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Jüdische Rundschau · 1924-07-08 · Heft 54 (8.7.1924) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIX (1924)
Issue
Heft 54 (8.7.1924)
Date
1924-07-08
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Für Oesterreich: Postsparkassenamt Wien, Konto Nr. 156030, Für Tschechoslowakei: Postsparknascnamt Prag, Konto Nr,59410, Rcdaktionsschhiß Sonntag und Mittwoch nachmittag. - Dar Zlonlsmui erstrebt tllr das JUdlscha Volk die Schaffung einer öffentlich . rechtlich ו׳ חביוז׳ החפ״ד jj} '• Ad'I 3hl־fafr1 1‘""",י gesicherten Heimstätte In Palästina. XXIX. Jahr!», ״Baseler Programm.‘* Die Mörder noch nicltt gciundeit — Die Meldung des ״Daily Expreß“ Bisher sind die Nachforschungen nach den Mördern oder nach dem Mörder de Haans erfolglos geblieben. l>cr ״Da i ly Expreß" vom 2. Juli gibt die Nachricht unter dem Titel ״De r Korrespondent des ״D n 11 y E x p r c ß“ ermordet. Ein mysteriöses Verbrechen in Jertisalc m“, wie• der. In fetter Schrift hebt das Blatt hervor: ״Der Mörder wurde noch nicht gefangen, und es ist noch nidit möglich, die Motive des Verbrechens fcstz.ustcT.cn, ob es sich nun um!>0• litische oder andere handelt. Er wurde häufig bedroht und seit geraumer Zeit fühlte er, daß sein l.ehcn ift Gefahr schwebte.׳‘ In dem Leitartikel derselben Nummer ries ״Daily Expreß“ heißt cs ferner: ״Vor Erhalt weiterer Details ist cs unmöglich, die Verantwortlichkeit an dem Verbrechen irgendeiner Gruppe auizubü rden. Die sorgfältigsten Nachforschungen sind im Gange, doch muß das Urteil aufgeschoben werden, bis deren Ergebnisse bekannt sind. In diesem Augenblick ist cs infolgedessen nur möglich, einem ergebenen Diener und einem Mann vor» großer Charakterstärke Dank zu zollen.“ ״Daily Expreß“ schreibt ferner: ״Dr. de Haan war einer der größten holländischen Dichter und ein hervorragender Jurist, Trotzdem er einmal ein prominenter Zionist war, wurde er ein Führer der Antizionisten und seine Telegramme an den ״Daily Expreß“ erregten überall ein besonderes Interesse. Seine letzte Meldung sandte er nur zwei Stunden vor seinem Tode ab.“ Einzelheiten der Tat Uehcr die Tat selbst sind noch folgende Einzelheiten zu erwähnen. De Haan wurde am Montag, den 30. Juni um 8 Uhr abends beim Verlassen der Synagoge des Hospitals ״Schaarc Zcdck“ von drei Rcvolverkttgclu ins Herz, getroffen und war binnen 5 Minuten tot. Der leitende Arzt des Scli.iarc Zcdck-Krankcnhauses, Dr. Wallach, war mit de Haan eng befreundet und teilt auch politisch seine Anschauungen. De Haan stand unmittelbar vor einer Rehe nach London .als Mitglied einer agudistischcn Delegation, au der auch Dr. Wallach tcilnchmcn sollte. Die Delegation sollte im Londoner Colonial Office gegen den Entwurf des Gesetzes über die jüdischen Gemeinden in Palästina Protest erheben. Das leichenbeg3nguis Das Leichenbegängnis fand am 1. Juli statt, Vertreter des Bczirksgmtverncurs von Jerusalem und der paläst inensisc 11-zionistisch cu Exekutive besuchten das Kranken haus, von dem der Lciclicnzug seinen Ausgang nahm, vor dem Begräbnis und gaben der Verurteilung des Mordes Ausdruck. Am Grabe sprach außer Rabbiner So 11ncnfcld, dem agudistischcn Führer, noch