Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1924-06-27 · Heft 51 (27.6.1924) · page 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIX (1924)
Issue
Heft 51 (27.6.1924)
Date
1924-06-27
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
82% known words query
IRI
…/2651273-2652595-2652642--15851-2675185
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

4 entity mentions

Seite 370 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 5! I (• km der fdäsclieii Vidi '■rtz -Tovart Der Oberkotumissar Sir Herbert Samuel war bet der!*rstaufführiitisj der Oper ״Die Jüdin“ von Italevy durch iic palästinensische hebräische Opern gesell- 1c 11 .ו ft anwesend. Bei dieser Gelegenheit überreichte der )irckior der Oper, Golenki״, dem Oberkommissar ein .lemorandum, in welchem die schwierige finanzielle Lage irr Gesellschaft erörtert lind die Regierung um eine leis teuer gebeten wird, ln dem Memorandum heilit s, daß wenigstens 0000 Pfd. notwendig sind, um der Gesell• .chaft die Weiteifiihnmg ihrer Aufführungen in hebräischer praclie zu ermöglichen. Herbert Samuel empfing am 22. Juni eine Delegation!er aus ländischen Pressevertreter, die unter!cm Vorsitz des Rcv. H. Oanby, des Jerusalemer Korre- ,pomleuten der Londoner ״Times“ vor kurzem einen Verband '!׳gründet haben. Die Delegation unterbreitete ein Gesuch er die Regelung ries Verkehrs zwischen Presse und;citiermig. ifutnditand n Stettin wurde am 22. Juni eine Sonnenwendfeier abclialteu, zu der auch General Ludendorff erschien. Er eit eine Ansprache, in der er folgendes sagte: ״Heute selten ir umereti Grund und Boden, sehen wir unsere Heimat bcr o 111 v 0 n ״tu i n d c r w e r t i g c n M i s c h 1 e u t c 11“. Wir msscii eikcnneii, daß wir zur Reinhaltung unserer ns sc 7.11 wenig getan haben.“ (In moralischer Beziehung iierdings. — Red.) ln Köln erregt es unliebsames Aufsehen, daß der Volksirtschafller Professor Dr. Eckert von der dortigen Uni- .ersität seine Vorlesungen über ״Einführung in die Volkslirtschaftsiehre“ mit antisemitischen Bemerkungen versieht. 1s er neulich erwähnte, daß die Sterblichkeit der 11 d c 11 größer sei als die der Christen, erscholl Bei* 3 11 s g c t r a 111 p c 1 der Völkischen. Er erkläitc auch, sei für einen Deutschen unerträglich, wie Ludendorff :11 Reichstag rotrirtfdi ange pöbelt werde. Eine Wiener jüdische Persönlichkeit hat Ussisclikin ine Spende v o 11 200 Millionen Krone 11 (zirka iOOO Goldniark) für den Jüdischen NaLonnlfonds übermittelt. Am 20. Juni hielt Ussisclikin in der Wiener s cp harischcn Gemeinde eine Ansprache und führte aus, er ibe den sephardischen Führern in Jerusalem versprochen, 1 1 re Brüder überall zur Mithilfe an dem jiidisclien Aufbauwerk if/ttmfen. Im nächsten Winter wird in Jerusalem ein sephar- 1 •.eher Weltkongreß tagen, der für das Aufbauwerk von oller Bedeutung sein wird., oltn Wie die J. T. A. aus zuverlässiger Quelle erfährt, bereitet < e polnische Regierung cm neues Gesetz vor, 1 ich welchem Tausenden von Personen, die heute noch