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Jüdische Rundschau · 1924-05-09 · Heft 37 (9.5.1924) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIX (1924)
Issue
Heft 37 (9.5.1924)
Date
1924-05-09
Page
– (sequence 1)
Language
German
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's ך־' ־:״־׳/ l \ \J VN n / ׳ Redaktion und Verla«; W 15, Mcinckestraße 10. Erscheint jeden Dienst»)( und l'ircHaS. Bezugspreis bei der Expedition monatlich 1,85 Goldmark, Vierteljährlich 5,25 Goldmark. Au*l»ndtflbonnemenl1 w«rd*n in der Währung der «!meinen Linder berechnet* Kummer 37 l*3ac13'^1Ä־.r.i״ «״ Der Zionismus erstreb! £— r ו¬ ל¬¬ו i A CIK 1* Berlin» 9. V. 1924 ־SS3ffl־a5.2Ä~.־£' a Anzcigcn-Vcrwaltung 5 Jüdische Rundschau G. m. b. II., Berlin W15, Meincke* stralie 10. — Telephon! Amt Bismarck 7165 — 70 Anze!gcnprel* 1 ßgeipnU. Nortp.urilUzi'ne 0,30Gol<lmflrk. Stelkngeiutlu* 0,15 Gultliutttk. Hr liehräisch« Anzeigen 100% Awl»ch!«g. Anzdjjen^chluHi Dienstag und F r 11 * Ä nachmitlsg 4 U h f» VUr das JUdischQ 3a8׳KXy״׳ Volk d!0 TAnr.chtümmcr ö,4ö GoMmath 11 r\ / \ fr? t״.״j Telephon: Bismarck 7165—70, Postscheckkonto: BcrUnNr.17392, Für Oesterreich: Postsparkassenamt Wien. Konto Nr. 156030, Für Tschechoslowakei: Postsparkassennmt Prag, Konto Nr. 59410, — RcdnktionsschluÜ Sonntag und Mittwoch nachmittag, — «*״״ff••»«-״'» Schaffung elnar öffentlich - rechtlich gesicherten Heimst Jahr״. j ״־, Pata der Programm.‘* Ans einem Rundschreiben, (Ins Herr Louis' Lipsky bis Mitglied der Exekutive am 13. Mürz 1921 an alle Landes• und Sondervcrbiinde richtete, mußte man mit Genugtuung cutneluucn, daß er eine klare Vorstellung von den Aufgaben einer Organisations-Zentrale habe, daß er die Mängel des jetzigen Zustandes erkenne und gcwiilt sei, sie zu beheben. ״Wenn wir heute sagen“, — 6ג heißt es in diesem Rundschreiben — ״daß nichtzionistische Kreise, beim Aufbau Palästinas helfen wollen, so darf uns das nicht verleiten, unsere zionidisclicn Pflichten leichter zu nchmen. Das Interesse »ichtziomstischcr Kreise wird nur so lange wach bleiben, als cs einen Zionismus gibt, vor dessen schöpferischer lat sie sich beugen müssen. Ohne starke zionistische Bewegung würde die ganze Palästinaarbeit zusanmienbrechen. Ls muß uns mit größter Besorgnis erfüllen, daß die Zionistische Organisation nicht jene Fortschritte macht, die ihren praktischen Erfolgen entsprechen. Be• sonders gefährlich wäre das Ausbleiben eines zionistisehen Nachwuchses, der die Idee ebenso tief empfindet und ebenso mutig weiierträgt, wie unsere Generation. Daher muß die zionistische Propaganda und Erziehung wieder viel stärker als bisher in den Mittelpunkt der zionistischen Arbeit rücken .... AU ernte Vorbedingung für die Arbeit auf diesem Gebiete gilt die Existenz, einer straffen und disziplinierten Zionistischen Organisation.