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Jüdische Rundschau · 1924-03-28 · Heft 25 (28.3.1924) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIX (1924)
Issue
Heft 25 (28.3.1924)
Date
1924-03-28
Page
– (sequence 6)
Language
German
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182 JUED1SCHE RUNDSCHAU Nr. 2$ Deutschland Ans der Jüdischen Welf Vaterlandsliebe Niebuhr zu einer Haft er die Möglichkeit der strafe auf Grund neuer Vor einer Abteilung des Landgerichts Berlin-Mitte hatte sich der cami.-jur. Niebuhr wegen Beleidigung des Leiters der politischen Polizei Obcrrcgicrimgsrat Weil! zu verant• worten. Der Angeklagte hatte eine Vorladung zur J oh/a erhalten mul hat in einem Schreiben geantwortet, er lehne es ab, mit der Abteilung la in Verhandlung zu treten, solange an deren Spitze der J 11 d e I s idor VV c i ß stehe. Vor (ienrt.it erging sich Niebuhr in weiteren antisemitischen!?esdniiiptuiigen des Oberregicrungsrats Weilt und sagte, er sei Vorsitzender des deutschen ״Herold“ gewesen und sei Hasser des Judentnms. Der Staatsanwalt beantragte eine Geldstrafe von 100 M. Der Angeklagte seihst aber bat, gegen ihn auf eme Freiheitsstrafe zu erkennen. Der Richter nahm zugunsten des Angeklagten an, er habe aus glühender . gehandelt (!!) und verurteilte s träfe von z c 1111 lagen, damit Berufung habe, was bei einer Geld- Verordnung nicht nngiingig gewesen wäre. Das Gericht sprach hierbei aus, dnfi Männer, die im öffentlichen Leben stellen, geschlitzt werden müssen. Es bc• willigte aber dem Angeklagten (natürlich!) gegen Z a h I u n g einer (1 e 1 d b 111) c Bewährungsfrist. Dies ist in den letzten Wochen der zweite Prozeß gegen einen Antisemiten, der sieh weigert, einer Vorladung des Obcrrcgicnmgsrats Weift Folge zu leisten und dies mit dessen jüdischer Abstammung begründet. (Antisemitismus mit Vaterlandsliebe zu identifizieren, blieb bis jetzt einem Richter der deutschen Republik Vorbehalten, — Red. d. ״J. R,",) Aus Wernigerode schreibt man der ״Welt am Montag : ״Zwei Wernigeroder Antisemiten hatten Strafbefehle über je 10t) G.-M. wegen Veranstaltung einer verbotenen Versammlung erhalten. Die beantragte richterliche Entscheidung brachte ihnen vor dem Amtsgericht Wernigerode am 6. M.irz je 30 G.-M. Strafe mit folgender Urteilsbegründung: ,Die Angeklagten liaben sich st rat bar gemacht, ca war aber nichts geplant, was die staatliche Ordnung gefährden könnte. Das deutsche Volk erkennt mehr und mehr, dilt das J11 d e n 111111 schwerste S c h nid an u nscr e m II n glück trägt, und das erfassen immer weitere Kreise. An einen Aufstieg unseres Volkes ist nicht zu denken, wenn vir nicht die Macht des Judentums brechen. Nicht nur die Deutsch völkischen meinen das, sondern auch die Deiitsclinationalcn, wie man in den Zeitungen der letzten ,Tage lesen konnte. Die Gedanken, welche die Angeklagten vertrugen, stellen keim־ Gefährdung unserer üffentlicnen Ruhe dar, nein, sogar die Besten unseres Volkes teilen diese Anschauung.