Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIX (1924)
- Issue
- Heft 30-31 (18.4.1924)
- Date
- 1924-04-18
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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- Alsfeld 1× ep/1043994
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Seite 230 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 30/31' Crts - Lora»! Der /ur Zeit in Jerusalem weilende Herausgeber des New Yorker ״Jewish Morning■ Journal“, Jacob Fish inan, wurde vom (. merkommissar Sir Herbert Samuel cmvdangen. Während des Gespräches teilte Sir Herbert Samuel Herrn Fishman mit, daß er im Gegensatz zu den in Umlauf gesetzten Gerüchten nicht die Absicht hätte, von seinem .!*osten in Palästina z u rü ck zu t r c t c n. Er fügte hiit/ii, daß zwischen ihm und dem Kolomalamt in London keinerlei Differenzen beständen. Eine Verordnung des poln. Hriegsministcrirpns gibt bekannt, daß militärpflichtige polnische Bürger, die in der Zeit vom 1. November 1018 bis 31. Dezember 1023 nach Palästina n u s g c w a!1 d c r t sind und für die palästinensische S t a a t s z 11 g e 11 ö r i g k e 11 optiert haben, in Polen nicht mehr mililürpiliditig sind. Auficrdem hat der Kriegsminister mtgcoidiH'l, «lall Gesuche polnischer militärpilichtiger Bürger, 'die um die Erlaubnis bitten, für die palästinensische Staatsbürgcrschait zu optieren, günstig erledigt werden. Frankreich Die ״Revue des Dein Mondes" beginnt in ihrer nächsten Nummer mit der Veröffentlichung eures Romancs der Brüder Jörn nie und Jean Tharaud unter dem Titel ״D ns nächste Jahr in J e r 11 s a 1 c m". Die beiden Schriftsteller hatten im Vorjahre eine Reise nach Palästina unternommen. Sie sind im deutschen Sprachgebiet durch die Ucbcrsctzung ihres in Galizien spielenden Romans ״lin Schatten des Kreuzes" bekannt geworden. Jlnicrih» Auf eine direkte Anfrage von Josef Messing er, dem Prediger der israelitischen Ktiltiisgemeinde in Bern, bei H cn ry Ford in Denborn, ob Herr Ford auch wirklich der Verfasser des so verbreiteten Buches ,,De r internationale J u d c“ sei, ließ ihm Ford durch die Redaktion seines Blattes ״The Dcarborn lndcpcndcn t", in welchem die Artikel zuerst (erschienen sind, in einem Briefe als unbczwcifclbarc Fest- Stellung iniltcilen, daß er keineswegs der Verfasser des Buches sei, und daß die Redaktion seines Blattes die Artikel gesammelt und her ausgegeben hat, die dann später in Buchform in Amerika und in Leipzig (Hammcrvcrlag) erschienen sind, RuBoland Unabhängig von dem Projekt der Errichtung eines autonomen jüdischen Gebietes in der Krim (dessen Schwierigkeit z. B. auch die von uns wieder gegebene Aciiikntng des Lemberger ״l>ilo" neben anderen ablehnenden ukrainischen Stimmen beweist. — Red. ״J. R.“), bat hier eine jüdische Gruppe in Moskau einen Plan ausgearbeitet, der sich mit der reinen Kolon isationsarbeit zwecks An Siedlung von Juden auf dem Lande befaßt, ohne Einbeziehung politischer Gesichtspunkte. Der Plan hat die Unterstützung der Sowjet- Regierung und der verantwortlichen jüdischen Sozialpolitiken gefunden. (Dasselbe wird nun schon monatelang auch von dem Krimprojekt behauptet, ohne daß das längst »!!gekündigte Dekret der Sowjet-Regierung wirklich erschienen wäre. ■—■ Red. ״J. R.