Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIX (1924)
- Issue
- Heft 62 (5.8.1924)
- Date
- 1924-08-05
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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kl»־ 1■ (-um24 j , 'JJQ ף״יי־ז ן■«.. g,m I r> IJ t 0tteeaxzM?3EiS£‘ uü$"E EüSZ ר־ TEIntctrittmmct 0,2$ Goldmark ׳׳--!19* ״׳ ז.ד.1ד״זמ י״ ״י. י; ״ «׳ ■ .״,־ך־ .׳. j t_ נ ־~־rw*sr!f ןך»י»»ן «״•<*■ *•־"ין ך—ן II!!Ai!!\ rv"' i^niratssrjs” Redaktion und Verlag W 15. McinckcstraDo 10. Erscheint jeden Dienstaß und Freitag. Bezugspreis bei der Expedition monatlich 1.85 Goldmark. Vierteljährlich 5,25 Goldmark. AURlandnabonnemcnU werdaa in der Wihrunä der eiottlnen Linder berechnet• Nummer 62 1 Berlin, 5. VIII. 1924 *swsHesBEKCÄi.־.ä■..■. ■~״i. xxsan'^1' r: Anzeigen-Verwaltung: Jüdische Rundschau G. m. b. H., Berlin W 15, Melneke- Straße 10. — Telephon! Amt Bismarck 7165—70 Anrclgenprel»! fltfe1n11H,Nnnpftr«Ulsztitt 0,30Go!<lm«rk. SUll«!»•• 1<es,ucho 0,1צ Goldmirk. Für htbriiich« Aaxtlgea 100% Aufwth!?*, Ar.rrigcnichluOJ D i n •t g und F r 11 | ם » c h ra 111» y 4 U L f. ~Z ‘ZJC’ZT*" "Vr i—~3 1״.~j!La L,,j \ ז t"i'> rx; 7'T» ■ a#i&*iJ5»oJTזד ׳: Telephon: Bismarck 7165—70. Postscheckkonto: BcrlmNr. 17392, Pur Oesterreich: Postsparkassenaml Wien, Konto Nr. 156030. , Für Tschechoslowakei: Postsparkasscnamt Praß, Konto Nr.59410. “ RedaktionsachluD Sonntag und Mittwoch nachmittag. — Der Zionismus erstrebt für das Jüdische Volk die Schaffung einer öffentlich תרס״ד ’rechtlich «®sicherten Heimstätte In Palästina. XXIX. Jahr!;. ״Baseler Programm.'* Die Sife&md des Die Beschlösse der A.-C. •Sitzung I. Jcwish Aßcncy 1. Das A.-C nimmt mit Befriedig■ tingvonden VC r 11 a 11 d 111 n g e n Kenntnis, die der Präsident der Zionistischen Organisation in Amerika zwecks Er- Weiterung der Jcwish Agency ״efiihrt hat. Das A.-C. beauftragt die Exekutive der Zionistischen Organisation auf Grund der vorliegenden Pläne über die organisatorische Neugestaltung der Jcwish Ageucv, die V e r h a 11 d 11t n g c n s o w c i t z 11 f ö r d c r n, daß die Exekutive dem Kongreß einen eingehenden Entwurf über die künftigen Grundlagen der gemeinsamen Arbeit cmpfchlen kann. Die in Aussicht genommenen Vereinbarungen werden dem 14. Kongreß zur Entscheidu vorgclcgt. 2. Das A.-C. empfiehlt der Exekutive, die Vorschlage der Kommission für die Jcwish Agency bei den Vcrhaiidlutmcn ־־u berücksichtigen. II. Palästina •Budget A. Ordentliches Budget. 1. In Anbetracht dessen, daß aus wichtigen Gründen von der Abhaltung einer Jahreskonferenz in diesem Jahre Abstand genommen werden mußte, beschließt das A.-C. ausnahmsweise für das komm’cnde Vcrwallungsjahr folgendes Budget, das dem nächsten Kongreß zur nachträglichen Bestätigung vorgelegt werden soll. Ordentlicher Palästina-Etat Vorschlag der Budgetkonimission: 1. Landwirtschaft . . . # 125 000— 2. Erziehung . a 5$ 0C0.— <*! J>. Arbeit ...... . 30 000.— 4. Immigration . . י 29 ui 10— 5• Handel und Gewerbe. 9 000— 6. Gesundheitswesen a) Hadassah . •..