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Jüdische Rundschau · 1924-05-23 · Heft 41 (23.5.1924) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIX (1924)
Issue
Heft 41 (23.5.1924)
Date
1924-05-23
Page
– (sequence 1)
Language
German
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26 5. V, n:־־t ר ׳< ץ ו > r ד 1 \ Redaktion und Verlaß W 15, Mritieke»traße 10. Ericheint jeden Dienstaß und FrcitijJ. BezutfsproU bei der Expedition monatlich 1,65 Goldmark, Vierteljährlich 5,25 Go'.dmark, Au1UnH**bnnnt!11fnt• werd«a 10 d«r Wlbmn! d«r *ifiiflnan Linder berechnet. Nummer 41 Berlin, 23. V. 1924 Anzeigen «Vcrwßlttmg! Jüdische Rundschau G. ci. b. H., Berlin W 15, Mcinekt* *traße 10. — Telephon! Amt Bismarck 7165—70 Anrelgeapr•!* 1 8g*»n1U, Nonp«r«{l!#jretl* 0,30Go!dt*!irk. Stflleo- OJSÜoldatrL J־ür b«br&Uck• Anx«U«0 100HA«HcbUf. Anr«lj5*mcUl«181 D l n 11 « 4 und Fr«lti< nickmlUij 4Ukr. rV V y'f., י .11 i!!«*׳< \ . . (; \ J י ' 1 וי—י״־'־״*- ־־1 ןי־־־־־ 1 J i > 1 \ LJ V Telephon! Bismarck 7165—70. Po*t1checkkonto: BerlinNr. 17392, Für Oesterreich! PosUparksmnsmt Wien. Konto Nr. 156030. Für Tichechorlowakei! rottiparkassenamt Prag, Konto Nr.59410, - Redaktionsschluß Sonntag und Mittwoch nachmitUg. — '-•3ST»*>1■ 4#»*'” 1־ r."״*LT" '** ■ **?!■,■!ו»■■ **”-Trii' . ' . . ■ חדפ״ד י״ט אייר׳ XXIX. Jahr״. Dar Zionismus erstrebt für das JOdlscha Volk dl« Sehntiung einer Lf'crBZleh racHISJeh coslchortan Holmstiitte In Palästina. ״Gasolar Procrara». Der Silz der Leitung Wir!׳eben, bevor wir selbst zu dem Problem der Verlegung des OrganisatioMS/i'iitrums, das durch den Artikel des ״Jiddischen Volk“ wieder akut geworden ist, Stellung nehmen, zunächst noch als weitere Stimme die folgcnuc offizielle Acußcrung des zionistischen Zentralor,:.!ns ״llaolani“ wieder. Den in unserer letzten Nummer aiigekümligten Artikel Abr. Goldbergs ver• öffentlichen wir in der nächsten Nummer. — Red. Wie wir schon berichtet haben, hat die Exekutive der Amerikanischen Zionistischen Landcsorganisation die Frage der Verlegung des Sitzes der Exekutive nach Palästina zu diskutieren begonnen. Auch von anderer Seite ist diese Idee in der letzten Zeit wieder nufgctaucht, sic hat auch in den Sitzungen der A.-C.-Mitglicdcr, die in Palästina zu Peßnclt stattfanden, eine Rolle gespielt. In einer der letzten Nummern der ״Jüdischen Rundschau“ äußert sich midi der Vorsitzende der Zionistischen Vercinigung für Deutschland zu dieser Frage. Wir können feststellen, daß all diese Stimmen sich mehr oder weniger entschieden für die Verlegung der Zentrale nach Palästina äussprcclien. Die Sache ist allerdings von großer Bedeutung für die Zukunft unserer Organisation, und sie verdient daher eine eingehende Ucbcrlcgung, bevor eine Entscheidung getroffen wrird. Es ist kein Zweifel, daß eine Zentrale in Palästina’ in einer viel unmittelbareren und lebendigeren Weise auf das Gnluth wirken kann, als eine Zentrale, die etwa in London sitzt. Andererseits muß überlegt werden, daß die technischen Schwierigkeiten des Verkehrs von Pa• liistina aus so groß sind, daß sie wahrscheinlich nach kurzer Zeit zu einer neuen Etablierung von Zweigbüros in Europa und Amerika führen wüixlcn. Die ganze Frage