‘' Es werden dann Forderungen aufgcstellt, die durchaus dem entsprechen, was wir deutschen Zionisten immer verlangten, wenn war von dem Wiederaufbau der Organisation sprachen, nämlich: die Weckung von Disziplin und Opfcrbcrcitschaft, die Schaffung eines engen Kontaktes zwischen der Leitung und allen Gruppen durch ein Zentralorgau, durch interne Informationen und vor allem durch einen persönlichen Kontakt zwischen Exekutive und Landes- und Sonderverbänden. Die Bewegung hatte auf einen solchen Appell gewartet, und so war es nur natürlich, daß er überall ein starkes Echo fand. Leider aber konnten die Antworten auf sein Rundschreiben Herrn Lipsky schon nicht mehr erreichen, da er inzwischen London wieder verlassen hatte. Wir sind, wie wir bereits früher fcststclltcn, weit davon entfernt, Herrn Lipsky einen Vorwurf daraus zu machen, daß er wieder nach Amerika ging, denn dort erwarten ihn wichtige Aufgaben, so vor allem die Vorbereitung der Landeskonferenz, die am 29. Juni in Pittsburg tagen soll. Wir hatten aber die Hoffnung, daß, nachdem ein klares Programm entwickelt war, auch nach der Abreise des Herrn Lipsky die von ihm begonnene Arbeit von dem Büro in London fortgesetzt und weiter von seiner Autorität gestützt werde. Herr Lipsky hat nun unmittelbar nach seiner Ankunft in Amerika, am 13. April, der Exekutive der amerikairischen Organisation einen ausführlichen Bericht über die allgemeine Lage der Bewegung erstattet, einen Berieht, der, wie wir dem ״New Palestine“ und dem ״Jiddischen Volk“ entnehmen, in eine scharfe Kritik des Londoner Zentrums mündete und mit aller Entschiedenheit die Forderung aufstellte, man müsse die Zentrale der Bewegung nach Palästina verlegen. Es heißt in (1cm Bericht wörtlich, cs gäbe ״keinen anderen Weg für die Wiederherstellung der Autorität in der Leitung der Zionistisclicn Weltorganisation, als die Ueberfülirung der Londoner Exekutive nach Palästina, Durch die psychologischcn Folgen der Kriegsjahre und die Zcrstörung des jüdischen Lebens in Ost• und Mitteleuropa ist vielen führenden Zionisten der Sinn fiir die Wirklichkcit abhanden gekommen. Sie haben jedes Vertrauen auf die Fähigkeit des jüdischen Volkes, alle mit dem Aufbau von Palästina verbundenen Schwierigkeiten zu überwinden, verloren. Die Hilflosigkeit und die Olmmacht, wie auch das Nichtvertrauen in die eigenen Kräfte haben eine Ideologie geschaffen, die besonders von unzufriedenen Elementen vertreten wird, daß die Organisierung, Befestigung des Galutlt-Judeutums jetzt wichtiger sei als der Aufbau Palästinas. Es ist Pflicht der amerikanischen Zionisten, feierlich zu erklären, daß Erez- Israel den Vorzug genießt und an den Arbeitswillen des jüdischen Volkes die erste Forderung stellt.“ Wir stimmen, wie bekannt, in der hier ausgesprochenen Kritik der Haltung eines gewissen Teils des europäischen Zionismus mit Herrn Lipsky überein. Wir haben auch durchaus Verständnis für die Forderung einer Verlegung der Exekutive, mit Ausnahme allerdings des politischen Departements, von London nach Paliistina. Wir glauben wie er, daß der lebendige Kontakt mit dem Leben im Lande jede zentrale zionistische Arbeit fördert, daß jede Acußerun״, die aus Palästina kommt, größeres Gewicht und eine stärkere Autorität haben kann als die Arbeit von London aus. Und wir glauben schließlich, daß sich für Palästina leichter die Menschen finden werden, die berufen und befähigt sind, diese Arbeit zu fragen, weil' dann viele Schwierigkeiten, die naturuotweudig eine Arbeit gerade in London mit sich bringen muß, Wegfällen. Demi London wurde aus polilischen Gründen und nicht