a's Ausmier gelten, das Bürgerrecht bewilligt werden soll. 1s Gesetz betrifft alle jene Ausländer, die in Polen seit Im Jahren ansässig sind, ferner alle diejenigen, die in Polen 1 je c r e sd i c n s t geleistet haben, sowie deren Eltern. Auf i jiind dieses Gesetzes werden Tausende von jüdischen I fl ü eil 11 i n ge 11, die sich seit Kriegsausbruch 1014 in Polen 1 [finden, Bürgerrecht erhalten und endlich der ständigen 4|ngst vor Ausweisung enthoben sein. Wie der J. T. A.-Vertreter erfährt, beabsichtigt der neue o r s t a n d d e r W a r s e 11 a u c r J ü d i s c 11 e 11 G c m e i 11 d e f Initiative der zionistische 11 Mitglieder eine inisive Tätigkeit für die Palästina *Arbeit zu beginnen. I je zionistischen Vorstandsmitglieder in den Gemeinden ganz 1 ifilens werden schon in den ersten Sitzungen der neuen ’meindcvcrwaltungen Resolutionen zugunsten der Palästinabeit einbringcii. Man erwartet, daß sich die Mitglieder <:|r Partei der Agudas Jisrocl für eine die gesamte jiSlische Bevölkerung ergreifende Zwangsstcuer zu- 111 s t c 11 <1 c s A11 f b a u s Palästinas bereit erä r e 11 werden. (?) Die polnische Regierung hatte sich das Recht rbchalten, ihrerseits drei Mandate für die War- II a u c r jüdische Gemeindeverwaltung zu 111׳ setzen. Es verlautet, daß die Regierung zu Miterlern der Gemcindercpriisentinz drei notorische s s i m i!a 111 e n ernennen will, ״damit in der Repräsentanz jgde Richtung im Judentum vertreten sei“. Bemit’icii haben die Assimilanicn kein einziges Mandat erngen. Der jüdische P a r I a m c 111 s k I u b hielt über se Frage eine Sitzung ab. Die Abgeordneten G rünbaum d Rabbiner Lewin wiesen nach, daß ״ach dem j üd i s c 11 e 11 esetz. eine Regierung keine jüdischen Gcmeindcvcrtretcr icnncn darf. Es wurde beschlossen, daß keine der jüsehen Parteien eine Nomination der Relcrung an nch me 11 soll. Daraufhin wurde eine Komssion aus den Abgeordneten G rünbaum, Dr. Thon und irs eh braun an den Bildungsminister entsandt, um ihm e Forderung zu überbringen, daß die Nominierung der drei :rtreter durch die jüdische Repräsentanz selbst erfolget! soll. Laut ״Kurier Warszawski“ beabsichtigen die vj.irschauer Assiinilnntcn angesichts ihrer Niederlage eine Fjjsonderc K u 11 u s g c 111 c i 11 d e der ״Polen nios|. i sch er Konfession“ zu gründen. ־־fitvünun , ,P‘c jüdischen Organisationen in Transsylvanien rot feit Hieben die folgende Deklaration: Die transsylvaniich Juden fordern: 1. die gesetzliche Garantie r R c c 111 e e i 11 e r jüdischen Minderheit; volluilige Freiheit auf kulturellem, religiösem und sozialem bict; proportionale Vertretung auch im Pariauit, Staatsdienst und den Gemeinden. 