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Jüdische Rundschau · 1924-03-25 · Heft 24 (25.3.1924) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIX (1924)
Issue
Heft 24 (25.3.1924)
Date
1924-03-25
Page
– (sequence 1)
Language
German
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,ticri r ך—־"'׳י־ין p x ganz Redaktion und Verla!* W 15, Sächsische Straße 8. Erscheint jeden Dienst«!* und Freitag. Bezugspreis bei der Expedition monatlich 1,85 Goldmark, Vierteljährlich 5,25 Goldmark. Au*'«mi»*bonnemcnti werden 1a der Währung der innelncn Lnnocr btrcchmH. Berlin, 25. III. 1924 Nummer 24 ך־־" r.נ n r -Jf ךי-יי-׳ין J \ 4 L A»17,eij*c»1-Verwaltung: Jüdische R1mdr.el.au G.m.b.IL, Berlin Wl 5, Sächsische Strafte8. — Telephon: Amt Ptalzhur!* 6697, 6698 u.6699, Anze׳^cnpre'®5 B1'»ז*י|1ז0א.011םו0.ין!!ereile O.jöCoMmnrk. Steilen• gesucht! U,ib Uoidmark. )־Ur liuhnthcbe Anreisen 100% Aulichiajf, ׳ Für AiikUndmnieiHlu 10י>% Aufschlnß, Anrelj'enseliluü: 1) i « nt l & 4 und t r e i t a g nschmitt«^ 4Uhr, J ' ת ... j 1. Telephon: Pfalzburg 6697 u. 6698. Postscheckkonto: Berlin Nr. 17392. Für Oesterreich: PosUparkassennmt Wien, Konto Nr. 156030. Für Tschechoslowakei: Posls!:arkasscnamt l’r.v.;, Konto Nr.59410, ~ KcdaktionsschhiO Sonntag und Mittwoch nachmittag. — י״ט^אדר ב, תרפ״ר XXIX. Jahr״. Oer Zionismus erstrebt für das Jüdische Wölk die Schaffung einer öffentlich - rechtlich gesicherten Melmstütto In Palästina. ״Qaseier Programm. pie Bedeutung der A.־C. Sitzung Die Beurteilung des Verlaufs und der Ergebnisse der letzten Sitzung des Großen Aktionskomitees durch die Teilnehmer der Tagung ist, von Einzelheiten abgesehen, ziemlich einhellig eine günstige. Wir haben in der letzten Nummer die ausführliche Schilderung, der Eindrücke wietlcrgcgcbcn, die ein Vertreter des amerikanischen Zionismus von der Sitzung empfing. Die zuversichtliche und optimistische Stimmung, die aus diesen! Artikel spricht, ist nicht nur in sachlicher Be- Ziehung, was nämlich die Perspektiven unserer nächsten Arbeit anlaiigt, von Bedeutung, sondern sie lallt auch einen Rückschluß auf den inneren ■ Wert der letzten A. C.«Sitzung zu. Gehörten doeli gerade die ameri* kanischen Zkmisteii seit km,gen! zu den Gegnern .der Institution des Großen Aktionskomitees, das sie als »!beliebt und aus den bekannten Gründen, die eine wirksame Kontrolle und sachgemäße Beratung der E\ckutive erschweren, als ungeeignet bczcidmcten, und das daher abzuschaffen sei. Gerade aber die letzte Sitzung hat gezeigt — dies muß auch von einem zugegeben werden, der die Berechtigung der amerikanischen Einwände anerkannte und daher auch keine allzugroßen Hoffnungen an die jüngste Tagung dieser Körperschaft knüpfte —, daß ihr außer der Punktion der Kontrolle und Beratung, zu der sie ja hauptsächlich geschaffen wurde, r.oeli andere Aufgaben zufallen, die vertassungsmäßig eigentlich garnicht umgrenzt, die aber doch von großer Wichtigkeit sind. Wir selbst haben in diesem Blatte bereits wiederholt auf die außerordentliche Schwierigkeit einer Opposition innerhalb der Zionistischen Organisation hingewiesen, der infolge der inneren, leider unabänderlichen Anomalie unseres parlamcntarischen Systems innerhalb der Zeiträume von dem einen Kongreß bis zum nächsten bzw. bis zur