“ Amtsrichter Be inert, der für diese Begründung verantwortlich ist, ist Vorsitzender der Ortsgruppe Wernigerode der Dcutschnnlionnlcn Volkspartci. Der Reichsininisfcr des Innern hat auf die Anfrage der Abg. Grac f-Thüringen und Gen. über den ״ostjüriiselien iMcnscheiischniuggcl“ folgende Antwort erteilt: ״Die Reichsrcgicrimg ist aus Anlnft der Anfrage erneut mit der prcuflir,clien Regierung ins Benehmen getreten. Diese hat zu der Angelegenheit folgendem■!:dien Stellung genommen: Es ist richtig, dal! an der polnisch-schlesischen Grenze, bis etwa zur Mitte vergangenen Jahres, eine ziemlich starke ostjüdische Einwanderung stattgefunden hat; cs erklärt sich dies daraus, daß weder eine energische Grcnzübcr׳• vachimg stattfinden konnte, noch bis dahin eine geordnete Verwaltung die geeigneten Maßnahmen zu ergreifen in der Lage war; aus der Tatsache, daß jahrelang über die Grenz- Ziehung Unsicherheit bestand,׳ und daß während der Bcsatzungszcit ein H i n ü b c r w e c h s c 111 über die Grenze ohne schwere Folgen möglich war, ergab sich eine Art Gewöhnung der östlichen Bevölkerung daran, daß sie unerlaubt auch weiterhin über die Grenze zu kommen versuchte, und, wo ihr Hindernisse in den Weg traten, diese zum Teil durch Bestechung wegzurämnen, sich nicht scheute. Es ist aber eine erhebliche Ucbcrtrcibung, daß dieser sogenannte!Mciisclicnschmnggcl einen erschütternden Umfang angenommen habe. Nach sicheren Unterlagen wird es sich im ganzen um höchstens 1000 Personen handeln. Ls ist ebenso unzutreffend, daß cs die preußische Regierung an der nötigen Energie in der Bekämpfung dieses Mensclicuschmuggels hahe fehlen lassen. Im Gegenteil, sie ist cs ja gerade gewesen, die diesen Mcnschcnschimiggcl aufgcdccKt Imt, dessen Erfassung allerdings, wie cs in der Nalur der Sache liegt, weder leicht war, noch schnell vor sich gehen konnte. Von dem Versagen der preußischen Staatsrcgicrung kann demnach keine Rede sein.... Dabei muß schließlich noch darauf hingewiescn werden, daß selbst, wenn etwa Tausend — nicht etwa Mtiiiderttausende — von ostjüdischen Einwanderern auf diese Weise nach Preußen gelangt sein sollten, die Verhältnisse sich im Laufe der letzten Monate wesentlich verschoben haben. Es ist also sicher a 11 z u n c h m e 11, daß etwa s/j der ost jüdischen Einwandererdas Land wieder verlassen haben; in Groß-Berlin z. B. hat sich ihre Zahl auf etwa (׳> verringert; im Ruhrgcbict befinden sich höchstens nur noch tausend dieser Einwanderer. Es ist deshalb mit Bestimmtheit anzunehmen, daß, so bedauerlieh die durch die ßcuthcncr Prozesse an den Tag gelangten Erscheinungen auch sein mögen, dennoch der durch!er! 111 c IC? Btr« JR#rlln*r 7i'׳nUf l*«h« V*rftfn(g>afH% P*rHn 0 19. R«rA#1*tr••• 9 T«!0phont Motfkiir ״ l,o«t1«h»ok11־r>n(so Nt», ItfGOtt ItprHn N W « K *ז?ייוי>1*׳»יץ*זייוז»*י rUr ft. %, V *ו*«*■ .״״״ו״™«״!- ** *״> •י*׳ r fiottB&boad, (1011 yy. Mur* »bonda 8 Ukr üapoll fUattr ira Zion’*tUrhoa Holm, L*n׳!*h<׳rtf0r ftfcr. 