-. 23 000— b) Kupatli-Cholim . . . . , . 12 000.—• 35 000— 7. Landw. Versuchsstation ...... 8 500— 8. Srhceliunath-Owdini (Vorarbeiten) ... 8 000— 9. Misrachi . 8 400— 10. Technikum .. 3000— 11. Nalionalbibliothek . 2000— 12. r.hrmiselics Laboratorium d. Universita. . . 1 000— n. Besondere Ausgaben ......... 0 500— 14. Verwaltung . 15 000— 15• 1 lynothckcnbank (Pfandbriefe). 10000— 10. Oclfenllichc Arbeiten (Darlehen an Misrnd) s ooo— 17. P. L. D. C. 5 OOO.— 18. Verpflichtungen für das Jahr 5&S1 .... (!0000— 10. J• N•*! * 5 000— 20. 1. C. T. (für Pnleslinc Electric Corporation) 12 am— 21. J. C. T. (für Restauration Fonds) * v . 5000— £ 416 400.— Resolutionen zum Palästimä-Budget: 3. Zu Punkt 1: Das A.-C. hält es für wichtig, zwecks• eines schnelleren Ausbaus der beste- 11 c n d c n landwirtschaftlichen Siedlungen noch 50009 £ außerhalb des Budgets im Wege einer Kr cd itope ration aufzubriugen. Das A.-C. ersucht die Exekutive, sicli zu bemühen, einen solchen Betrag als langfristigen Kredit für die Siedlungen — eventuell unter Garantie des Keren Hajessod — zu beschaffen. (Antrag Ruppin.) 4. Zu Punkt 3 und 4: Die Palästina-Exekutive wird beauftragt, in kürzester Zeit einen Beirat für die Ressorts für Arbeit und Immigration ins Leben zu rufen, dem Vertreter aller interessierter Gruppen bcizuzichcn »ind. (Anirag F c d c r b u s c h.) 5. Zu Punkt 4: Die Chaluzgruppcn verschiedener Richtung, z. B. der Chahrz.-Misi'ndii u, a., sind bei der Ver- Wendung des Budgetposteits II achschara des Immigrations• tt.its gemäß ihrer prozentuellen Stärke zu berück- •reinigen. (Antrag F cd c r bu s cli.) 6. Zu Punkt 5: Im Rahmen des Budgetpostens für Handel und Industrie 6011 die Palästina-Exekutive die Bedürlnissc der Handwerker möglichst berücksichtigen. (Antrag Federbusch.) 7. Zu Punkt 6: Es wird festgcstellt, daß von dem für die Kupath Chol im bewilligten Budget die Misrachi- Arbeiter für ihre Kupath Cholim einen ihrer prozentuellen Stärke angemessenen Betrag erhalten. (Antrag Feder bu sch.) 8. Zu Punkt 8: Das A.-C. ersucht den K.K.L. für die Errichtung von Sch’chunoth Owdim geeignete Böden in der Nähe von Jaffa und Haifa bei erster finanzieller Möglichkeit zu erwerben. 9. Zu Punkt 14: Die Exekutive wird aufgefordert, alle Anstrengungen zu machen, um diesen Budgetposten auf 12000 £ hcrunterzubringen. 10. Zu Punkt 15: Das A.-C. nimmt mit Genugtuung die Mitteilung! des fünanz• und J^irtschaftsrates zur ׳f'l *1 •Ul) 4J Kenntnis, daß cs gelungen ist, sämtliche rechtlichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen für 11 ic Herausgabe der Pfändbriefeder Hypot lick en bank (General Mortgagc-Bauk) zu schaffen und richtet an die Zionisten aller Länder die Aufforderung, sich mit allen Kräften für den Vertrieb dieser Pfandbriefe cinziisctzcn. 11. Zu Punkt 17: Das A.-C. überläßt es der Exekulive, die notwendigen Maßnahmen für die Vertretung der Zionistischen Organisation int Board der P, L. D. C. und für die Kontrolle ihrer Bodenkaufspolitik zu treffen. (Antrag Ruppin.) 