“,) Die Sowjet-Regierung ist bereit, große Flächen _ Landes in der Nähe der alten, noch zur Zeit der Regierung Zar Nicobus I. in der Ukraine und auf der Krim errichteten jüdischen Kolonien zu reservieren. Obgleich dieser Plan erst kürzlich ansgearbeitet worden ist, sind schon aus bedeutenden jüdischen Zentren Nachrichten «!!gelangt, laut denen die jüdische Bevölkerung sich intensiv mit diesem Plan befaßt und ihn als die Errettung aus dem jetzigen wirtschaftlichen Ruin begrüßt. Er!wird hier allgemein als der einzige Weg angesehen, auf welchem der jüdischen Bevölkerung Sowjet-Rußlands gehelfen werden kann. Wie dem J. T. A. - Vertreter von den Initiatoren dieses Planes mitgctcilt wurde, ist cs für die Realisierung des Planes notwendig, sofort eine erste Gruppe von 1500 Familie n anzusiedcln, wofür eine Summe von einer Million Dolla r er fo rdcrli eh wäre. Wenn die Summe nicht sofort verfügbar sein sollte, wäre es möglich, daß die Regierung die Reservierung des Bodens aufhebt, ,wodurch eine wichtige Gelegenheit für die jüdische Kolonisation verpaßt sein würde. (Es kennzeichnet die verzweifelte Stimmung unter den Juden in Rußland, daß sic einen Plan, der Juden in dem typischen Pogromgebiet ohne Zusammen• hang der Siedlungen untereinander ansicdehi will, allen Ernstes diskutieren. Bei der Diskussion dürfte es aber wohl auch Weihen, wie aus den letzien Zeilen hervorgeht. Wieder ein jieiier Beweis, daß zur Zeit nur in Palästina eine große jüdische Kolonisation ratsam ist. — Red. ״J. R.״.) VI Wir vcrüifcntUcIica heute einmal die Namen derjenigen Orte, die bisher noch Immer nicht trotz mehrfacher Mahturnten die ihrem Purim •Kontingent entsprechenden Beträge cinj'eiiandt haben. Dies geschieht, tun den betreffend«« Vcriraueaslcatoa und allen Sa diese» Orlen wohnenden Zionisten vor Augen zu Ifihren, in wie geringer Welse die großen Möglichkeiten der Sammlung bei ihnen ausgenutzt werden (vgl. die fettgedruckten Ortsnamen). Es soll ferner dadurch gezeigt worden, welche Summen heute eine Aktion in Deutschland ergeben kann, wenn jeder Vertrauensmann Ihre energische Durchführung als eine unbedingte Pliieht erachtet. Jeder Leser dieser Statistik addiere einmal die Spalte der Kontingente und er wird eine Summe erhalten, deren große Bedeutung für die Vergrößerung des nationalen Bodenbesitzes ln Palästina Ihm sehr klar werden wird. Dabei sind die Anforderungen an dia einzelnen Orte keineswegs zu hoch! Die, die nur einigermaßen gewissenhaft gearbeitet haben, konnten ohne weiteres ihr Kontingent überschreiten. Die allgemeinen Umstände waren bisher den Sammlungen durchaus günstig. Man kann auch heute noch von den meisten Spendern Betrüge erhalten, deren Hergabo vor dem Kriege nicht so leicht möglich gewesen wäre. Es ist zu belürchten, daß sich dies jedoch sehr bald ändern wird. Umsomehr sind wir