Jahreskonferenz ein legaler Weg zur Durchsetzung ihrer Ansprüche und Meinungen fehlt. Auch Mr. Lipsky hat in seiner Anspräche an die Vertreter der jüdischen Presse dieselbe Auffassung geäußert und erklärt, ״warum unsere Opposition den Charakter einer illegalen Obstruktion annimmt“. Ls ist nun aber z.uzugcben, daß das Große A. C. ein, wenn auch nicht immer klaglos funktio* liierendes und die Spannung nicht restlos lösendes Ventil ist, um dem oppositionellen Druck in der zionistischen Atmosphäre Luft zu schaffen. Man kann es als eines der erfreulichsten Ergebnisse der letzten Sitzung feststellcn, daß die Atmosphäre in der zionistischen Organisation durch die dabei erfolgte Aussprache der verschiedenen Gruppen heute gereinigt ist und jetzt der Weg zu einer ruhigeren, sachlichen, unpersönlicheren Erörterung und Auseinandersetzung über die uns alle bewegenden Probleme offensteht. Man darf sich darüber nicht täuschen und auch die einstimmig angenommenen Rcf.olulioueit in der Frage der Jcwish Agency sind kein Gegenbeweis, daß die Verschiedenheiten in den Auffnssungen über die heute entscheidenden Fragen der Bewegung nicht geschwunden sind. Es wäre ja auch ein Armutszeugnis für unsere inneren Kämpfe, wenn eine so verhältnismäßig kurze Tagung, die überdies auch andere üeratungsgcgenstände hatte, zu einer plötzlichen Einhelligkeit der Meinungen geführt hätte. Dann wäre ja der ganze Kampf vorher nur auf Grund von Miß- Verständnissen, die nun geklärt sind, entstanden, beide oder mehrere Parteien härten dann eigentlich nur gegen Windmühlen gekämpft und die ganze doch oft aufregende und wirklich schwer empfundene Kontroverse würde sich nachträglich als Donquichotterie entpuppen. Wir möchten daher dein Versuch, falls ein solcher unternommen werden sollte, die bestehenden Anscliau- »mgsunterscliiedc zu vertuschen und der fruchtbaren und notwendigen Diskussion, die eigentlich erst jetzt beginnen sollte, den Weg zu verrammeln, entschieden entgegentreten. Wir sehen in der Proklamicrung eines geistigen Burgfriedens eine schwere Gefahr für die lebendige Fortentwicklung und Klärung unserer idcologischen Grundlagen. Burgfriede ist immer eine Sache politischer, d. 11. taktischer Art, nicht aber etwas Prinzipielles. Ein Burgfriede aus Prinzip bedeutet die t Auflösung jeder eigenen, individuellen Meinung in den Anschauuiigsbrci der offiziell fcstgclcgten Maximen — eine ebenso unangenehme und unmögliche Vorstellung wie der bekannte kosmopolitische Mcnschheitsniisch- »nasch. Die Einigkeit, die nach innen also keine Einheitlichkcit und Uniformität werden darf, hat vor allem ihre große Bedeutung in ihrer Wendung nach außen. Dies׳ ist auch das zweite erfreuliche Ergebnis der jüngsten A. C.-Sitzung. Daß die Vertreter aller Gruppen im Zionismus in der Frage unseres Verhältnisses zu den Nichtzionistcn zu einem einstimmigen Beschluß gelangt sind, stärkt die Position unserer Unterhändler ganz außerordentlich. Es ist nicht von Belang, ob über die Methode des .Vorgehens und über die Einzelheilen in dein angestrebten Zusammenschluß die verschiedencn zionistischen Richtungen verschiedene Anschaumigen haben. Bedeuhmgs- und eindrucksvoll ist vielmehr nach außenhin die in der Einstimmigkeit de.; Beschlusses hervortretende Willenskundgebung der