aus Gründen, die in der Notwendigkeit zionistisch-organisatorischer Arbeit liegen, das Zentrum der Bewegung. Wenn wir also Bedenken gegen die Stellungnähme von Herrn Lipsky äußern, סי geschieht es nicht deswegen, weil er die Verlegung der Exekutive von London nach Palästina verlangt. Unverständlich ist uns die Begründung dieser Forderung. Mit Recht speidit Herr Lipsky davon, daß weite Teile des europäischen Zionismus die klare Richtung zionistischer Arbeit verloren haben. Aber in dem Bericht, der 1ms vorliegt, ist nichts davon gesagt, daß diese Richtung׳■,losigkeit zum guten Teil auch ein Verschulden der Exekutive ist, mul daß sic gerade jetzt unter Führung von Lipsky selbst daran ging, die organisatorische Arbeit von Grund auf in Angriff nehmen. Wir vermissen in den Sclilußiolgcrungen, die Herr Lipsky an seine Forderungen knüpft, eine Betonung und Unterstreichung dessen, was er selbst in dem oben erwähnten programmatischen Rundschreiben klar und eindeutig gefordert hat, nämlich eine Stärkung der organisatorischen Zentrale und die Herstellung eines lebendigen Kontaktes zwischen Zentrale und allen Verbänden, die persönliche Fühlungnahme mit diesen, damit eine einheitliche Wiliensbikhnig im gesamten Zionisimis wieder möglich werde, Erkennt man, daß cs um einen großen Teil des europäischen Zionismus so bestellt ist, wie Herr Lipsky berichtet׳, dann, so sollte: man meinen, müßte ein Mitglied der Exekutive zugleich den Weg weisen, der cs ermöglicht, auf diese Zustände cinzuwirken. Vieles stände besser in un$e!er Bcwcgung, wenn in den vergangenen Jahren die führenden Zionirden aller Gruppen nicht mir auf Konferenzen sich getroffen hätten, sondern wenn eine starke und nrbeiisfähige organisatorische Zentrale mit einem klaren Progrnmm alle Teile der Bewegung verbunden halte, wenn man versucht hätte, Meinungsverschiedenheiten und Miß- Verständnisse, die sichtbar wurden, an Ort lind Stelle zu belieben — alles Dinge, von denen wir nach dem Rundschreiben des Herrn Lipsky Annahmen, daß sic nunmehr für den.neuen Leiter der Organisationszentralc in London Selbstverständlichkeiten seien. Stellt man aber diesen Zustand der Bewegung fest und knüpft daran nur eine Forderung, nämlich die Verlegung der Zentrale von London nach Palästina, wie cs Herr Lipsky zu tun scheint, so sieht diese von ihm geforderte Maßnahme sehr stark nach Resignation und nach Flucht aus, und cs kann aus den Schlußfolgerungen, die das ״Jiddische Volk“ an den Bericht des Herrn Lipsky knüpft, der Eindruck entstehen, als sei mit der Verlegung gemeint: das Aufgeben einer zentralen organisatorischen Arbeit und der Verzieht auf die sachgemäße und unabhängige Beeinflussung und Zusammenfassung der einzelnen Verbände, ln solcher Weise gefordert, muß die Verlegung der Exckutive aus dem Gallith nach Ercz-Israel die stärksten Bedenken auslösen; denn mag auch vieles, wie wir aus״ die kommende Jahreskonferenz beschäftigen muß, Esf ist zu begrüßen, daß Herr Lipsky schon jetzt di eso Frage erörtert, und daß sie auch, wie das ״Jiddische Volk“ in Aussicht stellt, auf der Konvention in Pitts״ bürg behandelt werden wird. Wir neigen bei Abwägung! alles dessen, was für und gegen spricht, durchaus liazu^ uns für