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Jüdische Rundschau · 1924-08-12 · Heft 64 (12.8.1924) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIX (1924)
Issue
Heft 64 (12.8.1924)
Date
1924-08-12
Page
– (sequence 1)
Language
German
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; f t ׳ 4 I ן I I i 1! *> ־ן?ף־־" o!! Vit-׳ L,-׳' J f ' \ii r ד״״ז ו—r \ *׳ n V;::/ ■BBC= .נ l. ji. ר"־" \Jk ך/ i״ ' f—1 n r־\ Redaktion und Verlag W 15, Mclnckeslraßc 10. Erscheint joden Dienstag und Freitag. Bezugspreis bei der Expedition monatlich 1.85 Goldmark, Vierteljährlich 5,25 Goldmark. AtftlfcBdcaMHuiefniot« w«rd<M1 ln der WiHruatf d«r Linder ber«eba«t, Nummer 64 Berlin, 12. VIII. 1924 t,b Y j l... ׳ " ׳־־־*־־***׳ ״— 7 r. י IG Mnzelntimmet 0,35 Gotdmark 1 rץ־✓ 1;־־ r;~ I //“"־ \ l..j t—11_4 l.נ Anzclgca-Vcnvoltlia^s 1 Telephon! Bismarck 7165—70. Postscheckkonto: Berlin Nr. 17392. Jüdische Rundschau G.m.b.II., Berll״Wl5, Melnek.* i Wi?ni K«°v° 1!X .,0,־־״. - Telephon! Am. lii.rniucl. 7IW 70 |!•׳״ ’ffiSt”!!!:!.־ W?.״ JS'mlÄnÄÄ.'f ‘ - Aaxo^oopr•!•( 8|t1n»U.N6Dp*r«H!**#l!• O.SOfjroUmirk. SUllt•- "!••urh« U.II» Goldmatk. LAr k«brJU1«b• Aaicl{•• 10338 A»1l*chUg, Aainigvnichtafli DUmt«g 110d t r U £ 1<«cba»IIU| 4 Ubr, י״ב אס תרפ״ד XXIX. Jahrs. Der Zlonisrwu» erstrebt fir das Jüdische Voll( die Schaffung einer üffcnlUch > rechtlich gesicherten Heimstätte In Pal&stlna. ״Baseler Programm.**׳ Mensclien, Land und Geld' Auf drei Grundpfeilern stützt sich unser Aufbauwerk in Palästina: auf Menschen, Land und Geld. Keines dieser Mittel ist zu entbehren und keines kann durch ein anderes ersetzt werden. Sic sind die Faktoren, auf die alle unsere Errungenschaften oder auf deren Mangel alle unsere Mißerfolge zurückgeführt werden können. Die Menschen sind die Träger der bewegenden Macht der Idee, das Land ist die unerschütterliche und ewige Grundlage für den Bau, den wir aufführen, das Geld schließlich Mittel und Werkzeug, die unsere bewegende Kraft erst zur gestaltenden machen. Bauleute, Fundament, Werkzeug und Material sind die unerläßlichen > Elemente, in die das Werden der jüdischen Heimstätte zuletzt aufgelöst werden kann. Man lernt an einen höhe• ren Sinn der Geschichte glauben, wenn man sich die beispiellose Schicksalsfügung vergegenwärtigt, die dem jüdischen Volke bis auf den heutigen Tag seine nationale Wiedergeburt dadurch ermöglicht, daß alle drei Vor- Aussetzungen für sie, wenigstens potentiell, ' vorhanden sind. Das jüdische Volk ist in den Jahrtausenden der Zerstreuung nicht untergegangen, cs ist auch nicht in seiner nationalen Moral oder physisch entartet und deformiert worden, wie andere Nationen. Es hat noch die Menschen und in ihnen die geistige und auch die körperliche Kraft zum Neubau seines nationalen Lebens. Um wieviel wunderbarer ist aber noch die Tatsache, daß ein Land, seine alte Heimat, durch eben diese Jahrtausende hindurch auf den vertriebenen Besitzer wartet, und daß cs jetzt, wo kaum noch ein Land in der unmittelbaren Nähe Europas in dieser Weise kolonisationsfähig ist, wieder besiedelt werden kann. Und drittens hat das jüdische Volk theoretisch auch die erforderlichen politischen und finanziellen Mittel: in dem Einfluß seiner über die Welt zerstreuten Teile und in ihren! Vermögen. Es wäre zwecklos und auch überflüssig, eine Rang- Ordnung