60 (am Alax&ndarpUte). M*R1f(1kaa<lKfd>an|Et für dl# rf*a Ärbaliesioais^n«. Kr •prf*ohnn Uhnr Hm Thoma! ,,Par ZlonUmn• dar Arhalfc• Dr. Oh. Artoift* roft, Lipmann Lowintfthn. Dr. Kndolf HiuhuaI, David ßwjartlow (raliatlna', N. Wornimki (HuQIfVnd). ftmtnlajc. don 1u>. XUiru vorm. H Uhr Auffaluüiig de» nauan P*1tt»tlnft״Fllm*! ״Klaa TU!•• 4ar«h Itf« IarMl tat «Uhr• tttHU, In dor *Alhamhffr'1, KnrtUraiandaram 68. Karton Im Büro d•* J, K. F., llerlla W Hiinhairoho Wir, H,!״falzbur^ und an dar ‘Xhaatorkafti(* clor ״Alhambra*. flonlRtlarlirr JaRondraroIn Haobairar. tTnudortmif almtllrh#? Orappoa mael» Qrtiiu«. TraflptuiUt 6׳V4 Uhr pünktlich Aloxandor״Plot«, nnt«r dar Stadihaha*tfhr «dor Bnhnplolff untor dor Uhr. Oäato willkommen)! Montag d«n H|, Mar» abonda Nj־׳$ Uhr ütopp• Wa»t.Ch»rUtt#nbaTf, im Or. dar T;***, .Tna^himNthalaratr. 16. Georg Bernhard! ״Hie dantarbaa Juden and die kemataadaa Belebatav•• wählen*'• AnnohHedond Plakanaion. afeenda 6 Vht aeania * € rappe dar ZUnltU* amt d. Ott•*, im Halm, Landabargar tttr. 89 flrappenabaad• abend• SH tJlif firappa Kord, im Rodof 7<lnknh, Roianihaloritr. 11/19. Urappeaabead. Dloneiapr. «Inn 1. April abenda 8 Uhr Zianlat• Jafoadreretn Iteehawer. flreppa HUd, in der Konditor•! K ach ankeipor. Oranlonplalü, ttmppea-Abead• Mittwoch, ו len U. April abenda 8 Uhr KlonUl. Jageadrareht »eebawer, Oroppa fh»rlotteah*rgt 1® Kollondori« JUiiao, Klaiititr. 41, Grappe«*Aba1d• ■Einschreiten nicht vor.“ (Es muß darauf!unbewiesen werden, daß — wie wir bereits schon .seinerzeit aus Aul,iß des Bcuthericr Prozesses berichtet haben — gerade das Jüdische Arbeiteriursorgeamt gegen den illegalen Zustrom stets Stellung genommen hat. Die in der obigen amtlichen Mtteilung angegebenen Zahlen über die Höhe der zurzeit in Deutschland befindlichen ostjüdischen Einwanderer beweisen, daß cs sich bei der Anfrage nur um ein durchsichtiges, wohl der Wahl- Vorbereitung dienendes antisemitisches Manöver handelt — Anm. d. Red. d. ״J. R.“,) .I» den nächsten Tagen erscheint in Berlin eine neue judische Zeitschrift ״Die jüdische Kooperazje“, Organ des Zcntral-Verbandcs der jüdischen Genossenschaften in Osteuropa c. V., Charlottcnburg, Bleibtrmtr, 12 V, Ruoslawd Das führende Organ der Ukrainer in Galizien ״Di 10“ protestiert in schärfster Form gegen die projektierte jiidi sehe Kolonisation in der Krim. ״Die Verwirkllchu״״ dieses Planes“, schreibt die Zcihmg, ״ist nur mit Unterstützung der Mächte und dem Einfluß des Weltjiidcntums möglich.*‘ Wenn die Juden den Plan verwirklichen und die Krim wirklich ein jüdischer Staat wird, werden die auserwähltcn Söhne Jchovahs zwei Vaterländer haben — das «־ ne an den Ufern des Schwarzen Meeres, das andere an den Ufern des Mittclmccrcs. Dem wird sich das ukrai- ת i sehe Volk mit allen in seiner Macht bcfind liehen Mitteln entgegensetzen, denn ein jüdisches autonomes Gebiet oder ein jüdischer Staat in der Krim und Südrußland ermöglicht es den Juden, den einzigen Zugang der Ukraine zum Meer zu blockieren. Wenn die Juden unseren Protest ignorieren und den Plan annehmen, umsoschlimmerfürdieJudeninderUkrainci“ •b#ndi i Uhr Cirnar# 01t, Im 21ר#י1י>י^»1וזי׳ TzMHi^rfluir ft!?, Rfl, n©rr Pr. \Vorn#r iub! ״Di« pftiltl«fh*1t Htrom*■*#■ oad da« ^•itohi Jadentom.11 Sranubom], dou 5. April •baiitl• 0 Uhf lUpoi:l-JlAt»1r Im 1101m, Lundaberger f?lr. 69. VortTfur ▼on Ud״l Frlmlland (Thomn wird noch b»kanntffeffftb«nb SrtnntAff, d«n 8. April Abend* ZionUftiaeber Jnfflndreretn!!