina abgerelstcn jüdisdi-wissenscliaftliehen Expedition ein schweres Mißgeschick passiert: Durch Diebstahl oder Verlust ist eine Reisetasche abhanden gekommen, in welcher sich die Personalausweise der Mitglieder der Exkursion befanden. Dank der Intervention des polnischen Konsulats in Triest konnten die Teilnehmer ihre Reise fortsetzen, jedoch weigerte sich der englische Konsul in Aegypten, den Reisenden Ersatz-Visa für Palästina aus/ufolgen. Die Lage der Exkursionsteilnehmer, die ohne jeden Ausweis in der Fremde weilen, ist sehr unerquicklich. JUEDISCHE RUNDSCHAU Wie bekannt, hat die polnische Regierung nach Einfiiliriiiig de׳; Tahakuumopuls alle größeren Fabriken in eigene Regie übernommen. Die erste Int der neuen Regie war, vii'kg Hunderte in der Tr.bakinilustrie beschäftigte jüdische Arbeiter auf die Straße zu setzen. In Cirodno gelang es nach großen Anstrengungen zu erwirken, daß d»e in der Fabrik Sc h c rcsclt e w sk i beschäftigten 500 jüdischen Arheiler in ihren Stellen verblei treu. Die Monopolvc; .valtung griff alicr zu einem probaten Mittel, um die jüdischen Arbeiter los zu werden. Sie erließ eine Verordnung, daß die jüdischen Arbeiter an den Sab bat tagen volle Arbeit tun solle 11. Die Grodnoer jüdische Gemeinde entsandte eine Abordnung nach Warschau, um die Zurückziehung dieser Ver- Ordnung zu erwirken. fl (I Die Konferenz der deutschen Vertrauensleute des Keren Kajcmeth in Leipzig findet am Sonntag, den 14. September 1924 im KunimUnnischcn Vereinsliau», Scbulatr. 5, •tat!• Tageiordnung: Vormittags 10 Uhr Referat vom Präsidenten de» Direktorium» de» KKL M, Ussischkin: ״Unser Aufbauwerk“ In der Diskussion werden sprechen die Direktoren de» Keren Kajcmcth Adolf Bochm, Dr. Artur Hantke, S. Schocken. Prof. Herrn. Struck, Prof. Warburg Nachmittags HA Uhri Dr. Walter Erhard; ״Die Arbeit des Keren Kajemeth in Deutschland“ In der Diskussion vorgemerkt 1 Julius Berger, Leiter der Propaganda-Abteilung ln Jerusalem. Delcgicrlc, die schon früher cintrcffcn, werden gebeten, sich im Büro Leipzig. Kcilstr. 4 (Tel.! 10211) zu melden. Sonnabend Abend findet ein Bankett mit Uiiischkin statt, zu dem dio Delegierten Ungeladen sind. Die K.ittowitzer Zeitung ״Glos Gorncgo Slnzka" 11.1t in den letzten Monaten mehrere blutriinsligc Artikel gegen die Jude» veröffentlicht. Auf eine Interpellation des Jüdischen P.iri.imciitsklubs hin wies der Justizminister den Staatsanwalt n!1, die Anklage gegen die Schuldigen zu erheben. Dieser Tage fand die Sclilußvcrhandiuiig vor dem Kattowitzer Krcisgcrlclit statt. Das Gericht sprach die schuldigen Red n k t c u re f rc i. ln der Begründung wird niKgcfülirt, solche Artikel werden zu Hunderten gedruckt, kefn intelligenter Mensch nimmt sie ernst. Die Masse aber, für die sic bestimmt sind, verdaue sie wie das tägliche Brot, ohne weitere Konscqui'iizeii aus ihnen zu ziehen. Ucbrfgcns, so heißt cs zmn Schluß, ist die ganze Welt verderbt, überall stehen die Zcilungcn aut einem niedrigen Niveau; man muß besondere Gesetze schaffen, um diese Erscheinung zu bekämpfen. Der Jüdische Parlameiitsklub wandte sich an den Justizminister mit »lern Ersuchen, mit Rücksicht auf diese eigenartige Freispruclisbcgrü״düng, den Staatsanwalt atifzufordcrn, gegen das Urteil Revision cinzulcgcn, Laut den offiziellen Ziffern existieren In Polen 30381 allgemeine Volksschulen mit 650(13 Lehrern und 3 395 376 Schükm. Außerdem gibt e* 255 staatliche und 485 private Mittelschulen. Von den privaten Mittelschulen gibt es 7 mit jid* dis ch er und 71111t hebräischer Unterrichtss p 1• a c!1 e. Unter den Fachschulen in Polen nehmen die jüdisclicit Fachschulen der Gesellschaft ״Ort“ einen hohen Rang ein. * Am 15. September 1921 verstarb in