Palästina zu entscheiden. Aber diese Entscheid düng sollte nicht getroffen werden, ohne daß man dig Gründe, die zu ihr führen, bis zum letzten klarlegt, und vor allen Dingen nicht ohne eine erarbeitete Gewißheit, daß die konstruktive organisatorische Arbeit von Palästina aus leichter möglich sein wird als von London» A. L. Von unserem Dr. Ru pp in Neues aus Palästina Jerusalemer Korrespondenten» ist am 30. April in Jaffa eingetroffen. * i der frühere Redakteur des ״Doa* seiner Gegensätze mit Alexander Ittamar Benavi, Ha jo m'1, der infolge Aaronsolin die Redaktion des Blattes aufgegeben hatte, hat nach seiner Rückkehr nach Jerusalem die Redaktion wieder mitgenommen. Das Blatt wird die gegen die Zkn nistische Organisation gerichteten Bestrebungen Aaronsohns (eines Anhängers der Brandts-Gruppe. — Red.) bekämpfen. Der abess in Ische eingetroffen, Thronfolger ist in Jerusalem Jerusalem Europa 7.11 verlassen1, bereisen. Bulgarien, Ru Usslschkin hat am 29. April tim im Auftrag des Nationalfonds Ussischkin fährt über Saloniki nach mänien und dann nach Mitteleuropa. "Vor seiner Abreise fand in Jerusalem eine große Versammlung statt, bei welcher Dr. Magnet, Dr. Nachum Goldmann,Schillc* und liialik sprachen. Bialik warnte in seiner Rede Herrn Ussischkin, sich nicht von der Opposition für ihre( Zwecke gebrauchen zu lassen, zu einer Zeit, \vq Weitmaiin in Amerika für den K. II. schwer artreitet. Ussischkin erwiderte darauf, daß er wohl auf der Jahreskonfereuz fiir seine Anschauungen kämpfen werde, aber auf seiner Reise werde er alle Gegensätze vergessen und muj für die Erlösung des Landes arbeiten. Er werde den Juden im Galutli darlcgen, daß weite L a nd s t r c ck en in Paliistina brach liegen, während der Nationalfonda nicht imstande ist, Ländereien zu kaufen. h. b, Paßerklchtcranjjen Sür Palästina-Immigranten in Polen Warschau, (J.T,A.) Hier ist eine neue Regierung*• Verordnung ausgegeben worden, laut welcher für Emigranten nach gewissen Ländern Erleichterungen und Dil/ige re Pässe gewährt werden. Auch Palästina befindet sieht unter den in Betracht kommenden Ländern, Das Ergebnis der deutschen Rclchslagswahlen Abgesehen von der Bedeutung der letzten Reichstagswählen für Deutschland, haben diese auch vom jüdischen Gesichtspunkt aus ein über die früheren Wahlen weit hinausgehendes besonderes Interesse. Bei keinem Wahlkampf in Deutschland, auch nicht bei dem ln den achtziger Jahren führten, für eine solche Verlegung sprechen, eine siiin- I des vorigen Jahrhunderts. (Agitation der Stöcker, Ahiwardt, d1״c persönliche Fühlungnahme, ja sogar der schriftliche Kontakt zwischen Zentrum und Bewegung ist erschwert, wenn die Zentrale der Organisation sich nicht mehr im Galutli befindet. Einer Zentrale in Palästina erwächst vor allem die Aufgabe, die gesamte Aufbauarbeit unter einer starken und ziclbcwußtca Leitung zu vereinen, und allein diese Aufgabe schon wird letzte Kraftaintrengung erfordern. Es ist selbstverständlich, daß die Arbeit der Exekutive in Palästina in erster Linie auf die Notwendig־■ keilen des Landes gerichtet sein wird, so daß die organisatorischc Arbeit, die sich an das Galutli wendet, in den Hintergrund treten muß, wenn nicht mit besoliderem