der holländische Konsul, Jacobus Kann. Nach agudistisdien Meldungen sollen 5000 Personen am Lcichcnzng teilgeiiommen haben. Laut ״Daily Expreß“ hatte ein Versuch von ״Extremisten“, das Leichenbegängnis zu einer antizjonistischcn Demonstration zu gestalten, Mißerfolg. Es wurden Rufe ״Nieder mit den Zionisten“ entlang des Weges laut. Die Polizei hatte alle erforderlichen Vorkehrungen getroffen. Dr. de Haan wurde im Jahre 1831 in Holland geboren als der .Sohn einer, bekannten Kantors. Er begann als Volksschtillchrer, widmete sich dann juristischen Studien und wurde im Jahre 1916 graduiert. Er betätigte sich auch schriftstellerisch und galt als einer der bedeutendsten modernen holläiidiscbcn Lyriker. Als glühender Anhänger des Misrachi zog er im Jahre 1919 nach Palästina, wo er Antizionist wurde und sieh der Aguda anschloß. De Haan war mit einer Christin verheiratet. Das letzte Telegramm de Haans Das bereits oben erwähnte Telegramm, das de Haan zwo! Stunden vor seinem Tode an den ״Daily Expreß“ sandte, bat folgenden Wortlaut: ״ K a b c 11 c 1 c g r n m in e aus Amcrlka stellen fest, daß die Einkünfte der zionIstischen Fonds im letzten Monat betracht• lieh gesunken sind und daß das Budget der Zionistischen Organisation 11 i c 111 zusammengebracht werden wird‘. Auch das scluecktidtc Ernte de Haans kann nicht hindern, darauf liinznweiscn, daß es sich hier um eine der üblichen de llaanschen Meldungen handelt. Das Palästina-Budget ist bekanntlich durch den Erfolg der Keren Hajessod-Kanipagnc in Amerika bis zum nächsten Winter gesichert. Wenn der Keren Hajcssod im Juni (den de llaan allerdings gnrnicht meinen konnte, da er am 30. Juni tetcgraphiertc und an diesem Tage dar, Ergebnis selbst in Amerika nicht bekannt sein konnte) einen geringeren Betrag erreicht hätte, so wäre dies ganz natürlich, da im Sommer die Eingänge sich ja immer vermindern. Jedoch sichern bereits die tm Winter gesammelten Summen das Budget der Sommcronatc. Sollte jedoch de Haan die Eingänge im Mai gemeint haben, wie es dem Wortlaut des Telegramms entspricht, so genügt es auf die in Nr. 52 der ״Jüdischen Rundschau“ veröffentlichten Maicingängc von 39 008 £ zu verweisen. Hält man dagegen die in Nr. 40 unseres Blattes erfolgte Bekanntgabe der Eingänge im April, die 43 611 .€ atranachcn, so kann man selbst beurteilen, ob auch nur der geringste Anlaß zu einer •olchcn Meldung vorlag. Ein Arllkrl de Bnans Dr. de Hain hat auch erst vor kurzem im ״Handels־ blad", Amsterdam, dessen Korrespondent er gleichfalls war, einen Artikel ״Das Dementi“ veröffentlicht, der, gegen die ״Jüdische Rundschau“ polemisierend, den Nachweis erbringen will, daß das von 1ms seinerzeit initgctciltc Dementi der artizionistischen Erklärung König Husseins unzutreffend vci. Der Artikel schließt: Auf Ersuchen der Palästinenser hat König Hussein seine Erklärung nun au Musa Knzim Pascha cl Hussein, F’iilirer der nationalen palästinensischen Bewegung, erneuert. I.'eherall viril es veröffentlicht. Auch die zionistische Exekutive weiß es. Eine Abschrift, •gezeichnet vom Sekretär der arahisrlirn Exekutive, habe ich der Redaktion zugesandt. Die Erklärung lautet: ״ich sehe die zionistische Bewegung als Unrecht