Zionistischen Organisation, den Nichtzionisten gegenüber als ein einheitliches Ganze aufzutreten. Wenn also zwar nicht so sehr einzelne unserer künftigen Vertragspartucr, an deren Aufrichtigkeit nach dem Urteile unserer amerikanischen Gesinnungsgenossen auch die zionistische Opposition jetzt kaum mehr zweifeln wird, sondern unsere wirklichen Gegner auf die inucrzionistischcn Zwistigkeiten spekulierten und im Stiller! vielleicht die Hoffnung hegten, daß die einheitliche zionistische Front in Zukunft durch Anschluß einzelner zionistischer Gruppen an niditzionislischc in der Agency gebrochen weiden könne — elariit hat sie die letzte Sitzung ries (!rollen A. C, hoffentlich eines Besseren belehrt. Aber auch inncjzionistisch ist die Einmütigkeit des Beschlusses über die Agency vielleicht von Bedeutung. Es genügt wohl an dieser Stelle auf eine nicht erfreuliche Reminiszciiz. aus dem Spraclienkanipf zu verweisen, in dem einzelne Zionisten und zionistische Gruppen offen gegen die einmal von der zionistischen Leitung ausgegebene und darum von allen Zionisten zu befolgende Parole aufgclreten waren. Was damals nicht von großer Bedetitung war, kann bei einem so ausgesprochenen Politikum, wie es die Agency ist, unter den heutigen Umständen geradezu verhängnisvoll werden. Wir sehen den Sinn des einstimmigen Beschlusses des A. C. zur Frage der Jcwish Agency vor allem in der Betonung der jetzt unvergleichlich notwendigeren Disziplin über alle Meinungsverschiedenheiten hinweg, die von jedem Zionisten verlangt werden muß. Die Position der Zionistischen Organisation und ihrer Forderungen ist unangreifbar, solange die Zionisten nicht nur die Vorantwortung ihrer unmittelbaren Aufgabe gegenüber, sondern auch dem entscheidenden Mittel zu deren Verwirklichung, der Organisation gegenüber, empfinden. S. K. Um die flldlsclie Autonomie in Palästina Von Hugo Bergmann. Jerusalem, 12. März 1921. In wenigen Tagen (a21 1״, März) wird sicli ״die Vor- Sammlung «1er Gewählten” (assefatl! niweharim) zu ihrer dritten Tagung in Jerusalem versammeln. Sic wird wiederum, wie schon die zweite, die 1922 stattland, die politische Ohnmacht der palästinensischen Judcnheit enthüllen, «lie seil vier Jahren last ihre ganze politische Energie der Regierung gegenüber auf einen Punkt konzentriert: die Legalisierung der jüdischen Gemeinschaft — und in vierjähriger zermürbender Arbeit nicht um einen Schritt vorwärts gekommen ist. Es ist der Mühe wert, die Entwicklung des Problems während der letzten zwei Jahre zu verfolgen. Der Wand Haleumi hat jetzt die diesbezüglichen Daten in seinem neuerscheinendcn, Bulle Ha (Jcdiolli ha-waad ha-lcumi) veröffentlicht. Die zweite Tagung der Asscfatli niweharim hat das Statut der jüdischen Gemeinden beschlossen und glaubte damit die Frage so gut wie erledigt zu haben. Die Regierung hatte seinerzeit, nach der ersten Tagung im Oktober 1923 erklärt, daß sie zur Anerkennung der Assefatl» niweharim und des Waad!1a-lcumi bereit sei, und es schien nur ein diesbezüglicher Gesctzesautrag zu fehlen. Nach der zweiten Tagung legte <ier Waad ha-lcumi der Regierung das ■ beschlossene Gomeindestatut vor und ersuchte um dessen Legalisierung׳. Da erinnerte sich die Regierung des extrem reell ton F l'ügcls der O rthodoxie, welcher siel! einer