12. Die Ausführung der Teile des M is rachi -Bud* gets, die in den Budgets einzelner Departements eingeschlossen sind, unterstehen der Kontrolle der Leiter dieser Departements. Pie finanzielle Kontrolle sowohl dieser Teile des Misrachi-Budgcts als des in Punkt 9 bewilligten besonderen Misrachi-Budgcts untersteht der Treasury der Palästina-Exekutive genau so wie die aller anderen Teile des Budgets. (Antrag vanVricsland.) B. Ergänzungs-Budget. 13. Die Exekutive und der Finanz- und Wirtschaftsrat werden aufgefordert, einen Ergänzungsetat für Verwendung von c v. M c h r c i n n a h m c n nusznarbeiten und ihn in der nächsten A.-C.-Sitzung zur Beschlußfassung vorzulcgcn. 11. Bei der Aufstellung' des Ergänzungsetats sollen für Zwecke der Erziehung weitere 5000 £ vorgesehen werden. (Antrag Y eil in.) 15. Es wird festgcstellt, daß auf Grund des vorhrtndenen Beschlusses, wie im allgemeinen auf Grund von irgendwelchen Beschlüssen, die übcr'das bewilligte ordentliehe Budget hinnusgehen, keinc VcrpflichGingen s e i t c 11 s d c s W a a d H a c h i n u e h oder seitens irgendeiner anderen Stelle angegangen werden dürfen, III. Londoner Badfjet 1. Das von der Exekutive vorgelegte Budget über Ausgaben der Organisation außerhalb Pa'ästinas im Ger.amtbctrage von 30000 £ wird mit provisorischer Gel» bmgskraft angenommen. Die Exekutive wird atifgefordeit, der nächsten Tagung des A.-C. neuerliche detailliertc Budgetvorschläge vorzulegcn. 2. Für das Comitd des Dclcgations juives wird ein Betrag in bisheriger Holte von 1320 f. jährlich bewilligt. IV. Silz der Fxekullve Die Exekutive wird aufgefordert, der nächsten Tagung des A.-C. einen eingehenden Bericht über die Frage der Verlegung der Exekutive nach Palästina vorzulegcn. Die Ielztca Sitzungen Kein Kongreß im Winter Die Frage der Abhaltung des nächsten Zlo* 11 is t c n k o 11 g res ses wurde in der Nachtsitzung vom 28. zum 20. Juli eingehend erörtert. Nach einer längeren Debatte wurden zwei G en e r a l red u c r gewählt und war Herr Grünbaum pro und Herr Ussischkiii kontra. Grün bäum erklärt, das A.-C. habe kein Recht, ln der Frage der Jcwish Agency über die Beschlüsse des XIII. Kongrosses hinansziigchetr. Andererseits sei es nicht möglich, die Entscheidung so lange zu verschieben, da dies nur ein Zerrinnen der ganzen Sache zur Folge hätte und da auch die Organisation den gegenwärtigen Zustand nicht mehr ertragen kann. Redner befürchtet keine Beeinträchtigung der Sammlungen durch die Kongrcßwahl. Ussischkiii erklärt, er werde sich hi der Frage der Jcwish Agency der Abstimmung enthalten, denn obwohl er gegen die Sache sei, erkenne er doch, daß cs jetzt keinen anderen Weg gibt, als in der ein geschlagenen R ic 111 u 11 g f or t zu f ah re n. Ein Kongreß im Winter würde an dieser Situation nichts ändern, dagegen würde er die ganze Arbeit für Keren Hajessod und Keren Kajemeth in Frage stellen. Dieses Risiko dürfen wir nicht auf uns nehmen. Es muß Wcjzmanu genügen, daß 80«,0 des A.-C. für seine Vorschläge sind. Damit übernimmt das A.