unter den eben genannten drei Mitteln auf zustellen, die. man, aus einem anderen Gesichtswinkel gesehen und auch auf die zionistische Vorbcrcitungsarbcit in der Diaspora bezogen, als das politische, das territorialc und das ökonomische bezeichnen kann. Es genügt die Erkenntnis, daß keines fehlen darf und daß keines schon durch ein anderes gegeben ist. Hätten wir die Menschen und das Geld gehabt, aber nicht das Land, — es hätte nicht genügt. Hätten wir das Land und das Geld gehabt, aber nicht die Menschen — cs hätte nicht genügt. Hätten wir Menschen und Land, aber nicht das Geld 1— cs würde nicht genügen, und so fort in Ab- Wandlung und Umkehrung des ״Dnjenu״-Licdes der Hagada. An bestimmten Abschnitten des von uns bereits zurückgclegtcn und des noch vor uns liegenden Weges ist es gut, zurückzublicken, um einen besseren Ausblick nach vorn zu haben. Jetzt, fast am Schlüsse des alten Budgetjahres und zu Beginn des neuen, ist eine solche Umschau, ein Rück- und Ausblick besonders fördernd. Immer werden wir bei solchen Gelegenheiten das Resultat des Erreichtet! und die Aussichten des Erstrebten an den erwähnten drei Maßen, auf die alle die zahlreichen Faktoren des Aufbaus zurückgeführt werden können, messen müssen. Immer wird sich die Frage erheben: hatten und haben wir genügend Menschen, Land und Geld? Wie oft konnten wir bisher auf diese Frage keine bcfriedigende Antwort geben! Bisher hatten wir allerdings die Menschen immer, wenigstens soweit es sich um die Einwanderung handelte. Für unsere Galuthpositionen, für die zionistische Arbeit in der Zerstreuung, die zionistischon Aemter, allerdings ״״.־״ dies häufig nicht der Fall und oft machte sich, besonders wenn cs sich um die Wahl für unsere höchste Instanz, die Exekutive, handcltc, der Menschenmangel sehr fühlbar. Bisher hat cs auch im großen Ganzen nicht an dem Lande gefehlt, dessen wir für unmittelbar in Aussicht genommene An- Siedlungen bedurften. Doch trat uns gerade vor kurzer Zeit die Gefahr des Ländmangcls gegenüber. Aber diese Gefahr war nicht auf das Nicht Vorhandensein freien Landes in Palästina zurückzuführen, sondern nur auf unsere geringen Mittel, cs zu erwerben. Viel furchtbarer und drohender war das vor einigen Jahren auftauchende Gespenst des Landinangels infolge der Gegnerschaft der Araber, deren extreme Richtungen den weiteten Bodenverkauf vielleicht zu verhindern gewußt hätten, wenn es ihnen gelungen wäre, die Oberhand über die friedlichcren, mehr auf ihren eigenen wirtschaftlichen Vorteil und den des Landes bedachten Strömungen zu erringen. Es bedarf wohl nicht erst des Hinweises, daß mit der höchstwahrscheinlich doch nur vorübergehenden günstigeren Einstellung der * palästinensischen Araber zum Zionismus und zu den Juden diese außerordentlieh schwere Gefahr, die für uns in der Araberfrage liegt, nicht gebannt ist. ■Darum gilt es doppelt, den Tag und den Augenblick, zu nützen. Der Boden, dea wk Gewerben können, ist *um allergrößten 1772 P«l5slina-Einwanderer lm Jalt Wie die Pal. Tel.■Agentur erfährt, sind im Monat Juli 1772 Immigranten in Palästina ein gewandert. (Im Juni waren 1793 Immigranten nach Palästina gekommen,) Wachsende Immigration nach Palästina Am 5. August ׳sind 520 Immigranten aus Polen in Palästina cingctroffcn. Am 3.