Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIX (1924)
- Issue
- Heft 59 (25.7.1924)
- Date
- 1924-07-25
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr 50 fUFDTSCIin RUNDSCHAU SNte 429 Leiser, M. Lcrncr, I>r. CI. Loß, M, Lcvitaa, Dr. C. Levy, O. Levy, K. Levy, M. Levy, I r. Dr, Lewin, Rctr. A. Lew!״, jt. l ewin, IL Lewin, fl. Lewin, I. Lewin, R. Lewin, sind. S. lewin, K. Lewitt, A. Lewinsky, K. l.cwkowitz, H, l.icbennomi, j. l.ieiu'sld״(l, II. Liehlcnstcin, Lippm.tmt, B. Löff, Prof. Dr. M. Löwe, Dr. W. löwe, C. Lnwensohn, Dr. Liih.tsrli, L. I tislif׳, I. Mtndelh.ttttn, l)r, I, Mover, L. Mayer, R. Mover, C11. Meißner, I r, Mclamcrson, McikIcBoIhi, R. Metulcboltti, I, Messinprr, M. Mieliel, I. Mlod/ik, L'r. Mokil, L, Moor, I . Moritz, Dr. A. Moses, Dr. II. Moses, L. Nagler, S, Nagler, ü. Neumnnn, G. Ncuinnnn, E. Oelsncr, M. Oppenheimer, I. Ostrowski, S. Padura, B. Pasch, S. Perl, E. Pilpel, Dr. A. Prinz, Dr. Rapp je 3,—, div. יי l, . Düsseldorf: II. Ehrenberg (*),—. Halberstadt: Jos. I lirseli 12D,— (2. Malbjahrcsrate einer J.threszeichnung). Stuttgart: Wcinsche! 20,—. Ein-?eine Zionisten: Rostock: Dr. Kuschner 4,— (1. Rate f. 3. Qn. 21). Berlin. Dar 1 Iniiptbliro der Arbeitspariei ״I111 a c h d 111 h“ hat für den 2. August eine Plcnarsit/nnpr des Wand Poel (Voll• 7ut:s,1t1ss1־ln1ll) der ,,I litaolidnfh1‘ narli Berlin einbeniten. Auf der Tagesordnung stehen folgende Fragen und Reterate: Die Lage in Palästina (Referent J. Sprin/ak); Bcrieht der llitnchd nt 11•Fraktion über die Sit- 7 n n g des A. C. —׳Die F rag e der J c w i s h A g e ־n c y (Referenten Robert Wellscli und Eliestar Kaplan); Kolonisations. und Finanzpolitik (Ref. Dr. Ariosoroff und Nalmm Twerr.ky); O r g a n i s a t i o n s r c f. der z i o - nis tischen Weltorganisation (Ref. Dr. Jacob liellmann); II ec hat uz und Alijalt (Ref. Uriet Friedl.uiil); Praktische P ,ו I ä s t i ״ a * A r b c i t (Ref. Jacob lfter und David Swerdloff); Bericht des Hauptbüros 11 ״ tl O r g a n i s a t i o n «frage n der 11 i i a c it d 11111 (Ref, U. Frii-dlantl und N. Werlinski); Die Fragen der j ti * d i s c h e 11 Autonomie und Landes politik (Ref. Ahff, Altr. Lewinson, Polen). Hapocl-Hazair. Am Mittwoch, den 6. August, findet anläßlich der Anwesenheit der Mitglieder des Waad Poel der Hibtchdut in Verbindung mit dem Bericht über die A. C. »Sitzung im Zionistischen Heim, Landsberger Straße SO, eine öffentliche Versammlung statt. Thema: ,,Zionistische Politik und Palästinensische Wirtschaft“. Redner; Josef S p r i n z a k , Mitglied der zionistischen Palästina- Exekutive, Dr. Chaittt Ariosoroff, Mitglied des Finanz- und Wirtschaflsratcs und Abraham Lewinson, Mitglied des A. C. und Abgeordneter des polnischen Sejm. Freie Aussprache. Anfang 8'/s Uhr, Haiioel-llnza'i'r. Während seiner Anwesenheit In Berlin wird Herr Dr. Chnim Ariosoroff in zwei zusammenhangenden Vorträgen in einem kleineren Kreise am Dienstag, den 5. und Donnerstag, den 7, August, im Zionistischen Heim, Landsberger Str. 80, über Fragen der zionistischen