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Jüdische Rundschau · 1924-06-03 · Heft 44 (3.6.1924) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIX (1924)
Issue
Heft 44 (3.6.1924)
Date
1924-06-03
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
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Nr 44 IUCDISCHE RUNDSCHAU Seite 321 An der JSälsdien Weit Grtt Die Delegierten der neuen Palästina-Gesellschaft Beß- *rabieni. die Herren Margoll* und Seit echter• mann, haben ein Gebiet Im Umfang von 1000 Dunam in der Nähe von Jaffa erworben. Auf diesem Areal soll hier eine neue Gartenstadt angelegt werden, Der Direktor des Llt1wat1tlcrung*amt» in Jaffa, Jescluia Grtrdon, wnvie der Major der britischen Armee und frühere Direktor des I liiwamlcniiigs-ITejtartemcM!* bet der pakidmcn- *Ischen Regierung, Herr Denis Cohen, haben kürzlich die bedeutendsten jüdischen Emigration *Zentren Zentral- und Osteuropa* besucht. Nach einem Aufenthalt in IC on s t » n t in o pe I wollen sie sich nacli (tulgarlcn und Griechenland und von da nach Palästina bcgeben. Die (ctrt suf ihrer Sommerfahrt befindliche britische Mittel meerflotte wird am 3. Juni den Hafen von Jaffa anlaufen. Aus Anlaß diese* iter,uche« bereitet die Stadtverwaltung von Te|-Awiw einen Empfang vor. Für Offiziere wird ein Ball, für die Mannschaft eine kinrm.itngrapliiidie Vorstellung nebst anderen Unterhaltungen vorbereitet, In T e |. A w t w fand, wie J. T, A. meldet, dieser Tage eine Versammlung der Fabrikanten und Geschäftsleute statt, auf welcher an der Haltung der palästinensischen zionistischen Exekutive gegenüber den Oea c h ü f 111 e u t e n in Palästina Kritik geübt wurde. Es wurde beschlossen, der Exekutive ein Protestmemorandum zu übersenden und, sollte dies nötig werden, *ich auch an die Leitung der Zionistischen Organisation in London zu wenden. In Migdal wurde am 22 Mal der Grundstein zu zwölf Häusern gelegt, die von einer amerikanischen Gruppe ,,B a 1 j i t W c g a n" (Haus und Garten), erbaut werden. Ansprachen hielten Prof, Warburg und Mordccltlti Ben Ifiilci Hakohen. Psutachtand Die nationalsozialistische Reichstagsfraklicm hat brkanntlich beschlossen, im Reichstag den Antrag auf Schaffung eines J tidenrechtes zu stellen. Dieser Beschluß 'Stützt sich auf ein von den• Völkischen bereits ausgearbeitetes Programm, die ״Deutsche Judenord־ nung“, die 65 Paragraphen enthält. Die erste Bestimmung geht dahin, die landsässigcn Jttnden unter Fretndenrecht zu stellen, ln allen amtlichen Schriftstücken soll die Be- Zeichnung ״Jude" und bei Getauften ״J tt d c n c h r i s t“ dem Namen beigefügt und auf den' Standesämtern nachgetragen werden. Als Juden gelten alle Personen, deren Vorfahren bi* zum 11. März 1822 einer mosai- chen Glaubensgemeinschaft angehftrien. Ausländische luden dürfen das Deutsche Reich nicht mehr betreten, lene, die sich im Reich aulhaltcn, müssen es innerhalb vier Wochen verlassen; ihr Vermögen verfällt der R e 1 eh s k a ss e. Wenn deutsche Juden aus wandern, *o verfällt