gegenüber Mohammedanern, Christen und orthodoxen Juden an. Und als ein Diener der Gerechtigkeit werde ich mich mit aller Macht gegen eine solche 1*01! tik stemmen, mit Fiilffi der gesamten islamitischen Wett. Diese Erklärung hat Seine Majestät der König Sr. Ex/״ dem Pascha gegeben, nachdem Gol. Kisch von der Zionistisehen Exekutive einen Brief Seiner Exzellenz Siieik Fuad cl Kathib, Minister des Auswärtigen, veröffentlichte, womit <110 Zionistische Exekutive beweisen wollte, daß eine derartige Erklärung nicht schon früher durch S. M. dein König abgegeben wurde." gez. Khalib Sakartini. De Hann übersah allerdings, daß auch auf dieses Dementi des Dementi seine eigenen Bemerkungen in demselben Artikel angcwemlct werden können, die Imitcn: Wollen wir drum doch verständig sein und den Werl solcher Dementis und Zusagen nicht überschätzen. Hier sind wir im Osten. Nach beiden Seiten macht man, Zusagen. Nach beiden Seiten dementiert man. Das ist nicht. Lüge und Schlechtigkeit. Es ist nur die Sprache des Landes. (I) Prcssesllnmcn Von den Prcsseslimmcn anläßlich der Ermordung de Haans erwähnen wir die folgenden Bemerkungen des Ainstcrdamer ״Aligcmcen H a 11 d e 1 s b I n d“: ״Der Verstorbene hat viele Feinde 111 lind außerb alb P a I ii s t i n a s gehallt. Seine juristischer! Vorlesungen in Icrnsalem mußte er infolge des Protestes der jüdischen Siudcnten einsteilen. Nalium So ko low, der anläßlich der zionistischen Inbiliiumsfeicr in Amsterdam die hervorrageiden Leistungen der holländischen Juden in Palästina erwähnte,!nachte eine deutliche Ausnahme; er konnte nur de Haan damit meinen: Prof. Obbink schreibt über ihn: Wenn ich mit de Haan (in Palästina! auf der Straße ging und sah, wie die Juden auf die Straße spuckten, sagte ich ihm: ,Das haben sic nicht niis Respekt vor Ihnen getan', worauf er antwortete: ,Nein! Das haben sie!ms Respekt vor Ihnen getan. Denn wenn ich allein bin, spucken sie mir ins Gesiebt‘. De Haan war 1919 als überzeugter Zionist nach Palästina gegangen, Durch die tatsächliche 1 age sehr enttäuscht, wurde er הוות heftigen Gegner der Zionisten und erhob schwere Beschuldigungen gegen die zionistische Leitung, wie, daß von den für den Aufbau, gesammelten Geldern zuviel für Beamten aiisgcgcbc׳» und daß der Sabhath entheiligt werde. Besonders verhaßt machte er sich durch seine intimen Bczi cli!111 gen zu den arabischen Füll rer 11. Mit Vorliebe bediente er sich der arabischen Sprache. Er schrieb viel, was dem Zionismus als soIc 11 cm schaden könnt c,“ Bis jetzt hat nur ein einziges Blatt die Ermordung de Haars zum Anlaß einer offen a 111 i z i o 111 s t i .1 cn c n Kampagne genommen: die Londoner ״Mom 111g Post“, Diese schreibt in ihrem Leitartikel vom 3. Juli: 111״ Palästina, welches ,unter dem zionistischen Joch zu leiden hat׳, hat das Attentat 1ingeheuere Entrüstung hcrvorgcrufcii. Dieser Mord wird hoffentlich die Auf merksamkeii der Regierung auf die neucingetretene Wandlung in Palast i n a lenken. Die alten Z f o n 1 s t c r , die auf ihren Zionismus stolz waren, sind über die barbarischen und zum größten Teil atheistischen Kommunisten, die von den russischen Bolschewisten ins Land geschmuggelt wurden, sehr empört. Der