2. Die Anerkennung 5 Rechtes aller jüdischen Einwohner Groll-Rumäniens, sich eine Minderheit zu organisieren. Zu dem ■ eck soll der ״Verband der Juden G r o U - R u - :!nie 11 s“ geschaffen werden. Der ״U j K c I e t“ teilt mit, daß die rimiänisclic Regierung h nunmehr entschlossen Jiat, eine U n t c r s u c 11 u n g s - ׳ m ni i s sion nach Siebenbürgen z.u entsenden, lebe über alle antisemitischen A u s s c h r e i t u n - III der letzten Zeit eine genaue unparteiische Untersuchung icltfüliren soll. Um jede Parteilichkeit bei der Untersuchung;/!!schließen, hat die Regierung bestimmt, daß die Kom- 'sioti durch Vertreter der jüdischen Organit i o n c n von Siebenbürgen und Altrumänicn j:änzt werde. Zu diesem energischen Schritt entschied sidi |: Regierung auf Grund eines eingehenden Referats des [ißcnministers Duca. Sowohl der Jüdische Nationalrband Siebenbürgens als auch der Verband der n g eborenen Juden in Altrum änien haben die icrung rechtzeitig auf die schweren Folgen, welche die iclircitungcn unverantwortlicher Elemente hinsichtlich der 1111 ni 1111 g i m Ausland haben müssen, aufmerksam ge- ׳c״t. .Wie ״Uj Kclct“ berichtet, sei die Regierung auch jreit, in allen Fällen berechtigter Forderungen, den Juden, h hci diesen Ausschreitungen Schaden erlitten, einen Schadenatz zu leisten, , *! .,״״* ־׳׳■. f «■/ lt hi 'v'. ׳ W I bkJP W k <4 4> 111 w ii Ht'.roj Üorlfr.frr *«©}!י Harlin \V15 , Mftfnak#*tra8® 10* T6Upko»> Bismarck —70 * roeUehaoVkonla!א•. Barilji N'W 7• K*«>«nr6r*rft!H1n£ der fi. Z, V. Freiittg, d*־>n 27. Jani ahami» Uh* ÜyBR^oyu im ZionUt1«<'han Lendaberger Rtf. bä. Sonnaborxi. d«n vu Jmd rnorKona 9V« Ubr ftjnaKöga im Zio&tsilaahan TUim, L&ndiborcor Btr. SD, G״Ur*4l«n.|, ebanda 8K übf im 7lnnistl*0b©n!!«־•im, I'i%n«1ah*',ß’*r Rtr. R7. Ob.twar Pr IlrtHmfinn Hig*t «ZionUUsfh# Organlaalioii enä Jawtali *raa^f.** Sonntag־, d«n *4». Juni ]|«brl!*rhn tif»vefh«MiulA In lUrllM Aatn□* naeii fMtitoHhabmmg TCrVnar) Trc<TpnnVk t M.4A Sift-Itbahnh׳׳f Almtnitd«׳•( ln»*, »11( «lam TUtmafalff. AbBthrt t P ויח, ~ Ns1'l(At'.1/!nr I »ioh 2 lft am liaiiiihof Alftxftii'lftrtilat■ untor dar! Hu* Ov rtnltfM rtjUn). 2,U»I wird dort, f1t1tf*«ab<m. *־ AU» H0Uüt«r nnd RohUltsflimen t\*r HabriUaDHen Hpraühafihute aind h»raU0U omgt'k'lnii, בית ספר ללשון העברית בברלין,. ביום א׳, כ״ו סיון, הפלגה לסרידריכסדאגו 1בככע הדולר לאירקנח, הפגישה בהיצע חסר רבע בתחנת אלכסנדרפיואץ על בבש דגיסילה. היציאה לפרידרינסהאגו בתשע שעות ושלושה רגעים. - פגישת הנטושות בשתים ורבע בתחנת א^כסנדרפלאץ תחת השעון (קיניגשטראפה). שם יודיעו לאיזה מקום צייר לנבוע. - כל התלמידים והתלמידות שמלפנים טתבהשים להשתתף בהפלגה ור JQrfUtli Nationale FrauaoTerainlganf Donnerstag, don 10. Juli Jüdisebea C1en«nuns1׳b«fm f,ebnita, AlGbkhrt 0/JO Htett.iner Vorortbbf. Dünooratng, don 24. .1 nli Kind«»rkr»nken»nataU וי־יסח! b. Periln Abfahrt 2.40 Stettiner Wcnrtbhf. Donneratasr. den 7. August larnolitiacbe SraiohungaanafaH für e׳*!«t{g atirüokffobPebeno Kindor Iio«H»e (Mark) AM»brt PnUd»m»T P»bnhn1, WÜdpATk nm»teia:en nneb BenHti Btndt. Donner•»H(f. d* 2 חt• AiiRntt nachm, R Uhr Verein Froumi« d»r Tt»t1b«h1mmnn Jell«!• Ilm'm, Waißen^n©, i'arkatr, VfJi. Linien 02, 102, 1>01 ׳׳. TreHpunkt in dor Anstalt. nechm. ß Uhr Jfldlscbaa P1׳narhaim für Rohwachalnnljf«. WVICenaee, Wftrtbatr, 20, Donnoratag, den 4. September Arurnatatr. W17. 