ihr Vermögen, wenn es unter hunderttausend Mark beträgt, zur Hälfte, bis zu fünfhunderttausend Mark zu zwei Dritteln, über eine Million zu vier Fünfteln dem Bundesstaat, wo sie zuletzt ansässig waren. Von allen öffentlichen Acmtern. sowie von dem Beruf von Anwälten, Theater* und Kinodlrektorcn sind Juden ansgcsdibssen. Acrztliehe Kunst dürfen sie nur an Glaubensgenossen atisübcn. Sic besitzen weder aktive*, noch p a s sl ves Wahl• recht. Ztim Dienst in Heer und Flotte werden sie nicht ztigrl.i'.-.rn und zahlen •*tat! dessen eine Wehr־ teuer. Deutsche Schulen und Hochschulen dürfen keine Juden aulnehmen. Zeitungen, •תר welchen Juden arbeiten, oder die In deren Besitz oder Mitbesitz *ich he• finden, müssen an! Kopfe deutlich sichtbar den Davidsschild trag cn. In Staatsbetrieben, Gasanstalten, EI e k t r 1 zi t ä t s w e r k e n, Wasserwerken, Eisenbahitcn, Straßenbahnen und Reedereien dürfen keine Juden angestellt werden. Ländlicher Grundbesitz darf künftighin an Juden nicht verkauft werden. In den Handelsregistern muß bei den Namen der Inhaber״ Teilhaber usw. vermerkt werden, wenn sie Juden oder Juden Christen sind. Jüdische Wechsel müssen auf der Vorderseite den gedruckten Namen der ausstellenden Firma und den Stern Davids fültren. Alle offenen Geschäfte, deren Teilhaber oder Inhaber Juden sind, müssen am Aushänge- Schild den Stern Davids gut sichtbar angebracht tragen. Juden und Jüdinnen, die des Landes verwiesen wurden, und die die Reiclisgrenzen wieder überschreiten, werden gehängt. Die Juden entrichten für den Schutz, den sie 1m Deutschen Reich genießen, doppelt soviel Steuern wie die Deutschen. Alle Bestimmungen der ,.Deutschen Juden- Ordnung" gelten auch für solche Nichtjuacn, die sich der Judenschaft als Schutztruppe oder in Abwehr vereinen «!!schließen. fratihrtlth Zu der in Nr, 30 unsere* Blatte* gebrachten J, T. A,* Meldung über die Juden In der französischen Kammer erhalten wir aus Frankreich eine Zuschrift, die unter scharfer Kritik der J. T. A.-Meldung miticilt, daß der dort genannte Abgeordnete Schee r kein Jude, sondern Pfsrrer (I) in Mühlhausen (Elsaß) ist. Auch der Abgeordnele Silbermann ist kein Jude, sondern entstammt’einer alten katholischen Familie. Ferner sind auch die Abgeordneten Abrami und Israel Nichtjuden. Hingegen Ist die Liste der jüdischen Deputierten durch die Namen Andrti Hesse,׳ Levy-Alphandery und Camille Picard zu ergänzen. (Die Methode, die jüdische Zugehörigkeit aus i*ims׳ch klingenden Namen zu erschließen, wie das anscheinend J-TT. A. getan hat, sollte lieber der antisemitischen Presse uberlassen werden. — Red. d. ״J. R.״.) Mitlellcsigen des Lsodesvorslandes Die Stellung des ostjüdisclien Sekretärs ist nach dem Ausscheiden von Herrn Dr. Stermann aus den Diensten der Z. V, f. D, neu zu besetzen. — Wir bitten um Bewerbungen. Erforderlich ist völlige Beherrschung der jüdischen Sprache In Wort und Schrift, organisatorische und rednerische Befühlgung, sowie genaue Kenntnis der Lage der Ostjuden ln Deutschland und Erfahrung in zionistischer Arbeit in Deutschland. C 25.AsswdsderZIc;1!