verpflichtet, die sich in diesem Augenblick noch bletenden Chancen zu nutzen! Deswegen rufen wir die Ver« trauensfeuto und Zionisten in den nachstehenden Orten nochmals auf) ffolcn Sio das zu Purim Versäumto durch lnlctulv• _ nach I Es muß Ihr Ziel «ein, das Purim » Kontingent Ranz aotziibrlngcn. Spenden Sie selbst und sammeln Sie, arbeiten Sie noch einmal vor BogSnn des Sommers, da» mit wir einen großen Teil unsores diesjährigen Kontingents für einen der wichtigsten Zweige des Palästlne-Auibaus cichcrsteUeni für die Ausbreitung unseres Bodenbesitzes! Kontingent davon Kontingent davon Kontingent davon f. d. Purimauff. d, Purimauf. f. d. Purim* auf. Aktion gebracht Aktion gebracht Aktion gebracht Aachen 167,- 15,— Gießen 500,- 1— Merzig י—,67 . —) AUenstetn 600,— — Gladbeck 167,- — Militsch 67,—• 40,-1 Alsbach 1. Hessen 67,— —J ■ filoiwitz 667;- 430,-1 Millweida 100,-• — Alsfeld i. Hessen 200,— 84,— Glogau 100,— —, Miiiichen 2667,— 1902,93 Alzey 67,- — Ciollnmv 1110,- 30,—• Miinchcn-Oladbadl 267,— 15,— Asehaffenburg 13!,- 3t,־— Göppingen 67,— Munster i. W, 67,- 15,— Aschersieben 200,— •—י Görlitz 167,- 15,—i Neubrandenburg 67,- 19,— Augsburg '131,- 30,— Güttingen 230,— —4 Neuenahr 100,- Baden-Baden 134,- Grevenbroich 67,— י Neustadt H. 67,— Bergzabern 67,- 4י—י Gr.-Strchlitz 134,- r—•’ Nordliausen 167,- Beruhurg 67,- —i Guben 100,— i—ml Nördlingen 67,- Bcuthen $00,— 25,— Gumbinnen 167,- 95,—t Oberhausen 333,- 15,-h Bielefeld 333,— Güstrow 67,- Gels 67,- 17י—i Bochum •100,— 193,— Hagen 167,— Oldenburg . 67,- 1™4 Bonn 167,— p—.י I Iniberstadt , 1000,— 721,-4 Ottwciler 67,- —■4 Brandenburg 200,—' Hallo a. S. 667,— ,י— Paderborn 100,- 5j«h Braunschweig 333,— ' 3,- Hamborn 500,— Paservalk 67,- —t Bremen SOO,— 5,— Hamburg 2667,- 23ö1r-* Pforzheim 334,- r—| Breslau 6667,-. 1006,80 Hameln 167,- 1—4 Pirmasens 67,- —4 Buchau 67,- 40,- Hamm 267,- (—4 Plauen 667,- *—׳30 Btmzlau 134,- Hannover ' 2000,— M Ralibor 45,״h Cassel 834,— 80,40 Heilbronn-Sonfhciin 167,— 112,- Recklinghausen 67,- 1-,30 ׳ Chemnitz 1667,- 20,- Herne 267,- י—i Regensburg -,67 י 4־—,3 Cleve 100,— —1 Hersfeld 200,— ׳ ן—׳ י Remscheid 133,- 15,-4 Coblcnz 100,- Hildesheim 100.- •p— Rexingen 133,- 25,-1 Cölu 4000,— 1070,- HIndenburg 667,- 4,63 Saarbrücken 1667,- Cöthen 333,— 144,05 Idar י-,100 י—^ Saarlouis 167,- ז— Crcield 200,— l— lilingen 134,— j—i Schm.illcningkcn 67,—• I—1 Danzig 3334,- 3,40 Insterburg 267,— Sc Im eidemühl' 167,-1 bmi Dannstadt 400,- 1— Jena 134,- 77,40 Schönlanke 167,—• Dessau 267,— 54,- Johannisburg 67,— — Schweidnitz 67,—• 4,—1 Dillingcn 500,— — Jülich 167,- 36,50 Schweinfurth 67,—1 Dresden 2000,— ^■יי Kaiserslautern 67,— יי-י* Selters 67,— 36,5a Duisburg 400,- 200,—1 Karlsruhe 1000,— r״־i Sohernheim 67,- , f—i Düren 67,- 31,— Kiel 500,— 4■״-! Stallupönen 67,- bo-xj Düsseldorf 1200,- 710, -! Kissingen 200,— 50,־—j Stargard 100,— 45,—4 Cberbach 67,- , 1—1 " Kitzingen '׳' ־ -,67 ' * ** — Stettin 667,— 1—4 Biringen (Baden)' 100,— — Koiberg 200,- 31,99 St. Ingbert 131,- f—1 Eisenach 131,- 25,— Königsberg 5000,- —; Stolp 67,- 1H Elberfeld 1000,— 500,-4 Königshüttc 134,- r—4 Strcliiz 100,— Elbing 167,- Konstanz 200,— r—4 Stralsund 67,- W Erfurt 834,— f—*1 Kudov/a 134,- f—4 St. Wendel 67,- HH Erlangen 67,- r-4״ Landsberg a. W, 267,- mmmj Tiefenort 100,— 1—ג Esclivvciler 400,— U) Lauban 67,- 15,— Tilsit 333,— | 175,-•• Esser! 