Zionismus, der ursprünglich eine religiöse Bewegung war, droht, in eine revolutionäre Bewegung auszuarlen. Herr Macdonald möge den zionistischen Machinationen in Palästina seine Aufmerksamkeit schenken. Er würde sich dadurch die Dankbarkeit dreier Rassen, der Araber, der Juden und der Briten, erwerben." Der Londoner ״Jcwish Chronlclc" iclirelbt in einem Leitartikel der letzten Nummer 11. a.: ״Einige antizionistisdic.Zeitungen haben behauptet, daß Dr. de Ha au von Zionisten ermordet wurde und die ,Morn in g Post' erblickt In dem furchtbaren Morde Bolschewismus und Kommunismus. Wer jedoch mir eine Atmung von den wirklichen Verhältnissen in Palästina hat, wird wissen, daß es 11 ö c h s t u n w a 11 r 1 c 11 e 1 n H c h ist, daß dieser Mord begangen wurde von jemandem, dessen zionistische Arbeit so unbarmherzig und giftig von de Hann angegriffen wurde. Es ist andererseits bekannt, d aß er erbitterte persönliche Feinde gehabt h a t,“ « Im Warschauer (niclitzionisüschcn) ״Momcnt“ schreibt B, Jauschso hn: ״Er (de Haan) hat sic (die orthodoxen Juden) von einem Verrat zum andern geführt. De Haan schreibt Memoranden nach London. Er hiiiterbrlngt dem verbissensäen Zionsfeind, Lord North cllffc, Dcnunzatloneu. Desgleichen dem arabischen König Hussein. Er schickt bei jeder Gelegenheit Depeschen und Artikel mit Vcrleumdungcn und Dcnunzatloncii gegen den neuen jüdischen Jischmv an die englischen Zeitungen. Er führt einen Kampf gegen den Waad l.eiimi, gegen das Obcrrabbinat, gegen die Autonomie der jüdischen Gemeinden, er verlangt, daß die jüdischen Gerichte nicht selbständig seien, sondern «teil mohaimncdaiiiselien unterstellt werden, er verlaßt eine •Dcmin/atiou gegen den jüdischen Selbstschutz. Wie ein Feind, und zwar wie ei!1 äußerer, hat dieser Mensch täglich intrigiert, gehetzt, demm/iert und sich bemüht, alles zu zerstören und zu vernichten, was mit soviel blutigem Schweiß mühselig geschaffen wurde ... Dieser Mensch ist für uns ein Rätsel.“ Ans der agudisfLschcn Presse ist folgende Bemerkung in dem Leitartikel der Wiener ״Jüdischen Presse", pc• zeichnet P(mchns) K(olin), hervor/uhtben: ״in den schmerzlichen Stunden des ersten politischen Mordes unter Juden i1״ heiligen Lande wollen wir alle religiösen und politischen Diflcrenzen 11 i 111 a 11 s e t zc n und mir den tiefsten Ab• scheu vor dem Mord zum Ausdruck bringen." Eine Anfrage Im Unterhaus Im Unterhalte hat Colonel Howard Burv an den Staatsisekretär für Kolonien eine Anfrage gerichtet, ob diesem eine Information über den Mörder des prornii nten Anti- Zionisten Dr. de Haan /!!gekommen sei. Ferner fragte Bury an, ob cs dem Staatssekretär bekannt sei, daß Dr, de Haan Im Begriffe war, nach London zum Colonial Office zu reisen, wegen der Unterstellung der orthodoxen antizionistiselicn Judrn unter zionistische Herrschaft und schließlich, ob die Regierung sofort Schritte unternehmen werde, um den Mörder auszuforschcii. Sir Derber! Samuel will keine Verlängerung seiner Amisperiode Der High Cominissioncr von Palästina, Sir Herbert Samuel, ist statt, wie beabsichtigt, am 29. bereits am 24. Juni nach London abgercist, um in Europa seine bis September dauernden Ferien zu vcrbringen. Vor seiner