1 Kinderhoim Almvr». — 2. Klnderapolmmff, — 8. Mfidohonhelm Abftw^ — L Agudas Kindorgartem. — 6. LohrworkatkUon doa Jüdiaobon Arbeite• ftmto», — ß. NüogUnsaboim uew, Jeden Montag ftbenda bj-f Uhr flrap»• Nord! im Garten der Braneroi 1ז)ז-11ץיין01ד, Sohönhaaior Allae. neteammfiuettt Jeden Mittwoch abend• bSi Uhr f«rnpr• Oat in der llrauerei Krlatr'־cluhaln, km Frlelriohahaln 16/23, llalKaa1man1ain Jeden üien*t»f n Uj,r Oatjiäi.fl«*r RtadaHlaaverela, Friedriehetr. 111 Reminar für IQdiioli• (leaeiiiohte, Gruppe Weat-CherUtteitbar* י■ G©m©laaeh«ft mll I4f Uarlloer MiararkUdrapp© Jeden SonnaVand «««7—0 .ותן!י Uhr, Herr Lararus llarth? ״Kleine Propheten*» Jo•©( Haj'dntir. I. Jeden M«»ntag b—2V4 Uhr ebenda, Herr Dr, Brünn! r*anfender Woebm alisdmitt. nus der Thora uod rrnphctnii, in dar Synagogo Peataloaai« ütr©••«', \Vorhflntri^»«*ynagog©1j«aal (Hof, rcohte Tilr). Jeden Montag jiarhm. Uhr, Harr Habb, l>r. Fmii Leryi Paalmen, im boikilier-Healgymnaainm, Chariottenburg, SohiUeratr. MH,!־*(tauen Der J. T. A.•Vertreter erfährt aus offizieller jüdischer Quelle, daß dieser Enge zwischen der herrschenden Partei der christlichen Demokraten und den jüdischen Abgeordneten Besprechungen stattgcfundeii haben, wobei die Christliehen Demokraten als G e g e n 1 c is t u u g fiirdic Unters t ü t z u 11 ix eines ihnen genehmen Kabinetts folgendes versprachen: Leg.1־!ksierm1g des N a t io 11 a 1 ra t s; Aufrcchterhaltung des Fonds eines jüdischen Ministers und Zurückziehung des von den Juden bekämpften Gesetzes filier die j ii d i s c 11 e 11 Gemeinden. Die jüdischen Deputierten erwiderten: Obwohl die Versprechungen vom Standpunkt des jüdischen Interesses ungeheuer wichtig sind, halten die jüdischen Sejm-Abgeordneten dafür, daß eine ״c i 1: - seifige Regierung“ dem Lande. Schaden bringen kann. Die Juden wollen eine Verquickung der besonderen jüdischen Interessen mit den allgemeinen Staatsinteressen in jeder Beziehung vermeide 11. DotUnd Am 15. Juni beging der Niederländische Zionistenhurni in Amsterdam das Jubiläum seines 25jährigen Bc- Stehens. Aus diesem Anlaß fanden große Kundgebungen statt. Der Präsident der zionistischen Exekutive, Nalium So ko low, traf aus London zu der Feier ein. Er wurde .auf dem Amsterdamer Bahnhof durch die holländische zionistische Jugend empfangen und nach den! Fcsthaus geleitet. In einer Massenversammlung beglückwünschte Sokolow die holkin* dischcn Zionisten zu ihrem Jubiläum, Die Versammlung bcschloß, telegraphische Grüße an die C.halu/im, au die Herren Jnrobus Kanu und van V r i c 8 I a 11 <1 nach Palästina, sowie au Dr. Wcizmaiin nach London zu senden. Am Abend f.'md unter freiem Himmel eine Versammlung statt. Nach den Ansprachen wurde der P a lä s t i n a f i 1 nt vor¬ וך.ה ק 4' י “ i'*'׳ 0• «ר־־ a ■ ,י״,־־־׳'״׳,:. /?ג"׳ is Ii. d kl u e.־. j 4r/ä02, öaa 29. Juni wird dio H ERZL-WALD- AKTION anlässlich des; o,c4!