hangt auch zusammen mit der inneren Umgestaltung unseres Organisations-Apparates Und mit gewissen Re• formen, die sicherlich seit langem erforderlich sind. Wir werden es sehr begrüßen, wenn über diese Frage eine Diskussion geführt wird und wenn sich die prominenten Zionisten dazu äußern, Eins aber möchten wir jetzt schon bemerken: Es ist zweifellos ein Mißverständnis, wenn man die Anregungen, die Herr Lipsky in Amerika gegeben hat, dahin auffassen will, daß Lipsky zu der Erkenntnis gelangt ist, daß das Londoner Büro nunmehr aufgegeben werden soll. Herr Lipsky hat w'ährcnd seiner Anwesenheit in London in verschiedenen Äcußcrungcn klarzumachen gesucht, daß die Beziehungen zwischen Exekutive und Bewegung gestärkt und ausgebaut werden müssen, und daß es notwendig ist, die Zentrale in London in Stand zu setzen, ihre Aufgaben zu erfüllen. Es wäre ein Irrtum zu glauben, daß man in Palästina plötzlich eine neue Zentrale schaffen kann, wenn inzwischen das Verhältnis zwischen der alten Zentrale und den einzelnen Teilen der Bewegung demoralisiert ist. Wenn auch später beschlossen werden sollte, die Londoner Zentrale ganz oder in einzelnen Teilen nach Palästina zu verlegen, so wird dies umso leichter sein, je stärker und entwicklungsfähiger die einzelnen Institutionen der Zentrale sind. Darum ist es ganz klar, daß ungeachtet dieser Frage des Sitzes der Exekutive heute vor allem das Problem besteht, die Exekutive als solche arbeitsfähig zu machen. Dazu gehört in erster Reihe eine materielle Unterstützung. Die Landes- und Sonderverbände haben bisher in diesem Jahr ihre Pflicht in der Schekel-Kampagne nicht erfüllt. Die Exekutive kann nicht existieren, wenn ihre finanziellen Einnahmen dauernd in Zw׳eifcl gestellt sind. Wenn wir eine so große Sache wie die Ucbcrführung der zionistisehen Zentrale ins Auge fassen,,so müssen wir vor allem dafür sorgen, daß die Zentrale in geordnetem, arbeitsfähigem Zustand und nidit in zerrüttetem Zustand in 'ihrer neuen Heimat ankommt. Ein Banken lür Br. Welzmann in London London. (J. T. A.) Die Exekutive der Zionistischen Organisation veranstaltete am Dienstag, den 20. Mai, zu Ehren des aus den Vereinigten Staaten zurückgekehrten Präsidenten der Organisation, Dr. Ch. W e 1 z 111 a n, ein Bankett, bei dem Sir Alfred Mond den Vorsitz führte. Felix M. Warburg über Palästina New York. (J. T, A.) Felix M. Warburg, der kürzlich mit seiner Gattin von einer Reise nach Palästina zurückgekehrt ist, äußerte sidi mit Enthusiasmus über die Schnelligkeit, mit der das Aufbauwerk in Palästina vor sidi geht Herr Warburg, der Vorsitzende des Joint Distribution Committee, sagte: ״Ich bin nach Palästina gegangen, um zu scheu, wie man dort das Geld verwendet hat. I ch war angenehm überrascht. Ich besuchte 18 Kolonien und fand, daß die Aufbauarbeit mH kolossaler Schnellig• keit vor sich geht." Herr Warburg rahmte auch die Industrielle EtH* Wicklung des Landes und meinte,.da׳• Land biete dem amerikanischen Kapital ein gesundes Anlage- Objekt * 1 Erklärung des Laiulesvorstandes der Zionistischen Vereinigung für Deutschland Der Hamm er-Verlag in Leipzig bat kürzlich ein Buch licrnusgcgebcn, Ix'Utclt ״Die Zionistisehen Protokolle. Das Programm