«fhawer. Im LoffAnhftn*. Joaohlmaih•!•• Sir. 1• n»11 Vorir.'lro. Trtmbo’A, S#Alpn*t, TVAUtnnimfl, UnberrMflmHflfÄn. Ballrnnwlk tiift bckAnnto J«rf1b»mlknprtBft Wflinlraub. RinlnOkart•!) t Im Voranrkanl Mk. (Hirch di« Horlinar Zioni«tiRch• VarAinigunif, 0. 9, 80yd•Utr. A klitiwooh, don!*. April •baada b Ubr Grappa 0*t, Im 7.{o«)i*t. TT«lm, Uandaborgar 8tr 6ö JII(!lieber Kniistabend TinioT blitwlrkunx ▼on Z.Pabratoln. VDlkalloilpr. Am Klarier! Arno Kadel. IzilH Pymonts l’InnUtln. FrUn und Hera (IvoUberib Hetatea Anftreten in dleaer 8ni«0n ▼or Ihrer Abfolao naeh Paria). Ein*rlttppr•!• 2r«0 Mk. inkl. 8t<m״r. Korten Im Vorverkauf In der B. Z. V., B#ydnl*tr. 0. ToraueiiohtÜoh am 1t). April firoupe VTeat-rbarloltenbarir Anaipr&eb• Übers ..MVitUrb« KaMar and 7loel«mn*". Ä#f»ranl« Hm Df Ilona Bloek. Korroforenti Dr. DÖblln. Sonnabend, den 12. Aprü •be&da 9 Ulir Bepo?l Hagitr Im Zioni»HR«ben H#ira, JjAndaber^#r St». 89. Vortrecr von David Rwjortlow (PnHutlna), Mitglied de■ Plrektorfumi dar GeaeUachaft aolel boneh. (Thema wird noch bekanntKeR•ban.) Sonnabend, den itf. April ebenda 0 Uhr HapftM naraVf im Zionlfltlaeben Helm, fiandabarprep Rtr. 69. Vortresr von Dr. lludolf Samuel. (Thema wird noeb hekenntgegebep.) Jeden D1#nate8׳Ab**'׳b h Uhr UatjUdUfkar Frle^rlebata 110 Hemlnar für indiaehe Geaeh'cbte. Dien«t*rabend, 8 Uhr Jidlaekar CaUerrerel« rrorre«• Im Zion'etlaohen TTelm, Landaberfer Skr.•• Keminar Itir lüdlaebe Geaohlohte «nUr Laitnnc de« Herrn aitid. pbil. D. 8eh00h4er. Grappa Nord Mittwoch von M8—bei Kdm. Lery, Oranlenbnr*ar S4r. 60, Gamereh, Ronnahaad naebm. 4—6 Uhr hei F.dm. Uevyi Pehulehan araetu Honntag vormittag 11—t Uhr bei Kdm. Levy! Gemarab. Tlerilaer Mlareohl-Grappe Jeden liontag, im Häraael Synegoge Peateloasiatr. 14-15, abend* von 0—10 Uhr Dr. Brünn t Teuftnh. Jeden Dlenateg, abend«8—10 Uhr! Dr. Knttner, Ohnmeaeh m> Kaaehl n. Dlnlm Jaden Monteg. im Roatfrymnealnm BehiUeratr. 24. naehm. H^H• Uhr. Babb. Dr* Kmil Larv: Auagewkhlte Pfelmen. אגודת בתי ספר לישראל Jüdlsek«r Schnlrerola E. V.t B.rlin Ö19, S«yd.l»tr. 0*..bt(taitU>r.ncl.i Vor.Und.mltitli.(! 1 Rtadl.nr.t Kurl HMUimtril, Orantwald, Frl.drlc1h«r״h.״tr. Bi. בית ספר לל׳ג־וו העברית בברליו S|1rMl1.eh«1• )* n.rllii (Xi. *«*Iit.1) An.knnf« •rt.ilb d.r Srhull.lt.r, Herr N. B.r.irrlln, Mlttwoeh, 8 CTur rtn(■ ja d.r Hoohtchnle (Qr dl» Wl«.«nt״h»rt d.1 Jud.Dttun•, ArtilUrlentr.C• U. I, Ziram.r 1. בית ספר לילדים במערבה של בדלי* JIdI.eh* Grur.1l.rhul• W.it. 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Sann t»(,d.8.4,rar m.H^tThr 1 Dr. H.rmann W«U1 ״Einffllining in dt• artblaak« 0*• ioliinht•", Ulttwoah, ä.8.4.,8'/.TJht•bdi.t Dr. Sah litt, Br».Uu: ״Wirt- «rbr.ftilbcori• und WirtaohattC praxi■ im!