-C. die Ver.111־ twortun {׳■für die Vorschläge,auch wenn der Kongreß im Sommer Ist. Dr. W c 1 z 111 a n n erklärt, er habe nicht die Absicht gehabt, irgend etwas gegen die Verfassung zu unternehmen. Die Exekutive beantragt, den Kongreß für Dezember einzubenifen, damit sic eine legale Basis hat, die Ver* handlungeii in Amerika zum Abschluß zu bringen. Einen weiteren Aufschub halte er für verhält gn iavoll. Die Exekutive würdigt die ernsten und schweren Bedenken, die gegen einen Kongreß im Winter erhoben worden sind, besonders aus Amerika, und aus Palästina. Sic sicht aber keinen anderen Weg. Die einzige Möglichkeit wäre gewesen, daß das A.-C. die Vorschläge der Exekutive in cijicr solchen Weise billigt, daß die Exekutive wcjdgsleas die moralische Möglichkeit hat, die Verhandlungen ucitcrnifülircn, da dal A.-C, als ein Ausschuß des Kongresses betrachtet werden kann, der die Stimmung des Kongresses wiedergibt. 111 der jetzigen Situation sei es jedoch schwer, einen Ausweg z!1 finden. f>r. W c i z m a 11 n , der verreisen in ui), vcrabschie• d c t sich hierauf vom A k t i o 11 s - C o m i t c.; L i ין s k y betont, es sei notwendig, daß das A.-C. in klarer Form r.1811 Ausdruck bringt, In welcher Richtung weiter verhandelt Werden soll, sonst sei es für Wei/nnmi unmöglich, nach Amerika zu kommen. Für die Amerikaner sei cs unmöglich, im Dezember nach Europa zu kommen. Dies würde die Keren Hajessod-Arbeit erschüttern. Ein konstitutionelles Bedenken darf ,nicht die Macht haben, die entscheidende zionistische Arbeit 711 stören. Sokolow betont, es seien seit dem Beschluß der Exckulive wegen des Kongresses neue Tatsachen cingctrcten, vor allem die Proteste aus Amerika und Palästina. Trotzdem halte er es für falsch, den Kongreß vor ein fait accompli zi) stellen, daher tritt er doch für einen Winterkongreß ein. Me Abstimmung wird auf die nächste Sitzung vertagt. Dienstag, den 26. Juli, vormittag wird die Debatte weiter geführt und abgeschlossen. Die Abhaltung des XIV. Kongresses Im Winter wird in namentlicher Abstimmung a b g c I c 11 n t. Herr Blumen f cid erklärt, cs sei nicht möglich, in die Behandlung des Elaborates der Kommission über die Jcwish Agency cinzutrefen. Er beantragt daher, sämtliche Resolutionen der Exekutive als Material zu überweisen und stellt ferner folgenden Antrag: ״Dis Aklions-Comitd nimmt mit Befriedigung von den Verhandlungen Kenntnis, die der Präsident der Orgnnisation in Amerika zur Erweiterung der Jcwish Agency ge. führt hat. Das Aktious-Comitc beauftragt die Exekutive der Zionistischen Organisation, auf Grund der vorgelegten Pläne und der Aussnrachc über die organisatorischc Neugestaltung der Jcwish Agency die Ver• Handlungen so weit zu fördern, daß der Kongreß zu einer endgültigen Beschlußfassung kommen kann.