der intcrnationalen Geheimregierung“, einen Neudruck des bckannten Pamphlets ״Die Weisen von Zion“ unter verändertem Namen. In dem Vorwort, das, ebenso wie das Nachwort, von Herrn Theodor Fritsch verfaßt ist, behauptet dieser, daß ״allem Anschein nach der Inhalt der Protokolle auf dem I. Zionisten-Kongrcß vorgetragen sc׳“ und weiter, daß ״die Gedanken des Buches durchaus im Rahmen der zionistischen Bc- Strebungen liegen“. Der Unterzeichnete Landesvorstand der Zionistischen Vereinigung für Deutschland nimmt mir mit Widersvrcben zu dieser Fälschung Stellung, die, auf die Urteilslosigkeit verhetzter und ungebildeter Menschen spekulicrend, jedem objektiven Leser den geistigen und moralischen Tiefstand ihrer Verfasser bcweist. Das gemeingefährliche Anschvvcllcn der aniisemitischen 1 ietz]»r0|1agamla lind die bedauerliche Leichtgläubigkeit weiter Kreise gegenüber Vorwürfen, die sich gegen Juden richten, zwingen uns dennoch, gegen diese gemeinen Verdächtigungen schärfsten Protest zu erheben. Sowohl ״Die Weisen von Zion“ wie ״Die Zionistisehen Protokolle“ sind Verleumdungen niedrigstcr Art. Fs gibt keine jüdischen Organisationen, die sich mit Plänen, wie sie in den ״Zionistischen Protokollcn“ niedcrgclcgt sind,•befassen. Insbesondere muß der Unterzeichnete Landesvorstand als vcrtretungsberech- (igtes Organ der Zionistischen Vereinigung für Deutschland und der Zionistischen Weit- Organisation mit Nachdruck fcststellcn, daß die Zionistisch.e Organisation eine von den Regierungen aller Kulturländer anerkannte legitime Organisation darstellt, die kein anderes Ziel als die Schaffung einer öffentlichrechtlich gesicherten Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina verfolgt, Die kulturpolitischen, kolonisatoririschen, sozialen und jüdisch-politischen Arbeiten der Zionistischen Organisation vollziehen sich vor den Augen der gesamten Kulturwclt. Die Kongrosse finden in voller ()Öffentlichkeit und unter Anteilnähme der Presse aller zivilisierten Länder statt. Die stenographischen Protokolle der zionistischen Kongresse erscheinen regelmäßig im öffentlichen Buchhandei. Irgendwelche Geheimnisse sind nicht zu verberger und werden nicht verborgen. Die Zionistische Organisation hat mit den in den ״Zionistischen Protokollen“ ihr untergcschobcnen verbrecherischen, gegen das Wohl andcrer Völker gerichteten Bestrebungen nidit das geringste zu tun. Wir haben gegen Herrn Fritsch sowie den Verleger und Verbreiter dieses Buches Strafanzeige erstattet. Laadesvorstsnd der Zionistischen Verelnipng fiir Deutschland R.-A. Dr, Alfred Lands borg, R.-A. Dr. Moritz Bilcski, R.-A. Erich Cohn, lsaale Fcuerring, Dr. Nalmm Goldmann, R.-A. Sammy Groncmann, Max Kober, Dr. Siegmund Kaznelson, Dr. Georg Landauer, Dr. Arthur Rau, Dr. Egon Rosenberg, Dr. Aron Sandler, Moses Waldmann, Max Woliste in c r. Wilhelm II. als üakcnkrenzler Wie das ״Deutsche T .1 g e b 1 a 11“, das Berliner völkische Organ des Herrn Wulle, berichtet, iit׳crreicht Wilhelm II. seinen Besuchern in Schloß Doorn beim Abschied regelmäßig ein Hakenkreuz und ein Exemplar der ״Zionistischen Protokoll c". (Unter diesem Titel ist die oben erwähnte Neuauflage der berüchtigten ״Geheimnisse der Weisen von