einer Stadt in Pennsylv,1״icn (Vereinigte Staaten) eine Frau Lena Cohen. Sic!unterließ testamentarisch ICO000 Dollar für unbemittelte Juden in Bromberg (Distrikt Posen) und bestimmte, daß der Magistrat zu Bromherg Kurator der Stiftung sein soll. Für seine Mühewaltung sollte der Magistrat die Bildergalerie der Verstorbenen erhalten. Nuitimchr hat der Magistrat die 1/ob er nähme des K11 r n t o r c n a tu t c 8 mit der Begriindung a 11gclehnt, daß cs in Hromlvcrg keine unbemit leiten Juden gäbe. In Wirklichkeit existieren in Bromberg trotz der starken jüdischen Abwanderung infolge der antisemitischen Schikane mehrere unterstützungsbedürftige Juden. Da das Innenministerium den Beschluß des Bromberger M.ißiftrats sanktionierte, beschloß die Jüdische Gemeinde Bromberg, ihren Präsidenten, Herrn Dudor, nach Amerika zu entsenden, um dort die Angelegenheit zu klären. Seit« 510 Grenzen gegen die Zuwanderung von Ostjuden tatsachlich geschlossen und uiicruünichk־ Elemente ans Preußen »usjjcwiescn würden. Sehr bedauerlich sei die Erscheinung, daß preußische Beamte in nicht geringer Zahl sich durch (!eidliche Zuwendungen dazu liütlcu verleiten lassen, die Ostjuden nach Dcutsclil.ind licroiimdnsscn. Hier müsse mit aller Schärfe gegen die Schudij.cn vorgcgangenl werden. Während des Katholikentages In Hannover fand ein V.,r* trete ring des Kartells der nientfarbentragenden katholischen Studentenvereine (K. V.) statt. Der Versammlung lag ein Antrag vor, der den Verband in ein Freundschaftsverhältnis zun! llocliscliulriiig deutscher Art bringen wölbe. Dieser war von dem dcutschna ionnlcrt Kcichstagsabgcordnctcn IX,Spahn inltiinterstüf/t. Nach einer eingehenden Aussprache ist der Antrag abgelelmt worden. RumSnhn Am Dienstag, den 2. September, halten sich vor dem Czcfnowit/cr Militärgericht unter Vorsitz des Obersten Grigoria vierzig Palästinnemigrantcn aus Polen wegen Qrcnzübcrschreitung zu verantworte״. Die Angeklagten rechtfertigen sich dalün, daß sic aus Polen nach Czcrnowitz gekommen sind, da sie von hier am mehr Möglichkeit hatten, nach Palästina zu gehen. Der Gerichtshof berücksichtigte diese Umstände und verurteilte alle Angeklagten zu je 2000 Lei (10 Dollar) Geldstrafe. Die 10 jungen Leute haben bereits die Weiterreise nach Palästina angetreten, Ru««l»n<t Wie von jüdischen, soeben aus Qeorglen eingetroffenen Reisenden mitgctcilt wird, wohnen gegenwärtig in der Sowjet-Republik Georgien 75 000 Juden. Von diesen sind 5000 polnische Juden. Fast die gesamte jüdische Bevölkerung Georgiens obliegt den! Handel. Die Jugend wird in orthodoxem Geiste erzogen. In U 111 n 11 fand dieser Tage der Prozeß gegen eine Pogrom* binde statt, die unter dem Namen ״Dcreschtschuk- Bande“ zahlreiche Juden abgcsclilachtct hat. U. a. hat die Bande auf einer Landstraße eine achtköpfige jüdische Reisegesellschaft erschossen. Der Bandit Kala sink pflegte sich einen Sport daraus zu machen, je zwei Juden aneinander zu stellen und mit einem Schuß beide zu durchbohren. Das Haupt der Bande Dcrcschtschuk und zwei weitere Anführer wurden zum Tode, die übrigen Mitglieder der Bande zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt. Lltnutn In der Nähe des Grcnzortcs Aswc des Distrikts Potezk fand man die Ldclicn von vier ermordeten Juden, dreier Frauen und eines Mannes. Es handelt sieh um jüdische Emigranten, die an dieser Stelle die Orcnzc zwischen Rußland und Litauen überschreiten wollten, jedoch von ihren bezahlten Begleitern ermordet worden sind. gngarn Der Wahlausschuß der gegenwärtig im Budapcsler Raihaus herrschenden christlichen Kommunalpartei hat für die kommenden Repräscntautenwahlen die Wählerlisten revidiert. Er hat nicht weniger als 55 000 Wähler, zumeist