׳;!cn.'tsnsT*l:.i־T!*“5€Bri,''sl.Quartal 1921 vea 20. Ws 29. Mai 1924 _ . Vm.ll....*״.,,!יו ו• ,Ml . rt,, Kor»tln«fnt Elrte«nt vom 0,1 InVI. Rück,und« ßO.6,11• U0.S.I4 •»“)יח1 Ifchlt I.IQu.« r»htbetrn* Ascliaffenburg 50.— 6- 54,— «M« Siele fehl 50,- 10,- 13,— 37,— )resiien 450,— 158,— 408,50 41,53 )i'tilsch-Eylau 50, — 10,- 10,- 40,- 730,— 60,— . 891,— — i rinkfurt a, O. 85,— 2,- 27,- 5a,- GielSen-Maibtirg- Wetzlar 41,— 13,- 87,- ׳ 1 lambtirg 1000,- 450,- 837,- 143,— Heilbronn 25,- 13,— 55,50 Karl.rulte 200,- 2a,- 58,— 14.1,- Königsberg 600,- 42,- 600,- ... Plauen 90,- 8,- 40,- 50,- Schönlattke 25,— 3,- 1«,- 7,- .30,- Stuttgart 100,- 3,- 70,— Wür/luirg 50,- 3,- 14,- 36,— Einzelne Zionisten 650,— 15,- 5%,— 115,- Fing,mg vom 20. bi* 29. Mal 1924: f. 1. Qu. 24; 824,— Oesamiciiignng f. I, Qu. 24: 21 870,70. Die im 20. Ziemistenstciter-Auswcls f. d, 1. Qu. 24 als Jalires/.hlg, ausgewiesenen 24,— von B. Fürstcufeld, Dresden, sind ftir d. 1, Qu. 24 bestimmt. Die Additionen ändern *ich entsprechend, Spezifikation: Ascltnffcnburgt Liebster, V, Mnntcl je 3,—. Biclofcld 1 R.-A. Müller 10,—. Drendcnt (Liste 2) Saporta, Wehtreich je 9,—, J. Bernstein, Dr. Hirsch, Jakoby, Lcwin, Mi!״r,1111111־, Nntowitz je ft,—, B. Hurwitz, S. Hurwitz. je 5,—, Amerling, Brock, Dr. Hurwitz. Lcitner, Lcschgold, Licht, Pohl, Kicglcr. Robaschck je 3,—. dlv. 4,50, unspez. 14,50׳, Dtscl1.-Fyl.1111 E. From 5,—. Düsseldorf! O. Lehmann 00,—. Gießcn-Mnrburg-Wctzlnr: M. Roscnhntim-Gicßcn 10,—, E. Ha 1s-Marburg 3 ־, fk’iibronni Dir, Hllmann 10,—, O, Wolf- Sontheim 3,~. Karlsruhe! Dr. Rnsenfcld 25,—, A. Blum 3,—. Plauen 1 B. Lcwkowit* 5,—, Perlmutter 3,—. Schünlanka! H. Cohn 3,—. Stuttgart! D. Homwitz 3,—. Wilrzburg: N. Grünfeld 3,—. Einzelno Zionisten! Coblenzs S. Grünborg 3,—. Güttingen! 1,—. Bad Klssingcm Dr. M. Barnberger 3,—. Lörrach! Dr. Moses 5,—. Worrn*! Frau E. Spieß 3,—. 7. Ausweis der Zionlstensleaer-Finglnne für das 2.Q0arIai 1924 vom 20. bis 29. Mal 1924 ״ . Kontingent url InM Riickitlndc Ein(1״*־’ vom 30.6. 61*20.6.34 •mit 1.3 yu 24 Reitbclri* Ascitaffenburg 100,— ft,— 41,- 296(!,— 56,- Berlin 5000,— 1070,- 2034,- Bielefeld 137,- 10,- 13,- 124,- De utseh-Eylati 90,— 10,- 10,- 60,— Düsseldorf 750,- 100,- 100,- 650,- Eise ה ח clt 18,— 25,- 25,- — Frankfurt a, O. Gießen-Marburg. 108,- 2,- 16,- 90,- Wetzlar 80,- 13,- 59,- 21,- Hamm 53,- 10,- 17,50 35,50 11eilb ronn 50,— 13,- 32,- 18,- Hirulenhurg 40,- 40,- 40,— ' Karlsruhe 312,- 28,- 58,- 282,— Nürnberg 600,— 157,20 333,30 .!6f),70 Plauen 100,- 8,- 40,- GO,— Sclnmlankc 57,- 3,- 21,- 35,— Stuttgart 130,— 3,- 18,— 112,- Woimit 50,- 3,— 13,- 37,- Würzbttrg 86,— 3,- 14,— 72,— Einzelne Zionisten 765,— 15,— 202,- 563,- Eingang vom 20. bis 29. Mai 1024: f. H. Qu. 24! 1519,20. Gesamteingang f. II. Qu. 24 : 6977,20, je 3,—, Berlin: Gcsclnv. Wolfermami 11. Fr. Gnin.ui 31,— II. Bank, S. Hirsch, M. Stockholm, A. Sulkc, D. Zcllcrmavc! je 30,—• Reg.-Rat Bnerwald, M. Berg u. Fr. je 15,—, Er!.. Barth, A. Baschhcim, R.