Zion“, herausgegeben von dem nunmehrigen völkischen Abgcordne len Theodor Fritsch, erschienen.) Wilhelm II. muß, wenn sich diese Nachricht bestätigen sollte, was bei einem völkischen Blatt nicht als sicher anzunehmen ist, allerdings am besten die Wahrheit über die zionistisch-jüdischen Wclthcrrschaftspl.'ine kennen. Eine kt rzc Zeit hat er sich, wie fiir so vieles andere, auch für den Zionismus interessiert und damals Theodor Hcrzl zweimal cinpfangen. In Theodor 1 ierzls Tagebüchern ist nach/.ulcscn, daß es nicht bloß imiwrialistischo Traume (einige von den vielen, die Wilhelms II. hochentwickelte Phantasie beflügelten), sondern auch zum Teil antisemitische Motive waren, die ihn zu einer vorübergehenden günstigen Stellungnahme für die Hcrzlschen Pliine veranlaltten, Herrn v. Bülow, einen! der Hauptschuldigen au Deutschlands Isolierung, über dessen empörende .Unterwürfigkeit dem Kaiser gegenüber man Näheres in den Erinnerungen des Grafen Zcdlitz-TriiRschler naelilescn möge, Ist cs gelungen, Wilhelm II. von dieser ihm durch den Orofilicr/og von Baden beigehr,achten Zuneigung ebenso rasch wieder abziibriugcn. Die Begründung war hauptsächlich die, daß hinter der zionistischen Bewegung niemand stelle. Die Hofjudc» Wilhelms II, waren allerdings keine Zionisten. Jetzt aber, nachdem das politisch klügere England, das die Bcdeiitung des Zionismus längst vor dem Kriege erkannt hatte, das Mandat über das künftige jüdische Heimkind Palästina übernommen hat, paßt es Wilhelm II. in den Kram, di« Lüge mitzuverbreiten, die früher utopische und machtlose Bc* wegung sei der Kern des internationalen Judentums und dessen berüchtigter Wcltbehcmchungsplärie. Es ist das gleiche Phänomen wie bei seinem Fcldhcrrn Ludendorff, der zur eigenen Rechtfertigung die Dolchstoßlegende erfunden und verbreitet hat. Das jödisclic Oakenkreoz Dr. W.Wels! telegraphiert der ״N.Fr. Pr.“ aus Haifa, daß die dänische Palästina-Expedition am 18. Mai in den Ruinen der bekannten Synagoge in Kapcrnaum aus der Zeit Jesu Christi einen schönen Fries entdeckt habe, der als Bandmotiv vier Hakenkreuze aufweist. Darin sieht die Expedition einen vollen Beweis, daß das Hakenkreuz kein arisches Symbol ist, sondern von semitischen Völkern als Ornament angewandt worden ist. Die Expedition entdeckte auch andere Friese in den Trümmern von Kapernauin, die Zionssternc tragen. - Die Ruinen der Synagoge von Tcl-Hum (Kapcrnaum) wurden vor etwa 15 Jahren von dem Tübinger Archäologen, Professor Dr. Carl W a t z i n * gcr und dem Rcgierungsbaumcistcr Dr. Heinrich Kohl entdeckt, die im Aufträge der deutschen Orient-Gesellschaft dort erfolgreiche Ausgrabungen Vornahmen. Die galiläischen Synagogcn-Ruincn sind die einzigen bedeutenderen erhaltenen Reste jüdischer Synagogen aus dem späteren Altertum. Der britische Vertreter In Translordanlen dem palästinensischen Oberkommissar unterstellt Jerusalem. (J.T.A.) Wie das offizielle Organ der transjordanischen Regierung berichtet, hat der neue britische Vertreter in Transjordanien, Mr. Cox, seinen Posten atc Nachfolger des vor kurzem zurückgctrctcnen Mr. St. John Philby angetreten. Die Zeitung ״Sout Asshab“ berichtet, daß Mr. Cox dem Oberkommissar von Palästina