jüdische, gestrichen. flnitrit*» Ende August fand die Delcgiertcntagung der jüdischen Hilfsorganisationen in den Vereinigten Staaten statt. t>e Tagung hatte die Aufgabe, über eine Hilfsaktion zugunsten der auf dem Wege nach Amerika infolge de» Immigration*• cinscliräiikutigsgcsel/es in den europäischen Häfen zurückgehaltenen jüdischen Emigranten zu beschließen. Die erste Tagung dieser Art fand vor einigen Wochen statt. Es wurde damals zunächst die Schaffung eines Fonds zugunsten der Emigranten beschlossen. Der Hilfsverein der Deutschen Juden liat von der amerikanischen Emigrantcnhilfskonfcrcnz der jüdischen Organisationen Amerikas das telegraphische Ersuchen um Auskunft über die Lage der jüdischen Emigranten in den Häfen von Ham bürg, Bremen usw. erhalten. Aus der fdiiseben Welt *,־ייי־ •w- Hret - I.®raet Gemäß dem in einer Versammlung vom 31. August gefaßten Beschluß hat eine Abordnung der jüdischen Geniciiidcvcrwaltimg am 2. September dem griechischen Konsul in Jerusalem eine formelle Protestresolution gegen das nette am 21. Januar 1925 in Kraft tretende Zwangs-Sonntagsruhe gesetz, durch welches 80000 Juden in Saloniki in ihren alterworbcncn Rechten gekränkt und materiell schwer betroffen! werden, überreicht. LX'r Konsul versprach der Abordnung daß er den Protest seiner Regierung übermitteln wird. Dcutotbland In der Sitzung des Haupbmschusses des Preußischen Landtags vom 3. September, während der Beratung des Haush.ilts des Ministeriums des Innern, hielt der deutschnatkmakj Ahg. Negenborn eine scharfe Rede gegen den Innenminister Severing. Zur Frage der Ostjuden übergehend führte er aus; E* sei endlich dafür zu sorgen, daß die Cruppenverbmd Oberschlesien Sonntag, den 14. September d. J,, findet in Bcuthen O.-S, In den Logenrä 11 inen, cm Grupncnvorbandstas; statt. Tagesordnung: I. Vormittags 10'/j Uhr: 1. Geschäftsbericht; 2, Die Ergebnisse der Zentralkomitee-Sitzung (Rcf.: R.-A. Dr, De u t sc 11 ma n n , Oppeln); 3. Aussprache. 11. Nachmittag* 3 Uhr: 1. De wählen zum Verbamlstng des preußischen Landesverbandes (Rcf.. Arnold Wiener, Bcuthen); 2. Vorhercitung der Rosclihascliana 11• Aktion; 3. Wahl des Vorstände* und der Kommissionen. Die obcrschlcsischcn Gesinnung»• genossen werden um möglichst zahlreiches Erscheinen gebeten. Der ausführliche offizielle Bericht des Prof, Elwood Mead an die zionistische Exekutive über die ״Entwicklung der landwirtsc haftlichen Siedlung in Palästina“, den wir in der ״Rundschau“ im Auszug veröffentlicht haben, ist soeben in englischer und hebräischer Sprache erschienen. Bestellungen sind zu richten an die Zionistische Organisation, 77, Great Russell Street, London W. C. l, oder an die Zionistische Vereinigung für Deutschland, Berlin W 15, Mcinekestr. 10, Preis 50 Pf, portofrei, Berichtigung. Der von uns seinerzeit veröffentlichte Berieht des Prof. Mead an die zionistische Exekutive über die landwirtschaftliche Entwicklung in Palästina enthielt leider einen sirmstftrenden Uebcrsctzungsfchlcr, indem das englische ,,Acre*' mit ״Morgen“ übersetzt war, während ein Acre dem Flächenraum von ungefähr zwei Morgen entspricht. Gottesdienst an den hoben Feiertagen. Die B. Z. V. veranstaitet gemeinsam mit der Berliner Gruppe des Miarachi einen Gottesdienst an den hohen Feiertagen in den Renr.äscnfatioiisrnumen der vereinigten zionistischen Büro», Mcinekestr. 10. Wir bitten Gesinnungsgenossen, die am Gottesdienst teilnehmen wollen, ihre Voranmeldung bis zum 10. September bei der B. Z. V. oder bei dem Büro de» Miarachi, Monbijouplatz 1. abzugeben. Preise der Plätte für Durncn und Herren 10 M. יי *j gA ׳«tj'i i v ח y.{L bs '] ז ין ץ*®"’'/ $**ן 1ג1 ׳-.U W!2231

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