834,— 45,- Leipzig 6667,- 14,75 T reysa ׳ —,100 — Evdikuhnen 333,— r-H Liegnitz 200,— 167,45־ Trier 333,— 1 40,-> Flamersheim 67,- 4־־H ■Limburg 134,- — Tübingen 167,— 1—i Forst 167,- ן—* Lübeck 400,- 190,-* Varel 131,— 4־־־► Frankfurt a. O. 500,— 173,— Ludwigshafen, 334,- 200,— Wanne 200,-- Freiburg i. Br. 167.- — Lüneburg 67,- — Weimar 67,-; Friedberg i. H. -,׳267 9t ,50 Lyck ' 67,- 51,-4 Wetzlar 67,- Fulda 134,- 5,— Magdeburg 834,- 4—י Wilhelmshaven 67,- ^—4 Fürstcnwalde 67,_ Mainz 834,- —i Wischwill 67,- 4,- Gailingen 200,- 1—i Marburg 134,- 4■■■־■* Wismar 67,- 7,— Geisa (Rhön) 67,- *—4 Meiningen 134,- r—1 Zoppot 1000.— 687,80 Cielsenkirchcn 333,- Menden 67,- —• Zwickau . 1167,- 775,— Gera-Reuß 167,- i-? Merzliausen 67,- 31,- Aus der Berliner Jüdischen Gemeinde beiden letzten Repräsentanten Versammlungen am 23. Marz und 10. April tagten schon mit dem neuen Vorstände. Em irgendwie charakteristisches Gepräge haben sie dadurch mellt erhalten, zumal in der kurzen Amtszeit des neuen Vor- Standes sich Ereignisse, in denen er seine Kraft und Initiative hätte beweisen können, nicht abgespielt haben. Man wird also zunächst nbwarien müssen, um sich ein Urteil darüber bilden zu können, was man von diesem Vorstande zu erwarten hat. Das wird zum großen Teil davon nbhängen, wie die Zusammenarbeit im Vorstände vonstatten gellt, und ob man besser als bisher die Arbeitskraft unserer Freunde hcrnu/u/iclx'ii versieht. Hoffentlich wird man nicht in den Fcliler verfallen, der uns Juden gegenüber so oft angewandt wird: die Majorisimmg, die an Steile der Qualität die Quantitat setzt; so vorzügliche Arbeiter wie unsere Freunde Kareski, Kollenschcr und Sandler, nicht voll an der Gemeindearbeit teilnehmen zu lassen, hieße nicht jüdisch, besonders aber nicht liberal gehandelt, ln der Tagesordnung der beiden Sitzungen wurden eine Reihe von Dingen durchberaten, die sieb 7mn Teil mit Beschlüssen der Rcpräscntantcnvcrsammlung beschönigen״ die seit Jahr und Tag gefaßt, aber nicht durchgeiiihrt worden sind: so die Wiedereinführung des Mischeb e r a c 11 in den Synagogen ohne Orgel, die Einführung von Lehrverträgen auch in den Orgelsynagogcn, die Errichtung von rituellen Lehrbücher! für Mädchen, die Eingemeindüng der Synagoge Münchener Straße. All dies, bisher nicht durciigeführt, wurde von seiten des Vorstandes als eilig an* . erkannt, und cs wurde eine schnelle Erledigung versprochen. ■ Emen formellen Standpunkt nahm der Vorstand gegenüber der von Hirsebfeid angeregten Bibelübersetzung ein. Der Referent des Vorstandes, Jusiizrat Mako wer, teilte mit, daß der Vorstand den Vorschlag der Repräsentantenversammlung in seiner jetzigen Form nicht annchmen könne; man werde die endgültige Stellungnahme