Wirtschaftspolitik in Palästina sprechen. Antang 85׳,י bhr. Eintritt 1 M. Die Berliner Zionistische Vereinigung sieht davon ab, des zwanzigsten Todestages Theodor Hcrzls bereits in diesem Monat durch eine angemessene Feier zu gedenken. Nach Abschluß der Reisezeit wird die B. Z. V., voraussichtlich gegen Ende des August, iitre Mitglieder zu einer nachträglichen, ׳ würdigen Gedenkfeier versammeln. Berlin. Z ugnnstcn der Errichtung eines Sportplatzes für alle jüdischen Verbände veranstaltet der Reichs־ blind jüdischer Frontsoldaten, Ortsgruppe Berlin, am Sonntag, den 3L August, nachmittags 3 Uhr, auf dem Platz des Berliner Sport-Clubs 1SQS F. V., Kurfürstendamm--Cicerostraße, ein ״W c r b c s p Q,r,t fest., Tcilj1atunehor,eclüigt., sind...alle jüdischert Vereine und ■ Einzelpersonen. Meldungen haben •bis zum 20. Anglist zu erfolgen. Die Ausschreibung enthalt Lauf-, Sprung- und Wurlkonktirrcnzen, sowie Turn-, Box- und Fcchtkämpfc. Sämtliche jüdischen Sportvereine Berlins haben ihre Beteiligung zugesngt. Nähere Auskunft bei dem Büro der Ortsgruppe Berlin des R. j. F., Bürgstr. 30, Zimmer 76; Tel.: Norden 8858. O V % Hflrn* n«pj{nor 7׳ioni<1!Urdu» VofSltiifttn«;, iVrHn W 15 , SfotntdtMfMifaSn 10, To)חס ו1חיו! BI«m*rok 6ת!ל—to * 1*01»♦«« hooUltonto Mo. ijoflhi NW K*»*1Mt%0PWf1|(1׳m11 ׳ <*'f U 7, V Frelteg, dran ÜT» Jnli •!)•»69 (C׳f Uhr HynöFftjro im Ztontet>l»6h<m Holm, Lftm!*b«r$«r Str. *9, Hotm*be»«t. den '.iS. Juli 8 •0יימז»מוV« Uhr HjniKORO im Zlonletltmhftn J»»ndeberffer 8tr, Wb Fdebtktah Iler Oiora. q׳»nnf»sr, dm 27. Juli, Wemkrnug80) ׳hwimtnf»hr4), dort 9V*. JnU, FoM-te«. ja«M«eh .?utldaeU V'rftatnv«r«iaiKBttv Ponrmrtfftf*, dort 7. Aiigtiit IttriudUlioli« KnsUhunginnriikH fflr ■uvQok geblieben« Kinder Booll♦■ (Merk) Abfahrt 1.2"i PoUikmar Hahnbof, Wildpark bmH ת»•!!!• Wlndt ttnnwvr«»**, d«*n VI. An*n*t ft Uhr Verein Freunde •tor Tauh*!ummtwt JelM« Wellen״••, Pirksir. SW. Uoien 02, 16a, 60, 61. TruUpuakt in der AneUll. D9n11T1). 5 Uhr Jfldiirbe» Panerhetm fflr Pobwftrbiinnlif•. Wellen•«•, Wrtrib»tr. SO. Donner*t«^, den 4. Septombor AniroiiUtr, 1. Kindorlifiim Ahaw». — ,J. Kindnripolffuntr. — 3. MAdehenheim Alieere. — tU Agndfti Kindorgertftn. •6 ־־־. L0hrfr«rkitÄUen de• Jüdifloheii Arbeite* emtoe, «6 ׳״־. KlBtglinRiihoim «•w. Berichtigung. Durch ein Versehen ist (m Feuilleton der vorigen Nummer, ״Geschichte der Juden auf Sizilien“, der Name des Verfassers, Albert Cohn (Palermo) weggehliebcit. Jeden lionteg »b#nd• Uhr ©ropp• Herd im GftfUn der Brmieroi 80b6sheas«r AU••• nrleftmtit••■«!« * J«den Mittwoch •k#n<J• 8V| Uhr Gropp• Out in d«r Brener•! Frio ,rirbBhain, Am FHedriehih•(!! 16/Ä5. H«tn»ram״n»*ln Gruppt) W©*t«( hirlofctrnb0rg Jedes Mittwoch •b#ndi %% Uhr Krol* der OherlottonbnrKor Zionisten. Z11*smm«u«1eln• Konditorei?oichondorf. 