•Um", Hörcrkartca zum Preis« von Mk. für d«n ganien Zjklus sind noch an dor Kasse «rhdltlleh. / Einzelkarten für 10 einen Vortrag von Mk. 2,— an der Kasse. / Ju(«cnd• karten für Angehörige der Jugendorganisationen gegen Ausweis von Mk, 3,— für den ganzen Zyklus an der Kasse. Einzclkartea ftlr Angehörige der Jngoodorganlsationea von Mk. 1,— an der Kasse. Zur Beachtungl Der Vortrag von Geheimrat Moritz findet nickt Montag, sondern Dionafmg sbcsds statt. rolßcnde Orlsgroppen haben lör das 1. Quartal 1924 noch an Zloulslcasteucr abzulidern: Ascliaffenburg Bielefeld Berlin Bochum Brandenburg Bremen Breslau Bruchsal Chemnitz Cötlien Coltbus Darmstadt Dcutsch-Eylau Dortmund Dresden Duisburg Düsseldorf Elberfeld Essen Eydtkuhncn Frankfurt a, M. Frankfurt ». 0. Gelsenkirchcn Gießen Glciwitz Görlitz Gotlu Göttingen Hagen Ihre Kontingente (Die Gruppen, 40,— Halhcrstadt 80,-1 50,— Halle 90,— 1800,— 1 iamborn 510,- 173,— Hamburg 800,— 15,— Hamm 20,- 70,— Hannover 400,- 100,— Heidelberg 13,- 25,— Heilbronn 6,50 400,— Hildcshclm 20,— 60,— Hindcnburg 40,- 20,— Karlsruhe 200,— 8,50 Kiel 70,— 50,— Köln 915,— 421,— Königsberg 442,— 241,50 Konstanz 30,— 461,— Leipzig 1790,— 700,— Mainz 200,— 106S,— München 77,- 427,— Oppeln 55,-! 90,— Pfalz. 90,— 1800,— Plauen 90,— 83,— Ratibor 15,— 300,— 39, — 133,— 07,— 78,— . 15,- 40, - haben erheblich Schönlanke 23,- Saarbrücken 5t),-s Stettin 7r1״ Slolp 20,— Stuttgart 42,— Würzburg 60,— Zwickau 150,— abgelicfert: vuic virupncn, die erheblich höhere Beträge ah das ihnen auferlcgte Kontingent aufgebracht haben, sind durch Fettdruck bezeichnet) Allenstcln, Aschcrslcbcn, Augsburg, Bamberg, Beuthcn, Bonn, Braunschwelg, Cassel, Dessau, Eisenach, Emden, Erfurt, Freiburg, Fulda, Guben, Hameln, Hanau, Insterburg, Landsberg, Licgnitz, Lübeck, Magdeburg, Meiningen, Mannheim, M.-Cil.idbach, Nordhausen, Nürnberg, Osnabrück, Ortclsburg, Pforzheim, Trier, Waldenburg, Wanne, Wiesbaden. Zionistischer Bezirksverband Sachsen Anhalt Tagung am 29. und 30. März in den Räumen dei Kaufmännischen Vereins, Magdeburg, Berliner Str. 30/31 s Sonnabend, den 29. März, abends 8<* Uhr: Vorbesprcchung der Ortsgruppenvorständc über die Tätigkeit der Ortsgruppen. Sonntag, den 30. März, vorm. 10 Uhr: 1, Die allgemeine Lage der Bewegung und der Stand der Palistina-Arbcit. Rcf. Gerda Ariosoroff. 2. Generaldebatte. — Gemeinsame Mittagstafel in den Räumen de* Kaufin. Vereins. Nachm, 3—4 Uhr: Gemeinsame Besicht!• gung der Chaluzwcrkstatt. Nachm. 41/3 Uhr: 3. Praktisch« Chaluzarbeit des Bczirksvcrbaudes, Rcf.: Dr. Ascher. 4. Oe• neraldebattc, Hcbrähehc Sprachschule in Berlin XI. Seraester A. Stundenplan bis Semester Schluß (Ende April). Schullokale: Hochschule für die Wissenschaft de* Judentums, Artillcricstr. 14; Jüdische Gemeinde, Oranienburger Straße 29. Stufe I (!. Semester): a) 4 Stunden wöchentlich. — Einführung in die Grammatik un!d entsprechenden Uebungsstoft (Rath), b) 4 Stunden wöchentlich. — Unterrichts- Stoff wie oben. Außerdem: Bibciauswahl (Breschith). c) 3 Stunden wöchentlich. — Unterrichtsstoff wie oben. Stufe 2 (2. Semester): a) 4'/j Stunden wöchentlich. — Wiederholung der Grammatik und Fortsetzung; Lesebuch Prakim Riscnonim!