-A, ßry, Dr. A, Cässieror, R.-A E. Cohn, S. Drimmcr, Fr. Fcnlgcr, J. Mayer, Dr. E. Michel A. Nailian, E. Philipps, Dr, Platz, P, Rosenberg, N. Rosenfeld J. Satomon, Silbcrhcrg, R.-A. 1■'. Simon, Fam. R.-A. Stelnitz ji 10,-, Dr. Ch. Berlin, B. Fngel u. Fr, Dr. R. Erhalt! 11. Fr je 8,—, Bercschkowskl 1t. Fr.. R.-A. Kafsclike, Dr. S. Locwy Dr. H. Nolltinsrin,! I. Soberski 11. Fr. je 6,—, Fr. S. Abram c/vk, J. Anskcrin, R.-A. Dr, Apfel, Dr. Aronsohn, Dr, J, Auer hach u. hr., Dr. W. Auerbach, S. Bein, J, Bcndiner, H, Bickel R. -A, Bischofswcrdcr, Dr. E. Bloch, K. Blumcn'cld, Dipl. Ing. Dlumciireich, Pr. R.-A. Böhm, P. Broms, Dr. Cohn, A Cohn, R.-A. H. Cohn, Dr. Ellenbogen, J. Erdmann, J. Fried S. Germer, F, Glaser, R.-A, Dr. Goldberg, R. Goldmann, Ober Rcg.-R.it Goslar. Dr. S. Haasc, Dr. r. Korcf, R.-A. Ladt mann L. Lehrfreund, A. Llchiciistcin, Dr. E, Mandelbaum, A, Mosel Dr. Nacht, J, Rosenblüth, J, Rosenberg, M. Rosolio, J. Rolliei M. Sachs, Obcr-fng. J. Stgal, L. Silberberg, Dipl.-fng, Spis hach, J. Srhmckllcr, B. Schwcrsenz, F. Tcltz, Dr. Tuchler H. Wagenhelm, H. Waldmann, O. Wasrhitz, Dr J. Weigert R.-A. Wilkowski, Dr, S, Wolff, P. Wolpcrt, S Wronskv Dr. A. Zimmermann, R.-A. Dr. ZIrker je 5,—, E. Redlich, 11 Singermann, Sperber u, Fr., Dr. Unna u. Fr. je 4,—, G Abramowier, J. Ahramowlcz, E, Ackrrhalt, Fr. L. Alexnmlei I r. L. Asrlier, R. Bäcker, K. Baer, Frl. S. Bahn, H. Beine! B. Bernblum, G. Berndt, M. Btck, E. Blankenstein, F. Blitz Ocscbw. Bloch, H. Brandenburg, H. Bv<Iiow*ki, Dr. F. Cassr A. J, Chili, E. Cohn, G. Cohn, L, Edelmann, Sch. Emterwek! I. Engländer, II, Eisig H, tisner, R, Ellenbogen, O, Epatclr L. Erdmann, J. Esdikcnnsy, S. Ettliriger, L. Fenichel, W Fraiistädier, Dlpl.-Ing, Freund, Fr. Dr, E. Freundlich, F: Dr. F. i rcumilich, F. Gärtner, E, Gcrstmann, H, Oohrniwn )1. Goklschmult, J. Hohlstein, K. Goklslcin, Dr, M. Goklstcir D. Göttlich, H. Grau, O. Grün bäum, R, Holländer, Dr. Israel L Kaminski, R.-A. Pli. {<<גמי wer, Dr. M. Läufer. C. Lcvy K. Levvitt, Dr. Llssmtcr, J. Mcmlelsoitn, J. Messlnger, L Moritz, R.-A. Dr. Münz, O. Münz, H. Münz, Dr. H. Ncitntnnn I. Ncuinann, H. Nolier, E. Pitmer. M. Rapp, Dr. O, Rath Dr. Rcnzcr, K. Rosen bau in, Fr. F, Rosenblüth, F'r. M. Rosen blüih, Rosen fehl, M. Roscnthal, fng. E. A, Rutilnatein, F. Sa linger, H. Singer, J.-R. Schachtel, H, Sdinlt, H, Schlänget M. Schlesinger, B, Schönberg, Dr. A. Schwarz, M. Tro jctzkl, F, Wcinrcich, Wciscrbs, Fr. Wcia, Ad. Wilner, Ing I. Wolf, Fr. Dr. Wolf soll״, Dr. P. Zucker, Fr. Zweig je 3,i div. 98,—. Bielefeld! R.-A, Müller 10,—, Dtsch.-Eyfau: E From 5,—. Düsseldorfs H. liirschfcld 60,—, O. Lehman! 40,— (1. Rate f, 2. Qu, 21). Gicßen-Marburß-Wctzlart M. Rosenbaun!-( ließen ]0—, I!. Hans-Marburg 3,—. Hamm: Dr. Mendel u. Fr. 10,-. Heilbrcmn: Dir. Ullmann 5,-, Cr. Wolf- Sontheim 3,—. Karlsruhe: Dr. Rosenfeid 25,—, Ä. BUun 3,—, Nürnberg 1 Dr. I. Batttbrrger, I. Biumenfcld, Dr. Friedmann, P. Hamburger, |. Kram, H. Leiter. S, I Ion, Dr. Löh, I. Mayer, Dr, Meyer, Sehönwalter, Fr. Steinhardt, Stock•! immer Je 3,50, dlv. 111,70. Plauen: B. I.ewkowlu 5,-, Perlmutt«־ 3,—. Scliönlnnke: 11. Cohn 3,Stuttgnrti D. Itorowitz 3.