> •־־ durchgoführt. / Gestaltet diesen Tag zu einer machtvollon Kundgebung für den NATIONALFONDS. geführt Sämt’Iehe hol'ämfischcn Zcifungeii vom Sonntag, widmen dem Jubiläum längere Artikel, die zugleich ein» Würdigung der zionistischen Bewegung sind. Sokolov hielt Besprechungen mit prominenten holländischen Juden ab (Nab«»* 1 * * * 5 Ontrn Der Korrespondent des arabischen palästinensischen Blattes ״AI i f B a“ in Bagdad teilt mit: ״Die Irak- Regierung hat einen jüdischen Jugcnd-Klu b in Bagdad geschlossen mit der Begründung, daß dieser Klub Meinungsverschiedenheiten in die Juden heit trage (!). Kein Wunder, da der Klub von der Zionistlschcn Organisation gegründet wurde. ,Wir danken der Regierung für diese Aktion.“ 28AkwcIs derZlonlsIenstcuer-Einoänfje IRrdas!.Quartal 1524 vom 17. bis 24. Juni 1024 Of, _ Kmillng.iil _Clr1(;.n, vom Im,•- •i.m f.l yu,24 1Ö3,— 1435,— 20,— WO,— r«hlbttr»f 17,— 335,- 30.— eine Inltl. Kilck.Unit• 11.11,1״. ‘i4,«, U Bochum 200,— 21,— r.uikfurt a, M. 1770,— 250,— Wür/biirg 50,— 3,— Einzelne Zionisten 050,— 29,— Spezifikation: Bochum: Frl. Colin, L. Spottheim, L. Tepper je 5,--, L, Klausner-Barmen 4.—, div, 2,—. Würzbürg i I. Ost rach 3,—. Einzelne Zionisten: Bauchem: L. Baum 3,—. Uedburg-Erfii H, Katz 6,—. Buttcuhauscni A, Ücttingcr 3,—. Konstadt: Dr. Reich 6,—. Llppstadtj A. Stern 5,—. Prostken: Dr. Koppclkowski 3,—, Remscheid: H. Zauderer 3,—, 10. Ausweis der Zioni.stfnsloncr-Finnüngeiür das2.Q03rtal 1924 vom 17. bis 24. Juni 1924 Ort Konlingfnl lnkl. RückstMide Eingine vom 17.0. bl• V4.0.24 Jltlgt• untt f.2 Qu 24 Peblbttr»f Bochum 217,— 55,— 55,— 162,— Mannheim 200,— 50,— 50,— 150,— Nürnberg 600,— 158,70 492,— 10a,— Her.■•Gruppe Pfalz 200 — 10,- 35,— 165,— Stolp 40,— 40,- 40,— — Würz bürg 80,— 3- 20,— 60,— Einzelne Zionisten 650,— 62,-*) 631,— 19,- Spezifikation: Bochum: Goldwerger 20,—, S. Brand, S. Pl.uimcnliaft, I. Klausner, L. Stopper je 5,—, M, Inslcr, B. l.ampcl, B. Turteltaub je 3,—, div. b,—. Niirnbergi L. Birnbaum, Dr. Nußb.umi, O. Roscnfcldcr je 7,—, lüumcnfed, Dr. Fiiedmann, f. Kraus, H, Lipper, J. Mayer, S. Sdiönwaltcr, Fr. Steinhardt, Stoex-Lunmer je 3,50, div, 104,70. Bczirksgruppc Pfalz: S. Gutfreund-Ncustadt 6,—, Dr. Dreyuß-Ludwigshfafen 4,—, Stolp: Dr. Aron, Brotzen, Dr. Müllerheini, Tuchler je 10,—. WUrzburg: 1. Ostrach 3,—. Einzelne Zionisten: Bauchem: B. Baum 3,—. Bedburg-Erfi: H, Katz 6,—. Buttenbausen: A. Oettinger 3,—. Filrstenberg: Dr. Sonneberg 5,—. Bad Kissingen: Dr. 1. Bamberger 10,— (davon 5,— als 2. Rate f. 2. Qu. und 5,— f. 3. Qu. 24). Konstadt: Dr. Reich 6,—, W. Haller 5,—. Lippstadt: A.Stern 10,—, Mcrzliausen: J. Schiratzki 3,—. Prostken: Dr. Koppelkowski 3,—. Remscheid: S. Zauderer 3,—. Weinheim: Dr, Pfälzer 10,-. Ein JobllSam zlonlsllscher Arbeit Ain 1. Juli werden es 20 Jahre sein, seitdem unser Freund Max Wollstein er die Leitung der National* fonds-Arbeit in Deutschland übernommen hat. Max Wo liste ine r gehört zu denen, für die das Bekenntnis zum Zionismus die ganz selbstverständliche Verpflichtung enthält, für ihn zu wirken, zu denen, die still ihre Arbeit tn seinem Dienste tun, dabei aber keinen persönlichen Ehrgeiz zutage treten lassen. Solcher Menschen