(.; Auswahl aus der Bibel; Diwre Aggada von Biaiik. b) 4 Stunden wöchentlich, — Graminatik (Wiederholung und Fortsetzung); Lesebuch Laschon Wascfer II.; Bibciauswahl und Diwre Aggada. : Stufe 3 (3. Semester): a) 4'/j Stunden wöchentlich. — Laschon Wascfer 11.; Bibciauswahl und Diwre Aggada.! b) 4 Stunden wöchentlich. — Sefathcnu; Wiedernolunj׳ der Grammatik; Breschith. Stufe 4—5 (4. bis 5. Semester): 4!/j Stunden wöchentlich. — Schalom Alcchem: Adam Uwchcma; Ucbersetzung aus dem Dculschcu; Bibel und Diwre Aggada. Stuie 6 (6. Semester): 5 Stunden wöchentlich. — Schalom. Alechcm, .Werke; Achad Haanr, Bibel. Stufe 7 (7. Semcstei•): 5 Stunden wöchentlich. — Neue Literatur; Tchillim; Mischna (Brachoth). Stufe 8—9 (8. bis 9. Semester): 6 Stunndcn wöchentlichj — Werke aus der neuen Literatur (Prosa) und Bialik. Gedichte; Bibel (Mischlc) und Mischna (Brachoth). Selekta: 2 Stunden wöchentlich. — Werke aus der neuen Literatur. B. Eröffnung neuer Klassen. Ende April eröffnen wir im Zentrum und Westen Berlins neu# Morgen* und Abendkurse sowohl für Anfänge* wie auch für Fortgeschrittene. Für die Anfängerkiassen wird nur das Lesen (in scphardischcr Aussprache) vorausgesetzt. Anmeldungen werden bereits entgegengenommeti, — Sprechzeit bis auf weiteres: Dienstag 6 Uhr abends und Mittwoch 8 Uhr abends in der hoch schule für die Wissenschaft des Judentums, Artille riestr aüe 141 Zimmer 4. N. Berggrün. Jugendabend der B.Z. V. Die vereinigten Ortsgruppen West—Charlottenburg veranstalteten am 17. März den lange vorbereiteten Abend, an dem Vertreter der Jugend über brennende Fragen der zionistischen Jugend zu Worte kernen. Dr. Heinz Nagler vom Hcchaluz referierte über die Stellung der Jugend zur Chaluziuth, während Dr. Paul Hirsch das Referat über die Stellung der Jugend zur Organisation übernommen hafte. Nicht nur diese Referate; sondern die anschließende Aussprache, die auf einen! bemerkenswert hohem Niveau stand, gaben Zeugnis von der Lebendigkeit unseres Nachwuchses und beweisen insbesondere eine außerordentlich positive Einstellung zur Organisation. Der Abend, der für die Mitglieder der Ortsgruppe im gleichen Maße instruktiv wie für die Vertreter der Jugendverbändc fruchtbar war, wird möglicherweise nach einer Reihe von Wochen durch eigen zweiten ähnlichen Abend ergänzt werden. ,.Jüdische Jugendblätter״. Das Januarheft hat folgenden Inhalt: Hugo Rosenthal: ״Chassidische Geschichte". — Rudolf Samuel: ״Brith Haolim". — Hugo Rosent h a 1: ״Volkssozialismus‘‘. — Snrechsaal: Wunder, Märchen, Legende. — Omar Emes: ״Gegen die verfrühte Alijah". — Die Akademie. — Berichte: Otto Lustig: ״Der Führertag des Tcchclcth Lawan in Wintcrhöfcl bei Islau“. ״Die Fünrcrtagung des Brith Haolim zu Hannover am 14. Oktober 1923". — Bemerkungen: R. K.: ״Lebensstätten der Jugend“. — In Deutschland von Ludwig Kaiser, Hamcln/Wcser, Ritter• strafte 1, zu beziehen. Preis pro Heft 0,35 M., viertcljähr" 1.— M.

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