׳ August landeten 150 sepbardisclie Juden nur. der Türkei unu aus Griechenland. Die zionistische Exekutive hat ein Gesuch an die Regierung gerichtet, ihr 500 Zertifikate für 500 Chaluzim aus Ruß• I a 11 d attszufolgen. ׳ Eise palästinensisch arabische Ordnnngsparlci Vor kurzem ist in Beisan eine neue arabisch! agrarische Partei ins Leben getreten. Das Partei- Programm cntliäit die folgenden Punkte: 1. Einführung neuer Methoden in der Landwirtschaft und Organisierung koopcrativer Gesellschaften; 2. Abschaffung׳ oder wc ligstens Recht• zicriing der Zchcntstcucr und angemessene Verteilung der Steuerlasten auf die Stadt• und Landbevölkerung; 3. ErrichUuig einer landwirtschaftlichen Bank, die den •andwirten Darlehen gegen mäßige Zinszahlung gewähren soll; 1. jeder, der sich in Palästina mit der Land* Bearbeitung abgibt, kann Mitglied der Part c i werden; 5. cs werden Friede und Freundschaft mit allen Einwohnern, sei es in der Arbeit, sei cs im grscllsciiaftlichcn Leben, angestrebt, damit sich das Land entwickle und seine Produktionsfähigkeit gesteigert werde. Teil arabischer Besitz, der auch besiedelt ist, wenn nur sehr dünn. Es ist darum ein Ereignis von nicht hoch genug einzusc.bätzender Bedeutung, daß der Nationalfonds, wie wir in unserer letzten Nummer berichten konnten, seinen Besitz im Emck durch einen neuerlichen großen Bodenkauf fast auf das Doppelte erhöhen konnte. Hält man dazu noch die sehr erheblichen Käufe der P. L. D. C. bei Afulc, die in einer Höhe von über 16000 Dunam bereits abgeschlossen sind, während weitere Käufe noch bevorstehen, dann kann man den Fortschritt in dem groß angelegten Plane auf Ucbcrfiihrung des ganzen Emck in jüdischen Be.sitz ermessen. Wir besitzen jetzt, je nachdem, wie weit man den Emck reichen läßt, 30 bis 40 «/ס der Gesamtfläche. Für die Natiönallönds-Sammler, ebenso wie für die Käufer von P. L. D. C.•Böden wird dieser sichtbare Erfolg hoffentlich, ein Ansporn zu weiterer Tätigkeit sein. Zu diesem von uns mit besonderer Freuae zu k'onstaticrcndcn Fortschritten, ist die erhöhte Einwanderung zu zählen, die in den Monaten Juni und Juli fast je 1800 Menschen betragen hat. Ebenso kann auch auf die große Zahl der zur sofortigen Einwanderung bereiten und vielfach gut vorbereiteten und qualifizierten Chaluzim hingewiesen werden. ,Wir haben also vorläufig für die nächsten Jahre genügend Menschen und genügend. Land. Fehlt in dieser Bilanz und Prognose nur noch der dritte Faktor: das Geld. Das aber fehlt uns wirklich. Die Zahlen des auf der letzten A.-C.-Sitzung angenommenen Budgets reden eine ungeheuer ernste Sprache. Mit aller Eindringlichkeit müssen die Zionisten darauf aufmerksam gemacht und aufgefordert werden, den Sinn dieser Zahlen in seiner ganzen Schwere zu verstehen. Dieses Budget der ״Konsolidicrung" besagt: das Geld, das wir, wenn wir uns auf die Erfahrungen der letzten drei Jahre stützen, wohl auch im kommenden aufbringen werden, wird nicht einmal hinreichen, das in Palästina bereits Begründete weiter zu erhalten. Für Ncucinwandcrung ist so gut wie nichts vorgesehen, für neue Siedlungen, neue Unternehmungen zur Beschäftigung der Eingewanderten, ist kein Pfennig verfügbar. ,Wie also soll die neue Alijah finanziert, wie die ins Land Kommenden untergebrach;, beschäftigt und erhalten werden? Auf diese Frage hat das A.