Eingcmeindimg mit den übrigen Juden widersetzte und verweigere «lie Anerkennung einer gesetzlichen Zusammenfassung aller Juden. Vergeblich wies der Waad ha-lcumi darauf hin, daß nach dem vorgelegten Statut eine religiöse Minorität das Recht hat, aus den Stcuergcklern die Befriedigung ihrer religiösen und kulturellen Bedürfnisse zu verlangen. l)ic Rcgierung, die mit ihrem Einfluß den Widerstand des kleinen Häufleins der Rcchtsorthodoxic hätte brcchcu können, erklärte auf einmal, sie müsse das Gemeindestatut nach London zur Genehmigung voriegen. Aus London kam die der Regierung offenbar erwünschte Antwort: Man könne die Gemeinden und den Waad nadeumi ment als jmistischc Personen anerkennen und könne ihnen nicht das Recht geben, Steuern aufzucrlegen, weil damit, ein Zwang ausgeübt wird. Der Waad Ita-leumi erklärte dem Justizsekretär, Herrn Beut wich, daß damit den Juden ein elementares Recht verweigert wird, «las sie in andern Ländern besitzen und «las sie auch in Palästina unter dem türkischen Regime besahen. Herr Beul wich erwiderte darauf, der Waad ha-lcumi müsse die schriftliche Bestätigung der in die Gemeinde .lufzunelimenden Juden beibringen, daß sie bereit seien, die Steuern zu bezahlen, und er legte dem Waad halettmi nahe, «lie von ihm angestrebte Organisierung der jüdisclicn Gemeinden in der Form eines Vereins der palästimmsischen Juden zu verwirklichen. Der Waad ha-lcutni lehnte selbstverständlich ab. Als vor einem jahl־ die Regierung die Wahlen in den , gesetzgebende״ Rat ausschrieb und daran interessiert war, «lall die Juden am Wahlakte tdlnchmen, glaubte der Waad ha-lcumi «len Zeitpunkt für gekommen, die Regierung zur Legalisierung des Gemcimlestatuts zu zwingen. Eine De« putation erhielt von Sir Herbert Samuel die Antwort, die Regierung billige den Gcdclitspunkt des Waad ha-lcumi lind habe von London die AutorHicrung des Gcmcindcstatuts ver« langt. Die Juden nahmen daraufhin an den Wahlen teil, aber die Legalisierung blieb aus, Das letzte Stadium der Unterhandlungen ist ein Vorschlag der Regierung, der in den wesentlichsten Punkten die Forderung des Waad Ita-leumi nicht erfüllt.’ Der Gesetzes« Vorschlag spricht von ״Teilen der Judcnheit, die in der Gemeinde organisiert sind” und macht den Waad ha-lcumi, nicht zum Vertreter der palästinensischen Judcnheit, sondern zum Vertreter dieser ״Gemeinden”, welche von vornherein ah TeilorganisatioSen der Judcnheit schon dadurch gekrnnzeichnet mikI, «laß nur diejenigen Personen, welche an den Wahlen in die Gemeinde teilgeitommcn halsen, als Mitglied«; der Gemeinde betrachtet werden. Außerdem erhält die Ge« mcimle einen vorzugsweise synagogalcn Charakter dadurch;, daß überall «lie Rechte des Rahhinats an erster Stelle stehen und dem Rahbinatc auch wichtige zivilrechtliche Angelegen, heiten, wie B. die Durchführung von Erbschaften über« tragen werden. Das ganze Gcsctzcsprojckt der Regierung; zeigt das Bestreben, die bürgerliche Gemeinde der Juda» zur Bedeutungslosigkeit herabzudrücken. Ein Zusammenstoß In Jaila Aus Jaffa meldet am 22. März Reuter: Bei einem Zu* sainmenstoß wurden zwei Juden und drei ArabcU durch Schüsse verwundet. Ein Araber und ein Jude sind ihren Wunden erlegen. (Außer dieser nur in wenigen deutschen Blättern wiedergegebenen Meldung