in der nächsten Sitzung miifcücn. Herr liirschfeid, der bereits Schritte zur Verwirklichung unternommen hafte, bedauerte dieses Verhalten lebliait und äußerte die Befürchtung, daß es diesmal wie auch sonst gehen werde, wenn ״sich krasse Laich mit der Sache befassen", daß nämlich die ganze Arbeit nicht zur Ausführung kommt. — In einer längeren Debatte, die sich an die Bcwilli* gung der Miltel für die beiden Gemclndcmittel- ־schulen anschloß, ergriff Dr. Klee das Wort und betonte, daß es vorauszuselien gewesen wäre, daß der Staat auch bei einer Verstaatlichung der Schulen auf die Dauer die Finanzierting nicht übernehmen werde. Man habe 1111 Vorjahre die Autonomie der Schulen um das Linsengericht der Verstaatlichmig verkauft. Er habe schwerste Bedenken, daß damit auch der jüdische Charakter der Schulen gcfäiirdet sei. W. B. Hebräische Lehrer. Wir sind jetzt In der Lage, unseren Ortsgruppen in der Provinz, die wert auf die Niederlassung eines hebräischen Lehrers an ihrem Platze legen, geeignete Lehrkräfte zuzuweisen. Die Herren, die sich bei uns gemeldet haben, haben nach ihren eigenen Angaben und zum Teil nach cingcsandtcn Zeugnissen eine gründliche hebräische Ausbiklung genossen und verfügen vielfach auch schon über eine längere Unterrichtspraxis. Alle diese Herren stellen aber zur Bedingung, daß die Ortsgruppen, die sie zur Uebcrsiedlung veranlassen, eine Garantie dafür übernehmen, daß sic dort ihren Lebensunterhalt durch Unterricht finden. Diese Garantie müßte etwa für einen Zeitraum von einem halhcn Jahr von dem Vorstand der Ortsgruppe resp. von einzelnen besonders stark an der Hebraisierung der Oruppe Interessierten Gesinnungsgenossen übernommen werden. Die Erfahrung beweist, daß die Erfüllung einer solchen Verpflichtung überall da möglich ist, wo eine wirklich stark interessierte Persönlichkeit die Durchführung der Angelegenheit in die Hand nimmt. Vielfach haben sich Abkommen dahin treffen lassen, daß Wohnung oder Pension als Gegenleistung für_ den Unterrieht geboten wurde. Interessenten für den hebräischen Unterrieht werden sich zweifellos an vielen Plätzen, auch außerhalb der Gruppen, finden, ganz besonders für den Unterricht von Kindern und für die Errichtung von Kursen. Nachdem jetzt die H .vu ptsch wie r igkel t, nämlich die Beschaffung von geeigneten Lehrkräften, behoben ist, wird cs von den Ortsgruppen ahhängen, einen so wesentliehen zionistischen Programm-Punkt, wie Ihn die Hebraisierung darstellt, durch zu• führen. Zionistische Vereinigung für Deutschland. Spreebsaal Aus der Zuschrift des ״Bundes jüdischer Aka* d e m i k e r“ an die Redaktion der ״Jüdischen Rundschau" habe ich ersehen, daß meine Ausführungen über den Bund jüdischer Akademiker in einem anderen Sinne verbanden worden sind, als sic von mir gemeint waren. Mit Rücksicht darauf sehe ich mich veran’aßt zti erklären, daß ich mit dem Standpunkt des D. j. A, durchaus übereinstimme und den Ausführungen des Bundesprasidiuma beipflichtc, Dr. Alberto Jonas. 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