—, Worms! Fr, E. Spieß 3,—. Würzburg: Griinfekl 3,—. ein* *eine Zionisten! Boizenbtirg: D. Colin 3, -. Coblenz; S. Oriinberg 3,Göttingen 1 1,—. Bad KUsingen! Dr, M» Bamberg er 3,—, Lörrach: Dr. Moses 5,—. Berliner Zionistische Verciolgang Allgemeine Wahlen IQr die Verlrelervcrsammlung der B.2.V. Die Wahlen finden in der Zeit vom 19. bl * 22, J 11 n I *tatt. Wahlberechtigt und wählbar *ind alle männlichen und weiblichen Mitglieder der I), Z. V., die mindestens 18 Jahre alt sind, soweit die Recht« der Mitgliedschaft nidit nach $ 7 des Slatiit» ruhen. Di״ Rechtr der Mitgliedschaft ruhen bei allen, die trotz dreimaliger Aufforderung mit dem zweiten Q11arlnl*beitr*g im Rückstände geblieben *Ind. Wer *Iso von den Nichtzaldern *ein Wahlrecht aiisühen will, muß hiß zmts WrdiUermiti sich seiner röckständlgeu Verpfllcidttng entledigt haben oder Ns zum ft. Juni tun Erninßlgung, Stundung oder Friassutig *eine* Beitrages naclisuehrn. Nach dem ft. Juni bl* zum Waldtcrmin können nur noch Beiträge gezahlt werden. Die Z*I1I der zu wählenden Vertreter beträgt 22. Die Waiden erfolgen geheim nacli dem Proportkmnlwabl- «vstrm und dem Prinzip der gebundenen Listen. Die Wa 11!Vorschläge »ind *patciten* *m 6. Juni, nachmittags 5 Uhr, im Büro der B. Z. V. einzureldien. Der Waidvorsriilag muß von mindestens 50 Wählern eigenhändig (mit Ruf- und Familiennamen) unterzeichnet *ein. von denen einer als für weitere Verhandlungen bevollmächtigter Verfreier zu bezeichnen ist. Kein Wähler darf mehr als einen Wahlvoriclilag Untermehnen. Von jedem Vorgeschlagenen muß die schriftliche Zustimmung zur Aufnahme in den Wahl- Vorschlag und ein srhrifttidics Versprechen der pflichtmäßigen Ausübung de! Amtes beigefügt werden. Bewerber dürfen auf mehr als einem Walilvorsclilag kandidieren, jedoch mir auf einem an erster Stelle. Die Bewerber »ind mit Ruf- und Familiennamen und in erkennbarer Reihenfolge aufzufiihren. Ein Wahlvorschlag darf auch mehr oder weniger Bewerber enthalten, als Delegierte zu wählen sind. Mehrere Wahlvorschlage können miteinander verbunden werden. Die Ver* bindmtg muß von den Vertretern der betreffenden Wahlvorscldägc ebenfalls spätestens am 6. Juni 1924, nachmittag« 5 Uhr, dem Büro der B. Z, V. gegenüber übereinstimmend *cliriltlich erklärt werden. Die Wahlordnung kann Im Büro der B. Z. V. in den Ocscliäfbstiinden eingesehen werden, Die Walt II late liegt in der Zeit vom 1.