“ Hierüber entspitint sich eine ausführliche Debatte, die beendet wird durch den Beschluß, daß der Vorsitzende der Kommission, Herr Motzkin, sich mit Herrn B'umcnfcfd über die Redaktion des Antrages verständigen möge. Der Schluß der Battet• Debatte Dr. Hai per n erklärt, die Exekutive und d; r Plna■#- und WirtÄcIuftsrat seien mit dem Budget der Kommission einverstanden, obwohl es dm tirsprüi;glichen Antrag überschreitet. Redner verweist darauf, daß der Punkt 15 (Hypothekenbank) wahrscheinlich nicht realisiert werden wird, da die Hypothekenbank hofft, im kommenden Jahr Pfandbriefe! für £ 10.000 und mehr zu verkaufen, so daß sie nicht Geld des Keren Hajessod in Anspruch nehmen muß. Die Zionisten aller Länder werden auf gefordert, für diese Pfandbriefe, die ein sicheres An« lagepapier mit 7!״;׳ Verzinsung sind, eine große Propaganda c in z u I c i t c tu Hss Isehlt ln hcniuragt Erhöhung des Er/ieluingsbudgets um £ 5000, ferner Bewilligung von!1 2000 für das Judaistische Il.'SÜtUt. Van Vriesjand erklärt, das Budget sei unbefriedigend und cs sei sehr schwer, damit auszukommen, aber diese Schwierigkeit werde noch erhöht, wenn Erhöhungen vorgenommen werden, weil dies sofort zum Eingehen von Verpflichtimgcn benutzt wind. Redner erklärt die Position des Treasurers und die Eigenart des pnlästincnsi cheri Kreditwesens, Er beantragt en bloc Annahme des vorgeaeh 1 age neu Budgets. Dr. Ruppin Uber Kolonisation Dr. Ruppin legt in einer großen Rede die Prinzipien der bisherigen ־Kolonisation dar. Er bezeichnet im Gegensatz zu den vielen Unzufriedenen unsere Kolonisation als eine Leistung ersten Ranges, die mir dank des ausgczeichneten Menschcnmatcrials diese Stufe erreichen konnte. Wir müssen bedenken, daß wir in den Jahren 1008 bis 1014 nur etwa £ 20,000 für Kolonisation ausgegeben haben. Unsere nationale Kolonkation beruht auf drin Idealismus der Siedler, denn sonst können wir gerade die besten Menschen nicht haften. Die Siedler müssen das Gefühl haben, daß wir nicht die Geldgeber, sondern daß wir ihre Freunde sind, mit Verständnis für die menschliche Grüße der Sache. Wir stehen noch in der heroischen Zeit der Kolonisation, diese kann nicht vom Standpunkt des Buchhalters beurteilt werden. Gewiß sind Verbesserungen notwendig, aber diese können nur durch die Arbeiter seihst kommen, die auch ini stärksten Maße Verbesserungen anstreben. Die Fortschritte der letzten 15 Jahre sind ungeheuer, und wir bewegen uns weiter in der Richtung einer vollkommenerrn Wirtschaftlichkeit. Redner geht dann zur Frage •des Bodenkaufs über und erklärt, cs sei nicht zulässig, daß unkontrollierte■ Privatgesellschaften, die mit einander konkurricrcn, Boden kaufen und an Zionisten im Aodandc verkaufen. Er fordert, daß die P. L. D. G., die ein zionistisches Institut ist, von der Z.O. als einzige Gesellschaft für den Kauf und Verkauf von Boden anerkannt wird. Scliließlieh weist Redner. nach, daß die Behauptungen, man könne durch Industrie billiger kolonisieren als durch Land- Wirtschaft falsch sind. Die Erfahrungen in Palästina zeigen, daß die Industrie auf eben solche Schwierigkeiten stößt wie die Land Wirtschaft,.denn für alle Zweige des Wirtschaft*• lebe«* muß ki Palästina erst der ,Weg gebahnt weiden, 1