Nachdruck auch diese Arbeit von einer küiiitigeu Zentrale in Palästina gefordert wird. Das bedeutet zugleich, daß man fiir diese Aufgabe — und ansschlicßlieh für sie — besondere Mensche» bereit hält, die allein und ausschließlich dieser Arbeit sich widmen müssen. Wir stimmen Herrn Lipsky in vollem Ataßc zu, wenn er das Primat der Palästina-Arbeit fordert, aber wir wissen ebenso, daß auf Jahre hinaus die Pa lästina-Arbeit getragen sein muß von einer starke« und hingebungsvollen Arbeit im Galutli iür Palästina Wenn wir in diesem Zusammenhang von dem Primat der Palästina-Arbeit sprechen, so meinen wir damit, daß die zionistische Arbeit im Oalutli in erster Linie auf die Bedürfnisse Palästinas abgestellt sein muß und nicht etwa, daß die Leitung der Zionistischen Organisation sich ausschließlich mit den Aufgaben zu beschäftigen hätte, die Palästina stellt, während die Arbeit im Oa■ luth den Verbänden ohne jede zentrale Beeinflussung überlassen bleiben könne. Dies letztere würde bedeuten, daß mau den Zustand, den Herr Lipsky mit Recht kritisiert, fördert und in Permanenz erklärt. Die l'rage ״London oder Palästina“ wird sicherlich eine der Fragen?ein, mit denen 6ich in erster Uni« Buckel) stand der Antisemitismus und die Judenfragc so inl Zentrum der Agitation, wie diesmal. Von der Judenfraga her ist *ucli in erster Reihe das Wahhvsultat zu betrachten und zu deuten, und dies nicht nur für den jüdischen Zuschauern und den beteiligten deutschen Juden, sondern auch in gewissem Maße für jeden objektiven Beurteiler. Erfolg und Mißerfolg der Parteien lassen sich nämlich, abgesehen von wenigen Ausnahmen, mit ihren Stellungnahmen zum Judentum in einen deutlichen Zusammenhang bringen. Die Kommunisten, die Partei, welche zahlenmäßig die größten Erfolge errungen hat (sic brachte es von 550 000 Stimmen und vier Mandaten bei den letzten Wahlen im Jahre 1920 jetzt auf 3 700 00Q Stimmen und <52 Mandate sind die eine Ausnahme. lh* Wachstum ist hauptsächlich aus wirtschaftlichen Gründen zu erklären. Vergleicht man aber die Gesamtzahl der Arbeiterstimmen bei den Wahlen im Jahre 1920 in Höhe von zirka! 11601)000 mit den nur zehn Millionen sozialistischer Stimmen von jetzt, so ergibt *ich, daß etwa 1 600000 sozialistische Stimmen verloren gegangen sind, die zum größten Teil den rechten Parteien, den Deutsch-Völkischen und Deutschnationalen zugute kamen. Bei einer Gcsamtzsld von nicht ganz dreißig Millionen aß• gegebener Stimmen fällt dieser Verlust auch dann noch’ außerordentlich in die Wagschale, wenn man dabei den Ausfall der polnisch gewordenen oberschlesischen Stimmen berücksichtigen will. Man muß diesen den sozialistischen Parteien verloren gegangenen 1600 000 Stimmen auch noch den Stimmenverlust der Demokraten zuzähletr, die es von 2300 000 Stimmen im Jahre 1920 jetzt tut nur 1660000 Stimmen brachten. Die reaktionären Parteien wurden schließlich auch durch Abwandeiungen aus der Deu lachen Volkspartei gestärkt. Diese Partei erhielt 1920 ca. 3 900 000 Stimmen, diesmal aber nur fast 2650 000, Zieht man also noch diese beiden Vcrlustgnippen von ungefähr 2 Millionen Stimmen, die fast ganz den Deutschnatioualen zugute ge•

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