unterstellt sei, während M r. St. John Philby, direkt mit dem Kolonialamt ln London in Ver* kehr gestanden hat Ein geplanter arabischer Protest Tclunion berichtet am 19. Mai aus London: Wie aus eru salem gemeldet wird, wird am 15. J.uni dort die ationalcxckutive der palästinensischen Araber zusammen treten, um Protest gegen die beabsichtigte Amtserweiterung des britisehen Oberkommissars Sir Herbert Samuel cinzulcgen. (Es handelt sich offenbar um die vorstehende Nachricht von der Unterstellung des englischen Vertreters in Transjordanien unter den palästinensischen Obcrkommissar« Die Araber erblicken darin wohl den Versuch zu einer Wieder•׳ Vereinigung beider Landcstcile. — Red.) Die KSmpIe In Syrien Major Franz Carl Endres, der Berichterstatter des ״BcrL Tageblatts“ in Konstantinopct, telegraphiert am 17. Mai: Die türkische Regierung bereitet eine Note an Frankreich vor, in der sie Einspruch gegen das französische Vorgehen in Sy rien erhebt, das mit den früheren Zu* sagen unvereinbar sei. Die Leitung der türkischnationalert Verteidigung von Nord Syrien hat einen Aufruf erlassen, in dem sie ihren Widerstand gegen Frankreich als heiligen Krieg bezeichnet Französische Kreise wollen wissen, die Angorarcgicrung verlange von Frankreich die Autonomie des Hafens Antiochia, die durch das Abkommen zwischen Kcrnnl Pascha und Franklin Doullion in Aussicht gestellt worden ist. Diese Forderung werde offiziell formuliert werden, sobald die Protestnote über die Kämpfe an der türkisch-svrischcn Grenze überreicht sei, Die neue küritichc Forderung ist um so bedeutsamer, als Antiochia der einzige syrische Hafen ist, der Zutritt 7u dem' Meere ir, dem von Frankreich besetzten Syrien gewährt. Demgegenüber teilt die Agentur Havas mit, daß die französische Regierung von der Regierung in Angora keine Protestnote bezüglich dcrtürkisch-syrischcnGrcnze und ebensowenig eine solche über die Frage der Häfen von Alexandrette und Antiochia erhalten hat. Aus Adana meldet die Orientagentur am 20. Mai, daß an der syrisch-türkischen Grenze neue schwere Kämpfe zwischen Franzosen und Eingeborenen un׳ mittelbar bevorstehen. Die Gegenmaßnahmen, die durch die Franzosen in der ganzen Gegend rücksichtslos ergriffen werden, haben die Unzufriedenheit und die Abncig 1111 g gegen die Fremden in der Bevölkerung außerordentlich verschärft De offizielle Türkei hält sich weiter ln vorsichtig abwartender Reserve, aber man hat allgemein den Eindruck, daß Geschehnisse von unübersehbares Tragweite heranreifen. (Das ist wohl etwas übertrieben. Vorstehende Nachricht der ״Voss. Ztg." stammt ata Rom. — Red.) Ruhe ia Palästina Dem ״Near East“ schreibt sein Jerusalemer Korre* spondent am 3. Mai: ״Die gefährlichen Zeiten des Pe flach« festes und des 1. Mai sind ohne die geringste Unruhe voriihcrgngangcn. Die Wahrheit an der Sache ist, daß es an Zwictrachtsacrn fehlt. IMe Vorkämpfer von Unruhen wer* den allgemach schlechthin lächerliche Figuren״ Automatisch kündigen sie Proteste bei jeder neuen Verordnung, die von der Regierung kommt, und hei jeder anderen wög- , liehen Gelegenheit an, aber es wird wachsend klar, dafo I 1' I f־ M! U I t I I 15 *

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