Abreise empfing er eine Delegation des Waad Lcumi (Jüdischer Nationalrat), der er erklärte, daß er im September nach Palästina zurückkehren werde, um noch ein Jahr bis zum Ablauf seiner fünf Jahre, also bis Sommer 1925 laufenden Amtsperiode zu bleiben. Als Grund wird im ״Jewish Chronicle“ Herbert Samuels Gesundheitszustand, der sich seit seiner Erkrankung vor zwei Jahren noch nicht völlig gebessert hat, angegeben. Herbert Samuel in London Am 2. Juli trafen Sir Herbert Samuel'und seine Gattin in London ein. Pressevertretern gegenüber sagte Sir Herbei t, er sei tief erschüttert über den Mord an Dr. de Haan. Er sandte ein^ Beileidstelegramm nach Palästina. Am 3. Itili besuchten Sir Hcrhcrt und Lady Samuel den palästinensischen Pavillon in der britischen Rciclisausrtellung zu Wembley. Die palästinensischen gemSßiylfn Parteien nehmen am arabischen Kongreß nicht teil Jerusalem (J.T. A.) Am 29. Juli haben die ara• bische gemäßigte Partei, sowie die pa'.ästincn-ich-ara• bische Bancrii-Parlci nach mehrwöchiger Beratung cndgii'ti? beschlossen, an dem s i c 11 c 111 c 11 arabischen Kon• groß, der von der palästinensisch-:irabischcn Exekutive für den 20. Juli cinberufen worden war, nicht teilzunch• men. Die beiden gemäßigten Parteien wollen sich an dem gleichen Tage zu einem eigenen Kongreß vereinigen. Englischer Bericht an den Völkerbund über die Palästina-Verwaltung ln der am 1. Juli stattgcfuiidenen Zusammenkunft der crmancutcii Mandatskommission des Vüikcibundcs berichteten lerr W. Orntsby-Oorc, der Vertreter der britischen Regierung und vormalige Untcrstaatssekrctär für die Kolonien, sowie Major Kcitli- Ko ach, früher Hilfssekretär der palästinensischen Regierung tmd gegenwärtiger Leiter der Palästina-Abteilung des Kokmialamtes, über die Verwaltung Palästinas. Ormshy-Gore sprach über die Maßnahmen der Regierung zur Sicherung des Nationnliicims für die Juden sowie der bürgerlichen und religiösen Rechte aller Einwohner Palästinas, unabhängig von Resse und Religion. Großbritannien, sagte er, bemühte sich, allen Einwohnern, die gleiche Bchandlung angedeihen zu lassen. Es wären jcdocli viele Schwierigkeiten zu überwinden, die sich aus der Verschiedenheit der Bevölkerung ergehen. Die Regierung unterhält in Zi-- Jordanien und in Transjordauien je eine Verwaltung. Trans* Jordanien ist schließlich in ein eigenes politisches und administra* tives Gebilde umgewandelt worden. Major Kcith-Roach ergänzte dann Herrn Ormsby-Gprcs Bericht. Die Prüfung des Berichtes ist von der Kommission für die Herbst• Sitzung vertagt worden. Die Amerikaner iür Verlegung der Exekutive nach Jerusalem Die 27. Jahresversammlung der Zionistischen Organisation Amerikas hat eine Resolution angenommen, in der die Vcrlegung der Leitung der Zionistischen Organisation von London nach Jerusalem gefordert wird. In die neue Exekutive der amerikanischen Zionistischen Organisation sind gewählt vvor• den u. a.: Louis Llpsky, Richter Bcrnatd A, Roten• blntt, Max Schul man, Rabbiner Silver, Fr|. Henriette S7,oid, Dr, Tanncnbnuni, Cohnheim, Ah. Gold• borg, Orabclsky, Emanuel Ncumann, Morris Ra• I thenberg, Louis Topkis und Kailsky,

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