8chHitor§trM10, Koke Kentitrai••. Jed«n Kreis der Zionlaton d«e Weitem, Zefl»1nmr>nReif)* Konditoroi Boon, Nollondorfplivtii. •be&ds 8>^ Uhr Jeden Dienetefabend, HUitr Oitjfldiseber HtsdeoUnrerelii, Frledrlebekr. Uft Beminar U\r Jddieobe (ieeeltlebte. Düsseldorf« Anf.infT Jwni wurde ein jüdischer Turn• und Sportverein ״Makkaoi״ jjcj,fründct. In vier Wochen sliepf die Zahl der aktiven Mitglieder auf 140, darunter etwa 20 Jugendliche. Bisher wurden rcKclmaßig und eifrig gepllegt: Turnen, Leichtathletik, l׳uP»ba!l und Schwimmen. In den nächsten Tagen wird dem Verein eine Fccht- und eine große Daincnabtcilung angeglicdcrt. Für die Folge ist noch die Aufnahme des Rtulcrhetrichcs geplant. Der *Verein ist semer Tendenz nach neutral und hat 8iclt die. Aufgabe gesiellf, alle positiv-jüdisch gerichteten, sportbegeisterten Kräfte zu sammeln. — Anmeldungen für sämtliche Abteilungen und Briefe sind an das Heimbüro, M. Kaminski, Düsseldorf, Orabenstr. 28 (Zigarrengeschäft), zu richten. -H A P״O.E L ,1ז.A Z A’t R (HJTACHDUTi , ",״■־ ...יוייי ׳... .—r—־ :־? ■׳*— ־׳■׳״■׳*־־״:׳,״!״־״■׳״־ , Zwei Vortrüge am Dien.t!1g, den 4. und Donnerstag, den 7. August 1924 im kleinen Sn.l de» Zionist. Heims, Landsberger Str. 89 Df. Chajim Ariosoroff Fraoen der zlor,lsllscncn wirischadspoliliK ln Pal2silna Beginn 8 י/: Uhr / Freie Aussprache / Eintritt 1,-Mk. Gclsc111drchc,1־. (Ein W a 111 k a m p (.) Die Zionisten vcrsuchtcit schon vor drei Jahren einen der Ihrigen als Repräsentanten wühlen zu lassen. Nenn Gcineiniicvertreter waren zu wählen. 160 Stimmen winden allgegeben, •16 bekamen die Zionisten, aber keinen Repräsentanten. Dafür zogen neun stramme Demokraten ins Gemeindehaus ein, Männer, (liq 161:5 erlebt und Demokraten geworden waren. Diese |X’tn<>« kraten daeliten nicht daran, die Karenzzeit almisch,alten, da» f'roportionolwnhlreriit riiiznlultmi, den Gcmeintlehe,unten Wahlrecht zu geben oder eine Arbeitcrfiirsorgcstdlc cinzu• riehten. Als jetzt Neuwahlen mtsgcsehnelxn wurden, stellten die Zionisten Forderungen auf, vor denen sich alle demokratischen und .sozialistischen Notabel« entsetzten. Man höre, was die Zionisten verlangten: Drei von zwölf Sitzen für die gemeinsam vorgehenden Zionisten, Ostjnden und Arbeiter — etwa ein Drittel der Genieindeniitglicdcr —, Abschaffung der Karenzzeit, Aufhebung der Sporteln für die Oemcindebcamten, Proportionalwahl.systctn, aktives und passives Wahlrecht für die (icmcimlcheamten, gerechte Staffc- Iting der Ktdlusstetierzuschläge, atitrcichendc Artwiterfünorge, eine JiigeiiH-Kulturkontmission. Die Antwort auf diese For* derutigeii: Wählt nur kerndentsclie Männer, die ihrem Deutschtum I hre machen! Zionistische Forderungen lehnen wir ab. Zum Sprcclter der kerndeutschen M.umcr wurde ein Sozialdemokrat, der gern Repräsentant werden wollte, designiert, einer, der über ebensoviel jüdisches Wissen wie über sozialistisclies Gewissen verfügt, was durch ein Flugblatt bewiese« wird, das er in schlechtestem!Deutsch verfaßte, und in riet« es heißt: ,.. . . daß die hiesigen Gcmeindcmitglieder nicht willens sintl, den Kurs der zionistischen Hasardpolitik mitztimaclien, die in ihrer Auswirkung nur dazu angetan war und ist, den Feinden der gesamten ’judenlieit das Material ztt unserer Bekämpfung zu liefern . . .