-C. in seiner letzten Sitzung — und die Ehrlichkeit und Offenheit, mit der dies cingcstanden wurde, ist das einzig Erfreuliche daran —. keine andere Antwort zu geben ge• wußt als die eine: ,wir haben kein Geld, Drohend steigt wieder das Gespenst der' Arbeitslosigkeit, der hungernden Chaluzim, der Rückwanderung vor uns auf. Jetzt schon, wo die Lage für den nicht Watcrblickenden so überaus hoffnungsvoll und verheißend aussicht, tut cs not, diese zwingende Folge der nur unbeträchtlich ntcigcndcn, cigentlieh fast glcichblcibenden Eingänge fü!׳ den Keren' Hajessod aufzuzeigen. Erst dann, wenn eine ganz betracht• liehe Steigerung der Keren Hajessod-Einnahmen gelingt, können wir mit wirklicher Hoffnung und ohne schwere BefütclUung in die Zukunft blicken, Erst dann haben wir die Sicherheit, die heute, für uns so überaus günstige Konstellation auch' wirklich ämrtützcn zu können. ,Wird jeder einzelne Zionist das Gebot der, Stunde begreifen und seine eigenen finanziellen und seine werbenden An• strengungen für den Keren II ajessod verdoppeln und verdreifachen? Die Antwort auf diese Frage gibt auch die Lösung des Problems ‘der. jüdischen Fortschritte in .Palästina uft 1üchsj.cn.Jahj;e,,, , , . ״ Palästina Immigranten ohae Visa 43 Personen, denen die Erlaubnis zur Einreise nach Palästina verweigert worden ist, sind an Bord des ״No* vorossiisk“ in K o n s t a 111 i n 0 p e 1 einpetroffen und werden hier einige Tage in Quarantäne gehalten. Man be• fürchtet, daß sic wieder n a c h Rußland zurück* geschickt weiden. Man mißt die Schuld der Schiffs• gcscllschaft ״Gosschap״ bei, die die Beförderung von Passagieren ohne Visen v o r n i 111 nt t und dann die Verantwortung a b 1 c h ח t. Sie behauptet, die Emigranten wüßten, daß sic auf eigene Gefahr reisen. Die Rückerstattung der Eahrspesen (90 Djll.ar) wird von der Ge- Seilschaft verweigert. (Wir erwarten von der Exekutive Aufklärung, ob diese J. T. A.•Nachricht zutrifft. Dann müßte eine öffentliche Warnung vor einer solchen Schiffahrtsunter* nchmung erlassen werden. — Red.) Das Haupt b ü r o der Zionistischen O r g a n i■* s a t i o n ist von dein P a I ä s t i n a ■ A in t in Triest unterrichtet worden, daß verschiedene mit einem persischen Visum versehene Einwanderer dort zwecks Erlangung eine* 1Durchreisevisums durch Palästina vorstellig geworden si״<f, offenbar mit der Ahdcli', in Palästina zu bleiben. Das Immigrations-Departement der Zionistischen Organisation macht darauf aufmerksam, daß derartige Immigranten von dein Palästina-Amt in Triest keinen Beistand erwarten können und außerdem Gefahr laufen, in den Häfen Palästinas zurückgcwiese 11 zu werden. Die Palästina - Wanderung aus Polen Wie der J. T. A.-Vertreter erfährt, hat das Warschau«(' zentrale Palästina-Amt soeben Einreise-Zertifikate für 900 Chaluzim und qualifizierte Arbeiterfür die baldige Reise nach Palästina bestätigt. Bei dem Palästina-Amt sind für die nächste Reise nach Pakistimi registriert: ■120 Landwirte, 17 ausgcbildhctc Chaluzim, 215 Weber, 250 Chaluzoth und 1200 Personen verschiedener Berufe. Die Z a 111 der im Warschauer Palästina- Amt Registrierten beträgt 5300 Personen. Dazu kommen die bei den Pal istina-Aemtern im Lemberg und Krakau Registrierten. Durch Vcrmittlnn״ des Warschauer Palästina-Amtes sind in den ersten sechs Monaten 1924 nach Palästina eingewandert: Januar 90 Personen, Februar 