fehlt uns bis zum Redaktionsschluß jede weitere Information. Es handelt sieh offenbar um eine lokale Rauferei ohne größere Bedeutung, da sonst genauere Meldungen vorlägen. Der Ver* lust von Menschenleben ist allerdings sehr zu beklaget». -4- Red. d. ״J. R,“.) Die indischen Trappen in Palästina Eine Anfrage im Unterhaus. London (J. T. A.) ln der Sitzung des Unterhausesvom 18. März fragte L t. Col. Howard Bury den Kriegs, minister an, ob beabsichtigt ist, das aus Indien gekom« mene Kavallerie-Regiment dauernd in Palästina, zu behalten. Mr. Wat sh erwiderte, er sei nicht in der Lage zu sagen, ob dieses Regiment dauernd für Palästina bestimmt sein wird. Die Rulcnbcrg-Konzession Der diplomatische Korrespondent des ״Daily Tele« granh” erfährt, d,1־li kr,dt einer Klausel im Palästinamnndat der kutenbergvertrag binnen kurzem wegen einiger Einzel-!»eiten vor dem Hanger Gerichtshof verhandelt werden wird, und zwar geht die Zitierung von einer Gruppe aus, die aus mehreren Gründen frohere Ansprüche zu haben glaubt. Die Angelegenheit horte das Koloniaiamt vor einiger Zeit des längeren beschäftigt. (Es handelt siel» offenbar um jene!» Jerusalemer Araber, der behauptet, eine Konzession zur Eick« trili/ierung Jerusalems schon vor Rutenberg erhalten zu haben, — Red. ״J.' K.״) Hussein und das Kalifat Reuter meldet: Der Vorschlag über die Einberufung einer islamitischen Konferenz wurde dem Könige von Aegypten vorgelegt. Es zeigt sich, daß die öffentliche Meinung in Aegypten der Ernennung Husseins zum Kalifen abgeneigt ist. Viele wünschen, daß Abdul Mc«l schul Kalif bleibe. Die amtlichen Kreise sind für die Ernennung des Königs l'uad. Wie verlautet, wird Fund in Zukunft in den am Freitag׳• in den ägyptischen *Moscheen gesprochenen Gebeten an Stelle des vormalige!» Kaliten genannt werden. Aus Kalkutta berichtet Reuter: Die bengalische K a 11 f a t s k o 11 f 1■ r c 11 z nahm eine Resolution an, in der über die Ernennung Husseins zum Kalifen gesagt wird, die indischen Mohammedaner seien nicht bereit, sich der Bewegung anzuschlicflcn, die von einer cmzelncn Gruppe cxler einem einzelnen Lande cingclcitct sei, ohne daß die Mohammedaner der gesamten Welt befragt werden :.eien. Die Konferenz nahm ferner eine Entschließung an, die sich für «lie Türke! als Sitz des Kalifats ausspricht, da die Türkei die stärkste islamitische Regierung habe. Der Kommunismus und die palästinensischen Arbeiter Die ״Iswestia“, «ins Organ der Moskauer Regierung, gibt in einer ihrer letzt«■!» Nummern das Scheitern der kommunistischen Agitation unter den j ü. «tischen Arbeitern in Palästina zu. Es gibt wenig jüdische Kommunisten in Palästina, sagt sie, weit dort die jüdischen Arbeiter erst Nationalisten smd und erst danach Vorkämpfer von Klasscninteressen. Die Wahlen in Karpnthoruölaad Die in unserer letzten Nummer nütgeuitten Zahlen über die Wahlen in K a r p a t h o r 11 ß 1 a n d können jetzt ergänzt werden; Die Jüdische Volkspar tei (zionistisch) erhielt für das Abgeordnetenhaus 18 032 Stimmen, die j ü - dische demokratische Partei (orthodox) 9900, die' (assimilatorische) Bürgerpartei 273•!. Für den Senat erhielten <11׳-• Zionist« 11 15 088 Stimmen, die Orthodoxen 543 י, die Assimilaatcn 2471,

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