“ ,,Fs würde nur der Auswirkung; der zionistischen Richtlinien ent* sprechen, wenn in kommenden Zeiten die deutschen Jude« und ihre Olaubcnsbrüdcr, welche hier eine zweite Heimat gefunden haben, ruhe- und heimatlos verfolgt tmd gehetzt, von ihrer Scholle ziehen müssen, von einer Scholli־, mit der verknüpft ist i'tts Fühlen und Denken, das Sinnen und Wirke« unserer Brüder, wo unsere Kinder geboren und unsere Elter« zur letzten Ruhe gebettet liegen“ ... ״Wollt Ihr mm wie ein Ahasver einstens von dannen gejagt werden, ohne Heimat lind Ruhe?“ — ״Keine Stimme den Zionisten, die Euch die I leint»♦ und die Zukunft rauben!“ Damit dem kerndeutschen Sozialdemokraten nur ja nicht die Heimat geraubt werde, brachte er vor dom Wahllokal große Plakate an, die malmend der Welt verkündeten: ״Wühlt keine Zionisten, die Euch die Heimat rauben!“ Flugblatt und Plakat sprechen tafies politisches und jüdisches Wissen aller Prominenten der Gelsenkirchcuer die mit jenem In eine Kerhe hieben. Denn diese ollen Kamellen vom zionistischen Kindcrscltrcck, gegen die sich die Zionisten ,vor 20 Jahren wenden mußten, werden heute kaum noch in den politischen Auseinander* Setzungen unreifer Tertianer gebraucht. Was sind das für Sozialisten, die Mac Donald nicht gelten lassen, dafür in blindem Eifer irgendeinen alldeutschen Professor und Anti* semiten im Kampfe gegen den Zionismus zitieren, die nicht* von gerechtem Wahlrecht wissen wollen und ostjüdische Arbeiter verhöhnen, weil auch sic kein einwandfreies Deutsch sprechen! — Mit solchen Leuten haben sich die Gelsen* kirchener Zionisten hcrumschlngen müssen und (da nur alle Denkenden auf ihrer Seite standen) nichts erreicht. Da» Stimmenverhältnis war bei'der Wahl fast 1:2, und doch ist keiner der wirklichen Demokraten Repräsentant geworden. Kerndeutsche ״Demokraten“ und ״Sozialisten“ werden weiter im Gemeindehaus Reformen erwägen. Faiasiina-Grunüionds (Heren!laisssom m. Berlin W 15, Meinckcstraßc 10. Bankkonto: Darmstlütter n. Natlonalb.nk, Berlin, Schtnkelplati 1-4, Postscheckkonto: Berlin Nr. 104951. für ein sehr mutigi•! des Verfassers tmd Syiingogengemeiiule, Berlin W15, Melnelrestr. 10 / Postscheckkonto: Borltn 28247, r Die Geburt ihrer Tochter Regina Esther *eigen an Heinrich Mater und Frau Marth», g«b. Loeb Pillingon, Paar, 10, Juli 1924 Iticiiworketr, n Sr« Dio Gehurt oittes kräftigen Tüchterchens^N *eigen hocherfreut an Jacob Lieber und Frau Ester eob. Lieber 9. jnli 1024 — ז. תמת. תרס״ד j (Auekrtnfto, H<v!ht*f־׳t1tftnhte1), I׳'bni<üw«Dlung*pr0*0«110, 8uaU*n1?DbttriKkmt*fFftKen, Hf'm-'ljftffring von Pnknmtmton, Vnrtretung b. ti. poln. HohurJon u. OoHohUo) durch i> r. |nr. Romen Pr«(1«l, roln. Ad▼ u. voroldigtnr T>f>1crot«011*rdorpolf1. Rprechn lierlin W-15.!»mr.0WHtr.4t, Tol.t Nollondori 4146 I.el|)1itr, Oohlieor ßtrelio 1 Kommt einmal monatHch 7moh FrAukfurt 1».-11«וי». Berliner Papiervvarenfabrik nur ftir Export arbeitend, sucht zur Errichtung gleicher Fabrik in PaiSstlna mit ca. 4000 £. 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