Arbeit wird meist unterwertet, wenn nicht ganz übersehen oder im Laufe der Zeit vergessen. Wer weiß heute noch etwas davon, was es hieß, im Jahre 1904 die Leitung des Keren Knjemetn für Deutsch-!and zu übernehmen; was cs hieß, aus der leinen Geldeinualimc-Tätigkeit, die das damals noch war, die aber immerhin eine Summe mechanischer Arbeit erforderte, die Organisation, die kaum in den ersten Anfängen war, erst wirklich zu schaffen und immer mehr und mehr auszubauen,• bis zu dem vorbildlichen Bau, den sie heute darstcllt und der als solcher in der ganzen zionistischen Welt sich allgemeine Achtung und Anerkennung erworben hat? Um die Errichtung dieses Baus, um die Erreichung solcher Erfolge hat Max Wollsteiner sielt überaus verdient gemacht. Eitrigst und in großer Treue hat er jederzeit daran führend und richtunggebend mitgenrbeitet. Daran wollen wir heute unsere Gesinnungsgenossen erinnern und ihm dafür unrcrin herz'ichsten Dank zum Ausdruck bringen. Möge et hoch recht lange an der Forderung des Keren Kajemeth in Deutschland und dem weiteren Ausbau seiner deutschen Organisation initarbcitcn können und so an der grundlegenden Aufgabe, die uns als Zionisten obliegt, der Geulath Haarez, mitwirken. II. Sch. Gruppe Wcst-Charlottcnburg der B. Z. V. In Charlottenbürg sprach am 16. Juni Herr Dr. Walter Moses auf Grund seiner Palästinarciscn über die wirtschaftlichen Not- Wendigkeiten Palästinas. Auch dieser letzte Abend der Ortsgnippe vor den Sonimcrfcricn war gut besucht und zeigte (las weitgehende Interesse der Mitglieder, «las im letzten halben Jahr erweckt werden konnte. Der Redner betonte die Notwendigkeit der Ahsatzregelung und wies eingehend auf Erfolge und Möglichkeiten der Privatinitiative hin. in der Aussprache wurden die angeschnittenen Fragen nach verschiedcucn Richtungen hin fruchtbar ergänzt. — Die Ortsgruppe macht im Anschluß an das Ruiulsdireiben an ihre Mitglieder auf die beiden Kindergärten im Westen Berlins aufmerksam, die der besonderen Beachtung und Unterstützung der in Befracht kommenden Eltern empfohlen werden. Der Kindergarten in der Nesiorstraßc kommt für Familien in der Gegend Charlottcnburg/Halensce in Betracht, der Kindergarten in der Eniscr Straße für Familien der Gegend Düsseldorfer Straße- Liidwigskirchpiatz. Meldungen für den Kindergarten in der Ncstorsfrnllc sind zu richten an: Herrn Studienrat Hammerstein, Gruncwnld, Friedrichsruher Straße 32, für den Kindergarten in der Emscr Straße an: Frau Frank, Dösseldorfer Straße 73. Jidlschc Bühne im Wallncrtheatcr. Auf Initiative AlexandcrGranachs hat sich eine bisher in den Folie» Capriccs gastierende jiddische Volksstücktruppe verstärkt und in c'nc Schauspicltruppc umgewandelt, die unter Granachs Regie und mit ihm 111 der Hauptrolle am Sonntag, den 29. Juni im Wallncrtheatcr Schalom A sch s ״Gott der Rache“ hcrausbringen wird. Granach wird zunächst nur einmal auftreten; wir werden darüber berichten. ') davon 5,— f. 3, Qu. 1924,

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.