193, März 132, April 467, Mai 740, Juni 720; zusammen also 2742 Personen. , Die Fabrikanten 1b Tel Awhv drohen mH der Aussperrutta Die Fahrlkunternchmcr von T c I A w i w haben der zionistischen Exekutive die Mitteilung zugehen lassen, ,daß sic eine Aussperrung verfügen werden, sobald der Sfreik noclt länger andauert. Die Exekutive wird ersucht, endlich die 11 ״ t i g e n Maß n’a httten zu ergreifen, damit der Streik beendet wird. . Eine Volkshochschule für Palästina Die Exekutive der Zionistischen Organisation hat nach Anhörung eines Exposes von Dr. Martin B u b e r beschlossen, Im Rahmen der Jerusalemer Universität eine L and e s- V o 1 k9110 c I! sc h tt I c zu errichten, die die Aufgabe hat, in einheitlicher methodischer Arbeit das Bildungsbedürfnis der heranreifenden Generationen des iscliuw zu befriedigen und so das Werk der bereits crrich« eten und noclt zu errichtenden wissenschaftlichen Institute der Universität zu ergänzen. Auf Ersuchen der Exekutive hat sich Dr. Buber bereit erklärt, eine für die Oeffentlichkclt bestimmte Darlegung des Volkshoch sch ulplanes auszuarbeitert, sowie im kommenden Frühjahr eine Studienreise nach Palästina zu unternehmen, um die Verhältnisse des Landes im Hinblick auf die Ausführung des Plans kennen zu lernen und mit den daran interessierten Gruppen und Personen nähere Fühlung zu nehmen.! Der Chaluz Gaßmain in Freiheit gesetzt Der am 24. Juli im Zusammenhang mit dem Mord an Dr. Jacob de Ha an verhaftete Chaluz Jacob ü 11 B nt a n tt wurde am 5. August gegen Bürgschaft in Freiheit gesetzt. Es ist wahrscheinlich, daß diese Freilassung endgültig ist. Wie die Pal. Tel.-A entur aus guter Quelle erfährt, liegtkein stichhaltiger Beweis gegen Gußmaint vor. Eine Araberstlrame Ober de Haan Das Mitglied der palästinensischen arabischen Exekutive, EI Hussein!, schreibt in der neuesten Nummer des offizielten Organs der palästinensischen Agttdas Jisrocl ,,Kol Jlsröcl“, daß die palästinensischen Araber den Tod de Haans tief beklagen. ״Wir trauern um ihn,“ sch eibt El Hussein!, ״weil Dr. de Haan ein Programm hatte; nach weichem ein arabisch •Jüdisches Ein- Verständnis erzielt worden wäre, ein Einverständnis, durch welches auch die Rechte der jüdischen Ort hodosen gegenüber den Zionisten gesichert gewesen wären.“ Kleine Palästina •Nachrichten Das britische Reichskabinett hat am 23. Juli einen Be- Schluß gefaßt, wonach die ׳Jurisdiktion, des Oberkommissars in Palästina sich nicht auf Fragen bezieht, die in die Kompetenz der einzelnen r e 11 - giösen Gemeinschaften in Palästina hinsichtlich der heiligen Plätze, religiösen Gebäude und des Grundbesitzes dieser Gemeinschaft fallen. Bei Ent- Scheidungen derartiger Fragen muß der Oberkommissär die Zustim in ungdeszu ständige ח Reichs Ministers einholen, und vorher die Meinungsäußerung der betreffenden, religiösen Gemeinschaft einfordern. In Bc t h Sc he am wurde ein landwirtschaftlicher Verband gegründet, dem als Mi»gli cd e r jüdis che landwirtschaftliche Arbeiter und Araber au« den benachbarten Dörfern angchören. Eine Anzahl bekannter Persönlichkeiten, darunter Bla Hk, Norman Bc nt wich, Boris Schatz und Kalwarisky, veröffentlicht in palästinensischen Zeitungen einen Aufruf zur Gründung eiltet Mutikkomervatoriums in Palästina,

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