—6. Juni in den Gcschäftsalundcn im Büro der B. Z.V, aus. Wir fordern hierdurch zur Einreichung von Wahlvor* *eblägen auf. Der Hauptvorstand der Berliner Zionist. Vereinigung Dr. Hans Bloch. Nochmals die ״Hakoah". Am Sonnabend, den 31. Mai. spielte der Wiener zionistische Fußballklub ״Hakoah" wiederum in Berlin gegen ,,H C r t h a"-B. S, C, und wurde mit 4:3 gcf.cl11.1geu. Wir iichineri von dem Spiel nicht deswegen Noliz, um «fiese Tatsache niitzuteilen, *ondern um nochmals unserem Er»ta!mcn über die wiederholte grobe Takt, losigkeit der ״Ilakoah“ Ausdruck zu geben, die neuerllcli am Sabbath ein Spiel absolvierte, trotzdem wir deutlich genug bei ihrer letzten Anwesenheit in Berlin betont haben, daß eine »olch ostentative Verletzung de« Gebotes r«11 giöscr D tt Id * a nt k e 11, wie sie sich die ״Hakoah" zu* schulden kommen ließ, hier da* peinlichste Aufsehen erregte. Wir erwarten, daß sielt nunmehr die Wiener zio* nirthehen Instanzen mit dem sich schon zum zweitenmal wiederholenden Vorfall beschäftigen und die ״Hakoah“ über das Bedauerliche ihres Vorgehens aufklären werden. Berlin. Die Gruppe West-Charlottcnburg der B. Z.V, i*t dazu übergegangen, neben ihrrn großen Veranstaltungen 11t kurzen Abständen kleinere Zirkclvcrsnmritliingen, im Rahmen gesellschaftlicher Veranstaltungen von Grupncnmitglicdern, ab- *»halten, in denen die den deutschen Zionismus bewegenden Probleme in vertiefter Form behandelt werden, Hatiptgcgen* *fand der Erörterungen In diesen Zusammenkünften, die durchschnittlich von etwa 30 Personen besucht worden sind, war In den letzten Wochen Insbesondere die Themen: ״Zio• nlsmtts und westliche Kultur'‘, ״Das Verhältnis der deut* sehen Zionisten zur deutschen Politik“, ״Die Lage des Welt* Zionismus" usw. Besonders dankbar ist die Gruppe für die Unterstützung, die sic bei der Veranstaltung der Zirkel 11, a. bei Fräulein E. Skia r* und Herrn Lion Levy ge• funden hat. Da In einigen Wochen mehrere hundert Chaliirim nach Palästina geschickt werden, hielt es die Gruppe für ihre Pflicht, eine Aktion eiuzuleiten, um Geld und Sachgegenstände (Anzüge, Wäsche, Kleider, Schuhe uswA aufzttliringcn. Die Aktion wird von dem Sekretariat der Gruppe mit Unterstützung des lediglich au» Damen zusammengesetzten HacliRchnrah-Komitees durchgeführt. — Im Einklang mit dem MIß rach 1 veranstaltet die Gruppe hebräische Kurse auf traditioneller Grundlage. Sie bemüht sich ferner um die Erweiterung bestehender und Schaffung neuer jüdischer Kindergärten In Berlin. Diese Bemühungen werden gemeinsam mit dem jüdischen Scltulvcrcin durchgefiihrt, Berlin. Am 24. Mai d. J. berichteten in einer überfüllten Versammlung der Gruppe West-Charlottenburg der B.V. die Oruppcnmitglifder Dr. Schwarz, Werner, Dr. Erich Cohn, Dr. Lach mann und Lazarus Barth über die Eindrücke ihrer in den vergangenen Monaten unternoniinenen Palästina-Reisen. Den sehr instruktiven Berichten wurde große* Interesse entgegengebracht. Die Versammlung sprach den Rednern ihren Dank durch Veranstaltung einer Nationalfcznds-Samntlting *tt«, die ein *ehr gute* ErgehnI* zeitigte. Der Vorsilzcnde Dr, Apfel beleuchtete am Schluß der Sitzung die Propaganda-Möglichkeiten, die sich aus der Verbreitung der vom Keren Hajessod herauagegehenen Mac• don a Id-Broschüre ergeben. : . . . "*«י׳-,» l^f ן ך׳״־■ ►״׳״י <קן ן lsu?(i k uLii כ.*י 43 il ■o <״״’־׳£ y fl iw J» ו mm! ך־׳־י* 4 y y u 1 '""ך T׳^ j 1y y k^!j mm pf ך! m

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